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Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2014-12-29 22:33:57
von OliverM
meggmann hat geschrieben:.... wie alle Kindergartenkinder - Buell ist halt eher für Erwachsene....
Dummschwätzer...
Grüße
Oliver
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2014-12-29 22:34:59
von meggmann
Das sehe ich.....
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-10 22:46:33
von Michael B
meggmann hat geschrieben:
So, ich habe mich wie oben angekündigt an meine erprobte Methode gehalten. Nach dem Lösen der Schrauben und mit wirklich nur minimaler "Kraft" lassen sich die Winkel inklusive den Locks lösen - also auch an anderer Stelle wieder anbringen.
Hallo,
wie ging es denn hier weiter?
Hast Du inzwischen den LAK gekürzt und die Aufnahmen wieder angeklebt?
Bin auch gerade dabei bei meinem LAK einzukürzen und die Containeraufnahmen zu versetzen.
Gruß
Michael
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-11 19:09:36
von meggmann
Hallo Michael,
willkommen bei den bekloppten mit den LAK's.
Will dir den Fortgang des Umbaus nicht vorenthalten. Ich habe zunächst den Unterbau (Zwischenrahmen) des THW Aufbaus (nachdem ich ihn runtergesägt hatte) verstärkt bzw. verlängert (zwischen Doka und Pritsche 5 cm, am Ende 10 cm). Somit ist dieser knapp 3,2 m lang. Sieht für mich alles viel stimmiger aus und macht die Pritsche viel verwindungssteifer, da jetzt "echt" federgelagert - nicht wie vorher mit Tellerfedern.
Am Lak hab ich bisher folgendes gemacht (wie erwähnt ist es ein Rohling der nie ausgebaut wurde. Also keine Fenster, Einbauten oder sonstigem Kram):
- An der Rückwand habe ich das ausgehärtete Harz zwischen äußerem Ring und Rückwand rausgekrazt, rausgemeiselt, so konnte ich die Rückwand (die ohne Tür - in Fahrtrichtung eigentlich vorne ;-) komplett rausnehmen).
- Den Lak habe ich auf 3,65 Meter gekürzt (Flex mit Edelstahlscheibe in der einen Hand, Industriesauger in der anderen). Schneidet sich sehr gut und zügig. Dank des Saugers mit extrem wenig Staub. Unbedingt trotzdem Atemschutzmaske tragen (FFPV3 - glaube ich, bitte selbst informieren - auf jeden Fall nicht die billigen die nur gröbste Verschmutzungen filtern)
- Die Locks habe ich nicht versetzt, durch das Kürzen endet dieser genau neben der Stahl Trägerplatte - passt genau.
- Die Schiene habe ich neu angeklebt und die ganzen rostigen Schrauben ausgetauscht durch welche aus V2A / V4A - diese mit Sikaflex 291i abgedichtet (auch in der Bohrung)
- An der rausgenommenen Rückwand (Vorderwand?) habe ich den Umlaufenden Wulst etwa halbiert da dieser Komplett nicht in den Lak passt (an den Enden waren diese auslaufend. Danach passte es "saugend". Eingeklebt mit Sikaflex 292i da zum einen vibrationsfest und zum anderen UV resistent (dauert noch bis Lack auf den Lak kommt)
- Nach dem Aushärten der Rückwand habe ich neben einer Holz-Unterkonstruktion PUR Hartschaumplatten beidseitig Alu kaschiert vollflächig eingeklebt (40 mm). Ich teile die hier vorherrschende Euphorie bezüglich Trocellen etc.... nicht. Dampfdiffusionsdichtheit ist natürlich höher als PUR Hartschaum aber Alu ist auch diffusionsdicht (wenn man es richtig verarbeitet). Und das Isolationsvermögen des Trocellens / X-Trem Isolator ist nicht gerade berauschend - mein PUR hat WLG 023. Bei den leichten Wölbungen des LAK's an der Stirnwand muss man aber schon ein paar Kopfstände machen......
- Die Dachluke und gleichzeitig Notausstieg kommt von Teknima (Echtglas und sehr günstig)
- Statt der Standartfenster kommen da Eigenbau mit VSG rein - bin nicht so der Plastikfan (klingt lustig bei einem LAK)
Mein Fazit bisher - nicht zu viel auf Papier "zeichnen" und planen - durch das "handwerkliche" Herstellungsverfahren des LAK sind alle Maße unterschiedlich - links zu rechts.... immer alles am Objekt anpassen.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-11 21:18:05
von Michael B
meggmann hat geschrieben:
- Die Locks habe ich nicht versetzt, durch das Kürzen endet dieser genau neben der Stahl Trägerplatte - passt genau.
