Hallo,
stimmt, da wo die eckigen Klammern stehen, standen in der Nacht noch viele Zeilen Text. Aber am nächsten Morgen habe ich mir gedacht, dass Sicos Auftritt, sowohl fachlich wie auch orthografisch und stilistisch, unkommentiert viel besser wirkt.
Aber nicht das hier der falsche Eindruck entsteht: Es fällt mir ganz sicher nicht leicht, solche Sprüche zu lesen:
du kannst natürlich deine meinung wieder einmal durch gesundbeten zum allgemeinen stand der wissenschaft machen
Es hat daher bis zum nächsten Morgen gedauert, um wieder zur Ruhe zu kommen.
Wiso ist es einigen Leuten eigentlich so verdammt wichtig, ganz genau zu wissen, was mit meinem Motor passiert ist? Wiso bekomme ich, selbst ein halbes Jahr später, bei jeder sich bietenden Gelegenheit noch mal verbal einen dafür auf die Fresse, das ich meinen eigenen Motor kaputt gefahren habe? Weil es mir nicht wehtut?
Alle die wissen, wovon sie sprechen, zucken zur Zeit mit den Schultern, was den Schaden an meiner Maschine angeht. Nur die, die nicht ein Teil der Maschine wissen es so genau, dass die mich in dem Stil belehren können. Teile sind auf dem Weg zu einer professionellen Analyse, aber das dauert seine Zeit.
Hätte ich man meine Schnautze gehalten und die Karre nach dem Wasserschlag einfach hier im Forum für gutes Geld verkauft! Dann hätte ich jetzt meine Ruhe und statt einem mühsam reparierten ein neues Auto vor der Tür stehen!
Manchmal frage ich mich, ob es Sinn ergibt, als "Felix" an dem Forum weiter teilzunehmen. Wenn das hier das Ergebnis einer technischen Diskussion seien soll, wofür starte ich diese dann? Schön wäre ein Login, was nicht derart in der Öffentlichkeit steht, bei dem ich auch mal Fehler zugeben oder auch etwas anzweifeln darf. Aber das wird es nicht geben, daher werde ich wohl damit leben müssen, dass sich hin- und wieder jemand an mir abreagiert.
Scheinbar bin ich es immerhin wert, das man mich beleidigt. Oder scheint es auch anderen Leuten sehr wichtig zu sein, besser zu wissen, was ich mit dem Wasserschlag so alles falsch gemacht habe. Das kann man auf eine etwas perverse Weise sogar positiv sehen.
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Hat noch jemand Lust zum Thema zurückzukehren?
@Veit: Danke für die Zeichnung, wenn ich das richtig erkenne, so hängen die beiden Pumpenkolben an einem Wägebalken, sodass auf beide Kolben immer mit der gleichen Kraft gedrückt wird. Das so geförderte Schmieröl füllt dann die Rückseite des Benzin-Kolbens und schmiert diesen. Aber würde das Benzin in seiner Dünnflüssigkeit nicht viel lieber in den Spalt des Kolbens wandern und auch bei gleichem Druck das Schmieröl verdrängen? Oder gibt es hier eine Kleinigkeit (z.B. Eigenschaft von Schmieröl vs. Benzin oder ein geringfügig kleinerer Förderkolben auf der Öl-Seite) die dieses verhindert?
Wozu diente diese Pumpe auf der Zeichnung? Als Einspritzpumpe nach dem Dieselprinzip wohl eher nicht, wenn die an die Lima geflanscht wird...
Allgemein bin ich ziemlich verwundet, dass die Schmierung dieses Kolbens so kompliziert ist. Ich hätte gedacht, dass die Kräfte zu den Kolbenwänden vergleichsweise gering sind, die Temperaturen friedlich und die Kolbengeschwindigkeit bei dem geringen Hub recht klein, sodass ich in der Schmierung keine Herausforderung gesehen habe. Oder übersehe ich etwas? Bin zur Zeit im Ausland und habe keine geeigneten Zeichungen, aber ich werde mir das zu hause an einer ESP noch einmal genau anschauen.
Aber davon unabhängig lässt sich die Viskosität im Gegensatz zum Zündzeitpunkt recht einfach messen. Daher könnte man mal mit Schmierzusätzen experimentieren (Pöl bietet sich auf einen ersten Blick geradezu an), wie man die Suppe auf eine Viskosität bringen kann, die im Diesel-Toleranzbereich liegt.
MlG,
Felix