Re: Erfahrung Kühlkoffer Preis/Leistung
Verfasst: 2016-11-06 12:21:13
Ob die Firma Kress welche meinen Koffer nach Vorgabe gebaut hat an Endabnehmer verkauft vermag ich nicht zu sagen. Da mein Ausbaubetrieb in Zukunft alle Kabinen dort bestellen will haben die lange sehr intensive Gespräche geführt und waren bereit auch, soweit es die Produktion zulässt, Sonderwünsche zu erfüllen. Und Wärmebrücken kann ich bei der Konstruktion absolut nicht erkennen. Alle Metallteile liegen eingebettet in der Isolierung. Auch der Hinweis von Kress auf die reparaturfreundlichkei im Falle von Beschädigungen hat mich positiv gestimmt. Inzwischen gibt es meines Wissens einige Betriebe die für ihre Kabinen bei Herstellern von Kühlkoffern zukaufen. Kerkamm verwendet die ebenfalls um die Kosten im Vergleich zu den von ihm kopierten Bimobilen geringer zu halten. Und nach untauglichem Schrott sieht das alles nicht aus.
Den Vorteil im Vergleich zu einer aus Einzelsegmenten angefertigten Kabine beim Aufbauhersteller sehe ich neben den geringeren Kosten in der standardisierten Verarbeitung. Handarbeit hat ja den Touch des Besonderen und unheimlich Tollen, wobei Menschen immer je nach Verfassung unterschiedlich gut arbeiten. Maschinen jedoch weitestgehend immer die gleiche gute, natürlich auch weniger gute, Arbeit abliefern. Auch gehen durch den extrem großen Kundenkreis viel mehr Rückmeldungen über Schwachstellen ein als bei einem Fahrzeugbauer der evtl 10 oder 15 Kabinen im Jahr fertigt. Und noch ein weiteres Detail. Die Platten sind an der stärksten Stelle so ausgelegt das sie in der Lage sind das nicht gerade leichte Kühlaggregat an ihnen zu befestigen. Das ist auch auf normalen Straßen durch Vibrationen und Erschütterungen großen Belastungen ausgesetzt. Auf Wunsch bekommt man den Koffer auch rundum so verstärkt.
Um es mal in Kosten zu benennen , meine 5, 20m x 2,30m x 2,10m Kabine war rund 6000 Euro günstiger als eine von Hand gefertigte . Lediglich die Fensterausschnitte wurden nicht bei Kress gemacht. Der Aufpreis dafür war zu hoch, das konnte der Aufbaubetrieb günstiger herstellen- Zeigt aber ganz typisch das alles was aus der Serienroutine fällt gleich höhere Kosten verursacht. Der Türausschnitt hingegen war ein Standartverfahren und somit Peanuts.
Knut
Den Vorteil im Vergleich zu einer aus Einzelsegmenten angefertigten Kabine beim Aufbauhersteller sehe ich neben den geringeren Kosten in der standardisierten Verarbeitung. Handarbeit hat ja den Touch des Besonderen und unheimlich Tollen, wobei Menschen immer je nach Verfassung unterschiedlich gut arbeiten. Maschinen jedoch weitestgehend immer die gleiche gute, natürlich auch weniger gute, Arbeit abliefern. Auch gehen durch den extrem großen Kundenkreis viel mehr Rückmeldungen über Schwachstellen ein als bei einem Fahrzeugbauer der evtl 10 oder 15 Kabinen im Jahr fertigt. Und noch ein weiteres Detail. Die Platten sind an der stärksten Stelle so ausgelegt das sie in der Lage sind das nicht gerade leichte Kühlaggregat an ihnen zu befestigen. Das ist auch auf normalen Straßen durch Vibrationen und Erschütterungen großen Belastungen ausgesetzt. Auf Wunsch bekommt man den Koffer auch rundum so verstärkt.
Um es mal in Kosten zu benennen , meine 5, 20m x 2,30m x 2,10m Kabine war rund 6000 Euro günstiger als eine von Hand gefertigte . Lediglich die Fensterausschnitte wurden nicht bei Kress gemacht. Der Aufpreis dafür war zu hoch, das konnte der Aufbaubetrieb günstiger herstellen- Zeigt aber ganz typisch das alles was aus der Serienroutine fällt gleich höhere Kosten verursacht. Der Türausschnitt hingegen war ein Standartverfahren und somit Peanuts.
Knut