Support Konfiguration MB Arocs 4x4

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cyberpunkp
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Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#1 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-29 12:58:59

Hallo zusammen,

dies wird mein zweiter Beitrag, aber ich möchte mich dennoch kurz vorstellen. Ich und meine Familie (Frau, 3 Kinder) wollen nach einigen Erfahrungen mit Weißware (Wohnwagen und Wohnmobil) von der Stange den Schritt wagen und uns ein Fernreisemobil aufbauen. Der grobe Plan sieht vor ein passendes Fahrgestell zu kaufen und mit einer Leerkabine zu versehen. Den Ausbau der Kabine wollen wir selber realisieren.

Nach vielen Überlegungen ob es eher ein altes oder neues Fahrgestell werden soll, sind wir aktuell auf der Seite neues Fahrgestell. Genauer gesagt bei einem MB Arocs 4x4. Je nachdem welche Firma die Leerkabine (incl. Zwischenrahmen) bauen wird ist mit viel oder wenig Support bei der Konfiguration des Fahrgestells zu rechnen. Ich habe bereits ein erstes Angebot vom örtlichen MB Händler vorliegen. Der Verkäufer ist bemüht, aber Fahrgestelle für Reisemobile ist natürlich auch nicht sein Kerngeschäft. Daher gibt es noch das ein oder andere Fragezeichen bei mir. Vielleicht hat hier jemand Erfahrung und kann mit dem ein oder anderen Tipp weiterhelfen.
  • Angeboten wurde das "normale" Arocs Fahrgestell als 4x4 (1835) mit zuschaltbarem Allrad. Begründung vom Verkäufer ist, dass es Gewichtstechnisch ausreicht. Wenn ich es richtig verstehe, dann hat die Grounder Variante einen stärkeren Rahmen. Das wäre dann die Variante 2035. Braucht man das? Gibt es noch weitere relevante Unterschiede beim Grounder?
  • Braucht man einen Nebenabtrieb/Nebenantrieb?
  • Reichen 365/85 R20 Reifen oder besser 14 R20?
Viele Grüße
Christian

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Ulf H
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#2 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 13:13:02

... Nebenantrieb bekommt man ja kostenlos mit, wenn man ein gebrauchtes Feuerwehrauto umbaut ... ich weiss keine sinnvolle Verwendung dafuer und kenne auch keinen der den Nebenantrieb im Wohnlaster nutzt ... von daher sehe ich auch bei einem neuen Laster da nur Nachteile wie Preis, Gewicht und zusätzliche Komplexität und keinerlei Nutzen ...

... beim Gesamtgewicht hat sich erwiesn, dass voll ausgelastete Fahrgestelle im harten Reisebetrieb weniger gut halten als solche mit Gewichtsreserven ... auf einem 18 t Fahrgestell sollte sich ein gut haltbarer Reiselaster mit 15 t Reisegewicht gut realisieren lassen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#3 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 13:16:44

... wichtiger als Allrad sind Bodenfreiheit und noch mehr sehr kleine Gänge ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#4 Beitrag von Pirx » 2025-10-29 14:08:09

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 12:58:59
  • Angeboten wurde das "normale" Arocs Fahrgestell als 4x4 (1835) mit zuschaltbarem Allrad. Begründung vom Verkäufer ist, dass es Gewichtstechnisch ausreicht. Wenn ich es richtig verstehe, dann hat die Grounder Variante einen stärkeren Rahmen. Das wäre dann die Variante 2035. Braucht man das? Gibt es noch weitere relevante Unterschiede beim Grounder?
Hallo Christian!

Die höhere Tonnage und den stärkeren Rahmen des Grounder brauchst Du nicht. Dein Fernreisefahrzeug wird sicher deutlich unter den möglichen 18 Tonnen bleiben.
Du wirst dann eher das Problem haben, daß die Federung zu hart für das geringe Gewicht ist.

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#5 Beitrag von Lassie » 2025-10-29 14:26:28

Servus,

wo soll es denn hingehen?
Wenn die Kinder mitfahren sollen, unbedingt eine Doka nehmen.
Achtung, nicht alle Weltgegenden sind gut geeignet für moderne Motoren / Adblue etc.

