Das mit den Mikrowellenmagneten (leider nur Ferrit, ist brüchig) im Klauenläufer
ist genial.
Kann man den Klauenläufer einfach so aufschrauben wie ein Marmeladenglas oder
braucht man einen Abzieher und nen Schraubstock und am besten noch leicht anwärmen
mit der Flamme?
Also einfach aufmachen und Magnete rein. Vielleicht kann man noch Vergussmasse reinmachen,
damit die Magnete durch die Vibrationen nicht brechen. Am besten noch 2 Gummischeiben zwischen Klaueneisen und Magnet oben und Klaueneisen und Magnet unten.
Ferrit ist wie Keramik - ziemlich hart und ziemlich spröde. Vibrationen sind giftig für solche
Materialien.
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Wegen dem Servomotor, ich hab mir einen gezockt, 5kw und 8 Pole soll der haben.
Ich überlege mir gerade ob es besser ist, den Motor beim Steyr A680GL an den Nebenabtrieb
anzubauen. So könnte man im gehobenen Leerlauf bei 750rpm dieseln (8pole=50HZ) und hätte
ein kleines Drehstromaggregat. Mein Steyrlein wurde vom Vorbesitzer, der ruhmreichen Schweizer
Armee der Winde beraubt, damit der Koffer drauf passt. Den blauen Hebel für den Nebenantrieb,
und das Flansch, das aus dem Getriebe raus kommt, hat früher eine Gelekwelle getrieben. Beides hab ich noch dran. Da wird man bestimmt eine Wellenkupplung (z.B. Klauenbauform mit Elastomerpuffer) beim Maschinenbauzubehör für kriegen - eine Seite flach für das Flansch zum aufschrauben und die andere Seite mit Loch und Verzahnung nach DIN für den Servomotor.
Das ist ein anderes Projekt, aber nicht weniger spannend.
Wenn man das zuerst baut, kann man mit dem 6Zylinder Diesel und dem Servomotor etwas Erfahrungen bei verschiedenen Drahzahlen [Servomotor beim Fahren eingekuppelt lassen, und Spannungen bei kleiner Widerstandslast (2 150W Haloenbirnen in Serie pro Phase, da Dreieckschaltung) messen] sammeln und dann überlegen, ob man den Servomotor an den Rollermotor anbauen will oder nicht.
Interessante Anwendung für Servomotor am Nebenantrieb:
Man macht sich Drehstrom mit einer Synchronmaschine (Servomotor) und baut sich eine
Winde mit Drehstromasynchronmotor 380V, aus dem Baubereich irgendwohin, wo Platz ist.
Dann kann man über die Kennlinie Drehmoment-Drehzahl des Asynchronmotors (je nach Läuferstruktur - es gibt da verschiedene, z.B. mit Keilnut zur Stromverdrängung) ziemlich weich die Winde "einkuppeln"
Ein elektrisches Getriebe.
Schön viele Pläne.
Wegen der Lima:
Wenn ich eine 14V Lima nehme, und eine "universelle" Nachbau-Diodenplatte von Monark oder anderen für 14 bis 28V, sollte ich theoretisch die doppelte Drehzahl brauchen, um 28V statt 14V zu bekommen.
Wenn man den Klauenläufer stärker magnetisiert als üblich, könnte man mit weniger Drehzahlerhöhung auskommen, oder? Z.B. könnte man einfach 18V auf die Erregerwicklung geben, fragt sich was die thermisch abkann.
Vorteil: PKW-Lima gibts von verschiedenen Autos z.B. Audi, BMW, Benz in Wassergekühlt, billiger und häufiger als LKW-Limas sind die auch. Vielleicht gibts statt 190A bei 14V jetzt 190A bei 28V und 5000rpm...
Wenn man die Diodenplatte einfach rausschmeisst, und die Leitungen U,V,W aus der Lima rausführt und sich einen externen Gleichrichter baut, wird es bestimmt einfacher.
Was meint Ihr?
Viel Spass beim Schrauben, wenn die Eiszeit vorbei ist.
Fahrt mehr Auto, es ist immer noch kalt! Alles leere Versprechungen von wegen Globaler Erwärmung
