Hallo
Der Apfelbaum hat sich nur formal gegen USB-C gewehrt um den Heiligenschein zu wahren. Da die Lightning-Übertragungsrate deutlich geringer ist, hätte man einen eigenen neuen Standard entwickeln müssen.
USB-C war seitens der EU nicht zwingend vorgegeben, Vorgabe war nur dass die Industrie sich auf einen Standard einigt. Und da war Lightning (mit seiner geringeren Datenrate) unter allen Geräteherstellern, vom PC, Lapptop, Drucker,, Speichemedien, Smartfone, aufladbare Akkus oder sonstigen Geräten nur eine untergeordnete Nummer. Außerdem hätte man den neuen Standart für andere öffnen müssen, was man in Los Altos mehr scheut wie ein Vampir den Knoblauch.
Je größer die Geräte desto unsinniger die Verwendung von USB-C. Auch wenn die 240W dafür reichen würden. Insbesondere für professionellen Einsatz mit vielen Steckzyklen ist USB-C auch nicht geeignet, da zu filigran und anfällig.
wie schon geschrieben, die Industrie hat sich auf diesen Standard geeinigt. Und genau den hat EU dann verbindlich vorgeschrieben.
Insbesondere für professionellen Einsatz mit vielen Steckzyklen ist USB-C auch nicht geeignet, da zu filigran und anfällig.
in der Industrie heißt das Zauberwort Wlan oder BT, bei Geräten aus dieser Ära wird nix mehr gesteckt. Wer den Durcheinander von Centronics, D-Sub, RSxxx, RJ45... mit einem Bündel von Anschlusskabel, weiß das zu schätzen. USB-C ist eigentlich nur noch für die Energieübertragung von Kleingeräten. In unseren Schaltschränken wurde einfach ein USB Netzteil auf die Hutschiene geklippst, fedisch. Der Rest geht über LAN oder vor Ort über das Smartphone (WLAN).
Anschlüsse für die Datenübertragunbg in der Logistik per Funk habe ich schon vor über 30Jahren konzipiert/eingerichtet. Leider gab es da keinen Standart, für Drucker, Scanner und Eingabegeräte mussten an jedem Fahrzeug mehrere Anschlüsse (mit Spannungswandler) verbaut werden. Hätte es damals zumindest eine standartisierte Versorgungsschnittstelle existiert, das hätte an jedem Fahrzeug (alleine bei diesem einen Projekt ca 95 Stück) mehrere hundert Mark (eine DM war deutlich mehr wert als heute 2Euro) gespart.
Schön wäre es, wenn man sowas schon vereinheitlicht, dass nicht nur der Steckverbinder und die Geräteseite sondern alle Verbindungsdaten beidseitig genormt sind.
Das Übertragungsprotokoll ist genormt, sonst gäbe es kein (W)LAN oder BT. Die eigentlichen Daten für eine SPS-Steuerung oder Daten, Logistik, Personalverwaltung zu vereinheitlichen ist schwieriger wie die Quadratur des Kreises. Auch privat wird nix mehr gesteckt, das Smartfone verbindet sich mit dem Router, Radio, Headset... der Rechner mit dem Router , Sanner Drucker..... ohne einen Stecker. Im Fahrzeug und der Werkstatt wird das Smartphone induktiv geladen, dank USB-C kann ich auch beliebige Ladegeräte ohne den angefressenen Apfel verwenden. Im Schnitt stecke e ich einen usb-Stecker weniger als einmal täglich.
dass man das vereinheitlicht hat, ok. Dass man aber eine mechanisch nicht gerade wirklich stabile Lösung gewählt hat, ist das größere Problem. Insbesondere bei etwas größeren Geräten waren die Buchsen oft noch mechanisch besser (bei Laptops zum Beispiel).
Und wozu führt es für den Verbraucher? Man bekommt nun bei sicherlich gleichem Gerätepreis meist kein Ladegerät oder Ladekabel mehr dazu, weil man das ja sowieso schon hat. Also muss man das nun separat kaufen, am Ende zahlt der Kunde drauf und es bleibt genau ein Vorteil: Man braucht evtl. nicht mehr mehrere Geräte. Wobei ein Netzteil zum Dauerbetrieb des Laptops sicher mehr Leistung bringen muss als das Ladegerät für Tablet oder Smartphone. Brauch ich also auch wieder mehrere, vor allem wenn ich für Smartphone und Kleingeräte nicht den Backstein des Laptops nehmen will.
Apple hat das Ladegerät auch schon vor USB-C nicht mehr mitgeliefert. Ob USB-C zu mickerig ist, ist wie schon gesagt eine freiwillige Entscheidung der Hersteller. Ich weiß nicht, wieviele Ladegeräte/Netzteile ich früher in all den Jahren gekauft und wieder entsorgt habe. Heute brauche ich nur noch genau drei, eines zu Hause,(außer dem Glasfaserrouter der Telekom, für die gilt das wohl nicht) eins in der Werkstatt und eins im Auto, was dank USB-C mit entsprechender Leistung möglich und ausreichend ist. Für die paar Geräte die nicht per WLAN/BT kommunizieren, genügt ein Kabel mit Adapter für USB-A, -B, -C, -3.1, -Mini, -Micro, ....