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Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-11-27 7:30:45
von martinaustirol
Wir haben bislang unseren Laster, den wir nun seit fast 3 Jahren überwiegend bewohnen, nur mit einer D2L und einem 1000W Elektrolüfter beheizt, das hat gut in den warmen Gegenden oder zum kurzen Aufheizen genügt. Für diesen Herbst/ Winterbetrieb haben wir noch eine elektrische Heizfolie eingebaut, direkt mit 24 Volt und einem Thermostat und wir freuen uns jedes Mal über den warmen Fußboden. Den Stromverbrauch muss man natürlich berücksichtigen, aber die 1,5m² mit 120W/m² sind halten die Kabine fein auf 20 Grad, wenn die Sonne scheint und es außen einige Grade hat, ohne dass die Batterie geleert wird. Wir genießen diese Investition um 2oo Euro... :-)
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-11-30 16:53:34
von Bad Metall
Eine Warmwasserheizung benötigt da als komplettes Heizsystem weniger Strom als 1qm Heizmatte.
Dafür muss das vorher auch gut geplant werden
Bernd
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-05 12:56:00
von maxd
Ich hab elektrische Heizmatten unter dem gesamten Boden verbaut. Damit kriegt man die Bude nicht aufgewärmt, aber hilft die Temperatur zu halten, trägt sehr zu keinem
Wohlbefinden bei - ich hasse kalte Füsse -und arbeitet als Frostschutz.
Hauptheizung ist eine Webasto AirTop EVO 40.
--max
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-05 13:37:15
von urologe
Max ,
ersetze k durch m , dann stimmt der Text
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-05 14:47:11
von Solarer
maxd hat geschrieben: ↑2024-12-05 12:56:00
Ich hab elektrische Heizmatten unter dem gesamten Boden verbaut. Damit kriegt man die Bude nicht aufgewärmt, aber hilft die Temperatur zu halten, trägt sehr zu keinem
Wohlbefinden bei - ich hasse kalte Füsse -und arbeitet als Frostschutz.
Hauptheizung ist eine Webasto AirTop EVO 40.
--max
Je nachdem wieviel Leistung die Matten haben benötigst du aber auch einiges an Strom ( Batterien, Landstrom)
Udo
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-05 16:06:23
von Der Initiator
urologe hat geschrieben: ↑2024-12-05 13:37:15
Max ,
ersetze k durch m , dann stimmt der Text
LG
Ralf
Ich unterstütze den Antrag

Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-06 18:59:16
von maxd
Der Legastheniker muss lange rätseln was ihr meint.
Aber ja, es ist mein Wohlbefinden, dass schon über Fußbodenheizung Fahrersitz nachgedacht hat.
Ich glaub die gesamte Fußbodenheizung zieht so um die 800 W. Das ist bei mir jetzt nicht so das Thema, ich koche ja auch mit Strom.
--max
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-07 16:18:00
von Fernwehbus
maxd hat geschrieben: ↑2024-12-06 18:59:16
Aber ja, es ist
mein Wohlbefinden, dass schon über Fußbodenheizung Fahrersitz nachgedacht hat.
Coole Idee! Dann könnte ich endlich auch im Winter barfuß fahren

Die Fläche ist ja winzig, außerdem muss die ja nur laufen, wenn ich fahre, wäre also kein Strom, der den Aufbau leersaugt. Klasse!

Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-07 23:20:10
von Pitmaster
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-08 14:07:33
von u1550
Hallo Heizer,
ich habe die Dinger seit 20 Jahren und 140Tkm verbaut:
https://www.beka-klima.de/produkt/kapil ... typ-pvs20/
Dazu eine ThermoTopC und ein Handtuchheizkörper.
Grüße - Richard
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-08 14:19:27
von Fernwehbus
Cool! Und was ist als Unterbau drunter und vor allem - wie sieht der Aufbau oben drüber aus?
Kann man das direkt bei der Firma kaufen?
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2024-12-08 14:47:03
von u1550
Servus Mathias,
* mein Koffer besteht aus 50mm GFK-Sandwich. (Im Boden ist eine Multiplexplatte eingebettet.)
* Die Heizmatte liegt direkt drauf und ist in PU-Kleber eingebettet.
* Darauf eine dünne Aluplatte
* Dann ein PVC-Industriefußboden, der auch mal Steinchen im Profil der Wanderschuhe aushält, mit Parkettmuster(soll ja wohnlich sein..)
