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Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 19:18:03
von MAN Fahrer
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-03-14 14:44:40
Weil der Zoll da vielleicht rein gucken will?
Können die doch, wenns das Teil abholen tust. Verlässt ja nicht den Hof wie ein Container, sondern wird abgeholt.
Also das alleine kanns nicht sein.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 19:27:11
von Seapilot
LutzB hat geschrieben: ↑2024-03-14 13:14:09
Seapilot hat geschrieben: ↑2024-03-14 11:40:26
............Ein anderer oder zusätzlicher Grund könnte eine weitere Einnahmequelle sein. Wenn ich den Kunden dann zwinge sein Motorrad separat zu verschiffen verdiene ich weiteres Geld am Umschlag und Transport. Wenn dann noch die Ladung in einem separaten Container gepackt werden muss...... Ein Schelm wer Böses denkt. Was passiert wohl wenn man seinen leeren LKW verschifft und auf gleichem Schiff einen Container mit all dem Geraffelt was vorher im LKW war?
Container auf RoRo-Autotransportern? Wäre mir neu.
Lutz
Doch, einige der Grimaldi Schiffe machen das. Und von Alianza , den Brasilianern gab es das, ebenso die alten ACL Schiffe. Nennt sich dann RoRoLoLo
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 19:34:34
von Seapilot
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-03-14 17:42:30
Gib das Auto einfach ab, Wenns einem nicht passt faehrste wieder und baust die Batterien aus und stellst sie woanders hin wo er schon geguckt hat und bringstes Auto nach 2h zurueck... Das schlimmste was passieren kann, ist das die das nicht mitnehmen, bei ner RORO Verschiffung egal, zahlst doch erst wenns aufm Schiff steht...
Oder man sprüht sie mit ner Spruehdose schwarz an. Dann fallen die fancy Batterien eh nicht mehr auf...
Du zahlst für jeden Tag wo die Kiste im Hafen steht. Und Du selbst fährst in den Terminals definitiv nicht einfach mal so rein und wieder raus. Zumindest in Europa nicht. Und halte den Rest der Welt einfach nicht für völlig verblödet. Das kann übel in die Hose gehen.
Abgesehen davon wirst Du vermutlich fein zur Kasse gebeten und musst den Transport zahlen auch wenn das Fahrzeug an Land bleibt. Weil.....einfach nicht an die Bestimmungen gehalten, sprich Deinen Vertragsteil nicht erfüllt.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 19:45:29
von Seapilot
Ich habe nie behauptet das alle Destinationen nun plötzlich mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Und auch nicht das alle Reedereien das so handhaben.
Nochmal: WWL und Hoegh handeln so und die Verlader mit denen ich gesprochen habe sind immer in Kontakt mit ihren Reedereien. Von da ist zu hören das andere das aufmerksam beobachten.
Den "Tanz" das ein mitgeführtes Motorrad nicht mehr akzeptiert wird betrifft inzwischen auch schon andere Reedereien. Angefangen hat der Mist mit WWL. Da gibt es auf YouTube schon ein Video von
Yodatravel zu. Endlose Diskussionen am Hafen und dann musste das Moped einzeln verschifft und natürlich fett extra bezahlt werden. Für die Strecke Papanama -Kolumbien mag das ja noch ok sein.
Südafrika ist zur Zeit völlig problemlos. Australien gibt es keinen Schipper der ein Fahrzeug annimmt. Südamerika ist auch (noch) kein Problem. Aber wie gesagt die welche beruflich in dem Thema sind beobachten eine zunehmende restriktive Vorgehensweise.
Und ob nun schwarzes Ansprühen der Akkus hilft oder sonstige Tricksereien das mag jeder für sich entscheiden. Ich habe keinen Bock auf unnötigen Stress. Entweder das ist sicher möglich oder ich suche mir eine andere Destination.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 20:00:12
von Mark86
Seapilot hat geschrieben: ↑2024-03-14 19:34:34
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-03-14 17:42:30
Gib das Auto einfach ab, Wenns einem nicht passt faehrste wieder und baust die Batterien aus und stellst sie woanders hin wo er schon geguckt hat und bringstes Auto nach 2h zurueck... Das schlimmste was passieren kann, ist das die das nicht mitnehmen, bei ner RORO Verschiffung egal, zahlst doch erst wenns aufm Schiff steht...
Oder man sprüht sie mit ner Spruehdose schwarz an. Dann fallen die fancy Batterien eh nicht mehr auf...
