seit 33 Jahren auf Achse

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Wombi
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#541 Beitrag von Wombi » 2020-04-01 14:06:04

Einmal Stewadess, immer Stewardess .... ;) :angel:

Gruß aus dem Amazonas,

Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Markus
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#542 Beitrag von Markus » 2020-04-01 16:53:57

madarajo hat geschrieben:
2020-04-01 9:43:53

Polemikmodus on:

...das machen die Trucker aus den osteurop. Staaten viele Jahre ihres Lebens, um sich und ihre Familie zu ernähren.
Kein Hobby, kein Gefühl von Abenteuer wenn sie auf dem Rasthof vor ihrem Kocher sitzen...
Das sie dann noch 3-4 Monate dafür auf Achse sind, um dein Monatsgehalt zu bekommen (Unterstellung) ..drauf gesch....

Polemikmodus off.
Es sind aber leider auch oft diejenigen, die den Ruf der LKW-Fahrer so schädigen: Auf der BAB rückwärts fahren wenn man die Ausfahrt verpasst hat, auf dem Beschleunigungsstreifen mit Warnblinker das Ende der Ruhezeiten abwarten, keine Rettungsgasse bilden, die Rettungsgasse befahren oder sogar darin umdrehen. Ist ja meist keine böse Absicht, sie wissen es mangels Ausbildung und Ahnung von den Grundregeln der StVO einfach nicht besser. Sie fahren halt hier mit dem schrottreifen, überladenen 40 Tonner genauso wie sie es zuhause irgendwo im Osten mit ihrem schrottreifen Lada auch jahrelang gemacht haben.

Markus
Derzeit kein LKW, dafür: Jeep Cherokee XJ 4.0 + Jeep Grand Cherokee WJ 4.7 + Suzuki Jinmy FJ 1.3. Zum Wohnen: Beduin Adventure Dachzelt + Eriba Touring Triton (genannt: Hobbit-Höhle)

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#543 Beitrag von Wilmaaa » 2020-04-01 16:59:40

Die Scripted Reality von dmax und Co. ist auch nur die halbe Wahrheit... :ninja:
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
-----
"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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"Das ist also ein Kleinbus und ein LKW in einem." (Mitarbeiterin über den 170er)

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#544 Beitrag von Hauptse » 2020-04-02 6:35:13

Guten Morgen,

mich haben LKW‘s schon als Kind magisch angezogen.
Ein Highlight war eine Autobahnfahrt unter der Woche.
Beim Rast machen war ich schon bei den LKW‘s bis der Rest aus‘m Auto war. Viele Fahrer waren sehr nett und keiner war unhöflich. Ich durfte viele Fahrerhäuser erklimmen und habe in jedem Fahrerhaus ein dickes Grinsen gefunden😁

Mich stören LKW‘s auf Straßen überhaupt nicht!

Viel schlimmer sind die ehrenamtlichen Stauführer der Wochenend-Lifestyle-Fraktion die mit 100 Sachen am Sonntag die mittlere Spur unsicher machen.

Gruß Andreas

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Jumbo-Franze
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#545 Beitrag von Jumbo-Franze » 2020-04-02 9:56:08

