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Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-01 20:45:55
von DäddyHärry
Rolf, könnte der mal bitte bei meinem Hatz-Aggi vorbeikommen?
Ich hab das auch mit frischem Diesel nicht anbekommen....
Gruß Härry
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-01 22:08:23
von Gogomobil
Wenn die Düse gut zerstäubt, rausschrauben prüfen, dann liegt es meist an der Kompression. Oft hilft es bei klebenden Kolbenringen etwas Motoröl durch die Düsenbohrung, Glühkerzenbohrung oder Zündluntenloch zu geben. Sogar ein moderner Chinadiesel hatte da eine separate Plastikschraube am Einlaßventilkrümmer für längere Standzeiten oder starken Frost. Kurzum das dichtet und der Überschuss (nicht zuviel nehmen) erhöht auch noch die Kompression. Hardcore Dieselstartätherspray macht da eher mehr schaden als nötig.
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-01 22:58:43
von LutzB
Gogomobil hat geschrieben: ↑2025-07-01 22:08:23
Hardcore Dieselstartätherspray macht da eher mehr schaden als nötig.
Welche Schäden können dabei Deiner Meinung nach entstehen?
Lutz
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-02 11:55:44
von Gogomobil
Äther zündet schon bei 180°C und das Zeug ist Hauptbestandteil des Startsprays. Außerdem entfettet es sehr gut (gibt "weiße" Finger wenn es über die Hand läuft und entfettet)
Wenn das nun vor allem bei kleineren Motoren mit längerer Standzeit eingesetzt wird und noch dazu direkt in den Ansaugtrakt ohne Luftfilter (weil Ölbadfilter oder Schwamm, erstere löst den Äther erstmal gutteils im Öl, letztere können sich zersetzen) gibt es Frühzündung und gute Lagerbelastung, vor allem, wenn die Düse noch erst gefüllt werden muss und man länger einsprüht und es kann im Einzelfall auch Ölfilme beeinflussen, entfernen auch nicht so toll. Daher beim Anlassen mit Startpilot immer erstmal ordentlich durchdrehen oder besser wie oben etwas Möl in den Brennraum, dann so wenig wie möglich Äther in die Ansaugluft. Besser wäre der Äther im Diesel drin, dann kann es ja nur nach dem Einspritzbeginn zünden, zwar auch recht schnell, aber doch halbwegs in den vorgesehenen mechanischen Grenzen. Geht praktisch nur, wenn man die Düse eh vorher prüft und Äther in die Drukleitung mit Spritzennadel füllt.
Zündlunte die glüht oder 180° warme, nicht glühende Glühkerze zündet den Äther aus der Ansaugluft weit früher, mit der großen Gefahr von Schienbeinschäden wenn der Motor zurückschlägt. OK, kein Motorschaden aber meist vieel teurer und langwieriger zu beheben...
Das Startspray gibt es gottseidank noch, aber das Wissen wie man es nicht macht ist nicht mehr so verbreitet.
Gruß andi
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-09 13:22:05
von Egika
Jan Schwarzkopf hat geschrieben: ↑2025-03-05 23:57:10
Leider ja,ein niedrigerer Preis wäre mir auch lieber gewesen
Im letzten Viertel Jahr sind weniger "moderne" (also neuer wie Baujahr 2000), große Fahrzeuge in die Versteigerung gegangen, dass wird den Preis vermutlich nach oben getrieben haben.
Bei der letzten großen Hamburg-MAN-Löschfahrzeugversteigerung vor ca einem dreiviertel- bis halben Jahr lagen die Preise zwischen knapp über 20k bis runter zu 15k, das wäre eher meine Welt gewesen
So, jetzt scheinen sich die Preise aber einzupendeln:
ein 2003er für 18.200€:
https://www.zoll-auktion.de/auktion/pro ... 556/905690
ein 2001er für 17.650€:
https://www.zoll-auktion.de/auktion/pro ... 677/905692
falls Du noch suchst...
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-09 13:39:44
von Bahnhofs-Emma
Moin,
das ist jetzt aber zweimal der selbe Link geworden.
Grüße
Marcus
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-09 13:56:30
von Egika
wo Du Rest hast...
Editiert
Re: Standschäden, wann geht es los?
Verfasst: 2025-07-09 23:12:38
von joe`s mercur
Moin,
Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht alle Beiträge zu lesen. Aber um nochmals auf die Eingangsfrage zurück zu kommen.
Jedesmal wenn ich den Titel vom Beitrag lese:
Standschäden, wann geht es los?
Dann denke ich: Am ersten Tag!
Gruß Thomas