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Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 15:45:12
von advi
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-24 21:18:55

Warum ein Unimog?
Ich finde einen Unimog einfach knuffig, Ich liebe das Aussehen, seine kompakte, bullige Form und seinen Charakter.

Gruß
Joachim
Vielleicht habe ich es ja überlesen, WO Du meinst einen Unimog brauchen zu müssen.

Meine unwesentliche Erfahrung aus 10 Jahren Reisen mit dem LKW.
Im Umkreis von 2000 km um mein Zuhause, brauche ich weniger 4x4 als gedacht.
Unter anderem, weil der LKW meistens zu groß ist, um überall hin zu fahren.
Deswegen haben wir seit Jahren noch einen 3,5 to 4x4.

Und weil der letzte weit mehr Gelände kann, als wir noch fahren wollen, steigen wir jetzt auf ein 4x4 Pistenmobil um.

Wie alle anderen bin ich der Meinung, ein Unimog sollte nicht arg viel mehr als einen 3,50, max 4 Meter Koffer haben, um den Unimog als Unimog nutzen zu können.
Übrigens Max so hoch bauen, wie das Fahrerhaus, also nicht in Stehhöhe. Schränkt sonst zu viel ein.

Zu klein? Dann was holen, was den Luxusansprüchen gerecht wird. Aber halt keinen Unimog 😁

Ich habe übrigens von Fahrgestell Auswahl bis zum Fahrzeugkauf nur ein paar Monate gebraucht. Dann losgefahren und immer wieder weiter gebaut. Ist ja nach zu lesen.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 15:58:40
von Mark86
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-27 14:32:37
::.und auf ähnliches Glück wie Du hoffe ich natürlich auch!


Gruß
Joachim
Ich wuerde das nicht glueck nennen, sondern Habs einfach gemacht. Vergleichbare Fahrzeuge gibt's jedes Jahr zu kaufen, Preissteigerung in den letzten 6 Jahren ca. 1500-2000€. Werden verkauft, aber prügelt sich keiner drum. Meine Baustelle stand auch länger im Netz. Das schlimmste waren die Wochen nach dem der Vorbesitzer mir den gebracht hat...

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 16:10:19
von davorngehtsweiter
Hi Joachim,

Ich hab ein 3d Programm genutzt zum Planen für den kat.
Macht super spass. Statt TV auf jeden Fall eine sinnvollere Freizeitgestaltung... auch wenn man die Planung nicht umsetzt....

Es gibt ein paar nette youtube Videos von einem Hammer Luxus exmo mobil. Globi heißt das Ding.
Schau mal island.

https://m.youtube.com/watch?v=PDeisQO7tDA

Da spielte Geld keine Rolle aber auf island taugt das gar nix.
Sehr interessant zu sehen wie Gewicht und Länge hinderlich sind.

Gruss
Ralph

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 16:15:06
von Mark86
Ich seh dass wie advi, wenn unimog dann son 1300l oder 1700l in schnell mit Koffer 3 bis 3,5 und nicht zu hoch, sicher ohne volle stehhoehe...

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 17:10:13
von Enzo
Mark86 hat geschrieben:
2021-02-27 16:15:06
Ich seh dass wie advi, wenn unimog dann son 1300l oder 1700l in schnell mit Koffer 3 bis 3,5 und nicht zu hoch, sicher ohne volle stehhoehe...
Gibt durchaus brauchbare Lösungen mit Hubdach. Ergibt dann ein kleines geschmeidiges Fahrzeug mit Stehhöhe.
Die Wunschliste von Joachim wird allerdings arg strapaziert :D

Jens

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 17:17:18
von Pirx
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-24 21:18:55
Ich suche auch noch ein Basisfahrzeug, wobei sich die Suche nicht ganz so einfach gestaltet, da ich mich auch noch auf einen U1550L/37 (437.120 oder 437.125) festgelegt habe und die nicht gerade zuhauf angeboten werden.
JoachimW hat geschrieben:Einen KAT 4x4 könnte ich mir auch vorstellen, aber die Preise sind, genauso wie beim Steyr ähnlich wie bei einem Unimog. Finanziell nimmt sich das nicht wirklich was.
Hallo Joachim!

