Das ist noch Ausrichtingspotential. Ich würde eher aussen an der HA ausleuchten und weiter nach hinten, damit Hindernisse umfahren werden können.Weickenm hat geschrieben: ↑2022-06-12 22:09:13
Die Scheinwerfer sind der erste Versuch einer passablen Rangierbeleuchtung im Dunklen.
Ein Bild aus Falun;
IMG_20211105_2251173_copy_1833x1222_1.jpg
Die Scheinwerfer an den Achsen sind mir noch etwas exponiert, da suche ich noch nach einer besseren Lösung.
8,3qm Studentenbutze
Moderator: Moderatoren
Re: 8,3qm Studentenbutze
Gruß
Bernd
Gewinne Zeit durch Langsamkeit
Bernd
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin,
Davon abgesehen ein kurzes Update;
Das Auto soll ja eigentlich verkauft werden. Nicht, weil ich unzufrieden bin, sondern eher weil er in meinen Augen fertig ist und der Ausbau in meinen Augen erprobt und praxistauglich ist. Damit einher geht, dass es nix mehr groß zu schrauben gibt und die Karre somit emotional einfach abgenutzt ist. Ein weiterer Vorteil wäre, dass so halt wieder Platz und Kapazitäten für das nächste Großprojekt da wäre. Mit Job, berufsbegleitendem Studium und Fernberziehung ist halt irgendwo nur Zeit für zwei, resp. nur einem Großprojekt. Darüber hinaus ist das Auto durchgewartet und steht technisch ordentlich da (sobald sie der HU vorgeführt wurde). Also habe ich mich in letzter Zeit, immer wenn mal etwas Zeit übrig war daran gemacht die Karre wieder HU fertig zu bekommen. Ganz HU fertig ist sie noch nicht, aber fast.
Aktuell ist das Abblendlicht tot und die Abgasanlage dezent undicht. Man hat es in Saverne schön hören können. Allerdings ist das ja keine große Raketenwissenschaft.
Aber dafür sind mittlerweile alle Staukästen wieder dran und die Getriebebrücke ist in den letzten Zügen. Hier warte ich noch auf ein einzuschweißendes Profil.
Da meine Perle mit dem Recaro Sitz äußerst unzufrieden war hab ich mal eben in Dresden eine originale Beifahrersitzbank abgeholt und mit meinem Kollegen die Eintragung des 4. Sitzplatzes im Führerhaus besprochen. Trägt er mir ein
Ebenso die Fuchs-Felgen
Am Freitag vor Abfahrt nach Saverne dann noch die Sitzbank eingebaut und angefangen die Abgasanlage zu richten. In dem Zuge kam der Keder auf dem die Sitzbank aufliegt noch neu, gibts bei MAN in Brandenburg für einen fairen Preis in neu und passend konfektioniert. Auf der Fahrt nach Saverne hat sich der größte Vorteil direkt gezeigt, Madamme kann sich auf den Autobahnetappen schön in meinen Arm kuscheln und sich über die Schulter streicheln lassen. Dafür hält sie mir den Kaffeebecher. Haben doch beide was von.
Dann kam noch ein neuer Keramikklositz samt Deckel aufs Klo. Ebenfalls aufgrund des starken Wunsches einer Einzelnen Mitfahrerin. Sitzt sich aber auch deutlich bequemer als der Plastiksitz davor...
Abgastechnisch ist zumindest eine der beiden Bänke jetzt dicht. Die andere, nunja. Auf jeden Fall bietet diese Klangtechnisch viel Freude und ich bin mir gar nicht so sicher ob ich das wirklich beheben will
#loudpipessaveslives
Da mir Zentralgestirn noch einen Tipp gegeben hat bezüglich der Elektrik hab' ich beim Batteriewechsel (die alten waren aus 2008, die haben den Winter nicht überlebt) im Batteriekasten beim Batteriewechsel noch ein loses Kabel angeschlossen. Siehe da, manche Funktionen gingen wieder

Und ja; dann kam Saverne. Die Füße konnte ich größtenteils aus dem Wasser lassen. Aber ich bin halt nunmal ein ganz ganz schlechtes Marshmallowkind. So ein bisschen Füße nass machen musste einfach sein. Ist aber auch egal, dann nehme ich halt die Trommeln wieder ab und bewaffne mich mit Wasser, Zahnbürste und Zeit.
Allen Bei- und Mitfahrern hat es viel Spaß gemacht. Fast soviel wie mir. Leck' mich fett macht die Karre Laune.
Im August hab' ich noch 'ne Woche in der Heimat, da hoffe ich das Auto HU fertig zu bekommen.
Beste Grüße
Florian
mag sein, am Wochenende in Saverne jedoch hat sich kein erhöhtes Ausfallrisiko gezeigt. Zumindest haben die Scheinwerfer das Wochenende überlebt. Hinzu kommt, dass ich mit dem Lichtbild der Ausleuchtung höchst zufrieden bin.
Davon abgesehen ein kurzes Update;
Das Auto soll ja eigentlich verkauft werden. Nicht, weil ich unzufrieden bin, sondern eher weil er in meinen Augen fertig ist und der Ausbau in meinen Augen erprobt und praxistauglich ist. Damit einher geht, dass es nix mehr groß zu schrauben gibt und die Karre somit emotional einfach abgenutzt ist. Ein weiterer Vorteil wäre, dass so halt wieder Platz und Kapazitäten für das nächste Großprojekt da wäre. Mit Job, berufsbegleitendem Studium und Fernberziehung ist halt irgendwo nur Zeit für zwei, resp. nur einem Großprojekt. Darüber hinaus ist das Auto durchgewartet und steht technisch ordentlich da (sobald sie der HU vorgeführt wurde). Also habe ich mich in letzter Zeit, immer wenn mal etwas Zeit übrig war daran gemacht die Karre wieder HU fertig zu bekommen. Ganz HU fertig ist sie noch nicht, aber fast.
Aktuell ist das Abblendlicht tot und die Abgasanlage dezent undicht. Man hat es in Saverne schön hören können. Allerdings ist das ja keine große Raketenwissenschaft.
Aber dafür sind mittlerweile alle Staukästen wieder dran und die Getriebebrücke ist in den letzten Zügen. Hier warte ich noch auf ein einzuschweißendes Profil.
Da meine Perle mit dem Recaro Sitz äußerst unzufrieden war hab ich mal eben in Dresden eine originale Beifahrersitzbank abgeholt und mit meinem Kollegen die Eintragung des 4. Sitzplatzes im Führerhaus besprochen. Trägt er mir ein
Ebenso die Fuchs-Felgen
Am Freitag vor Abfahrt nach Saverne dann noch die Sitzbank eingebaut und angefangen die Abgasanlage zu richten. In dem Zuge kam der Keder auf dem die Sitzbank aufliegt noch neu, gibts bei MAN in Brandenburg für einen fairen Preis in neu und passend konfektioniert. Auf der Fahrt nach Saverne hat sich der größte Vorteil direkt gezeigt, Madamme kann sich auf den Autobahnetappen schön in meinen Arm kuscheln und sich über die Schulter streicheln lassen. Dafür hält sie mir den Kaffeebecher. Haben doch beide was von.
Dann kam noch ein neuer Keramikklositz samt Deckel aufs Klo. Ebenfalls aufgrund des starken Wunsches einer Einzelnen Mitfahrerin. Sitzt sich aber auch deutlich bequemer als der Plastiksitz davor...
Abgastechnisch ist zumindest eine der beiden Bänke jetzt dicht. Die andere, nunja. Auf jeden Fall bietet diese Klangtechnisch viel Freude und ich bin mir gar nicht so sicher ob ich das wirklich beheben will
#loudpipessaveslives
Da mir Zentralgestirn noch einen Tipp gegeben hat bezüglich der Elektrik hab' ich beim Batteriewechsel (die alten waren aus 2008, die haben den Winter nicht überlebt) im Batteriekasten beim Batteriewechsel noch ein loses Kabel angeschlossen. Siehe da, manche Funktionen gingen wieder
Und ja; dann kam Saverne. Die Füße konnte ich größtenteils aus dem Wasser lassen. Aber ich bin halt nunmal ein ganz ganz schlechtes Marshmallowkind. So ein bisschen Füße nass machen musste einfach sein. Ist aber auch egal, dann nehme ich halt die Trommeln wieder ab und bewaffne mich mit Wasser, Zahnbürste und Zeit.
