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Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-07 14:21:31
von Ulf H
... klingt irgendwie nach Radstandsverlängerung durch Rahmentausch ...

... dass man beide Achsen des Allradlers nimmt erspart die Anpassung der Achsuebersetzung ...

... die Fahrgestellnummer ist normalerweise recht prominent gerne im vorderen Teil des Rahmens eingeschlagen ... was erzählt da die aktuelle am Rahmen und in den Papieren fuer eine Geschichte ...

Gruss Ulf

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-07 14:35:02
von Ulf H
... zu eventuell losen Federbrieden / Herzbolzen ... https://de.wikipedia.org/wiki/Gipsmarke ... das bewegt sich ja nicht wenn man ein bisschen dran hebelt und/oder die Fuhre stillsteht ... gopro / actioncam kann unterwegs von solchen Stellen aufschlussreiche Bilder liefern ... Ruettelplatte bei TUEV auch ...

... das Prinzip Gipsmarke hat mir mal den entscheidenden Hinweis bei einem gemeinen Kupplungsschaden gegeben ... alles sah gut aus, nur die Momentuebertragung zwischen Reibbelag und innerem Keilprofil war geringer als das was der Motor brachte, aber gemeinerweisse grösser als das was ich von Hand an der ausgebauten Scheibe hinbekommen habe ...

Gruss Ulf

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-07 19:59:36
von lura
20260207_150002.jpg
Da das Fahrwerk ja bunt gemischt wurde, ist die Frage, ob Federn und Dämpfer aufeinander abgestimmt wurden. Bei meinem Lkw hat der Stoßdämpfer auch einen recht großen Abstand zur Achse, wenn da Feder und Dämpfer nicht harmonieren, dann das zu Dauerschwingungen führen.
GGfs. Mal ohne Stoßdämpfer fahren und schauen, was sich ändert.

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 15:19:24
von Alter Walter
Der Initiator hat geschrieben:
2026-02-06 18:11:46
Also, ich habe nachgesehen - hier gibt es keine versteckte Kamera, nur die offen herumliegenden.
Ähm, ?
finde den Zusammenhang gerade nicht

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 15:24:29
von Jac0b
Alter Walter hat geschrieben:
2026-02-09 15:19:24
Der Initiator hat geschrieben:
2026-02-06 18:11:46
Also, ich habe nachgesehen - hier gibt es keine versteckte Kamera, nur die offen herumliegenden.
Ähm, ?
finde den Zusammenhang gerade nicht
Mach dir nichts draus. Bei manchen Usern geht Quantität der Kommentare vor Qualität.

Liebe Grüße
Jacob

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 15:44:33
von KlausU
Moin,
hat denn mal jemand die Muttern der Federbügel mit dem richtigen Drehmoment nachgezogen?

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 15:59:14
von sico
Wie wärs denn mal mit einer ausgiebigen Pflege der Blattfedern.
Der viele Rost sieht ja grausam aus und erzeugt jede Menge Eigenreibung. Da braucht man über die Abstimmu g von Federn zu Stossdämpfer nicht mehr nachzudenken.
LG. Sico

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 18:14:40
von Alter Walter
Ulf H hat geschrieben:
2026-02-06 19:28:45
... die gezeigten Felgen haben keine Senkung, sind also nicht fuer Limesringe / Federringe oder Kugelbundmuttern vorgesehen ... folglich muss die Zentrierung mit anderen Mitteln erreicht werden ...

... zumindestens auf dem Typenschild der Hinterachse meine ich MAN zu erkennen ... von der Bauform des Diffs sind Vorder- und Hinterachse sehr ähnlich ... gerne mal vorne an der Stelle wo hinten das Typenschild ist, graben ... weiche Drahtbuerste und Flutschi sollten das Schild lesbar(er) machen ...

... wie bremst der vorne? ... sehe auf den Bildern kein Bremsgeföse ...

... 315/80 R 22,5 entspricht von den äusseren Abmessungen in etwa 11.00 R 20 ... 13 R 22,5 ungefähr 12.00 R 20 ... 14.00 R 20 ist nochmal eine Nummer grösser ... normalerweise geht eine Nummer grösser als Original recht gut, zwei Nummern ist meist zumindestens grenzwertig ... was war original drauf, was ist eingetragen und was aktuell montiert ... um da durchzusteigen empfiehlt sich eine Tabelle mit Reifendurchmesser als Vergleichsgrösse ...