Mich beschleicht der Eindruck, daß Du Dich mit den Preisen für einen Unimog 1550L/37 noch nicht wirklich auseinandergesetzt hast. Dafür bekommst Du ungefähr fünf KAT 4x4 ...

Pirx

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 17:24:18
von Mark86
War 75 der gesamtprojektpreis oder der Preis fuers Basisfahrzeug?

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 17:46:35
von davorngehtsweiter
Hey Pirx

Nix 5 kleine Kat...

Da schlägt die Inflation auch gnadenlos zu.

Bei I-Bäh gibt's jetzt n 8x8 für 100k. Festpreis. :rock:

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 17:47:42
von Mark86
Das ist nicht die Inflation sondern Marktgeschehen...

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 18:16:09
von Pirx
davorngehtsweiter hat geschrieben:
2021-02-27 17:46:35
Hey Pirx

Nix 5 kleine Kat...

Da schlägt die Inflation auch gnadenlos zu.

Bei I-Bäh gibt's jetzt n 8x8 für 100k. Festpreis. :rock:
Bei der VEBEG gehen KAT 4x4 aktuell für knapp 10.000 EUR weg. Es war nach Basisfahrgestellen gefragt, nicht nach fertigen Mobilen.

Pirx

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 18:27:59
von pshtw
Moin,
Der 8mal 8 ist da schon ewig drin, die 100.000 sind stark überzogen, vielleicht als Platzhalter, k.A.
Aber die 10.000 bei der Vebeg sind unvollständige Ruinen, kurz vor Beschussfahrzeug, das ist das andere Ende der Skala, auch keine Lösung.
Ich sehe einen ordentlichen 4mal4 von privat momentan eher bei 30.000 als bei 20.000, originale Basis, mehr nicht, kein Wohnaufbau.
Gruß
Peter
P.S. ansonsten sehe ich es wie die 100 Leute vor mir, den Unimog kann man nehmen zum Rasenmähen und für Geländespiele, aber nicht für einen 4,40 m Aufbau. Ich empfinde meinen Kat momentan als einigermaßen handlich, aber das liegt genau wie Schönheit und Körpergewicht im Auge des Betrachters.
8m, 4m, 2,55m und 13 to sind aber nichts was ich in 20 Jahren noch zu zweit fahren möchte bzw fahren muss, dann reicht ein Allrad Sprinter für Skandinavien und italienische Bergdörfer.
Oder ein Unimog :totlach:

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-27 19:06:34
von Wilmaaa
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-27 14:40:18
So weit bin ich noch nicht.
Es ist bisher eine Wunschliste und die Reihenfolge entspricht in etwa der Priorität der Wünsche.
Backofen vor Boiler? Das ist ja mal spannend. :cool:

Ich kann es absolut nachvollziehen, wenn man sagt, das Fahrgestell und kein anderes muss es sein.
Trotzdem sind die Bedenken einiger hier meiner Erfahrung nach nicht von der Hand zu weisen. Es wurden von einigen im Laufe der Jahre schon eigene Fehler gemacht bzw unpassende Entscheidungen getroffen und daraus resultieren dann die entsprechenden Ratschläge - die Fehler anderer kann man natürlich wiederholen, muss es aber nicht ;)

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 11:33:16
von JoachimW
Meine Frau stand gerade neben mir und fragt, ob es nicht besser wäre ein Wohnmobil zu nehmen oder einen Offroad Anhänger hinter den Landrover zu hängen!

Nach den vielen motivierenden Antworten werde ich das auch in Betracht ziehen.
Man soll ja auf seinen Partner hören.


