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Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 13:06:02
von joern
Verständnisfrage eines Laien: Getriebe werden grundsätzlich eher komplett getauscht, als repariert?(allein aufgrund der Kosten hätte sich natürlich hier der Getriebetausch angeboten, aber das müssen die Havaristen selber wissen)
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 13:35:58
von Enzo
joern hat geschrieben: ↑2024-02-18 13:06:02
Verständnisfrage eines Laien: Getriebe werden grundsätzlich eher komplett getauscht, als repariert?(allein aufgrund der Kosten hätte sich natürlich hier der Getriebetausch angeboten, aber das müssen die Havaristen selber wissen)
Moin Joern,
ich hatte mich in Deutschland für Reparatur bei ZF entschieden. Da wusste ich dann vor Verschiffung was ich habe. Kostete das doppelte eines gebrauchten Getriebes aus einem Schlachtfahrzeug. Aber dies war es mir für ein unbeschwertes Reisen in Südamerika wert.
In diesem speziellen argentinischen Fall jedoch wäre der Getriebetausch meine Wahl gewesen. Hier scheint jedoch der Zeitfaktor eine große Rolle zu spielen. Hoffen wir mal, die Instandsetzung ist erfolgreich. Ich bin da sehr gespannt
Gruß Jens
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 17:34:44
von Mark86
joern hat geschrieben: ↑2024-02-18 13:06:02
Verständnisfrage eines Laien: Getriebe werden grundsätzlich eher komplett getauscht, als repariert?(allein aufgrund der Kosten hätte sich natürlich hier der Getriebetausch angeboten, aber das müssen die Havaristen selber wissen)
Das ist grundsaetzlich Abhängig von der Ersatzteil Verfügbarkeit zum einen und der Fähigkeit der Werkstatt vor Ort. Ohne Teile ist schlecht zu reparieren, ohne gebrauchte Getriebe und Teile wird irgendwas gebastelt und die einen Werkstätten koennen Getriebe reparieren, die anderen nicht... Ist ja kein Hexenwerk, aber stehst du in der wo man das nicht kann, wirds nicht gemacht...
Ich hab in Argentinien ne kleine Hinterhofwerkstatt gefunden, da hat jemand n PKW Getriebe überholt. In Deutschland ne kleine Werkstatt bei mir um die Ecke repariert auch alles, bei mir im Hause wurden Schalt und Automatik getriebe repariert / überholt, beim Nachbarn gab's nur gebrauchte oder Austausch getriebe, also möglich ist alles. In Indien schweisst man auch Kurbelwelle und Zahnräder wieder auf / zusammen.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 18:21:13
von Ulf H
Bei allem was diffizile Einstellarbeiten braucht tausche ich lieber die gesamte Baugruppe, vorzugsweise natuerlich gegen eine ueberholte, notfalls auch gegen eine gute gebrauchte ... Motor, Schaltgetriebe, Verteilergetriebe und Hinterachse am Hano kamen als Gebrauchtteile am Stueck rein ... zweimal Schaltgetriebe am 170-er auf Reise auch ... schon der Tausch einer Baugruppe ist unterwegs aufwändig, aber oft selbst unter Zuhilfename einer örtlichen Werkstatt möglich ... Reparaturen am Getriebe welche ueber den Tausch verschlissener Lager und Dichtungen hinausgehen sind mir auch in der heimischen Schrauberhalle "zu hoch" ... Differential einstellen dito ... nochmal blöder wird es, wenn die Baugruppe z.B. wegen fehlender Ersatzteile nicht mal mehr in Deutschland repariert werden könnte ... den einzigen Vorteil einer Reparatur unterwegs ist, dass die benötigten Ersatzteile eventuell handgepäckfähig sind ... was man damit an Transportzeit einspart, wirst du, Jörn besser wissen als jeder andere hier ...