Gruss Ulf
Hi Ulf,
20250413_123106.jpg
20250413_123012.jpg
hab die Bilder auch noch gefunden, leider erkennt man nicht allzuviel. An der roten Stelle an der Vorderachse könnte mal das Schild gewesen sein?
Auf den 14.00 bin ich über die Pdf von Conti "Nutzfahrzeugreifen Technischer Ratgeber". Da hab ich aber erst bzw. nur auf den Abrollumfang geschaut. Ich meine dieser Wert gibt mir eine Aussage über die evtl. Geschw. die ich damit evtl. erreichen kann.
14.00 R20 Abrollumfang: 3776 Wenn mein denken stimmt, müßte ich damit ja sogar etwas schneller sein als mit dem 395iger
395/85 R 20 """""""""""""""" 3599 Dieser war von Anfang an drauf. Konnte bei angenehmer Drehzahl 90km/h fahren
385/65 R 22.5"""""""""""""" 3248 Diesen habe ich geliehen bekommen und bei 90km/h fahr ich da schon fast im roten Bereich

Wie geschrieben hab ich mich da aber nochgar nicht wirklich schlau gemacht ob ich z.B.: den 14.00 überhaupt fahren bzw. eingetragen bekomme.
Der 395ig ist eingetragen. Welcher noch eingetragen ist muß ich die Woche nochmal im Schein schauen. Im Brief steht nix dazu.

Gruß Stefan

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 18:54:02
von Pirx
6,44 ist halt schon eine sehr langsame Achsübersetzung.
Hast Du mal daran gedacht, statt (zu) großer Reifen die Übersetzung im Differential zu verändern?
Bei den MAN-Außenplanetenachse soll das ja recht einfach gehen (ich habe aber keine eigene Erfahrung mit MAN)?

Pirx

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 18:59:42
von Der Initiator
Alter Walter hat geschrieben:
2026-02-09 15:19:24
Der Initiator hat geschrieben:
2026-02-06 18:11:46
Also, ich habe nachgesehen - hier gibt es keine versteckte Kamera, nur die offen herumliegenden.
Ähm, ?
finde den Zusammenhang gerade nicht
Das hat hier was von "Versteckte Kamera" :totlach:

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 19:00:48
von Alter Walter
Pitmaster hat geschrieben:
2026-02-07 12:17:25
Alter Walter hat geschrieben:
2026-02-04 14:33:57

Hallo Guido,

Meine Fin vom 4WD lautet WMAL270164G119190
Auf Anfrage bei MAN bekam ich folgendes heraus. Es sollte die Vorderachse mit der Bezeichnung VA09-0540.00 IP=3,48BR140 mit Herstellernr. 286232 verbaut sein.
Hinterachse H9-0670-00 IP=3,48 mit Herstellernr. 286231 Kennzeichnung an den Achsen nicht erkennbar und nicht vorhanden.
Verteilergetriebe war G1000-2 im Orginalzustand verbaut. Keine weiteren Nummern erhalten.
Am Fahrzeug konnte ich am VG erkennen MAN 8137 1043 015 GGG40.
Mehr als diese Angaben konnte ich nicht finden. Auch beim MAN Service Portal nicht mehr Infos gefunden.
Im Fahrzeugschein hab ich gelesen, es sollen SOMA Achsen verbaut sein.

Die FIN vom 2WD lautet WMAL341894Y048570

Wäre cool mehr zu erfahren, wollte dazu im nächsten Schritt in einem Neuen Thema genaueres erfragen. Bin aber erstmal hier beschäftigt.

Gruß Stefan
Hallo Stefan,
hier wie versprochen das was ich rausfinden konnte.

Der 4x2 war ein L34 Baujahr 15/99, ursprünglich mit Scheibenbremsen, Parabel 2 Blatt Feder an der VA und Luft an der HA. Motorisiert mit einem 6 Zylinder Reihenmotor, Gesamtgewicht 9t.