Allen Bei- und Mitfahrern hat es viel Spaß gemacht. Fast soviel wie mir. Leck' mich fett macht die Karre Laune.
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If you end up in jail, establish dominance quickly. Have a good weekend.
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Es sieht aus, als hätte es Spaß gemacht. Gut, dass der Volvo nicht mit war.
Nächstes Jahr dann hoffentlich.
Grüße aus Kanada mit aktuell hubraumtechnisch mageren 6,7 l, 4x4 und halb leeren AdBlue-Tank.
Dafür aber mit 475 PS und bösen 1420 Nm auf 4,5 t. Lässt den Kat am Berg stehen.
Nächstes Jahr dann hoffentlich.
Grüße aus Kanada mit aktuell hubraumtechnisch mageren 6,7 l, 4x4 und halb leeren AdBlue-Tank.
Dafür aber mit 475 PS und bösen 1420 Nm auf 4,5 t. Lässt den Kat am Berg stehen.
Experience is directly proportional to the amount of equipment ruined.
Nur wenn du schwarze Striche vom Kurvenausgang bis zum nächsten Bremspunkt ziehen kannst, hast du wirklich genug Leistung.
Undiagnosed, but something ain't right.
Nur wenn du schwarze Striche vom Kurvenausgang bis zum nächsten Bremspunkt ziehen kannst, hast du wirklich genug Leistung.
Undiagnosed, but something ain't right.
Re: 8,3qm Studentenbutze
HöhöLampenhalter hat geschrieben: ↑2022-08-01 4:55:27Dafür aber mit 475 PS und bösen 1420 Nm auf 4,5 t. Lässt den Kat am Berg stehen.![]()
Ich wär auch lieber zu Saverne... mein WE war echt für den A...
In 7 Tagen läuft mein Führerschein ab und kein neuer in Sicht. Die Mühlen mahlen mal wieder besonders langsam.
Aber schee, das es schee war
Gruß vom Nils
... verkauf den KAT nicht du DEPP
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- Uwe
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Hmm, beim am Samstag kommunizierten Mittelfrist-Programm ist eh kein Platz für ein neues Großprojekt
No, we do not have a sense of humour we're aware of.
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Shit. - What? - Rollers... - No. - Yeah. - Shit.
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Das Projekt der mittlerenFrist hätte ich schon gern (vor Ort) gehört!
Grüße Martin
Am Anfang war das Wort am.
————————————-
Watt mutt, datt mutt.
Am Anfang war das Wort am.
————————————-
Watt mutt, datt mutt.
Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin Martin,
Aber auch das wird schon irgendwie machbar sein
Beste Grüße
Florian
Letzte Woche erhielt ich (m)eine Zusage für ein Aufbaudiplom an der TU Dresden was mich die nächsten Semester durchaus zu beschäftigen werden weiß. Sprich, Fernbeziehung nach Speyer, Arbeiten in BRB und studieren in Dresden. Ich denke das ist das mittelfristige Programm auf das Uwe abzielt.
Aber auch das wird schon irgendwie machbar sein
Beste Grüße
Florian
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Re: 8,3qm Studentenbutze
...8,3qm Studentenbutze... eine Bude statt 2
Allerdings wär mir da eher nach 7m Koffer ala Atego oder Erocargo lieber... oder ein Kofferanhänger
Gruß vom Nils
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Man lernt nie aus
Viel Glück dafür.
Du kannst den KAT ja gar nicht verhökern, weil du die STUDENTENBUDE ja dann in Dresden brauchst… Glück muss man haben
Viel Glück dafür.
Du kannst den KAT ja gar nicht verhökern, weil du die STUDENTENBUDE ja dann in Dresden brauchst… Glück muss man haben
Grüße Martin
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Ich finde auch, dass der von Nils angesprochenen Erocargo gut zu dir passen würde, Flo;)
Sorry Nils, aber die Chance konnte ich nicht Verstreichen lassen
Grüße
Moritz
Sorry Nils, aber die Chance konnte ich nicht Verstreichen lassen
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MB 1017 mit Fernfahrerkabine
W461 mit 2,5l Turbodiesel Umbau
W201 2,3l 5Gang Schalter BJ93
W461 mit 2,5l Turbodiesel Umbau
W201 2,3l 5Gang Schalter BJ93
Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin,
du willst den LKW wegen deinem Job verkaufen? Was machst du denn, wenn Kinder und Haus dazu kommen?
Der einzige Grund, einen LKW zu verkaufen, ist ein besserer LKW!
MlG
Felix
du willst den LKW wegen deinem Job verkaufen? Was machst du denn, wenn Kinder und Haus dazu kommen?
Der einzige Grund, einen LKW zu verkaufen, ist ein besserer LKW!
MlG
Felix
Re: 8,3qm Studentenbutze
Weil Mann das aber nicht sofort entscheiden kann, welcher der bessere ist, geht der Trend zum Zweitlkw.
Gruß
Bernd
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Bernd
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Re: 8,3qm Studentenbutze
So, weiter ging's.
Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, mal wieder etwas Zeit für meine Dicke zu haben.
Da die Karre für die HU noch einige Vorbereitungen braucht, habe ich mich also an diverse Kleinigkeiten gemacht. Da parallel dazu noch am Düdo meines Bruders die Lenkschubstange zu wechseln war und die Solaranlage mir den letzten Nerv geraubt hat ging aber leider nicht so viel wie gehofft von dannen.
Egal. Als wichtigstes wurde die Karre vom Saverne Dreck befreit. Nachdem dann ~50€ auf der Waschplatte den Besitzer gewechselt hatten erstrahlt die Karre wieder richtig sauber. Vor allem unnerum ist kaum noch Dreck. Als ich fertig war kam der Besitzer der Waschplatte raus und fragte, ob er mich auf ein Bier einladen dürfe. Da ich mit Laster da war verzichtete ich dankend. Daheim angekommen funktionierte das Ablendlicht wieder. Keine Ahnung warum, aber das nehme ich mal so hin. Wahrscheinlich war eine Steckverbindung korrodiert die durch das Wasser wieder zu leiten angefangen hat. Aber so ganz traue ich dem Frieden diesbezüglich nicht... Danach gab es eine Bestandsaufnahme an abzuarbeitenden Punkten für die HU. Der A-Balg an der Vorderachse will gewechselt werden. Da werde ich wohl bei Marcel einen Repsatz besorgen. Davon abgesehen nervt mich eine vagabundierende Masse gerade sehr. Da werde ich mich wohl auf die Suche machen dürfen.
Danach die Vorderachse aufgebockt, ordentlich abgeschmiert und die Räder abgenommen um die Bremse zu reinigen und kontrollieren. So ein Matschloch macht halt doch zwei Tage Arbeit. Für die Hinterachse fehlte mir ob der Temperaturen die Lust, die mache ich in 10 Tagen dann. Ansonsten haben sich die Türdichtungen wieder gefunden. Diese wurden von Lackresten befreit und gereinigt. Da suche ich gerade einen passenden Kleber um die wieder anzukleben.
Zu guter Letzt wurde die abenteuerliche Elektrik der Rückleuchten überarbeitet. Auf Kleinanzeigen fanden sich Rückleuchten mit ca 30cm Leitung dran. Damit konnte das Ensemble an Flachsteckhülsen in der freien Wildbahn entfernt werden. In diesem Zuge kamen noch Kennzeichenleuchten ans Heck damit ich im Dunklen besser abschätzen kann wo die Ecken der Karre hinten sind. Da die Kabel ohne Beschriftung waren noch "mal eben geschwind" fünf weiße unbeschriftete Kabel mit fünf weißen unbeschrifteten Kabeln verbunden. Natürlich nicht ohne das Ganze zwei Mal zu machen auf der Einen Seite da ich die Masse mit dem Blinker verwechselt habe beim Durchmessen
Naja. Nach 10k km gehen nun endlich wieder beide Rückleuchten, beide Bremsleuchten und der rechte Blinker.
