Re: Fernreise: Sprinter oder Iveco Daily? Dopfer, Bimobil oder Woelcke?
Verfasst: 2026-02-02 15:56:21
Es ist Winter 
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Jepp, da gibt's ein Kurzwort KISS (Keep it simple and small) Muss man aber auch mögen, wir mögens.R2D2 hat geschrieben: ↑2026-02-02 13:59:53Für mich wäre "mehr Fahrzeugwert" gleichzeitig auch "mehr Ballast" und dasselbe gilt für mich für die Technik (was nicht da ist, kann nicht kaputtgehen). Komfort und Luxus ergibt sich bei mir aus dem Privileg, viel frei verfügbare Zeit zu haben und auf Reisen ein minimalistisches, entschleunigtes Leben führen zu können, immaterielle Dinge genießen zu können und eine gesicherte (finanzielle) Absicherung für Notfälle zu haben ...ein absolut ruhiger Freistehplatz abseits der Massen ist mir dabei wichtiger, als alles, was mit Geld zu kaufen ist!
Nach mehreren Wochen eCanter kann ich (177cm) aus eigener Erfahrung sagen, dass das Fahrerhaus für durchschnittliche Mitteleuropäer, die das japanische Gardemaß überschreiten, nicht tauglich ist. Man stößt sich, selbst wenn man vorher dran denkt, beim Einstieg regelmäßig die Omme.Donnerlaster hat geschrieben: ↑2026-02-02 11:52:37Den Fuso findest du unter www.auto-wilde.de. , der hat eine ( interessante) Kleinserie aufgelegt.
Da gibt es auch vom Explorer ein Test-Video zu. So weit
Ich mich erinnere, schien das Auto nicht uninteressant zu sein.
Der Umbauer Dopfer baut nun halt mal standardmässig zwischen Alkoven und WC eine Schiebetür ein ... daher frage ich in die Runde ... aber wenn nur Ironie zurückkommt ...w3llschmidt hat geschrieben: ↑2026-02-01 22:05:13Echt jetzt? Vielleicht doch nicht lieber "Mein Schiff"?
Deckt sich mit meiner Vermutung ... konnte bisher auch nach viel Recherche keinen Bericht finden, dass jemand seinen 4x4 Sprinter wegen Funktionsmange des Werksallrads versenkt hat.Ulf H hat geschrieben: ↑2026-02-02 10:20:27... in Furten braucht man vor allem Wattiefe ... Verbrennungsluftansaug ist das eine, wasserscheue Elektrik was anderes ... anstatt Allrad und nachträglich reingefrickelte Sperre wuerde ich mir fuer die entsprechenden Strecken ein Begleitfahrzeug suchen ...
Gruss Ulf
Der Trade-off zwischen dem Sprinter und Iveco ist eigentlich recht klar: Iveco ist klar geländetauglicher, aber aus der Strasse viel lauter und ruppiger und letztendlich ist man auch auf einer Reise um den Globus mehr auf Strassen, als auf Pisten unterwegs ...Lassie hat geschrieben: ↑2026-02-02 10:39:22Servus Carsten,Ist der Iveco insgesamt geländetauglicher als der Sprinter?,
ein guter Freund hat einen Iveco Daily 75-18 und ist vorher Sprinter gefahren. Er hält den Iveco im Bereich der knapp 7 to für tauglicher und nach den Papierdaten (Starrachsen, Sperren, Untersetzung, Leiterrahmen) mag ich ihm gerne glauben.
Wie so immer kommt es halt darauf an - man kann jedes potente Fahrgestell mit großem und schweren Aufbau, ungünstiger Gewichtsverteilung, in der Fahrsituation ungeeigneten Reifen etc seiner Fähigkeiten berauben. Und dann ist noch die Frage, was Fahrkünste und Popometer des Fahrers ( und Beifahrers) sagen, bzw welche Strecken & Pisten man wirklich fahren will - das entscheidet letztlich am Ehesten über die sinnvolle Fzg-Größe, Gewicht und mögliche Ausstattung und verfügbarer Wohnraum.