Nach dem Einschalten der Heizung spürt man nach ca 10-15min wie der Boden warm wird. 20min später sind wir froh, dass wir einen Teppich drauf legen können.
Ich habe keine Thermostatregelung (steht seit 10 Jahren auf der Todo-Liste), nur einen Kugelhahn als Bypass, trotzdem machen die 70° der Heizung gut warm. Der Boden kommt bis 40°.
Noch was am Rande: Während der Fahrt holen wir uns Motorabwärme über einen Wärmetauscher. So 1-2 Stunden vor dem Stopp schalten wir die Pumpe ein. Zusammen mit der Abwärme vom Kochen brauchen wir dann am Abend bis 5° Außentemperatur keine Webasto mehr.
Grüße
Richard
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-08 15:48:23
von Manfred_D
Wombi hat geschrieben: ↑2024-11-24 23:41:03
Unsere läuft seit 22 Jahren ohne Probleme.
Läuft über die große Webasto 2010 und mit Wasser.
Im Sommer am Verteilerblock absperren um Warmwasser im Boiler zu machen.
Wir wollen ungern darauf verzichten.
Gruß, Wombi
Ich habe da mal eine kurze Frage an Wombi und die andern mit einer wassergeführten Fußbodenheizung...
Habt ihr da einen separaten Heizkreis mit separater Temperatur installiert, oder fahrt ihr die Fußbodenheizung mit der vollen Temperatur der Webasto/Alde/..., die dann ja auch für den Boiler benötigt wird? Die Temperatur der Heizung selber ist ja, je nach Einstellung, recht hoch, bis zu 80 Grad C wenn ich das richtig sehe bei der Webasto. Und wenn ein Plattenwärmetauscher vom Motorkreislauf hinzugeschaltet ist, ja bis zu 90 Grad C. Bekommt man da nicht extrem heiße Füße, wenn der Thermostat den Heizkreis öffnet?
Und wie macht ihr das während einer längeren Winterfahrt bei 2-stelligen Minustemperaturen? Die Pumpe an und den Motor-Wärmetauscher nutzen? Oder läuft dann die Diesel-Standheizung während der Fahrt?
Neugierige Grüße
Manfred
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-08 17:07:55
von urologe
Servus Manfred ,
unser Heizkonzept ist eine 5kw-Webasto-Wasserheizung . Das ca 80 Grad warme Wasser fließt über ungedämmte Rohre zunächst zu einem Wärmetauscher für schnelle (laute) Aufheizung bei Bedarf , dann in den Warmwasserboiler , danach in den Fußbodenkreislauf mit 3 geregelten Einzelkreisen . Die im Falle einer langdauernden Fahrt über drei Stunden kann die Fußbodendurchströmte Wassertemperatur durchaus auf 75 Grad ansteigen ! Deine Bedenken sind also durchaus berechtigt .
Allerdings haben wir zwei Konvektoren mit Thermostaten im Wohnraum und im "Keller" wo der Hund wohnt parallel geschaltet , sodaß die Temperatur auf ca 50 Grad absinkt , bevor sie den Fußbodenkreislauf erreicht - immer noch zuviel für eine direkte Beheizung . Über den Heizungsschlangen haben wir 1cm flexiblen Estrich und darüber 1,4cm Teakriemchen , die sehr langsam die Wärme aufnehmen und ein extrem angenehmes Bodenklima ergeben .
Ohne diese Schicht ergäbe sich ein gesundheitsschädliches Wärmegefühl .
Im Bad und im Bereich der Dinette haben wir neben der Fußbodenheizung eine hochgezogene Wandheizung , die direkt unter der äußeren GFK-Schicht eine hohe angenehme Strahlungswärme erzeugt und im Bad zB 26-28 Grad Raumtemperatur erreicht . Mehr braucht es auch im kältesten Winter nicht zum Duschen oder Klamottentrocknen .
Im übrigen haben wir einen Durchgang zum extrem kalten Führerhaus - den verschließen wir nachts , tagsüber wird er über die redundant funktionierende Führerhausheizung geheizt . Als dritte (ideale ! ) Heizung verfügen wir über die Heizfunktion der Staukastenklimaanlage ,die ggfalls temperaturgesteuert mitlaufen oder in der Übergangszeit alleine heizen kann . Drei Heizungen , ein System , das perfekt zusammenspielt , wenn es gut geplant ist - oder zugegebenmaßen bei uns zufällig optimal zusammen arbeitet .
