Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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buckdanny
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#31 Beitrag von buckdanny » 2026-02-18 11:47:40

Von was man meiner Meinung nach die Finger lassen sollte sind Mechanikerdrehbänke. Die haben weder Zug noch Leitspindel, da kurbelt man alles von Hand, lange Teile sind nur in Etappen möglich und für ne gute Oberfläche entsprechen langsam ist anstrengend, wobei man dazusagen muss in der Ausbildung gab es nur HSS-Meissel.
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habs mal auf dem Bild markiert

Rot = Zugspindel automatische Vorschub

Blau = Leitspindel Vorschub zum Gewindedrehen
das Leben ist eher breit wie lang, und wir steh´n alle mittenmang!!

Gogomobil
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#32 Beitrag von Gogomobil » 2026-02-18 12:39:48

Grundsätzlich sind die alten Eisenklötze ja oft besser als moderne elektronische Leichtgewichte. Masse steht auch bei unwuchtigen Teilen fest, die mechanische Regelung aller möglichen Einstellungen erfordert Kenntnisse, ist aber den meist einfachen elektronischen Regelungen überlegen, man denke nur an "günstige" Frequenzumrichter statt Riemenscheibenuntersetzung. Prima da stufenlos einstellbar aber meist eben kein Drehmoment mehr bei langsamer Drehzahl, gerade dann wenn mans fast immer braucht.
Eine Warnung oder besser Hinweis fehlt hier für alte Schätze aber noch: Schaut ob das Bett, die Führung nahe dem Futter noch OK ist. Grund, auch große Trümmer werden doch meist für kleine Teile genutzt, oft sogar viel häufiger als über die ganze Bettlänge. Dabei verschleißt dann die Führung, weit weg, kaum benutzt ist alles wie neu, fährt man zum Futter hin, fällt das dann ab. Da hilft dann auch unterlegen nicht, jedenfalls kenne ich keine "mitfahrende" schräge Unterlegbleche für solche Aufgaben. Also alles abschleifen/fräsen lassen, das ist teuer und lohnt nur bei intensivem Gebrauch (dann aber wieder für Jahrzehnte (obs nach >10 Jahren noch die Regelelektronik für moderne Leichtgewichte gibt ? Elektronische Bauteile halten nicht ewig, altern z.B. Elkos trocknen aus...Blitzschäden... können immer kommen) Riemenscheiben und Riemen gibts immer und bei Mechanik kann man improvisieren.
Ganz wichtig heutzutage ist aber, das Ding muss maschinengrün sein und ÖKO-Aufkleber tragen, egal ob neu oder alt. Nur so ist es auch zeitgeistgerecht.
Wenn man nur Platz hätte - und ein Museeum aufmachen könnte, ebenerdig am besten mit funktionierenden Ausstellungsstücken.

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mangusta
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#33 Beitrag von mangusta » 2026-02-18 13:18:51

Firefighter hat geschrieben:
2026-02-18 10:18:14
Wenn man seine etwas größere Drehbank hinstellen will, dann ist oft das Gewicht das Problem. Wir waren mal unterwegs, ein Schnäppchen abzuholen. Verladehilfe war da, ein Stapler. Aber erst war der Anhänger war zu schwach, dann das Abladen, der Transport über ein paar Stufen......um eine Ecke, eine Kante, dann gerade ausrichten.........eigentlich sollte ich nur den Motor anschließen. Das dauerte dann ein ganzes Wochenende und viele Abende mit 4 Mann, Hebeln, Wagenhebern, Kanthölzern.....alles was ging wurde abgebaut.
Das Teil wog 1700kg.......ein Eisenklotz. Und so groß war die nicht!
Aufpassen: Je größer die Dinger sind, desto günstiger werden sie angeboten!!!!!!
Genau dieses Problem hatten wir auch schon bei einer Drehbank die fast gratis "im Keller" angeboten wurde.

Wir sind nie dahinter gekommen, wie die dahin gebracht worden war.

Unser einziger Lösungsansatz: Sie war auf die neu gegossene Bodenplatte gestellt worden und das Haus wurde dann drumherum gebaut.

Die steht heute noch in dem Keller.


