MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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Ulf H
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#61 Beitrag von Ulf H » 2026-09-28 19:11:10

LKW sind gerne so ausgelegt, dass 2/3 des Gewichtes auf der Hinterachse landen ... so schwer bekommt man einen Wohnlaster hinten oft nicht hin ... die Vorderachse ist gerne durch grosse Reifen zusätzlich belastet, da sollte sie nicht auch noch mehr Gewicht schleppen muessen als konstruktiv vorgesehen ... von daher halte ich alles zwischen 50 und 66% auf der Hinterachse in erster Näherung fuer ok ...

Gruss Ulf
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Manfred_D
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#62 Beitrag von Manfred_D » 2026-09-28 19:31:23

Ich würde unbedingt versuchen, aus der Aufbauplanung eine realistische Abschätzung der Achslasten des reisefertig beladenen LKW mit ca 50% Tankinhalt abzuleiten und dies mit dem LKW Hersteller zu besprechen - am besten bevor man die Bestellung auslöst (da sind die Hersteller einfach viel motivierter einem zu helfen als danach...). Denn es gibt ab Werk zwar verschiedene Federpakete für unterschiedliche Achslasten. Aber, es kann durchaus sein (je nach Aufbau), dass selbst das kleinste Federpaket deutlich zu hart ist. Und nur ein Sonderumbau eine passende Fahrwerksabstimmung ermöglicht. Eine solche ist vor Auslieferung besser hinzubekommen als später, wenn der Ausbau fertig ist. Außerdem kauft man dann vielleicht 2 Federpakete plus den Umbau...Und, ich spreche da aus Erfahrung, eine hüpfende Hinterachse kann ganz schön nerven....

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Manfred_D
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#63 Beitrag von Manfred_D » 2026-09-28 19:50:30

_Murmeltier_ hat geschrieben: ↑
2026-09-27 13:32:20
Hey Leute,

danke Euch! Das sind Antworten die mir helfen.

@Manfred: Deine Angabe bringt mich tatsächlich ins Grübeln. Ich habe von MAN die Info, dass es den TGM 4x4 BB ab Werk nur mit 4200 mm Radstand gibt. 4500mm finde ich derzeit nur bei mMB Arocs. Du fährst aber einen aktuellen MAN mit 4,5 m. Ist der so ab Werk gekommen oder hats Du ihn nachträglich verlängern lassen. Das ist für mich gerade die entscheidende Frage, weil an den 300 mm mein Hecküberhang und die Lage der Eingangsstufen hängen.

Deine Längenangaben helfen mir sehr. 6,2 m Aufbau und 8,7 m gesamt bei 4,5 m Radstand, mein Koffer ist 400 mm kürzer. Damit lande ich auch mit dem L-Fahrerhaus unter 8,8 m. Die Debatte, ob 4,2 oder 4,5 m wäre damit eigentlich beantwortet.

Und der Satz zum Heck interessiert mich besonders: Bei entsprechender Gestaltung gleiche Böschungswinkel vorne und hinten. Wie habt Ihr das gemacht, also wie viel Rücksprung auf welcher Höhe. Hat Euch das Stauraum gekostet? Ich liege im Entwurf hinten bei rund 23 Grad.

....

Einen sonnigen Sonntag & viele Grüße
Murmeltier
Naja, wir haben halt die hinteren Stauboxen stark abgeschrägt, genau wie den Aufbau. Und ja, natürlich kostet das gegenüber einem nicht abgeschrägten Aufbau eine Menge Stauraum. Bei uns kommt nicht hinzu, dass wir das Reserverad hinten tief ins abgeschrägte Heck eingelassen haben. Das kostet schon ne Menge Platz in der Heckgarage. Aber, so haben wir (sobald wir den Aufahrschutz nach vorne (!) weggeklappt haben, das Reserverad als ersten Punkt der aufsetzen würde.

Hier auf diesem Bild von der Seite kann man das ganz gut sehen: https://worldonwheels.eu/galerie/#232-wpmfgallery+207

Und der Rahmen wurde am Heck eingekürzt, denn am Originalchassis ist es der Rahmen der den Böschungswinkel von 23 Grad hinten vorgibt....

