Seite 2 von 3
Verfasst: 2007-02-11 17:46:08
von Ingenieur
Hallo,
die Betonmischermethode ist bewährt und man hat fast keine Handarbeit.
Jedweder Drahtbürsteneinsatz ist auf den Boden beschränkt. Bei Sandstrahlen
mag es auch noch ein bischen die Wandungen hinauf gehen.
Chemie ist ganz schlecht. Und eine haftfähige Stahloberfläche erreicht man so
auch nicht.
DuPont vertreibt Farben zur Innenbeschichtung von Mineralöltanklagern und
Tankschiffen.
Wenn ich einen Fahrzeug-Tank zu sanieren hätte, würde ich mal ein Muster
zum Ausprobieren organisieren. Das habe ich bei meiner Baggersanierung auch
gemacht. Der Vertreter hat mir dann 2 Sorten 2K-Farbe für's Fahrgestell gebracht.
Die Innenlackierung würde ich mit der Betonmischermethode machen:
2K-Farbe anmischen, Verdünner dazu, in den Tank kippen, am Boden verlaufen
lassen, und dann den Mischer anstellen für Wände und Oberseite.
Zum Schluß die Öffnungen aufmachen und Kopfüber die Überschüssige Farbe
rauslaufen lassen.
Oder eben spritzen - aber wer kann denn schon einen so kleinen Hohlraum innen
fehlerfrei einnebeln ?
...
Verfasst: 2007-02-11 19:33:41
von SteigerMan
Habt ihr noch einen Tp im Bezug auf die Dieselfilter und/oder Wasserabscheider?
Verfasst: 2007-02-11 21:34:22
von stephan
lass das bisschen rost drin und wechsle lieber öfters den filter. tank dann immer voll halten und der rost ist auch bald von selbst im filter weg. bei vollem tank dürfte sich kaum neuer bilden.
bei unseren russen hier sieht der tank so ab werk aus und macht auch seine 15 Jahre...
gruß
stephan
Verfasst: 2007-02-11 21:58:15
von SteigerMan
Denke ich auch. Da ich den Tank nun ausgebaut habe, werde ich ihn morgen mit Salzsäure entrosten und mit Phosphorsäure phosphatieren und dann schön voll tanken. 20% Sprit dazu und gut ist.
Wäre ein weiterer Vorfilter in der Ansaugleitung wie dieser zu empfehlen?
Derzeit wird halt das kleine Filtersieb direkt verstopft. Der Zusatzfilter hat eine größere Oberfläche und man sieht auch direkt wenn er zu ist.
http://cgi.ebay.de/Kraftstoff-Filter-M- ... dZViewItem
Verfasst: 2007-02-11 22:08:54
von stephan
ein Filter direkt über dem Tank bringt immer etwas. Ich habe bei mir einen kleinen Plastikfilter in der Leitung stecken. Der kostet nichts, kann nicht zerbrechen und ist überall zu bekommen...
gruß,
stephan
Verfasst: 2007-02-11 22:28:34
von SteigerMan
Verfasst: 2007-02-11 22:41:32
von Ingenieur
Hallo,
schön wäre ein Vorher-Nachher Foto von der Entrostung per Salzsäure.
...
Verfasst: 2007-02-11 22:42:25
von SteigerMan
Werd ich liefern ! Vorher habt ihr ja schon.
Verfasst: 2007-02-12 19:10:46
von SteigerMan
Ingenieur hat geschrieben:Hallo,
schön wäre ein Vorher-Nachher Foto von der Entrostung per Salzsäure.
...
So, die Tankreinigung ist abgeschlossen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Ablauf:
Tank leeren, groben schmodder mit Hochdruckreiniger entfernen. Tank komplett mit heißem Wasser und Netzmittel (Pril) füllen und einen tag stehen lassen. Einen Teil ablaufen lassen und Tank schütteln. Natürlich alles nur in Ablauf mit Ölabscheider!
Tan ist nur sauber. Nun die Salzsäure einfüllen. Ich habe einen Liter benutzt. Öffnungen schließen und Tank in alle Richtungen schwanken. Das ganze etwa 1/2 Stunde einwirken lassen. Achtung, Schutzmaßnahmen wie Handschuhe, Schutzbrille benutzen. Dämpfe nicht einatmen. Die Salzsäure in einen leeren Eimer leeren (wird noch gebraucht.