VG Jürgen
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#6 Beitrag von Sleepwalker » 2025-10-29 14:28:40

Ulf H hat geschrieben:
2025-10-29 13:13:02
... Nebenantrieb bekommt man ja kostenlos mit, wenn man ein gebrauchtes Feuerwehrauto umbaut ... ich weiss keine sinnvolle Verwendung dafuer und kenne auch keinen der den Nebenantrieb im Wohnlaster nutzt ...

Gruss Ulf
Mir fallen spontan die Leute ein, die eine hydraulische Seilwinde am Nebenantrieb hängen haben :angel: Die Seilwinde ist dann aber wahrscheinlich schon beim Kauf am Fahrzeug dran gewesen, weil es mal beim THW oder ein Rüstwagen bei der Feuerwehr war im vorherigen Leben.
Zuletzt geändert von Sleepwalker am 2025-10-29 14:31:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#7 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-29 14:42:15

Ulf H hat geschrieben:
2025-10-29 13:13:02
... Nebenantrieb bekommt man ja kostenlos mit, wenn man ein gebrauchtes Feuerwehrauto umbaut ... ich weiss keine sinnvolle Verwendung dafuer und kenne auch keinen der den Nebenantrieb im Wohnlaster nutzt ... von daher sehe ich auch bei einem neuen Laster da nur Nachteile wie Preis, Gewicht und zusätzliche Komplexität und keinerlei Nutzen ...
okay, verstanden. So Dinge wie eine zweite Lichtmaschine für die Stromversorgung des Aufbaus während der Fahrt würde man dann anders realisieren, richtig?

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#8 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-29 14:44:46

Pirx hat geschrieben:
2025-10-29 14:08:09
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 12:58:59
  • Angeboten wurde das "normale" Arocs Fahrgestell als 4x4 (1835) mit zuschaltbarem Allrad. Begründung vom Verkäufer ist, dass es Gewichtstechnisch ausreicht. Wenn ich es richtig verstehe, dann hat die Grounder Variante einen stärkeren Rahmen. Das wäre dann die Variante 2035. Braucht man das? Gibt es noch weitere relevante Unterschiede beim Grounder?
Hallo Christian!

Die höhere Tonnage und den stärkeren Rahmen des Grounder brauchst Du nicht. Dein Fernreisefahrzeug wird sicher deutlich unter den möglichen 18 Tonnen bleiben.
Du wirst dann eher das Problem haben, daß die Federung zu hart für das geringe Gewicht ist.

Pirx
Wie muss man denn den Überhang im Zusammenhang mit der Hinterachslast bewerten? Der Wunsch ist eine Wohnkabine mit einer Außenlänge von 6m zu verwenden. Das ist nah am Maximum für einen 4,5m Radstand. Ist evtl. deshalb die höhere Achslast notwendig?

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#9 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-29 14:49:16

Lassie hat geschrieben:
2025-10-29 14:26:28
Servus,

wo soll es denn hingehen?
Wenn die Kinder mitfahren sollen, unbedingt eine Doka nehmen.
Achtung, nicht alle Weltgegenden sind gut geeignet für moderne Motoren / Adblue etc.

VG Jürgen
vielen Dank für den Hinweis bezüglich der Doka. Das Thema haben wir auch schon intern heiß diskutiert. Bis so ein Projekt umgesetzt ist und man wirklich losfahren kann, vergeht ja doch mehr Zeit als einem lieb ist. Dann werden zwei der drei Kinder schon 17 und 15 Jahre oder gar älter sein. Daher ist fraglich wie oft und lange sie noch mitfahren werden. Deshalb sind wir aktuell beim Kompromiss L-Fahrerhaus mit Sitz-Liege Kombination.

Bezüglich der zu bereisenden Länder gibt es keine feste Liste. Uns sind die Vorteile der alten Motoren bzw. die möglichen Probleme der modernen Motoren bewusst.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#10 Beitrag von Pirx » 2025-10-29 15:36:47

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 14:44:46
Pirx hat geschrieben:
2025-10-29 14:08:09
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 12:58:59
  • Angeboten wurde das "normale" Arocs Fahrgestell als 4x4 (1835) mit zuschaltbarem Allrad. Begründung vom Verkäufer ist, dass es Gewichtstechnisch ausreicht. Wenn ich es richtig verstehe, dann hat die Grounder Variante einen stärkeren Rahmen. Das wäre dann die Variante 2035. Braucht man das? Gibt es noch weitere relevante Unterschiede beim Grounder?
Hallo Christian!

