felix hat geschrieben:Hallo Alfred,
das Dehnelement sollte sich nicht zerlegen, das sieht ziehmlich kaputt aus...
Der Ansatz, dass die Temperatur der Kühlluft mit einbezogen wird, ist zwar interessant, das wird sich aber kaum auswirken. Die Luft dient dazu, dass der Teil im Ventil nicht zu heißt wird und dort etwas Schaden nimmt.
Weiter: Deine Schieblehre in Ehren, bisst du sicher, dass du damit etwas im Bereich von 100steln einstellen kannst? Nur weil die Anzeige zwei Nachkommastellen hat, wäre ich nicht sicher, ob das Gerät für genaue Messungen in dem Bereich noch taugt. Weiter oben im Fred gibt es einen Link zu einem Traktor-Forum, wo die offizielle Einstellregel aus dem Werkstatthandbuch abgebildet ist.
Zuletzt: Die "Aluscheibe" müsste aus rostfreiem Stahl sein. Nicht durch Alu ersetzen.
Viel Erfolg,
Felix
Moin Felix
Das obere Eisenteil dient ähnlich einer Speerspitze m.E. nur dazu die Kraft des Kupferkernes (größere Durchmesser) verlusstfrei auf die Kugel (kleinerer Durchmesser) zu übertragen. Sie Trägt die Feder und den Dichtring.
Die Schieblehre habe ich beim Erwärmen mit einem Punktstrahler nicht entfernt sondern ich habe das Element in der Schieblehre erwärmt.
Die Zahl ist bestimmt nicht exakt, soll ja nur die Tentenz der Längenänderung nachweisen.
Ich habe in zwei Stufen erwärmt, zuerst unten, dann oben. dabei hat sich der obere Element am meisten ausgedehnt.
Dieser Umstand kommt durch die mindestens 10-fach größere Oberfläche; bedingt durch die Lamellenstrucktur.
Sie reagiert empfindlicher als das unter Teil.
Das ist auch so gewollt, da es ja die Temperaturen der Luft, die aus dem Motor kommt, bewerten und regeln soll.
Hier wird keine Luft von Außen angesaugt, sondern von innen durchgeblasen!
Wenn der Deckel also nicht richtig verschlossen ist, stimmt die Regelung u.a. nicht mehr.
Desweitern stelle sich für mich die Frage wie kalibiert man so ein Teil. Damals, zu Zeiten der Entwicklung, gab es noch keine digitalen Messinstrumente oder CNC-gesteuerte Fräsmaschinen.
Den Spalt unter der Kugel mit Messtreifen auszumessen scheidete auch aus. Und auch das Gehäuse dehnt sich naturgemäß mit aus.
Daher meine alte Methode:
Durch die Gewindesteigung des unteren Gewindes kann man sehr genau berechnen, wie sich eine Umdrehung bzw. eine Teilumdrehung in mm auf die Länge auswirkt und so den Abstand ermitteln.
Diese Aluscheibe habe ich bereits bei mehreren Thermostaten gesehen und sie wirkte nicht gerade als Dichtung. Die ist dort auch garnicht erforderlich. Sie ist exakt parallel geschliffen und liegt plan auf. Durch Abschleifen wird dann der exakte Spalt unter Drehmoment justiert.
Bei mir funktioniert es wieder und das ist die Hauptsache.
gruss
Alfred