Viele Grüße
Jürgen
Ich bin schon einige wilde Pisten gefahren, halt mit einem Landcruiser ... der Punkt bezüglich "Begehrlichkeit" ist sehr valide ... bis wir dort ankommen, wird das Fahrzeug schon auf mindestens zwei Kontinenten gewesen sein und sicher genug Patina angesammelt haben (wobei so ein alter Grenzschutz Kurzhauber natürlich nicht zu toppen ist)R2D2 hat geschrieben: ↑2026-02-02 11:01:16Moin SwissFall,
wenn ich "Tiny House", "Dopfer", "Bimobil" und "Woelcke", womöglich als Neufahrzeug, und von Angst vor klappernden Schiebetüren höre, denke ich spontan, dass ihr gar kein 4x4 braucht...sorry, war wirklich der erste Gedanke.
Ich treffe auf vielen Touren mit meinem dann meist schlammverschmierten und sowieso verkratzten 40 jährigen Bremer (ohne Allrad und Sperre) unterwegs immer wieder auf solch technisch hochgerüstete und fein polierte Fahrzeuge, deren Halter sich nicht trauen, einen rudimentären Feldweg mit eingeschränktem Lichtraumprofil und einigen Schlammpfützen zu befahren. Ich staune immer wieder, wie weit ich mit meinem treuen Bremer doch komme, der begrenzende Faktor ist bei mir, wohlgemerkt bei weitgehender Trockenheit, meistens der eigene Mut (und der würde auch noch mit steigendem Fahrzeugwert antiproportional sinken ;-)). Auf einer unscheinbaren, nassen Wiese mit Gefälle hilft auch Allrad nicht zuverlässig!
Ich will damit nur sagen, dass Allrad von "Newcomern" oft völlig überbewertet wird, oft gerade von den Leuten, die vielleicht etwas ängstlich und unerfahren sind ("egal, nehmen wir zu Sicherheit noch Allrad"). B.t.w., wenn ich stecken bleibe, zieht mich ein Sprinter mit Sperre raus, wenn der festhängt, befreit ihn ein größerer mit 4x4, nächstes Bergefahrzeug in der Kette wäre dann ein 4x4 LKW...aber wenn letzterer dann festhängt, braucht es schon fast einen Bergepanzer ;-)...
Einer der beiden Hauptaspekte für die Planung einer längeren Reise wäre neben möglichst einfacher, bewährter und weltweit beherrschbarer Technik für mich der Punkt "Begehrlichkeit"...und ich würde im Hinblick auf Ziele wie Südamerika und Afrika auf ein hochpreisig wirkendes Fahrzeug verzichten! Lieber etwas rustikales in Richtung LKW oder Nutzfahrzeug.
Mir fällt da unter 7,5t sofort der MB Vario ein...oder ein MB Kurzhauber...
Ich hätte aus den oben genannten Gründen arge Bauchschmerzen mit einem (Neu)Fahrzeug mit dem Wert einer Eigentumswohnung außerhalb von Westeuropa zu reisen, mir persönlich würde das schon gewaltig meine gefühlte Freiheit und Unbeschwertheit beim Reisen einschränken! Aber meine eigene Definition von Luxus auf Reisen bezieht sich auch eher nicht auf den (Wohn)komfort, den ich eh alltäglich zuhause habe...
LG
Frank
Den Fuso gibt es in Europa nicht mehr als Basisfahrzeug, da MItsubishi die neue Euro Norm offenbar nicht mehr umsetzt - wäre sonst meine erste Wahl gewesen.LutzB hat geschrieben: ↑2026-02-02 11:43:31M.E.n. kann man Sprinter und Daily überhaupt nicht miteinander vergleichen. Die Fahrzeuge sind nach völlig unterschiedlichen Konzepten konstruiert und gebaut worden.Lassie hat geschrieben: ↑2026-02-02 10:39:22......ein guter Freund hat einen Iveco Daily 75-18 und ist vorher Sprinter gefahren. Er hält den Iveco im Bereich der knapp 7 to für tauglicher und nach den Papierdaten (Starrachsen, Sperren, Untersetzung, Leiterrahmen) mag ich ihm gerne glauben. .......Ist der Iveco insgesamt geländetauglicher als der Sprinter?,
Wenn man einen adäquaten Vergleich zum Allrad-Daily sucht, kommt man um den Mitsubishi Fuso mit 4x4 - Antrieb nicht umhin. Ist, denke ich, der einzige in der gleichen LLKW-Klasse wie der Daily.