Gruß

Rolf
- nichts steht geschrieben -

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#34 Beitrag von joe`s mercur » 2026-02-18 13:27:08

Andy hat geschrieben:
2026-02-17 23:50:50
Du bist mutig :huh:

Gehärtetes Backenfutter mit gehärteten Backen spannen :ohmy:

Glück gehabt dass da nix passiert ist.

Rutschen , verkanten, und dann bricht irgendwas.

Never ever hart mit hart zusammen klemmen. Dafür gibt es ausdrehbare backenaufsätze. Oder ganze Backen halt.

Vg
Andy

Moin
Was soll da passieren?
Der Druck geht in axiale Richtung. Das kleine Futter wird dadurch nur mehr in Plananlage in das grosse Futter gedrückt.
Hartbacken auch kein Problem.
Du hämmerst ja auch nicht mit dem Futterkörper gegen die Backen. Der Futterkörper ist übrigens weich.
Hart auf hart ist das klassische Beispiel Hammer auf Hammer oder gehärteter Bolzen. Da kann schnell Mal was abplatzen und durch die Gegend fliegen .

Hartbacken nimmt man bei universeller Spannung wo es nicht so auf Rund- und Planlauf ankommt und die Oberfläche wenig empfindlich ist .
Weichbacken frisch ausgedreht wenn Form und Lagetoleranz es nicht anders hergeben bei mehr seiten Bearbeitung oder die Oberfläche empfindlich ist, z.b. spanen auf Passmassen.
Und bei ner Drehmaschine gilt, je schwerer desto besser.
Desto weniger Eigenleben hat sie durch Vibration.

Gruß Thomas
(mit über 25jahren Berufserfahrung in der Zerspanung)
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felix
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#35 Beitrag von felix » 2026-02-18 14:32:14

Moin Thomas,

wenn ich mir den Grundkörper des kleinen Futters anschaue, so sind da Macken und Dellen drin. Das würde dafür sprechen, dass der nicht sonderlich hart ist, ich vermute Guss? Dann bin ich erst einmal davon ausgegangen, dass das Große Futter mit deutlich mehr Spannkraft auf den größeren Radius spannt, daher hätte ich erwartet, dass die Spannung erst einmal im kleinen Futter versagt. Beim Schruppen vom Sechskant bin ich dennoch etwas in Deckung gegangen, an den Hebel vom Vorschub kommt man auch noch heran, wenn man fast am Reitstock steht...

Habe bei meinen ersten Drehversuchen festgestellt, dass sich kleine Sachen oft nur sehr schwierig in das 250er Futter spannen lassen. Auf Kleinanzeigen gab es eine Kiste mit vier kleinen Futtern von 80-130mm, die habe ich mir als "Adapter" besorgt. Nett auch, dass ein 125mm Vierbackenfutter dabei war, dann muss ich nicht das Mordsschwere Vierbackenfutter auf die Maschine wuchten, sondern nehme einfach das handliche 125mm "Adapter", wenn etwas eckiges bearbeitet werden soll. In der Kiste lagen auch noch 12 weiche Backen, wenn es mal genau werden soll, müsste ich die doch einmal überdrehen können, um die Ungenauigkeit durch die doppelte Spannung zu eliminieren? Um ne M20 Mutter zu kürzen ist das natürlich egal.

Wegen der 12 kleinen, weichen Backen habe ich mir keine weichen Backen fürs große Futter besorgt. Die kosten fürs 250er Futter original 220€ und aus dem Zubehör 140€, finde ich das erstaunlich teuer, für einen Verbrauchsartikel und würde die erst einmal nur kaufen, wenn ich die konkret fürs große Futter brauche.


Ich muss aber zugeben, dass ich, um die Mutter zu kürzen, plan- und nicht längsgedreht habe. Es waren also schon ordentlich Radialkräfte im Spiel. Wenn ich so darüber nachdenke, war das wohl dumm, hätte die wahrscheinlich besser in 2-3 Gängen längs geschruppt und zum Schluss einmal plan geschlichtet. Zumal das Plandrehen mit dem T-Meißel auch nicht ideal war. Du siehst: ich muss da erst Gedanklich reinkommen. Überhaupt finde ich, dass Drehen dem Programmieren erstaunlich nah kommt: Prozessabläufe planen, die Hebel der Maschine "programmieren", Programm starten, läuft falsch, Debugging, Doku Lesen (Beschriftung der Maschine), Fehler finden: Planvorschub ist 1/3 Längsvorschub, Maschine neu "Programmieren", wieder Testen... Der selbe Sport, nur halt mechanisch. :)

Gruß
Felix

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#36 Beitrag von joe`s mercur » 2026-02-18 16:18:24

Es ist im Grunde egal ob es eine manuelle oder CNC-Maschine ist.
Die Arbeitsabläufe sind immer die gleichen.