Zur Fußbodenheizung : glaub mir , es ist schlicht Unsinn zu sagen , zieh dir warme Schuhe an , dann brauchst du die nie ... es zieht leider eiskalt an den Beinen hoch und du willst nicht wirklich ständig mit Nancy Sinatra´s boots im Truck rumlaufen .
Nachteil Fußbodenheizung : ich habe inzwischen drei ( 3 ) Stück , die immer als Ganzes getauscht werden , da es weniger Aufwand ist , als vor Ort zu reparieren . Ich würde heute zwei Wasserheizungen parallel verbauen und mit einfachem Kreislaufwahlschalter umschalten . Das Entlüften nach Entnahme der Einzelheizung bei Problemen nervt .
Nebenbei : nach über zwanzig Jahren und über 200 000 km kann ich nur sagen : das Heizungsgelump ist das einzige Problem , das mich regelmäßig genervt hat . und ich meine nur die blöde 2000EUR teure Webasto 50 Heizung . Ich würde heute fürs gleiche Geld fünf Ali-Heizungen parallel einbauen , odrrr sooo .
ich liebe den KAT trotzdem
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-08 17:28:18
von wolf_gang
Hier mal unsere Erfahrung zu diesem Thema. Wir haben eine 5KW Webasto Diesel Warmwasserheizung installiert die über diverse Kreise den Koffer erwärmt.
Kreis 1: Wandheizung in der Sitzgruppe an drei Wänden nur hinter der Lehne (2,0 m²).
Kreis 2: Bodenheizung Bad (1,1 m²) mit Bad – Heizkörper (820W), Heizkörper Motorradgarage (400W).
Kreis 3: Wandheizung Schlafraum (1,54m²).
Kreis 4: Bodenheizung Wohnbereich (2,52m²).
Kreis 5: Warmwasserboiler (permanent)
Die Fußbodenheizung ist mit einem Praski Verbundrohr gelegt, ebenso die Wandheizung. Gesteuert werden alle Kreise, mit Ausnahme von Bad/Motorradgarage, durch elektrische Stellmotoren am Heizkreisverteiler die über zwei Raumthermostate (Schlaf und Wohnbereich) geregelt werden. Die Fußbodenheizung im Bad wird über das Thermostatventil vom Bad Heizkörper geregelt und der Heizkörper in der Garage, dient nur als Frostwächter, über das Heizkörperthermostat weil dort auch der Fäkalientank installiert ist.
Der Ausgleichsbehälter ist in unmittelbarer Nähe der Heizung installiert.
Naturgemäß ist die Heizung träge, es dauert ein wenig bis der Raum eine gewisse Wärme aufweist, das geht mit einer Luftheizung deutlich schneller. Aber wenn es warm ist, ist auch die Umgebung warm. Alle Möbel, die Wände usw. fühlen sich angenehm warm an. Auf Socken gehen ist kein Problem und durch die Wandheizung im Sitzbereich kommt noch ein gewisses Extra hinzu.
Die Wandheizung im Schlafbereich ist meistens aus da wir gerne kalt schlafen und auch immer die Luke auf Lüftung haben. Nur wenn es sehr kalt ist machen wir diese an.
Wir haben so schon im Winter bei -15°C ohne Probleme im Schnee gestanden, das Bad dient dann immer als Trockenraum der Schuhe und Klamotten.
Dadurch, dass das Praskirohr in voller Länge ohne zu stückeln gelegt worden ist, sind Leckagen ausgeschlossen. Der gesamte Fußboden und auch die Wand im Schlafbereich ist abnehmbar so dass eine Reinigung oder Reparatur möglich wäre. Das war aber bisher nie notwendig.
Bis auf einige Fehlstarts der Heizung hatten wir noch nie Probleme. Die Heizung läuft entweder im Dauerbetrieb Thermostatgesteuert über die Heizkreise, das mache ich immer wenn wir starten damit es unterwegs schön warm werden kann. Wenn der Koffer warm ist regelt eine Zeitschaltuhr in Verbindung mit dem Thermostat die Laufzeit. Die Vorlauftemperatur beträgt 70°C -75°C geregelt über die Webasto Heizung bei einem Systemdruck von ca. 1 bar im Betrieb.
Ich möchte diese Art der Heizung nicht missen, habe eine zusätzliche Luftheizung auch nicht vermisst.