Die höhere Tonnage und den stärkeren Rahmen des Grounder brauchst Du nicht. Dein Fernreisefahrzeug wird sicher deutlich unter den möglichen 18 Tonnen bleiben.
Du wirst dann eher das Problem haben, daß die Federung zu hart für das geringe Gewicht ist.

Pirx
Wie muss man denn den Überhang im Zusammenhang mit der Hinterachslast bewerten? Der Wunsch ist eine Wohnkabine mit einer Außenlänge von 6m zu verwenden. Das ist nah am Maximum für einen 4,5m Radstand. Ist evtl. deshalb die höhere Achslast notwendig?
Du wirst auch mit einer 6-Meter-Kabine die Hinterachslast eines 18-Tonners nicht ausreizen können.
Es sei denn, Ihr plant ein gefliestes Badezimmer mit gußeiserner Badewanne ein?

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#11 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 16:05:38

Sleepwalker hat geschrieben:
2025-10-29 14:28:40
Ulf H hat geschrieben:
2025-10-29 13:13:02
... Nebenantrieb bekommt man ja kostenlos mit, wenn man ein gebrauchtes Feuerwehrauto umbaut ... ich weiss keine sinnvolle Verwendung dafuer und kenne auch keinen der den Nebenantrieb im Wohnlaster nutzt ...

Gruss Ulf
Mir fallen spontan die Leute ein, die eine hydraulische Seilwinde am Nebenantrieb hängen haben :angel: Die Seilwinde ist dann aber wahrscheinlich schon beim Kauf am Fahrzeug dran gewesen, weil es mal beim THW oder ein Rüstwagen bei der Feuerwehr war im vorherigen Leben.
Genau so ... und die Winde hilft einem selbst im Reisebetrieb sehr wenig weil meist der nötige Anschlagspunkt fehlt ... zur Fremdbergung mag das gelegentlich funktionieren ... in dem Fall hilft aber das zweite Fahrzeug wesentlich mehr als die Tatsache, dass einer eine Winde hat ... abgelegene Abschnitte sind mit zwei Fahrzeugen sehr viel entspannter zu bereisen ... oft gibts vorher einen Sammelpunkt wo man entsprechende Partner trifft ...

Gruss Ulf
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#12 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 16:13:19

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 14:42:15
Ulf H hat geschrieben:
2025-10-29 13:13:02
... Nebenantrieb bekommt man ja kostenlos mit, wenn man ein gebrauchtes Feuerwehrauto umbaut ... ich weiss keine sinnvolle Verwendung dafuer und kenne auch keinen der den Nebenantrieb im Wohnlaster nutzt ... von daher sehe ich auch bei einem neuen Laster da nur Nachteile wie Preis, Gewicht und zusätzliche Komplexität und keinerlei Nutzen ...
okay, verstanden. So Dinge wie eine zweite Lichtmaschine für die Stromversorgung des Aufbaus während der Fahrt würde man dann anders realisieren, richtig?
Bei einem neuen Fahrzeug sollte man eine entsprechend grosse Lichtmaschine mit bestellen können ... ansonsten wird die normalerweise mit einem Riemen von der Kurbelwelle aus angetrieben ... Nachruestlösungen haben das Potential schlecht zu funktionieren ...

Strom fuer den Wohnteil kommt sinnvollerweise aber eh von Solar ...

Gruss Ulf
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#13 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 16:14:22

Schon mal ueber Luftfederung nachgedacht?

Gruss Ulf
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#14 Beitrag von Wombi » 2025-10-29 16:32:42

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 14:42:15

So Dinge wie eine zweite Lichtmaschine für die Stromversorgung des Aufbaus während der Fahrt würde man dann anders realisieren, richtig?
Für was wäre die 2. Lichtmaschine ?
Was soll die machen, was die werksseitige nicht kann ?

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#15 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-29 17:13:28

Ulf H hat geschrieben:
2025-10-29 16:14:22
Schon mal ueber Luftfederung nachgedacht?

