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Verfasst: 2011-01-07 23:41:03
von OliverM
laforcetranquille hat geschrieben:Vielleicht erinnert du dich an dein Statement wenn eines Tages Jemand vor deinem Bett steht und meint zu seinem Nebenmann:
" Gib mal die Spritze her, der Opa merkt sowieso nichts mehr , der liegt nur in seiner eigenen Scheisse, den Erlösen wir jetzt besser."
.......wenn es mal soweit ist , dann hoffe ich , daß eben dieses dann in D-Land endlich legal Möglich ist .
Grüße
Oliver
Verfasst: 2011-01-07 23:44:07
von joern
Das macht dann aber noch einen Unterschied, ob der Sterbende das selbst entscheidet oder jemand anderes (Arzt, Krankenkasse, Angehöriger oder wer auch immer)
Verfasst: 2011-01-07 23:53:56
von palexy
OliverM hat geschrieben:
Wenn du einen Hund nicht einschläfern lässt wenn es zu Ende geht bist du nichts besser als diejenigen , die Tierversuche durchführen . Sorry , ich habe überhaupt kein Verständnis für , daß ein Tier unnötig leiden musst , weil du nicht in der Lage bist dich dem unvermeidlichen zu fügen .
darf ich fragen wer bei dir entscheidet wann es mit dem hund
zu ende geht?
zweimal haben verscheidenen tierärzte meine hunde schon für zu krank erklärt und wollten einschläfern.beide male habe ich mich dagegen entschieden und sie haben noch lange gelebt....
ich mache mir die entscheidung mittlerweile sehr schwer da es scheinbar an brauchbaren tierärzten mangelt.
meiner erfahrunge nach werfen die viel zu schnell die flinte ins korn.
die meisten behandeln den ganzen tag irgendwelche kinkerlitzchen und zu dicke dackel.wenn dann mal ein echtes problem auftaucht dann sind sie überfordert.
abgesehen davon das auch immer wieder alterschwache hunde gerne sehr schnell eingeschläfert werden nur weil sie nich mehr ganz so agil oder blind oder sonstwie beeinträchtigt sind.
Verfasst: 2011-01-08 0:24:50
von makabrios
OliverM hat geschrieben:
.......wenn es mal soweit ist , dann hoffe ich , daß eben dieses dann in D-Land endlich legal Möglich ist .
Hallo,
.....wenn es mal soweit sein sollte, was ich dir nicht wünsche, dann wirst du genauso einknicken, wie alle, die schwören sich selber um die Ecke zu bringen, bevor sie ins Pflegeheim kommen....
...und schließlich doch ihr Los tragen.
Aber kommen wir wieder auf den Hund (zurück) :
wenn der Waldi dir wirklich als ein Freund ans Herz gewachsen ist, dann schau ihm in die Augen beim Schwingen der Axt!
Ganz anders ist die Sachlage, wenn mir ein wildfremder Stiangglander (für Nordlichter: Promenadenmischung) an die Wäsche will. Dann bin ich das wildere Tier! Und die Axt wird ohne zu zögern eingesetzt.
Gruß
MAK
Gruß
MAK
Verfasst: 2011-01-08 0:28:17
von Caruso
Bitte, wo gehts hier zum Hundeflüstererforum?
C.
Verfasst: 2011-01-08 0:36:52
von OliverM
palexy hat geschrieben:OliverM hat geschrieben:
Wenn du einen Hund nicht einschläfern lässt wenn es zu Ende geht bist du nichts besser als diejenigen , die Tierversuche durchführen . Sorry , ich habe überhaupt kein Verständnis für , daß ein Tier unnötig leiden musst , weil du nicht in der Lage bist dich dem unvermeidlichen zu fügen .
darf ich fragen wer bei dir entscheidet wann es mit dem hund
zu ende geht?
zweimal haben verscheidenen tierärzte meine hunde schon für zu krank erklärt und wollten einschläfern.beide male habe ich mich dagegen entschieden und sie haben noch lange gelebt....
ich mache mir die entscheidung mittlerweile sehr schwer da es scheinbar an brauchbaren tierärzten mangelt.
meiner erfahrunge nach werfen die viel zu schnell die flinte ins korn.
die meisten behandeln den ganzen tag irgendwelche kinkerlitzchen und zu dicke dackel.wenn dann mal ein echtes problem auftaucht dann sind sie überfordert.
abgesehen davon das auch immer wieder alterschwache hunde gerne sehr schnell eingeschläfert werden nur weil sie nich mehr ganz so agil oder blind oder sonstwie beeinträchtigt sind.