Tank 1/4 mit Wasser füllen und einen Schuß Salmiakgeit zum Neutralisieren der Säure einfüllen. Tank gut schwenken, mit klarem Wasser wiederholen.
Leider hatte ich keine Phosphorsäure zum passivieren da, also hab ich es mit Salpetersäure (Halbkonzentriert) versucht. Das ganze war nicht so sehr erfolgreich. Danach war der tank wieder angerostet. Also das ganze mit der Salzsäure wiederholt. Danach war der Tank aber wie neu. Dann habe ich einen Heißluftfön (zum Abbrennen) in den Tank gehalten. gleichzeitig mit Druckluft >Frischluft beigeführt. So konnte der Tank schnell austrocknen.
Die Bilder sprechen für dich.
Auf eine Innenbeschichtung habe ich verzichtet. Dafür noch einen Zwischenfilter in die Saugleitung eingebaut.
Eine Frage am Rande. Wie schnell geht das mit dem Kondenswasser bei nicht vollem Tank? Ich habe jetzt erst mal 20 Liter drin und eine Probefahrt gemacht. Alles bestens. Wie schnell sollte ich nun wieder volltanken?
P.S. Frage an Mod. Warum werden meine Bilder nicht in der Vorschau angezeigt ? (sondern nur beim klicken)?
Verfasst: 2007-02-12 19:16:49
von reo-fahrer
SteigerMan hat geschrieben:P.S. Frage an Mod. Warum werden meine Bilder nicht in der Vorschau angezeigt ? (sondern nur beim klicken)?
das wissen wir selber nicht so genau... Bei pngs funktioniert es problemlos, bei jpegs irgendwie nicht, wobei das Problem an der Forensoftware liegt.
MfG
Stefan
Verfasst: 2007-02-12 19:34:55
von AL28
Hallo
@ SteigerMan
Eine Frage am Rande. Wie schnell geht das mit dem Kondenswasser bei nicht vollem Tank? Ich habe jetzt erst mal 20 Liter drin und eine Probefahrt gemacht. Alles bestens. Wie schnell sollte ich nun wieder volltanken?
Kommt auf die Metall Qualität an . Wen du Pech hast , geht es so schnell das du zusehn kannst .
Selber schon an einen Suzuki GSX 750 L gesehen .
Gruß
Oli
Verfasst: 2007-02-13 1:24:13
von felix
Hallo Jungs,
auf keinen Fall die Tanks von innen beschichten!!!
Wir fahren keine Edeloldtimer, sondern Reisefahrzeuge. In vielen Ländern kommt es vor, dass der Diesel mit Wasser gestreckt wird. Damit sich das Wasser im Diesel löst, bietet sich alte Bremsflüssigkeit an. Sollte jemand mit einem von innen lackierten Tank an eine solche Tanke geraten, kann er alle Filter Tauschen den ganzen Tank ablassen.
Ein Dieseltank rostet eh nicht von innen, wenn nur Diesel drin ist. Einfach mal von Zeit zu Zeit einen Schluck ablassen, oder wenn er ganz Leer ist nen Liter Bremsflüssigkeit oder Spiritus vorm Tanken reinschütten. Dann rostet innen garnichts.
Von Aussen rosten sie aber schon durch.
MlG,
Felix
Verfasst: 2007-02-13 2:07:24
von Ingenieur
Hallo,
optisch erstmal ein schönes Ergebnis.
Etwas weiter oben hatte ich schon auf die Rostnarben hingewiesen.
Und jetzt wird's kompliziert, denn rein optisch sieht's schick aus, aber auf der
Innenseite, und insbesondere im Narbengrund werden die Chlorionen die
Interkristalline Korrosion (früher als Lochfraß bezeichnet) stark vorantreiben.
(Natürlich nur, wenn irgendwie wieder Wasser in den Tank kommt.) Ich kann
noch nicht nachvollziehen, wie die Salpetersäure die Chorionen
eleminieren sollen.
Da wollen wir mal hoffen, daß innerhalb der Zeitspanne von Reinigung bis
Befüllung nicht viel Zeit vergeht, oder eine Stickstoff-Füllung erfolgt.
Zusätzlich zu den 'nachher Foto' würde mich auch ein Foto in einem halben
Jahr interessieren.
Der Einwand von Felix ist natürlich berechtigt, aber Bremsflüssigkeit im Sprit
ist ja nicht der Normalfall.
...