Gruss Ulf
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 18:32:54
von lura
Ich hab als Schüler bei " Produktiver Arbeit" in einem VEB in der Instandhaltung Zahnräder auf der entsprechenden Fräsmaschine hergestellt. Die passenden Übersetzungen für die Moduln schriftlich ausgerechnet. Einmal kam der Meister mit seinem neuen Westtaschenrechner, hat die Übersetzung nachgerechnet und korrigiert. Dieses Zahnrad passte dann nicht. Der Taschenrechner tauchte nie wieder auf. Daher denke ich, das wird.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 20:24:24
von Mark86
Wenn Sie es wirklich schaffen, das Teil nach zu fertigen frag ob Sie n paar mehr machen koennen, scheint ja Bedarf zu geben

Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 20:28:02
von Wombi
Der Bedarf bei dann knapp 7-8.000 € bis die Teile in D sind, wird sehr überschaubar sein.
Gruß, Wombi
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 20:51:58
von Mark86
Wenn die wirklich n CAD Modell machen und das CNC nachfraesen, ist der finanzielle Aufwand im untersten 3 oder höherem 2 stelligen Bereich und fuer Sie Rückführung legt man es einfach in die Werkzeugkiste...
Ich kann dir bei Bedarf aber gerne die Adresse einer deutschen Firma nennen, das sind keine Geheimnisse, nur ins Internet schreibe ich sowas nicht...
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 20:59:06
von sico
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-02-18 20:51:58
Wenn die wirklich n CAD Modell machen und das CNC nachfraesen, ist der finanzielle Aufwand im untersten 3 oder höherem 2 stelligen Bereich und fuer Sie Rückführung legt man es einfach in die Werkzeugkiste...
Ich kann dir bei Bedarf aber gerne die Adresse einer deutschen Firma nennen, das sind keine Geheimnisse, nur ins Internet schreibe ich sowas nicht...
Du meinst also, so eine Welle könnte ca € 100.- kosten.
Na ja, wenn du meinst.
LG.Sico
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 21:08:46
von Mark86
Wenn die CNC gefräst wird, fällt die bei der richtigen Maschine nach einigen Minuten hinten raus.
Der teuerste Teil ist die Entwicklung, etc. Also das reverse Engineering, die Bestückung der Maschine, etc. ob man das Programm am Schluss 1x oder 3x abspielt macht keinen finanziell nennenswerten Unterschied...
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 23:20:17
von Strom
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-02-18 21:08:46
Wenn die CNC gefräst wird, fällt die bei der richtigen Maschine nach einigen Minuten hinten raus.
Der teuerste Teil ist die Entwicklung, etc. Also das reverse Engineering, die Bestückung der Maschine, etc. ob man das Programm am Schluss 1x oder 3x abspielt macht keinen finanziell nennenswerten Unterschied...
Moin.
Selten so einen Quatsch gelesen.
Und die Messlatte ist angesicht der üblichen Posts niedrig angesetzt.
Angesichts der Unkenntnis lohnt es nichtmal jedes Detail des Blödsinns aufzuschlüsseln.

Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-18 23:39:40
von Wombi
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-02-18 20:51:58
Wenn die wirklich n CAD Modell machen und das CNC nachfraesen, ist der finanzielle Aufwand im untersten 3 oder höherem 2 stelligen Bereich und fuer Sie Rückführung legt man es einfach in die Werkzeugkiste...
Ich kann dir bei Bedarf aber gerne die Adresse einer deutschen Firma nennen, das sind keine Geheimnisse, nur ins Internet schreibe ich sowas nicht...
Machen Mark !!!!
Der Markt sucht sowas.
Nicht nur REDEN ....
Gruß, Wombi
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 0:13:26
von visual
Und die Adresse von der Bude die mir Einzelteile (Zahnräder) für unter 100€/STK fräst, hätte ich auch echt gerne.
Dann könnten wir bei uns in der Firma das fräsen nach extern geben. Wir bekommen damit nichtmal Material,Werkzeuge und Rüstkosten gedeckt.

Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 1:22:44
von J_Reiter
lura hat geschrieben: ↑2024-02-18 5:25:36
Wenn da eine Gruppe mit gemeinsamem Budget reist, ist das eine coole Sache. Und die treffen dan Entscheidungen auf ner gemeinsamen Basis. Ist absolut legitim. Fast wie ne WEG.
Ich glaube, dass das klappt.