- Die Schiene habe ich neu angeklebt und die ganzen rostigen Schrauben ausgetauscht durch welche aus V2A / V4A - diese mit Sikaflex 291i abgedichtet (auch in der Bohrung)
Hallo,
wie, du hast die Locks nicht versetzt....bei meinen LAK kann ich maximal 21 cm vom Koffer abschneiden, danach säge ich die Containeraufnahme kaputt und die Stabilität ist nicht mehr gegeben. Hast Du ein Bild davon?
Die Schiene auf den Boden meinst Du oder?
Und Du meinst das dass verkleben der Rückwand mit Sika ausreichend ist? Oder hast Du die Rückwand noch anderweitig fixiert?
anbei mal ein paar Bilder von meiner Baustelle.
Gruß
Michael
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 0:47:40
von meggmann
Hallo Michael,
wie schon gesagt - jeder LAK scheint anders. Bei mir sind die Containerlock-Aufnahmen und die seitlichen Schienen durchgängig bei dir scheinen sie unterbrochen oder hast du selbst durchgesägt?
Wie man auf dem Bild ahnen kann habe ich an der Verlängerung des umlaufenden Schnittes die Locks gekappt (da ist auch eine Unterbrechung der Stahlplatten). Da der im Bild noch zu sehende rechte Teil nun fehlt ist das von der Unterstützung unproblematisch - und zudem sind die seitlichen Schienen über die komplette Länge durchgängig. Die erneut eingesetzte Rückwand sitzt "saugend" und annähernd über dem Containerlock - die Klebefuge ist geschätzte 7,5 Meter lang und 1,5 cm breit - 112.500 mm² zu je 4 Newton sind mehr als ausreichend auch wenn man Spitzen und Verarbeitungsfehler einrechnet - wichtig ist halt ein dauerhaft vibrationsfester Kleber. Zusätzlich versteift natürlich die Isolierung und die Unterlattung.
Auf Hängeschränke und derlei verzichte ich und die Fixierung des Innenlebens wird in Bodennähe sein - möglichst wenig Masse im oberen Bereich....
Nachtrag: Mit Schiene meine ich die bei mir durchgängigen seitlichen Aufnahmen in die die Containerlocks integriert sind
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 14:44:38
von Michael B
Hallo Meggmann,
aber wenn Du die Containeraufnahme so durch getrennt hast, ist die doch nicht mehr stabil genug, oder?
Ähnlich wie bei einem Ei...im ganzen stabil aber wenn Du das Ei köpfst, dann nix mehr mit stabil.
Gruß
Michael
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 14:51:46
von Ulf H
... ohne Wand ist der LAK sicher echt labberig ... mit Wand solte es dann wieder passen ... und wegen den Füssen / containerlocks würde ich mir kerine zu grossen Sorgen machen ... das Ding ist für militärische Vollladung ausgelegt ... das was der aufm Womo an Belastung zu sehen bekommt, ist ein Bruchteil davon ...
Gruss Ulf
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 15:22:38
von Michael B
Hallo,
man sollte aber auch bedenken, dass jetzt bei der "halben" Containeraufnahme ein Großteil der Last auf die Schraubverbindungen geleitet wird und die sind nicht dafür ausgelegt.
Wenn man die Aufnahmen entfernt hat, kann man sehr gut den Aufbau erkennen, die Gesamte Containeraufnahme wird mit einen Epoxy-Kleber im "Dickbett" eingeklebt und mit den Schrauben angezogen...nur die Kombination aus der starren Klebeverbindung und der Schraubverbindung bringt die Stabilität. Ähnlich wie bei verleimten Holzplatten.
Die "Halbschale" mit dem Containerloc ist übrigends im unverklebten Zustand weniger stabil wie man vermuten würde, wahrscheinlich würde sie brechen, wenn ich aus 1m Höhe darauf springen würde......was ich natürlich nicht tun werde.
Gruß
Michael
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 16:07:45
von meggmann
Die abgeschnittene Fläche wird ja wieder verstärkt aber selbst ohne halte ich das für absolut unkritisch. Was abgeschnitten wurde war ja hauptsächlich zur Krafteinleitung des nicht mehr vorhandenen Überstandes gedacht.
Alles nur gefühlt.... Mal sehen wie die Realität das sieht...
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 16:09:24
von meggmann
Aber nur mal zur Sicherheit, bei mir geht die Schiene über annähernd die gesamte Länge - bei dir sieht die mehrteilig aus. Ist das so?
