LKW sind gerne so ausgelegt, dass 2/3 des Gewichtes auf der Hinterachse landen ... so schwer bekommt man einen Wohnlaster hinten oft nicht hin ... die Vorderachse ist gerne durch grosse Reifen zusätzlich belastet, da sollte sie nicht auch noch mehr Gewicht schleppen muessen als konstruktiv vorgesehen ... von daher halte ich alles zwischen 50 und 66% auf der Hinterachse in erster Näherung fuer ok ...
Gruss Ulf
MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?
Moderator: Moderatoren
- Ulf H
- Rauchsäule des Forums
- Beiträge: 26020
- Registriert: 2006-10-08 13:13:50
- Wohnort: Luleå, Norrbotten, Schweden
Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!
Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.
Ackerbau ohne Viehzucht, Nebenwirkungen einer Sesshaftwerdung am Nordende der Ostsee.
Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.
Ackerbau ohne Viehzucht, Nebenwirkungen einer Sesshaftwerdung am Nordende der Ostsee.
Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?
Ich würde unbedingt versuchen, aus der Aufbauplanung eine realistische Abschätzung der Achslasten des reisefertig beladenen LKW mit ca 50% Tankinhalt abzuleiten und dies mit dem LKW Hersteller zu besprechen - am besten bevor man die Bestellung auslöst (da sind die Hersteller einfach viel motivierter einem zu helfen als danach...). Denn es gibt ab Werk zwar verschiedene Federpakete für unterschiedliche Achslasten. Aber, es kann durchaus sein (je nach Aufbau), dass selbst das kleinste Federpaket deutlich zu hart ist. Und nur ein Sonderumbau eine passende Fahrwerksabstimmung ermöglicht. Eine solche ist vor Auslieferung besser hinzubekommen als später, wenn der Ausbau fertig ist. Außerdem kauft man dann vielleicht 2 Federpakete plus den Umbau...Und, ich spreche da aus Erfahrung, eine hüpfende Hinterachse kann ganz schön nerven....
Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?
Naja, wir haben halt die hinteren Stauboxen stark abgeschrägt, genau wie den Aufbau. Und ja, natürlich kostet das gegenüber einem nicht abgeschrägten Aufbau eine Menge Stauraum. Bei uns kommt nicht hinzu, dass wir das Reserverad hinten tief ins abgeschrägte Heck eingelassen haben. Das kostet schon ne Menge Platz in der Heckgarage. Aber, so haben wir (sobald wir den Aufahrschutz nach vorne (!) weggeklappt haben, das Reserverad als ersten Punkt der aufsetzen würde._Murmeltier_ hat geschrieben: ↑2026-09-27 13:32:20Hey Leute,
danke Euch! Das sind Antworten die mir helfen.
@Manfred: Deine Angabe bringt mich tatsächlich ins Grübeln. Ich habe von MAN die Info, dass es den TGM 4x4 BB ab Werk nur mit 4200 mm Radstand gibt. 4500mm finde ich derzeit nur bei mMB Arocs. Du fährst aber einen aktuellen MAN mit 4,5 m. Ist der so ab Werk gekommen oder hats Du ihn nachträglich verlängern lassen. Das ist für mich gerade die entscheidende Frage, weil an den 300 mm mein Hecküberhang und die Lage der Eingangsstufen hängen.
Deine Längenangaben helfen mir sehr. 6,2 m Aufbau und 8,7 m gesamt bei 4,5 m Radstand, mein Koffer ist 400 mm kürzer. Damit lande ich auch mit dem L-Fahrerhaus unter 8,8 m. Die Debatte, ob 4,2 oder 4,5 m wäre damit eigentlich beantwortet.
Und der Satz zum Heck interessiert mich besonders: Bei entsprechender Gestaltung gleiche Böschungswinkel vorne und hinten. Wie habt Ihr das gemacht, also wie viel Rücksprung auf welcher Höhe. Hat Euch das Stauraum gekostet? Ich liege im Entwurf hinten bei rund 23 Grad.
....
Einen sonnigen Sonntag & viele Grüße
Murmeltier
Hier auf diesem Bild von der Seite kann man das ganz gut sehen: https://worldonwheels.eu/galerie/#232-wpmfgallery+207
Und der Rahmen wurde am Heck eingekürzt, denn am Originalchassis ist es der Rahmen der den Böschungswinkel von 23 Grad hinten vorgibt....
Beste Grüße
Manfred
Lass mich Wissen, falls ich Dir den Kontakt zu einem kompetenten Verkäufer bei MAN herstellen soll....
Beste Grüße
-
_Murmeltier_
- neues Mitglied
- Beiträge: 23
- Registriert: 2026-09-13 16:29:28
Re: MAN TGM 18.320 4x4, 5,8-m-Kabine -> realistisches Reisegewicht u. Radstand?
