Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

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Ulf H
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#61 Beitrag von Ulf H » 2021-01-08 23:17:10

... bis dorthin, wo es genug ungeräumte Strassen gibt um satt im Schnee stecken bleiben zu können, bin ich schon mitm Hano gekommen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Ulf H
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#62 Beitrag von Ulf H » 2021-01-09 7:25:36

... du suchst ein Geländemonster, liebäugelst aber andererseite mit dem Daily?!!? ... in der Grösse Unimog und mit guten Geländefähigkeiten fallen mir noch Magirus=IVECO 130 M 9 FAL und eventuell Renault TRM ein ... bei französischen und italienischen Waldbrandlöschfahrzeugen dürften sich die passenden Fahrgestelle finden, teilweise auch mit Doka ... für Winterbetrieb halte ich allerdings eine Doka für weniger geeignet, wenn man dise nich wie ursprünglich vorgesehen als Fahrgastraum nutzt ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#63 Beitrag von lura » 2021-01-09 8:17:33

Die ehrenhafteste Aufgabe des Projektgestalters ist es zu entscheiden. Diese Entscheidungen tun gut, weil sie die monatelange eigene Unsicherheit beenden und Träume wahr werden lassen. Wer nicht entscheidet kommt nicht weiter.
Die tausenden Möglichkeiten, die die kreisenden Gedanken nicht zur Ruhe kommen lassen, werden zu kosmischen Staub und neu geerdet entstehen plötzlich neue Möglichkeiten eine Ebene tiefer.
Ein toller Prozess, Leben pur. Schön und brutal zu gleich, weil es immer wieder von vorne losgeht.
Aber am brutalsten sind geplatzte Träume.
Gruß
Bernd

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#64 Beitrag von lura » 2021-01-09 8:31:35

MichaelW hat geschrieben:
2021-01-07 13:15:32
Hallo,

[
lura hat geschrieben:
2021-01-06 0:03:22
Ausserhalb von D ist die Geschwindigkeit für mich nicht so wichtig. also reichen normale Unimogs, die 90 km/h fahren, würde ich für mich sagen.
Diese Aussage ist Unsinn.
Wie kennen uns nicht, mal freundlich ausgedrückt, daher solltest Du meine Aussage nicht so nennen. Oder als Deine persönliche Meinung bezeichnen. Danke.
Gruß
Bernd

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#65 Beitrag von Pirx » 2021-01-09 11:47:10

lura hat geschrieben:
2021-01-09 8:17:33
Die ehrenhafteste Aufgabe des Projektgestalters ist es zu entscheiden. Diese Entscheidungen tun gut, weil sie die monatelange eigene Unsicherheit beenden und Träume wahr werden lassen. Wer nicht entscheidet kommt nicht weiter.
Die tausenden Möglichkeiten, die die kreisenden Gedanken nicht zur Ruhe kommen lassen, werden zu kosmischen Staub und neu geerdet entstehen plötzlich neue Möglichkeiten eine Ebene tiefer.
Ein toller Prozess, Leben pur. Schön und brutal zu gleich, weil es immer wieder von vorne losgeht.
Aber am brutalsten sind geplatzte Träume.
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#66 Beitrag von lura » 2021-01-09 14:05:15

Pirx hat geschrieben:
2021-01-09 11:47:10
lura hat geschrieben:
2021-01-09 8:17:33
Die ehrenhafteste Aufgabe des Projektgestalters ist es zu entscheiden. Diese Entscheidungen tun gut, weil sie die monatelange eigene Unsicherheit beenden und Träume wahr werden lassen. Wer nicht entscheidet kommt nicht weiter.
Die tausenden Möglichkeiten, die die kreisenden Gedanken nicht zur Ruhe kommen lassen, werden zu kosmischen Staub und neu geerdet entstehen plötzlich neue Möglichkeiten eine Ebene tiefer.
Ein toller Prozess, Leben pur. Schön und brutal zu gleich, weil es immer wieder von vorne losgeht.
Aber am brutalsten sind geplatzte Träume.
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#67 Beitrag von MichaelW » 2021-01-09 18:14:46