Verfasst: 2007-02-13 10:46:29
von scynet
Das ist echt ein spannender Versuch.
Einige Dinge versteh ich nicht: Warum löst Salzsäure Rost? Das Ergebnis ist eindeutig will ich nicht bestreiten aber warum funktioniert das?
Die Salpetersäure sollte ne art Aufnitrieren sein?
Phosphorsäure wäre sicher auch nicht schlecht gewesen.
Was ist das für ein schwarzes ...Nupsi.. in dem Tank? Tankgeber?
Ich bin sehr gespannt wie das ausgeht Salzsäure nur einmal ausgespült find ich bischen wenig. Wenn das so durchgeht is es echt ne gute Arbeitsanleitung zur Tanksanierung. Ich hab auch nen Stahltank deshalb mein Interesse. Lass mich bitte wissen wie das weitergeht.
Gruss Alf
Verfasst: 2007-02-13 11:01:34
von Bahnhofs-Emma
Hallo zusammen,
ich laboriere ja auch seit einiger Zeit mit meinen Tankproblemen herum, aktuell allerdings mit einem recht befriedigenden Zustand, weshalb ich bei weitem noch nicht alle Tipps ausprobiert habe, die ich bekommen habe. Die folgenden Überlegungen sind daher eher theoretischer Natur, aber wenn's hilft...
Die nach der Säurespülung erzielte Oberfläche ist unbestritten rostfrei. Vermutlich ist die Oberfläche jedoch aufgerauht und hat daher jetzt insgesamt mehr Fläche, auf der sich wieder Rost ansetzen kann. Mit einer Ladung Bleischrot oder auch den Kügelchen, die früher in den Schnüren zum Beschweren von Vorhängen verarbeitet waren lässt sich ein solcher Tank durch heftiges Ausschwenken oder die Betonmischermethode vermutlich von innen so behandeln, dass die Oberfläche wieder eine glattere Struktur bekommt und evtl. auch geringfügig verdichtet wird. Der Bleiabrieb im Kraftstoff sollte bei unseren alten Motoren ohne irgendwelche Katalysatoren oder Filter unkritisch sein. Lässt sich so evtl. sogar eine dünne Bleibeschichtung der inneren Tankoberfläche erzielen, durch die ein erneutes Rosten erschwert wird?
Nur so eine Idee, die ich mir aus diversen Tipps zusammenreime...
Grüße
Marcus
Verfasst: 2007-02-13 11:11:37
von SteigerMan
scynet hat geschrieben:Warum löst Salzsäure Rost? Das Ergebnis ist eindeutig will ich nicht bestreiten aber warum funktioniert das?
Die Salpetersäure sollte ne art Aufnitrieren sein?
Phosphorsäure wäre sicher auch nicht schlecht gewesen.
Was ist das für ein schwarzes ...Nupsi.. in dem Tank? Tankgeber?
Ich bin sehr gespannt wie das ausgeht Salzsäure nur einmal ausgespült find ich bischen wenig. Wenn das so durchgeht is es echt ne gute Arbeitsanleitung zur Tanksanierung. Ich hab auch nen Stahltank deshalb mein Interesse. Lass mich bitte wissen wie das weitergeht.
Gruss Alf
Aus Eisenoxid (Rost) + Säure bildet sich das entsprechende Eisensalz.
Säuren greifen natürlich das Eisen selbst auch an. Phosphorsäure ist da noch relativ freundlich; muss aber trotzdem nach dem Entrosten gründlich entfernt werden.
scynet hat geschrieben:Die Salpetersäure sollte ne art Aufnitrieren sein?
Phosphorsäure wäre sicher auch nicht schlecht gewesen.
Gruss Alf
Technisch löst man Oxidschichten von Eisen mit Schwefelsäure ab, der ein Inhibitor zugesetzt ist - die Säure lässt das blanke Metall in Ruhe.
Mit Phosphorsäure kann man Eisen Passivieren, es wird eine Schutzschicht erzeugt...
Das hat allerdings mit der Schwefelsäure nicht so ganz funktioniert...
scynet hat geschrieben:Was ist das für ein schwarzes ...Nupsi.. in dem Tank? Tankgeber?
Gruss Alf
Ja, das ist der Tankgeber
scynet hat geschrieben:Salzsäure nur einmal ausgespült find ich bischen wenig.
