Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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all(r)addin
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Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#1 Beitrag von all(r)addin » 2011-09-04 22:11:21

Hallo zusammen!

Leider hat letzhin mein Klepper Aerius durch Unachtsamkeit einen gröberen Schaden erlitten...(für Unkundige> ist ein altes Faltboot/Kajak mit Holzgerüst und darübergezogener Gummihaut...meines Erachtens ein sehr gutes Beiboot weil gut verstaubar und gutmütig aber trotzdem genug Platz für 2 Personen und Hund..)..
Nun bin ich am Abwägen ob ich das Klepper reparieren lassen soll, oder ob's evtl in eine andere/weitere Richtung gehen könnte...
Hintergrund: Nächstes Jahr werden wir (hoffentlich) länger reisen gehen dürfen..zuerst Europa und Marokko, danach evtl. über den grossen Teich nach Nord- oder Südamerika...
Ich will unbedingt ein gut verstaubares Boot (also KEINE Hartschale, weil zu gross) mitnehmen um diverse Gewässer (von leichtem WW, Fluss, See, küstennahes Meer > grobes Wildwasser werden wir nicht befahren, weil Schiss und zuwenig Ahnung..) befahren zu können..eben; für 2 Personen plus Gepäck plus Hund, muss aber auch alleine fahr-und steuerbar sein...Besegelung muss nicht sein, aber nun bin ich neben den anderen Faltbooten auch auf Gummiboote ähnlich einem Zodiak (Gummiboot mit Holzbooden und Aussenborder) gestossen..
Nun zu meiner eigentlichen Frage; wie schwer ist so ein Zodiak-style Gummiboot inkl. Aussenborder, lässt sich das Boot alleine relativ flach z.Bsp auf dem Dach verstauen?...wieviel PS sind mindestens notwendig um bei Gegenwind und Strömung trotzdem z.Bsp auf's Meer raus fahren zu können..(reichen z.Bsp 6 PS)..braucht es spezielle Bewilligungen/Prüfungen...geht auch was mit E-Motoren?...gibts sonst irgend so ein Boot was alles kann, also als Badeboot, Wanderboot usw taugt und evtl. gut vorwärts kommt per Paddel, aber auch vernünftig motorisiert werden kann?
...habe etwas zu wenig Ahnung für etwas zuviele Ansprüche/Ideen.. :blush:
Danke im Voraus für Anregungen....

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#2 Beitrag von Der Bootsbauer » 2011-09-04 22:24:22

Lass den Klepper richten. Mit nem Schlauchi wirst Du nie die Fahrleistungen vom Faltboot erreichen.
E-motor? Wenn dann Torqueedo.
"Wer alle Beiträge liest, der verschafft sich einen unfairen Vorteil!" (tauchteddy)

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#3 Beitrag von rocknroll » 2011-09-04 22:39:03

Nautiraid, stellt sehr gute Faltbote her! Schon hier am See gefahren und sich Preis-Leisung das beste was man bekommen kann. Teuerer gehts auch.
Es gibt auch noch ne Firma aus Ö die sehr gute E-Motoren für Boote herstellt. noch besser als Torqueedo
Zuletzt geändert von rocknroll am 2011-09-06 10:05:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#4 Beitrag von jonson » 2011-09-05 10:30:33

Wenn Du was gescheites willst gibts eigentlich nur Grabner... Teuer aber das funzt dann halt auch. Mit einem 5 Ps kommst du damit gut voran. Alleine auch ins gleiten..Hatte ich schonmal gehabt und taugt für faktisch alles auf Reise..
http://www.grabner-sports.at/SPEED.speed_x.0.html
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#5 Beitrag von SvenS » 2011-09-05 14:45:57

Das Speed kommt dem was ich seit einiger Zeit suche sehr nahe. Wie sind denn die Paddeleigenschaften?
Wenn´s um Island geht, einfach bei mir fragen.