Gruss Ulf
nein, noch nicht ernsthaft. Ich habe immer nur wieder gehört, dass eine Luftfederung prinzipiell nicht so robust ist wie die konventionelle Federung. Und natürlich ist auch das Budget nicht unbegrenzt, daher habe ich das bisher nicht weiter verfolgt.

Selber Erfahrung habe ich damit nur bei einem Iveco Daily. Wir hatten mal einen Dethleffs Globetroter XXL auf Iveco Daily. Der fuhr sich mit den Blattfedern nicht so gut, deshalb haben wir da an der HA auf Luft umgerüstet. Das war schon spürbar angenehmer und hatte den netten Nebeneffekt, dass man noch etwas auflasten konnte.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#16 Beitrag von Ulf H » 2025-10-29 17:20:26

... wie robust Luftfederung im Reiseeinsatz ist, mögen andere beantworten ...

... so tief wie ein neuer LKW heute vorschriftsmässig liegen muss wäre ich froh um da mit Luftfederung bei Bedarf etwas Höhe nachlegen zu können ... auch mit der Duchfahrtshöhe soll das gelegentlich helfen (halt nur dann nicht, wenn man das Ding in der Garage hochpumpt und dann beim rausfahren derb am Torsturz hängen bleibt) ...

Gruss Ulf
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#17 Beitrag von Argonaut82 » 2025-10-29 17:53:58

Moin Christian,

zu 4x4 permanent oder zuschaltbar, 385/65/22,5 zu 14R20, wo wird gefahren? Bei 6m Aufbau wirst Du über 8m Gesamtlänge landen - und damit hat man schon eine große Fuhre. Gesamthöhe bis 4m oder doch 3,60m? (Kann ich mir beim Arocs-Fahrgestell 4x4 nicht vorstellen) Beim Gewicht wirst du so bei mind. 14to landen mit GFK-Aufbau. Was geht, beantwortet das Reiseziel.

Wir haben uns für ein kleines Haus mit Schlechtwegefahrwerk entschieden. Allrad zuschaltbar, 385/65/22,5 Baustellenreifen, 4m Höhe, 10m Länge, 15to Gewicht. TGM Doka mit 17to (Singlebereifung HA). Offroad ist damit auf der Strecke geblieben. Bisher waren wir nur in Skandinavien ein bisschen unterwegs, das passte im Winter wie Sommer gut. Nach Griechenland würde ich mit unserem Auto nicht fahren wollen. Aber auch ein KAT 8x8 kommt um die Welt…

Ein 6x6 Fahrgestell würde die Geländegngigkeit wieder ein bisschen verbessern, machtˋs aber auch teurer.

Die 20to Ausführung halte ich auch nicht für nötig - bei Blatt - Blatt wird der bestimmt zu hart. Auf AP-Achsen und Untersetzung würde ich achten, ist bestimmt Serie beim 4x4. Beim Händler mal verschiedene Übersetzungen des Getriebes durchspielen - bei welcher Drehzahl (mit welchen Reifen) lande ich bei 90km/h, wie schnell ist der erste kleine Gang? Eine hydraulisch angetriebene Vorderachse würde ich nicht wählen. Luftfederung kann helfen, Balg unterwegs kaputt ist aber auch doof.


Viel Spaß beim planen, entscheiden und ausbauen! Grüße Martin
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#18 Beitrag von Salzwurm » 2025-10-29 20:50:37

Servus,

wir standen in 2023 vor exakt den gleichen Fragen.

Bei uns ist es ein Arocs 1843 A (OM470) geworden mit 4,5m Radstand. Grounderfahrgestell. Einzelbereifung in 14R20.

Bei der Lichtmaschine musst du dir keine Gedanken machen, da die grundsätzlich leistungsfähig genug ist, Energie (nachrangig zu den Fahrzeugbatterien) in das BMS der Aufbaubatterien einzuspeisen.

Nebenantrieb: Hatten wir damals nicht mit bestellt; eine Rotzler-Winde, die ich gerne im Nachgang montieren wollte, die nicht nur zur Bergung sondern auch für andere Zwecke im Wald hätte eingesetzt werden können, ist somit obsolet. Haben wir abgehakt (und auch bisher ehrlicherweise nicht vermisst).