Den linken Fahrtichtungsanzeiger muss ich noch suchen wo da das Signal flöten geht. Danach geht es an den Lenkstockschalter, der gibt nämlich kein Blinksignal und Hupsignal mehr von sich. Wahrscheinlich liegt der Fehler irgendwo im Bereich der Steckerleiste, trotzdem habe ich mir sicherheitshalber einen gebrauchten Lenkstockschalter mit jungfäulichem Kabelbaum geschossen.
Beim Aufräumen fiel mir das Alu-Profil mit dem ich den Unterfahrschutz am Magirus gefertigt hatte in die Hand. Da davon noch genug übrig war dieses kurzerhand genommen um die Getriebebrücke auszusteifen. Somit kann ich auf die Schweißarbeiten verzichten. In dem Zuge wurde das Holz noch in schwarz mit BK3in1 gestrichen, damit es zu den restlichen Anbauteilen passt.
Sieht doch gleich viel besser aus.
Parallel ging es am Anhänger weiter. Der muss nämlich im Dezember zur HU. Da die Luftschläuche aus 2007 hart und knochig waren habe ich hier neue Luftschläuche montiert und diese mit Hydraulikschutzrohr ummantelt damit sie vor Umwelteinflüssen besser geschützt sind. Bei der letzten HU ging mir nämlich ständig der Federspeicher am Zugfahrzeug rein weil der Druckluftschlauch zu viel Luft verloren hat. Um sicher zu gehen, dass da alles funktioniert wie es soll (ist ja immerhin die Bremse) noch die Dichtungen der Kupplungsköpfe neu gemacht. Das Hydraulikschutzrohr kam dann auch um das Elektrokabel und schon sieht das schön sauber aus. Fehlt beim Anhänger nur noch die Holzanfahrleiste auf der Seite, die will neu gemacht werden. Da meine Eltern auf Urlaub waren habe ich zwischenzeitlich noch ein wenig in der Garage lackiert. Fürs Heck gibt es zwei Staukästen mit Anschrägung (vom 1 Achser der Bundeswehr), dann passt es vom Design gut zu der restlichen Linie. Gab es für 17,50 das Stück beim Westenthanner. Find ich fair.
Da ich eh am Lackieren war noch die C-Schienen für die Sandblechhalterung mit lackiert und Gott 'nen Guten Mann sein lassen.
Freitags dann die Garagenwand gestrichen mit der Waschecke, die hatte im Frühjahr beim Volvo Projekt bös gelitten. Damit war Mutter wieder zufrieden gestellt. Nach dem Streichen noch den Fußboden mit Nitroverdünnung geputzt und schon sieht das wieder aus wie neu.
Alles in allem eine entspannte Woche.
Beste Grüße
Florian
PS: Was mir beim Bilder Zuschneiden gerade aufgefallen ist, die Standzeit der Angles-Morts Aufkleber ist bescheiden. Die haben jetzt gerade mal zwei Jahre gehalten. Die Magnettafeln jedoch haben nicht mal ein Wochenende gehalten. Die haben sich beide auf dem Saverne-Trip verbaselt...
Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, mal wieder etwas Zeit für meine Dicke zu haben.
Da die Karre für die HU noch einige Vorbereitungen braucht, habe ich mich also an diverse Kleinigkeiten gemacht. Da parallel dazu noch am Düdo meines Bruders die Lenkschubstange zu wechseln war und die Solaranlage mir den letzten Nerv geraubt hat ging aber leider nicht so viel wie gehofft von dannen.
Egal. Als wichtigstes wurde die Karre vom Saverne Dreck befreit. Nachdem dann ~50€ auf der Waschplatte den Besitzer gewechselt hatten erstrahlt die Karre wieder richtig sauber. Vor allem unnerum ist kaum noch Dreck. Als ich fertig war kam der Besitzer der Waschplatte raus und fragte, ob er mich auf ein Bier einladen dürfe. Da ich mit Laster da war verzichtete ich dankend. Daheim angekommen funktionierte das Ablendlicht wieder. Keine Ahnung warum, aber das nehme ich mal so hin. Wahrscheinlich war eine Steckverbindung korrodiert die durch das Wasser wieder zu leiten angefangen hat. Aber so ganz traue ich dem Frieden diesbezüglich nicht... Danach gab es eine Bestandsaufnahme an abzuarbeitenden Punkten für die HU. Der A-Balg an der Vorderachse will gewechselt werden. Da werde ich wohl bei Marcel einen Repsatz besorgen. Davon abgesehen nervt mich eine vagabundierende Masse gerade sehr. Da werde ich mich wohl auf die Suche machen dürfen.
Danach die Vorderachse aufgebockt, ordentlich abgeschmiert und die Räder abgenommen um die Bremse zu reinigen und kontrollieren. So ein Matschloch macht halt doch zwei Tage Arbeit. Für die Hinterachse fehlte mir ob der Temperaturen die Lust, die mache ich in 10 Tagen dann. Ansonsten haben sich die Türdichtungen wieder gefunden. Diese wurden von Lackresten befreit und gereinigt. Da suche ich gerade einen passenden Kleber um die wieder anzukleben.
Zu guter Letzt wurde die abenteuerliche Elektrik der Rückleuchten überarbeitet. Auf Kleinanzeigen fanden sich Rückleuchten mit ca 30cm Leitung dran. Damit konnte das Ensemble an Flachsteckhülsen in der freien Wildbahn entfernt werden. In diesem Zuge kamen noch Kennzeichenleuchten ans Heck damit ich im Dunklen besser abschätzen kann wo die Ecken der Karre hinten sind. Da die Kabel ohne Beschriftung waren noch "mal eben geschwind" fünf weiße unbeschriftete Kabel mit fünf weißen unbeschrifteten Kabeln verbunden. Natürlich nicht ohne das Ganze zwei Mal zu machen auf der Einen Seite da ich die Masse mit dem Blinker verwechselt habe beim Durchmessen
Den linken Fahrtichtungsanzeiger muss ich noch suchen wo da das Signal flöten geht. Danach geht es an den Lenkstockschalter, der gibt nämlich kein Blinksignal und Hupsignal mehr von sich. Wahrscheinlich liegt der Fehler irgendwo im Bereich der Steckerleiste, trotzdem habe ich mir sicherheitshalber einen gebrauchten Lenkstockschalter mit jungfäulichem Kabelbaum geschossen.
Beim Aufräumen fiel mir das Alu-Profil mit dem ich den Unterfahrschutz am Magirus gefertigt hatte in die Hand. Da davon noch genug übrig war dieses kurzerhand genommen um die Getriebebrücke auszusteifen. Somit kann ich auf die Schweißarbeiten verzichten. In dem Zuge wurde das Holz noch in schwarz mit BK3in1 gestrichen, damit es zu den restlichen Anbauteilen passt.
Sieht doch gleich viel besser aus.
Parallel ging es am Anhänger weiter. Der muss nämlich im Dezember zur HU. Da die Luftschläuche aus 2007 hart und knochig waren habe ich hier neue Luftschläuche montiert und diese mit Hydraulikschutzrohr ummantelt damit sie vor Umwelteinflüssen besser geschützt sind. Bei der letzten HU ging mir nämlich ständig der Federspeicher am Zugfahrzeug rein weil der Druckluftschlauch zu viel Luft verloren hat. Um sicher zu gehen, dass da alles funktioniert wie es soll (ist ja immerhin die Bremse) noch die Dichtungen der Kupplungsköpfe neu gemacht. Das Hydraulikschutzrohr kam dann auch um das Elektrokabel und schon sieht das schön sauber aus. Fehlt beim Anhänger nur noch die Holzanfahrleiste auf der Seite, die will neu gemacht werden. Da meine Eltern auf Urlaub waren habe ich zwischenzeitlich noch ein wenig in der Garage lackiert. Fürs Heck gibt es zwei Staukästen mit Anschrägung (vom 1 Achser der Bundeswehr), dann passt es vom Design gut zu der restlichen Linie. Gab es für 17,50 das Stück beim Westenthanner. Find ich fair.