Hallo zusammen,
ich muss jetzt auch noch meinen Senf dazu geben.
Nachdem ich jahrelang im Fernverkehr in Deutschland und Europa unterwegs war, bin ich jetzt nur noch "Spaßfahrer" bei einer mittelgroßen Spedition, um das Fahren nicht zu verlernen.
Das ganze Lkw-Gewerbe ist den Bach hinunter gegangen und das Ergebnis sieht man auf der Strasse.
Die Unternehmer wollen oder können nicht mehr vernünftig zahlen; ein deutscher Fahrer mit Familie kann von dem Lohn meistens nicht mehr leben.
Und bei der deutschen Unternehmer-Mentalität bekommt man keine 3 Firmen unter einen Hut, um an der Situation etwas zu ändern (im Gegensatz zu z.B. Frankreich, dort wird sofort gestreikt).
Es gibt praktisch nur noch ausländische Lkw auf der Autobahn, und die paar einheimischen Lkw sind in der Regel mit einem osteuropäischen Fahrer besetzt.
Ich will hier die ausländischen Fahrer nicht verteufeln (da gibt es auch viele gute Fahrer), die kämpfen genauso ums Überleben, aber es ist ein Unterschied, ob man in Deutschland den Führerschein gemacht hat, oder z.B. in Anatolien.
Auch ist es ein Unterschied, ob der TÜV des Lkw´s in Kasachstan durchgeführt wurde oder in München.
Der Lkw-Fahrer wird drangsaliert wo es geht: Er muss teilweise selbst laden oder entladen (nach manchmal stundenlanger Wartezeit); wenn er nach einer Dusche fragt wird er entgeistert angesehen; und auf der Straße ist er sowieso derjenige, der nur den Verkehr behindert.
Er wird geschnitten, ausgebremst, bedroht, beleidigt und in seinen Sicherheitsbereich wird rigoros eingeschert.
Ist schon mal jemand im Termindruck auf der Autobahn im Überholverbot 35 Kilometer lang hinter einem Wohnwagengespann mit 70Km/H hergefahren? Kann ich nur empfehlen!
Zu den Elefantenrennen kann sagen: Selbstgemacht durch den Geschwindigkeitsbegrenzer! Wenn einen früher der "Kollege" nicht vorbeigelassen hat, konnte man mal kurz etwas mehr Gas geben und war vorbei.
Und wenn der Fahrer dann abends einen Parkplatz sucht, gibt es keinen mehr, weil unsere Regierung trotz Milliardeneinnahmen durch die Maut seit Jahrzehnten nicht genügend Parkplätze baut!
Momentan sind Lkw-Fahrer wieder "die Guten", aber selbst in der Krise wird an vielen Raststätten oder bei Firmen den Fahrern der Toilettengang oder die Dusche aus Angst vor Corona verweigert!
Die guten alten deutschen Fernfahrer sind bis auf wenige Exemplare ausgestorben.
Drum Jonson, halte durch und die Stoßstange sauber; die Allgemeinheit braucht Leute wie Dich mehr denn je!
Viele Grüße und allzeit gute Fahrt an alle Kollegen
Franz

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jonson
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#546 Beitrag von jonson » 2020-04-02 10:17:47

31.03.20... Es geht über fast leere Autobahnen durchs Land.. Und damit das nicht wie Urlaub wirkt, erklimme ich nochmal die Tauernautobahn mit 39800 Kilogramm.. Die 540 Ps dürfen zeigen was aus Hubraum so rauskommt. Und endlich Schnee. :eek: . Die Strasse oben auf der Passhöhe ist schneebedeckt..Ein Traum für Gefahrgut Transporter... :mad:
Bergauf fliest die Brühe nach hinten im Tankauflieger und die Hinterachse ist um einiges entlastet.. Dann rutsch der Truck besonders leicht durch.. Naja. Im 8. Gang gehts mit 30 km/h gerade noch so die 8% hoch zum Tauerntunnel..
Auf der Raststätte Tauernalm pfeift der Schneesturm um die Hütte... 45 Minuten Pause und Füsse vertreten.. Toiletten und auch sonst .. Alles ist zu..Versorgungslage kritisch..