Beste Grüße

Manfred

Lass mich Wissen, falls ich Dir den Kontakt zu einem kompetenten Verkäufer bei MAN herstellen soll....

Beste Grüße

_Murmeltier_
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#64 Beitrag von _Murmeltier_ » 2026-09-29 23:59:47

Hey Leute,

Danke Euch allen!

@Manfred: Ab Werk mit 4,5 m Radstand, das steht bei meinem MAN-Händler anders. Das finde ich sehr interessant. MB hat das nämlich beim Arocs. Von daher rechtfertigt es die Annahme des Kontaktes zu Deinem MAN Verkäufer. Am besten per PN. Magst Du mir auch noch die genaue Typbezeichnung und das Baujahr Deines Fahrgestells nennen? Damit frage ich bei meinem Verkäufer noch einmal nach. Ich muss sonst gegen sein Datenblatt ankämpfen :-).

Ähm, und Deine Lösung am Heck, Reserverad tief ins abgeschrägte Heck eingelassen, Unterfahrschutz nach vorne wegklappbar und Rahmen gekürzt. Hab ich mir angesehen. Das ist tatsächlich genau das, wonach ich suche. Dass der Rahmen am Originalchassis die 23 Grad vorgibt, war mir ehrlich gesagt so nicht klar. Dein Hinweis mit den Federpaketen ist wertvoll. Im Moment bin ich noch in der Angebotsphase und nerve die Jungs von MAN und MB :-). Die Bestellung möchte ich 02/2027 erteilen. Also ist jetzt genau der Zeitpunkt, an dem man abstimmen und feintunen kann. Zu zwei Details Eures Fahrzeugs würde ich mich per PN, falls das OK ist.

@Jürgen: Dass Du ohne zugeschalteten Allrad nicht aus der Einfahrt kommst - ohne Aufbau - das sagt mir mehr über Gewichtsverteilung als jede Rechnung. Das ist für mich das Argument dafür, beim Beladen nicht zu viel nach vorne zu ziehen, wenn ich Dich richtig verstanden habe.

@Ulf: Super Ulf, Deine Einordnung löst für mich einen Widerspruch auf. Weiter oben hieß es 50 zu 50, Du sagst, zwischen 50 und 66 Prozent hinten ist in Ordnung, weil Lkw ohnehin so ausgelegt sind und die Vorderachse schon genug zu tragen hat. Das leuchtet mir ein. Ich lasse mir mal die Achslasten reisefertig mit halbem Tankinhalt durchrechnen und ziele auf den oberen Bereich Deines Korridors, statt auf eine Hälfte-Hälfte-Zahl, die vermutlich ohnehin nur auf dem Papier steht.

Gute N8 und viele Grüße
Murmeltier

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Gregorix
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#65 Beitrag von Gregorix » 2026-10-06 23:55:57

_Murmeltier_ hat geschrieben: ↑
2026-09-27 13:32:20


@Gregorix: Dein Fahrzeug liegt meinem sehr nahe. Ich erkennne das Leistung und Wendigkeit bei Deinem Fzg. kein Thema ist, was mich etwas beruhigt.

Der Hinweis zu den oberen Ecken war mir so nicht klar. Abgeschrägte obere Aufbaukanten stehen bei mir nicht im Lastenheft. Darf ich fragen, wer Dir die Kabine gebaut hat? Mein Dach hat Fenster, zwei Lüfter, Antenne und Solar ziemlich genau das Gegenteil von glatt. Darüber muss ich nochmal nachdenken.

Und dann noch zwei Nachfragen, sorry:
1. Zum Gewicht: Wie kommst Du auf die 14 t als Grenze beim 4x4, ist das Erfahrung aus dem Einsinken im weichen Untergrund oder eher Fahrwerk und Achsen? Ich plane bisher rund 13 t reisefertig plus Reserve und lande damit knapp darüber.

2. Zum Reifen: Du ziehst 14.00 dem 395/85 vor. In meinen Unterlagen sind die beiden bisher als dasselbe geführt. Was fährst Du genau und wo merkst Du den Unterschied am deutlichsten (Piste oder Straße) ?