Exakt so ist es. Da kann ich das ganze so sehen wie ihr, es ist am Ende aber nicht allein meine Entscheidung.
Und ja die Kosten stehen für uns dem Zeitfaktor nach. Das heißt nicht das es keine Rolle spielt aber wir haben halt nur ein Jahr Zeit und das nächste mal das eine solche Reise für uns möglich ist wird wohl noch ein oder zwei Jahrzehnte dauern. Insofern lieber schneller weiter und die Zeit anderswo etwas spannendes entdecken.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 1:36:06
von Wombi
Ich wünsche es Euch.
Auch sehe ich immer erst das gute an einem Menschen, aber nach nun 5 Jahren in SA seit Verschiffung von Panama nach Cartagena, habe ich gelernt was es heißt.... kein Problem.... können/haben wir......
Das beginnt mim kleinen Ersatzteil bis zur Spezialfrage.
Nach Wochen heißt es dann.... geht nicht oder man hört einfach nichtsmehr.
Das ist manana Kontinent und da ticken die Uhren und Mentalitäten einfach anders.
Trotzdem hätte ich niemals den Containertransport gecancelt.
Gruß, Wombi
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 12:35:35
von visual
Wombi hat geschrieben: ↑2024-02-19 1:36:06
Ich wünsche es Euch.
...
Trotzdem hätte ich niemals den Containertransport gecancelt.
Gruß, Wombi
Oh okay, das hab ich überlesen. Das ist echt mutig
Gruß
Daniel
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 12:45:05
von 4x4V10
J_Reiter hat geschrieben: ↑2024-02-17 21:35:58
...
Das Getriebe sollte etwa 50.000km gefahren sein. Die Kupplung ist von den Belegen her fast ganz runter.
...
Moin,
bei meinem 170er auch. THW BJ.80 um die 40.000km gelaufen -> Kupplung tot. Wie zum Teufel schaffen es die Jungs ne LKW Kupplung ohne Anhänger-Kutscherei in der kurzen Laufleistung runter zu jubeln? Oder ist das ein weiteres 170er Problem?
Viele Grüße
Constantin
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 12:51:59
von 4x4V10
lura hat geschrieben: ↑2024-02-18 18:32:54
....Einmal kam der Meister mit seinem neuen Westtaschenrechner, hat die Übersetzung nachgerechnet und korrigiert. Dieses Zahnrad passte dann nicht. Der Taschenrechner tauchte nie wieder auf....
Moin,
uns wurde in der Schule immer gepredigt: Der Taschenrechner kann nur so gut sein wie sein Bediener!
Viele Grüße
Constantin
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 13:05:45
von Vossba
Moin,
wie man eine Kupplung in 40tkm kaputtkriegt: Amateure hinterm Lenkrad.
Wer beim Anfahren Gas gibt, bevor der Kupplungsfuss wieder auf dem Bodenblech ist, kriegt die Rechnung!!
Oder noch schlimmer mit Schleifender Kupplung rangiert.
Und das sehr Schnell.
Gruß Reinhard
P.S. Eigentlich hält die auch im Hängerbetrieb sicherlich 500tkm oder mehr. Bei uns wurden die während ihres Lebens bei uns, nicht gewechselt und wenn doch, wurde der Kutscher angesehen wie ein tierquäler oder schlimmer.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 13:27:28
von CharlieOnTour
4x4V10 hat geschrieben: ↑2024-02-19 12:45:05
J_Reiter hat geschrieben: ↑2024-02-17 21:35:58
...
Das Getriebe sollte etwa 50.000km gefahren sein. Die Kupplung ist von den Belegen her fast ganz runter.
...
Moin,
bei meinem 170er auch. THW BJ.80 um die 40.000km gelaufen -> Kupplung tot. Wie zum Teufel schaffen es die Jungs ne LKW Kupplung ohne Anhänger-Kutscherei in der kurzen Laufleistung runter zu jubeln? Oder ist das ein weiteres 170er Problem?
Viele Grüße
Constantin
Hi,
das Problem haben auch Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren.
