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Verfasst: 2010-08-26 6:47:44
von samson_braun
fein fein was du dir da so alles zusammenbaust

bin gespannt wie es weitergeht.

Verfasst: 2010-08-26 7:32:41
von lura
Gut Ding will Weile haben.
Das gute GEfühl ist hinterher am wichtigsten, sonst hat man immer das schlechte Gewissen im Nacken.

Viel Spaß weiterhin.

Bernd

Verfasst: 2010-08-26 9:50:15
von jonson
Du machst Dir ja richtig viel Arbeit... aber sauber....

Verfasst: 2010-08-26 11:57:06
von moetheone
Na dann mal weiter so. Du machst das echt super! Respekt :-)

Verfasst: 2010-08-26 13:01:05
von B.Eng. Chris
Christian H hat geschrieben: Ob ich die Dose Polyesterharz wohl noch finde, die seit 2 oder 3 Jahren auf ihre Anwendung wartet ?
Die ist jetzt sowieso schon fest :D

Aber sonst sieht doch alles ganz nett aus...


Grüße
Chris

Verfasst: 2010-09-12 20:05:59
von Galgi
Wow... ich bin Sprachlos!!!
Deine Heizung ist aufwendiger gebaut wie mein ganzer Lkw!!! :ninja:
Wahnsinnig gute Ideen die du hast und umsetzt!!! Werd mir gespannt verfolgen wie es weiter geht!

Verfasst: 2011-04-21 19:08:57
von Christian H
Hallo

Derzeit gehts wieder an die Aussenhaut.

Ich habe da einige Stellen zu reparieren, Fenster einzubauen, Luken abzudichten und Löcher zu verschließen.

Das Thema wie man am besten die Farbe entfernt ist bei mir durch.
Wenn man den Untergrund sieht wird das Gelcoat eh zum kleinsten Problem :D

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Hier ein Riss, den ich mit der Drahtflex erweitert habe, vielleicht bohre ich ihn noch auf.
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Die Fugenmasse zwischen den Polyestersegmenten habe ich hier mit Hammer und Schraubendreher rausgeschlagen.
Das ist aber recht langwierig.
Ich bin geneigt nur die Hohlkehle zwischen den Segmenten mit der Flex zu vertiefen und auf den alten Fugenfüller draufzulaminieren oder zu kleben.
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Das Problem war oder ist aber wohl die geringe Elastizität des Fugenmaterials. Das Zeug ist steinhart !!!
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Ich wollte die Fugen ursprünglich mit Epoxy füllen und eine Gewebeschicht drauflaminieren.
Das neue Epoxy dürfte aber auch nicht elastischer sein als das alte.

Jetzt kommt mir die Idee, doch vielleicht lieber einen Klebstoff aus der Kartusche zu verwenden.
Der wäre erstens idiotensicher zu verarbeiten und garantiert elastisch.

Was meint ihr ?


Christian

Verfasst: 2011-04-21 19:22:21
von bernd170d11
Tu dir einen gefallen und mach die schrauben raus, da zieht das GfK schon Wasser, das kommt da durch!

Habe bei meinem alle Verschraubungen neu gemacht, dann ist Ruhe!
Die Stöße werd ich auch mit klebt und Dichtet behandeln, alles andere dürft reißen...

Verfasst: 2011-04-21 20:06:55
von Christian H
bernd170d11 hat geschrieben:Tu dir einen gefallen und mach die schrauben raus, da zieht das GfK schon Wasser, das kommt da durch!

Habe bei meinem alle Verschraubungen neu gemacht, dann ist Ruhe!
Die Stöße werd ich auch mit klebt und Dichtet behandeln, alles andere dürft reißen...
Keine Sorge
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Also bislang 1:0 für Kleber statt Epoxy

Verfasst: 2011-04-21 22:48:14
von bernd170d11
Christian H hat geschrieben:
bernd170d11 hat geschrieben:Tu dir einen gefallen und mach die schrauben raus, da zieht das GfK schon Wasser, das kommt da durch!

Habe bei meinem alle Verschraubungen neu gemacht, dann ist Ruhe!
Die Stöße werd ich auch mit klebt und Dichtet behandeln, alles andere dürft reißen...
Keine Sorge
Bild

Also bislang 1:0 für Kleber statt Epoxy
:cool:
Wie du schon geschrieben hast, ist zu hart und dann gebrochen, wollt es erst auch laminieren, aber denke nicht das es hält...