Gruß
Joachim

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 13:11:08
von Lassie
Servus,

von einem Unimog für max 75 k€ mit
- ein möglichst offenes Wohnkonzept
- ein bequemes Bett (160 x 200)
- eine bequeme Sitzecke
- möglichst viel Stauraum ohne dabei den Raum zuzubauen
- ein großes Bad
- eine Verbrennungstoilette (Gas)
- einen möglichst großen Kühlschrank
- eine vernünftige Wasserfilteranlage
- einen Backofen (elektrisch oder Gas)
- einen schnellen (Warmduscher-)Boiler mit mind. 10l Fassungsvermögen (elektrisch?)
- eine leise und kompakte (Diesel-)Heizung
- eine Klimaanlage (sehr flach falls Sie auf dem Dach montiert wird)
- einen Durchgang zum Fahrerhaus
- Ausreichende Ressourcen mit (Platz-)Reserven für eine Aufrüstung (Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Diesel)
- einen Fernseher (mit Schüssel)
- eine kompakte Waschmaschine
- Platz für Müll
- ...
zu
ob es nicht besser wäre ein Wohnmobil zu nehmen oder einen Offroad Anhänger hinter den Landrover zu hängen!
ging es jetzt aber doch schnell.

Vielleicht als kleine Motivation für ein Wohnmobil: https://www.youtube.com/watch?v=1pMy48CLLIs
Und falls es doch mit Allrad sein soll: https://www.youtube.com/watch?v=1qION4EfhEY

Mein Tipp: nimm mal 40 - 60 k€, kauf ein gebrauchtes Womo, das einigermassen passt und wo deine Frau auch lenken würde und fahr mal los. Dann siehst du schon ob du wirklich Raumbad, Portalachsen, Waschmaschine, Fernseher, Verbrennungstoilette und Klimaanlage brauchst. Auf Reisen relativiert sich sehr viel von dem was man sich in seiner Euphorie auf dem Sofa so vorstellt... :positiv:

Viele Grüße
Jürgen, der seinen Unimog sehr reduziert hat und für ernsthafte Fern- und Offroadreisen noch leichter & kleiner machen würde :ninja:

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 13:16:27
von SvenS
Es gibt ein paar nette youtube Videos von einem Hammer Luxus exmo mobil. Globi heißt das Ding.
Schau mal island.

https://m.youtube.com/watch?v=PDeisQO7tDA

Da spielte Geld keine Rolle aber auf island taugt das gar nix.
Sehr interessant zu sehen wie Gewicht und Länge hinderlich sind.
Das Video ist ein Paradebeispiel dafür wie man es nicht machen soll. Das Fahrzeug ist viel zu groß und schwer für die Pisten und es wird verbotenerweise Offroad gefahren :mad:

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 13:24:35
von macherknox
Hallo Joachim,

Wir sind nicht so gut darin, uns Pläne in Wirklichkeit vorzustellen. Und die Zeit/Nerven, unsere Freizeit vollständig in dem Ausbau zu stecken hatten wir auch nicht. Wenn ich die Bandbreite Eurer Optionen ansehe, so denke ich, Ihr seid eher Kandidaten dafür, Euch etwas zu kaufen, mit dem Ihr "leben könnt", und dieses dann aufgrund Eurer eigenen Erfahrungen nach ersten Reisen zu optimieren. Das schöne an den Lastern ist ja, dass das eher geht als bei einem klassischen Womo.

Btw: wenn Ihr etwas über den Tellerand schaut, könnte für Euch auch ein Aufbau auf Renault M150 oder TRM in Frage kommen. Da könnt Ihr unter 6m und 7,5t bleiben und habt mehr Platz als im Unimog. Und was die Geländegängigkeit angeht kommt der eigentlich auch überall hin, wo der Unimog hinkommt. Da macht der Fahrer mehr Unterschied als der Wagen.

Viele Grüße,
Max

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 13:58:03
von Enzo
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-28 11:33:16
oder einen Offroad Anhänger hinter den Landrover zu hängen!
Ich habe vor langer Zeit einen Wohnwagen über Stock und Stein hinter mir her gezerrt. Im nachherein war es eine kostengünstige und flexible Lösung. Netten Platz abseits gesucht, Wohnwagen abgestellt wo es niemanden stört und mit dem Landy Tagesausflüge.
War kein Offroad Wohnwagen sondern eine 30 Jahre alte Standleiche von der Ostsee.