@Uwe: Danke, das beantwortet Gregorix' Empfehlung zum schmalen Fahrerhaus dann von selbst ;-)

Einen sonnigen Sonntag & viele Grüße
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Offroad verbessert eine Achslastverteilung von 50/50 das Fahrverhalten und die Fahrsicherheit eklatant, gegenuber den , im Straßentransport ublichen 35/65.
Gewicht/Achslast ist im Gelände immer ein Thema. Mit rund 7-7,5 t Achslast ist der Bodendruck bei Reifendimensionen 14.00 R20 oder 395/85 R20 in einem guten Arbeitsfenster. Mehr Gewicht, oder kleinere Reifen erhöhen den Bodendruck, bzw reduzieren die Anpassungsmoglichkeiten beim Luftdruck. Daraus ergeben sich die rund 14 t.
Durch praktische Erfahrungen bestätigt und wir fahren auf unseren Reisen wesentlich heftigere Sachen, als die meisten...ein paar stehen auch auf Youtube (Gregorix3)
14.00 R20 und 395/85 R 20 haben zwar fast den gleichen Außendurchmesser, aber ein unterschiedliches Querschnittsverhältnis (102 zu 85)
Reifen mit einem hohen Querschnittsverhältnis arbeiten bei angepasstem Luftdruck viel besser und haben ein erheblich besseres Dämpfungsverhalten. Auch die Form der Reifenaufstandsfläche und der Rollwiderstand auf losem Untergrund sind bei 14 00 viel besser. 395/85 haben eigentlich nur Sinn, wenn die Traglast der 14,00 nicht ausreichend wäre. Dann ist das Auto für ein gutes Fahrverhalten abseits vom Asphalt aber eh zu schwer.
Am merkbarsten ist der Unterschied auf Schotterpisten mit Wellblech und auf weichem Grund.
Ich fahre Uniroyal T9 14.00 R 20 am 6x6 und Conti HCS 14.00 R20 am 4x4 (der 4x4 ist von meinem Cousin, wird aber von mir betreut) Die Conti empfehle ich ausdrücklich nicht, wenn es in Refenbelastendes Gelände geht. Deren Gummimischung ist zu hart und hat ein ungünstiges Rissverhalten

Der Koffer auf unserem 4x4 ist ein schwreizer Armeeshelter.
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#66 Beitrag von _Murmeltier_ » 2026-10-07 13:39:39

Hey Gregorix,

vielen Dank! OK, verstehe. Das 395/85 & der 14.00 nicht dasselbe sind, war mir so nicht klar. Und die 14 t verstehe ich jetzt als Berechnung und nicht als Hausnummer. Meine Hinterachse dürfte 10,5 t. Bisher kam das wie Reserve vor.

Aber trotzdem, reicht der 14.00 bei gut 5,2 t je Reifen überhaupt? Oder lande ich damit zwangsläufig beim 395/85? Und fährst Du den 14.00 im Winter im Norden, mit Spikes oder mit Ketten? Beim 395/85 gibt es eine Variante mit echter Alpine-Kennzeichnung.

Conti HCS und Uniroyal T9 habe ich mir mal notiert. Und auf Eurer Seite habe ich mich festgelesen, WOW, Superkarpata und El Chott, das ist eine völlig andere Liga als meine Planerei ;-)

Viele Grüße
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#67 Beitrag von Uwe » 2026-10-07 14:23:06

Moin,

sowohl 14.00R20 als auch 395/85R20 gibt es mit LI 168 --> 5600kg Radlast.

Beide Größen gibt es auch als X-Force Winter, imho ein besserer Kompromiss zwischen Winter- und Traktionsprofil als die Nordic Tire. Zwar ohne 3PMSF, was aber bekanntermaßen nicht mit POR-Reifen kombinierbar ist. Insofern sind die 3PMSF-Angaben bei den 20-Zoll-Größen eh mit Vorsicht zu genießen. Hier aber egal, weil Lamellenprofil ist Lamellenprofil, Kennzeichnung hin oder her...

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#68 Beitrag von Johannes D » 2026-10-07 15:03:48

Hi,

naja, dem Gesetz bzw. den Ordnungshütern ist es unter Umständen nicht egal.... die Versicherung hängt sich im Fall des Falles da dran.

cu

Johannes D.