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ktm4x4
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#6 Beitrag von ktm4x4 » 2011-09-05 15:27:52

hi,

kennst du das
http://www.banana-boot.de/

hab bei mir ein fach im zwischenrahmen da passt sowas rein :D

gruss
thomas

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#7 Beitrag von all(r)addin » 2011-09-05 23:41:11

..hmm...das Speed von Grabner scheint ein gutes Boot zu sein; gibt so gut wie keine Gebrauchte zu finden.. :wack:
Bananaboat schaut auch interessant aus...ebenfalls habe ich zwischenzeitlich viel gutes über Soar gelesen...kennt jemand die Ally Faltkanadier?...kann eigentlich auch ein Faltboot wie ein Klepper motorisiert werden?
..und eben; weiss jemand inetwa das Gewicht eines Zodiaks?

Gruss. all(r)addin
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#8 Beitrag von avicennia » 2011-09-05 23:57:43

Hallo,

benutze beruflich Zodiacs. Sind absolut geil, aber nichts für mal eben...
http://www.zodiacmilpro.com/tds/inflatables/MK3GR.pdf

Zodiac hat kleine Beiboote ohne Festrumpf. Lassen sich besser verstauen, sind aber nicht so stabil. Mit Festrumpf bist du aber bei 2,6m Länge schon über 50kg...
Ally-Faltboot, oder Bananenboot sind für kurze Touren ok. Das Ally sicherlich stabiler in der Wasserlage. Es gibt natürlich auch noch immer Klepper-Faltboote. Beim Klepper und beim Ally bist Du mit ca. 1800,- dabei. Und das kostet ein Zodiac Cadet RIB 260 auch.....PLUS Motor.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führt eine Liste der Sportbootmotoren, die ohne Führerschein geführt werden dürfen (sog. Freiliste).
Die "Freiliste" enthält die Motoren, deren Hersteller oder Vertreiber dem BSH einen Leistungsnachweis in Form eines Sachverständigengutachtens (z.Bsp. TÜV, TU oder FH) oder einer amtlichen Bescheinigung vorgelegt hat, aus dem/der hervorgeht, dass die größte nicht überschreitbare Nutzleistung des Motors an der Propellerwelle oder die efffektive Nutzleistung 3,68 Kilowatt (bzw. 5 PS) nicht übersteigt.
http://www.bsh.de/de/Schifffahrt/Sports ... /index.jsp

http://www.zodiacmarine.de/

Hoffe das hilft
Dieter
Zuletzt geändert von avicennia am 2011-09-07 11:22:50, insgesamt 1-mal geändert.
..irgendwann einmal will ich....

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#9 Beitrag von rocknroll » 2011-09-06 10:09:33

Faltboote sind zwar ganz nett, aber für gößere Wellen ungeeignet.
So was wie ein kleines BSB wäre wohl das richtige für dich.2perosnen und ein Hund passen rein.
Grüße
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#10 Beitrag von kawahans » 2011-09-06 10:30:55

Paddeln mit einem Schlauchboot a la Zodiak ist Strafe, selbst mit den Ruderduchten ist es mühsam, richtungsinstabil und gegen Wind und Welle fast nicht machbar.
Das Cadet 310 (das hatte ich für einige Jahre) ist ein gutes Beiboot, stabil, leicht (~ 17 kg) und kann Motoren bis 15 Ps tragen (ausprobiert).
Aber für Fluß und Wandern - nein

Liebe Grüße aus Graz!

kawahans
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#11 Beitrag von SvenS » 2011-09-06 10:32:25

Kennt jemand dieses hier:
http://www.waterworld24.com/shop/articl ... 281.001%26

Scheint ein Nachbau des Grabner Speed zu sein, nur aus PVC.
Wenn´s um Island geht, einfach bei mir fragen.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#12 Beitrag von rocknroll » 2011-09-06 10:40:48

Ist fast wie das BSB, 20 kg ohne extras. sehr leicht also. Aber dann nicht sehr groß.
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#13 Beitrag von SvenS » 2011-09-06 11:07:00

Ist fast wie das BSB, 20 kg ohne extras
Hast du zu dem BSB einen Link?
Wenn´s um Island geht, einfach bei mir fragen.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#14 Beitrag von imodra » 2011-09-06 11:15:53

Was hältst Du von einem RZ 85 von Pouch? Ich habe mir vor 8Jahre eins aus der Bucht gefischt und bin begeistert von dem Teil. Kann ich nur weiterempfehlen. Für den Aussenborder muss man vielleicht eine Halterung basteln.