Du zahlst für jeden Tag wo die Kiste im Hafen steht. Und Du selbst fährst in den Terminals definitiv nicht einfach mal so rein und wieder raus. Zumindest in Europa nicht. Und halte den Rest der Welt einfach nicht für völlig verblödet. Das kann übel in die Hose gehen.
Abgesehen davon wirst Du vermutlich fein zur Kasse gebeten und musst den Transport zahlen auch wenn das Fahrzeug an Land bleibt. Weil.....einfach nicht an die Bestimmungen gehalten, sprich Deinen Vertragsteil nicht erfüllt.
Aha. Also ich hab meinen LKW schon 2x RORO verschifft und in Hamburg faehrt man einfach zur Storage Firma rein, aber, ach, lassen wir das, wenn du das alles besser weiß, dann bleibst halt zu Hause...
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-14 20:47:51
von Wilmaaa
Mark, zum letzten Mal: wenn du ganz persönlich etwas mot Knut zu klären hast, tausch dich per PN oder Mail mit ihm aus.
Hier im Thread dulde ich keine weiteren Sticheleien. Und komm mir nicht wieder mit "will ja nur anfeuern".

Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 1:21:26
von Enzo
Also wenn ich Knut so höre, klingt es ja tatsächlich so als werden Gründe gesucht um das Reisen mit dem Laster bleiben zu lassen. Wenn es jetzt privat so gar nicht passt, ist es ja auch völlig in Ordnung. Aber das nun das Reisen viel schwieriger wäre als früher, halte ich für eine völlig falsche Einschätzung und sollte nicht als Grund gelten. Da hat der Mark schon recht.
Gruß Jens
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 1:42:36
von Itchywheels
Wo ein Wille ist, da ist auch eine Reise!
2015 hatten wir kurz vor der Verschiffung von der Agentur erfahren, dass von der Rederei keine Motorräder mehr an / in Reisefahrzeugen befördert werden. Freunde von uns (die gleichzeitig verschifften) haben dann kurzfristig das für die Reise beschaffte Motorrad wieder verkauft.
Ich habe unsere kleine 125er komplett zerlegt und die Einzelteile im Fahrzeug verstaut. War alles kein Problem.
Dann hieß es mal, dass keine Gastanks mehr an Fahrzeugen montiert sein dürfen. Pustekuchen - nie hat jemand gefragt.
Aktuell kennen wir einige, die im letzten Jahr über den Darien verschifft haben - mit vollem Fahrzeug.
Viele der „Probleme“ die einem vor einer Reise zu Ohren kommen, lösen sich unterwegs oft in Luft auf. (dafür kommen neue dazu)
Grüße gerade vom geografischen Mittelpunkt der Lower 48
Rico
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 9:18:09
von Wilmaaa
Auch wenn viele im Forum das immer wieder schreiben: es besteht keinerlei Zwang, zu reisen.
Weder mit LKW noch ohne.
Mag ja sein, dass eine Person sich eine Entscheidung versucht schön zu reden und dafür Argumente anbringt, die von anderen nicht geteilt werden, aber mir geht dieses persönliche Gepieke einfach gegen den Strich. Es muss doch möglich sein, anderer Meinung zu sein und diese zu äußern, ohne das Gegenüber als oberdämlich oder anderweitig "auf falschem Pfad unterwegs" darzustellen.
Lasst Menschen doch ihre Ausflüchte suchen und finden, wenn sie es brauchen. Stellt keine Tatsachen fest, wenn ihr eigentlich erstmal nur vermutet oder fragen wollt.
Dass das Reisen sich verändert hat und immer wieder verändert, darüber muss man wohl nicht streiten. Aber geht in der Bewertung von Situationen nicht alleine von euch aus. Was Person A schwierig findet, findet Person B möglicherweise leicht und Person C sagt, es kommt darauf an, und es braucht keine Person D, die sagt, ihr seid alle blöde, bleibt doch einfach zuhause.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 10:24:40
von unimag
Ich versuche vor Reiseantritt alles zu vermeiden, was Probleme bereiten könnte. Dazu zählt auch, mit einer leeren Gasflasche (zertifiziert) in den Hafen zu fahren. Die mussten wir bei einem Reisemobilhersteller (Name vergessen) nahe Bremen extra kaufen, weil sonst unser Fzg womöglich nicht mitgenommen worden wäre. Irgendwelche Tricksereien (verstecken, schwarz anmalen etc ) halten ich nicht für zielführend, auch wenn man damit durchkommen mag.