Die Leute auf den Böcken haben in der Regel keine nennenswerte Fahrpraxis.
Dazu kommen dann noch unpfiffige Aktionen wie Bäume von der Straße ziehen ohne Untersetzung mit schleifender Kupplung etc.
Das Beispiel hab ich damals live erlebt.
Kupplung war dann noch in der Zeit bei der Wehr defekt.
Gruß
Chris
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 16:00:56
von pshtw
Moin,
Trifft nicht nur den 170er, unser 232d15, Werksfeuerwehr, 50.000 km, Kupplung ist auch runter
Gruß
Peter
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 16:05:41
von mangusta
Ich habe einmal miterleben dürfen, wie in einer "Universalwerkstatt" in Kasachstan ein Lager - für das Fahrzeug eines Mitreisenden - mit dem Fäustel montiert werden sollte und bin dazwischen gegangen.
Von dem Mitreisenden wurde ich dann aber belehrt, daß die Monteure in solchen Werkstätten schon genau wüssten, was sie täten.
Etwa 30 Kilometer später ...
Ist vielleicht auch Glücksache.
Gruß
Rolf
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 17:46:45
von sico
J_Reiter hat geschrieben: ↑2024-02-19 1:22:44
lura hat geschrieben: ↑2024-02-18 5:25:36
Wenn da eine Gruppe mit gemeinsamem Budget reist, ist das eine coole Sache. Und die treffen dan Entscheidungen auf ner gemeinsamen Basis. Ist absolut legitim. Fast wie ne WEG.
Ich glaube, dass das klappt.
Exakt so ist es. Da kann ich das ganze so sehen wie ihr, es ist am Ende aber nicht allein meine Entscheidung.
Und ja die Kosten stehen für uns dem Zeitfaktor nach. Das heißt nicht das es keine Rolle spielt aber wir haben halt nur ein Jahr Zeit und das nächste mal das eine solche Reise für uns möglich ist wird wohl noch ein oder zwei Jahrzehnte dauern. Insofern lieber schneller weiter und die Zeit anderswo etwas spannendes entdecken.
Ob diese Entscheidung sowie die Art der Entscheidungsfindung einer raschen und verläßlichen Reparatur dienlich ist, das wird sich in Kürze zeigen.
Ich denke, du wirst das nicht auf die Reise gegangene Ersatzgetriebe noch schmerzlich vermissen.
LG
Sico
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 17:58:05
von 4x4V10
Moin,
so wie ich das verstehe, hat Johannes das Getriebe ja nun in Deutschland liegen. Die defekte Hauptwelle sollte man doch im (Aufgabe-!!)Gepäck auch transportieren können. So wie ich das aktuell verstehe, ist das der einzige Schaden im Getriebe. Sollte die Reparatur also missglücken, ist die Welle nur zwei Flugtickets und 48h entfernt. Ich kann beide Seiten verstehen. Der Faktor Zeit ist manchmal mehr wert als die Sicherheit.
Nun gibt es wenigstens das Getriebe in Deutschland als Backup und es wird sicher auch nicht der letzte Container gewesen sein, der über den großen Teich gegangen ist. Also auch wenn die Idee Fluggepäck doof ist, kann man das Getriebe immer noch zu einem späteren Zeitpunkt versenden.
Viele Grüße
Constantin
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 18:23:04
von Mark86
@ wombi: hab ich dir geschickt. Ungefähren Preis was die kosten wird, auch.
@Visual: wenn die ne CNC haben, die in der Lage ist die Welle so zu fräsen, wo sind denn dann Ruestkosten wenn die zwei macht?
Die Jungs von der Feuerwehr, spätestens bei den freien haben bei uns meist sehr wenig Fahrpraxis und man kann froh sein, wenn sie unfallfrei am Einsatzort ankommen. Es ist da unerheblich ob sie Materialschonend fahren oder nicht, die haben ne andere Aufgabe und die ist wichtiger als die Frage in welchem Zustand ein eh fast wertloses Feuerwehrfahrzeug bei der Ausmusterung ist.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 20:42:22
von visual
Mark86 hat geschrieben: ↑2024-02-19 18:23:04
@ wombi: hab ich dir geschickt. Ungefähren Preis was die kosten wird, auch.