Genau da liegt das Problem . Diese Entscheidung sollte man sich sehr schwer machen , aber diese Entscheidung kann man meiner Meinung nach nicht delegieren. . Einen alten Hund einschläfern , der nur nicht mehr gut sieht ,hört oder Inkontinent ist , aber ansonsten Schmerzfrei ist , ist für mich pers. ein Nogo . Ich kenne Tierärtzte , die das anders sehen . Krebs beim Hund ist für mich auch kein Grund das Tier zu töten , solange es Schmerzfrei ist . Einen Hund , dem z,B. bei einem Verkehrsunfall oder auf der Jagd die Därme mehrfach perforiert oder zerrissen wurden und das Becken samt Hinterläufen komplett zertrümmert worden ist , werde ich mit Sicherheit jederzeit wieder erlösen.
Ich denke das einem der Hund schon ganz genau zu verstehen gibt wann es an der Zeit ist ihn gehen zu lassen . Man muss sich nur die Mühe machen genau hin zu schauen . Meine letzte Hündin hat mit 15 Jahren Krebs bekommen . Ich habe sie nicht mehr operieren lassen und ihr noch fast 2 Jahre ein Leben ohne Schmerzen und mit wenigen Einschränkungen ermöglicht . Am letzten Abend kam sie nicht mehr freiwillig ins Haus sondern hat sich viel mehr versucht einen Platz zu suchen um sich zu verkriechen (und wahrscheinlich dort zu sterben) . Sie hat Schmerzen Signalisiert die auch mit Medikamenten nicht weg zu bekommen waren .Ich habe die ganze Nacht bei ihr gesessen und bin dann am nächsten Tag zum Tierarzt gefahren . Das Ultraschall, eine Röntgenuntersuchung und eine Blutuntersuchung haben dann ergeben das die Nieren versagt haben und der ganze Hund voller Metastasen war . Darauf hin habe ich ihn einschläfern lassen .
Grüße
Oliver
Verfasst: 2011-01-08 0:41:45
von OliverM
makabrios hat geschrieben:OliverM hat geschrieben:
.......wenn es mal soweit ist , dann hoffe ich , daß eben dieses dann in D-Land endlich legal Möglich ist .
Hallo,
.....wenn es mal soweit sein sollte, was ich dir nicht wünsche, dann wirst du genauso einknicken, wie alle, die schwören sich selber um die Ecke zu bringen, bevor sie ins Pflegeheim kommen....
...und schließlich doch ihr Los tragen.
Ob das so ist weis jeder erst dann , wenn es soweit ist . Eines kann ich dir aber sagen . Es gibt reichlich Leute , die nicht eingeknickt sind .
[/quote] kommen wir wieder auf den Hund (zurück) :
wenn der Waldi dir wirklich als ein Freund ans Herz gewachsen ist, dann schau ihm in die Augen beim Schwingen der Axt!
Ganz anders ist die Sachlage, wenn mir ein wildfremder Stiangglander (für Nordlichter: Promenadenmischung) an die Wäsche will. Dann bin ich das wildere Tier! Und die Axt wird ohne zu zögern eingesetzt.
Gruß
MAK
Gruß
MAK[/quote]
Ich mache sowas nicht mit der Axt , damit kann ich nicht gut genug umgehen um dem Tier leiden zu ersparen .
