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Re: DIN Kennzeichen
Verfasst: 2023-11-08 13:39:36
von Enzo
Fernwehbus hat geschrieben: ↑2023-11-08 12:26:19
Sechs einfache Blindniete machen die rasche Mitnahme unattraktiv und wenn man sich das im Gelände abreißt, ist auch wahrscheinlich die Stoßstange mit weg.
Für den Gang zur Zulassungsstelle sind die Niete rasch rausgebohrt, denke ich mal.
Genauso habe ich es immer gemacht. Auch jetzt sind die originalen Kennzeichen am 110 17 mit Nieten befestigt. Ein Satz ungestempelter Kennzeichen ist als Ersatz dabei. Wüsste nun aber keinen Grund, warum ich DIN Kennzeichen befestigen sollte. Aber egal ob DIN Kennzeichen oder selbst gemalte, das Kennzeichen sollte schon den Papieren entsprechen
Gruß Jens
Re: DIN Kennzeichen
Verfasst: 2023-11-08 14:01:13
von querys
Bahnhofs-Emma hat geschrieben: ↑2023-11-08 11:03:04
Hallo,
das ist zumindest eine interessante Information, dass es noch jemanden gibt, der die alten Kennzeichen herstellt. Ich hatte so etwas für eine Ausstellung mal gesucht und war nicht fündig geworden.
Grüße
Marcus
Geht ganz einfach bei eBay. Hatte dort für meinen Oldtimer DIN Kennzeichen mit H bestellt. Wurden aber nicht gestempelt und ich habe dann die FE Kennzeichen stempeln lassen.
z.B. hier
https://www.ebay.de/itm/383248091448
Aber da gibt es noch mehr, habe jetzt nicht weiter nach bestem Preis oder Anbieter gesucht.
Re: DIN Kennzeichen
Verfasst: 2023-11-08 14:40:47
von OliverWrobel
Bahnhofs-Emma hat geschrieben: ↑2023-11-08 11:03:04
Hallo,
das ist zumindest eine interessante Information, dass es noch jemanden gibt, der die alten Kennzeichen herstellt. Ich hatte so etwas für eine Ausstellung mal gesucht und war nicht fündig geworden.
Grüße
Marcus
Moin
finde ich auch so, das führt bei einer künftigen Onlinezulassung, mit Zusendung der Stempel, mich doch leicht in Versuchung
Leider ist die Rennleitung hier in Debstedt ausgesprochen kleinlich und restriktiv.
Olli
Re: DIN Kennzeichen
Verfasst: 2023-11-08 16:28:38
von felix
Hallo,
fahren ohne gestempelte Kennzeichen kann viele sinnvolle Anlässe haben:
- Unverhältnismäßig großer Aufwand der Ersatzbeschaffung im fernen Ausland. Gerade, wenn das Kennzeichen nicht richtig fest verschraubt ist, kann es leicht gestohlen werden (sei es auch nur ein Kinderstreich) oder es geht einfach bei Dünenfahrt durch Bodenkontakt unbemerkt verloren.
- Die Abmeldung des Fahrzeuges für den Zeitraum, während es den von der Haftpflichtversicherung abgedeckten Bereich verlässt. (Kann erhebliche Probleme verursachen, ist aber eventuell lukrativ.)
- Die Unsitte von Offiziellen Kennzeichen zur Vollstreckung zu stehlen/konfiszieren. Wurde auch mir ganz persönlich bereits angedroht, aber nicht vollzogen. (Ähnlich wie das unrechtmäßige "Einsacken" von Pässen durch Polizisten, Hotelangestellten oder Schlimmeren. Genau wie hier der Zweitpass die Situation entspannter macht, ist es auch weniger stressig, wenn außen frei zugänglich am Fahrzeug nicht unverhältnismäßig schwer zu beschaffende Urkunden hängen, sondern nur normgerechte Tafeln mit der korrekten Beschriftung.
Im Winter 2012 in der Ukraine mussten wir an jeder Polizeikontrolle anhalten und uns kontrollieren lassen. Nachdem ich den blauen EU-Balken mit Schnee verdeckt hatte, wurden wir nicht mehr gestoppt. Die haben eindeutig auf die EU-Kennzeichen reagiert, ohne den blauen Balken hat die Zeit im Vorbeifahren nicht ausgereicht, um uns heraus zu ziehen. Auch ein Zetros ist erst einmal nur ein LKW, ein Wertgutachten kann auch ein erfahrender Polizist nur schwer erstellen, während das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit im fließenden Verkehr auf ihn zufährt. Wichtig sind die Senkundenbruchteile, in denen der Wegelagerer endscheidet, ob er die Kelle zückt, oder nicht. Klar, wenn man erst einmal heraus gezogen ist, ist der EU-Vermerk am Fahrzeug irrelevant. Die alternativen Länderkennzeichen sind dabei auch unerheblich, weil die sind am Fahrzeugheck angebracht und daher bei Annäherung an den Wegelagerer nicht sichtbar.
MlG
Felix