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#69 Beitrag von Uwe » 2026-10-07 15:12:55

Naja, wenn der Zettel von Michelin, der die Wintertauglichkeit bestätigt, nicht reicht, ist halt größenmäßig bei 13R22,5 Schluss. Wenn ich Gesetz und ECE-Regelung eng auslege, ist auch die Schneeflocke am Nordic Tire hinfällig, weil der Reifen halt nunmal ein POR bleibt...

Aber wir wiederholen uns...

Gruß
Uwe
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#70 Beitrag von _Murmeltier_ » 2026-10-07 22:21:49

Hey Leute,

Danke! Bzgl. Reifenthema hab ich auch nochmal versucht was zu finden. Vielleicht nützt es dem einen oder anderen. Wer Fehler findet, bitte sagen, ich habe das mal zusammengetragen:

Annahme war, dass für den Winterbetrieb Alpine-Symbol maßgeblich ist (M+S ist zu wenig).

Alle MPT-Reifen sind nach UNECE-Regelung 117 verpflichtend mit POR zu kennzeichnen, also Professional Off Road. Diese Kennzeichnung darf nicht mit dem 3PMSF-Symbol kombiniert werden. Ein echter Geländereifen kann die Schneeflocke somit gar nicht legal tragen. Uwe hatte das ja weiter oben schon geschrieben, Conti bestätigt es in einer eigenen Mitteilung.

Bei uns in Deutschland ist das kein Problem: Fahrzeuge, die mit POR- oder MPT-Reifen ausgestattet sind oder betrieben werden, sind von der situativen Winterreifenpflicht ausgenommen. Dafür gibt es eine Ausnahmeregelung des Verkehrsministeriums. Umgekehrt gilt: Wer nicht unter die Ausnahme fällt, braucht die Schneeflocke, reines M+S reicht seit Ende September 2024 nicht mehr. Eine Herstellerbescheinigung ersetzt die Kennzeichnung nicht.

In Schweden gilt vom 1. Dezember bis 31. März Winterreifenpflicht auf allen Achsen, unabhängig von Gewicht und Zulassungsland, mit mindestens 5 mm Profiltiefe über 3,5 t. Anerkannt sind 3PMSF nach ECE 117 oder POR nach ECE 54. Zu den schwedischen Regeln gibt es eine Meldung von Oktober 2025 über Verschärfungen, die ich aber nicht im Detail geprüft habe. S. Link unten.

Für Norwegen habe ich eine Übersicht zu Winterregeln für schwere Fahrzeuge gefunden, Reifen, Ketten und Fristen. Dazu einen Punkt, der ausdrücklich als unbestätigt markiert ist: Nach einer Meldung des Lkw-Verbands NLF soll es für Spikereifen eine Ausnahme vom 3PMSF-Erfordernis geben. Ich hab davon nur die Überschrift gelesen. Falls das stimmt, wäre ein Geländereifen mit Schraubspikes dort ein möglicher Weg. Wer hier also Norwegen im Winter regelmäßig fährt, kann das vermutlich aus der Praxis beantworten.

Also, nicht die Schneeflocke suchen, sondern ein echtes Lamellenprofil mit sauberer POR- oder MPT-Kennzeichnung und die jeweiligen aktuell geltenden Länderregeln prüfen.

Viele Grüße
Murmeltier

Quellen:
Continental zu MPT und Winterreifenpflicht: https://www.continental.com/de/presse/p ... fenpflicht
Schweden, Winterreifenpflicht für Lkw: https://www.verkehrsrundschau.de/nachri ... kw-2975257
Schweden, strengere Regeln 10/2025: https://www.mtlogistikk.no/sverige-thre ... er/1145638
Norwegen, Winterregeln für schwere Fahrzeuge: https://www.noorsi.no/aktuelt/nyheter/v ... og-frister
NLF, Ausnahme vom 3PMSF bei Spikereifen (unbestätigt): https://lastebil.no/aktuelt/nyheter/202 ... a-piggdekk

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#71 Beitrag von Gregorix » 2026-10-07 22:31:15

Ich fahre mit Einschraub Spikes, wenn ich im Winter im Norden unterwegs bin.
Bin damit bis jetzt sehr gut zurecht gekommen.
Einzig die Kombination: festgefahrener Schneedecke und relativ wsrmen Temparaturen um den Gefrierpunkt ist ungünstig. Da haben die Spikes fast keine Wirkung.
Ketten führe ich immer mit, wenn ich im Winter unterwegs bin (ist in Österreich ohnehin Pflicht) gebraucht hab ich sie noch nie.