Es stimmt schon, dass man eine Reise zielorientiert, sprich erfolgsmotiviert antreten sollte. Mit dem nötigen Selbstvertrauen, auch schwierige Situationen meistern zu können. Denn die wird es geben. Je älter das Fzg, je weiter und länger die Reise, umso wahrscheinlicher. Ich weiß, wovon ich schreibe. Und wenn jemand sich das nicht, oder nicht mehr, zutraut, hat er jedes Recht der Welt darauf zu verzichten.
Vor vier Jahren hatten wir eine Flugreise nach Kamtschatka gebucht, dann hatte ich einen Unfall beim Heckeschneiden, brach mir einen Lendenwirbel. Im Nachhinein war es vielleicht gut so; wahrscheinlich waren wir an die Planung mit zu viel Optimismus herangegangen.....
Gruß Gerd
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 10:47:51
von LutzB
unimag hat geschrieben: ↑2024-03-15 10:24:40
Dazu zählt auch, mit einer leeren Gasflasche (zertifiziert) in den Hafen zu fahren. Die mussten wir bei einem Reisemobilhersteller (Name vergessen) nahe Bremen extra kaufen, weil sonst unser Fzg womöglich nicht mitgenommen worden wäre.
Wa, bitte, ist eine zertifizierte Gasflasche. Ich habe bei all meinen Verschiffungen (12 oder 13) immer volle Gasfladchen dabei gehabt. Die Flaschen waren abgeklemmt und hatten die "Banane". Selbstverständlich wurden die vor Verladung beim Reeder angemeldet. Es gab nie Probleme damit.
Lutz
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 11:25:46
von Der Initiator
Wilmaaa hat geschrieben: ↑2024-03-15 9:18:09
Dass das Reisen sich verändert hat und immer wieder verändert, darüber muss man wohl nicht streiten.
Das Interessante daran ist ja, dass das Reisen, was wir heute kennen, keine jahrhundertealte Tradition ist. Wann ging das los mit dem im-Eigenbau-Womo-die-Welt-entdecken? In den 60ern? Eher in den 70ern, denke ich. Selbst da war es oft einfach "ich bringe 'nen alten Peugeot nach Afrika" als ein voll ausgestattetes Womo. Damals standen die Menschen vor einem ähnlichen Problem wie ihr heute. Nur umgekehrt
Erzählt doch mal, wann ging es für euch los? Hier sind ja einige alte Häsinnen, die aus eigener Erfahrung zu den Anfängen berichten können.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 11:55:31
von grijo
LutzB hat geschrieben: ↑2024-03-15 10:47:51
unimag hat geschrieben: ↑2024-03-15 10:24:40
Dazu zählt auch, mit einer leeren Gasflasche (zertifiziert) in den Hafen zu fahren. Die mussten wir bei einem Reisemobilhersteller (Name vergessen) nahe Bremen extra kaufen, weil sonst unser Fzg womöglich nicht mitgenommen worden wäre.
Wa, bitte, ist eine zertifizierte Gasflasche. Ich habe bei all meinen Verschiffungen (12 oder 13) immer volle Gasfladchen dabei gehabt. Die Flaschen waren abgeklemmt und hatten die "Banane". Selbstverständlich wurden die vor Verladung beim Reeder angemeldet. Es gab nie Probleme damit.
Lutz
Was ist die "Banane"……?
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 13:51:16
von Wombi
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-03-14 17:42:30
bei ner RORO Verschiffung egal, zahlst doch erst wenns aufm Schiff steht...
Interessant .... speziell für das aktuelle Problem in Panama.....
Der "normale" Reisende bucht und bezahlt in Panama City und fährt dann zum Hafen die 80 km nach Colon.
Personen mit Sonderstatus handhaben das evtl. anders.
Gruß, Wombi
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 14:38:55
von Mister Catdriver
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 15:09:28
von Seapilot
Also ob ich fahre und wenn ja wohin kann doch jedem völlig Wurst sein. Mir ging es lediglich darum hier die Ergebnisse meiner Anfragen zu teilen. Aber tatsächlich interessant was so mancher hier glaubt in psychologischer Analyse zu „ erahnen „ Mein Berufsleben bestand zu 80% im lösen solcher und ähnlicher Probleme. Und auch diese Probleme sind lösbar so sie denn nächstes Jahr überhaupt noch vorhanden sind. Und was die angesprochenen Überlegungen angeht eventuell mich ganz neu zu orientieren, so ist das seit zwei Jahren ein Thema und hat mit Problemen bei der Verschiffung nun überhaupt nichts zu tun.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 15:17:21
von lura
Wilmaaa hat geschrieben: ↑2024-03-15 9:18:09
Was Person A schwierig findet, findet Person B möglicherweise leicht und Person C sagt, es kommt darauf an, und es braucht keine Person D, die sagt, ihr seid alle blöde, bleibt doch einfach zuhause.