LG Thomas
Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#15 Beitrag von Moskito » 2011-09-06 15:35:49

Wir haben den Grabner Ranger mit dem Suzuki DF6S 4T-Außenborder. Der Ranger ist lt. Grabner das Boot mit den kleinsten Packmaßen seiner Leistungsklasse, da es kein steifes Heckbrett hat. Ist in 15 min aufgebaut und weil es etwas breiter als das Speed ist, m. E. auch im Meer und auf Flüssen tauglicher, weil es nicht so leicht kentert. Der Suzuki DF6S ist der leichteste 6PS-Motor (grad mal 23kg, glaub ich) und fährt in der Dachbox mit.
Der Ranger schafft es mit dem DF6S und mir alleine auf fast 35 km/h, zu weit knapp 28 km/h und mit den drei Kindern, Picknickzeug und Schnorchelgerümpel für fünf Personen immerhin noch auf knapp 15 km/h - ich bin mehr als begeistert von dieser Kombi. ALLES IST BESSER ALS PADDELN!!!
Zusammen sieht das ganze dann so aus (Bild aus Albanien diesen Sommer).
Achja: Soweit ich weiß rüstet Grabner mit deutschem Material und östereicher Fabrikation u.a. die österreichische Bergwacht und div. große Rafting-Veranstalter aus. Die Qualität ist. m. E. unerreicht....

Gruß, Christian
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#16 Beitrag von jonson » 2011-09-07 9:14:08

Der Ranger ist echt ne Wucht... Dann noch Segel drauf und es ist das Perfekte Urlaubsboot....Aber nix zum Paddeln..
Mit dem Speed kann man auch wie mit einem Kanu paddeln...
und ich würde nur ein grabner Boot kaufen......Das sind die besten..
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#17 Beitrag von Moskito » 2011-09-07 9:27:09

@jonson: Paddeln geht auch ganz gut - ich habe zwei Stechpaddel, logisch muss man zu zweit sein, aber es gibt auch die klassischen "Angelbootruder" mit extra Ruderbefestigung.
Stechpaddeln geht mit nicht allzuviel Gewicht und vor alle wenig Gegenwind (wegen des hochgezogenen Bugs) ganz gut.
Aber flussabwärts muss man eh nur lenken :D

Gruß, Christian
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#18 Beitrag von 917er » 2011-09-07 14:57:21

.kennt jemand die Ally Faltkanadier?.
habe mit dem Ally einige Touren in Südamerika gemacht. Volle Empfehlung, auch wenn er etwas wackelig aussieht, sehr stabil, leicht zu reparieren, läuft super und mit etwas Übung schnell aufgebaut. Schneller als ein Klepper.
Für den Hund eine zusätzliche Matte nötig. Glaube auch die gibt es mit Motorhalterung.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#19 Beitrag von bernd170d11 » 2011-09-13 0:02:13

:angel:
Also Moskito,
Zu zweit mit 6ps ins gleiten...
:positiv:

Hätt da mal mindestens 10ps angesetzt...

Ansonst hab ich mir ein 2,5meter z-ray aus dem ebay geschossen,
Eigentlich wars nur gedacht um an die Boje zum Rib zu kommen,
Sieht aber echt gut aus
(schön verklebt, stabile scheuerleisten, hat mich echt positiv überrascht!) da ich am Rib einen 2,3ps Honda Motor
(LUFTGEKÜHLT :wub: )
Als Notmotor hab, werd ich den im Sommer mal an die China Pelle schrauben
Und mal bischen rumtuckern...
der kleine Honda hat mein Rib immerhin mit 5,5kmh angeschoben bei halbgas, Vollgas ging leider auch nicht recht viel mehr (rumpfgeschwindigkeit)!