Weiter geht es Richtung Walserberg... Dort langer, staatlich verordneter Nötigungs Stau in beide Richtungen wegen Kontrolle die keine ist.. Alle LKW müssen für 30 Sekunden stehen bleiben. Keiner will was.. Danach darf man weiterfahren.. Wozu das gut sein soll.... Bei mir geht es jetzt Richtung Heimat.. 6 Lenktage war ich jetzt unterwegs..Das schöne.. Überall leere Strassen aber durch Gängelung beim Kunden und schwieriger Abläufe beim Laden bleibt ein fader Beigeschmack.. Mit 4217 Kilometer und 125 Tonnen gelieferter Salzsäure laufe ich im Betriebshof ein..Verbrauch total 1084 Liter Diesel / 25,7 Liter Diesel Liter auf 100 / 25,3 Liter Adblue / 0,6 Adblue. Der Laster darf gleich weiter mit dem nächsten Kollegen..
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#547 Beitrag von filz » 2020-04-02 10:50:47

Jumbo-Franze hat geschrieben:
2020-04-02 9:56:08
Hallo zusammen,
ich muss jetzt auch noch meinen Senf dazu geben.
Nachdem ich jahrelang im Fernverkehr in Deutschland und Europa unterwegs war, bin ich jetzt nur noch "Spaßfahrer" bei einer mittelgroßen Spedition, um das Fahren nicht zu verlernen.
Das ganze Lkw-Gewerbe ist den Bach hinunter gegangen und das Ergebnis sieht man auf der Strasse.
Die Unternehmer wollen oder können nicht mehr vernünftig zahlen; ein deutscher Fahrer mit Familie kann von dem Lohn meistens nicht mehr leben.
Und bei der deutschen Unternehmer-Mentalität bekommt man keine 3 Firmen unter einen Hut, um an der Situation etwas zu ändern (im Gegensatz zu z.B. Frankreich, dort wird sofort gestreikt).
Es gibt praktisch nur noch ausländische Lkw auf der Autobahn, und die paar einheimischen Lkw sind in der Regel mit einem osteuropäischen Fahrer besetzt.
Ich will hier die ausländischen Fahrer nicht verteufeln (da gibt es auch viele gute Fahrer), die kämpfen genauso ums Überleben, aber es ist ein Unterschied, ob man in Deutschland den Führerschein gemacht hat, oder z.B. in Anatolien.
Auch ist es ein Unterschied, ob der TÜV des Lkw´s in Kasachstan durchgeführt wurde oder in München.
Der Lkw-Fahrer wird drangsaliert wo es geht: Er muss teilweise selbst laden oder entladen (nach manchmal stundenlanger Wartezeit); wenn er nach einer Dusche fragt wird er entgeistert angesehen; und auf der Straße ist er sowieso derjenige, der nur den Verkehr behindert.
Er wird geschnitten, ausgebremst, bedroht, beleidigt und in seinen Sicherheitsbereich wird rigoros eingeschert.
Ist schon mal jemand im Termindruck auf der Autobahn im Überholverbot 35 Kilometer lang hinter einem Wohnwagengespann mit 70Km/H hergefahren? Kann ich nur empfehlen!
Zu den Elefantenrennen kann sagen: Selbstgemacht durch den Geschwindigkeitsbegrenzer! Wenn einen früher der "Kollege" nicht vorbeigelassen hat, konnte man mal kurz etwas mehr Gas geben und war vorbei.
Und wenn der Fahrer dann abends einen Parkplatz sucht, gibt es keinen mehr, weil unsere Regierung trotz Milliardeneinnahmen durch die Maut seit Jahrzehnten nicht genügend Parkplätze baut!
Momentan sind Lkw-Fahrer wieder "die Guten", aber selbst in der Krise wird an vielen Raststätten oder bei Firmen den Fahrern der Toilettengang oder die Dusche aus Angst vor Corona verweigert!
Die guten alten deutschen Fernfahrer sind bis auf wenige Exemplare ausgestorben.
Drum Jonson, halte durch und die Stoßstange sauber; die Allgemeinheit braucht Leute wie Dich mehr denn je!
Viele Grüße und allzeit gute Fahrt an alle Kollegen
Franz
BRAVO Franz, genau so schauts aus! Ich war auch viele Jahre im Fernverkehr tätig, sogar noch ohne Handy, geschweige denn Internet.
Hier wurde unter anderem auch geschrieben (sinnesgemäss): " Die Fahrer sollen sich doch frühzeig ein Industriegebiet zum Übernachten suchen...etc." So etwas kann nur von jemandem kommen, der die Realität nicht kennt. Ich denke wir alle wissen wie schnell nur eine Stunde vergehen kann, um einen Stellplatz zu finden. Dann noch Nachts. Der Disponent hat seine Fahrer heutzutage "auf dem Schirm". Derjenige welcher jeden Abend irgendwo abseits der AB einen Parkplatz sucht und noch lange herumkurvt, ist seinen Job los. Zeit ist Geld. Die Parkplatzsituation hat Franz ja schon treffend beschrieben. Zum Übernachten fahre ich sowieso immer von der AB ab. Als "Tourist" habe ich (meistens) genug Zeit und event. findet sich ein Gasthof, wo man noch gut zu Abend essen und parken kann.