Hey Leute,
Danke Euch allen!
@Manfred: Ab Werk mit 4,5 m Radstand, das steht bei meinem MAN-Händler anders. Das finde ich sehr interessant. MB hat das nämlich beim Arocs. Von daher rechtfertigt es die Annahme des Kontaktes zu Deinem MAN Verkäufer. Am besten per PN. Magst Du mir auch noch die genaue Typbezeichnung und das Baujahr Deines Fahrgestells nennen? Damit frage ich bei meinem Verkäufer noch einmal nach. Ich muss sonst gegen sein Datenblatt ankämpfen :-).
Ähm, und Deine Lösung am Heck, Reserverad tief ins abgeschrägte Heck eingelassen, Unterfahrschutz nach vorne wegklappbar und Rahmen gekürzt. Hab ich mir angesehen. Das ist tatsächlich genau das, wonach ich suche. Dass der Rahmen am Originalchassis die 23 Grad vorgibt, war mir ehrlich gesagt so nicht klar. Dein Hinweis mit den Federpaketen ist wertvoll. Im Moment bin ich noch in der Angebotsphase und nerve die Jungs von MAN und MB :-). Die Bestellung möchte ich 02/2027 erteilen. Also ist jetzt genau der Zeitpunkt, an dem man abstimmen und feintunen kann. Zu zwei Details Eures Fahrzeugs würde ich mich per PN, falls das OK ist.
@Jürgen: Dass Du ohne zugeschalteten Allrad nicht aus der Einfahrt kommst - ohne Aufbau - das sagt mir mehr über Gewichtsverteilung als jede Rechnung. Das ist für mich das Argument dafür, beim Beladen nicht zu viel nach vorne zu ziehen, wenn ich Dich richtig verstanden habe.
@Ulf: Super Ulf, Deine Einordnung löst für mich einen Widerspruch auf. Weiter oben hieß es 50 zu 50, Du sagst, zwischen 50 und 66 Prozent hinten ist in Ordnung, weil Lkw ohnehin so ausgelegt sind und die Vorderachse schon genug zu tragen hat. Das leuchtet mir ein. Ich lasse mir mal die Achslasten reisefertig mit halbem Tankinhalt durchrechnen und ziele auf den oberen Bereich Deines Korridors, statt auf eine Hälfte-Hälfte-Zahl, die vermutlich ohnehin nur auf dem Papier steht.
Gute N8 und viele Grüße
Murmeltier
Danke Euch allen!
@Manfred: Ab Werk mit 4,5 m Radstand, das steht bei meinem MAN-Händler anders. Das finde ich sehr interessant. MB hat das nämlich beim Arocs. Von daher rechtfertigt es die Annahme des Kontaktes zu Deinem MAN Verkäufer. Am besten per PN. Magst Du mir auch noch die genaue Typbezeichnung und das Baujahr Deines Fahrgestells nennen? Damit frage ich bei meinem Verkäufer noch einmal nach. Ich muss sonst gegen sein Datenblatt ankämpfen :-).
Ähm, und Deine Lösung am Heck, Reserverad tief ins abgeschrägte Heck eingelassen, Unterfahrschutz nach vorne wegklappbar und Rahmen gekürzt. Hab ich mir angesehen. Das ist tatsächlich genau das, wonach ich suche. Dass der Rahmen am Originalchassis die 23 Grad vorgibt, war mir ehrlich gesagt so nicht klar. Dein Hinweis mit den Federpaketen ist wertvoll. Im Moment bin ich noch in der Angebotsphase und nerve die Jungs von MAN und MB :-). Die Bestellung möchte ich 02/2027 erteilen. Also ist jetzt genau der Zeitpunkt, an dem man abstimmen und feintunen kann. Zu zwei Details Eures Fahrzeugs würde ich mich per PN, falls das OK ist.
@Jürgen: Dass Du ohne zugeschalteten Allrad nicht aus der Einfahrt kommst - ohne Aufbau - das sagt mir mehr über Gewichtsverteilung als jede Rechnung. Das ist für mich das Argument dafür, beim Beladen nicht zu viel nach vorne zu ziehen, wenn ich Dich richtig verstanden habe.
@Ulf: Super Ulf, Deine Einordnung löst für mich einen Widerspruch auf. Weiter oben hieß es 50 zu 50, Du sagst, zwischen 50 und 66 Prozent hinten ist in Ordnung, weil Lkw ohnehin so ausgelegt sind und die Vorderachse schon genug zu tragen hat. Das leuchtet mir ein. Ich lasse mir mal die Achslasten reisefertig mit halbem Tankinhalt durchrechnen und ziele auf den oberen Bereich Deines Korridors, statt auf eine Hälfte-Hälfte-Zahl, die vermutlich ohnehin nur auf dem Papier steht.
Gute N8 und viele Grüße
Murmeltier