Rohteil messen
Werkstück sicher spannen ( auf Plananlage achten)
So tief wie möglich einspannen
Ausspannlänge so lang wie nötig
Rundlaufkontrolle

Planfläche bearbeiten,
Aussen einen Span lang rüber , einfach nur um die Unwucht zu nehmen, wenn nötig.
Dann:
Anbohren/Bohren
Aussen schruppen
Innen schruppen
Evtl. Einstiche vorstechen
Aussen schlichten
Innen schlichten
Einstiche fertig drehen
Gewinde fertigen
Entgraten.

Und zwischen jeden Bearbeitungsschritt ne Maß Kontrolle. Wenn ich schon zu groß gebohrt habe, brauche ich mir um den Rest keine Gedanken mehr zu machen.

Meist ist der Futterkörper aus einen Stahlguss.
Und deine Spannung vom kleinen Futter ist okay.
Hätte man nur noch mit auf dem Durchmesser vom kleinen Futter ausgedrehten Weichbacken besser machen können.
Da die Hartbacken für universelle Spannung ist, stimmen die Durchmesser vom Werkstück und der eingearbeitete Radius in den Hartbacken nicht über ein.
Deshalb hast Du Abdrücke im kleinen Futter.
Kann man bisschen abmildern mit Papier zwischen kleinen Futter und Backen. .
Mit der Spannkraft hast Du natürlich Recht, großes Futter-grosse Spannkraft.
Wenn man empfindliche Serienteile macht, macht es auch manchmal Sinn mitm Drehmomentschlüssel das Werkstück zu spannen . ( Wiederholgenauigkeit) .
Ich könnte wahrscheinlich noch Tage lang eine Ausarbeitung zu dem Thema schreiben.
Wie jeder der seinen Job über 2½ Jahrzehnte gemacht hat.
Gruß Thomas

PS. Sichere Spannung ist das A&O. Nach dem Werkstück einspannen nochmals die Arbeitsabläufe im Kopf durchgehen. Passt Werkzeug, Drehzahl und Vorschub zum Material, Werkstück und Aufspannung?
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Landei
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#37 Beitrag von Landei » 2026-02-18 16:55:12

mangusta hat geschrieben:
2026-02-18 13:18:51


Genau dieses Problem hatten wir auch schon bei einer Drehbank die fast gratis "im Keller" angeboten wurde.

Wir sind nie dahinter gekommen, wie die dahin gebracht worden war.

Unser einziger Lösungsansatz: Sie war auf die neu gegossene Bodenplatte gestellt worden und das Haus wurde dann drumherum gebaut.

Die steht heute noch in dem Keller.


Gruß

Rolf

Ich habe neulich mal eine private Betriebsführung in einer großen Halle bekommen und hatte das Gefühl, der Inhaber hat das Motto „Geht nicht, gibt‘s nicht“.
Er hat wohl mehrere Maschinen in seinem Park selbst entwickelt und patentieren lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=eSl_zU5NTho

(Den Ton sollte man ausstellen)

Als ich dort war, standen in einer Ecke auch diverse, tonnenschwere Drehbänke, die er irgendwo herausgeholt hatte.
Die gehen dann wohl, wenn ein Container damit voll ist, in Länder, wo es auf ein (paar) Zehntel nicht so ankommt…

Jochen

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felix
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#38 Beitrag von felix » 2026-02-18 17:09:16

Moin,

Ruhe, gesunder Menschenverstand und gehörige Angst vor der großen Maschine sind denke ich wichtig. Meine Horrovorstellung ist, dass ein Kleidungsstück vom Futter erfasst wird. Habe auch gelernt, dass man nicht mit Handschuhen an der Drehmaschine arbeitet, weil die von rauen Oberflächen erfasst werden können.
Ich könnte wahrscheinlich noch Tage lang eine Ausarbeitung zu dem Thema schreiben.
Oh ja, wenn man nicht aufpasst, kann man in das Drehen leicht mehr Zeit und Geld investieren, als in den LKW. Neben dem ganzen Zweck war eine eigene Drehmaschine für mich immer auch ein Jugendtraum.