Verfasst: 2011-04-22 11:23:43
von kawahans
@ Christian H:

Polyester würde ich zugunsten Epoxi vergessen.
Wenn Du die Fuge mit Harz und Matte verschließen willst, brauchst Du mindestens die gleiche Schichtdicke wie an der Wand / Decke.
Dazu stufenartig einschleifen, damit Du einen einigermaßen linearen Übergang hast (10 fache Wandstärke zu beiden Seiten als Daumenmaß für die Fläche). Epoxi-Harz (langsamen Härter verwenden!) hält dann gut (mein ganzer Katamaran ist so).
Wenn Du Dir Arbeit ersparen willst, bringst Du nach der letzten Schicht Matte innerhalb max 24 Stunden - geht aber auch sobald das Harz angezogen hat - eine dicke Lage verdicktes Harz mit Farbpigment auf (also Harz mit Mikroperlen oder Flocken + Farb-Pigment). Dann kommst Du beim Schleifen nicht so leicht in die Matte - erspart viel Spachteln.

PU-Dichtstoffe wie Sicca sind einfacher, werden aber auch schneller wieder undicht. Acryl und Silicon halten ohnehin nur sehr bergrenzt :mad:

Ich sehe an Deinen Bildern, dass die Matte teilweise komplett offen ist: bevor Du diese Flächen beschichtest, einen Trockentest machen: einen gößeren Fleck durchsichtige Plastikfolie mit Klebeband dicht aufkleben und mind. 2 Tage stehen lassen: wenn sich unter der Folie kondensierte Tröpfchen zeigen: Laminat ist nass und muss vor Beschichtung getrocknet werden! Auch hier bei der Beschichtung die letzte Lage dick mit eingedicktem Harz.

Bitte nicht böse sein für meine Klugscheisserei, aber ich wiess leider zu genau um die Fallen im Laminat. Im Bedarfsfalle gerne nachfragen!

Liebe Grüße aus Graz.

kawahans

Verfasst: 2011-04-22 11:31:08
von kawahans
Nachtrag: beim Einkleben meiner Fenster hat Siccaflex eine Mindestdicke der Dichtmasse in Relation zur Fugenlänge angegeben, ich habe die Anleitung aber nicht mehr. Bei einem Fenster mit 120 cm Länge waren das mind. 4 mm Dicke der Klebefuge - bei mir ca 4 cm breit. Die Erklärung war damals, dass genügend Material für die Verformung bei Wärmedehnungen oder Verwindungen vorhanden sein muss. In diesem Licht wäre die Dichtfuge am LAK viel zu schmal.

Nochmals liebe Grüße!

kawahans

Verfasst: 2011-04-22 12:49:49
von Christian H
Danke soweit, ich hab für die Thematik GFK-Reparatur mal einen neuen Thread aufgemacht.

Klick


Christian

Re: LAK-Neugestaltung , der Werdegang

Verfasst: 2011-09-16 20:07:46
von Christian H
Die letzten warmen Sommertage hatte ich noch genutzt.

Die Dachluken waren ja zerlegt. Obwohl ich sie an der Oberseite der Deckplatte mit Epoxy Primer bearbeitet hatte habe ich für die Dichtstelle noch etwas Sika Primer draufgetan.
Dann habe ich die Platte mit dem Deckrahmen verschraubt.
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Beim Deckel kommen die Schloßschrauben von oben rein.
Hier habe ich mit Teroson Knetmasse gearbeitet da ich die
1. in größeren Mengen da habe
2 sie dauerhaft elastisch bleibt

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verklebt habe ich die Platte und den Rahmen mit Sikaflex 292i
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Da, wo die flachen Köpfe der Schrauben nach unten müssen wird die obere Abdichtung schon problematischer.
Hier werde ich für die Fuge wohl noch Sika 221 verwenden.
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Mit Aceton habe ich die Scharniere etwas entlackt- mit mäßigem Erfolg.
Inzwischen habe ich Abbeizer stehen als Konsequenz aus diesem Versuch.
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Dann mit der Drahtbürste behandelt und mit Fertan eingepinselt.
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Die Stellen, an denen das Fertan mit dem Rost reagiert hat sieht man hier schön schwarz.
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Bei der Montage der Scharniere mußte ich Gummiplatten unterlegen weil die Luken komischerweise höher saßen als vorher.
Aus der Not habe ich eine Tugend gemacht und die Gummiflächen mit Owatrol eingepinselt.
Das Gummi dichtet so auch gleich die Löcher ab.
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Für die trotzdem unterschiedlichen Abstände der Luken zum Rahmen habe ich unterschiedliche Moosgummis eingeklebt.
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