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Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-10 10:33:20
von Ulf H
... die Wärme kommt schon an, auch wenn sie an einigen Stellen mal ein paar mm Luft und überall einen Holzboden zu durchqueren hat ...

Gruss Ulf

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-10 15:34:07
von tauchteddy
Ich denke, Luft lassen bezieht sich auf Längenausdehnung, nicht zum Raum. Ich hatte zur Wärmeverteilung Bleche aufgelegt, darauf OSB, keine Luft dazwischen :D

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-10 19:18:10
von Worktom2011
Hallo Leute,

Von Kofferaufbauern habe ich den Tipp bekommen über den Rohrleitungen eine 5 mm Aluplatte zu verlegen und darüber den endgültigen Belag.
Ein anderes Forumsmitglied hat statt der Kunststoffleitungen einfach Stahlflexleitungen genommen. Soll es angeblich in allen Längen geben.
Bin selbst noch am planen aber eine Kombination von Fussbodenheizung (für dicke Füsse :lol: ) und Konvektoren an verschiedenen Stellen sowie Wärmetauschern an sensiblen Stellen sollte reichen, oder?

LG Tom

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-10 19:29:19
von micha der kontrabass
Hallo Tobias,

ich habe bei mir auch Fussbodenheizung verbaut.

Heizung ist eine ALDE kompakt 3000, die Teile der Fussbodenheizung habe ich damals direkt bei Alde-Deutschland gekauft, inzwischen verkaufen die gleichen Leute das unter http://freizeit-reisch.de/, dort unter steckverbinder fuer Wasserversorgung links unten suchen. Das ist ein PEX-Rohr Stecksystem, gibt es sicher auch anderswo. ich habe 15mm verbaut, mit Absperrhahn am Heizkreislauf angeschlossen. Das System ist bisher absolut dicht.
An den Stellen, an denen man steht bzw sitzt und unter der Duschwanne (sehr angenehm) habe ich "Wärmeleitbleche fuer Fussbodenheizung" aus Alu verbaut (einfach mal googeln), funktioniert super.

Die FB ist weniger gedacht zum Heizen des Koffers als vielmehr gegen den Wohnwagentypischen kalten Zug von unten, und dafuer funktioniert es auch wunderbar. Ich habe mal ein komplettes Jahr im Wohnwagen gelebt, ohne FB, da ist das jetzt wesentlich angenehmer.
Leg dir einfach ein paar schlingen PEX-Rohr mit wärmeleitblechen in den Boden und fertig ist, wiegt nicht viel, kostet nicht viel...
fertig

Gruss
Micha d.k.

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-28 22:38:57
von Oschi
Guten Abend, ich zitiere mich mal selbst:
Oschi hat geschrieben:In den oberen 30mm der Bodenplatte liegt vollflächig und so dicht wie möglich ein FBH-Verbundrohr mit 10mm Innendurchmesser [...] Durchmesser kann ich nicht empfehlen [...] Ich würde bei uns eine zweite Bahn parallel verlegen, um den Durchflusswiderstand zu verringern.
Ich hatte vor, mit einem Y-Stück am Pumpenausgang/-eingang (DN 20mm) die Leitung aufzudoppeln, da wir noch Platz im Boden und 70m Rohr übrig haben. Mein Gedanke: doppelter Querschnitt = weniger Last für die Umwälzpumpe. Der Meister meinte, dass ich hier einen Denkfehler mache. Am Durchflusswiderstand würde sich nichts ändern. Wer kann mir sagen, was ich hier durcheinander werfe? Aus dem Schulunterricht Physik behielt ich nur: "Der Druck ist überall gleich". Kann ich der Pumpe so das Leben nicht leichter machen und den Rest der 100m Rolle vergessen?

LG Oschi

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-29 0:29:30
von tauchteddy
Du hast den halben Massenstrom durch die doppelte Rohrlänge. Ist schon etwas günstiger, aber nicht so gut wie ein Rohr mit größerem Durchmesser.

Re: Fußbodenheizung - Gewicht/Erfahrung/Preis

Verfasst: 2014-12-29 10:41:19
von Oschi
tauchteddy hat geschrieben:Du hast den halben Massenstrom durch die doppelte Rohrlänge. Ist schon etwas günstiger, aber nicht so gut wie ein Rohr mit größerem Durchmesser.
Danke Tauchteddy, mit dem Suchbegriff Volumenstrom erschloss sich mir die Formelwelt der Hydraulik.

Was ich auf die Schnelle herausfand: Der Rohrdurchmesser ist die entscheidende Größe bei der Bemessung des "Durchflusswiderstands", er geht exponentiell in die Berechnung ein. Meine Pumpe hat eine bestimmte Förderleistung (Volumen pro Zeiteinheit), dadurch stellt sie am Pumpenausgang einen bestimmten Druck bereit. Je nach Durchmesser der Leitung schießt oder tröpfelt es am anderen Ende der Leitung heraus, der Druck ist bis dorthin abgefallen. Der Druckverlust als Druckdifferenz zwischen Anfang und Ende sagt etwas über die Effizienz des Systems aus. Je stärker der Druckabfall, umso größer der Effizienzverlust (~umso schwerer tut sich die Pumpe). Ein Verdoppeln der Leitung am Pumpenausgang halbiert den Volumenstrom und damit die Durchflussgeschwindigkeit. Auch die Durchflussgeschwindigkeit geht in die Berechnung ein, allerdings nicht exponentiell. Ganz wie Du gesagt hast, es bringt schon was, aber nicht so viel wie ein größerer Durchmesser (kann man z.B. hier auch online berechnen lassen)