Lutz
p.s. hatte der Woelcke mit dem Fuso nicht mal sowas, wie 'ne Kleinserie aufgelegt?
p.p.s. gefunden:
Woelcke - Autark Explorer E3 auf Fuso Canter https://www.woelcke.de/expeditionsmobil ... anter.html
Der Begriff "Tiny House" scheint zu triggern ... wir meinen damit ein WoMo mit ein ausreichend Wohngefühl, dass wir 6-10 Jahre darin leben können (also kein 7m Ding mit Slide-out und rausfahrbarer Terrasse) und wie ich geschrieben habe, wollen wir "offroad" fahren (Pisten, Furten, etc.) aber nicht die offroad Wege, auf denen noch der Landrover zu Hause ist
Besten Dank für Deine umfassende Einschätzung. Insb. der Punkt bzgl. der Li Batterien ist für uns neu und werden wir beachten. Wir werden mit dem Neufahrzeug auch nicht gleich die grosse Runde starten, sondern das Ding zunächst in Europa 'einfahren'Wombi hat geschrieben: ↑2026-02-02 13:42:23Hier eine Ziel führende Aussage zu machen wird Jahr für Jahr schwieriger.
Die Elektronik in Neufahrzeugen wird immer komplexer, der schwefelarme Sprit und AdBlue aber immer mehr verfügbar und dann gibt's für viele tausend Kilometer nur 500 ppm oder gar 2000 ppm Diesel.
Das in Verbindung mit Höhen weit über 4000 m ist dann der Showstopper.
Kommt noch - 15 Grad dazu, kann es ganz schnell gefährlich werden.
Probleme wird jeder haben, ob alt oder neu.
Die Entfernungen und Bedingungen sind einfach zu unterschiedlich.
Bei älter ist die Chance der Problemlösung weitaus näher.
Sehr oft kann europäische Software nicht ausgelesen werden, was das Problem verschärft.
Ebenso die Mentalität spielt eine große Rolle.... was soll schon passieren ?
Leichtsinn, Wartungsmangel und Naivität sind die größte Gefahr.
Manche fahren 2 Jahre umher, halten sich an bestimmte Regeln der einzelnen Regionen und haben nichts aussergewöhnliches.
Andere kommen an, stechen gleich mal von der Küste über einen 500 km langen Pass auf 5000 m und enden im Desaster.
Die Kiste geht in Notlauf oder gar aus, dazu heftige Minusgrade verbunden mit Schnee und Sturm, die hochgelobte voll smarte Standheizung denkt nicht mal daran zu starten und nebenbei schlägt die Höhenkrankheit voll zu.
Sind dann noch Kinder an Bord, fehlt mir jedes Verständnis.
Nach knapp 13 Jahren und fast 300.000 km von oben nach unten, würde ICH mit keinem Neufahrzeug DEN Trip starten.
Irgend etwas bis Euro 3 ist relativ problemlos, muß ein Neukunde aber erstmal mögen.
Zu verlockend ist Luxus und Komfort.
Kompl. smarte Lithium Womos machen regelmäßig Probleme.... irgend was streikt immer und dann steht meistens alles still.
Problemlösung ist nicht einfach und dauert oft Wochen.
Apropos Lithium .... auch ein Punkt.
Immer mehr Fähren verweigern den Transport.
Sollte man momentan auch berücksichtigen.
Allrad oder nicht....
Man kommt verdammt weit ohne Allrad .... richtige Jahreszeit und Ziel machen vieles machbar.
In manchen Landesteile ohne Allrad zu fahren, kann selbst im Sommer kritisch sein.
Und jetzt kann jeder selbst entscheiden was gut oder schlecht ist.
Soweit meine pers. Meinung.
Gruß, Wombi
Falsche Interpretation. Wenn ich von einer Furt spreche, meine ich eine Furt (wie z.B. im isl. Hochland) und keine Pfütze vor dem Haus ...R2D2 hat geschrieben: ↑2026-02-02 13:43:23@Lutz
Klar,... aber wenn SwissFall u.a. schreibt "wir wollen dabei keinen Berg ohne Strasse überqueren" hört sich das für MICH nicht danach an, als würden auch Pisten ins Auge gefasst auf denen man WIRKLICH furten muss...eher nach "wenn da mal ein Bach über die Straße fließt, dann wollen wir dadurch fahren können...
Ist halt meine Interpretation des Anforderungsprofils...
Das tönt doch mal sehr vernünftigFrankS hat geschrieben: ↑2026-02-02 13:45:28Moin,
bin gerade in Mosambik unterwegs. Neben mir auf campsite steht ein Franzose mit seinem 4-Zylinder Diesel Werksallrad Sprinter mit Hymeraufbau, Grande Canyon S oder 5?. Ist von Frankreich die Westroute runter, allerdings hat er sich viiiiiel Zeit gelassen und ist ohne Zeitdruck gefahren. So kann man widrige Wetterbedingungen und damit verbundene Schlammpassagen aussitzen. DPF ist ausgebaut/aus programmiert, genauso wie AdBlue. "Allradbedienung" mit Knöpfchen, tut was er soll sagt er. Er würde diese Konfiguration so wiederwählen.