Jens

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 15:16:36
von macherknox
Noch ein Nachtrag - Joachim,

vielleicht wäre für Euch das aktuelle Explorer-Magazin 02-2021 ganz interessant. Dort werden anschaulich die verschiedenen Reise-Wohnmobilkonzepte vorgestellt. Im März soll es noch eine Extra Ausgabe für Ausbauinteressierte geben.

Viele Grüße,
Max

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 15:26:25
von Mark86
Ich wuerde keinen Wohnwagen haben wollen. Auch kein 3,5 Tonner plastikwohnmobil oder 7,5 Tonnen Liner. Es gibt auch sinnvolle Kompromisse.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 16:22:47
von micha der kontrabass
Enzo hat geschrieben:
2021-02-28 13:58:03
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-28 11:33:16
oder einen Offroad Anhänger hinter den Landrover zu hängen!
Ich habe vor langer Zeit einen Wohnwagen über Stock und Stein hinter mir her gezerrt. Im nachherein war es eine kostengünstige und flexible Lösung. Netten Platz abseits gesucht, Wohnwagen abgestellt wo es niemanden stört und mit dem Landy Tagesausflüge.
War kein Offroad Wohnwagen sondern eine 30 Jahre alte Standleiche von der Ostsee.

Jens
Mach ich auch so, der Wohnwagen ist inzwischen alt und wertlos, macht aber viel mit und alles funktioniert. Und genau wie Jens schreibt, ist es praktisch, mal anders zu reisen und sich in etwas weiterem Radius um eine Basis zu bewegen.
Das Einzige, was mich da wirklich stört, ist die mangelnde Zuladung, ich hätte gerne 500-600kg, ich hab leider nur ne 0 weniger dran :ninja: .
Aber in modern gibt es inzwischen sowas, auch für 1/3 der veranschlagten Summe.

Vielleicht auch einfach mal was mieten, über ein WE oder so, und testen.
Ansonsten, anschauen, reingehen, anfühlen, soviel wie möglich. Dann entwickelt sich ganz schnell ein Gefühl für den kleinen Raum. Auf den Bildern im Internet sieht das alles immer viel größer aus, als es in Wirklichkeit ist. Besonders wenn man selber etwas länger ist.

Viele Grüsse
Micha d.k.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 16:42:39
von Mark86
Also n Wohnwagen Gespann gleich weg welcher Grosse ist was anderes als n Wohnmobil/Wohnlaster/Wohnbus und m. E. eine gänzlich andere Reiseform.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 17:31:53
von micha der kontrabass
Ja, das ist es. Kann sich aber, wie bei uns, wunderbar ergänzen.

Und ich bin froh, je nach Gegebenheit (bald wieder) wählen zu können.

Was aber ähnlich ist, ist die Reisegeschwindigkeit.

Und sehr viel hängt auch vom geplanten Reiseziel ab.
Freistehen ist auch mit Wowa möglich, besonders wenn man ala Jonssons ex einen Stealthwowa hat.

Aber es geht lustig am Thema vorbei.
Was ich sagen will, ist: wenn man wenig bis keine Erfahrung hat, weder von der Art zu reisen, noch von LKW, ist mMn wichtig, sich die Sachen, auf die man sich festlegen will, in echt anzuschauen und zu prüfen und zu testen, so möglich.
Bevor man sehr viel Geld in einen Traum versenkt, der sich nachher als gar nicht so traumhaft herausstellt.

Allerdings macht Corona es gerade nicht leichter.

Aber zu Studienzwecken darf man sich gerne bei konventionellen Wohnmobilen und -wagen umschauen. Besonders in der angedachten Größe. Das gibt ein Gefühl, was geht und sich wie anfühlt.

