#39
Beitrag
von Der Initiator » 2023-07-15 9:19:42
Den Test verstehe ich nicht. Wenn in der Glocke und im Getriebe die (annähernd) gleiche Emulsion ist, dann ist doch der Dichtring der Eingangswelle definitiv undicht, oder? Ich würde eher nach einer Undichtigkeit am Getriebe* suchen. Das Wasser muss ins Getriebe eingedrungen sein, damit die Emulsion dann in die Glocke austreten konnte. Andersrum kann ich mir einfach nicht vorstellen: Wasser in die Glocke, von dort ins Getriebe, Sahne schlagen und dann zurück in die Glocke? Getriebeöl in die Glocke, Wasser dazu, Sahne schlagen und dann zurück ins Getriebe?
Fehlt mir außer den technischen Kenntnissen auch noch die Fantasie?
* Und so lange die Eingangswelle nicht wenigstens provisorisch abgedichtet, suchte ich auch nicht nach der Gehäuseundichtigkeit. Wenn die nicht mit bloßen Auge erkennbar ist.
Für ein großes Gut halten wir die Autarkie, nicht weil wir uns grundsätzlich mit wenig bescheiden, sondern weil wir, wenn wir nicht viel haben, mit wenig zufrieden sein können in der richtigen Überzeugung, dass derjenige den Luxus am besten genießt, der seiner am wenigsten bedarf und dass alles, was die Natur erfordert, leicht zu beschaffen ist, schwer hingegen, was unnütz ist. (Epikur, DL 10,130)