VG Frank
Danke für das Gedankenspiel, welches wir auch schon lange spielenSolarer hat geschrieben: ↑2026-02-02 13:55:40DPF ist ausgebaut/aus programmiert, genauso wie AdBlue....
ist ja alles möglich aber zielführend ? Im Ausland wird es klappen (nehme ich mal an) aber wenn man dann mit dem Wagen wieder in Deutschland fahren möchte/ muss kann es Trickie werden.
Zum Thema Sprinter Allrad hört man unterschiedliche Meinungen, einige sagen es geht gut andere sind der Meinung es wäre eher ein "Schlechtwegebaustellenallrad". Ich habe den noch nicht auf "Herz&Nieren" testen können, was auch schwer wird da er beides nicht hat.
Iveco ist da nur eher für seine Elektrik bekannt, leider nicht immer positiv. Wie man es auch sieht, irdendwas scheint immer zu sein.
Eine weitere Frage ist dann auch ob ein "Langreiseausbau" dann nicht entweder zu spartanisch oder zu schwer wird ?
Nur so Gedankenspiele von mir, Udo
Wir haben bereits selber Reiseerfahrungen und nicht nur YTJohannes D hat geschrieben: ↑2026-02-02 14:14:42Servus,
vielleicht wäre es auch ne Idee, es erst mal auszuprobieren. Auf YT Videos schaut das alles immer schön und interessant aus. Wenn man dann aber mit dem eigenen Auto selbst hinter dem Steuer sitzt und durchs Gelände fährt, dann fühlt sich das plötzlich nicht mehr nur lustig und abenteuerlich sondern auch gefährlich und unsicher an.
Nach dem dritten mal Schrank wieder einräumen weil man die Tür doch nicht 100%ig verschlossen hat und dem zweiten mal Auto putzen weil man auf der Suche nach nem bestimmten Werkzeug mit schmutzigen Schuhen doch quer durch die Kabine gewatschelt ist verflüchtigt sich die Romantik dann doch schnell und man wäre lieber auf einer durchgehend asphaltierten Straße unterwegs.
cu
Johannes D.
Ihr seid ja gut drauf ... es gibt Foren, wo nach einer Wochen niemand was schreibt und hier scheint es mehr ein Teams-Call mit Chatfunktion zu sein. Recht seltsam, dass ihr sauer werdet und mit "respektlos" um euch werft, wenn ich erst am 2. Abend nach dem Posten der Frage wieder schreibe ... ich arbeite nun halt mal tagsüber ...Firefighter hat geschrieben: ↑2026-02-03 10:57:48Ich akzeptiere das, weil so isses halt! Aber ich respektiere so ein Verhalten nicht. Weil es respektlos ist.
Besten Dank für die Rückmeldung ... passtCnut hat geschrieben: ↑2026-02-03 13:21:21Ich finde das Anforderungsprofil sinnvoll umrissen und kann den Wunsch nach einem Allradantrieb als Rückversicherung gut nachvollziehen. Es wurde ja explizit erwähnt, dass es nicht darum geht aktiv querfeldein zu braten (wo macht man das überhaupt), sondern vor allem unerwartete Hindernisse auf der Route passieren zu können.
Deshalb nur das Feedback auf die gestellten Fragen:
Vor wenigen Wochen längere Zeit auf ü. 4000 Meter unterwegs gewesen und dort, etwa an den Tatio-Geysiren reihenweise konventionelle 907er Sprinter angetroffen. Die als Kleinbusse vollbeladen Touristen von San Pedro hinaufkarren. Auch die chilenischen Minen setzen den Sprinter viel ein, als 4x2 und 4x4. Ebenfalls in Argentinien gut vertreten, Tendenz steigend.
Es ist sicher empfehlenswert, die etablierte Rücdkrüstung des Partikelfiltes vorzunehmen, Ad Blue Versorgung in der Region ist gesichert.
Höhe sehe ich als relevant an und würde ich nicht unterschätzen. Mendoza Innenstadt (kein Dorf in der hinterletzten Ecke) sorgt mit 3,6 Meter schon für erhöhten Adrenalinspiegel durch tiefhängende Äste und Kabel. Vom Fahrverhalten auf einer Sprinterbasis einmal ganz abgesehen.