Da ich eh am Lackieren war noch die C-Schienen für die Sandblechhalterung mit lackiert und Gott 'nen Guten Mann sein lassen.
Freitags dann die Garagenwand gestrichen mit der Waschecke, die hatte im Frühjahr beim Volvo Projekt bös gelitten. Damit war Mutter wieder zufrieden gestellt. Nach dem Streichen noch den Fußboden mit Nitroverdünnung geputzt und schon sieht das wieder aus wie neu.
Alles in allem eine entspannte Woche.
Beste Grüße
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PS: Was mir beim Bilder Zuschneiden gerade aufgefallen ist, die Standzeit der Angles-Morts Aufkleber ist bescheiden. Die haben jetzt gerade mal zwei Jahre gehalten. Die Magnettafeln jedoch haben nicht mal ein Wochenende gehalten. Die haben sich beide auf dem Saverne-Trip verbaselt...
Zuletzt geändert von Weickenm am 2022-08-31 9:26:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Unsere sind noch da. Die Türen und der Koffer vom Magirus scheinen andere Haftwerte für Magnetschilder zu haben. Oder wir haben andere Magnetschilder
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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"Das ist also ein Kleinbus und ein LKW in einem." (Mitarbeiterin über den 170er)
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"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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"Das ist also ein Kleinbus und ein LKW in einem." (Mitarbeiterin über den 170er)
Re: 8,3qm Studentenbutze
...der zu oft zu offen ist, aber wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein o0
- w3llschmidt
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- Wohnort: Berlin-Brandenburg
Re: 8,3qm Studentenbutze
Florian, hier unter Männern, Du hast wirklich Eier! Ich wäre da nicht für Geld drangegangen
Gruss Henrik!
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Mercedes NG '85 1222 4x2 / BM 615 / OM421 (WDB61506415426790)
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Hat der Kat nicht komplett weiße Kabel auf denen aber die Nummern aus dem Schaltplan aufgedruckt sind?Weickenm hat geschrieben: ↑2022-08-31 9:23:40Da die Kabel ohne Beschriftung waren noch "mal eben geschwind" fünf weiße unbeschriftete Kabel mit fünf weißen unbeschrifteten Kabeln verbunden.
[...]
Bei der letzten HU ging mir nämlich ständig der Federspeicher am Zugfahrzeug rein weil der Druckluftschlauch zu viel Luft verloren hat.
Bzgl. Feststellbremse, die meisten LKW haben vor der feststellbremse noch ein Rückschlagventil, selbst bei kompletten Luftverlust bleibt dann die Bremse offen. Macht durchaus Sinn, hat der Kat das nicht oder ist das defekt?
Etwas Halbwissen dabei, hatte meinen Kat nicht lange
Re: 8,3qm Studentenbutze
Servus Möp,
Zum Rückschlagventil, da könntest Du recht haben, muss ich mal auf Recherche gehen ob und wo das ist. Das Rückschlagventil ist auf jeden Fall bei der EG Bremse vorhanden um sicherzustellen, dass der Federspeicher nicht unkontrolliert reinfällt. Aber das lässt sich mit Abriss rot ja doch relativ einfach prüfen ob es funktioniert - mach ich daheim mal
Beste Grüße
Florian
Du sagst es. Der KAT hat komplett weiße Kabel mit einer dreistelligen Prägung in schwarz. Leider ist es so, dass im Laufe der Zeit die Prägung etwas, naja, an Farbe und Lesbarkeit verloren hat. Dann fängt man an mit; " ist das jetzt 'ne Drei, 'ne Fünf, oder doch 'ne Acht? Und das davor?" Da ist halt auch viel trial and error dabei...möp hat geschrieben: ↑2022-08-31 10:38:05Hat der Kat nicht komplett weiße Kabel auf denen aber die Nummern aus dem Schaltplan aufgedruckt sind?
Bzgl. Feststellbremse, die meisten LKW haben vor der feststellbremse noch ein Rückschlagventil, selbst bei kompletten Luftverlust bleibt dann die Bremse offen. Macht durchaus Sinn, hat der Kat das nicht oder ist das defekt?
Etwas Halbwissen dabei, hatte meinen Kat nicht lange
Zum Rückschlagventil, da könntest Du recht haben, muss ich mal auf Recherche gehen ob und wo das ist. Das Rückschlagventil ist auf jeden Fall bei der EG Bremse vorhanden um sicherzustellen, dass der Federspeicher nicht unkontrolliert reinfällt. Aber das lässt sich mit Abriss rot ja doch relativ einfach prüfen ob es funktioniert - mach ich daheim mal
Beste Grüße
Florian
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Weiß deine Liebste eigentlich wie du sie hier im Forum betitelst?
MAN G90 bis 03.2021, jetzt mit Mercedes 1222 unterwegs...
Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin Bobbele,

Mit der Dicken meine ich natürlich Elke.
Beste Grüße
Florian
Natürlich weiß Vicy, dass ich Sie als meine Perle hier im Forum betitele
Mit der Dicken meine ich natürlich Elke.
Beste Grüße
Florian
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin,
das darf nicht passieren und ist ziemlich gefährlich: bei Luftverlust muss eine vor jeder Fahrt zu prüfende Warnlampe angehen und dann kannst du mit dem Handbremsventil die Fuhre kontrolliert zum stehen bringen. Sonnst fliegst du bei schlagartigen Luftverlust aus heiterem Himmel von der Bahn und den schleichenden Luftverlust bemerkst du, wenn die Hinterräder in Flammen stehen, weil die Karre hinten ganz langsam die Bremse einlegt.
Vor das Handbremsventil gehört ein Rückschlagventil, welches verhindert, dass bei Abfall des Systemdrucks die Federspeicher einfallen. Ich wette dieses Ventil ist bei dir entweder ganz hinüber oder soweit vergammelt, dass es bei langsamen Luftverlust nicht mehr abdichtet.
MlG
Felix
Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin,
ich bin ja bei euch, dass ein Rückschlagventil unabdingbar ist und dass das funktionieren muss.
Da das ja bei der HU eigentlich Pflichtbestandteil ist und mein Prüfer (manchmal zu) gewissenhaft prüft, bin ich mir sicher, dass das funktioniert.
Natürlich werde ich sobald ich daheim bin prüfen, ob Abriss Rot/gelb funktioniert wie es soll. Das Handwerkszeug habe ich ja im PKW liegen.
Wenn der Anhänger aber Luft über Rot verliert und kann ich beim Zugfahrzeug den eingelegten Federspeicher aber nicht lösen. Das ist das Problem gewesen. Ich gebe zu, das habe ich oben missverständlich formuliert. Kommt davon, wenn man mit einem Ohr dem Dozenten zuhört und mit dem restlichen Hirn woanders ist.
Beste Grüße
Florian
ich bin ja bei euch, dass ein Rückschlagventil unabdingbar ist und dass das funktionieren muss.
Da das ja bei der HU eigentlich Pflichtbestandteil ist und mein Prüfer (manchmal zu) gewissenhaft prüft, bin ich mir sicher, dass das funktioniert.
Natürlich werde ich sobald ich daheim bin prüfen, ob Abriss Rot/gelb funktioniert wie es soll. Das Handwerkszeug habe ich ja im PKW liegen.
Wenn der Anhänger aber Luft über Rot verliert und kann ich beim Zugfahrzeug den eingelegten Federspeicher aber nicht lösen. Das ist das Problem gewesen. Ich gebe zu, das habe ich oben missverständlich formuliert. Kommt davon, wenn man mit einem Ohr dem Dozenten zuhört und mit dem restlichen Hirn woanders ist.
Beste Grüße
Florian
I'm the reason my guardian angel drinks
The Human mind is our fundamental Ressource (J.F.K)
This weekends saftey brief: Don't add to the population, don't substract from the population. Don't end up in the hospital, newspaper or jail.
If you end up in jail, establish dominance quickly. Have a good weekend.