@Visual: wenn die ne CNC haben, die in der Lage ist die Welle so zu fräsen, wo sind denn dann Ruestkosten wenn die zwei macht?
Die Jungs von der Feuerwehr, spätestens bei den freien haben bei uns meist sehr wenig Fahrpraxis und man kann froh sein, wenn sie unfallfrei am Einsatzort ankommen. Es ist da unerheblich ob sie Materialschonend fahren oder nicht, die haben ne andere Aufgabe und die ist wichtiger als die Frage in welchem Zustand ein eh fast wertloses Feuerwehrfahrzeug bei der Ausmusterung ist.
Die Rüstkosten werden auf alle Teile umgelegt.
Sprich bei 2Stück wäre es anteilig.
Aber davon ab, alleine die Werkzeug, Material und Maschinenkosten sprengen deinen angegebenen Rahmen sehr sehr einfach.
Alleine ein Fräser kostet da schonmal locker einen 3stelligen Betrag.
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 20:48:29
von Mark86
OK, ich will den Beitrag hier jetzt nicht zerlabern, es war nur ne Idee. Ich kenne es so das wenn in der CNC in meiner dreherei das Material und Werkzeug einmal drin ist, die auch das Werkzeug fuer unterschiedliche Arbeitsgang selbst wechseln kann, die Antwort auf die Frage 2 oder 4 den Preis nicht ändert...
Wenn die einmal eingerichtet ist, das Programm drin ist, etc. dann ist bis dahin bei Stückzahl 1 so viel Zeit vergangen, das beim Fräsen egal ist ob ich 1 oder 10 haben will.
Ich bin da aber auch kein Profi...
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-19 22:04:35
von MartinK
Also eine Welle im Getriebe fräst man glaube ich nicht so einfach. Ich habe mich bei der Herstellung meiner neuen Zahnräder im Ural Getriebe damit etwas beschäftigt. Also damals wurden wurden mit Räumnadeln noch Verzahnungen erzeugt. Dann wurde gehärtet und geschliffen und das Ganze aufgepasst. Je nach dem was es für eine Welle ist. Ich mag nicht recht daran glauben, dass man ohne die anderen Innereien zu haben, eine funktionierende Welle herstellen kann, die man mal eben andernorts einbaut und alles funktioniert. Gruß, Martin
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-20 19:35:11
von Ulf H
... ob gebraucht aus Deutschland oder gar der Ukraine importiert oder in Argentinien neu gefräst ... in jedem Fall ist das fuer das entsprechende Getriebe eine neue Welle ... deswegen muss die in jedem Fall eingestellt werden, wozu es Wissen, Werkzeug und Material (unter anderem Distanzscheiben) braucht ...
Gruss Ulf
Re: Getriebeschaden in Argentinien
Verfasst: 2024-02-22 14:32:17
von IvecoMike
Mal eine generelle Frage zur Haltbarkeit des S5-45!
Da ich selbst im Baubullen auch ein Zf S5-45 fahre, treibt mich derzeit die Frage nach der Haltbarkeit dieses Getriebes um.
Nun hatten ja zumindest 2 Mitglieder hier im Forum bereits kapitale Schäden an diesem Getriebe. Und das leider nicht vor der Haustür. Da ich nun selbst plane mit eben diesem Getriebe auf Weltreise zu gehen, stellt sich mir die Frage, ob ich dieses besser austauschen sollte?
Hat hier jemand eine Idee, wie diese Schäden zustande gekommen sind? Sind diese auf schlechte/falsche Bedienung des Getriebes zurück zu führen? Oder liegt hier eventuell gar ein Konstruktionsmangel seitens ZF zugrunde?
Ich denke mir halt, dass dieses Getriebe ja nicht ohne Grund in den 160-D12 eingebaut wurde und ich mit lediglich etwa 8-9 Tonnen fahren werde. Darüber hinaus hat das Getriebe gerade mal 12.000 Km gelaufen.
Mache ich mir also unbegründet Sorgen?
Gruß an Alle!
Mike