Achsübersetzung: Wir haben dank eines Tipps hier aus dem Forum eine andere Achsübersetzung gewählt (i=4,571; Code A6A), die für unsere zu erwartende durchschnittliche Geschwindigkeit besser geeignet scheint.

Höhe ist grundsätzlich eine Herausforderung. Wir sind nun am Ende bei (überraschenden) 3,94m gelandet, da der verbaute MaxxFan nochmals 11cm aufbaut. :dry:

Wir haben unsere Kabinenlänge von den auch ursprünglich geplanten 6000mm auf 5400mm "eingedampft", da wir noch einen Heckträger realisieren wollen, auf den "schlimmstenfalls" ein ATV verladbar sein soll. Das ginge sich dann aber aufgrund des Hebelgesetzes nicht mehr aus.

Macht euch Gedanken, wo ihr den Geschwindigkeitsbegrenzer (elektronisch) setzt. Wir haben uns für 110km/h entschieden.

Bei weiteren Fragen gerne melden :rock:
Viele Grüße

Uli

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#19 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-30 0:32:00

Argonaut82 hat geschrieben:
2025-10-29 17:53:58
Moin Christian,

zu 4x4 permanent oder zuschaltbar, 385/65/22,5 zu 14R20, wo wird gefahren? Bei 6m Aufbau wirst Du über 8m Gesamtlänge landen - und damit hat man schon eine große Fuhre. Gesamthöhe bis 4m oder doch 3,60m? (Kann ich mir beim Arocs-Fahrgestell 4x4 nicht vorstellen) Beim Gewicht wirst du so bei mind. 14to landen mit GFK-Aufbau. Was geht, beantwortet das Reiseziel.

Wir haben uns für ein kleines Haus mit Schlechtwegefahrwerk entschieden. Allrad zuschaltbar, 385/65/22,5 Baustellenreifen, 4m Höhe, 10m Länge, 15to Gewicht. TGM Doka mit 17to (Singlebereifung HA). Offroad ist damit auf der Strecke geblieben. Bisher waren wir nur in Skandinavien ein bisschen unterwegs, das passte im Winter wie Sommer gut. Nach Griechenland würde ich mit unserem Auto nicht fahren wollen. Aber auch ein KAT 8x8 kommt um die Welt…

Ein 6x6 Fahrgestell würde die Geländegngigkeit wieder ein bisschen verbessern, machtˋs aber auch teurer.

Die 20to Ausführung halte ich auch nicht für nötig - bei Blatt - Blatt wird der bestimmt zu hart. Auf AP-Achsen und Untersetzung würde ich achten, ist bestimmt Serie beim 4x4. Beim Händler mal verschiedene Übersetzungen des Getriebes durchspielen - bei welcher Drehzahl (mit welchen Reifen) lande ich bei 90km/h, wie schnell ist der erste kleine Gang? Eine hydraulisch angetriebene Vorderachse würde ich nicht wählen. Luftfederung kann helfen, Balg unterwegs kaputt ist aber auch doof.


Viel Spaß beim planen, entscheiden und ausbauen! Grüße Martin
Hey Martin,

ein spannendes Projekt habt ihr da :-). Die 3,6m reißt der Arocs schon ohne Aufbau, wenn auch nur knapp (Luftansaugung hinter dem Fahrerhaus). Am Ende wird das sicherlich näher an den 4m sein als an 3,6m. Das hängt natürlich dann auch am Zwischenrahmen und der Kabinenhöhe.

Gruß
Christian

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#20 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-30 0:34:32

Salzwurm hat geschrieben:
2025-10-29 20:50:37
Servus,

wir standen in 2023 vor exakt den gleichen Fragen.

Bei uns ist es ein Arocs 1843 A (OM470) geworden mit 4,5m Radstand. Grounderfahrgestell. Einzelbereifung in 14R20.

Bei der Lichtmaschine musst du dir keine Gedanken machen, da die grundsätzlich leistungsfähig genug ist, Energie (nachrangig zu den Fahrzeugbatterien) in das BMS der Aufbaubatterien einzuspeisen.

Nebenantrieb: Hatten wir damals nicht mit bestellt; eine Rotzler-Winde, die ich gerne im Nachgang montieren wollte, die nicht nur zur Bergung sondern auch für andere Zwecke im Wald hätte eingesetzt werden können, ist somit obsolet. Haben wir abgehakt (und auch bisher ehrlicherweise nicht vermisst).