Grüße
Oliver
Verfasst: 2011-01-08 0:44:50
von DäddyHärry
@Laforce & palexy:
Laut derzeitigem Trööt-Titel geht es um Reisen... also nicht um Euthanasie aus Altersgründen, sondern wegen Unfall / Raubwildattacke / ...
Stellt euch mal vor, Mobert hätte einen Hund im Mog gehabt (Oder der Hanomag letztens)...
Härry
Verfasst: 2011-01-08 17:48:34
von Joerg
Hallo
carasophie hat geschrieben:Magendrehungen kann man eigentlich gut vorbeugen
Meines Wissens nach leider nicht. Die verschiedenen "Tips" aus den diversen Hundeforen lasse ich mal unkommentiert. Selbst eine präventive Anheftung des Magens ist nicht immer erfolgversprechend. Weiterhin wäre die Frage, wenn überhaupt, welche der verschiedenen erfolgversprechenderen Methoden man durch wen durchführen lässt. Interessant ist zu diesem Thema die Dissertation von Frau Dr. Florian (
http://dol.dl.uni-leipzig.de/servlets/M ... uni?hosts=)
Falls Du in dieser Richtung Erfahrung hast, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
Der Tip mit der Tierarztliste ist zwar gut, aber wahrscheinlich schlecht umsetzbar. Außerdem habe ich vor einigen Jahren die Arbeiten rumänischer Tierärzte bewundern dürfen: "Holla die Waldfee!" das muß ich nicht haben!
Sterile Kanülen, Spritzen, Nadel und Faden dabeizuhaben ist kein Problem aber:
OliverM hat geschrieben:ein Mittel zum Sedieren habe ich immer dabei
Oh ja, was wenn man fragen darf? Das wäre sehr hilfreich! Wie sieht es damit an den Grenzen aus? Ich würde nur ungern wegen des Verstoßes gegen das BTM Gesetz, und schon gar nicht außerhalb der EU, inhaftiert werden.
Den Umgang mit dem Nicker beherrsche ich theoretisch gut, praktisch jedoch leider nur unzureichend. In der Tat wäre das aber ein guter Grund mehr zu üben.
Ich will hier nicht schwarzmalen. Auch wir haben schlechte Karten bei einem akuten lebensbedrohlichen Zwischenfall, selbst in der Heimat. Das Leben ist nun mal gefährlich und führt unweigerlich zum Tode. Aber wir bereiten ja unsere Hardware auch gewissenhaft vor, bevor wir auf Reisen gehen. Ein Risiko bleibt immer, das ist aber trotzdem kein Grund ohne Ersatzreifen und Werkzeug loszufahren.
Gruß Jörg
Verfasst: 2011-01-08 19:38:24
von urologe
Joerg hat geschrieben: Selbst eine präventive Anheftung des Magens ist nicht immer erfolgversprechend.
ohne Carasophie vorgreifen zu wollen - aber das ist wohl das letzte ,was sie meinte !!!!
die gezeigte Operation wird als Prävention durchgeführt , wenn der Hund das stattgehabte Erlebnis GottseiDank noch zu überleben scheint !
Als Prävention wäre diese Operation vergleichbar mit der Amputation der Beine vor der Reise , damit Dir Schlangen nicht in die Beine beißen ( dort beißen sie halt naheliegenderweise am liebsten).
Bei der Prävention geht es um Beachtung der Fütterung und passenden Ruhezeiten.
LG
Ralf
Verfasst: 2011-01-08 20:07:52
von Joerg
Hallo Ralf
urologe hat geschrieben:die gezeigte Operation wird als Prävention durchgeführt , wenn der Hund das stattgehabte Erlebnis GottseiDank noch zu überleben scheint !
Nein, sie soll auch als Prävention, meines Wissens nach, von der Uniklinik Uetrecht propagiert worden sein.
urologe hat geschrieben:Bei der Prävention geht es um Beachtung der Fütterung und passenden Ruhezeiten
Ja, hab ich mir schon gedacht. Das fällt aber leider in die gleiche Kategorie wie nach dem Essen nicht baden zu gehen oder nicht gleich ins kalte Wasser springen. Es ist mit Sicherheit nicht schlecht sich daran zu halten, aber leider mehr auch nicht - zumindest nach eigener Erfahrung. Leider...