Wolfgang
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-08 23:06:51
von Argonaut82
Moin Manfred,
wir haben zwar keine 200tkm Erfahrung, aber die FBH wollt ich nicht missen.
Ein 10kW Kessel / Scheer Mikro / stellt Trink-WW bereit und WW für die Heizung. Start bei 50°C, bei 65°C Stop-Einstellung des Kessels passt bei uns bis zu -25°C. Wir haben drei Heizkreise:
- FBH in der ganzen Sandwichplatte mit einem Rücklauf-Temperatur-Begrenzer Ventil (RTL). Das RTL ist ein Thermostat, welches die Rücklauftemperartur der FBH nach oben begrenzt. Üblich von Hand wie ein Heizkörper-Thermostat einzustellen.
- Wandheizkörper im Bad mit Thermostat
- Sockellüfter im Wohnbereich zum schnellen aufheizen, sowas in der Art:
https://www.purmo.com/public/prod/bcd2c ... 04_web.pdf
Wird nur manuell zugeschaltet, habe ich nur bei richtig Frost mal angestellt.
Eine extrem komplexe Steuerung ist auch verbaut - ein Raumthermostat im Wohnbereich. Das steuert die Umwälzpumpe an. Solltemperatur unterschritten, Pumpe an. Solltemperatur überschritten, Pumpe aus.
https://www.stylepark.com/de/gira/raumt ... zit-mit-e2
Kurz zusammengefasst: Kessel stellt, wenn an, permanent Trink-WW und Wärme für die Heizung bereit. Raumthermostat stellt die Umwälzpumpe bei Bedarf an. Die drei Heizkreise steuern sich selber.
Ich habe keine Verbindung zum Chassis/Kühlkreislauf Motor, möchte Aufbau und LKW möglichst getrennt halten.
Gruß Martin
/Edit
Alle Leitungen in 16/2 Verbundrohr ausgeführt, bis 90°C DVGW-TW zugelassen, handelsüblich verpresst.
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 10:32:21
von Wombi
Manfred_D hat geschrieben: ↑2026-01-08 15:48:23
Wombi hat geschrieben: ↑2024-11-24 23:41:03
Unsere läuft seit 22 Jahren ohne Probleme.
Läuft über die große Webasto 2010 und mit Wasser.
Im Sommer am Verteilerblock absperren um Warmwasser im Boiler zu machen.
Wir wollen ungern darauf verzichten.
Gruß, Wombi
Ich habe da mal eine kurze Frage an Wombi und die andern mit einer wassergeführten Fußbodenheizung...
Habt ihr da einen separaten Heizkreis mit separater Temperatur installiert, oder fahrt ihr die Fußbodenheizung mit der vollen Temperatur der Webasto/Alde/..., die dann ja auch für den Boiler benötigt wird? Die Temperatur der Heizung selber ist ja, je nach Einstellung, recht hoch, bis zu 80 Grad C wenn ich das richtig sehe bei der Webasto. Und wenn ein Plattenwärmetauscher vom Motorkreislauf hinzugeschaltet ist, ja bis zu 90 Grad C. Bekommt man da nicht extrem heiße Füße, wenn der Thermostat den Heizkreis öffnet?
Und wie macht ihr das während einer längeren Winterfahrt bei 2-stelligen Minustemperaturen? Die Pumpe an und den Motor-Wärmetauscher nutzen? Oder läuft dann die Diesel-Standheizung während der Fahrt?
Neugierige Grüße
Manfred
Ganz kurz, simpel erklärt.
Unser Koffer hat 60er Wände, 80er Decke und 100er Boden.... also gut isoliert
Unsere Webasto 2010 mit 11,6 KW regelt nicht..... also an...aus.
Die läuft im Winter abends 2 Stunden und wird nachts ausgeschaltet.
Sind dann morgens im Schnitt etwa 16-18 Grad.
Natürlich wenn's kälter als - 10 ist, läuft die abends länger.
45 Liter Webasto Boiler steht auch noch drinnen und die Fußbodenheizung sowie 2 Heizkörper.
Die Webasto ist nicht die leiseste und auch nicht smart.... mir aber egal, wie sich Wärme nennt... Hauptsache warm und vor allem zuverlässig und leidensfähig.
Die läuft seit dem ersten Tag in 2002 und bekommt die Wartung und Pflege wie vorgesehen.
Auf 4500 m über Monate nur auf der Höhe unterwegs, kippt die nen Schluck Diesel in die Brennkammer und zündet.