Für das Einsatzszenario ( Winterlicher Straßenbetrieb) ist die Refendimension aber auch zweitrangig.
Wenn das regelmäßig geplant ist, würde ich einen geeigneten Winterreifensatz als Zweitreifensatz in einer Reifendimension wählen, wo es ein entsprechendes Angebot an echten Winterstraßenreifen gibt.
Echte Geländetauglichkeit und gute Wintereigenschaften schließen sich im Regelfall aufgrung widersprüchlicher Anforderungen aus.
Zuletzt geändert von Gregorix am 2026-10-07 22:40:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#72 Beitrag von Ulf H » 2026-10-07 22:38:16

... der erste Link Schweden betreffend ist von 2019 und damit nicht mehr ganz taufrisch ... die dort genannte Grenze von 5 mm ist mir in Schweden noch nicht begegnet, ich meine mich jedoch an was von 3 mm zu erinnern ...

... der zweite Link ist zumindestens mal nicht auf schwedisch, die verwenden nämlich dasselbe ö wie im Deutschen und kein Durchmesserzeichen ...

Ich suche gerne die aktuellen schwedischen Vorschriften heraus wenn ich in ein paar Tagen wieder dort bin und sicher bevor man dort flächendeckend Winterreifen braucht ... wer selber suchen will wird bei transportstyrelsen oder traffikverket fuendig, meist gibts zumindestens die Zusammenfassung auch auf englisch ...

Gruss Ulf
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#73 Beitrag von Ulf H » 2026-10-07 22:43:47

... das hier: https://www.vegvesen.no/ wäre meine erste Suchadresse betreffend Norwegen und Strassenverkehr ...

Gruss Ulf
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#74 Beitrag von Johannes D » 2026-10-08 7:49:47

Servus,
_Murmeltier_ hat geschrieben: ↑
2026-10-07 22:21:49
Bei uns in Deutschland ist das kein Problem: Fahrzeuge, die mit POR- oder MPT-Reifen ausgestattet sind oder betrieben werden, sind von der situativen Winterreifenpflicht ausgenommen. Dafür gibt es eine Ausnahmeregelung des Verkehrsministeriums.
das stimmt so nicht bzw. ist deutlich zu verkürzt dargestellt.

https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artike ... eifen.html

"Spezialfahrzeuge, für die bauartbedingt keine Winterreifen der Kategorien C1, C2 oder C3 verfügbar sind."

Das ist ja der Punkt auf den sich diese Ausnahme bezieht. "bauartbedingt" bedeutet meiner Auffassung nach, dass es grundsätzlich keine erlaubte Rad-Reifen-Kombination für dieses Fahrzeug gibt für die 3pmfs Reifen verfügbar wären.
Hast Du jetzt ein modernes Fahrzeug, würde es mich wundern wenn nicht mindestens eine Rad-Reifen-Kombination lt. Papieren (Fahrzeugschein, COC Dokument) existiert für die 3mpfs Reifen verfügbar sind.
Auch könnte man sich trefflich darüber streiten, ob ein Wohnmobil ein Spezialfahrzeug im Sinne dieser Verordnung ist.

Auch ist diese Ausnahme an einige Auflagen gebunden (siehe Link).

Fährst Du ohnehin nicht im Winter in DE oder nur sehr wenig und kannst flexibel auf die Witterungsbedingungen reagieren ist es trotzdem kein reales Problem, da bei uns ja keine generelle Pflicht für Winterreifen gibt.

cu

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#75 Beitrag von Der Initiator » 2026-10-08 7:59:04

Früher gab's Öldiskussionen, jetzt Winterreifen. Bleibt alles anders.
Allgemein: Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere.
Speziell: Wenn ich ein Problem behebe, ploppen zwei neue auf.