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin, ich glaube so ein Rückschlagventil darf es nicht geben, gerade damit die Federspeicher bei genau so einem Luftverlust zumachen, egal wo. Deshalb ist das beobachten der Druckanzeige während der Fahrt so wichtig um diesen Druckverlust selbst festzustellen und die Karre vorher am sicheren Ort abzustellen. Mit dem Luftvorrat für 3 Bremsungen habe ich das beim IFA nach Ausfall des Kompressors sogar hinbekommen. Bei gleich "aller Druck weg" klappt das leider nicht.
Gruß
Bernd
Gewinne Zeit durch Langsamkeit
Bernd
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Moin Bernd,
Felix hat den Stand zusammengefasst. Auch bei deinem HGB wird es eine solche Absicherung geben und der BRD hatte sie ganz sicher...
Gruß
Uwe
Felix hat den Stand zusammengefasst. Auch bei deinem HGB wird es eine solche Absicherung geben und der BRD hatte sie ganz sicher...
Gruß
Uwe
No, we do not have a sense of humour we're aware of.
-------------------------------------------
Shit. - What? - Rollers... - No. - Yeah. - Shit.
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Hi Uwe, Danke für die Erläuterung, ich hatte es befürchtet, dass seit der Entwicklung des IFA Dinge geändert wurden. Nur hatte ich seit dem keine solchen Probleme mehr.
Gruß
Bernd
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Bernd
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Re: 8,3qm Studentenbutze
so, weiter gings.
Nicht nur die Tage, mehr so im letzten Jahr. Aber von vorne;
2023, zu Beginn der Sachverständigenausbildung hatte ich damit geliebäugelt Elke zu verkaufen. Irgendwie war die Luft draußen und in einem Moment der Geistigen Umnachtung dachte ich, ich müsste jetzt vernünftig werden. Oder zumindest Erwachsen.
Also Elke verkaufen, das Kapital als Geld als Eigenkapital für 'ne Doppelhaushälfte im Osten verwenden und sesshaft werden.
Somit stand zu erst an, das Auto verkaufsfertig zu machen.
Dazu gehörte das korrekte Einstellen des ALB, die Hinterachse hatte nach dem Entfernen der Pritsche bös überbremst. Danach wurde das Armaturenbrett neu lackiert. Zum Glück haben wir in der Garage die alte Küche wieder aufgebaut, so konnte das lackierte Armaturenbrett schön eingebrannt werden damit der Lack stabiler wird. Danach ging es an die Staukästen auf der Getriebebrücke. Dort kamen Unterteilungen rein. Des Weiteren wurde der verlorene Blinker wiedergefunden *.*
Aber wie heißt es so schön, wenn Du Gott Lachen hören willst, mache Pläne.
Durch private Umstände habe ich nach der Ausbildung die Möglichkeit genutzt firmenintern vom Osten zurück in die Pfalz zu ziehen. Dort stand ein altes Haus einer Ziegelei, dass ich nach Absprache mit dem Vermieter sanieren durfte um es etwas mehr unseren Bedürfnissen anzupassen.
Da das Haus im Mischgebiet stand ein guter Deal für beide Seiten, so konnte legal der ganze Haufen Edelrost im Garten vor sich hinrosten und ich habe nach Feierabend täglich der Vielzahl offener Baustellen beim Wachsen zusehen konnte.
Zwischendurch wurde Elke für diverse Kurzausflüge hergenommen: Die Zeit verflog, die Sanierung schritt voran und Elke stand stoisch im Garten, noch mit dem Rest Saverne 2023 an den Hufen und ertrug die strägliche Missachtung stillschweigend.
Irgendwann fingen dann die ersten kleineren Probleme an.
Durch die Standzeit gingen irgendwann die Batterien in die Knie. Das sorgte dann dafür, dass ich mit leeren Batterien auf dem Techno Festival gestrandet war und dankenswerter Weise von Trompkas Azubine Starthilfe erhalten. Da konkretisierten sich dann die Gedanken, was tun?
Verscherbelen, getreu dem Motto, schlechtem Geld kein Gutes mehr hinterherwerfen, oder doch das Auto behalten und endlich mal wieder ein bisschen Pflege angedeihen lassen.
Andererseits, Elke ist so gut wie immer die - in meinen Augen - geilste Karre aufm Hof. Also woher der Frust und warum nicht einfach in die Hände spucken?
Irgendwann im Laufe des letzten Jahres beim Klönschnacken meinte dann noch Pit, Exmuff, zu mir, er hätte Bock mit mir meinen Innenausbeu neuzugestalten, sofern ich das Projekt je angehen täte. Ich solle doch mal bitte Maße vom Koffer durchgeben, er hätte da zwei, drei Ideen.
Parallel dazu meinte Vicy irgendwann, "Schatz, wir fahren hier mit 'nem 14 Tonner durch die Gegend. Ich habe es Satt daas Wasser aus einem Kanister unterm Bett hervorzuziehen und einen Backofen durch die Gegend zu schippern der seit drei Jahren nicht angeschlossen ist. Und die Solarmodule haben wir mittlerweile auch dreimal umgezofen, die sind beim nächsten Festival gefälligst auf dem Dach!
Manschmal wird das PFerd eben doch zu Wasser getragen.
Nun denn, also machte ich mir Gedanken was ich eigentlich will, besprach das mit Vicy und schickte Pit ein Foto meiner Bleistiftskizzen zum Innenausbau. 4 Tage später schickte mir Pit ein Link mit einer CAD Zeichnng des Koffers und seiner Interpretation eines Innenausbaus. Doch bevor es an den Innenausbau gehen konnte wurde dem Koffer noch ein wenig Liebe geschenkt.
Im Bereich der Hecktür hatte sich Patina in seiner schönsten Blüte gebildet und die Gummidichtung war auch tot. Bevor der neue Innnenausbau malträtiert wird sich dafür entschieden das vor der Renovierung zu tun. So wurde der Koffer mittels Kunststoffplane nach innen abgeklebt, die Freundin mit einer Zopfbürste und der Flex bewaffnet und auf Arbeit verabschiedet. Am Ende des ersten Tages war der Rost weg und das Stahlprofil am Eingang metallisch blank geschliffen. Dann zwei Schichten 2k PUR Epoxy Grundierung im Abschluss die farbliche Anpassung an den Rest des Koffers. Nachdem wir den Farbtopf eh offen hatten konnten wir auch gleich den Rest des Innenraums farblich anpassen und die verbrauchten Karosserieteile in grün neu streichen und die Wände haben in dem Zuge auch einen Kleks Weiß abbekommen. 2019 hatte ich in einer Vorausplanung zwei Stauklappen eines Brtischen Shelters besorgt die von den Maßen noch immer super zum Kung passen. Auch epochal gesehen passen die Klappen zum Zeitgeist sodass der leere Koffer und die Gunst der Stunde genutzt wurden um zumindest eine Stauklappe einzubauen.
Da ich mir richtig, richtig schwer tat Löcher in die Außenhaut zu schneiden wurde das Ganze zu einem Projekt für die Schraubergruppe, deren Großherzige Hilfe mir die Last abnahm und mir ein bisschen zu meinem Glück weiterhalf. Manchmal muss der Berg eben zum Propheten getragen werden...
Im Endeffekt bin ich unglaublich dankbar für die Unterstützung, die Stauklappe passt hervorragend und ist mit rund 45X65 perfekt geeignet. Nun waren Stauklappe und Einstieg abgearbeitet. Zeit für die Solaranlage.
Nachdem Madamme der Schuh mitm Strom mindestens genauso drückte wie mir - nein, eigentlich drückte ihr der Schuh ganz eindeutig mehr - hat sie mich gebeten doch endlich mit ihr die Solaranlage zu besprechen und sie in meine Vorstellungen der Befestiungen miteinzubinden.
Aufs Dach sollten zwei Meyer Burger Haushaltsmodule mit je 385Wp die die beiden Natoklötze mit Strom versorgen sollten. Aber ohne eine Schraube dabei durchs Dach zu jagen.
Nachdem es von Büttner ein Klebeset für Solaranlagen mit Teilegutachtem vom TÜV gibt war mir hinsichtlich der Produzentenhaftung klar, dass es diese Produkte werden sollen.