Der 4x4 war ein schicker L27 (Klimaanlage) mit 10t Gewicht, BJ11/97. Blatt Blatt mit Trapez Federn. Der Rahmen hat bei beiden das Profil 13 und unterscheidet sich nicht. Ebenso ist bei beiden das Eaton FSO5206 Getriebe verbaut.
Die Angaben von MAN zu den Achsen stimmt mit meinen Angaben überein. Übersetzung 3,48
Teilenummer HA 81.35002-7882 Bezeichnung H9-0670-00
Teilenummer VA 81.36000-7248 Bezeichnung VA9-054-00
Ob es sich um Soma Achsen handelt wird nicht aufgeführt.
Verteilergetriebe G1000-2 VZA Zuschaltallrad Teilenummer 81.37000-7390.
Da schreibst Du "Am Fahrzeug konnte ich am VG erkennen MAN 8137 1043 015 GGG40" Die Nummer gibt es nicht. Schau da bitte noch mal. Aufteilung wäre 81.37xxx-xxxx das GGG40 bezieht sich auf das Material des Gehäuses.
Felgen, die Felgen zu den Achsen bzw. Radnabe Außenplaneten sind 20x11 SDC Mittenzentriert mit der Teilenummer 81.45302-0797, die passenden Muttern werden benannt 6 Kant Bund Mutter Dacromet 500.

Hoffe Du kannst was damit Anfangen

Gruß Guido
Hallo Guido,
vielen Dank das du für mich geschaut hast.
Sind tatsächlich ein paar neue Infos dabei.
20250413_122945.jpg
So sieht es im Orginal aus.

Für das Eaton Getriebe hat ein Bekannter übers Internet sehr genaue Angaben dazu gefunden. Da steht eigentlich alles drin. Angefangen von den Übersetzungen bis bis hin zu Wartung und Füllmengen. Hatte ursprünglich die Hoffnung solche Infos auch für VG und Achsen zu finden. Hab das dann mal mit VG und den Achsen versucht. Bekomme aber nix raus, es heißt immer ich soll mich an MAN wenden um mehr zu erfahren. Aber viel mehr als die Nummern hab ich von 2 MAN Werkstätten nicht erfahren auch nicht vom Getriebe wo ich doch selber mehr fand.
Hoffe meine Werkstatt kann mehr damit anfangen.
Verwunderlich scheint die Zusammenstellung schon. Der 4WD hatte Ursprünglich hinten Blattfedern, der 2WD hatte dies.
Du schreibst ja die beiden Getriebe seien gleich. In der Beschreibung für das Getrieb (Anhand des Typenschilds) ist das Getriebe mit selbiger Teilenummer Bj Mai 99.
Entspricht dem Datum vom 2WD?
Ich hoffe nicht das die Vorderachse, Verteilergetriebe und Kardanwellen vom 4WD verbaut sind und die Hinterachse und das Getriebe vom 2WD??
Ob man da etwas auf den Bildern erkennen kann??

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 19:26:23
von Alter Walter
Pirx hat geschrieben:
2026-02-09 18:54:02
6,44 ist halt schon eine sehr langsame Achsübersetzung.
Hast Du mal daran gedacht, statt (zu) großer Reifen die Übersetzung im Differential zu verändern?
Bei den MAN-Außenplanetenachse soll das ja recht einfach gehen (ich habe aber keine eigene Erfahrung mit MAN)?

Pirx
Hi Prix,

ja ist eine Überlegung, Gedanken gehen auch schon manchmal in diese Richtung, wenn ich das Problem nicht in den Griff bekomme. Aber da geht es mir wie dir.
Wäre ja toll, wenn das tatsächlich so einfach wäre. Dann könnte ich den 385/65 R22.5 fahren. Glaub der wird von den Meisten gefahren und müßte überall gut zu
bekommen sein, wenn ich recht informiert bin.
Wie kommst du auf die 6,44 Achsübersetzung?

Gruß Stefan

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 19:37:09
von Alter Walter
Ulf H hat geschrieben:
2026-02-07 14:21:31
... klingt irgendwie nach Radstandsverlängerung durch Rahmentausch ...

... dass man beide Achsen des Allradlers nimmt erspart die Anpassung der Achsuebersetzung ...

... die Fahrgestellnummer ist normalerweise recht prominent gerne im vorderen Teil des Rahmens eingeschlagen ... was erzählt da die aktuelle am Rahmen und in den Papieren fuer eine Geschichte ...

Gruss Ulf
Hi Ulf,

wenn ich Guido richtig verstanden hab, sind die beiden Rahmen identisch.
Vielleicht hat er doch nicht beide getauscht und hat die Achsübersetzungen nicht angepasst??
Erfahre aber nicht mehr über die Achsen außer den Nummern. Aber Luftfederung und Blattfedern passen ja nicht so recht. Kann man die HinterAchse verbauen und gleichzeitig die Federung ändern?