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#76 Beitrag von Uwe » 2026-10-08 9:35:57

Och, zum Öl werden wir uns hier auch noch vorarbeiten ;)

Aber erstmal Reifen: die enge Auslegung von 'bauartbedingt' würde in Konsequenz bedeuten, das Reiseauto gleich mit 315/80R22,5 zu bestellen, weil es hier echte Winterreifen gibt und der Wechsel von 14.00R20 auf die Wintergröße bei nem Neufahrzeug lebensfremd ist, da dann die halbe Fahrzeugelektronik umparametriert werden müsste.

Interessanterweise interessiert die Regelung in enger Auslegung weder Behörden noch Kommunen z.B. bei der Beschaffung von Einsatzfahrzeugen - die werden weiter fröhlich mit POR beschafft obwohl es hier natürlich auch 3PMSF in alternativen Größen gäbe. :huh:

Insofern nehme ich das Problem eher als ein gefühltes denn ein tatsächliches wahr :angel:

Btw., auch die echten Winterreifen sind 'nur' ein Kompromiss, weil diese letztlich nur auf Straßenbetrieb ausgelegt sind.

Gruß
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#77 Beitrag von Johannes D » 2026-10-08 9:52:27

Servus,

Uwe da hast Du vollkommen recht. Wenn es aber mal hart auf hart kommt und wegen eines Unfalles bei winterlichen Straßenverhältnissen ist die Argumentation "der Bauhof macht das auch so" eher schwach.

Ich wollte nur klarstellen, dass diese Ausnahme bei enger Auslegung recht speziell ist. Ob oder wie relevant das für den einzelnen ist, muss jeder für sich entscheiden und bewerten.

Motoröl: gibt es denn überhaupt für so moderne Fahrzeuge überall das korrekte moderne Motoröl? Nicht das der TE am in der Pampa steht und dort weder 20" Reifen noch sein hochmodernes Motoröl bekommt ;-).

cu

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#78 Beitrag von Uwe » 2026-10-08 10:02:20

Johannes D hat geschrieben: ↑
2026-10-08 9:52:27
Wenn es aber mal hart auf hart kommt und wegen eines Unfalles bei winterlichen Straßenverhältnissen ist die Argumentation "der Bauhof macht das auch so" eher schwach.
Ich habe nicht gesagt, dass das vor Gericht die Argumentation der Wahl ist. Sondern dass z.B. verschiedene behördliche Rechtsreferate, die sich mit Beschaffungs-, Zulassungs- und Straßenverkehrsrecht befassen, kein Problem darin sehen, POR-Reifen auch für den Winterbetrieb vorzusehen. Nur zur Einordnung der aktuellen Interpretation der Rechtslage.

Gruß
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#79 Beitrag von Johannes D » 2026-10-08 11:30:13

@uwe
ganz kurz nur, aber hast Du dazu eine belastbare Quelle? Nur weil für den Bauhof oder für THW / FFW Fahrzeuge die so ausgerüstet sind beschafft werden, bedeutet das noch nicht, dass sich die "Beschaffer" auch dessen bewusst sind.
Ein Bekannter von mir hat mal im Öffentlichen Dienst eine Führungsposition übernommen und hat viele "das haben wir schon immer so gemacht" Dinge abgestellt / umgestellt. Ich will hier nicht ins Details gehen, aber da waren auch viele Dinge dabei die quasi "schon immer" nicht OK waren.

Für das konkrete Projekt hier, haben wir jetzt glaube ich viele Infos zum Thema 3pmfs geliefert ;-).

Ich fahre mein Fahrzeug mit "Straßenreifen" damit ist (in Saverne ausprobiert) deutlich mehr im Gelände möglich als ich auf meinen Reisen brauche oder will.
_Murmeltier_ hat geschrieben: ↑
2026-09-13 21:31:20
Beim Allrad geht es mir weniger um das Hardcore- Offroad Gedöns als um Reserve bei Winter, nasser Wiese, losem Untergrund und schlechten Wegen (zB. Island F- Piste) . Ich mag einfach gern Reserven haben. Das gibt mir Sicherheit. Für ein reines Straßenfahrzeug würde ich sicherlich anders denken. Dann wäre ich auch in einem anderen Forum ;-) .
Für den Einsatzzweck würde ich passsende 22.5" Räder mit 3pmfs gekennzeichneten Reifen und dazu passenden Schneeketten auswählen.

cu

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#80 Beitrag von Uwe » 2026-10-08 11:46:24

Erwartest du, dass ich hier interne Dokumente veröffentliche? :huh:

Dass wir uns in der Bewertung der Regulatorik nicht einig werden, ist uns denke ich seit längerem hinlänglich bekannt.