Gruss Alf
Ich sagte, dass ich die Säure mit Salmiakgeist (Ammoniakwasser, Ammoniumhydroxid, NH4OH) neutralisiert habe. Es bleibt also bestenfalls eine alkalische Lösung über, die lange nicht so aggresiv ist wie die Säure vorher. Und natürlich gut nachspülen. Nach dem Trocknen den Tank voll Diesel (ist ja auch Rostschutz)
Verfasst: 2007-02-13 22:30:17
von Ulf H
Wegen Wasser im Diesel.
Das mit Spiritus Um Wasser zu entfernen hab ich ja schon öfters gehört, aber Bremsflüssigkeit ??? Greift die nicht alles an, was Ihr auf dem Weg begegnet ??
Gruß Ulf
Verfasst: 2007-02-15 19:34:46
von SteigerMan
SteigerMan hat geschrieben:Habt ihr noch einen Tip im Bezug auf die Dieselfilter und/oder Wasserabscheider?
Wie ist das mit einem Diesel-Wasserabscheider-Filter? Ich denke Wasser wird ja immer wieder im Tank landen, macht das mit so einem Filter dann sinn?
Hat einer einen Tip, wie ich den alten, orginal-Kabinenhimmel (so eine weiße, gelochte Plane) sauber bekomme oder austauschen kann? Die sieht nicht merh wirklich schön aus.
Ach ja übrigens ALAAAAAF!!!
Verfasst: 2007-02-21 19:31:18
von LF8
Ich habe da noch eine Frage zur Wasserbindung:
Kann ich da auch Lampenöl nehmen?
Da steht folgendes drauf:
Lampenöl - Dünnflüssiger paraffinischer Kohlenwasserstoff,
VbF: A III, für Petro- und Öllampen
Geht das?
Danke und Gruß
Alexander
Verfasst: 2007-02-21 19:41:40
von micha der kontrabass
@LF8
neeeiiinnn,
Öl und Wasser mischt sich nicht!
Viele Grüsse
Micha d.k.
Verfasst: 2007-02-23 20:15:22
von SteigerMan
Ulf Helle hat geschrieben:Wegen Wasser im Diesel.
Das mit Spiritus Um Wasser zu entfernen hab ich ja schon öfters gehört...
Gruß Ulf
Könnt Ihr mir dazu was näheres sagen? Einfach Spiritus mitin den Tank, um das Wasser mit dem Diesel zu vermischen? Ich glaube aber nicht das das geht... Spiritus ist doch kein Emulgator...
Verfasst: 2007-02-23 23:01:33
von Ingenieur
Hallo Steigermann,
nee, Spritus ist kein Emulgator. Wenn Du sowas suchst, müßtest Du Spüli
in den Tank kippen. (Da habe ich aber keine Erfahrungswerte.)
Spritus ist mit Wasser in jeder beliebigen Konzentration mischbar.
Spiritus brennt im Allgemeinen, wenn er mehr als 50 % Alkohol enthält.
Beim Verbrennen wird ein Diesel-Spiritus-Gemisch angesaugt und verbrannt.
Das Wasser ist dann 'weg'. Das kann sogar eine kleine Leistungssteigerung
bringen. (Siehe Wassereinspitzung beim Diesel.)
...
Verfasst: 2007-02-24 9:57:17
von SteigerMan
Gibt es denn Erfahrungswerte wie viel da rein sollte?
Verfasst: 2007-02-24 13:31:07
von Ingenieur
Hallo,
ich kippe immer so alle halbe Jahr 1/2 Liter in die PKW Tank's.
Dem Jupiter spendiere ich 1 Liter Spiritus pro halbe Jahr.
Anschließend volltanken und losfahren.
...
Verfasst: 2007-02-24 13:45:53
von rocknroll
SteigerMan hat geschrieben:Ulf Helle hat geschrieben:Wegen Wasser im Diesel.
Das mit Spiritus Um Wasser zu entfernen hab ich ja schon öfters gehört...
Gruß Ulf
Könnt Ihr mir dazu was näheres sagen? Einfach Spiritus mitin den Tank, um das Wasser mit dem Diesel zu vermischen? Ich glaube aber nicht das das geht... Spiritus ist doch kein Emulgator...
spiritus ist Allohol
kannste reinkippen was ich weiß, aber eigentlich ein Benzinersatz, aber zum Tankreinigen..... könnt gehen, Alkohol tötet Bakterien und Keime, also auch die im Tank.