Meine hab das schon mal vor 3Jahren verglichen und sind identisch (Geschichte?). Schau ich aber auch nochmal nach die Woche.

Gruß Stefan

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 19:54:21
von Wombi
Hallo Walter,

nochmal..... vergiss einfach deine Reifenvorstellungen ....

Da ich momentan körperlich "etwas" ausgebremst bin und Zeit habe, habe ich die Bilder mal aufbereitet und ordentlich vergrößert.

Nach nun Stunden am rumgrübeln und Raten weil da irgendwie nix so ist, wie es sein soll, bin ich dahinter gekommen.
Dieses Setup kann so nicht funktionieren.

Abgleich beider Fgst. Nummern gibt Aufschluss.

Ich bin der Meinung, daraus ergibt sich genau das von Dir beschriebene Fahrverhalten.

Erster Rat, lass die Kiste stehen und fahre nicht mehr.
Solltest Du in eine Kontrolle kommen, wird die Kiste an Ort und Stelle stillgelegt und aus dem Verkehr gezogen.
Passiert was, ist das worst Case erreicht.

In meinen Augen ist der Tüv auch getürkt, denn sowas darf niemals durchgehen.

Ich werde aber Menschen, die das Leben anderer aufs Spiel setzen, nur um Profit zu machen, nicht auf die Sprünge helfen.

Anhand vom Mantis kann sich "der Spezialist" genauestens erkundigen, was bei Dir verbaut gehört.

Würdest Du mal nennen wer das war, könnten weitere Käufer geschützt werden.

Ich möchte nicht wissen, was da sonst noch alles verpfuscht ist.

Erschreckend ist, daß das in den Werkstätten keiner bemerkt hat.

Gruß, Wombi

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 20:43:06
von Pirx
Alter Walter hat geschrieben:
2026-02-09 19:26:23
Hi Prix,
...
Wie kommst du auf die 6,44 Achsübersetzung?
Hallo Stefan!

Die Übersetzung steht auf den von Dir geposteten Typschildern der Achsen.

Pirx (nicht Prix)

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 20:45:39
von Alter Walter
KlausU hat geschrieben:
2026-02-09 15:44:33
Moin,
hat denn mal jemand die Muttern der Federbügel mit dem richtigen Drehmoment nachgezogen?
Hi Klaus,

ja , bin mit einem Meister unterm LKW durch und hat mit dem Schraubenzieher die Federbügel geklopft und meinte die müssen sie nachziehen die klingen nicht genug. Gehe davon aus das die mit Drehmoment
damals nachgezogen wurden.

Danke und Gruß Stefan

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 20:53:56
von yheesher
Moin,

hab ich jetzt was überlesen, oder hat noch keiner auf Basis der Bilder erwähnt, dass es sich bei dem Antriebsstand NICHT um den einen L2000 handelt? Es ist exakt die eingangs vermutete "Wertsteigerung" eines 2WD L2000 mit G90 Teilen aus Militärbeständen und zwar mit der "kleinen" SOMA Achse. Und zudem wurde auch noch das schwache G300 Getriebe verbaut. Wombi's Vermutung, dass sich die Geschichte aus Griechenland hier wiederholt trifft also zu.

Ich hoffe nur, dass der L2000 hier keinen 220 PS Motor an Bord hat. Der Überfordert das VTG G300 (Max. 3000Nm) nur um knapp 5000 Newtonmeter.
Alles in allem halt eine von MAN nie dagewesene Kombi, die so zur Büchse der Pandora werden kann.

Wenn aber alles "läuft", dann helfen schmale Reifen mit wenig Traglast und Breite. Und Zudem wenig Luftdruck. Das dämpft!
Un natürlich alle hier schon genannten Tipps zur Reifemontage

.Jo

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:08:49
von hugobaer
Wenn das ein gefakter TÜV ist, hilft bestimmt den Prüfer anzurufen. Und ihm klarzumachen, daß er auffliegt wenn er nicht dafür sorgt, daß die Karre wieder dahin zurückgeht wo sie herkommt. Und die entstandenen Unkosten auch noch erstattet werden.

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:16:22
von Donnerlaster
hugobaer hat geschrieben:
2026-02-09 21:08:49
..... Und die entstandenen Unkosten auch noch erstattet werden.
Besserwissermodi an - das sind Kosten. Unkosten gibt es nicht. -- Besserwissermodi aus.