Ein persönlicher Tipp: An meiner Maschine ist eine Chinesische Digtalanzeige nachgerüstet worden. Die Dinger sind absurd günstig (200€-300€ für Sensoren und Anzeige) und daher m.E. immer ihr Geld wert. Ich glaube zwar nicht, dass man damit wirklich genauer Arbeiten kann, als mit einem Nonius, aber das Ding hält einem den Kopf frei: Messen, Zahl eintippen und ab dann kann man mit absoluten Werten arbeiten und muss nicht die ganze Zeit im Kopf mitrechnen. Zumindest ich empfinde es als große Hilfe, wenn auf der Anzeige der korrekte Durchmesser steht und ich mich auf andere Sachen konzentrieren kann und so Fehler vermeide.

MlG
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Zuletzt geändert von felix am 2026-02-18 18:24:31, insgesamt 1-mal geändert.

Christian_S
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#39 Beitrag von Christian_S » 2026-02-18 18:12:35

Hallo,

ich hatte mal so eine "Rotzwerch", das Drehen empfand ich als nicht Angenehm, selbst "Gut" eingestellt lief mir die Maschine zu hakelig.
Ich hatte Sie mir damals für den Modellbau gekauft und nach 2 Jahren wieder verkauf. Ich habe mir dann eine Emco, eine Nr.. größer geholt.
Die Maschine war zwar fast so alt wie ich aber läuft Sauber und Gleitend. Die Emco habe ich immer noch und macht viel Spaß.
Einen Tipp für eine aktuelle Drehe habe ich leider nicht für dich, ich würde aber eine Nr. Größer nehmen, so 125er Futter rum, kommt auch
bei unseren Anwendungen besser hin meiner Meinung nach.

Viele Grüße
Christian
Viele Grüße
Christian

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felix
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#40 Beitrag von felix » 2026-02-18 18:20:52

Gogomobil hat geschrieben:
2026-02-18 12:39:48
[...]
Eine Warnung oder besser Hinweis fehlt hier für alte Schätze aber noch: Schaut ob das Bett, die Führung nahe dem Futter noch OK ist. Grund, auch große Trümmer werden doch meist für kleine Teile genutzt, oft sogar viel häufiger als über die ganze Bettlänge. Dabei verschleißt dann die Führung, weit weg, kaum benutzt ist alles wie neu, fährt man zum Futter hin, fällt das dann ab. Da hilft dann auch unterlegen nicht, jedenfalls kenne ich keine "mitfahrende" schräge Unterlegbleche für solche Aufgaben. Also alles abschleifen/fräsen lassen, das ist teuer und lohnt nur bei intensivem Gebrauch
[...]
Moin,

das sehe ich relativ: Bettverschleiß äußert sich wegen dem Prisma der Führung nur als Fehler in der Höhe h. Die höhe geht aber nur als sin(h) in den Bauteildurchmesser ein. Und der Sinuns von etwas kleinem ist etwas noch viel kleineres. Des weiteren ist der Verschleiß lokal gleich: da, wo die meisten Dreharbeiten durchgeführt, wurden ist das Bett verschlissen bedeutet auch: bei den meisten Dreharbeiten ist der Verschleiß konstant - also kaum ein Problem.

Ein Problem ist Bettverschleiß m.E. dann nur, wenn ein langes Teil auf der gesamten Länge eine genau Passung einhalten muss, z.B. bei einer Walze. Bei z.B. einer Welle genügt es meist, wenn ein paar Lagersitze o.ä. eine genaue Passung haben, und die kann man Lokal auch mit verschlissenem Bett fertigen, man muss dann halt nur noch einmal messen. Von daher möchte in infrage stellen, ob Bettverschleiß u.Ä. bei unserem Hobbybetrieb wirklich relevant ist.