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 17:30:36
von Lobo
also von der Kraft Einleitung ist das nun nicht soo geil, aber für deine Zwecke wird das schon reichen und auch halten, nur weils noch keiner gemacht hat so, muss es noch lange nicht Kakke sein
also weiter Baun

Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 18:02:04
von Michael B
Hallo,
die Seitliche Verstärkung besteht aus 3 Teilen, die miteinander verklebt sind.
Die 2 Containeraufnahmen gehen mit über das Mittelteil im unteren Bereich, gut zu sehen auf Bild 6 und 7.
Gruß
Michael
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 18:12:05
von meggmann
Kommt mit auf die Liste der Unterschiede. Bei mir ist das ein Stück...
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 18:26:32
von Lobo
mal so neben bei im Osten haben wir aus dem was wir hatten das beste gemacht und da sich nun in den alten Ländern die läute um die LAK reißen scheinen wir ja alles richtig gemacht zu haben

Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-08-12 19:05:19
von meggmann
Da ich länger im Osten ein Werk geleitet habe unterschreibe ich das sofort. Pragmatismus und zielführende Lösungen!!!
Und ich liebe den LAK!!!!!
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-06 9:54:49
von Schrauber1
Ob die Aufnahmen durchgängig oder nicht sind, kommt scheinbar stark auf das Herstellungsjahr an.
Mir ist aufgefallen das die alten Koffer, die Schienen geteilt haben, also die mit 2 Scharnieren an der Hecktür und den, als komplettmetall ausgeführten Bodenversteifungen innen. Die inneren Träger sind übrigens wahre Rostsammler, da diese unten zugeschweißt sind.
Die neueren mit 3 Scharnieren an der Hecktür haben meist die komplette Schiene mit den Containerlocks und im Innenraum die Versteifungen mit den Löchern.
@ Michael B, weißt du zufällig was dein Koffer mal war? Würde mich mal interessieren für was diese Sorte mit den Klappen und dem Einfüllstutzen in der Seitenwand alles genutzt wurde.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-06 16:46:41
von einstein4567
Im IFA-Forum hat das gerade einer gemacht. Hat die Aufnahmen am Koffer versetzt. Musst dich mal durchlesen. Hab jetzt keine Lust das zu verlinken.
Gruß einstein

Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-06 16:50:44
von einstein4567
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 9:45:49
von meggmann
Und wo wir mal gerade in illustrer Runde über die LAK's plaudern - kennt jemand eine Alternative zu den innen verbauten Versteifungen, die den Fußboden tragen? "Rostsammler" scheint mir etwas untertrieben. Gibt's die irgendwo "neu" (nicht ganz so verrostet). Was ich so ausgebaut habe finde ich nicht so prickelnd und nachbauen ist auch nicht so trivial.
Als zusammenfassend:
Hat jemand (oder kennt jemand jemanden) der diese Bodenträger hat/besorgen kann oder eine alternative anzubieten hätte?
Danke und Gruß
Marcel
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 16:31:58
von einstein4567
Den LAK gab es auch als Batterieladestation, da waren die Dinger aus Edelstahl. Hättest beim Kauf aufgepasst, hättest jetzt null Rost. Aber du sagtest ja, dass bei dir der Preis eine große Rolle gespielt hat.
Gruß einstein
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 18:57:17
von meggmann
Nö habe ich nicht. Wollte LAK 1 da gab es keinen von und bei LAK 2 habe ich mir einen verranzten angeschaut und dann einen anderen genommen. Bis auf die Schienen ist der top, weil Rohling. Kalkuliert hatte ich so 2000 € und hätte die auch bezahlt (auch wenn meiner billiger war, er war der zu dem Zeitpunkt mit Abstand beste verfügbare, nicht weil billig). Ich suche aber auch immer nur eine Zeit und nicht wie manche hier die vor lauter suchen nicht wegkommen.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 21:47:26
von xilef
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das es die Dinger noch irgendwo neu gibt.
Ich an deiner Stelle würde mich um die alten Träger kümmern, diese instandsetzen, strahlen und vezinken lassen.
Dürfte die einfachere Lösung sein.
Gruß Felix
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 22:11:37
von einstein4567
Die sind einlaminiert. So sehen die aus Edelstahl aus.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-08 23:33:11
von meggmann
Also meine sind nicht einlaminiert. Festgeschraubt und inzwischen ausgebaut.