Aus den Kanistern ne schwarze Dieselbrühe in Rußland/Bolivien oder Amazonas im Tank .... Zündung und ab geht's....
Warmwasser dauert 12 min. Und hat bei 45 Liter im Boiler dann 55 Grad.
Innenraum hat nen Raumthermostat.
Somit ist die Fußbodenheizung nach etwa 30 min. angenehm warm
Wir fahren das ganze Wasser mit 55 Grad max.Temperatur.
Verhindert nach einem Hinweis ganz am Anfang von einem Heizungsfuzzi das verkalken.
Scheint nach nun 23 Jahren was dran zu sein.
Bei Tagesfahrten im Winter wird ganz normal vom Fahrerhaus durch den großen Durchstieg beheizt oder wenn's wirklich kalt ist läuft ein Wärmetauscher im Koffer der Motor/Kühlwasser/wärme reinbläst.
Nach 2 oder 3 Std. Fahrt sind dann 26 Grad hinten.... alles durchgewärmt und man kann lüften.
Alles nicht mehr zeitgemäß, aber funzt und ich werde nichts ändern.
Gruß, Wombi
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 13:10:01
von urologe
[/quote]
Die läuft seit dem ersten Tag in 2002 und bekommt die Wartung und Pflege wie vorgesehen. [/quote]
was genau machst Du ? (Meine macht so alle 3 Jahre schlapp , wird dann getauscht und die andere überholt )
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 14:39:32
von wolf_gang
Meine macht so alle 3 Jahre schlapp , wird dann getauscht und die andere überholt )
Hallo Ralf,
was genau geht den kaputt? Verusst die Heizung oder macht die Pumpe schlapp. In meiner aktiven Zeit hat mir mal ein Webasto Mitarbeiter gesagt, dass die Einbaulage der Heizung sehr entscheidend ist auch bei der Nutzung von RME. Auch kann die Pumpe bei Verwendung einer zweiten, zusätzlichen Pumpe gerne mal spinnen. Wir haben auch immer noch die erste Heizung drin.
Wolfgang
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 16:40:30
von urologe
Hallo Wolfgang ,
RME ist sicher ein gutes Stichwort , das ich so nicht auf dem Schirm hatte .
Hauptproblem ist immer der Glühstift , der bei jeder ausgetauschten Heizung erneuert wird . Verrußen könnte ein Anfangsproblem gewesen sein , weil ich anfangs die Heizung nachts angelassen hatte und die dann regelhaft nachts so gegen 2 Uhr abgeschaltet hatte und ich dann morgens wieder neu gestartet habe - das ging dann eine Weile gut und irgendwann war kein Neustart mehr möglich .
Ich habe jetzt seit 2 Jahren das Verhalten komplett geändert und bin noch zufrieden .
Erstens läuft die Heizung jetzt möglichst oft auf Maximalleistung - zB mit zweiter Pumpe , dann schaltet sie nie ab , ist aber mir zu laut , weil ich die 2. Pumpe dummerweise unter dem Bett eingebaut habe

,
werde ich noch ändern, wenn ich den Kreislauf wieder einmal entleeren muß .
Zweitens gebe ich jetzt kein Zweitaktöl mehr in den Haupttank , aus dem die beiden Standheizungen entnehmen , sondern nur noch in den Zusatztank - ist zwar kein RME aber vielleicht doch ebenso unverträglich .
Ich hoffe , daß eins der beiden die Ursache war und jetzt für ein paar Jahre Ruhe ist .
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 16:57:44
von wolf_gang
wenn ich den Kreislauf wieder einmal entleeren muß .
Machst du das aus Langeweile? Ich habe den noch nie entleert, lediglich als ich den Heizkörper im Bad installiert hatte war das notwendig.
Das verrußen des Glühstiftes kann auf Zusatzstoffe im Tank zurückzuführen sein, sehr oft aber auch wegen Überhitzung. Wenn du die Heizung permanet nachts durchlaufen gelassen hast, wäre das unter Umständen eine Erklärung. Es ist auch normal, dass die Heizung bei Überhitzung ausgeht.
Wenn die Heizung blockiert ist, mache sie einfach stromlos für 20 Sekunden, dann vergisst sie dass sie "krank" war und springt wieder an. Du löschst damit aber auch den Fehlercode aus dem Speicher.
Wolfgang
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 18:22:36
von urologe
wolf_gang hat geschrieben: ↑2026-01-09 16:57:44
Machst du das aus Langeweile?