Reicht zum tuckern aus, die Kombi neu unter 1000 euro, und wie bereits geschrieben, alles besser als paddeln...

Ansonst ist dein Boot immer zu klein, und zu schwach...
Hab jetz Boot Nummer 3 in 4 Jahren...
:frust:
Mfg
Bernd

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, oder probieren es mit einem iPad besser zu machen...

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#20 Beitrag von Moskito » 2011-09-13 14:56:40

Servus Bernd!
Doch, geht! Der Ranger ist da echt super! Zu zweit gleitet er fast besser als alleine, allerdings nicht mehr ganz so schnell. Alleine und ohne Pinnenverlängerung ist es ganz schön schwierig, so weit nach vorne zu rutschen, dass das Boot nach vorne kippt....

Gruß, Christian
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#21 Beitrag von Udo (DL 8 WP) » 2011-09-26 17:28:31

Hallo zusammen,

ich habe so einen alten Metzeler "Oldtimer" (Juca S) .
Das Boot verträgt max. 15 PS Motoren.

Es ist aus der Serie der Boote ohne Holzboden und hat einen aufblasbaren Kiel. Es wiegt ~ 25 kg und ich kann das gerade noch allein in die Staubox auf dem Dach ein-und ausladen.
Eine Holz-Motorhalterung kann man anschrauben und die Haut ist aus sehr stabilem Material, wenn das Boot gut gelagert wurde, kann man es auch noch kaufen, wenn es 30 Jahre alt ist. Es sollte aber von außen nicht "kleben" und in den Luftkammern immer Talkum hinein bekommen haben.
GGf. kann man das Boot von innen beschichten lassen, sollte es Luft verlieren.
Es lässt sich sehr gut rudern, mit 1 Person und kräftigem Rudern kommt man gerade so ins Gleiten, hält man natürlich nicht lange durch. Das Boot ist super richtungsstabil zu fahren auch bei Wind durch den aufblasbaren Kielschlauch.

Ich habe dazu 2 Motoren: einen alten (bj. 1974 ?) 4,5 PS (Evinrude) Motor mit eingebautem Tank, damit kommt man überall hin, es "tuckert" damit schön langsam und braucht fast keinen Sprit. Dieser Motor ist Superleicht zu tragen.
Weiterhin habe ich einen 9,5 PS Johnson Motor (Bj. 1964).
Damit fährt da Boot schon ganz ordentlich und den 9,5 PS Motor kann ich gerade noch allein tragen und auf einem kleinen Bootswagen mit 2 Leuten rangieren.
(Dieser 9,5 PS Motor benötigt aber in D schon einen Führerschein)

Ferner habe ich dazu noch eine Besegelung, die ich aber wohl schon 5 Jahre liegen habe, aber noch nicht ausprobiert. (Hast mal ~ 150 DM gebraucht gekostet) Der Transport dieser Besegelung ist ein ziemliches Geraffel.

Diese Boote waren einmal sehr teuer (~ 2000 DM +), wenn man etwas Glück hat (wie ich) bekommt man sowas in Kleinanzeigen in der Zeitung (leider kaum im Ebay) um 100 bis 200 €. Ansehen und Probeaufpumpen ist Pflicht. Kleinere Stellen lassen sich problemlos selbst flicken mit dem richtigen original Fickset und dem Tip Top Klebeset. Metzeler wurde später wohl von Grabner übernommen.
Für den 4,5 PS Motor habe ich 150 DM gelöhnt und für den 9,5 PS Motor 350 DM.