Gruß Jörg
Verfasst: 2011-01-08 20:28:12
von uta+micha
laforcetranquille hat geschrieben:Vielleicht erinnert du dich an dein Statement wenn eines Tages Jemand vor deinem Bett steht und meint zu seinem Nebenmann:
" Gib mal die Spritze her, der Opa merkt sowieso nichts mehr , der liegt nur in seiner eigenen Scheisse, den Erlösen wir jetzt besser."
Ich HOFFE, daß sich irgendwer dafür findet, wenn es bei mir so weit ist
MIcha
Verfasst: 2011-01-08 20:51:18
von urologe
Joerg hat geschrieben:, sie soll auch als Prävention, meines Wissens nach, von der Uniklinik Uetrecht propagiert worden sein.
hallo Joerg,
ich glaubs - aber allein mir fehlt die Einsicht , daß der Mensch in der Lage ist Gottes Geschöpf prophylaktisch zu verbessern .
Schau Dir Deine Hand an und spiele mit den Fingern -
dagegen ist jeder Milliardenteure Roboter ein Clown
ethisch ist das auf der gleichen Stufe , wie die Empfehlung sich 5 halb gesunde (kranke) Zähne ziehen zu lassen und zusätzlich sicherheitshalber appendektomieren zu lassen , um als Pilot nach Afghanistan zu dürfen....
aber okay - wer von den 3000 Mitgliedern hier will denn noch nach Afghanistan ? - um das doch noch mal ins rechte Licht zu rücken !
Reisen heißt doch zunehmend Europa im weitesten Sinne und da kommen wir wieder auf die wirklich sinnvolle Idee , eine Tierklinikliste zu erstellen !
Zeit zur eigenen Internetrecherche bleibt nicht wenn der Hund krank ist !
alles schon erlebt und gerade noch mal gut gegangen (zuhause !!!)
Tag 1 Hund ist lustlos , falls es jemandem auffällt.
Tag 2 Hund ist heute aber sehr schläfrig und hat einen vollen Bauch

zu spät zum Suchen.....
LG
Ralf
Verfasst: 2011-01-09 17:58:45
von Joerg
urologe hat geschrieben:um als Pilot nach Afghanistan zu dürfen....
Hallo Ralf
In der Tat besitze ich neben meinem Blinddarm, Weisheitszähnen, Mandeln auch noch so ziemlich alles andere, was man serienmäßig mitbekommen hat, und würde auch nicht auf die Idee kommen, eines dieser „überflüssigen“ Teile präventiv entfernen zu lassen. Aber irgendwo auf dem Weg zwischen „wozu Werkzeug?“ und „sicherheitshalber nehme ich auch mal eine Ersatzachse mit“ muss sich jeder nach eigenem Gusto einsortieren.
Eine Tierarztliste allein für Westeuropa dürfte ausgedruckt schon einen ganzen Koffer füllen. Wahrscheinlich ist das Beste im Fall der Fälle, so wie ich es selber auch tun würde, Einheimische vor Ort um Hilfe zu bitten. Der Rest ist dann halt Schicksal… Nur der Aspekt eines Sedativs/Schmerzmittels das ich legal besitzen und über Grenzen schaffen darf, würde mich weiterhin interessieren, falls es überhaupt so etwas gibt. Vielleicht sollte ich doch noch mal meinem Tierarzt auf die Nerven gehen.
Wenn ich nur nicht diese Erfahrung mit diesen rumänischen Dilettanten gemacht hätte…
Der langen Rede kurzer Sinn: es kann einem schon ziemlich nahe gehen wenn man plötzlich feststellt, dass man andere, die einem unbedingt vertrauen, in ein doch erheblich größeres Risiko geführt hat, als man sich ursprünglich in der warmen Sofaecke ausgedacht hat. Und hinterher macht man sich so seine Gedanken, was man beim nächsten Mal besser machen kann. Aber natürlich macht nicht alles, was man sich denken kann, auch Sinn.