Gruss

Sepp

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mdoerr
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#548 Beitrag von mdoerr » 2020-04-02 20:16:02

Also Jonson's Standardspruch (kein Tag ohne Stau) gilt nicht mehr. Ich hatte keinen außer 9 LKW an der Baustelle und jeder mit nur eine Handvoll Paletten.
Sanifair hat auch kostenlos auf, das was sehr willkommen.

Mir ist heute aufgefallen, das viele Raststätten noch voll mit LKWs sind. Die machen auch keine Pause, sondern warten auf bessere Zeiten. Viele Litauische Autotransporter und Östliche Nummernschilder in Köschinger Forst. Die warten alle darauf, dass es bei Audi wieder losgeht. Das wird noch lange dauern bis dort wieder gearbeitet wird.
Corona wird uns noch ein bisschen erhalten bleiben.

Markus

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#549 Beitrag von Jimmy » 2020-04-02 21:50:45

Hallo,
" Die Fahrer sollen sich doch frühzeig ein Industriegebiet zum Übernachten suchen...etc."
Das ist leichter gesagt, kaum ist man in einem Industriegebiet, stellt man fest, das man hier garnicht parken darf. Und dann,... :motz:

Gruß, Jimmy

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#550 Beitrag von jonson » 2020-04-20 15:23:30

Alles steht still.. Ausgangssperre.. Ich mache das beste daraus nachdem ich schon einige Denunzianten vor meinem Wohngespann gehabt habe und verpiss mich in die Firma... Es geht mit dem TGX 640 auf Tour.. Mit 40 Tonnen über die hohen Tauern bis nach Klagenfurt und am gleichen Tag auch wieder zurück.. Die 1000 Höhenmeter Anstieg meistern die 640 Ps auch mit 40 Tonnen mühelos im 12. Gang mit 80 km/h..In Österreich ist kein PKW mehr unterwegs und auch nur ganz selten ein LKW..
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#551 Beitrag von jonson » 2020-04-20 15:29:11

08.04.2020
Noch immer Ausgangssperre... Ich bin wieder auf Tour Richtung Süden zzt. laufen jede Woche 3500 Kilometer unter mir durch.. Nur in Deutschland ist überhaupt noch ein bisschen Verkehr. In Österreich bin ich fast ganz alleine unterwegs. Komme mir schon vor wie der letzte Überlebende nach einem Atomschlag... Gespenstische leere auf den grossen Truckstops.. Die Versorgungslage ist kritisch. Es gibt nirgents was zum Essen.. Toiletten abgesperrt. Bei der Kundschaft bin ich einer vom andernen Stern aus der Welt da draussen..
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#552 Beitrag von jonson » 2020-04-20 15:38:46