Achsübersetzung: Wir haben dank eines Tipps hier aus dem Forum eine andere Achsübersetzung gewählt (i=4,571; Code A6A), die für unsere zu erwartende durchschnittliche Geschwindigkeit besser geeignet scheint.

Höhe ist grundsätzlich eine Herausforderung. Wir sind nun am Ende bei (überraschenden) 3,94m gelandet, da der verbaute MaxxFan nochmals 11cm aufbaut. :dry:

Wir haben unsere Kabinenlänge von den auch ursprünglich geplanten 6000mm auf 5400mm "eingedampft", da wir noch einen Heckträger realisieren wollen, auf den "schlimmstenfalls" ein ATV verladbar sein soll. Das ginge sich dann aber aufgrund des Hebelgesetzes nicht mehr aus.

Macht euch Gedanken, wo ihr den Geschwindigkeitsbegrenzer (elektronisch) setzt. Wir haben uns für 110km/h entschieden.

Bei weiteren Fragen gerne melden :rock:
Das klingt gut :-). Warum habt ihr das Grounder Fahrgestell gewählt?

Achsübersetzung habe ich auch noch auf dem Zettel. Je höher der Werte desto länger die Übersetzung, richtig?

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#21 Beitrag von Pirx » 2025-10-30 6:54:07

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-30 0:34:32
Achsübersetzung habe ich auch noch auf dem Zettel. Je höher der Werte desto länger die Übersetzung, richtig?
Genau andersrum.
Bei Außenplanetenachsen auf die Gesamtübersetzung der Achsen achten, oft wird nur die Übersetzung des Differentials angegeben.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#22 Beitrag von lura » 2025-10-30 16:39:20

Moin, nach meinen Erfahrungen in Südamerika würde ich Permanentallrad nehmen. Auf der Piste, wenn die VA am Pistenrand plötzlich versackt, zieht sie sich selbst raus und wird nicht beim 4x2-Modus noch tiefer reingeschoben.
18 t sollten reichen, so viel hat man nicht dabei.
Liefert MB die Tanks gleich mit? In Südamerika waren 380 l in den Anden knapp.
Gruß
Bernd

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#23 Beitrag von Salzwurm » 2025-10-30 20:38:56

Servus,
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-30 0:34:32
Das klingt gut :-). Warum habt ihr das Grounder Fahrgestell gewählt?[...]
tatsächlich war es eine Mischung aus "Auswertung des Auftrages" durch den Verkäufer als auch des Inspielbringens des Begriffs, da auch unsere Konfiguration auf einer davor getätigten Bestellung eines Kunden unseres Aufbauers fußte. Die Tatsache, dass sowohl der Rahmen verstärkt war, was für unseen Einsatzzweck des gewünschten Heckträgers nicht unerheblich war als auch dass die Federung stärker bzw. robuster ausgelegt ist, war für uns handlungsleitend.
lura hat geschrieben:
2025-10-30 16:39:20
[...]
Liefert MB die Tanks gleich mit? In Südamerika waren 380 l in den Anden knapp.
wir haben 280l links und 280l rechts. Ich habe allerdings auch schon Fahrgestelle gesehen, wo werkseitig links 280l angebracht waren und rechts 400l. Scheint durch eine geschicktes Spiel mit den Länderkennungen auch möglich zu sein.

Ich habe gehört, die NL BERLIN soll wohl recht gut beim Konfigurieren solcher Fahrzeuge aufgestellt sein. Wenn man die Konfiguration beim Händler seines Vertrauens durch hat kann man ja durchaus einmal mit denen im Beisein des eigenen Verkäufers telefonieren. :idee:
Viele Grüße

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#24 Beitrag von cyberpunkp » 2025-10-31 0:33:06