Jo, das sehe ich auch so. Danke liebe Wilmaaa.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 15:27:18
von mangusta
Der Initiator hat geschrieben: ↑2024-03-15 11:25:46
Wilmaaa hat geschrieben: ↑2024-03-15 9:18:09
Dass das Reisen sich verändert hat und immer wieder verändert, darüber muss man wohl nicht streiten.
Das Interessante daran ist ja, dass das Reisen, was wir heute kennen, keine jahrhundertealte Tradition ist. Wann ging das los mit dem im-Eigenbau-Womo-die-Welt-entdecken? In den 60ern? Eher in den 70ern, denke ich. Selbst da war es oft einfach "ich bringe 'nen alten Peugeot nach Afrika" als ein voll ausgestattetes Womo. Damals standen die Menschen vor einem ähnlichen Problem wie ihr heute. Nur umgekehrt
Erzählt doch mal, wann ging es für euch los? Hier sind ja einige alte Häsinnen, die aus eigener Erfahrung zu den Anfängen berichten können.
Mit dem Borgward B2000 im Sommer 1987 - Baujahr 1957 - nach 30 Jahren beim Bund ausgemustert:
(Die Telefone hatten zu der Zeit ein 3 Meter langes Kabel und Wählscheibe.)
Ersatzteile dafür gab es bei Philipp aus dem Hanfbachtal - nur daß er damals noch garnicht im Hanfbachtal wohnte.
Gruß
Rolf
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 15:54:08
von LutzB
Das ist die besagte "Banane".
Lutz
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 17:52:49
von unimag
LutzB hat geschrieben: ↑2024-03-15 10:47:51
unimag hat geschrieben: ↑2024-03-15 10:24:40
Dazu zählt auch, mit einer leeren Gasflasche (zertifiziert) in den Hafen zu fahren. Die mussten wir bei einem Reisemobilhersteller (Name vergessen) nahe Bremen extra kaufen, weil sonst unser Fzg womöglich nicht mitgenommen worden wäre.
Wa, bitte, ist eine zertifizierte Gasflasche. Ich habe bei all meinen Verschiffungen (12 oder 13) immer volle Gasfladchen dabei gehabt. Die Flaschen waren abgeklemmt und hatten die "Banane". Selbstverständlich wurden die vor Verladung beim Reeder angemeldet. Es gab nie Probleme damit.
Lutz
Damit meine ich, dass Seabridge vor zwei Jahren vorschrieb, eine völlig entleerte bzw. neue Gasflasche mitzuführen. Dies musste von einem Fachmann bestätigt werden. SB schlug den kauf einer neuen Flasche mit Zertifikat bei Krug?? (Aufbauhersteller nahe Bremen) vor.
Dem bin ich gefolgt. Eine "nur" leere Gasflasche hätte evtl. die Nichtverschiffung zur Folge gehabt.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 18:10:03
von hugobaer
Ein leere Flasche Zertifikat?
Wo findet man einen Fachmann der zwischen vollen und leeren Flaschen unterscheiden kann? Auf ner Parkbank, in ner Kneipe?
Weil die Flasche als leer zertifiziert is kann man sie auf dem Weg zum Schiff füllen. Die können ja mangels Fachmann nicht feststellen ob was drin ist.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 18:19:03
von Mark86
Kerkam hat das auch gemacht, mir wars zu teuer, da habe ich meinen Gastank selbst zertifiziert...
Sehen wollte es keiner.
Spaeter habe ich das auch fuer andere Reisefahrzeuge (Gastank) gemacht, gab nie negative Rückmeldungen...
Grundsaetzlich kann man sich auch ne Flasche in SA kaufen, man muss nur bedenken das die Durchmesser groesser sind und die Flaschen nicht in die üblichen engen Flaschenkaesten passen.
Und nein Wilmaaa, ich habe kein persönliches Problem mit Knut...
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 18:31:18
von Wombi
Momentan wird mit Stickstoff befüllt und die vorgeschriebenen Firmen stellen das Zertifikat aus.