Hallo,
lura hat geschrieben:
2021-01-09 8:31:35
Wie kennen uns nicht, mal freundlich ausgedrückt, daher solltest Du meine Aussage nicht so nennen. Oder als Deine persönliche Meinung bezeichnen. Danke.
Tschuldigung, hatte den Passus "für mich nicht so wichtig" und " würde ich für mich sagen" in deinem Beitrag beim schnellen drüberfliegen anscheinend irgendwie überlesen.

Man sollte eben bedenken, dass die erreichbare Höchstgeschwindigkeit nur die eine Seite der Betrachtung ist. Die andere ist, bei welcher Drehzahl man bei Reisegeschwindigkeit unterwegs ist. Und Reisegeschwindigkeiten werden auch auf Landstraßen öfter mal zumindest bei 60-70km/h liegen. Und da ist ein Mog oder LKW, der bei gut 80 schon die Abregeldrehzahl erreicht (genau das ist bei der Standardübersetzung des 1300L mit OM352 der Fall, ändert man die Bereifung von 12,5-20 auf 14,5-20 dann eben bei knapp 85km/h) ist selbst bei nur 60-70km/h im höchsten Gang die Geräuschkulisse schon recht laut.

Mein 1300L ist schon ab Werk länger übersetzt, da mit OM366A ausgerüstet, mit der Übersetzung wäre mit dem OM352 bei 100km/h die Abregeldrehzahl erreicht. Trotzdem war mir das auf Autobahnen beim mitschwimmen im LKW-Verkehr, aber auch beim gemütlichen Fahren auf der Landstraße deutlich zu laut bzw. deutlich zu hohe Drehzahl. Ich hab die Vorgelegeübersetzung rundum geändert, die Abregeldrehzahl ist jetzt (theoretisch, hab es noch nicht ausprobiert) erst bei ca. 115km/h erreicht (vorher bei knapp 90). Das passt jetzt. Man kann gemütlich im 8. Gang cruisen, ohne gleich einen Hörschaden zu bekommen. Dominantes Geräusch sind dann die Reifen, aber alles wesentlich erträglicher als vorher. Auch bei 60-70 auf der Landstraße viel angenehmer als vorher. Nach unten sind sowieso Gänge genug da, die Spreizung passt da auch noch.

Gruß,
Michael
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#68 Beitrag von lura » 2021-01-09 19:10:43

Okay, passiert mal :hug: , ansonsten bin ich thematisch völlig bei Dir, mein U1600 mit OM 366 war mit 89 angegeben und bei 70 schnurrte der, nur die XZL waren gut zu hören. Und das wäre z.B. in Polen, Italien oder Tunesien, wo ich eher 65 fahre voll i.O gewesen.
Mit dem MK jetzt ist es anders, der wird nur wenig lauter bis Vmax.
Zuletzt geändert von lura am 2021-01-09 21:03:24, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Bernd

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#69 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-09 19:20:02

Gut, dass jetzt klar ist, dass es ein Mog sein soll. :blush:

Es gibt hier ja jetzt einen Thread, der die Vorteile einen kleinen wendigen Mogs mit großer Verschränkung und 6t Winde zeigt :cool: Ich sag nur: Der hinge da nicht :D

Scherz beiseite: Eigentlich ist es jetzt egal. Wenn was gutes zu bekommen ist, einfach ausprobieren. Erst mal Shelter auf die Pritsche und los. Wenn der Mog zu langsam sein sollte, dann halt nen Schnelleren suchen und tauschen. Die Preise steigen für alles was was taugt und der Shelter pass immer drauf. Das Schlechteste was man machen kann ist noch 3 Jahre zu warten. Wenn dann der 3. erst der Richtige ist, was solls. Da kann man dann immernoch ne chicke Kabine draufbauen lassen. Den Shelter kriegt man immer los, wenn man Ihn nicht rosa lackiert. :ninja:
Grüße aus der Pfalz
Harald

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#70 Beitrag von AndreasU2150 » 2021-01-09 19:52:40

Hallo

Ich sage es gibt nichts besseres als die schwere Baureihe mit den 10-Loch Achsen.