Hohe Präzision insbesondere bei großen Teilen ist eh ein weites Feld
- Die Maschine braucht ein korrektes Fundament. Wer macht das In der Hobby-Garage?
- Die Maschine muss richtig stehen. Habe bei Kleinanzeigen für 30€ eine Präzisionswasserwaage gekauft, meine steht leidlich gerade und recht gut verwindunsgfrei. Ist dennoch fragwürdig, wenn die Betonpalette auf der sie steht weicher ist, als das Maschinenbett selbst.
- Temperaturen von Maschine und Werkstück müssen stimmen.
- Man braucht Messtechnik die das kann (Viel Geld für Messzeuge, die man nur ein mal benötigt.)
- Die Maschine muss das können.
- Der Mann vor der Maschine muss das können: Unwuchten, Schwingungen und was weiß ich noch alles wollen beachtet werden. Verhalten der Maschine unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen.
- Abstützung, Durchbiegung
- was weiß ich noch

Fazit: Teile, bei denen normale Verschleiß der Maschine wirklich relevant ist, sollte man denke ich eh an Profis abgeben. Der Rest lässt sich denke ich meist mit etwas mehr Messaufwand kompensieren. Klar, wenn die Maschine völlig ausgelutscht ist, sollte man sich überlegen, ob man damit leben möchte aber letztlich hat das als Hobby im Schuppen eh seine Grenzen. Reparieren ist nur bedingt sinnvoll, dafür sind zumindest große Maschinen zu günstig.

Was ich testen würde, ist, ob alle Reibkupplungen korrekt funktionieren, sofern man die Maschine unter Strom besichtigen kann (und sie Reibkupplungen hat). Weil bei mir die die Elektrische Kupplung vom Rückwärtsgang kaputt, das ist doof. Vorwärts und Bremse funktionieren zum Glück korrekt.

MlG
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Johannes D
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#41 Beitrag von Johannes D » 2026-02-18 18:46:51

Servus,

meine Drehbank ist um die Jahrhunderwende gebaut worden (also das andere Jahrhundert, nicht vor 26 Jahren ;-).

Richtig genau kann an damit nichts machen, das ist klar. Aber ich hatte schon öfter mal Drehteile bei denen es nicht auf das Hundertstel, ja nicht mal aufs Zehntel, sondern eher auf nen halben mm ankam.
Ein Dorn oder Druckstück um etwas Aus/Einzupressen. Rolltor Rollen die zweckentfremdet wurden aber die Nut zu schmal war.

Für so grobschlächtige Dinge taugt sie.

Ursprünglich wurde die mit Flachriemen angetrieben, eine Unterstzungsstufe über Zahnrad-Vorglege gibt es noch. Einer der Vorbesitzer hat sie auf Keilriemenantrieb umgebaut, so wie der Elektro-Motor ausschaut, ist es gut möglich, dass das noch vor meiner Geburt passiert ist.
Ich hab ihr einen Siemens Micromaster verpasst (wenn ich es richtig im Kopf habe, hat der Motor 1,5kw) damit kann man in gewissem Bereich mit der Drehzahl variieren. Der Motor ist sicher nicht darauf ausgelegt, da ich keine Massenfertigung betreibe läuft er aber noch ;-).

Der Zeitaufwand sich da so richtig reinzufuchsen ist aber nicht zu unterschätzen.....

cu

Johannes D.

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#42 Beitrag von Christian_S » 2026-02-18 18:49:43

Hallo Felix,

ich möchte mich Goggomobil anschließen. Die Theorie ist eine Sache, aber nach der ersten Passung denkst du anders.
Ich möchte aber dazu sagen, ich habe das Drehen nicht gelernt, nur Anno-dazumal im einjährigen Praktikum (Fahrzeugbau)
oft an einer Drehe gearbeitet.
Viele Grüße
Christian

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#43 Beitrag von moje 57 » 2026-02-18 18:54:47

buckdanny hat geschrieben:
2026-02-18 11:47:40
Von was man meiner Meinung nach die Finger lassen sollte sind Mechanikerdrehbänke. Die haben weder Zug noch Leitspindel, da kurbelt man alles von Hand, lange Teile sind nur in Etappen möglich und für ne gute Oberfläche entsprechen langsam ist anstrengend, wobei man dazusagen muss in der Ausbildung gab es nur HSS-Meissel.50593615hq.jpg

habs mal auf dem Bild markiert

Rot = Zugspindel automatische Vorschub

Blau = Leitspindel Vorschub zum Gewindedrehen
Leider vertauscht gekennzeichnet
Blau= Zugspindel automatische Vorschub
Rot= Leitspindel Vorschub zum Gewindedrehen
So ist richtig.
Gruß,
Moje57

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#44 Beitrag von felix » 2026-02-18 22:00:11

Gogomobil hat geschrieben:
2026-02-18 12:39:48
Ganz wichtig heutzutage ist aber, das Ding muss maschinengrün sein und ÖKO-Aufkleber tragen,
Moin,

meine Maschine ist grün lackiert. Und wenn es nicht Winter ist, läuft sie auch zu 100% mit Solarstrom.