Letztlich liegt es am TE zu entscheiden, ob er sein Auto nach seinen Bedürfnissen oder nach regulatorischen Eventualitäten konfiguriert :)

Gruß
Uwe
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#81 Beitrag von Johannes D » 2026-10-08 13:21:04

Hi Uwe,

nein, das verlange ich nicht, ich habe lediglich nach einer Quelle gefragt, das Beispiel kam ja von Dir. Die Quelle könnte ja zB auch eine öffentliche Ausschreibung sein oder eine öffentlich einsehbares Sitzungsprotokoll ;-).

Da es über die Bewertung der Regulatorien unterschiedliche Ansichten gibt, ist ja auch eine gute Information für den TE, ebenso wie Dein Hinweis auf die "Beschaffungspolitik" von Behörden.

Die persönlichen Bedürfnisse müssen ja auch nicht immer mit den Regularien kollidieren.

lg

Johannes D.

PS: Unser FFW Auto hat richtige Winterreifen, ich würde mich aber weigern ein Einsatzfahrzeug ohne Notfall (also für eine Bewegungsfahrt oder Übung) bei winterlichen Bedingungen auf öffentlichen Straßen zu bewegen wenn es nicht 3pmsf Reifen ausgerüstet wäre.
Denn am Ende trage ich als Fahrer einen wesentlichen Teil der Verantwortung

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#82 Beitrag von Uwe » 2026-10-08 13:35:40

Hi Johannes,

ich darf deinem PS etwas Komplexität hinzufügen: es schneit und du hast zwei Autos zur Auswahl: eines steht auf Windpower WGC08 mit 3PMSF und eines auf X Force Winter ohne 3PMSF. Welches wäre für die Fahrt geeigneter?

Gruß
Uwe
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#83 Beitrag von Johannes D » 2026-10-08 14:17:21

Hi Uwe,

ha, das ist für mich einfach. In dem Bereich wo ich da potentiell zum Einsatz komme gibt es keine zwei gleichen Fahrzeugtypen, also wenn ich mit dem HLF eine Bewegungsfahrt oder eine HLF Übung machen soll/will, dann gibt es nur dieses eine Fahrzeug.

Aber wenn ich bei Deinem Fall bleiben und muss, und wählen, dann würde ich das Fahrzeug mit der 3pmfs Bereifung wählen und dennoch sehr langsam fahren. Auch wenn aus technischer Sicht der andere Reifen auf dem anderen Fahrzeug besser sein könnte (zb 8 Jahre jünger). Wenn für das Fahrzeug vorhanden, würde ich vorschlagen gleich mal das Anlegen der Schneeketten zu üben.

Allerdings ist das ganze ziemlich fiktiv, unsere FFW Leute sind sehr auf Ihre Autos bedacht, bei ansatzweise gefährlichen Witterungsbedigungen würde die Bewegungsfahrt oder Übung verschoben oder halt ohne Fahrt abgehalten werden (Theorie Übung, Fahrzeugkunde, was ist wo).

Und genau das (verschieben der Fahrt) könnte im Fall des TEs auch eine realistische Variante sein, je nach Nutzungsprofil.

cu

Johannes D.

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#84 Beitrag von Uwe » 2026-10-08 14:49:50

Johannes D hat geschrieben: ↑
2026-10-08 14:17:21
... dennoch sehr langsam fahren. ...
Müsstest du auch, weil der Reifen im Beispiel so überhaupt nicht wintertauglich ist - Label hin oder her :dry: Was imho schön die Grenzen des Labels insbesondere im NFZ-Bereich aufzeigt und somit die Erkenntnis, dass eigenes Urteilsvermögen sich nicht immer durch Regulatorik ersetzen lässt...

