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Verfasst: 2011-02-15 18:57:58
von micha der kontrabass
neuverlegen auf alte Lärchendielen???

Dann reiss wenigsten die Dielen vorher raus, ich werde die dann kostenlos entsorgen.

Wenn du ´s am We machst, kann mir Christian die Dinger nächste Woche gleich mitbringen.... :eek:


Viele Gruesse
Micha d.k.

Verfasst: 2011-02-15 20:13:01
von Veit M
Zumindest ist noch nicht der Vorschlag gekommen die Dilen mit Sika zu verkleben. :angel:

Ist ja auch kein Schiff. :)

Ciao

Veit

Verfasst: 2011-02-15 20:41:03
von werner
Moin Jürgen,

als "Neuoberpfalzbayer" mit neuer 250 Jahre alten Immobilie mein Tipp - großen Profi-Bandschleifer mieten, bei altem Kleister auf dem Holz nicht an den Bändern sparen (sind allerdings nicht billig).

Bohrständer habe ich von Proxon und Metabo - der Metabo ist recht stabil, um Längen besser ist allerdings meine alte Aborga Standbohrmaschine.

Als Bohrhammer werkelt eine gebrauchte Hilti hier um, nichts dran auszusetzen. Begeistert sind wir vom Fein Multimaster, der hat sich bei kniffeligen Arbeiten echt bezahlt gemacht. Ansonsten ein Sammelsurium an Metabo, Makita, Fein und grünen Bosch (wobei letztere als erste schwächeln)

hth, Werner

Verfasst: 2011-02-15 21:04:44
von Tomduly
Moin Jürgen,

willkommen im Club :happy:

Ich würd mir noch die Unterseite des PVC-Belags anschauen, wenn da kein Juterücken ist, dann können da auch hässliche Fasern drin sein. Asbest war von den 70ern bis Mitte der 80er bei PVC-Belägen durchaus "modern", ältere Beläge haben meist nen Juterücken.

Welche Bodenbeläge können Asbest enthalten?

Je nach dem würde ich zwischen Abschleifen und Dielen auswechseln abwägen.

Wir hatten in unserer "Stube" echt amerikanische Pitch-Pine Dielen (schöne Brandzeichen auf der Rückseite), 100 Jahre alt. Leider hatte der Vorbesitzer in den 70er die glorreiche Idee, den schiefen Boden mit einer harzartig-zähen Kunstmasse "auszugleichen" - abschleifen war erfolglos. Wir entschieden uns fürs Auswechseln und freuen uns nun über schöne geölte Lärchendielen - ein frischer Holzboden hat auch was.

Grüsse

Tom

Verfasst: 2011-02-15 22:01:14
von Veit M
Abfräsen bzw. Hobeln?

Geht zwar mehr runter als beim schleifen aber dafür dründlich. :ninja:

Ciao

Veit

Verfasst: 2011-02-15 23:16:40
von Mike
Hi Jürgen,
schau auch mal wie dick die alten Dielen sind, evtl. lohnt es sich gar nicht mehr die zu schleifen. Früher haben die gerne zu dünne Bretter genommen. Ich habe 34 mm Lärchendielen verbaut, mein Bruder 80 mm Doppelnut Fichte, da knarzt nix.

Als Sauger rate ich zu einem der den Filter rüttelt und Feinststäube filtert. Ich habe da einen Starmix.
Gruß
der Mike

Verfasst: 2011-02-15 23:37:03
von roman-911
hi Jürgen,

ich habe bisher 3 parkett/dielenböden abgeschliffen.
mittel:
staubmaske !!!! am besten ordentlich mit wechselbaren hochwertigen filtern !
parketschleifer
kleberreste mit 80 ger papier schleifen...wenig druck...
setzt sich dann nicht so schnell zu...pausen machen... hitze vermeiden...

viel spass... :D

Re: alte Lärchendielenböden abschleifen - womit?!

Verfasst: 2011-09-07 4:32:50
von Lassie
Hallo zusammen,

es ist vollbracht: http://www.jlaske.de/wp-blog/

Nach 10 Wochen Power-Renovierung sind wir fast fertig - der grösste Teil der ehemals alten Hütte ist gut auf Vordermann gebracht.
Wir haben nun in jedem Raum den Lärchenholzboden freigelegt und abgeschliffen - ein Traum!
Die Arbeit wurde an mehreren Wochenenden mit einem Profi-Bandschleifer von Verleihnix aus München gemacht. Achtung, es gibt auch einen Verleihnix-Nord aus dem Münchner Norden - die haben zwar Logo und Namen gemein, sind aber 2 verschiedene Firmen und können dem 'Original' aus dem Münchner Süden in Punkto Service und Kundenfreundlichkeit nicht das Wasser reichen :cold:

Wir machten gesamt 2 Schleifdurchgänge: einmal mit einem groben 16er Band, damit gingen Kleber und Sisalreste des verklebten PVC-Bodens hervorragend weg. Mit einem 40er Band dann den Feinschliff und die Struktur des Lärchenholzes herausgearbeitet, anschliessend mit einem speziellen Parkett-Hartlack 3x den Boden eingelassen und versiegelt - schaut super aus und alle Handwerker waren begeistert!
Das Quietschen im Obergeschoss ist weniger geworden, allerdings nicht eliminiert. Die Lärchenholzdielen sind als Nut-und-Feder-Bretter verlegt und waren nicht zerstörungsfrei bzw einfach zu entfernen. Also lassen wir die Quietscherei halt und akzeptieren es als Charakter des Hauses.

Jetzt erhole ich mich etwas von der Bauerei an unserer Immobilie und gehe vor Weihnachten den Endspurt (Bad, Saunakabine, Treppenhaus) an.

Viele Grüsse, nun wieder aus Shanghai,
Jürgen

Re: alte Lärchendielenböden abschleifen - womit?!

Verfasst: 2011-09-07 9:09:30
von Ulf H
Das Quitschen kommt von den Nägeln ... der Boden quillt und zieht den Nagel damit etwas heraus ... dann schwindet er wieder ... der Nagel bleibt aber gelockert ... nun liegt so ein Boden auch nicht immer an allen Auflagern fest auf ... und nach oben kann er ja jetzt durch den gelockerten Nagel etwas weg ... tritt man auf so eine hohl liegende Stelle, rutscht der Boden am Nagel entlang dorthin wo er eigentlich hingehört ... und quitscht dabei ... techneisch stört das alles nicht, die Nägel arbeiten sich auch nicht mit der Zeit ganz aus dem Boden heraus, sondern bleiben in eben dieser Zwischen-Quitsch-Position stehen ... das Quitschen bekommt man nur weg, wenn man den Boden anschraubt ... dann hat man allerdings das Problem der freiliegenden Schraubenköpfe ... und die bekommt man im Boden auch nicht irgendwie einfach und schön "überspachtelt" ... von daher habe ich nur Böden angeschraubt, die dann wieder überdeckt wurden ... dann war aber auch Ruhe ... hier gilt also ... Quitsch akzeptieren und den Lärchenboden geniessen ...

Gruss Ulf