Ist scheinbar jetzt in vielen Häfen Vorschrift.
Heute Kontakt zu nem frisch angekommenem Reisenden aus D, ... in Hamburg füllen müssen und Zertifikat vorlegen.
Es werden teilweise horrende Preise dafür aufgerufen und teilweise nur ein 5tel.
In Zukunft einfach bei Mark vorbeifahren, der macht das für Trinkgeldkasse ........
Bei manchen wurde sehr strickt kontrolliert, bei manchen garnicht.
@Mark
wann verstehst Du, daß sich Änderungen ergeben, wovon Du scheinbar keine Ahnung hast.
Gruß, Wombi
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 18:37:11
von Mark86
Das mag sein, der letzte Fall ist 2 Jahre her.
Die Gastank wurden leer gebrannt bis die Koch Flamme ausging, dann das Restgas abgefackelt und anschließend der Tank mit Stickstoff gespuelt, bis alle Gasreste raus sind. Danach wurde der Absperrhahn oder Amaturenkasten gesiegelt, ggfls. wenn vorhanden auch der Fernbetankungsanschluss und das ganze auf Deutsch und englisch im Zertifikat dokumentiert...
Preise weiß ich nicht mehr, aber sicher nix fuer n Fuffi sondern nach Aufwand...
Ne Vorschrift das nur bestimmte Firmen das dürfen gab es seinerzeit nicht. Ich bin nicht mehr im KFZ Handwerk tätig, von daher kann ich das nicht mehr anbieten.
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 18:50:31
von Wombi
Ich kann nur das weitergeben, was Reisende die hier ankommen oder abschippern berichten.
Und die werden das nicht zum Spaß machen.
Warst oder bist Du eine zertifizierte Gasfachkraft mit entsprechendem Gewerbe und Ausbildung ?
Oder wieder nur Erzählungen ?
Selbstgedruckte Zertifikate/Dokumente waren/sind der Ursprung der heutigen Probleme.
Gruß, Wombi
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 19:14:57
von Mark86
Meine Erfahrungen zumindest mit der bekannten Italienischen Faehrgesellschaft sind, das die meistens garnix interessiert, und das meine ich nicht nur fuer die Verschiffung Südamerika...
Natürlich gibt es immer irgend einen Einzelfall, bei dem irgendwas nicht rund laeuft. Wenn man nun jedes Manko von irgend einem Einzelfall heraus sucht und versucht, sich dagegen zu schützen oder darauf vor zu bereiten, wird die selbstgemachte Liste der Auflagen / Probleme so lang, daß man gar nicht los kommt...
Es reicht m. E. aus, sich um die Basics zu kümmern und den Rest sollte man einfach auf sich zu kommen lassen.
Knut führt an, man müsse dann bestimmt die Hafenstandzeit zahlen... Ne, muss man nicht. Man hat n Zeitfenster fuer die Anlieferung, wenn der LKW bei der Aufgabe in Hamburg nicht akzeptiert wird, dann liefert man ihn halt 1 oder 2 Tage spaeter ab und bessert das nach... Das darf man m. E. Alles nicht so eng sehen... Und selbst wenn, die Hin und Rueck verschiffung ist eh 5 stelligen, ob der LKW ohne Batterien oder ohne Gastank zurueck kommt, das spielt doch keine grosse Rolle... Bei den Kosten von nem Reisejahr in Sued Amerika fällt das doch gar nicht auf... Und was aufm Schiff steht, das kommt auch an und das kriegt man drüben auch wieder zurueck, was sollten sie da auch sonst mit dem Auto machen...
Zumal sich die Vorschriften bis zur Rueck verschiffung eh 3x ändern koennen, Wenns dann n Problem mit irgendwas gibt, baut man es halt aus und wirft es auf Hafenschrott...
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 20:36:46
von Wombi
Die bekannte italienische Fährgesellschaft war vor Monaten die erste, die das eingeführt hat.
Und nicht jeder kann sich leisten, hochqualitative Komponenten, die 20 Jahre anstandslos laufen, auf den Hafenschrott zu schmeißen.
Habe ich natürlich nur Billigmist verbaut, fällt das nicht auf.
Gruß, Wombi
Ach ja, vergessen.
Ein eben angekommes Womo in SA...
Verschiffung verschob sich in Deutschland von Übermorgen auf ... 2 Wochen später.
Hafengebühren ab dem 5. Tag, 12,- €.
Natürlich auch nur bürgerliche Reisende.