15.04.2020

Langsam wird alles kritisch.. Auch die Kundschaft in den grossen Industrieparks fängt an zu hamstern... Die Auftragslage war noch nie so gut wie jetzt. Fahren was die Lenkzeit und das Sitzfleisch hergibt.. An der Deutschen Grenze kommt es zu staatlicher Nötigung gegenüber LKWs... Wir sollen die Nation versorgen und werden dabei massiv behindert mit Kontrollen die keine sind.. Dafür sind die Lenkzeiten auf 5 x 10 Stunden ausgeweitet worden und das Sonntagsfahrverbot ausgesetzt.. Wie war das nochmal gleich.. Kilometer bringen das Geld.. Also diese Woche gleich mal 4200 Kilometer abgeradelt.. Es wird auf total Leeren Strassen gefahren.. Ich denke , es gibt keine anderen Menschen mehr.. Ich bin der letzte Überlebende.. Ist das alles Irre.. Habe seit Wochen keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen gehabt.. Beim Laden wie auch abladen läuft das in Corona Zeiten alles Mutterseelen alleine ab..Ein kurzer Gruß zum Pförtner und der 14 Liter Diesel schiebt mich wieder " on the Road".. Jetzt wird auch in die Nacht hinein gefahren.. Andere wollen die 35 Stunden Woche................................. Der Lacher.. Eine 70 Stunden Woche wäre ja schon mal ein Anfang für mich.. :D
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#553 Beitrag von jonson » 2020-04-20 15:47:40

16.04.2020 Auf Achse.. Ich habe die Sendung geliebt.. Heute heisst es Truck Romantik gibt es nicht mehr... Quatsch.. Auch heute gibt es noch diese Tage.. Tolle Plätze in den Hochalpen auf 1300 Meter über Null.. Ich bringe mal wieder 25 Tonnen Salzsäure über die hohen Tauern nach Deutschland.. Die Milchindustrie freut sich.. Schlafplatz am Wildwasserlauf in den Hohen Tauern.. Die Lage an der Grenze ist für Trucks katastrophal geworden.. Für PKWs ist kein Durchkommen mehr nach Österreich..
Mittlerweile koche ich wie die Türken am Strassenrand mein Essen auf dem Gaskocher.. Ansonsten gibt es ja nichts.. Dusche habe ich selber dabei.. Die Solardusche macht ein autarkes Truckleben fern ab jedlichen anderen Lebewesen möglich.. Egal wo ich hinkomme.. Alles verwaist...
Eine vollkommen verückte Zeit in meinem Reiseleben so ganz ohne Reise und doch soviel unterwegs.... Alle anderen Kumpels sind kurz vorm Koller daheim... Wirtschaftlich wie auch Reisetechnisch...Für meine Piloten Kollegen sehe ich keine Zukunft in der Luftfahrt mehr.. Die ersten Anfrage sind angekommen bei mir.. Kann ich bei Dir LKW fahren... Wer hätte sowas jemals gedacht.. Ich habe Fliegen abgeschrieben.. Alles was zählt ist die Strasse...
Ich merke noch nichts vom wirtschaftlichen Irrsinn... Nur die Vereinsamung nimmt zu...
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12999 Hohe tauern 2.jpg
12999 Am Wildwasser.jpg
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#554 Beitrag von jonson » 2020-04-20 16:03:30

17.04.2020.. Corona Trucking extrem.. Seit Tagen keinen Menschen mehr zu Gesicht bekommen... Keine Ahnung.. Lebt überhaupt noch jemand? Ich fahre jedenfalls volle Pulle auf leeren Strecken durch die Berge.. Meine Salzsäure scheint kostbarer wie Gold zu sein. Die Dieselpreise fallen in Österreich in ungeahnte Tiefen..So macht Truckfahren Spass. Keine Autos. Keine Laster.. Totale Einsamkeit auf der Tauernautobahn. Fahrt in den Sonnenuntergang und die Filmusik von Easy Rider im Player. Die Musikendstufe muss herhalten.. Ich brauche auch keine Heizung mehr. Die Kabine wärmt die Musikendstufe...Stören kann ich ja eh keinen mit der Randale.. Ab wieviel Dezibel bekommt man eigentlich einen dauerhaften Hörschaden..? . Egal.. Was muss das muss... Und dann noch AC/DC.. Hells Bells.. Ich fahre mit Glockenantrieb..Vom 14 Liter Diesel ist nichts zu hören und spüren... Evtl.. doch mal einen 750er kaufen..???
Seit Beginn der Corona Krise vor 5 Wochen fast schon 20000 Kilometer abgerissen. Alle anderen Kumpels sitzen daheim in Kurzarbeit / Arbeitslos oder wirtschaftlichem Ende.