Hier liegt auch eine Sache, die mich etwas stört: wenn ich die Maschine auf 1500 Touren einschalte, zieht sie 2kW. Kuppel ich die Spindel ein, zieht sie 3kW. Auf 3000 Umdrehungen sind es 5kW, läuft die Spindel 2000 Umdrehungen sind es 11kW. Wobei der Motor nur 7,5kW hat.

Habe schon geprüft: das Messgerät zeigt dasselbe, wie der Zähler der Stadtwerke. Habe dünnes HLP32 eingefüllt, das alte Öl sah gut aus, nicht verbrannt oder so. Es hört sich nichts besonders komisch an. Wenn ich die Maschine ein paar Stunden auf 1500 Touren benutze wird alles Handwarm, es gibt aber keine besonders heiße Spots. Futter und Wellen kann ich problemlos von Hand drehen und man kann mit der Maschine auch arbeiten, wenn ich auch bisher immer nur auf 1500 Touren gearbeitet habe.

Ist das normal bzw. liegt es a den aktuell kalten Temperaturen in der Werkstatt? Weiß jemand, was eine 2,5t Drehmaschine so an Strom braucht?

MLG
Felix

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#45 Beitrag von joe`s mercur » 2026-02-18 22:16:34

Ich gebe Felix Recht, der Bettverschleiß ist oftmals zu vernachlässigen. Wichtiger ist, das die Maschine sauber ausgerichtet ist. D.h. keinen Katzenbuckel oder verdreht um die Längsachse. Selbst wenn die Maschine verdreht ist , kann man mit Zug-und Druckanker und Zeit ne Menge relativieren. Das Fundament ist bei konventionellen Drehmaschinen fast schon zu vernachlässigen.
Der Boden sollte nur nicht bei jedem Schritt "federn"

Zum Thema aus gelutschte Maschinen:
Ich hab meinen Auszubildenden immer versucht zu vermitteln, daß ein guter Dreher auch mit einer schlechten Maschine Qualität fertigen kann.
Jedoch ein schlechter Dreher auch mit einer neuwertigen Top Maschine nichts auf die Reihe bekommt.

Wurde ich immer mit großen ungläubigen Augen angeschaut. Wenn es dann nach ein paar Tagen geklappt hat, dass sie sich auf die "Eigenarten" der Maschine eingeschossen hatten, waren auch Wellen mit Passmassen, Kegel , Gewinde usw kein Hexenwerk für die Jungs. Oft würde ich dann gefragt , was man mit ner Top Maschine dann alles machen kann.

Meine Antwort war darauf immer: Das Gleiche.

@ Felix, Angst sollte man nicht haben. Wenn man Angst hat passieren erst Recht Fehler.
Man sollte Respekt vor dem Arbeiten an Maschinen haben.
Deshalb lieber zweimal nachdenken, was mache ich hier überhaupt.

Gruß Thomas
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#46 Beitrag von joe`s mercur » 2026-02-18 22:22:48

felix hat geschrieben:
2026-02-18 22:00:11
Gogomobil hat geschrieben:
2026-02-18 12:39:48
Ganz wichtig heutzutage ist aber, das Ding muss maschinengrün sein und ÖKO-Aufkleber tragen,
Moin,

meine Maschine ist grün lackiert. Und wenn es nicht Winter ist, läuft sie auch zu 100% mit Solarstrom.

Hier liegt auch eine Sache, die mich etwas stört: wenn ich die Maschine auf 1500 Touren einschalte, zieht sie 2kW. Kuppel ich die Spindel ein, zieht sie 3kW. Auf 3000 Umdrehungen sind es 5kW, läuft die Spindel 2000 Umdrehungen sind es 11kW. Wobei der Motor nur 7,5kW hat.