Mit besten Grüßen, Jörg
P.S.
urologe hat geschrieben: gerade noch mal gut gegangen
Glückwunsch! Wir haben es am gleichen Abend noch gemerkt und waren auch innerhalb von 45 Min. in der Tierklinik - trotzdem zu spät...
Verfasst: 2011-01-09 18:32:41
von roman-911
Variofahrer hat geschrieben:zugegebenermaßen OT:
roman-911 hat geschrieben:... gute antworten auch semiprofessionelle wie von Bärbel...
hm, was darf ich mir dann unter "vollprofessionell" vorstellen?
OT off
pöh... keine ahnung...hundeschuldirektor ?
legs nicht auf die waagschale... es war nur eine (respekts-) bekundung vor Bärbels
ehrenamtlichem engagement in hundedingen.
also keine
profession, eher berufung...
grüsse roman
Verfasst: 2011-01-10 15:43:43
von Gwenn
urologe hat geschrieben:Joerg hat geschrieben:, sie soll auch als Prävention, meines Wissens nach, von der Uniklinik Uetrecht propagiert worden sein.
hallo Joerg,
ich glaubs - aber allein mir fehlt die Einsicht , daß der Mensch in der Lage ist Gottes Geschöpf prophylaktisch zu verbessern .
Mir hatten Tierärzte allen Ernstes versichert, das Abschneiden der Rute im Welpenalter beuge den schweren Verletzungen vor, die sich ein wedelnder Hund unweigerlich an Möbeln holt, vor. Mein Einwand, weshalb ihre Kinder, die wie alle normalen Kinder einen Gutteil ihrer Kindheit mit aufgeschlagenen Knien verbracht haben, nicht schon vor erreichen dieser schlimmen Zeit vorbeugend beidseits amputiert worden sind, blieb leider unbeantwortet.
Bezüglich Magendrehung: Da kann man nichts vorbeugen. Manchmal passiert es mit leerem Magen, manchmal mit Vollem. Manchmal bei Aktivität, manchmal im Schlaf. Schon bei uns bedeutet das den Wettlauf mit dem Tod, wenn man es schnell merkt: die nächste Tierklinik mit Notdienst ist 120 Kilometer weit weg. Wenn man es erst Stunden später merkt, ist das schon zu spät. Auf Reisen gilt das natürlich erst recht, denn meiner Erfahrung nach sind Tierkliniken mit OP-TEam im außereuropäischen Raum eher selten.
Marcus
Verfasst: 2011-01-10 18:19:45
von Udo
OT:
laforcetranquille hat geschrieben:" Gib mal die Spritze her, der Opa merkt sowieso nichts mehr , der liegt nur in seiner eigenen Scheisse, den Erlösen wir jetzt besser."
Eher: Gib mal die Spritze her, der da ist Organspender und wir können die Leber/Niere/etc. gut gebrauchen.

Verfasst: 2011-01-10 21:56:31
von carasophie
Gwenn hat geschrieben:
Bezüglich Magendrehung: Da kann man nichts vorbeugen.
Marcus
Doch, selbstverständlich kann man Magendrehungen vorbeugen.
Das heißt nicht, daß man es immer und in jedem Fall verhindern kann.