Viele Grüsse
Micha d.k.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 17:52:33
von Blitz
Hallo Joachim,
Du kannst ja immer noch beides verbinden.
Du baust Dir einen Unimog mit kleinerer Kabine aus und holst Dir einen Anhänger/Wohnwagen für den Luxus. Dann könntest Du mit mehreren Personen reisen - hast im Anhänger allen Luxus - Dusche, Fernseher etc. Und kannst dann immer noch Ausflüge mit dem Unimog machen.
VG Henning

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-02-28 20:16:20
von Mark86
Und was faehrst du??

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 12:39:09
von tomzwilling
JoachimW hat geschrieben:
2021-02-28 11:33:16
Meine Frau stand gerade neben mir und fragt, ob es nicht besser wäre ein Wohnmobil zu nehmen oder einen Offroad Anhänger hinter den Landrover zu hängen!
Ein Geländefahrzeug mit Offroad Anhänger ist eine beliebte Kombination in Down Under. Dort werden auch die genialen Bruder Caravans produziert. Ob man sowas in Europa artgerecht nutzen kann oder wirklich braucht? Haben wollen ist natürlich der andere Aspekt.
Dass das Thema Offroad- bzw. Expeditionstauglichkeit gerne überbewertet wird, ist hier sehr anschaulich dargestellt: https://m.youtube.com/watch?v=1pMy48CLLIs
Gruß Tom

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 13:41:36
von HaraldS50
:spassbremse:

Da ich hier nicht im Unimog-Forum bin darf ich ja mal fragen: Wieso Mog? Auch bei den Unimogisti herrscht oft der 'Verbesserungs-Wahn'. Schließe mich da gar nicht aus. Zu laut, zu langsam, zu schwer. :blush: Also tun wir was dagegen. :lol: Das kostet aber viel Geld. :( Wenn man also nicht, wie Ich, unbedingt einen Unimog will, dann kann man für etwas weniger Geld einiges un der 7,5to-Klasse bekommen was: leiser, schneller und leicher ist. Klar, alles nur 10-20%, aber die können entscheidend sein. Und im Gegenvergleich, ist der Mog auch nicht mehr als 20% Geländegängiger. Im der Realität wird der Vorteil euf Reisen wohl eher unter 1% der gefahrenen Killometer liegen. :ninja: Ich würde also Unimog mit in die Liste als Punkt 1 nehmen und dann nochmal neu priorisieren :ninja:

Vielleicht ist ja auch das interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=x5FIjcwh8Hs
https://www.youtube.com/watch?v=TLZUeSZxHIM

Der hat schon 3 Kabinen gebaut und 2 Unimogs.

Einen Anhänger han ich 'natürlich' sowieso. Da ein Gästehaus drauf zu packen hab ich auch schon überlegt. :idee:

PS: Anmerkung zu dem Filmchen mit dem Ducatto: Da bin ich schon einiges mit dem Motorrad gefahren. Wenns nicht regnet braucht da keiner Allrad. Zudem ist das bis auf die Mongolei fast alles alsphaltiert. Türkei und Iran sind 4-Spurig. Da können Kampfflugzeuge landen. Pamir fahren massenhaft LKW's ohne Allrad. Besonders Aussagekräftig kontra Allrad ist das also nicht. Die Crosser würden die Strecken nicht mal als Offroad definieren. Sind nämlich alles Strassen.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 14:05:18
von tomzwilling
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-03-01 13:41:36
Wenns nicht regnet braucht da keiner Allrad.
Und wenn es regnet, ist gerne mal die Piste unpassierbar, weil die LKWs vor dir feststecken. Allrad hin oder her. Es wurde ja schon häufiger geschrieben, womit die Einheimischen unterwegs sind. Hat mir erst kürzlich wieder mein Sohn bildlich berichtet, als er über Weihnachten den OTT nach Cape York gefahren ist.
Gruß Tom

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 14:33:01
von SvenS
Mark86 hat geschrieben:
2021-02-28 16:42:39
Also n Wohnwagen Gespann gleich weg welcher Grosse ist was anderes als n Wohnmobil/Wohnlaster/Wohnbus und m. E. eine gänzlich andere Reiseform.
Ja und Nein.
Wir sind bis letztes Jahr lange zweigleisig gefahren, wir hatten ein Allrad-Womo und einen Geländewagen mit höher gelegtem Hubdach-Wohnwagen.
Wenn man nicht jeden Tag weiterfährt hat der Wohnwagen den großen Vorteil, dass man flexibel Tagestouren machen kann, mal schnell zum Einkaufen oder Schwimmbad fahren und auch Pisten befahren kann, für die das Womo zu groß und zu schwer ist.
Den Trailer haben wir nur verkauft, weil wir jetzt meist nur noch zu zweit unterwegs sind und er einfach zu groß war.