Wie es sich für eine ordentliche Klebun gehört wurde also das Dach geputzt die Klebeflächen abgeklebt, mit Silikonentferner gereinigt und mittels Zopfbürste vom Lack befreit Daraufhin die Fügepartner mittels Primer und Aktivator vorbereitet Und anschließend die C-Schienen aufs Dach geklebt ...
Nicht nur die Tage, mehr so im letzten Jahr. Aber von vorne;
2023, zu Beginn der Sachverständigenausbildung hatte ich damit geliebäugelt Elke zu verkaufen. Irgendwie war die Luft draußen und in einem Moment der Geistigen Umnachtung dachte ich, ich müsste jetzt vernünftig werden. Oder zumindest Erwachsen.
Also Elke verkaufen, das Kapital als Geld als Eigenkapital für 'ne Doppelhaushälfte im Osten verwenden und sesshaft werden.
Somit stand zu erst an, das Auto verkaufsfertig zu machen.
Dazu gehörte das korrekte Einstellen des ALB, die Hinterachse hatte nach dem Entfernen der Pritsche bös überbremst. Danach wurde das Armaturenbrett neu lackiert. Zum Glück haben wir in der Garage die alte Küche wieder aufgebaut, so konnte das lackierte Armaturenbrett schön eingebrannt werden damit der Lack stabiler wird. Danach ging es an die Staukästen auf der Getriebebrücke. Dort kamen Unterteilungen rein. Des Weiteren wurde der verlorene Blinker wiedergefunden *.*
Aber wie heißt es so schön, wenn Du Gott Lachen hören willst, mache Pläne.
Durch private Umstände habe ich nach der Ausbildung die Möglichkeit genutzt firmenintern vom Osten zurück in die Pfalz zu ziehen. Dort stand ein altes Haus einer Ziegelei, dass ich nach Absprache mit dem Vermieter sanieren durfte um es etwas mehr unseren Bedürfnissen anzupassen.
Da das Haus im Mischgebiet stand ein guter Deal für beide Seiten, so konnte legal der ganze Haufen Edelrost im Garten vor sich hinrosten und ich habe nach Feierabend täglich der Vielzahl offener Baustellen beim Wachsen zusehen konnte.
Zwischendurch wurde Elke für diverse Kurzausflüge hergenommen: Die Zeit verflog, die Sanierung schritt voran und Elke stand stoisch im Garten, noch mit dem Rest Saverne 2023 an den Hufen und ertrug die strägliche Missachtung stillschweigend.
Irgendwann fingen dann die ersten kleineren Probleme an.
Durch die Standzeit gingen irgendwann die Batterien in die Knie. Das sorgte dann dafür, dass ich mit leeren Batterien auf dem Techno Festival gestrandet war und dankenswerter Weise von Trompkas Azubine Starthilfe erhalten. Da konkretisierten sich dann die Gedanken, was tun?
Verscherbelen, getreu dem Motto, schlechtem Geld kein Gutes mehr hinterherwerfen, oder doch das Auto behalten und endlich mal wieder ein bisschen Pflege angedeihen lassen.
Andererseits, Elke ist so gut wie immer die - in meinen Augen - geilste Karre aufm Hof. Also woher der Frust und warum nicht einfach in die Hände spucken?
Irgendwann im Laufe des letzten Jahres beim Klönschnacken meinte dann noch Pit, Exmuff, zu mir, er hätte Bock mit mir meinen Innenausbeu neuzugestalten, sofern ich das Projekt je angehen täte. Ich solle doch mal bitte Maße vom Koffer durchgeben, er hätte da zwei, drei Ideen.
Parallel dazu meinte Vicy irgendwann, "Schatz, wir fahren hier mit 'nem 14 Tonner durch die Gegend. Ich habe es Satt daas Wasser aus einem Kanister unterm Bett hervorzuziehen und einen Backofen durch die Gegend zu schippern der seit drei Jahren nicht angeschlossen ist. Und die Solarmodule haben wir mittlerweile auch dreimal umgezofen, die sind beim nächsten Festival gefälligst auf dem Dach!
Manschmal wird das PFerd eben doch zu Wasser getragen.
Nun denn, also machte ich mir Gedanken was ich eigentlich will, besprach das mit Vicy und schickte Pit ein Foto meiner Bleistiftskizzen zum Innenausbau. 4 Tage später schickte mir Pit ein Link mit einer CAD Zeichnng des Koffers und seiner Interpretation eines Innenausbaus. Doch bevor es an den Innenausbau gehen konnte wurde dem Koffer noch ein wenig Liebe geschenkt.
Im Bereich der Hecktür hatte sich Patina in seiner schönsten Blüte gebildet und die Gummidichtung war auch tot. Bevor der neue Innnenausbau malträtiert wird sich dafür entschieden das vor der Renovierung zu tun. So wurde der Koffer mittels Kunststoffplane nach innen abgeklebt, die Freundin mit einer Zopfbürste und der Flex bewaffnet und auf Arbeit verabschiedet. Am Ende des ersten Tages war der Rost weg und das Stahlprofil am Eingang metallisch blank geschliffen. Dann zwei Schichten 2k PUR Epoxy Grundierung im Abschluss die farbliche Anpassung an den Rest des Koffers. Nachdem wir den Farbtopf eh offen hatten konnten wir auch gleich den Rest des Innenraums farblich anpassen und die verbrauchten Karosserieteile in grün neu streichen und die Wände haben in dem Zuge auch einen Kleks Weiß abbekommen. 2019 hatte ich in einer Vorausplanung zwei Stauklappen eines Brtischen Shelters besorgt die von den Maßen noch immer super zum Kung passen. Auch epochal gesehen passen die Klappen zum Zeitgeist sodass der leere Koffer und die Gunst der Stunde genutzt wurden um zumindest eine Stauklappe einzubauen.
Da ich mir richtig, richtig schwer tat Löcher in die Außenhaut zu schneiden wurde das Ganze zu einem Projekt für die Schraubergruppe, deren Großherzige Hilfe mir die Last abnahm und mir ein bisschen zu meinem Glück weiterhalf. Manchmal muss der Berg eben zum Propheten getragen werden...
Im Endeffekt bin ich unglaublich dankbar für die Unterstützung, die Stauklappe passt hervorragend und ist mit rund 45X65 perfekt geeignet. Nun waren Stauklappe und Einstieg abgearbeitet. Zeit für die Solaranlage.
Nachdem Madamme der Schuh mitm Strom mindestens genauso drückte wie mir - nein, eigentlich drückte ihr der Schuh ganz eindeutig mehr - hat sie mich gebeten doch endlich mit ihr die Solaranlage zu besprechen und sie in meine Vorstellungen der Befestiungen miteinzubinden.
Aufs Dach sollten zwei Meyer Burger Haushaltsmodule mit je 385Wp die die beiden Natoklötze mit Strom versorgen sollten. Aber ohne eine Schraube dabei durchs Dach zu jagen.
Nachdem es von Büttner ein Klebeset für Solaranlagen mit Teilegutachtem vom TÜV gibt war mir hinsichtlich der Produzentenhaftung klar, dass es diese Produkte werden sollen.
Wie es sich für eine ordentliche Klebun gehört wurde also das Dach geputzt die Klebeflächen abgeklebt, mit Silikonentferner gereinigt und mittels Zopfbürste vom Lack befreit Daraufhin die Fügepartner mittels Primer und Aktivator vorbereitet Und anschließend die C-Schienen aufs Dach geklebt ...
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Nun konnten die beiden Module aufs Dach montiert werden. Natürlich kurz vor knapp so dass es irgenwann dunkel wurde und auch einsetzender Regen durfte nicht fehlen während man auf dem schräg geparkten Auto in Birkenstock balancierte.
Die Module sind mittels Edelstahlschrauben und Aluminiumwinkeln an den C-Schienen festgeschraubt um die elektrochemische Spannungsreihe ein wenig im Blick zu haben. Danach wurden die Kabel in Wellrohr am Koffer entlang verlegt und durch die originalen Kabeldurchführungen des Kun im Bereich des zukünftigen Batteriekastens eingeführt. Nachdem mir im Oktober ein Reifen platt ging war der März auch ein super Monat um den platten Reifen endlich gegen einen zu tauschen der nicht nur oben Luft hält.