Salzwurm hat geschrieben:
2025-10-30 20:38:56
Servus,
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-30 0:34:32
Das klingt gut :-). Warum habt ihr das Grounder Fahrgestell gewählt?[...]
tatsächlich war es eine Mischung aus "Auswertung des Auftrages" durch den Verkäufer als auch des Inspielbringens des Begriffs, da auch unsere Konfiguration auf einer davor getätigten Bestellung eines Kunden unseres Aufbauers fußte. Die Tatsache, dass sowohl der Rahmen verstärkt war, was für unseen Einsatzzweck des gewünschten Heckträgers nicht unerheblich war als auch dass die Federung stärker bzw. robuster ausgelegt ist, war für uns handlungsleitend.
Wie fährt es sich mit der harten HA? In der Theorie ist doch dann die Federung zu stark ausgelegt, oder?
Salzwurm hat geschrieben:
2025-10-30 20:38:56
lura hat geschrieben:
2025-10-30 16:39:20
[...]
Liefert MB die Tanks gleich mit? In Südamerika waren 380 l in den Anden knapp.
wir haben 280l links und 280l rechts. Ich habe allerdings auch schon Fahrgestelle gesehen, wo werkseitig links 280l angebracht waren und rechts 400l. Scheint durch eine geschicktes Spiel mit den Länderkennungen auch möglich zu sein.

Ich habe gehört, die NL BERLIN soll wohl recht gut beim Konfigurieren solcher Fahrzeuge aufgestellt sein. Wenn man die Konfiguration beim Händler seines Vertrauens durch hat kann man ja durchaus einmal mit denen im Beisein des eigenen Verkäufers telefonieren. :idee:
Ich habe eine Beispiel Konfiguration für einen Arocs vorliegen. Laut dieser kann man mit dem Code JK1F "Tank 500 l, links, 650 x 565 x1600 mm, Alu" ordern.

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#25 Beitrag von lura » 2025-10-31 1:13:38

Rechts wäre ich mit Tank und ggf Zugangstreppe aufmerksam. Da ist ein kleinerer Tank evtl nutzungsbezogen besser. 560 l sind schon ein guter Wert. :rock:
Eine zu harte Hintere Feder kann bei jeder Bodenwelle ins Kreuz hauen. Man liest auchcin den Testberichhten für Kipperfahrgestelle: die Federung ist bretthart, damit nichts kaputt geht. Von daher passt die Argumentation. Ich fahre deswegen nur Feuerwehrfahrgestelle, die sind hinten nach 30 Jahren schön weich geworden und mein anfälliger Rücken mag mich.
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#26 Beitrag von Salzwurm » 2025-10-31 9:56:22

Servus,
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-31 0:33:06
Wie fährt es sich mit der harten HA? In der Theorie ist doch dann die Federung zu stark ausgelegt, oder?
wir haben bei unserer ersten (und bisher einzigen Tour knapp 5.000km zurückgelegt, allerdings vorrangig auf Straße, aber noch ohne Heckträger.
Wir sind tatsächlich sehr begeistert vom Fahrkomfort. Ich wüsste jetzt ehrlicherweise nicht, wie sich eine noch weichere Federung noch angenehmer auswirken könnte. :joke:
cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-31 0:33:06
Ich habe eine Beispiel Konfiguration für einen Arocs vorliegen. Laut dieser kann man mit dem Code JK1F "Tank 500 l, links, 650 x 565 x1600 mm, Alu" ordern.
lura hat geschrieben:
2025-10-31 1:13:38
Rechts wäre ich mit Tank und ggf Zugangstreppe aufmerksam. Da ist ein kleinerer Tank evtl nutzungsbezogen besser. 560 l sind schon ein guter Wert. :rock:
Eine zu harte Hintere Feder kann bei jeder Bodenwelle ins Kreuz hauen. Man liest auchcin den Testberichhten für Kipperfahrgestelle: die Federung ist bretthart, damit nichts kaputt geht. Von daher passt die Argumentation. Ich fahre deswegen nur Feuerwehrfahrgestelle, die sind hinten nach 30 Jahren schön weich geworden und mein anfälliger Rücken mag mich.
valider Punkt, wobei das natürlich von der Kabinenkonstruktion abhängt. Da wir keinen Tiefeinstieg haben, wäre es bei uns unschädlich, allerdings müsste der Staukasten natürlich wegfallen...
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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#27 Beitrag von Bad Metall » 2025-11-01 21:19:24