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 14:50:26
von HaraldS50
Minute 1: Auch mit Anhänger

https://www.youtube.com/watch?v=EXwg27D7ye4 :rock:

Jetzt ist mir wieder eingefallen, wieso ich unbedingt nen Unimog wollte und dafür auf die 6-Personen-Sitzecke verzichte :lol:

Aber ne Kabine so zu bauen, dass es das Interieur bei sowas nicht zerlegt dürfte auch noch so ein Punkt auf der Liste werden :ninja:

Re: Planung, Konzeption und Umsetzung eines Wohn- bzw. Expeditionsmobils

Verfasst: 2021-03-01 16:14:45
von Landei
Hier einmal ein paar Bilder, was es so alles gibt.

Die ersten beiden Bilder dürften den kompletten Wunschkatalog von Joachim abbilden.
Lasst euch nicht vom ersten, äußeren Eindruck täuschen, forscht lieber nach den feinen Hinweisen auf Slideouts und Popups.
Der Wonimog ist in der äußerst seltenen Version zu sehen, die unter Insidern "Harry Potter Edition" genannt wird.
Man denke da an die äußerlich nach 2 Personen Dackelgarage aussehenden Zelte, die aber im Inneren komfortable Luxuslofts sind (beschrieben während des Quidditch World Cup).

Der Mog verfügt u.a. über eine Sauna, ein kleines Spa, einen Fitnessraum und eine Sternenwarte. Wie man ohne diese von daheim liebgewonnenen Dinge in den Urlaub fahren könnte, bleibt mir ohnehin ein Rätsel!

In der unauffälligen aber durchaus geräumigen Heckgarage des Wonimogs sind neben Mitnahmemöglichkeiten von Fahrzeugen bis Humvee Größe auch noch Stellplätze für 2 Reiseenduros, 4 E-bikes, Kanus, 4 Laserjollen oder 2 Hoby Cats vorhanden. Zu beachten ist allerdings, dass bei der Mitnahme aller genannten Fahrzeuge die Tragflächen der 4 sitzigen Piper oder Cessna nur dann nicht stören, wenn eine gewisse Reihenfolge bei der Beladung eingehalten wird. (Das führte damals bei der ersten Präsentation zu starkem Unmut der anspruchsvollen Kundschaft und wird von Fachleuten als Grund für ein letztliches Scheitern der HP Edition gesehen.)

Der Antriebsstrang wurde leicht modifiziert aus dem Leo 2 übernommen und sorgt gerade in Krisengebieten für eine gute Ersatzteilversorgung.

Auf den Bildern 3&4 ist ein normaler Mog. Dort erkennt man die Details offenkundiger. Die Sternenwarte auf dem Dach ist mit einer pneumatisch regulierbaren Tirelounge ausgerüstet. Ein leistungsfähiger Sender zur Kontaktaufnahme mit Aliens ist an der Antenne erkennbar.
Die Plattform hinter dem Wohnwagen ist sowohl als Anlegesteg für die optionalen Wasserfahrzeuge vorgesehen, kann aber auch mit einem 10m Sprungturm nachgerüstet werden.

Das "Uni" im Unimog bedeutet übrigens nicht nur "Universal" sondern auch "Universum". Fahrzeuge in der ersten Bedeutung haben Allradantrieb, Fahrzeuge in der zweiten Bedeutung haben Improbability Drive.

Liebe Grüße
Jochen (eigentlich auch Joa....)