Ideensammlung Alteisen Umbau auf Elektroantrieb
Verfasst: 2026-10-09 11:00:17
Liebe Alteisentreibende!
Wir sind gerade dabei unseren PKW gegen einen elektrischen zu tauschen. Den elektrischen Hochdachkombi bekommen wir Ende Monat.
Ich finde die E-Mobilität grundsätzlich ne gute Sache, vor allem für leichtere Fahrzeuge. Vor allem, wenn man den Kraftstoff vom eigenen Dach holen kann.
Was mich aber wirklich stört, ist die ganze Technik in den neuen Autos. Vor allem, dass sie einen permanent überwachen und sogar filmen. Dazu noch, dass sie aus der Ferne ausgeschalten werden können. Das finde ich unsympatisch bis scheisse. Tja, der Dailydriver wird nun so ein Auto sein.
Aber in Zukunft (wird noch einige Jahre dauern) würde ich gerne ein Alteisen elektrifizieren.
Dabei denke ich nicht an einen LKW, sondern einen Transporter. Am ehesten in der 3,5t klasse, aber auch die grossen Transporter wie T2/LN1 und Iveco Daily sind interessant was Eigengewicht und mögliche Zuladung angeht.
Ich habe mal zu ein paar Firmen Kontakt aufgenommen, welche solche umbauten machen. Meist PKW bis Bulli-Klasse.
Da geht schon ganz gut was und in den nächsten Jahren wird sich auch einiges in der Akkutechnik entwickeln. Feststoffbatterien (viiiiel mehr Kapazität) oder die umweltfreundlicheren Natrium-Ionen Technik wird verfügbar sein.
Mir geht’s nicht in erster Linie um ein Reisefahrzeug für abgelegene Regionen. Eher für den Europa- Einsatz und im Alltag. Aber ein 3,5t Auto mit schlechtem CW-Wert mit ca 80kWh Batterie hat schon jetzt eine reelle Reichweite von 300km.
Ich habe mal zu einigen Firmen Kontakt aufgenommen und bin ein wenig angefixt.
Aktuell kommt solch ein Umbau für mich nicht in Frage. Der Preis ist so hoch wie die Anschaffung eines Neuwagens.
Aber die Vorteile vom Umbau eines Oldtimers liegen auf der Hand:
-Akkukapazität nach Wunsch, Platz und Geld nach oben offen.
-Elektroantrieb pur. Somit wird das Auto technisch deutlich wartungsärmer als vorher.
-Keine Technischen Helferlein und Überwachungssysteme. Keine Datenkrake. Niemand kann sich ins Auto hacken.
-Tanken mit dem Strom vom Dach.
-Bidirektionales laden möglich
-Keine Abhängigkeit von der Software des Autoherstellers
Für mich persönlich ist der Umbau eines Transporters in der 3,5t klasse am interessantesten. Eine der Firmen mit denen ich gesprochen habe, bauen gerade für einen Kunden einen Defender um. 80kWh Batterie, laden am Powercharger möglich, 180kw Elektromotor, die möglichkeit am Auto 400V Geräte anzuschliessen und Betrieben zu können. Sie bauen, was möglich und gewünscht ist. Das Ganze ganz ohne die Notwendigkeit von Systemupdates etc.
Grob gesagt, je älter das Auto, desto einfacher der Umbau. Ein Bremer ohne ABS wäre geradezu perfekt. Aber auch ein 4x4 Sprinter von 1998 wäre kein Problem
Das Auto sollte vor 2002 zugelassen sein. Danach ist eine Abnahme nötig, die nochmals richtig ins Geld geht.
Die Firmen mit denen ich gesprochen habe, bauen jeweils auf den vorhandenen Antriebsstrang auf. Entweder nur den Austausch des Motors, oder auch das Getriebe fliegt mit raus. Je nachdem dann mit Untersetzungsgetriebe, da die Elektromotoren Drehzahlen jenseits der 10.000rpm erreichen.
Eine Firma welche die kleinen Transporter mithilfe einer Elektro-Achse umbauen, habe ich noch nicht gefunden.
Ich denke, dass sich hier in den kommenden Jahren so einiges bewegen wird und auch der DIY- Umbau nicht ausgeschlossen ist. Das Ganze werde ich interessiert verfolgen und freue mich über Austausch dazu.