Sorry, aber wenn ich das Wort Unkosten lese, kann ich häufig nicht anders

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:18:59
von hugobaer
Donnerlaster hat geschrieben:
2026-02-09 21:16:22
hugobaer hat geschrieben:
2026-02-09 21:08:49
..... Und die entstandenen Unkosten auch noch erstattet werden.
Besserwissermodi an - das sind Kosten. Unkosten gibt es nicht. -- Besserwissermodi aus.

Sorry, aber wenn ich das Wort Unkosten lese, kann ich häufig nicht anders
Ich sag au Schieblehre und Schraubenzieher :p

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:21:10
von Pirx
Donnerlaster hat geschrieben:
2026-02-09 21:16:22
Besserwissermodi an - das sind Kosten. Unkosten gibt es nicht. -- Besserwissermodi aus.

Sorry, aber wenn ich das Wort Unkosten lese, kann ich häufig nicht anders
Da ich das Wort "Unkosten" seit fast 60 Jaren kenne, habe ich mir die Mühe gemacht, mal kurz zu recherchieren:
Das Wort Unkosten wird in der deutschen Umgangssprache als Synonym für Kosten, Selbstkosten oder Auslagen verwendet. In der kaufmännischen und wissenschaftlichen Terminologie ist die Nutzung des Wortes unüblich. In Gesetzestexten wie im § 581 HGB und in der Anlage 1 Versicherungsaufsichtsgesetz wird der Begriff verwendet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Unkosten

Das Wort gibt es also durchaus.

Pirx

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:27:36
von LutzB
Donnerlaster hat geschrieben:
2026-02-09 21:16:22
Sorry, aber wenn ich das Wort Unkosten lese, kann ich häufig nicht anders
Verstehe ich gut. Weiß auch nicht, warum der Unsinn immer wieder geschrieben wird?

Lutz

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:29:00
von Donnerlaster
Pirx hat geschrieben:
2026-02-09 21:21:10
Donnerlaster hat geschrieben:
2026-02-09 21:16:22
Besserwissermodi an - das sind Kosten. Unkosten gibt es nicht. -- Besserwissermodi aus.

Sorry, aber wenn ich das Wort Unkosten lese, kann ich häufig nicht anders
Da ich das Wort "Unkosten" seit fast 60 Jaren kenne, habe ich mir die Mühe gemacht, mal kurz zu recherchieren:
Das Wort Unkosten wird in der deutschen Umgangssprache als Synonym für Kosten, Selbstkosten oder Auslagen verwendet. In der kaufmännischen und wissenschaftlichen Terminologie ist die Nutzung des Wortes unüblich. In Gesetzestexten wie im § 581 HGB und in der Anlage 1 Versicherungsaufsichtsgesetz wird der Begriff verwendet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Unkosten

Das Wort gibt es also durchaus.

Pirx
Hans, es stimmt: es wird als Synonym genutzt. Und ich kenne das Wort auch seit annähernd 60 ( eigentlich fast 70) Jahren. Trotzdem ist es falsch - es sind Kosten.

Das Wort Unkosten wird schon seit Ewigkeiten benutzt, trotzdem ist es falsch. Genauso wie der Schraubenzieher - Gruß an Hugobaer. :angel:

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:31:31
von hugobaer
„Der Duden verwendet das Wort für „(unvorhergesehene) Kosten, die neben den normalen, eingeplanten Ausgaben entstehen”
Sagt der Link von Pirx :idee:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unkosten

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:33:52
von hugobaer
Und ich bin immer noch der Meinung Schrauben zieht man an, hab noch nie ne Schraube angedreht. Höchstens abgedreht :)

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:36:54
von Donnerlaster
Es gibt viele Wörter oder Redewendungen etc, die trotzdem nicht richtig sind. Und auch das, was im Wikipedia steht, ist nicht immer die Wahrheit.

Aber das hat nix mit dem Thema zu tun, lasst uns also zurück zu dem Mix aus L2000 und G90

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 21:59:08
von Wombi
yheesher hat geschrieben:
2026-02-09 20:53:56
Moin,

hab ich jetzt was überlesen, oder hat noch keiner auf Basis der Bilder erwähnt, dass es sich bei dem Antriebsstand NICHT um den einen L2000 handelt? Es ist exakt die eingangs vermutete "Wertsteigerung" eines 2WD L2000 mit G90 Teilen aus Militärbeständen und zwar mit der "kleinen" SOMA Achse. Und zudem wurde auch noch das schwache G300 Getriebe verbaut. Wombi's Vermutung, dass sich die Geschichte aus Griechenland hier wiederholt trifft also zu.