Chlor(rix) tötet übrigens auch hervorragend Schimmel. Obs für den Tank taugt, keine Ahnung, ich probiers aus.
Verfasst: 2007-02-24 17:54:53
von SteigerMan
und damit vermischt sich dann tatsächlich das im Tank befindliche (Kondens)Wasser mit dem Diesel und wird mit verbrand?
Verfasst: 2007-02-24 19:57:16
von rheinpilot
...genau:
Spiritus ist Äthanol ist Alkohol....
Manchmal auch als Bio- Alkohol in der Reklame...
Auch Isopropanol oder Methanol sind Alkohole....
Sogar " Bremsflüssigkeit " gehört zur chemischen Gruppe der Alkohole....
Im Bier sind ca. 5 % Alkohol/ Äthanol/ Bio-Alkohol, im Schnaps ab ca. 30 %, im starken Rum auch 80 % Alkohol....
Methanol ist ein Alkohol und giftig und entsteht beim unprofessionellen / kriminellen " Schnaps "- Brennen neben dem Äthanol.
Alle Alkohole haben die Eigenart, Wasser zu binden. Diesel und Benzin vermischen sich nicht mit Wasser. Da Wasser schwerer als Benzin oder Diesel ist, sammelt es sich an den tiefsten Stellen im Kraftstoffsystem, also am Boden des Tanks, in Kraftsstofffiltern etc.
Wenn man also Alkohol in den Tank schüttet, bindet er sich mit dem vorhandenen Wasser im Tank / Kraftstoffsystem. Alkohol mischt sich auch mit Benzin und Diesel. Der wasserverdünnte Alkohol fliesst also mit dem Benzin / Diesel in den Brennraum und verbrennt dort. Das Wasser wird bei der Hitze zu Wasserdampf und verlässt mit den Brenngasen = Abgasen den Motor.
Ein Liter Alkohol kann also mehrere Liter Wasser aus dem Kraftstoffsystem entfernen.
Der billigste Alkohol ist ( Brenn- ) Spiritus, das ist " genussuntauglicher " Äthanol, dem chemische Stoffe zugesetzt werden, damit er nicht mehr getrunken werden kann. Deshalb zahlt man keine Alkoholsteuern dafür.
Gegen Kondenswasser im Tank hilft also: Immer schön voll tanken und gelegentlich einen Liter Spiritus in den Tank.
Liebe Grüsse
Theo
PS : Methanol wird z.T. dem Benzin zugesetzt, z.B. gegen Vergaservereisung oder bei Rennmotoren. Aber das ist eine andere Geschichte...
Verfasst: 2007-02-24 22:05:57
von SteigerMan
Sehr interessant! Das hab sogar ich noch nicht gewusst. Werde gleich morgen einen Reagenzglas-Versuch starten.

Re: Wasser im Dieseltank? Tanksanierung
Verfasst: 2016-08-30 14:46:53
von Romenthaler
Hallo Herrschaften,
Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Tanksanierungs-Sets, die vom Korrosionsschutzdepot angeboten werden. Diese bestehen aus i.) Reinigungsmittel/Degreaser, ii.) Entroster und iii.) Beschichtung. Da ich mit den Jungs vom Korrosionsschutz Depot gute Erfahrungen gemacht habe, wuerde ich erst mal vermuten, dass dies erprobte Ware ist und die Beschichtung auch im Lkw Dauereinsatz funktioniert.........ABER......
.....HABT Ihr solche Tanksanierungs-Mittel mal ausprobiert?
Hintergrund: Zwei Stahltanks sind innen verrostet und setzen die Filter immer wieder zu. Da ich nicht immer einen vollen Tank habe und auch Diesel mit Biozusatz tanken muss, wird da auch immer Wasser wieder reinkommen.....und somit der Rost folgen. Ich muss also doch eher "beschichten" und so au Rostvorsorge hoffen.
Neu gibt es die Tanks nicht mehr.....
Kennt Ihr die Tanksanierungs-Sets?
Gruesse
Artus
Re: Wasser im Dieseltank?
Verfasst: 2016-08-30 15:20:35
von Olbi1904
Zwei Sachen:
1. Der goldene Spaten für das ausbuddeln eine 9 1/2 Jahre alten Threads geht an...... Romenthaler!
2. Sicher dass es Rost ist? Habe gerade hier eine Dieselpest, da dachte ich im ersten Moment auch an Rost, auf den zweiten Blick ist es dieses elendige Scheisszeug.