Man kann gravierende Fehler in der Fütterung besonders mit Trockenfutter machen und es gibt nachweislich Hunderassen, die besonders anfällig sind (hochbeinig, sehr bewegungsfreudig, tiefer Brustkorb)
Google -> Magendrehung -> Vorbeugung
Roman, ich sag einfach mal Danke

Verfasst: 2011-01-10 23:55:03
von OliverM
Joerg hat geschrieben:Hallo
carasophie hat geschrieben:Magendrehungen kann man eigentlich gut vorbeugen
Meines Wissens nach leider nicht. Die verschiedenen "Tips" aus den diversen Hundeforen lasse ich mal unkommentiert. Selbst eine präventive Anheftung des Magens ist nicht immer erfolgversprechend. Weiterhin wäre die Frage, wenn überhaupt, welche der verschiedenen erfolgversprechenderen Methoden man durch wen durchführen lässt. Interessant ist zu diesem Thema die Dissertation von Frau Dr. Florian (
http://dol.dl.uni-leipzig.de/servlets/M ... uni?hosts=)
Falls Du in dieser Richtung Erfahrung hast, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
Der Tip mit der Tierarztliste ist zwar gut, aber wahrscheinlich schlecht umsetzbar. Außerdem habe ich vor einigen Jahren die Arbeiten rumänischer Tierärzte bewundern dürfen: "Holla die Waldfee!" das muß ich nicht haben!
Sterile Kanülen, Spritzen, Nadel und Faden dabeizuhaben ist kein Problem aber:
OliverM hat geschrieben:ein Mittel zum Sedieren habe ich immer dabei
Oh ja, was wenn man fragen darf? Das wäre sehr hilfreich! Wie sieht es damit an den Grenzen aus? Ich würde nur ungern wegen des Verstoßes gegen das BTM Gesetz, und schon gar nicht außerhalb der EU, inhaftiert werden.
Den Umgang mit dem Nicker beherrsche ich theoretisch gut, praktisch jedoch leider nur unzureichend. In der Tat wäre das aber ein guter Grund mehr zu üben.
Ich will hier nicht schwarzmalen. Auch wir haben schlechte Karten bei einem akuten lebensbedrohlichen Zwischenfall, selbst in der Heimat. Das Leben ist nun mal gefährlich und führt unweigerlich zum Tode. Aber wir bereiten ja unsere Hardware auch gewissenhaft vor, bevor wir auf Reisen gehen. Ein Risiko bleibt immer, das ist aber trotzdem kein Grund ohne Ersatzreifen und Werkzeug loszufahren.
Gruß Jörg
Das Mittel , das ich i.d.R. dabei habe ist:
L-Polamivet® , Diese Mittel (ausser der Holzhammer) fallen unter das BTM . Bitte tut euch selber einen Gefallen und besorgt euch das Zeug nicht , wenn ihr nicht die nötige Sachkunde habt . Auch dem Tier würdet ihr dabei keinen Gefallen tun , da man bei der Dosierung und Verabreichung viel Falsch machen kann welches für das Tier u.U. mit dem Exitus enden könnte . Da ich aus der Landwirtschaft komme und die nötigen Zulassungen und Fähigkeiten nachweisen kann ist für mich das Mitführen solcher Mittel kein Problem . Was an Grenzen oder im Ausland ist ist mir egal , da mir persönlich im Falle eines Falles eine , für das Tier stressfreiere , Behandlung wichtiger ist .
Grüße
Oliver
edit: Ich bin mit einem meiner Hunde auch schon beim Allgemeinmediziner gewesen weil kein Veterinär greifbar war . Mein Vorteil war daß dieser selber Hundebesitzer und Jäger war und mir ohne wenn und aber sofort geholfen hat .
Verfasst: 2011-01-11 10:23:17
von 911er
Liebe Leser und Argumentationswillige,
ich plädiere hier an dieser Stelle diesen "Tröt" zu schließen - meine Ausgangsfrage hat jetzt mit den Antworten kaum noch was gemeinsam.
Unsere Entscheidung bleibt und da habt Ihr uns sehr geholfen - kein Hund auf Reisen - später ja - und dann bekommt das Tier meine/unsesre volle Aufmerksamkeit.