Wenn ich von Anfang an gewusst hätte wie schön so ein Fahrzeug fährt hätte ich mir keinen U1300 als ersten Unimog gekauft.
Ich will nicht schlecht über den U1300 reden, er hat uns brav durch die Sahara und den Nahen Osten gefahren, immerhin haben wir ca. 70.000km damit erfahren.
Nun ist mein U2150 kein Rennwagen, es sind leider die langsamen Achsen verbaut, bei 89 km/h ist Schluss. Im Urlaub habe ich aber Zeit und in den Richtigen Gegenden fährst du eh nur im 4 Gang wenn überhaupt. :angel:

Die Hürde mit dem 2er Lappen nehme ich für die über 7,5to beim U2150/L38 gerne in Kauf. Gut ich hab den Lappen damals für 20,- DM Umschreibe-Gebühr bekommen, BW sei Dank. Da kann ich jetzt auch alle 5 Jahre mal ein ärztliches Gutachten und die neue Karte bezahlen.
Wobei, eigentlich ist der der Führerschein der geringste Kostenfaktor beim Hobby Unimog.

Teileverfügbarkeit ist für die schwere Baureihe im Gebrauchtsektor natürlich eher selten.

Technisch gesehen hat der große besseres Getriebe, bessere Achsen, stärkeren Motor, kein schaukeln seitlich, kein Parkinson, meiner hat sogar RDRA.

Jedenfalls ist es mir lieber mit einem 14to Fahrgestell auf 9to abgelastet zu fahren als mit einem 7,5to immer am Limit oder drüber. In Deutschland sind die Strafen für Überladung noch überschaubar, im Ausland??? ich hab noch nix bezahlt.


Gruß Andreas
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#71 Beitrag von MichaelW » 2021-01-11 12:18:59

Hallo,
AndreasU2150 hat geschrieben:
2021-01-09 19:52:40
Da kann ich jetzt auch alle 5 Jahre mal ein ärztliches Gutachten und die neue Karte bezahlen. Wobei, eigentlich ist der der Führerschein der geringste Kostenfaktor beim Hobby Unimog.
Soweit ok, man sollte aber bedenken, dass es auch Leute geben kann, denen aus gesundheitlichen Gründen der Zugang zur Klasse C verwehrt ist. Dann ist zwar im Normalfall auch nix mit C1 sondern bei 3,5t (B) Schluß, es sei denn, die betreffende Person hat noch den alten 3er. Die Kosten für den Führerschein selbst sind verschmerzbar, auf jeden Fall wenn man deutlich 5stellige Beträge in ein Fahrzeug investiert und nochmal in dem Bereich für Umbauten. Ebenso sind die Folgekosten für die 5-jährliche Verlängerung gegenüber sonstigen Fahrzeugbetriebskosten nicht der Rede wert, da gebe ich dir völlig recht.
AndreasU2150 hat geschrieben:
2021-01-09 19:52:40
Teileverfügbarkeit ist für die schwere Baureihe im Gebrauchtsektor natürlich eher selten.
So ist es, zudem sind z.B. die Bremsenteile für die schweren Achsen erheblich teurer als für die leichte Achsbaureihe. Der Ex-Bundeswehr 1300L hat noch einen weiteren Vorteil, der auch z.B. beim BW-1017 gilt: Aufgrund der großen Stückzahlen beim Bund sind jede Menge günstiger Gebraucht-Ersatzteile auf dem Markt verfügbar.
AndreasU2150 hat geschrieben:
2021-01-09 19:52:40
Technisch gesehen hat der große besseres Getriebe, bessere Achsen, stärkeren Motor, kein schaukeln seitlich, kein Parkinson, meiner hat sogar RDRA.
Besseres Getriebe und stärkeren Motor kann man auch beim 1300L ab Werk haben. Entweder nimmt man einen der letzten San-Koffer aus 1990, der hat beides oder man nimmt zumindest einen späten 1300L mit dem OM366A (der hat dann halt immer noch das UG3/40-Getriebe drin) bzw. sucht sich ein ziviles Fahrzeug (z.B. Feuerwehr) mit dem OM352A mit knapp 170PS. Der 1300L ist normalerweise bis 8t zulassungsfähig, das sollte man aber beim geplanten Einsatz als Reise- und Offroadfahrzeug nicht aus- und erst recht nicht überreizen. Wer aber mit maximal 7t reisefertig klarkommt und ein paar kleine Dinge optimiert, kommt mit dem 1300L auch gut klar.