Gruß, Wombi
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 20:56:59
von Mark86
Ja, genau, bürgerliche Reisende die ne Hin / Rückverschiffung buchen die einen 5 stelligen Eurobetrag kostet und mit einem Budget von 30-60.000€ für ein Jahr Südamerika an den Start gehen, die es dann knall hart erwischt mit einer Parkgebühr von 12€ am Tag.
Ein Wynengastank kostet um 500€ nackt, teurer gehts nicht mehr und der liegt damit auf Niveau 1 Reifens bei mir, bzw. bei 1/2en Reifen bei anderen und wer mit nem LKW einmal nicht aufpasst, der hat halt schnell mal 500 oder 1000€ für nen Reifen kaputt gefahren, das gehört dazu...
Ich glaube das Thema ist eher das Geschäft mit Angst und Sicherheit...
Man nimmt ein Einzelschicksal, propagiert dieses groß an eine große aufnahmewillige Gruppe und verkauft denen eine Problemlösung und damit eine Sicherheit, weshalb sie dieses Schicksal nicht triff oder sie die Folgen erfolgreich abmindern können...
Mit der Nummer lässt sich dem Reisewilligen aller möglicher Scheiss andrehen womit man Kasse machen kann und wenn das nur das 7. Webinar ist, zur Vorbereitung auf die Verschiffung zum Vorzugspreis von nur 59€ die viertel Stunde damit er auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.
Für den Reisewilligen führt das meistens zu gar nichts, denn den trifft dann irgendwas worauf er nicht vorbereitet ist und bis dahin hat er sein Geld was er dafür bräuchte schon in vermeindlich andere Absicherungen gesteckt oder die Karre so voll Sicherheitsgerümpel, dass das Zeug selbst zum Problem wird...
Leute die darauf hinweisen und das Geschäft gefährden und empfehlen, einfach los zu fahren, die werden dann einfach diffamiert und abgezeichnet mit "du wirst schon sehen"... Den Quatsch hat der ADAC mir schon vor über 20 Jahren gesagt und bisher habe ich nur gesehen, wie groß der gesparte Betrag an Mitgliedsbeiträgen ist, weil ich keine ANGST vorm Leben habe...
Nebenbei kann ich dir aber sagen, der Unterschied zwischen meinem Gastank und dem vom Nachbarn war bei der Ankunft in Uruguay schon eklatant. Während meiner leer war, konnte der mit dem Restgas das man ihm wohl neben dem Stickstoff im Tank aufbewahrt hatte, noch Kaffee und Babybrei kochen ^^ Die Nummer hat ihn in einer namhaften Firma nähe Hamburg nur 580€ gekostet... Mit hat der Kumpel dem der Campingplatz gehört mitten in der Nacht ne Pommes in die Fritteuse geworfen und morgens n Kaffee gekocht, war auch OK...
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 20:57:59
von LutzB
Wombi hat geschrieben: ↑2024-03-15 20:36:46
Verschiffung verschob sich in Deutschland von Übermorgen auf ... 2 Wochen später.
Hafengebühren ab dem 5. Tag, 12,- €.
Vorausgesetzt die Reisenden haben den Verschiffungstermin nicht selbst verkackt, glaub' ich das im Leben nicht. Ich vermute mal, die wurden von ihrem Broker abgezockt. Außerdem sind 12€ Lagergeld pro Tag auffällig wenig.
Lutz
Re: Verschiffung und die Probleme
Verfasst: 2024-03-15 21:05:49
von Mark86
LutzB hat geschrieben: ↑2024-03-15 20:57:59
Wombi hat geschrieben: ↑2024-03-15 20:36:46
Verschiffung verschob sich in Deutschland von Übermorgen auf ... 2 Wochen später.
Hafengebühren ab dem 5. Tag, 12,- €.
Vorausgesetzt die Reisenden haben den Verschiffungstermin nicht selbst verkackt, glaub' ich das im Leben nicht. Ich vermute mal, die wurden von ihrem Broker abgezockt. Außerdem sind 12€ Lagergeld pro Tag auffällig wenig.
Lutz
Und? Drüben kannstes zahlen oder kriegst dein Auto nicht. Fertig. Also zahlste, so ist das Leben...
Und "Termine" gibt es nicht, das ist Seetransportrecht. Da gibt es keine Verbindlichen "Ankunftstermine", keine Fahrpläne und keine Haftung. Das ist kein DHL Päckchen von Endverbrauchern...