Re: Auf- und Umbau MB 911
Verfasst: 2016-02-21 18:07:42
Also ich habe ja ne Alubüchse die ähnliche Vorraussetzungen hat wie deine Kiste.
(Alu Leitet halt noch ein wenig besser als Stahl).
Ich hab im Aufbau Alublech mit 50er Streben (müsste das gewesen sein) und habe die Gefächer mit 25er Amaflex ausgeklebt.
Die haben wir vorher zugeschnitten und reingeklebt, also einer geschnitten, einer geklebt. Das Dach habe ich mit 2x25mm ausgeklebt.
In den Wänden habe ich das nur einfach reingeklebt und danach Pappelsperrholz mit selbstschneidenen verzinkten Stahlblechschrauben in die Alustreben geschraubt, die Schraublöcher zugespachtelt und den Kram mit Glasfasertapete tapeziert. In jedem "Fach" sind 25mm Luft. Auch Luft isoliert gut...
Ich habe bei Betrieb mit 2 Personen und Hund bei ca. -10°C in den Alpen, dazwischen unten Regen, oben Schnee, usw. keine großartig negativen Punkte festgestellt.
Die größten Temperaturverluste habe ich über Tür (Wohnwagentüre halt), die Kunststoffisolierfenster (Einfachverglasung kannst du gleich vergessen, habe ich im Dach gemacht und werde das irgend wann nochmal ändern), und vor allem das offene Fenster. Und wenn man so einen Koffer bewohnt, mit 2 Personen und Köter, dann hast du eh immer irgend ein Fenster mindestens nen ordentlichen Spalt offen.
Wenn ich nen ganzen Tag fahre mache ich hinten drinnen die Heizung aus. Wenn man dann zügig aufheizt (was dank Luftheizung kein Problem ist) dann schlägt sich gelegentlich Feuchtigkeit nieder. Vor allem an den Dachfenstern (Einfachverglasung). Vor allem wenn man hinten einsteigt, Heizung aufdreht, das Mobiliar langsam warm wird, dann dauert es bis die Wandverkleidungen nachkommen. Ich habe bis auf meinen Küchenschrank alle Schränke hinterlüftet gebaut, wie bei den hier verhassten Weißwaremobilen üblich. Im Küchenschrank hatte ich dann Kondenswasser und schimmelnden Zucker ^^
Du solltest also schauen, dass du alles was du einbaust nach Möglichkeit -wie in Wohnmobilen- Luftoffen baust. In guten Wohnmobilen sind auch alle Schränke, Staukästen, etc. beheizt und belüftet. Mein Euramobil hatte sogar in allen Oberschränken eine Heizschleife drinnen. Das hat sich allerdings als Übertrieben heraus gestellt. Nur die Sache mit ner vernünftigen Hinterlüftung sollte man nicht lassen... Wohnmobilbauer bauen die Kisten schließlich mit der Erfahrung von Jahrzehnten...
Wenn du innen "furniertes Sperrholz" oder womöglich beschichtete Presspappe drauf machst, denk an die Materialausdehnung. Sperrholz ist ne gute Wahl, habe ich auch genommen. Grade die beschichteten Pappen (wie Möbelrückwand) nehmen gerne Feuchtigkeit auf, was die nicht stört, aber in erheblichem Maße größer werden lässt. Kommen die aus dem Baumarkt, sind sie trocken, die würde ich erst einmal ordentlich klimatisieren, bevor ich sie in einen Wohnkoffer schraube, sonst werden die hinterher größer und du hast nach 2 Tagen Urlaub alles wellig...
(Alu Leitet halt noch ein wenig besser als Stahl).
Ich hab im Aufbau Alublech mit 50er Streben (müsste das gewesen sein) und habe die Gefächer mit 25er Amaflex ausgeklebt.
Die haben wir vorher zugeschnitten und reingeklebt, also einer geschnitten, einer geklebt. Das Dach habe ich mit 2x25mm ausgeklebt.
In den Wänden habe ich das nur einfach reingeklebt und danach Pappelsperrholz mit selbstschneidenen verzinkten Stahlblechschrauben in die Alustreben geschraubt, die Schraublöcher zugespachtelt und den Kram mit Glasfasertapete tapeziert. In jedem "Fach" sind 25mm Luft. Auch Luft isoliert gut...
Ich habe bei Betrieb mit 2 Personen und Hund bei ca. -10°C in den Alpen, dazwischen unten Regen, oben Schnee, usw. keine großartig negativen Punkte festgestellt.
Die größten Temperaturverluste habe ich über Tür (Wohnwagentüre halt), die Kunststoffisolierfenster (Einfachverglasung kannst du gleich vergessen, habe ich im Dach gemacht und werde das irgend wann nochmal ändern), und vor allem das offene Fenster. Und wenn man so einen Koffer bewohnt, mit 2 Personen und Köter, dann hast du eh immer irgend ein Fenster mindestens nen ordentlichen Spalt offen.
Wenn ich nen ganzen Tag fahre mache ich hinten drinnen die Heizung aus. Wenn man dann zügig aufheizt (was dank Luftheizung kein Problem ist) dann schlägt sich gelegentlich Feuchtigkeit nieder. Vor allem an den Dachfenstern (Einfachverglasung). Vor allem wenn man hinten einsteigt, Heizung aufdreht, das Mobiliar langsam warm wird, dann dauert es bis die Wandverkleidungen nachkommen. Ich habe bis auf meinen Küchenschrank alle Schränke hinterlüftet gebaut, wie bei den hier verhassten Weißwaremobilen üblich. Im Küchenschrank hatte ich dann Kondenswasser und schimmelnden Zucker ^^
Du solltest also schauen, dass du alles was du einbaust nach Möglichkeit -wie in Wohnmobilen- Luftoffen baust. In guten Wohnmobilen sind auch alle Schränke, Staukästen, etc. beheizt und belüftet. Mein Euramobil hatte sogar in allen Oberschränken eine Heizschleife drinnen. Das hat sich allerdings als Übertrieben heraus gestellt. Nur die Sache mit ner vernünftigen Hinterlüftung sollte man nicht lassen... Wohnmobilbauer bauen die Kisten schließlich mit der Erfahrung von Jahrzehnten...
Wenn du innen "furniertes Sperrholz" oder womöglich beschichtete Presspappe drauf machst, denk an die Materialausdehnung. Sperrholz ist ne gute Wahl, habe ich auch genommen. Grade die beschichteten Pappen (wie Möbelrückwand) nehmen gerne Feuchtigkeit auf, was die nicht stört, aber in erheblichem Maße größer werden lässt. Kommen die aus dem Baumarkt, sind sie trocken, die würde ich erst einmal ordentlich klimatisieren, bevor ich sie in einen Wohnkoffer schraube, sonst werden die hinterher größer und du hast nach 2 Tagen Urlaub alles wellig...