Welle für Eigenbau-Backenbrecher Material?
Verfasst: 2025-09-05 9:32:07
Hallo zusammen,
ich brauche mal eine Meinung für eine Reparatur.
Ich habe vor einiger Zeit einen Eigenbau-Backenbrecher gekauft.
Nicht perfekt konstruiert, ich hätte als Bergmann einiges anders gebaut, aber der dort liegende Haufen Brechgut überzeugte mich.
Plan war auch Einsatz nur für Feldbrandziegel, also eher sehr weiche Backsteine.
Sohn hat nicht aufgepasst, es kam etwas Beton dazu, leider hat er scheinbar die einzigen wirklich harten Brocken auf der ganzen Baustelle erwischt, keine Sollbruchstelle im Brecher: Welle krum.
Im Rahmen der Reparatur will ich ihn gleich etwas optimieren. Neben dem Verkürzen der freien Biegelängen der Welle (Ich setze die Hauptlager von aussen nach innen ins Brechergehäuse, Biegelänge damit gut 10 cm kürzer bei ca. 60 cm Gesamtlänge) will ich jetzt einen Stahl mit höherer Festigkeit einsetzen.
Für mich gut zu bekommen (Versandhandel, die örtlichen Stahlbuden sind nicht wirklich interessiert) ist S355 oder C45.
Ersterer ist gut Schweissbar aber wohl nicht soo gut für Wellen und Achsen geeignet, Letzterer genau umgekehrt.
Die 4 Lager sind kein Problem, die werden nur aufgesteckt und mittels Madenschraube geklemmt.
Das Antriebszahnrad stelle ich von der gemurksten Scheibenfeder auf eine Taperlock-Buchse um.
Die Schwungräder aussen werden auch nur geklemmt.
Aber die beiden Excenter auf der Welle sind aktuell mit kurzen Schweissnähten fixiert. Und anders bekomme ich die ohne erheblichen Aufwand nicht wieder fest.
Die Nähte müssen im Betrieb dafür sorgen, das die Excenter eben auch bei Stoßartiger Belastung in der Drehung zuverlässig mitgenommen werden.
(Bei einem Backenbrecher sorgen die Excenter dafür, das die Drehung der Welle zu einem Hin- und Hergehen der Brechbacke führt. Quasi eine Kurbelwelle wie in einem Kolbenmotor. Der Hub sind nur wenige mm. Der Beton hat nun dazu geführt, das die Welle an dieser Stelle verbogen wurde.)
Welchen Stahl würdet Ihr Metallprofis mir für die Welle empfehlen?
Ach ja, Bergmännisch vom Landwirt gebaut, also nix gerechnet, nix Zeichnung etc...
Es geht mir also um eine grundsätzlich Antwort.
Glück auf!
Sven
ich brauche mal eine Meinung für eine Reparatur.
Ich habe vor einiger Zeit einen Eigenbau-Backenbrecher gekauft.
Nicht perfekt konstruiert, ich hätte als Bergmann einiges anders gebaut, aber der dort liegende Haufen Brechgut überzeugte mich.
Plan war auch Einsatz nur für Feldbrandziegel, also eher sehr weiche Backsteine.
Sohn hat nicht aufgepasst, es kam etwas Beton dazu, leider hat er scheinbar die einzigen wirklich harten Brocken auf der ganzen Baustelle erwischt, keine Sollbruchstelle im Brecher: Welle krum.
Im Rahmen der Reparatur will ich ihn gleich etwas optimieren. Neben dem Verkürzen der freien Biegelängen der Welle (Ich setze die Hauptlager von aussen nach innen ins Brechergehäuse, Biegelänge damit gut 10 cm kürzer bei ca. 60 cm Gesamtlänge) will ich jetzt einen Stahl mit höherer Festigkeit einsetzen.
Für mich gut zu bekommen (Versandhandel, die örtlichen Stahlbuden sind nicht wirklich interessiert) ist S355 oder C45.
Ersterer ist gut Schweissbar aber wohl nicht soo gut für Wellen und Achsen geeignet, Letzterer genau umgekehrt.
Die 4 Lager sind kein Problem, die werden nur aufgesteckt und mittels Madenschraube geklemmt.
Das Antriebszahnrad stelle ich von der gemurksten Scheibenfeder auf eine Taperlock-Buchse um.
Die Schwungräder aussen werden auch nur geklemmt.
Aber die beiden Excenter auf der Welle sind aktuell mit kurzen Schweissnähten fixiert. Und anders bekomme ich die ohne erheblichen Aufwand nicht wieder fest.
Die Nähte müssen im Betrieb dafür sorgen, das die Excenter eben auch bei Stoßartiger Belastung in der Drehung zuverlässig mitgenommen werden.
(Bei einem Backenbrecher sorgen die Excenter dafür, das die Drehung der Welle zu einem Hin- und Hergehen der Brechbacke führt. Quasi eine Kurbelwelle wie in einem Kolbenmotor. Der Hub sind nur wenige mm. Der Beton hat nun dazu geführt, das die Welle an dieser Stelle verbogen wurde.)
Welchen Stahl würdet Ihr Metallprofis mir für die Welle empfehlen?
Ach ja, Bergmännisch vom Landwirt gebaut, also nix gerechnet, nix Zeichnung etc...
Es geht mir also um eine grundsätzlich Antwort.
Glück auf!
Sven