Habe schon geprüft: das Messgerät zeigt dasselbe, wie der Zähler der Stadtwerke. Habe dünnes HLP32 eingefüllt, das alte Öl sah gut aus, nicht verbrannt oder so. Es hört sich nichts besonders komisch an. Wenn ich die Maschine ein paar Stunden auf 1500 Touren benutze wird alles Handwarm, es gibt aber keine besonders heiße Spots. Futter und Wellen kann ich problemlos von Hand drehen und man kann mit der Maschine auch arbeiten, wenn ich auch bisher immer nur auf 1500 Touren gearbeitet habe.

Ist das normal bzw. liegt es a den aktuell kalten Temperaturen in der Werkstatt? Weiß jemand, was eine 2,5t Drehmaschine so an Strom braucht?

MLG
Felix
Ohne Last ist das zuviel.
Anlaufstrom ja, aber nicht im Dauerbetrieb. Oder betreibst Du Schwerzerspanung?
Ich habe bei meinen Maschinen aber noch nie gemessen.
Wenn ich sie nutze, dann brauche ich das Ergebnis und dann ist mir der Stromverbrauch eigendlich egal.
Ist wie mitm Kraftstoffverbrauch bei meinen Autos.

Gruß Thomas
Take Off Homeländer

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#47 Beitrag von felix » 2026-02-18 22:41:09

joe`s mercur hat geschrieben:
2026-02-18 22:16:34
Wichtiger ist, das die Maschine sauber ausgerichtet ist. D.h. keinen Katzenbuckel oder verdreht um die Längsachse. Selbst wenn die Maschine verdreht ist , kann man mit Zug-und Druckanker und Zeit ne Menge relativieren.
Moin,

darum habe ich mich sogar etwas gekümmert: ein Strich auf dieser Wasserwaage misst 0,1mm in 1m Entfernung. Vor dem Einstellen ist die Anzeige 5 Striche gewandert, wenn man von rechts nach links das Bett abgefahren ist. Nun bleibt sie über das ganze Bett auf einen halben Strich an Ort und stellt. Da bewegt man den Schraubenschlüssel am Maschinenfuss nur noch wenige mm.

Dann habe ich die Waage etwas das Bett entlang geschoben und festgestellt, dass es im Maschinenbett ein “Tal” gibt. Einmal darunter geschaut: ja, einer der 7 Füße hing an der Stelle in der Luft. Den Fuß geschraubt, bis mein Handgelenk gesagt hat, dass er jetzt mit trägt und schwupp war kein Tal mehr im Bett. Mit der Wasserwaage ein Tal in einem 2,5t Schweren Maschinenbett zu messen: das hat mich beeindruckt!

MLG
Felix

P.S: Ok, nennen wir es nicht Angst, sondern großen Respekt.
P.P.S: Bei Interesse würde ich die Wasserwaage gegen Kaution + Porto verleihen.

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#48 Beitrag von Der Initiator » 2026-02-18 23:31:55

Landei hat geschrieben:
2026-02-18 16:55:12
(Den Ton sollte man ausstellen)
Das hat mich natürlich interessiert, also habe ich ihn nicht ausgestellt. Und gerade deshalb das Video zu Ende laufen lassen :blume:
Lebe im Verborgenen (Epikur, nicht Plutarch)

Wer zu doof ist zum Lesen, der kläre das bitte mit seiner Lehrerin, statt mich anzupöbeln.

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#49 Beitrag von RainerKraft » 2026-02-19 8:08:57


Hier liegt auch eine Sache, die mich etwas stört: wenn ich die Maschine auf 1500 Touren einschalte, zieht sie 2kW. Kuppel ich die Spindel ein, zieht sie 3kW. Auf 3000 Umdrehungen sind es 5kW, läuft die Spindel 2000 Umdrehungen sind es 11kW. Wobei der Motor nur 7,5kW hat.

MLG
Felix
Hi Felix, suche mal das Typenschild deines Motors, dort findest du die Nennleistung (Abhängig von Drehzahl und Anschlussart). Ich vermute mal du betreibst deinen Motor falsch wenn die Leistung wesentlich über der Nennleistung ist - ich würde mir das genauer ansehen.

- Drehzahl zu hoch
- Wicklungsspannung zu hoch (Dreieck statt Stern)

Wäre doch schade wenn dir das abraucht.

