Hallo
In den einzigen Loch wo ich budeln musste bin ich leicht sinnigerweise rein gefahren , auf einen Salzsee , Marokko .
War eine Feuchte Stelle wie andere vorher auch und ich dachte mich kann nichts bremsen .
Wen es dann soweit ist , ist man immer im Stress .
So das ich und meine mit Schauflerin doch glatt vergessen haben , das wir Sandbleche dabei hatten .
Also mehrere Stunden gegraben und Sträucher und Holzreste herbei geschafft .
Die Bergung ging im -nachhinein gesehen eigentlich recht flott ( ca. halber Tag ) , aber wir waren danach fertig mit der Welt .
Da wir an der Algerischen Grenze nähe unterwegs wahren , waren wir sogar mal in Marokko alleine .
Da hast du dann Fragen im Hinterkopf , die können einen schon mal vor den idealen Bergungsverlauf ablenken .
Eine feste Winde am Fahrzeug hift die genauso wie ein Greifzug auch nur , wen du einen Anschlagpunkt hast .
Aber man muß erst gar nicht so oft bergen wen Mann 0,6 bis 0,8 to. weniger mit sich her schleppt .
Also bleibt mein Favorit der Greifzug .
Beim AL habe ich einen 800 kg mit Umlenkrolle dabei und ca. 15m seil ( ja , ich hätte gerne auch mehr , war halt mit dabei und das Geld wächst bei mir auch nicht auf Bäumen

)
Die Emma bekommt einen 1,5to. mit ca. 20 m. Seil und Rolle .
Das reicht für die Bergung .
Wir haben einen Volvo am Hang schon mit einen 1,5to. Greifzug aufgerichtet , da war nicht die Zugleistung des 1.5to. Greifzug das Problem , sondern , das es den Sicherten AL 28 weggezogen hat ( wir haben dann halt einen zweiten davor gespannt

) , das ganze ohne rolle .
Der Größe Killer in solchen Stress Situationen ist Hektik .
Also Ruhe bewahren , eine Zwei Stunden längere Bergung ist kein Welt Untergang .
Einer gibt die Anweisungen und alle folgen .
Wer das macht wird vorher festgelegt .
Es klingt vielleicht komisch , aber wen dann der vorgebende falsch liegt kommt viel schneller zu den Punkt der Einsicht , das es so nicht geht und kann die Verfahrensweise abändern .
Auch wird es schnell gefährlich , wen viele sehr vieles ohne Plan und ziel machen .
Deswegen Berge ich auch nur noch mit dem Lemmy zusammen , er hat die Ruhe und die Übersicht .
Auch wen wir mal anderer Meinung sind , machen wir uns immer an den Anweisungen des führenden , dann ist das höchste was passieren kann , der Satz " na , so geht es nicht " .

Ich bin mir sicher , das man den Schweizer hätte schneller bergen können , ob dazu die Sandbleche beigetragen hätten , ich glaube ja .
Im Nachhinein kann man sagen , hätte man als erste die Vorderräder anheben müssen und die Sandbleche unterlegen müssen um die vor den weiteren absingen zu sichern .
Dann hätte ein graben gezogen werden müssen um die weitere Unterspülung zu verhindern .
Dann die Hinterräder frei budeln und sie anheben um dann mit festen Holz und Steine zu unter füllen .
Danach wäre ein Greifzug oder Winde geschickt gewesen und den LKW raus zuziehen .
Wen dann noch jemand drin sitzt und mit sehr viel Gefühl an der Kupplung und gas ein wenig Unterstützung leistet ( auf keinen Fall der Vater von Tino

) dann wäre der LKW in zwei bis maximal drei Tagen draußen gewesen .
Aber hinterher ist man immer schlauer .
Gruß
Oli