Ich hoffe nur, dass der L2000 hier keinen 220 PS Motor an Bord hat. Der Überfordert das VTG G300 (Max. 3000Nm) nur um knapp 5000 Newtonmeter.
Alles in allem halt eine von MAN nie dagewesene Kombi, die so zur Büchse der Pandora werden kann.

.Jo
Hallo yheesher,

Gut erkannt, aber das ist erst der Anfang an gefährlichen Teilen.

Das Fahrzeug ist ne rollende Zeitbombe.

Mich würde interessieren, wie der ganze amtliche Papierkram hingelogen wurde.

Da spielt normalerweise keine Versicherung mit, womit wir wieder beim Tüvprüfer wären.


Welche Fgst. Nr. hat jetzt eigentlich der momentan benutzte Rahmen ?

Gruß, Wombi

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 22:05:14
von Johannes D
Hi,

Sprache lebt. Das was gestern richtig war, ist heute falsch und anders herum.
Begriffe ändern ihre Bedeutung und/oder werden in anderem Kontext verwendet.

Da kann man sich drüber Ärgern, geht mir bei manchen Dingen auch so, hilft aber auch nichts.

Ich hab’s vielleicht übersehen, wie lange hast Du das Auto schon gekauft? Wenn da wirklich was grobes im Argen ist, würde ich nicht versuchen das zu beheben sondern das Ganze zu Wandeln.
Wenn eine zugesicherte Eigenschaft fehlt kann der Verkäufer sich imho auch nicht pauschal mit „keine Garantie oder Gewährleistung“ aus der Affäre ziehen.

Ich hatte mal nen ähnlichen Fall, da hat die BE inhaltlich nicht zum Fahrzeug gepasst. Über den Hersteller (der hatte es initial verbockt) und die zuständige Prüforganisation wurde das dann behoben.

Cu

Johannes D.

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 22:25:40
von hugobaer
Woher das Auto kommt und was daran gefährlich und falsch ist scheint ja ein großes Geheimnis zu sein. Nicht wirklich hilfreich für Leut die als näxte drauf reinfallen.

Re: wabernde Vorderachse MAN L 200

Verfasst: 2026-02-09 22:26:54
von yheesher
Moin.

@Wombi: #Zeitbombe
ja da hast du vermutlich recht. Ich hatte mich nur auf die Achsen und das VTG beschränkt.
Zudem hat die "Kiste" an der HA eine Luftfeder und das in Kombination mit den innen liegenden Dämpfern der SOMA Achse. -> Die mangelnde Wankdämpfung die durch diese Kombination entsteht ist gruselig! Vor allem in Kombination mit einem, im vergleich zur Pritsche, schweren und hohem Wohnaufbau. Wir wissen noch nichts über die Zwischenrahmenlagerung. Das könnte im ungünstigsten FAll durchaus auch mit der VA Problematik zusammenhängen. Die Kiste muss in S-Kurvenfahrten schwer schaukelig sein.

Was ein mögliches versagen, des Tüv Prüfers angeht, wäre ich da sehr vorsichtig. Unter umständen ist das theoretisch sogar alles sauber und nach deutschem Recht zulassungsfähig. Weiß ich nicht im detail. Was nicht bedeutet, das alles was man theoretisch umbauen darf auch sinnvoll ist. Wir wissen zudem noch nichts über den Motor. Könnte ja der kleine 102Ps Motor sein und Dann wäre das umbautechnisch völlig i.o. -Wage ich aber zu bezweifeln- Und was in der Aufbaurichtline vom G90 bzw. L2000 alles möglich ist, ist schon so allerhand.
Ich kenn beide Aufbaurichtlinen sehr gut, da ich zur Zeit auch unseren G90 a) verlängere und b) auf 220Ps umbaue, wozu ich den gesamten Antriebsstrang aber auch auf 8000Nm (L2000 Technik) ertüchtige. Die G90 Rahmenprofile sind im übrigen von der Legierung und der Dimensionierung mit dem L27 Rahmen vom L2000 gleich. MAN hat den L2000 also nicht "neu" erfunden. Daher passt das ja auch so viel.

Grüße Jo