D A N K E
Iris&Hilmar
Verfasst: 2011-01-11 12:40:56
von Gwenn
carasophie hat geschrieben:[
Man kann gravierende Fehler in der Fütterung besonders mit Trockenfutter machen und es gibt nachweislich Hunderassen, die besonders anfällig sind (hochbeinig, sehr bewegungsfreudig, tiefer Brustkorb)
Google -> Magendrehung -> Vorbeugung
Ergibt leider das immer wieder voneinander abgeschriebene Hörensagen, aber keine einzige wissenschaftlich reproduzierbare Studie. Wer die Möglichkeit hat, ein Wolfsrudel im Zoo zu beobachten, wird feststellen, dass die Wölfe, allesamt hochbeinig, groß und mit tiefem Brustkorb, also eine angebliche "Risikogruppe", und normalerweise einmal täglich mit großer Menge gefüttert, nie so aktiv und verspielt sind wie unmittelbar nach der Fütterung. Und dennoch tritt nach Auskunft eines Zootierarztes, den ich vor Jahren mal danach gefragt habe, eine Magendrehung bei Wölfen sehr selten auf.
Nun fehlen natürlich statistische Daten zu freilebenden Wölfen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Spezies in der Evolution überleben kann, wenn sie sich ein derart todbringendes Fehlverhalten leisten würde.
Natürlich gebe ich zu, dass es bestimmt Möglichkeiten gibt, das Risiko einer Magentorsion zu beeinflussen, vor allem die Vermeidung von Futter, das im Magen zu stark aufquillt und/oder aufgast. Aber damit hat es sich auch schon erledigt. Es gibt nach wie vor keinen stichhaltigen Beweis eines Zusammenhangs von Ruhe oder Aktivität nach der Futteraufnahme. Falls es - wie mittlerweile angenommen wird - eine genetische Prädisposition gibt, kann die Magendrehung schon passieren, wenn sich ein kleiner Hund mit leerem Magen im Schlaf einmal auf die andere Seite dreht.
Und was das Futter betrifft: Gerade auf Reisen ist man oft auf Trockenfutter angewiesen, weil frischfleisch entweder nicht zur Verfügung ist und Dosen/Nassfutter in ausreichender Menge viel zu schwer ist. Man kann das Trockenfutter nun in Wasser aufquellen lassen, ob das allein aber hilft, ist fraglich. Shit happens zuweilen, und wenn ich in der Mongolei einen Infarkt oder Schlaganfall bekomme, wird es sicher auch eng werden. Natürlich kann man sagen: Vorbeugend Anstrengungen vermeiden, aber mach das mal bei einer Saharafahrt: soll ich den anderen sagen, "nee, tut mir leid, aber ich kann den Wagen nicht ausschippen, es ist heiß und die Anstrengung könnte einen Infarkt auslösen."? Da heißt es, das Risiko eingehen, oder zuhause bleiben.
Marcus
Verfasst: 2011-01-11 15:10:09
von 911er
Halihalo,
ich wollte keinen Wolf sondern einen HUND
D A N K E
Hilmar
Verfasst: 2011-01-11 18:27:41
von OliverM
911er hat geschrieben:Halihalo,
ich wollte keinen Wolf sondern einen HUND
D A N K E
Hilmar
Tja Hilmar , manchmal entwickeln sich die Dinge eben so . Das nennt man Eigendynamik . Lies einfach nicht mehr mit und gut ist.
Grüße
Oliver
Verfasst: 2011-01-11 19:05:05
von Marti
Verfasst: 2011-01-11 19:57:48
von Blau
Nach dem Video bin ich nur noch traurig
Peter
Verfasst: 2011-01-11 21:11:32
von roman-911
ah geh...Peter...
ich schätze mal dackels massiver unterfahrschutz muss weg...
und son menschlicher tennisarm ist langwieriger...
grüsse roman
Verfasst: 2011-01-11 22:36:18
von Joerg
OliverM hat geschrieben:L-Polamivet® , Diese Mittel (ausser der Holzhammer) fallen unter das BTM
Das habe ich hab's mir schon gedacht. Schade, trotzdem Danke!