Lg Rainer (mit gebrauchter Chinesendrehbank die schon viele Kleinigkeiten lösen konnte)
ABUMOG ist unser aktuelles Reisefahrzeug
2024/2025: www.amerikabisunten.wordpress.com
Ab 2020: www.asienbisumi.wordpress.com
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#50 Beitrag von mangusta » 2026-02-19 13:19:21

Hallo,

wozu so ein Thema führen kann:

Nachdem ich schon seit Jahren nach einer Drehbank aus der Produktion meines Großvaters geschielt habe - bislang waren alle immer viel zu groß und viel zu schwer - habe ich nun heute gerade eben ganz zufällig eine sehr alte, eher kleine in 67742 Buborn (ca. 2 Tonnen) entdeckt und würde mich sehr freuen, wenn ich hier Hilfe bei Fragen zu dem technischen Zustand und einer Transportlösung bekommen könnte.

Herzliche Grüße

Rolf
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#51 Beitrag von RalfPetersen » 2026-02-19 13:32:57

Moin Rolf,


Vorteil ist,du bekommst die Drehbank aufgeladen da Verkäufer das macht.Dann brauchst du nur noch einen passenden Anhänger .
Unterstützung bietet das Zerspannungsforum und https://www.lathes.co.uk .Letzterer hat ein großes Archiv.

Und Zustand kannst du nur erahnen,wenn du damit arbeitest.

Gruß Ralf
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#52 Beitrag von RalfPetersen » 2026-02-19 13:34:36

Kompetenz macht Glücklich

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#53 Beitrag von mangusta » 2026-02-19 15:09:38

RalfPetersen hat geschrieben:
2026-02-19 13:34:36
Moin,


https://forum.zerspanungsbude.net/searc ... ce95376da9

Gruß Ralf
Habe mich gerade angemeldet!


Vielen Dank

Rolf
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#54 Beitrag von felix » 2026-02-19 15:34:12

Moin,

du konntest dich dort anmelden? Ich bekomme seit Monaten den Hinweis, dass keine neuen Nutzer angenommen werden. Sonst hätte ich schon längst meine Stromaufnahme-Frage dort gestellt.

MlG
Felix

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#55 Beitrag von mangusta » 2026-02-19 16:32:05

Hallo Felix,


so ist es mir auch ergangen.

Dann habe ich die mail-Adresse aus dem Impressum genommen und dort hingeschrieben - Antwort habe ich noch keine.

Im Moment überlege ich gerade, wie ich die Drehbank von der Asphaltfläche vor der Garage die kleine Stufe hoch (ca. 4cm) in die Grarge (Betonboden), dort weiter an die richtige Stelle und dann dort abgesetzt bekomme.


Gruß

Rolf
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#56 Beitrag von pshtw » 2026-02-19 17:26:41

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#57 Beitrag von pshtw » 2026-02-19 17:27:50

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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#58 Beitrag von pshtw » 2026-02-19 17:29:44

Moin habe ich beides, Der Wagenheber ist zwar China Schrott, funktioniert aber, und bei den Rollen kann man sowieso nichts falsch machen. Ich habe mir für die Rollen sogar noch Lenkstangen gemacht, Die Rohre an den Enden haben Durchgang für eine 20 mm Gewindestange.
Gruß
Peter
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#59 Beitrag von mangusta » 2026-02-19 17:38:33

Vielen Dank!

Rolf
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Re: Mini-Drehbank Vevor brauchbar?

#60 Beitrag von joe`s mercur » 2026-02-19 22:42:42

mangusta hat geschrieben:
2026-02-19 16:32:05
Im Moment überlege ich gerade, wie ich die Drehbank von der Asphaltfläche vor der Garage die kleine Stufe hoch (ca. 4cm) in die Grarge (Betonboden), dort weiter an die richtige Stelle und dann dort abgesetzt bekomme.
Einfach mitm Handhubwagen.
Meine Große wiegt ca 4t. Die habe ich auch so rangiert.
Weil ich die alleine aufgestellt und geschoben habe, habe ich einfach paar Schwerlastanker in die Wände geschraubt und dann die Hubwagen, mit der Maschine drauf, mitm Kettenzug bewegt. Musste zwar paar Mal die Hubwagen umsetzten , aber ging auch.
Gruß Thomas
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