ne , ich meinte auch entlüften . Durch die hochgezogenen Fußbodenschlangen im Bad bis unter die Decke dürfen keinerlei Luftblasen im System sein - dashalb muß ich das System bei jedem Aggregatwechsel ausführlich entlüften , obwohl ich die Heizung mit Kugelventilen ausklemmen kann .
Die Kabinenheizung ist bei mir ja im Motorraum sehr gut zugänglich untergebracht , insofern nicht so schlimm wie es sich jetzt anhört - es nervt einfach nur .
Vielleicht war es einer der beiden Faktoren und ich habe ein paar Jahre Ruhe , zumal ich auch nicht mehr so viel unterwegs bin .
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 18:49:55
von Donnerlaster
urologe hat geschrieben: ↑2026-01-09 16:40:30
Erstens läuft die Heizung jetzt möglichst oft auf Maximalleistung - zB mit zweiter Pumpe , dann schaltet sie nie ab , ist aber mir zu laut , weil ich die 2. Pumpe dummerweise unter dem Bett eingebaut habe

,
Ralf, wichtig für eine Dieselheizung ist einfach, dass sie hin und wieder mal +/- 30 min. volle Leistung bringen muss, damit eventueller Ruß abgebrannt wird. Ich hatte mit meiner alten Webasto Dualtop deshalb nie Probleme bzgl. Ruß.
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-09 19:11:11
von Manfred_D
Mir wurde gesagt, dass die Einbaulage wichtig sei, vor allem bei Verwendung des Höhenkits. Bei uns ist sie daher unterm Fahrerhaus "stehend" eingebaut, quasi hinter dem Vorderrad auf der Fahrerseite. Analog zu der von MAN auf der Beifahrerseite verbauten Standheizung für die Kabine. Daher hoffe ich, dass wir zumindest was die Geräuschkulisse angeht, Nachts keinen erhöhten Lärm haben werden, auch wenn sie läuft. Wir werden sehen. Testen kann ich das dann wohl erst Ende Februar....
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-10 12:57:08
von urologe
Danke für die Antworten - ich bin wie immer "guter Dinge" .
LG
Ralf
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-10 23:34:01
von Wombi
urologe hat geschrieben: ↑2026-01-09 13:10:01
Die läuft seit dem ersten Tag in 2002 und bekommt die
Wartung und Pflege wie vorgesehen. [/quote]
was genau machst Du ? (Meine macht so alle 3 Jahre schlapp , wird dann getauscht und die andere überholt )
LG
Ralf
[/quote]
Hallo Ralf,
Was mache ich an Wartung ?
Webasto 2010, die ist in der Mitte zum aufschwenken .... dauert 3 min.
1 X im Jahr Heizung öffnen,
Brennkammer raus,
Mit Messingbürste entrußen und ausblasen,
Einstellung/Abstand der Zündelektroden prüfen/einstellen,
Flammwächter mit Wattestäbchen reinigen,
Düse auf Verschmutzung prüfen,
Alle Stecker öffnen und einsprühen,
Dichtigkeit prüfen,
Lüftergehäuse putzen und Lüfter Lager/Spiel prüfen,
Luftfilter und Ansaug reinigen,
Alles putzen,
Schläuche/Gehäuse auf Schäden/Risse prüfen,
Lagerung der Heizung ( 3 X 50 mm Silentgummis ) prüfen
Kraftstoff Filter ern. IMMER
Zuklappen und Start drücken.
Dauert etwa 1 Stunde jährlich.
Gruß, Wombi
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-11 14:21:29
von urologe
Danke Wombi ,
klingt mehr als vernünftig . Ich denke , das ist genau das , wofür ich alle drei jahre 300 EUR ausgebe .
Außerdem müßte ich für Deine Wartung die Heizung garnicht ausbauen , da sie sehr gut zugänglich ist .
Danke Dir , ich schau mir mal die Thermotop 50 von innen an und mache das entsprechend Deinem Plan .
LG
Ralf
edit
der Webastotechniker hatte mir 2003 auf der Boot schon empfohlen , nehmen Sie die 2010 , die ist in jeder Beziehung für Expeditionsmobile die beste Wahl .
Re: Fußbodenheizung sinnvoll ?
Verfasst: 2026-01-11 16:26:49
von Wombi
Scheint was wahres dran zu sein .....
Gruß, Wombi