Hat jemand von euch auch solche Gedanken oder Pläne?
Liebe Grüsse
Jacob
Wir sind gerade dabei unseren PKW gegen einen elektrischen zu tauschen. Den elektrischen Hochdachkombi bekommen wir Ende Monat.
Ich finde die E-Mobilität grundsätzlich ne gute Sache, vor allem für leichtere Fahrzeuge. Vor allem, wenn man den Kraftstoff vom eigenen Dach holen kann.
Was mich aber wirklich stört, ist die ganze Technik in den neuen Autos. Vor allem, dass sie einen permanent überwachen und sogar filmen. Dazu noch, dass sie aus der Ferne ausgeschalten werden können. Das finde ich unsympatisch bis scheisse. Tja, der Dailydriver wird nun so ein Auto sein.
Aber in Zukunft (wird noch einige Jahre dauern) würde ich gerne ein Alteisen elektrifizieren.
Dabei denke ich nicht an einen LKW, sondern einen Transporter. Am ehesten in der 3,5t klasse, aber auch die grossen Transporter wie T2/LN1 und Iveco Daily sind interessant was Eigengewicht und mögliche Zuladung angeht.
Ich habe mal zu ein paar Firmen Kontakt aufgenommen, welche solche umbauten machen. Meist PKW bis Bulli-Klasse.
Da geht schon ganz gut was und in den nächsten Jahren wird sich auch einiges in der Akkutechnik entwickeln. Feststoffbatterien (viiiiel mehr Kapazität) oder die umweltfreundlicheren Natrium-Ionen Technik wird verfügbar sein.
Mir geht’s nicht in erster Linie um ein Reisefahrzeug für abgelegene Regionen. Eher für den Europa- Einsatz und im Alltag. Aber ein 3,5t Auto mit schlechtem CW-Wert mit ca 80kWh Batterie hat schon jetzt eine reelle Reichweite von 300km.
Ich habe mal zu einigen Firmen Kontakt aufgenommen und bin ein wenig angefixt.
Aktuell kommt solch ein Umbau für mich nicht in Frage. Der Preis ist so hoch wie die Anschaffung eines Neuwagens.
Aber die Vorteile vom Umbau eines Oldtimers liegen auf der Hand:
-Akkukapazität nach Wunsch, Platz und Geld nach oben offen.
-Elektroantrieb pur. Somit wird das Auto technisch deutlich wartungsärmer als vorher.
-Keine Technischen Helferlein und Überwachungssysteme. Keine Datenkrake. Niemand kann sich ins Auto hacken.
-Tanken mit dem Strom vom Dach.
-Bidirektionales laden möglich
-Keine Abhängigkeit von der Software des Autoherstellers
Für mich persönlich ist der Umbau eines Transporters in der 3,5t klasse am interessantesten. Eine der Firmen mit denen ich gesprochen habe, bauen gerade für einen Kunden einen Defender um. 80kWh Batterie, laden am Powercharger möglich, 180kw Elektromotor, die möglichkeit am Auto 400V Geräte anzuschliessen und Betrieben zu können. Sie bauen, was möglich und gewünscht ist. Das Ganze ganz ohne die Notwendigkeit von Systemupdates etc.
Grob gesagt, je älter das Auto, desto einfacher der Umbau. Ein Bremer ohne ABS wäre geradezu perfekt. Aber auch ein 4x4 Sprinter von 1998 wäre kein Problem
Das Auto sollte vor 2002 zugelassen sein. Danach ist eine Abnahme nötig, die nochmals richtig ins Geld geht.
Die Firmen mit denen ich gesprochen habe, bauen jeweils auf den vorhandenen Antriebsstrang auf. Entweder nur den Austausch des Motors, oder auch das Getriebe fliegt mit raus. Je nachdem dann mit Untersetzungsgetriebe, da die Elektromotoren Drehzahlen jenseits der 10.000rpm erreichen.
Eine Firma welche die kleinen Transporter mithilfe einer Elektro-Achse umbauen, habe ich noch nicht gefunden.
Ich denke, dass sich hier in den kommenden Jahren so einiges bewegen wird und auch der DIY- Umbau nicht ausgeschlossen ist. Das Ganze werde ich interessiert verfolgen und freue mich über Austausch dazu.
Hat jemand von euch auch solche Gedanken oder Pläne?
Liebe Grüsse
Jacob