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Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 10:15:33
von Bahnhofs-Emma
Hallo,
Joerg aus Kiel hat geschrieben:
2023-07-14 9:51:54
Du scheinst dich ja durch den ganzen LKW zu schlemmen :D
muss man nicht so machen, klappt aber mit ein wenig Erfahrung recht zuverlässig. Es muss ja auch nicht jedes Mal ein tiefer Schluck sein... ;)

Grüße
Marcus

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 11:39:51
von sico
Ulf H hat geschrieben:
2023-07-14 0:31:03
... wie schmeckt das Zeug, und wie fuehlt essich zwischen den Fingern an? ... Bremsfluessigkeit ist etwas schmierig, (Getriebe)öl ist sehr schmierig, ecklig schmecken tut beides, wenn auch unterschiedlich ... gerne Gegenprobe / Kalibrierung mit neuen, bekannten Fluessigkeiten ...

Gruss Ulf

P.S.: Motoröl schmeckt kaum, Diesel noch weniger und Salatöl gar nicht ...
servus Ulf,
und Getriebeöl ist ja ganz leicht an seinem markanten Geruch zu erkennen
LG
Sigi

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 11:51:48
von LutzB
sico hat geschrieben:
2023-07-14 11:39:51

.........und Getriebeöl ist ja ganz leicht an seinem markanten Geruch zu erkennen
Ja, es riecht nach Katzen-/Marderpisse. Zum Geschmack davon kann ich allerdings nix sagen. :smoking:

Lutz

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 12:31:52
von Joerg aus Kiel
Das wäre ja mal ne neue Challenge: Oiltasting !

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 12:33:20
von OliverM
LutzB hat geschrieben:
2023-07-14 11:51:48
sico hat geschrieben:
2023-07-14 11:39:51

.........und Getriebeöl ist ja ganz leicht an seinem markanten Geruch zu erkennen
Ja, es riecht nach Katzen-/Marderpisse. Zum Geschmack davon kann ich allerdings nix sagen. :smoking:

Lutz
Nö , das riecht eher nach faulen Eiern . Das macht es allerdings nicht besser.

Gruß

Oliver

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 13:26:41
von Joerg aus Kiel
Das lief aus der Kupplungsglocke, ca. 0,6 ltr.
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Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 21:32:32
von Buclarisa
Ok dann hat es nur so gepanscht das es am Anlasser austrat.

Hast Du fein regelbare Druckluft so 0.1-0.2 bar die über die Getriebentlüftung einspeisen und in der Kupplungsglocke abhören oder mit Spühliwasser die obere Öffnung zuziehen, Luft an, was passiert?

Danach sollte sicher sein wie Du weitermachen musst. Mein Tip es wird Mehrarbeit gebeben.

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-14 23:34:04
von Joerg aus Kiel
Guter Ansatz, ich finde am Getriebe nur keine Entlüftung, ich könnte mir einen Stopfen für die Einfüllöffnung basteln
An der Kupplungsglocke könnte ich an der oberen Öffnung lauschen…

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-15 9:19:42
von Der Initiator
Den Test verstehe ich nicht. Wenn in der Glocke und im Getriebe die (annähernd) gleiche Emulsion ist, dann ist doch der Dichtring der Eingangswelle definitiv undicht, oder? Ich würde eher nach einer Undichtigkeit am Getriebe* suchen. Das Wasser muss ins Getriebe eingedrungen sein, damit die Emulsion dann in die Glocke austreten konnte. Andersrum kann ich mir einfach nicht vorstellen: Wasser in die Glocke, von dort ins Getriebe, Sahne schlagen und dann zurück in die Glocke? Getriebeöl in die Glocke, Wasser dazu, Sahne schlagen und dann zurück ins Getriebe?
Fehlt mir außer den technischen Kenntnissen auch noch die Fantasie?

* Und so lange die Eingangswelle nicht wenigstens provisorisch abgedichtet, suchte ich auch nicht nach der Gehäuseundichtigkeit. Wenn die nicht mit bloßen Auge erkennbar ist.

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-15 9:45:22
von Joerg aus Kiel
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Da das Getriebegehäuse äußerlich furztrocken ist wird da keine Wasser eindringen, wo Wasser reinkommt würde auch Öl rauskommen…
Ich kann mir nur vorstellen das Wasser an der Kupplungsglocke reinkommt, möglicherweise beim Anlasser, beim Kupplungsnehmerzylinder, an den Schrauben die die Glocke am Block halten.

Dann müsste der eingangsseitige Dichtring soweit durchgängig sein dass Wasser ins Getriebe, die Pampe zurück und immer lustig hin und her laufen kann. Dann müsste dann der Pegel in beiden Gehäusen irgendwann gleich sein.

Zwischen beiden Gehäusen ist ein Zwischenraum von etwa 2cm, da ist alles trocken..ich weiß aber nicht wie die Welle da durchgeht…

Hat eventuell jemand eine Zeichnung in der man erkennen kann wo der eingangsseitige Dichtring des Getriebes sitzt und wie der Übergang zur Kupplung aussieht? Im Wartungshandbuch des Motors steht nichts…

Die genaue Getriebebezeichnung kann ich nachher schicken, jetzt breche ich erstmal zu einem 50km Marsch auf..

Gruß Jörg

Re: Inkontinenz Magirus Motor F6L913

Verfasst: 2023-07-15 11:59:34
von sico
Wie kommt das Wasser ins Schaltgetriebe?
Ich sehe zwei Möglichkeiten:
Von oben durch die Einfüllöffnung, auf der normalerweise der Entlüftungsnippel mit dem Rückschlagventil sitzt. Dann mit dem Hochdruckreiniger ordentlich draufgehalten und das Wasser dringt ein.

Oder mit heiß gefahrenem Getriebe durch tiefe Wasser gefahren.
Dann kühlt das Getriebe und die darin befindliche Luft schlagartig ab und es entsteht Unterdruck im Getriebe. Der Unterdruck saugt dann über die Wellendichtringe des Kardanflansches des Wasser ein. Wellendichtringe sind normalerweise nur von innen mach außen dicht. Von außen wird zwar bei normalen Druckverhältnissen das (Regen-) Wasser außen abgewiesen. Bei Unterdruck kann jedoch Luft oder auch Wasser durch die Wellendichtringe eingesaugt werden.
Die Wellendichtringe sind wohl nicht mehr die besten, denn der nach dem Eindringen des Wassers jetzt erhöhte Füllstand kam dann prompt am Wellendichtring der Getriebe-Eingangswelle wieder raus und sammelte sich in der Kupplungsglocke.
LG
Sico