Bei beiden Motoren habe ich den Impeller getauscht, die Zündspulen des Großen (Prüfrex) und die Unterbrecherkontakte, Vergaserdichtungen, Vergaserschwimmer, Benzinpumpenmembrane, Benzinschlauch und Pumpenball, sowie Tank und weiteren Kleinkram. Beide Motoren arbeiten sehr zuverlässig. Die Teile zu diesen alten Motoren bekommt man noch in den USA - dort gibt es eine Szene für alte Aussenbordmotoren. Meine Teile habe ich auf Hawaii bekommen, dort gibts einen guten Internet Verkäufer, der hat mir die Teile nach USA geschickt (Inlandsporto) und der Sohn eines Arbeitskollegen der bei uns zu Besuch war hat sie mir mitgebracht...
Würde mir heute eien Yamaha Motor mit elektronischer Zündung suchen.

Desweitern habe ich noch ein Metzeler Boot "Tramper S". Dies ist ein kleiner Kajak, der aber nicht motorisiert oder besegelt werden kann. Nachteil ist, dass dieses Boot sehr windempfindlich ist. Auf Seen OK und auch auf sehr ruhigem Meer. Hat mal ~ 300 DM gekostet. Hatte einen kleinen Riss und musste geflickt werden. Was kein Problem war, und hält heute noch gut. Wiegt so um die 15 kg und den kann man immer mitnehmen.

Die alten Boote mit Holzboden von Metzeler werden auch noch angeboten, die sind aber "Sauschwer" und allein nicht wirklich handlebar. Dazu sollte man schon fast einen Anhänger einplanen. So ein Boot hatte ich auch mal, würde ich aber wegen des Gewichts und des notwendigen Stauplatzes nicht empfehlen.

Wenns denn keinen Motor braucht, würde ich noch das Metzeler / Grabner XR Trekking Boot ins Auge fassen. Das kostet aber neu ~ 2500€. Ist mir leider gebraucht und billig noch nicht über den Weg gelaufen. Das wäre auch wildwasserfähig.

Das wäre meine 2 cents zu der Sache wenns denn preiswert sein soll und man Zeit hat alles vorzubereiten / aufzubereiten.

Gruss,

Udo (DL 8 WP)
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#22 Beitrag von Speed5 » 2011-09-26 18:22:20

Moin zusammen,

wir hatten mal ein Pischel.
Meiner Meinung nach ist das deutlich besser als Metzler und Zodiac. Klick
Gefahren haben wir das mit 5PS und 15 PS haben es leider vor der LKW Zeit verkauft.
Sind aber nicht billig.
http://www.Dickschiff-Treffen.de

Ab dem Moment wo du „ach scheiß was drauf" denkst, wird es entweder grandios,
Oder absolut desaströs.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#23 Beitrag von Landei » 2011-09-26 18:53:04

Ich suche seit Jahren nach einem gebrauchten Ally, aber entweder sind keine im Angebot oder sie gehen immer noch 4stellig durch Bucht.

Wer so eins hat, gibt es scheinbar nicht mehr ab. Das haben alle bestätigt, die eins fuhren.

Die Eier legende Wollmilchsau bei Booten gibt es leider nicht, die angesprochenen Bootstypen haben jeweils spezifische Eigenschaften, die der andere Typ genau nicht hat. Ein Kompromissboot kann alles ein bisschen, aber eben nichts richtig. Kanu ähnliches Paddeln im Zodiac=Grotte, Segeln mit einem Gummiboot oder Kanu=Grotte Motorboot fahren in Welle mit Kanu=Grotte.

Allein die Typenvielfalt bei Kajaks (WW, See, Touren) deutet schon auf die Unmöglichkeit eines Allroundbootes hin. Hundi an Boot wiederum schließt einige Bootstypen aus.

An eurer Stelle würde ich mir überlegen, welcher Einsatzbereich für euch am wichtigsten ist. Am einfachsten ist noch das Stinkeboot, denn was in Welle gut ist, kann auch See oder Fluss, aber beim Muskelbetrieb hört dann der Spaß auf. Da ist dann wenig mit lauschigen Touren vorbei an äsendem Wild...