Zum Strahlen und verzinken müsste mehr übrig sein - aber da es keine sachdienlichen Hinweise zu "Ersatzteilen" gibt werde ich eine Alternative kanten lassen und dann in Form bringen - die Geometrie ist ja nicht soooooo komplex und sind ja auch nur fünf.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-09 17:43:13
von timbertrol
Die Frage die sich mir in dem Zusammenhang stellt ist, was haben die Teile für eine Funktion, sind die wirklich tragend?
Stelle mir eher vor, das die Teile zum Erstellen eines geraden Bodens von Nöten sind.
Man könnte relativ einfach ein Negativ erstellen und die Teile laminieren. Als Biege/ Kantteil wird das nicht funktionieren.
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-09 20:21:05
von meggmann
Hallo Timbertrol,
aufgrund der Form, Befestigung, Wandstärke denke ich haben die zwei Funktionen. Erstens die Schaffung eines ebenen Bodens/Unterbaus und flächiger Einleitung der Kräfte in die Struktur und zweitens eine Unterstützung der Form/Struktur.
Da habe ich mich wohl (mal wieder) etwas unklar ausgedrückt. Mit Kantteil meine ich ein U-Fahrzeugbauprofil (sind ja auch gekantet) mit Wandstärke 4-5 mm. Dann die Form der Schenkel rausarbeiten und anschließend ein etwas breiteres Blech in gleicher Stärke anschweißen - das wäre dann aber deutlich steifer und stabiler als das Original. Die Idee gefällt mir aber noch nicht so.... darüber brüte ich noch etwas - und Arbeit ist ja noch genug vorhanden zur Beschäftigung.
Gruß, Marcel
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-09 22:14:38
von timbertrol
Hallo Meggmann,
wie schon gesagt, ich würde die Dinger aus GfK nach bauen, zur Absicherung mal noch paar Lagen Kevlar zum Glasgewebe. Das nimmt mit Sicherheit genauso die Kräfte auf, wie die Metallteile. Vorteil wäre noch, die Versteifungen könnte man einkleben und auflaminieren, rosten werden die auch nicht.
Sind die Verstärkungen 4-5mm Stahl? Sieht eher aus wie 2 bis 3mm.
Aus Stahl, eher verzinktes Blech, also sowas wie H320... würde ich 3 Teile machen, einmal ein U- Profil kanten aus eine Laserzuschnitt mit der Kontur und daran jeweils ein L-Profil, welches im Eckold in Form gebracht wurde, anschweißen. Am einfachsten Punktschweißen, zur Not auch MAG- Lochschweißung.
Was mit Sicherheit auch geht, aus entsprechend starker Multiplex schneiden und einkleben, laminieren.
Ich kann leider nur graue Theorie dazu beitragen, ich sauge zur Zeit nur jede Info zum LAk auf , habe leider noch keinen,zB. auf die Versteifungen würde ich verzichten wollen, um den Boden tiefer zu bekommen. Sind aber nur so Hirngespinste.
MfG
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-09 22:23:09
von meggmann
Wenn Du einen suchst kann ich meine Quelle mal anzapfen. Die Jungs hatten gute Kontakte.
Die die drin sind sind eher dünnwandig. Vielleicht so 2 mm
Re: Frage an LAK Um-/Ausbauer
Verfasst: 2015-09-10 11:32:15
von sugar
Hey, hab auch schon den ein oder anderen Lak bearbeitet. Die querriegel rausnehmen würde ich nicht, man merkt deutlich das diese auch eine Aussteifung sind. Im übrigen ist der lak unten ballig, deshalb wurden die querriegel auch genutzt um den Boden gerade zu bekommen. Zusätzlich sind die querriegel längst versteift, auch das um die Fläche zu stabilisieren. Rausbauen ist ehr schwierig, die Verschraubung ist meistens vergammelt, ich habe die aber immer entfernt, gestraht verzinkt und wieder eingesetzt. Wichtig war ebenfalls das man eine Möglichkeit schafft das Feuchtigkeit abfließen kann. Die Träger sind meistens nur deshalb so verrostet weil die immer unter dem fussboden im feuchten stehen und dort kein luftaustausch stattfinden kann. Baut man alle verstrebungen raus, also Wand und Boden, dann reichen die Enddeckel nicht aus um ein obere Luke zu öffnen ohne das sich der lak merklich verformt. Ebenso ist die dachbegehung dann ein sehr seltsames Unterfangen, stabil ist er dann nur noch am Anfang und am Ende. Einlaminieren von Holz halte ich für keine gute Idee, weil man nie wieder drankommt und anpassarbeiten vom neuen Trägern sollte man sich gut überlegen. Meine Empfehlung, raus, stahlen, verzinken wieder reinbauen jedoch eine Belüftung vorsehen.
Sugar