Ein hoch auf die Fuchs Felgen. Solange die Felenringe nicht fressen funktionieren die bstimmt super
Naja, die Hotelgäste nebenan haben sich sicherlich gefreut dass der Kompressor nachts um kurz vor 10 sein Lied trällerte auf dem Parkplatz.
Dann ging es zu Pit. Doch dazu später mehr.
Die Module sind mittels Edelstahlschrauben und Aluminiumwinkeln an den C-Schienen festgeschraubt um die elektrochemische Spannungsreihe ein wenig im Blick zu haben. Danach wurden die Kabel in Wellrohr am Koffer entlang verlegt und durch die originalen Kabeldurchführungen des Kun im Bereich des zukünftigen Batteriekastens eingeführt. Nachdem mir im Oktober ein Reifen platt ging war der März auch ein super Monat um den platten Reifen endlich gegen einen zu tauschen der nicht nur oben Luft hält.
Ein hoch auf die Fuchs Felgen. Solange die Felenringe nicht fressen funktionieren die bstimmt super
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Möbelbau war angesagt.
Wie weiter vorne schon angedeutet habe ich hierbei Unterstützung von Pit erhalten. Der bisherige Innenausbau war wie es so schön heißt historisch gewachsen und bestand im Wesentlichen aus 2 Platten 12 mm Gabun Sperrholz die mittels hunderter Winkel zusammengepfuscht waren.
Die Sitzgruppe war direkt hinterm Eingang und irgendwie immer im Weg, die Küche links im Koffer und bestand zu großem Teil aus toter Luft, Ikea Schubladen und geplatzter Träume.
Aber ein Eno Backofen aus 1991 war im Auto der mir schon allein optisch super gefällt. Das das Ding zwar noch nie in dem Auto funktioniert hatte war mir zwar egal, meiner Perle aber nicht wirklich, zumal der Kaffee dann auf einem als loses Zubehör mitzuführenden Gaskocher auf den verbleibenden 40 cm Arbeitsplatte zu kochen war. Nicht so richtig effizient in der Raumnutzung.
Außerdem war es ziemlich vertrickst in dem Auto auf einer Gusseisernen Pfanne zu kochen.
Ein Glück, dass ich das Problem jahrelang aussitzen konnte.
Nunja, wenn wir den Innenausbau schon neu machen, so können wir ja auch die Raumausnutzung neu denken.
Die Erfahrungen im Schweden/Norwegen Urlaub zeigten mir, dass die Matratze mit direktem Kontakt zur Außenwand erst festfrohr, über kurz oder lang aber auch das Schimmeln begann.
Das hatte ich zwar schon Mal gelesen, aber Hinweise und Ratschläge konnte ich schon immer gut ignorieren...
Der Wechsel der Sitzgruppe von rechts nach links machte, Trotz Schuhgröße 41, ein einkürzen des Bettes um 5 cm nötig. Also schrumpfte die Matratze von 140 cm auf 130 cm und schon waren 5 cm Platz zur Kofferaußenseite überhaupt kein Problem mehr. Das Gestell des Bettes wurde in dem Zuge auch noch 10 cm hoch gesetzt um den Raum unterm Bett besser ausnutzen zu können was im Umkehrschluss ein komplettes Neubauen des Innenausbaus bedeutete mit Ausnahme des originalen Kleiderschrankes und einer Klowand.

Aber hey, dadurch konnten diverse kleinere und größere Böcke des alten Ausbaus behoben werden. So fand die Kühlbox nun einen neuen Platz in der zukünftigen Sitzgruppe, oder anders formuliert, durch den Wegfall der alten Sitzgruppe war das der einzig verfügbare Raum im Auto für die SnoMaster sodass Bad, Sitzgruppe und Bett um dieses Ding herumkonstruiert werden musste.
Wehe die fällt demnächst aus.
:Blume: Doch, wie funktioniert eigentlich Möbelbau. Pit wusste mir das nur allzugut beizubringen.
Angefangen mit "Leistungsphase 0, nachdenken", wurde der komplette Innenausbau im CAD geplant, inkl. animierter Schubladenauszüge, Bemaßungen und Logikkette. Schlussendlich wurden die einzelnen Teile dann Fräsgerecht umgewandelt sodass die Teile von der Theorie her am Ende einfach aus der Fräse fallen.
Ganz so einfach war es dann zwar doch nicht, aber im Großen und Ganzen bin ich schon baff was im Heimgebrauch alles möglich ist wenn man sich nur tief genug mit der Materie auseinandersetzt. Um in die Thematik einzusteigen fingen wir mit dem Podest der Küche an. Hierfür opferten wir eine ehemalige Schreibtischplatte und lernten nach erfolgreichem Fräsen schnell, dass die Ecken, Winkel und Kanten des Kung Koffers definitiv kein Kind der CAD-Generation sind. Also fing das händische nachmessen und anpassen von Anschlussteilen an. Nach 12h zu zweit war das Podest dann endlich an Ort und Stelle und konnte lackiert werden. Da ich mich "Aus Zeit und Kostengründen" gegen beschichtete Sperrholzplatten entschieden hatte wollten wir die Möbel selbst lackieren. Pit hatte sich extra für das Projekt eine Wagner Spray Gun gegönnt die nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Anwendung ein super Spritzbild abgab. Die Remmers Deckfarbe war zwar zu beginn nicht ganz einfach damit zu verarbeiten, aber nach Wechsel der Düse und passender Einstellungsarbeit an der Pistole war das Lackieren im Lackierzelt in der Werkstatt kein Problem mehr.
Aber seht selbst. Auch wenn das Podest deutlich länger dauerte als gedacht, so waren wir nach einem wirklich angehnehmen Wochenende mit Burger, tollen Gesprächen und jeder Menge Holzstaub mit dem Ergebnis mehr als Zufrieden. Die Lackierpistole bedurfte noch ein wenig Zuspruch und Beratun seitens Wagner, aber im großen und Ganzen waren wir mit dem Konzept der Durchführung zufrieden.
Da das Trocknen der Bauteile aber neben Luft und Liebe auch Platz bedurfte wurde kurzerhand ein Lackiergestell aus der Fräse geschmissen. Was sich hier so einfach liest heißt im Klartext, Schleifen, Zeichnen, Fräsen, Kanten brechen, Rücken verheben etc.
Aber auch hier, das Ergebnis ließ sich sehen und war eine große Unterstützung! So waren wir für das nächste Wochenende bestens gerüstet
Wie weiter vorne schon angedeutet habe ich hierbei Unterstützung von Pit erhalten. Der bisherige Innenausbau war wie es so schön heißt historisch gewachsen und bestand im Wesentlichen aus 2 Platten 12 mm Gabun Sperrholz die mittels hunderter Winkel zusammengepfuscht waren.
Die Sitzgruppe war direkt hinterm Eingang und irgendwie immer im Weg, die Küche links im Koffer und bestand zu großem Teil aus toter Luft, Ikea Schubladen und geplatzter Träume.
Aber ein Eno Backofen aus 1991 war im Auto der mir schon allein optisch super gefällt. Das das Ding zwar noch nie in dem Auto funktioniert hatte war mir zwar egal, meiner Perle aber nicht wirklich, zumal der Kaffee dann auf einem als loses Zubehör mitzuführenden Gaskocher auf den verbleibenden 40 cm Arbeitsplatte zu kochen war. Nicht so richtig effizient in der Raumnutzung.
Außerdem war es ziemlich vertrickst in dem Auto auf einer Gusseisernen Pfanne zu kochen.
Ein Glück, dass ich das Problem jahrelang aussitzen konnte.
Nunja, wenn wir den Innenausbau schon neu machen, so können wir ja auch die Raumausnutzung neu denken.
Die Erfahrungen im Schweden/Norwegen Urlaub zeigten mir, dass die Matratze mit direktem Kontakt zur Außenwand erst festfrohr, über kurz oder lang aber auch das Schimmeln begann.
Das hatte ich zwar schon Mal gelesen, aber Hinweise und Ratschläge konnte ich schon immer gut ignorieren...