Gruß
Uwe
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#85 Beitrag von lura » 2026-10-08 15:09:33

Sorry für das offene topic:Vor 40 Jahren bin ich Sommers wie Winters mit den gleichen Reifen gefahren. Das ging. Man muss eben an die Straßenverhâltnisse angepasst fahren. So auch heute. Die Fahrt von der Beschriftung auf dem Reifen abhängig machen ist für mich so ein bisschen Eulen nach Athen fahren.
Bei der Fahrzeugbeschaffung in den Gemeinden sitzen keine lebensmüden Hasardeure, sondern Leute, die seit Jahren mit den Themen jeden Tag zu tun haben. Ich durfte in meinem Berufsleben einige kennenlernen. Die wissen sehr gut Bescheid. :positiv:
Gruß
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#86 Beitrag von Wombi » 2026-10-08 16:15:14

lura hat geschrieben: ↑
2026-10-08 15:09:33
Sorry für das offene topic:Vor 40 Jahren bin ich Sommers wie Winters mit den gleichen Reifen gefahren. Das ging. Man muss eben an die Straßenverhâltnisse angepasst fahren.
Du solltest vielleicht dazuschreiben wo das war.....

Bei uns wäre das auch kein Problem gewesen .... und auch nicht gefährlich .....

Du wärest schlicht nicht aus der Garage gekommen. :angel:

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#87 Beitrag von lura » 2026-10-08 17:24:36

Moin Wombi, hast PN.
Gruß
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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#88 Beitrag von _Murmeltier_ » 2026-10-08 21:29:07

Hey Leute,

danke! Ich korrigiere mich an einer Stelle.

@Johannes: Yep, Du hast recht. Meine Formulierung war zu kurz zusammengefasst. Sorry. Die Ausnahme hängt in der Tat an Einsatz- und Spezialfahrzeugen, für die bauartbedingt keine entsprechenden Reifen verfügbar sind. Genau dieses "bauartbedingt" ist ja entscheidet. Ob ein WoMo auf einem modernen Fahrgestell darunter fällt, ist aber offen. Ich maße mir nicht an, das hier zu entscheiden.

In Österreich gilt für Lkw über 3,5 t vom 1. November bis 15. April Winterreifenpflicht auf mindestens einer Antriebsachse. Unabhängig davon, ob Schnee liegt oder nicht. Es steht dort ausdrücklich: Ein Spezialreifen gilt nur dann als Winterreifen, wenn er die Aufschrift ET, ML oder MPT trägt. Das ist eindeutig.
Quelle: https://www.oesterreich.gv.at/themen/mo ... 63100.html

@Ulf: Danke fürs Gegenlesen und für die Hinweise zu Transportstyrelsen und vegvesen.no. Ja, die 5 mm stammen aus einem Artikel von 2019. Auf Deine Rückmeldung aus Schweden bin ich gespannt.

@Gregorix: Yep, Einschraubspikes und Ketten dabei. Am besten die Ketten nie benötigen (wenn man sie schon mitschleppt). Ich überlege tatsächlich den Zweitreifensatz. Uwe wendet ja ein, dass ein Größenwechsel beim Neufahrzeug die halbe Elektronik betrifft: Bleibst Du dabei in derselben Dimension oder wechselst Du die Größe?

Viele Grüße
Murmeltier

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#89 Beitrag von lura » 2026-10-08 21:45:14

Wenn man mit 395ern unterwegs ist, gibt es ja POR und 3PMSF-Reifen. Spike einschrauben wird wohl erst in Skandinavien sinnvoll sein.
Wegen der Winterreifenvorschriften fahre ich hinten Nordic Tyre und vorne HCS.
Gruß
Bernd

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Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?

#90 Beitrag von Hundefreund01 » 2026-10-08 21:53:21

_Murmeltier_ hat geschrieben: ↑
2026-10-08 21:29:07
Ich überlege tatsächlich den Zweitreifensatz.
Ich lese hier nur gelegentlich mit, lese deshalb nicht alle Fragen/Antworten..
"Murmeltier", willst du tatsächlich fünf zusätzliche Reifen oder gar Räder mitschleppen?
Aber vielleicht habe ich da was falsch verstanden oder eben nicht mitbekommen.
Gruss Thomas

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)

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