Ich würde Dir empfehlen nicht nur das Augenmerk auf Kofferlänge zu richten. Zu großer Radstand und großer Überhang werden bei Engstellen auf kleineren Pisten zum Hindernis und der Rückweg ist die einzige Alternative. Eine gute Verteilung der Achslast macht deutlich mehr Spaß nicht nur im Sand und offroad,sondern verhindert auch das Einbrechen der Hinterachse. Zum Vergleich ein paar Bilder eines SK 2038 mit kurzer Doka mit 4,5 Meter Radstand incl. Rahmenkürzung und Arocs 1835 mit 3,9 Meter Radstand. Beide mit Kofferlänge 5,35 x2,4 Meter und Tiefeinstieg. Bei gleicher Rahmenhöhe des Fahrgestell und Umbereifung incl. Fußbodenheizung und Solar sind je nach reifengröße 3,8-3,9 Meter angepeilt bei einer Gewichtsverteilung von ca. 40/60 % . Für eine gute Raumaufteilung mit Stockbetten für kleiner Kinder im Koffer ist die Zeit oft kürzer als man denkt. Ein Umzug in ein Dachzelt auf dem Fahrerhaus bietet für die ganze Familie mehr Freiraum und Freiheit. Da gibt es mittlerweile sehr gute und stabile Lösungen .
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=lOUVscmMBM4

Arocs 1835 und SK 2035
Kleiner 2.jpg
Kleiner 1.jpg
Bild
kleiner 6.jpg
kleiner 5.jpg
Gruß Bernd

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#28 Beitrag von arocs » 2025-11-01 23:41:17

Dann oute ich mich mal: Arocs 1836 ( 10,7 Liter wegen Drehmoment und niedrieger Drehzahl ) mit 4500mm Radstand und Hauptrahmen tiefergelegt. Harte 13T Hinterachse...
Bei Fragen einfach PN
Gruß Jan
.....das Leben ist viel zu kurz um kleine Autos zu fahren - und Kfz ist doch noch immer ein Lehrberuf, bei dem man nach 3 1/2 Jahren ein Grundwissen erlernt haben sollte.....

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#29 Beitrag von tintas » 2025-11-04 13:59:52

Nice truck, I also have a 2038 with the same cab. Could you send some photos with the 14.00 tires so I can see how they compare to the container? What are the dimensions of your container?
Portugal

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Re: Support Konfiguration MB Arocs 4x4

#30 Beitrag von magboehm » 2025-11-06 16:07:57

cyberpunkp hat geschrieben:
2025-10-29 12:58:59
Hallo zusammen,
  • Angeboten wurde das "normale" Arocs Fahrgestell als 4x4 (1835) mit zuschaltbarem Allrad. Begründung vom Verkäufer ist, dass es Gewichtstechnisch ausreicht. Wenn ich es richtig verstehe, dann hat die Grounder Variante einen stärkeren Rahmen. Das wäre dann die Variante 2035. Braucht man das? Gibt es noch weitere relevante Unterschiede beim Grounder?
  • Braucht man einen Nebenabtrieb/Nebenantrieb?
  • Reichen 365/85 R20 Reifen oder besser 14 R20?
Hallo Christian,

es wurde ja schon einiges berichtet - hier meine Einschätzung:

Beim 14.00R20 Reifen hat man definitiv mehr Bodenfreiheit, was sich im Geländer äußerst positiv bemerkbar macht (Ø1261mm zu Ø1096mm)
20251106_WHEEL_14_00-R-20-XZL_IMG001.jpg
Auf Nebenatrieb würde ich verzichten - neben der Seilwinde wäre mir noch eingefallen einen Tauchkompresser zu betreiben - :idee: ist aber nicht vernünftig umzusetzen und bräuchten die wenigsten ExMo Fahrer wirklich
Zum Grounder Fahrgestell: Problematisch ist bei allen LKW Rahmen, dass wenn sie zu weich sind - ist es zwar fürs Gelände gut, aber der Zwischenrahmen ist nur sehr aufwändig und auf Kosten der Bauhöhe vom Fahrzeugrahmen entkoppelbar (Stichwort Rautenlagerung) Für die Federlagerung und Lasche am Rahmenheck muss der Zwischenrahmen enorm schwer und steif gebaut werden um keine ungewollten Verwindungen in die Kabine zu bringen. Das Grounder FGS wird also die bessere Wahl sein um den Zwischenrahmen nicht so schwer bauen zu müssen.
Grüße vom Wörthersee, Alexander

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