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Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-06 18:57:02
von HildeEVO
Ich bin am schauen ob ich dür mienen kleinen Kubota etwas passendes finden kann.
3 Zyl 16 PS, Zapfwelle mit 540 oder 1000 RPM
Den kleinsten Generator 230/400 V den ich auf die Schnelle gefunden habe hat 20 KVA.
Kann das passen? Hab da keine Idee...
Wäre für Input dankbar...
Grüße Chris
Re: Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-06 19:13:40
von Wombi
Gib einfach mal
" kleiner Zapfwellengenerator" ein.
Gibt's wie Sand am Meer ab 8 KVA
Gruß, Wombi
Re: Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-06 19:32:54
von Ulf H
... 20 kVA sind deutlich mehr als 16 PS, das kann schon mal nicht funktionieren ... und da sind die Verluste noch nicht eingerechnet ... ich meine, meine Agathe hatte 36 PS Diesel fuer 20 kVA elektrisch ...
Keine Ahnung wie das läuft, wenn man dem Generator nur soviel Strom abfordert wie der Traktor schafft,in dem Fall wohl was um 10 kVA ... zum was mit Heizlueftern am Einfrieren hindern klappt wahrscheinlich schon ... bei allem was hauptsächlich einen Motor enthält wie Werkzeuge, Kuehlschrank und Kompressor wäre ich schon sehr kritisch ... was hauptsächlich Elektronik enthält, wuerde ich nicht damit betreiben wollen, dann wohl eher eine Batteriebank laden ...
Gruss Ulf
Re: Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-06 20:02:11
von Ulf H
Hier:
https://intermaquinas.es/de/traktormoto ... o6oxpmOCMd ... ist wohl der kleinste mit 15 PS Eingangsleistung zufrieden ...
Gruss Ulf
Re: Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-06 20:12:18
von dave
moin!
kleiner diesel am großen generator wird schon klappen .. solange die nennleistungen nicht völlig absurd verschieden sind. bei 16PS diesel an 20KVA generator hätte ich keine sorgen, und heben wird der kubota wohl auch das etwas größere dingen (falls dreipunktanbau angedacht):
die nötige drehzahl schafft der kubota, daraus ergeben sich spannung (volt) und frequenz des drehstroms. diese zwei parameter müssen in relativ engen grenzen passen damit der strom für die verbraucher nutzbar ist.
erst die leistungsaufnahme der angeschlossenen verbraucher entscheidet, wieviel drehmoment an der zapfwelle gebraucht wird. die am generator abgenommene stromstärke (ampere) ist so ungefähr das elektrische pendant zum benötigten drehmoment an der zapfwelle.
mit dem 20KVA-generator kannst du also soviel strom erzeugen wie der kubota packt, während die zapfwelle um die 540 oder 1000 u/min bleibt.
höhere verluste bei größerem aggregat sind primär mechanischer art, und die sind eher gering (kann sein dass die geringeren elektrischen verluste im größeren generator - durch dickere kupferdrähte auf den wicklungen - sogar den gesamtwirkungsgrad gegenüber einem kleineren generator erhöhen).
wenn der etwas größere generator leichter zu beschaffen wäre als der kleinere, würd ich den größeren generator nehmen. trecker müssen ja eh mit der zeit größer werden
grüße,
dave
Re: Zapfwellengenerator. Wer kann helfen?
Verfasst: 2026-08-07 11:12:25
von FM130D7FA
Moin,
kurze Anmerkung zum Einsatz von Zapfwellengeneratoren:
Es gibt viele Landwirte, die ihre Zapfwellengeneratoren um ein stationäres Aggregat ergänzt haben bzw. getauscht haben.
Die Sache hat auch gar keinen primär technischen Grund.
ABER:
Wenn wirklich Stromausfall ist, benötigt man den Traktor eigentlich an vielen Stellen gleichzeitig für Hilfs- und Transportaufgaben.
Da ist es richtig doof, wenn der wertvolle Transportdienstleister an einer Position fest eingebunden ist.
Das mag im privaten Fall jetzt nicht so ein Thema sein, bei gewerblichen NEA-Nutzern, ist das aber durchaus ein Thema.
Liebe Grüße
Henning