Gwenn hat geschrieben:Ergibt leider das immer wieder voneinander abgeschriebene Hörensagen, aber keine einzige wissenschaftlich reproduzierbare Studie. Wer die Möglichkeit hat, ein Wolfsrudel im Zoo zu beobachten, wird feststellen, dass die Wölfe, allesamt hochbeinig, groß und mit tiefem Brustkorb, also eine angebliche "Risikogruppe", und normalerweise einmal täglich mit großer Menge gefüttert, nie so aktiv und verspielt sind wie unmittelbar nach der Fütterung. Und dennoch tritt nach Auskunft eines Zootierarztes, den ich vor Jahren mal danach gefragt habe, eine Magendrehung bei Wölfen sehr selten auf.
Nun fehlen natürlich statistische Daten zu freilebenden Wölfen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Spezies in der Evolution überleben kann, wenn sie sich ein derart todbringendes Fehlverhalten leisten würde.
Natürlich gebe ich zu, dass es bestimmt Möglichkeiten gibt, das Risiko einer Magentorsion zu beeinflussen, vor allem die Vermeidung von Futter, das im Magen zu stark aufquillt und/oder aufgast. Aber damit hat es sich auch schon erledigt. Es gibt nach wie vor keinen stichhaltigen Beweis eines Zusammenhangs von Ruhe oder Aktivität nach der Futteraufnahme. Falls es - wie mittlerweile angenommen wird - eine genetische Prädisposition gibt, kann die Magendrehung schon passieren, wenn sich ein kleiner Hund mit leerem Magen im Schlaf einmal auf die andere Seite dreht.
Und was das Futter betrifft: Gerade auf Reisen ist man oft auf Trockenfutter angewiesen, weil frischfleisch entweder nicht zur Verfügung ist und Dosen/Nassfutter in ausreichender Menge viel zu schwer ist. Man kann das Trockenfutter nun in Wasser aufquellen lassen, ob das allein aber hilft, ist fraglich. Shit happens zuweilen, und wenn ich in der Mongolei einen Infarkt oder Schlaganfall bekomme, wird es sicher auch eng werden. Natürlich kann man sagen: Vorbeugend Anstrengungen vermeiden, aber mach das mal bei einer Saharafahrt: soll ich den anderen sagen, "nee, tut mir leid, aber ich kann den Wagen nicht ausschippen, es ist heiß und die Anstrengung könnte einen Infarkt auslösen."? Da heißt es, das Risiko eingehen, oder zuhause bleiben.
Dem gibt's nichts hinzuzufügen. So ist es halt. Was aber nicht heißt, daß wir ab jetzt zu Hause bleiben oder unseren Kleinen daheim lassen.
911er hat geschrieben:meine Ausgangsfrage hat jetzt mit den Antworten kaum noch was gemeinsam
Wer wollte noch mal etwas über die Probleme und Sorgen mit dem Hund auf Reisen wissen?
Na ja, egal, ich wünsche Euch allen das Ihr alle immer heil und fröhlich wiederkehrt.
Einen schönen Abend noch...
Gruß Jörg
Verfasst: 2011-01-11 22:45:03
von rocknroll
Der Haushaltshund schlechthin::D
http://www.youtube.com/watch?v=P9Fyey4D5hg
Reisen mit Hund.
Geht- ist halt anders als ohne, man kann manches nicht mehr, aber dafür kann man manches dadurch erst recht.
Zur Magendrehung.
Die Rodesiendame meines Onkels hatte mit 9 Jahren vor 5 Wochen ne Magenderehung und ist daran gestorben, sie hatter vorher noch nie irgendwas. Ursache waren laut Tierarzt altersbedingt laxe Bandstrukturen. Sie ist der einzige Hund aus ihrem Wurf der das bisher hatte. Man kann wohl schon etwas generalisieren aber es trifft wohl nicht immer genau zu.
Verfasst: 2011-01-11 22:54:52
von bernd170d11
Wir hätten ja schon garkeine Lust ohne unseren kleinen nerver in Urlaub zu fahren!
Mir fehlt da was wenn der Unruhe Herd nix macht!

Verfasst: 2011-01-12 7:58:23
von laforcetranquille
Wilmaaaaaaaa !!!!!!!!!!!!!!