Der Wechsel der Sitzgruppe von rechts nach links machte, Trotz Schuhgröße 41, ein einkürzen des Bettes um 5 cm nötig. Also schrumpfte die Matratze von 140 cm auf 130 cm und schon waren 5 cm Platz zur Kofferaußenseite überhaupt kein Problem mehr. Das Gestell des Bettes wurde in dem Zuge auch noch 10 cm hoch gesetzt um den Raum unterm Bett besser ausnutzen zu können was im Umkehrschluss ein komplettes Neubauen des Innenausbaus bedeutete mit Ausnahme des originalen Kleiderschrankes und einer Klowand.
Aber hey, dadurch konnten diverse kleinere und größere Böcke des alten Ausbaus behoben werden. So fand die Kühlbox nun einen neuen Platz in der zukünftigen Sitzgruppe, oder anders formuliert, durch den Wegfall der alten Sitzgruppe war das der einzig verfügbare Raum im Auto für die SnoMaster sodass Bad, Sitzgruppe und Bett um dieses Ding herumkonstruiert werden musste.
Wehe die fällt demnächst aus.
:Blume: Doch, wie funktioniert eigentlich Möbelbau. Pit wusste mir das nur allzugut beizubringen.
Angefangen mit "Leistungsphase 0, nachdenken", wurde der komplette Innenausbau im CAD geplant, inkl. animierter Schubladenauszüge, Bemaßungen und Logikkette. Schlussendlich wurden die einzelnen Teile dann Fräsgerecht umgewandelt sodass die Teile von der Theorie her am Ende einfach aus der Fräse fallen.
Ganz so einfach war es dann zwar doch nicht, aber im Großen und Ganzen bin ich schon baff was im Heimgebrauch alles möglich ist wenn man sich nur tief genug mit der Materie auseinandersetzt. Um in die Thematik einzusteigen fingen wir mit dem Podest der Küche an. Hierfür opferten wir eine ehemalige Schreibtischplatte und lernten nach erfolgreichem Fräsen schnell, dass die Ecken, Winkel und Kanten des Kung Koffers definitiv kein Kind der CAD-Generation sind. Also fing das händische nachmessen und anpassen von Anschlussteilen an. Nach 12h zu zweit war das Podest dann endlich an Ort und Stelle und konnte lackiert werden. Da ich mich "Aus Zeit und Kostengründen" gegen beschichtete Sperrholzplatten entschieden hatte wollten wir die Möbel selbst lackieren. Pit hatte sich extra für das Projekt eine Wagner Spray Gun gegönnt die nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Anwendung ein super Spritzbild abgab. Die Remmers Deckfarbe war zwar zu beginn nicht ganz einfach damit zu verarbeiten, aber nach Wechsel der Düse und passender Einstellungsarbeit an der Pistole war das Lackieren im Lackierzelt in der Werkstatt kein Problem mehr.
Aber seht selbst. Auch wenn das Podest deutlich länger dauerte als gedacht, so waren wir nach einem wirklich angehnehmen Wochenende mit Burger, tollen Gesprächen und jeder Menge Holzstaub mit dem Ergebnis mehr als Zufrieden. Die Lackierpistole bedurfte noch ein wenig Zuspruch und Beratun seitens Wagner, aber im großen und Ganzen waren wir mit dem Konzept der Durchführung zufrieden.
Da das Trocknen der Bauteile aber neben Luft und Liebe auch Platz bedurfte wurde kurzerhand ein Lackiergestell aus der Fräse geschmissen. Was sich hier so einfach liest heißt im Klartext, Schleifen, Zeichnen, Fräsen, Kanten brechen, Rücken verheben etc.
Aber auch hier, das Ergebnis ließ sich sehen und war eine große Unterstützung! So waren wir für das nächste Wochenende bestens gerüstet
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Re: 8,3qm Studentenbutze
Das folgende Wochenende kam und somit ging es am Möbelbau weiter.
Meine Perle hatte ihre Freiwoche zwischenzeitlich genutzt um sich mit Pit im Holzfachhandel zu treffen und eine Entscheidung zur Küchenarbeitsplatte herbeizuwirken.
Nachdem der Fußboden im Koffer aus 18 mm Sibirischer Lärche besteht wollte ich diese auch für die Küchenarbeitsplatte nehmen.
Ja, das ist ein Weichholz, ja, eigentlich wollte ich Granit, aber zu viel verschiedene Holzfarbtöne sind auch nix und für die Granitplatte war die Küche 10 cm zu breit...
Da Blockware aus sibirischer Lärche in unserer benötigten Größe nicht verfügbar war wurden Terassendielen auf Maß geschnitten, abgerichtet und verleimt BILD
und schließlich passend ausgefräst Um ein allzugroßes Schüsseln der Platte zu vermeiden wurden auf der Rückseite Gradleisten eingelassen und verschraubt. Außerdem wurden Kanäle für die Ambientebeleuchtung eingelassen.
Nach dem Ausfräsen der Platte wurden die Astlöcher der Platte noch mit Wachs verschlossen um im Anschluss geschliffen und geölt zu werden. Aus den Resten der Terassendielen wurden Anleimer hergestellt.
Hierfür wurden drei mm große Streifen mit der Plattensäge von den Dielen runtergeschnitten, auf ein abgerichtets Brett geleimt und anschließend auf Dicke gehobelt. Während die Küchenarbeitsplatte trocknete konnten wir uns an die Küche machen.
Da wir uns für selbst lackieren entschieden wurde im Fachhandel das 2k Farbsystem von Zweihorn besorgt um mit der Spray Gun aufgetragen zu werden. Aber wie das beim Lackieren nunmal so ist, ohne vernünftige Vorarbeit taugt das Ergebnis nix.
Also wurde stundenlang geschliffen.
Doch dazu die Tage mehr. Bis dahin!
Beste Grüße
Florian
Meine Perle hatte ihre Freiwoche zwischenzeitlich genutzt um sich mit Pit im Holzfachhandel zu treffen und eine Entscheidung zur Küchenarbeitsplatte herbeizuwirken.
Nachdem der Fußboden im Koffer aus 18 mm Sibirischer Lärche besteht wollte ich diese auch für die Küchenarbeitsplatte nehmen.
Ja, das ist ein Weichholz, ja, eigentlich wollte ich Granit, aber zu viel verschiedene Holzfarbtöne sind auch nix und für die Granitplatte war die Küche 10 cm zu breit...
Da Blockware aus sibirischer Lärche in unserer benötigten Größe nicht verfügbar war wurden Terassendielen auf Maß geschnitten, abgerichtet und verleimt BILD
und schließlich passend ausgefräst Um ein allzugroßes Schüsseln der Platte zu vermeiden wurden auf der Rückseite Gradleisten eingelassen und verschraubt. Außerdem wurden Kanäle für die Ambientebeleuchtung eingelassen.
Nach dem Ausfräsen der Platte wurden die Astlöcher der Platte noch mit Wachs verschlossen um im Anschluss geschliffen und geölt zu werden. Aus den Resten der Terassendielen wurden Anleimer hergestellt.
Hierfür wurden drei mm große Streifen mit der Plattensäge von den Dielen runtergeschnitten, auf ein abgerichtets Brett geleimt und anschließend auf Dicke gehobelt. Während die Küchenarbeitsplatte trocknete konnten wir uns an die Küche machen.
Da wir uns für selbst lackieren entschieden wurde im Fachhandel das 2k Farbsystem von Zweihorn besorgt um mit der Spray Gun aufgetragen zu werden. Aber wie das beim Lackieren nunmal so ist, ohne vernünftige Vorarbeit taugt das Ergebnis nix.
Also wurde stundenlang geschliffen.
Doch dazu die Tage mehr. Bis dahin!
Beste Grüße
Florian
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This weekends saftey brief: Don't add to the population, don't substract from the population. Don't end up in the hospital, newspaper or jail.
If you end up in jail, establish dominance quickly. Have a good weekend.
The Human mind is our fundamental Ressource (J.F.K)
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If you end up in jail, establish dominance quickly. Have a good weekend.