Martin
Das ist eine der Sorgen, die ich mit einem neuen Fz habe ... zuviel Elektronik macht das selber reparieren faktisch fast unmöglich. Gebrauchte ältere Reise-Fahrzeuge (und nein, wir wollen keines selber ausbauen) haben entweder einen guten Zustand, sind dann aber überteuert oder halt günstig aber in einem schlechten Zustand.netnomergn hat geschrieben: ↑2026-02-03 13:45:27Hi,
ich bin bei Wobi`S Beitrag #22....
Keep it simple ist die Devise, beim Fahrgestell wie beim Aufbau... Und beides sollte auf das Reisegebiet abgestimmt sein...
Am besten man kann so ziemlich "alles" selbst reparieren. Das setzt voraus, dass man sich mit Dem Auto UND der Technik im Aufbau ausreichend vertraut gemacht hat und weis wie was grundlegend zusammenhängt und funktioniert...
Viele der aufgestrapsten Smart-Bling-Bling Mobile bringen selbst daheim Werkstätten zur Weissglut weil mal wieder eine Schnittstelle, ein fehlendes Update oder sonst was die per App aus Australinen fernsteuerbare Heizung nicht starten lässt oder ein anderer Elektronik Schnick-Schnack den Geist aufgiebt...
GRüße, Ralf
Ne, man kann auch bei modernen Fahrzeugen einiges an Fehlern selbst auslesen und beheben, man braucht halt die Tools dazu… Und: man muss die bedienen können!! Da ist es nicht mit der Kohle getan um die Tools zu kaufen, man muss sich enorm damit beschäftigen, sonst nutzt Xentry und Co. gar nix…SwissFall hat geschrieben: ↑2026-02-03 22:29:51Das ist eine der Sorgen, die ich mit einem neuen Fz habe ... zuviel Elektronik macht das selber reparieren faktisch fast unmöglich. Gebrauchte ältere Reise-Fahrzeuge (und nein, wir wollen keines selber ausbauen) haben entweder einen guten Zustand, sind dann aber überteuert oder halt günstig aber in einem schlechten Zustand.netnomergn hat geschrieben: ↑2026-02-03 13:45:27Hi,
ich bin bei Wobi`S Beitrag #22....
Keep it simple ist die Devise, beim Fahrgestell wie beim Aufbau... Und beides sollte auf das Reisegebiet abgestimmt sein...
Am besten man kann so ziemlich "alles" selbst reparieren. Das setzt voraus, dass man sich mit Dem Auto UND der Technik im Aufbau ausreichend vertraut gemacht hat und weis wie was grundlegend zusammenhängt und funktioniert...
Viele der aufgestrapsten Smart-Bling-Bling Mobile bringen selbst daheim Werkstätten zur Weissglut weil mal wieder eine Schnittstelle, ein fehlendes Update oder sonst was die per App aus Australinen fernsteuerbare Heizung nicht starten lässt oder ein anderer Elektronik Schnick-Schnack den Geist aufgiebt...
GRüße, Ralf
Für uns wird's wohl ein Neuer (daher meine ursprüngliche Fragestellung) ... ich kommentiere nur die Rückmeldungen bzgl. der berechtigten Nachteile eines Neuen ...Schrauber_Carsten hat geschrieben: ↑2026-02-03 23:26:32Moin,
Zu den Furten in Island- da gibt es so kleine Unterschiede wie die F208 nach Süden aus Landmannalaugar, oder Krossa, Holmsa… das eine geht im Cherokee, das andere fordert mindestens nen Unimog. Im Sprinter fahr ich bei dem zu erwartenden Seitendruck nicht in die Krossa im Sommer… vielleicht im 80 Grad Winkel, aber… besser eher nicht.
Zu euren Erwartungen:
- neu ist nicht gut weil nicht reparabel ?
- gebraucht ist entweder gut und dann überteuert oder günstig weil schlecht weil - hm, warum sind die guten gebrauchten denn überteuert ? Vielleicht ist es einfach so, das alle das rausgefunden haben, was Du hier schreibst, und demnach ist der Markt dann halt so… da kannste Dich dann nur mit abfinden, ein Schnäppchen versuchen zu erjagen, oder halt etwas akzeptieren (und ggf verbessern), was bezahlbar erscheint..
Carsten