Der Mehrbedarf an Gewicht eines Stinkeboots gegenüber einem Klepper ist nicht zu unterschätzen. Da kommt eins zum anderen und Ruckzuck liegt im Stauraum nicht nur ein Motor, sondern auch Ersatzkanister, Anker, Tauwerk, Bootswagen und andere Ritualkäufe aus dem Zubehör :lol: Für küstennahe Gewässer sollte auch eine gewisse Sicherheitsausrüstung eingeplant werden.

Jochen

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#24 Beitrag von all(r)addin » 2011-09-26 20:48:46

Hallo zusammen und vielen Dank für die bisherigen Antworten...

..ich habe beschlossen das Ganze pragmatisch anzugehen; was als erstes vor die virtuelle Flinte läuft wird abgeschossen respektive ersteigert/gekauft...wirklich überzeugende/erschwingliche Angebo(o)te von Soar/Ally/Grabner/Banana Boat habe ich bislang nicht gesehen...ein wirklich nettes Zodiak mit Motor habe ich verpennt (hatte sogar einen transparenten Bootsboden für Fischbeobachtung...hätte sicher auch den (Hai)-Fischen gefallen nicht immer blindlings zuschnappen zu müssen.. :joke: )..

Und mein Klepper bringe ich wohl nächstens mal für einen Kostenvoranschlag zu einem Klepperhändler...aber ich befürchte es wird teuer.. :wack:

...werde gerne informieren wenn ich was Passendes gefunden habe...> irgendwo wartet sicher mein Kajakanufaltschlauchboot mit 400PS Aussenborder und Seitenwagenanschlüssen für meine Emme...
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#25 Beitrag von Andre » 2012-05-10 11:50:59

Hi All(r)addin,

ich hol' den alten Fred nochmal hoch, auch aus Eigeninteresse. :angel:
Ist der Klepper repariert? bzw. bist Du für diese Saison weiter gekommen mit dem Beibootthema?

Mein Klepper ist dieses Jahr dran die Bootshaus (schon die 2te ca 25 Jahre alt) ist hinten porös geworden.
Kann den nur empfehlen, auch inkl der Segelanlage. Für die hab' ich eine Umlenkung gebaut um das Vorsegel nicht nur runternehmen zu können, sondern auch in die Luke zu bekommen während man unterwegs ist.

Allerdings für's Tauchen isser zu klein, dann kommt das DSB (ex Feuerwehr) Boot mit 2x35PS Johnson hintendran.
Viele Grüße

Andre

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#26 Beitrag von avicennia » 2012-05-10 13:15:23

...und zur Infos was die Freigrenze von 5-PS angeht...

http://www.sportbootfuehrerschein.de/bl ... 01/27/609/
..irgendwann einmal will ich....

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#27 Beitrag von tauchteddy » 2012-05-10 17:21:19

Da steht das, was alle wissen: dass vielleicht eine Änderung kommt. Aber es nicht sicher, ob und wann ...
Zuckerbrot ist aus.

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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#28 Beitrag von makabrios » 2012-05-10 17:53:23

Hallo,
gibs irgendwas, was die "alten" Sportbootführerscheininhaber dürfen und die "neuen" nicht oder umgekehrt?

Gruß
MAK
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#29 Beitrag von tauchteddy » 2012-05-10 19:41:02

Ja, mit dem alten Schein (bis anfang der 90er oder so) darfst du Boote bis 15t fahren, seitdem nur noch bis 15m.
Zuckerbrot ist aus.

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all(r)addin
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Re: Suche Tipps für schwimmendes Beiboot/ Zodiak

#30 Beitrag von all(r)addin » 2012-05-20 1:32:05

@Andre

...sorry für's späte Melden, aber wir sind seit März unterwegs und ich hab erst jetzt Deine Frage gelesen. Nein, der Klepper liegt unrepariert in der CH und wurde -mindestens für diese Reise- durch ein Grabner Schlauchboot (Holiday oder so) ersetzt...ist auch ganz ok und halt schneller aufgebaut...für den Klepper macht auch irgend ein Drittanbieter (wayland.de) auch Ersatzhäute...aber mal sehen wenn ich zurück bin...

..Grüsse aus Marokko...

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