Alter Falter.... Ich fahre noch immer...
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#555 Beitrag von Adriaan » 2020-04-20 16:41:40

jonson hat geschrieben:
2020-04-20 15:47:40
Nur die Vereinsamung nimmt zu...
Halt die Ohren steif und pass auf dich auf!

Wenn du mal die A3 oder A45 hoch fährst, runter bei Limburg bzw Herborn, ab nach 56472 Hof. Da kannst du bei mir an unsere Firma parken, wirst als Mensch behandelt, kannst duschen und was vernünftiges zu essen mach/organisier ich dir auch. Saunagang ist auch möglich :positiv:

Danke dir und Gruß von ehemaligen Fernfahrer
Adriaan

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#556 Beitrag von mdoerr » 2020-04-20 16:54:07

In Deutschland ist es nicht so einsam. Es fahren immer noch unglaublich viel Autos rum.
Aber Stau hatte ich in den letzten Wochen einmal auf der A14. Einen Stau im Monat, nicht 'kein Tag ohne Stau'.
Sonst geht alles durch.

Das denken auch die Ferrari und Porschefahrer. Die können ihre Boliden richtig ausfahren.
Geld ist auch nicht immer mit Hirn gesegnet.

Markus

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#557 Beitrag von TobiasXY » 2020-04-20 21:05:55

Dann rollt doch der Rubel...ist doch auch was gutes ;)
Andere haben Krise, Jonson baut sich ein Sparschweinchen auf...weiter auf...oder...gibt es bald einen neuen Unimog ;)

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#558 Beitrag von burkhard » 2020-04-21 7:53:07

mdoerr hat geschrieben:
2020-04-20 16:54:07
Das denken auch die Ferrari und Porschefahrer. Die können ihre Boliden richtig ausfahren.
... sollten sie besser lassen.
https://www.nrw-aktuell.tv/2020/04/todl ... er-23.html

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#559 Beitrag von chabbes » 2020-04-21 9:10:32

Servus,
das mit den Sportboliden stelle ich auch fest, auf der 3 spurigen, sehr leeren A8 zwischen Augsburg und München ballern bei meiner
Fahrt sehr oft die Dinger Vollgas an mir vorbei.... da zuckt man schon mal zusammen obwohl man die gerade erst weit hinten im Spiegel wahrgenommen hat.
Teilweise schon sehr coole Geräte, aber in den letzten 2 Wochen habe ich auf der Heimfahrt auch insgesamt 4 Sportgeräte im Acker liegen sehen, einer überschlagen
drei durch Leitplanke in den Acker... alle Schrott, die Bergung mit Fahrbahnsperrung führt jetzt zumindest nicht zum Stau ;)

Es scheint gerade sehr verlockend zu sein das Spassgefährt über Genzen des Fahrers zu bewegen.

LG
chabbes
:spiel:
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#560 Beitrag von Ulf H » 2020-04-21 9:29:47

... das eröffnet Darwin ganz neue Möglichkeiten ... mein Mitgefühl den Rettungskräften, die zu so einem Scheiss ausrücken müssen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#561 Beitrag von MAN Fahrer » 2020-04-21 10:57:00

chabbes hat geschrieben:
2020-04-21 9:10:32
Servus,

Es scheint gerade sehr verlockend zu sein das Spassgefährt über Genzen des Fahrers zu bewegen.

LG
chabbes
:spiel:
Wenn die Flieger alle fliegen würden, dann würde ich glatt behaupten, das die Asiaten wieder zum Rasen gekommen sind. Bei uns gibt es ja Strecken, wo man voll drauf kann, und deswegen ist da ja schon ein gewisser Tourismus entstanden.
Gruß Detlef

Leben, das ist das aller seltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
>Oskar Wilde<

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#562 Beitrag von mdoerr » 2020-04-21 18:53:39

Ich war heute im Baumarkt liefern. 27t Estrich und Putz. Wahnsinn was da abgeht. Parkplatz voll und lange Schlangen vor dem Geschäft. Alle furchtbar wichtig. Lebensnotwendige Einkäufe wie Mörtel und Kombizange.
Die Autobahn wird auch voller.

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#563 Beitrag von Pirx » 2020-04-21 21:06:11

mdoerr hat geschrieben:
2020-04-21 18:53:39
Ich war heute im Baumarkt liefern. 27t Estrich und Putz. Wahnsinn was da abgeht. Parkplatz voll und lange Schlangen vor dem Geschäft. Alle furchtbar wichtig. Lebensnotwendige Einkäufe wie Mörtel und Kombizange.
Die Autobahn wird auch voller.
Letzendlich geht es doch darum, daß sich die zuhause festgesetzten Menschen nicht gegenseitig an die Kehle gehen wegen Lagerkoller, sondern beschäftigt sind.
Und aus dem selben Grund wird gerade heute diskutiert, die Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer im Stadion auszutragen, aber im Fernsehen zu übertragen. Argumentation des DFB: "Mit Fußball ist die Isolation doch viel leichter zu ertragen!"

Also: gib den Menschen Baumarktartikel, Fußball, Bier und Chips - das ist allemal besser als Amokläufe und Straßenschlachten! :joke:

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#564 Beitrag von TobiasXY » 2020-04-21 23:10:25

Ich komm dank Corona auch mal gut voran. Stellt euch mal vor es gäbe nur noch Einzelhaft ohne Aufgabe....
Die Leichenbestatter hätten Sonderschichten
Oder beim Jonson kein Bier mehr ?

Wo kämen wir denn hin? Kein Bier, keine Aufgaben ? Da müsste Mann u Frau sich ja mit sich selbst beschäftigen....
Oder es käme eine Geburtenexplosion, stellt euch vor die ganzen kleines cora‘s, Corinna und corhanniss.

Ich mein die Familien haben genug Arbeit mit ihren Kindern aber ob das immer so gut ist ;)

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#565 Beitrag von lura » 2020-04-22 13:24:03

madarajo hat geschrieben:
2020-04-01 9:43:53
jonson hat geschrieben:
2020-04-01 8:03:49
.... wird der Truck am Sonntag mit allem ausgerüstet was man so die Woche braucht..Da es zzt fast keine Versorgung gibt, packe ich alles was ich so die Woche brauche in meinen Truck. Auch der Campingkocher geht mit..

Polemikmodus on:

...das machen die Trucker aus den osteurop. Staaten viele Jahre ihres Lebens, um sich und ihre Familie zu ernähren.
Kein Hobby, kein Gefühl von Abenteuer wenn sie auf dem Rasthof vor ihrem Kocher sitzen...
Das sie dann noch 3-4 Monate dafür auf Achse sind, um dein Monatsgehalt zu bekommen (Unterstellung) ..drauf gesch....

Polemikmodus off.

Ich wünsch dir trotzdem viel Spass und alles Gute. :spiel:
Da kann von uns hier keiner was dafür und weil es irgendwo aus der Welt anderen Leuten schlechter oder besser geht, das war schon immer so, darf man trotzdem gut leben.
Gruß
Bernd

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#566 Beitrag von lura » 2020-04-22 13:42:24

Pirx hat geschrieben:
2020-04-21 21:06:11
mdoerr hat geschrieben:
2020-04-21 18:53:39
Ich war heute im Baumarkt liefern. 27t Estrich und Putz. Wahnsinn was da abgeht. Parkplatz voll und lange Schlangen vor dem Geschäft. Alle furchtbar wichtig. Lebensnotwendige Einkäufe wie Mörtel und Kombizange.
Die Autobahn wird auch voller.
Letzendlich geht es doch darum, daß sich die zuhause festgesetzten Menschen nicht gegenseitig an die Kehle gehen wegen Lagerkoller, sondern beschäftigt sind.
Und aus dem selben Grund wird gerade heute diskutiert, die Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer im Stadion auszutragen, aber im Fernsehen zu übertragen. Argumentation des DFB: "Mit Fußball ist die Isolation doch viel leichter zu ertragen!"

Also: gib den Menschen Baumarktartikel, Fußball, Bier und Chips - das ist allemal besser als Amokläufe und Straßenschlachten! :joke:
Das ist das altrömische "Brot-und-Spiele-Konzept" in modern.

Lieber Jonson, das liest sich nach "jede Woche dürfen ein paar PS mehr mit". Wo hört es denn zur Zeit auf?
Gruß
Bernd

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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#567 Beitrag von 1ten » 2020-04-22 13:47:23

Hallo Johnson,

ich habe verstanden, dass Du Salzsäure für Industrieanwendungen (z.B. Molkereien) aus AT nach DE fährst: was mich interessieren würde ist, wo das anfällt? Vermutlich produziert man Salzsäure wirtschaftlich in diesen Mengen nicht ohne andere Nebenprodukte, oder es ist selber eines … sprich was sind die Produktionsfaktoren?

Gruss, 1ten
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#568 Beitrag von jonson » 2020-05-03 18:33:41

Salzsäure wird extra für die Industrie hergestellt..........


26.04.2020... Es langt mit der Ausgangssperre... Nachdem ich die Wasserschutzpolizei angerufen habe sind wir wenigstens mal auf der Donau mit dem Kanu unterwegs...
Und gleich auch noch ein seltenes Beweisfoto.... Ich kann meinen Anhänger abhängen....
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#569 Beitrag von jonson » 2020-05-03 18:37:27

30.04.2020.... Wieder frei ( mit Erlaubnis Schein !! ) unterwegs an der Donau... Aber die Denuntzianten sind überall.. Polizei war auch schon da. Förster, Jäger, brave Deutsche Spießbürger... Wer zzt mit einem Wohngespann unterwegs ist hat andauernd Ärger.... Ich könnte kotzen über soviel Denuntzianten..
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Re: seit 33 Jahren auf Achse

#570 Beitrag von jonson » 2020-05-03 18:49:09

02.05.2020.... Der Kampf mit Denunzianten geht in eine entscheidende Phase... Da stehe ich auf einem privatem Grundstück ( Mit offizieller behördlicher Erlaubnis ) und es kommt schon wieder so ein Pisser daher... Blablabla.... Das ist mein Grundstück , erzählt mir der Gutbürger... Komisch . Der Besitzer sieht aber ganz anders aus.. :D :D
Ich hole die Polizei.... Alles verboten hier....Sehr gut denke ich...
Stimmt.. In MEINER Wiese seine drecks Köter scheissen zu lassen ist , geht mir jetzt gewaltig auf den Zeiger...Unter Zeugen faselt der Gutbürger dann noch was von er dürfte das alles hier mit seinen Hunden und hat das alles gepachtet und blabla...Und noch ein paar andere Lügen...
Die Polizei kommt mit einem freundlichen Hallo Herr Johannesson... Was haben wir denn schon wieder....
Tja . Da geht dem Gutbürger jetzt aber ganz schnell die Luft aus mit meiner Besitzurkunde und einer Anzeige gegen Ihn wegen unerlaubtem Betreten und Verunreinigung...
Etappensieg Nummer 1 gegen Denunzianten... Juhu...
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