Gruß,
Michael
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#72 Beitrag von DaPo » 2021-01-11 14:14:48

Hallo,
MichaelW hat geschrieben:
2021-01-11 12:18:59
AndreasU2150 hat geschrieben:
2021-01-09 19:52:40
Teileverfügbarkeit ist für die schwere Baureihe im Gebrauchtsektor natürlich eher selten.
So ist es, zudem sind z.B. die Bremsenteile für die schweren Achsen erheblich teurer als für die leichte Achsbaureihe. Der Ex-Bundeswehr 1300L hat noch einen weiteren Vorteil, der auch z.B. beim BW-1017 gilt: Aufgrund der großen Stückzahlen beim Bund sind jede Menge günstiger Gebraucht-Ersatzteile auf dem Markt verfügbar.
Scheiben und Klötze (also die Verschleißteile) sind etwas teurer, aber nicht übermäßig. Vor allem nicht im Vergleich zu den Preisen bei diversen LKW, die hier durch das Forum geistern ;)

Einen Sattel zu überholen kostet mehr als bei der kleinen Bremse, dafür sind es ja auch mehr Teile (4-Kolben Sattel statt 2-Kolben Sattel!). Nur die Bremssattel selber sind, wenn nicht reparabel, wirklich erheblich(!) teurer.
Grüße
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#73 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-11 14:29:15

:angel:

Deswege ist ja der U1550L das Non+Ultra. 366A + stärker Antriebsstrang + neueres Führerhaus mit Dämpfern + 7,49t kein Problem.

Nur: Der ist aus gutem Grund so gut wie nicht zu bekommen. Momentan kenne ich nur einen 'fast neuen' mit Dokar in Holland für über 100 im Angebot. :blush:

Also nochmal: Aufhören zu warten und halt ausprobieren. Verkaufen kann man immer wieder. Oder anders rum: Wer schon 3 Jahre überlegt und das weiter macht kriegt NIE einen.
Grüße aus der Pfalz
Harald

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#74 Beitrag von tichyx » 2021-01-11 16:16:04

HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-11 14:29:15
Deswegen ist ja der U1550L das Non+Ultra (...) stärker Antriebsstrang
Das ist zwar allgemeiner Tenor und der 1550L37 ist deshalb auch der gefragteste Unimog, aber die Aussage gilt aus meiner Sicht nur mit Einschränkungen.
Auf einen U1550L37 passt ein 4.50m Koffer. Nutzt man diesen Platz voll aus und stattet das Fahrzeug entsprechend aus, sind 8-9 Tonnen und mehr Reisegewicht schnell erreicht. Dafür sind die kleinen Achsen wiederum nicht geeignet und können Probleme machen. (s. z.B. Unimurr Forum / Umbau 1550L auf große Achsen vom U5000).
Wenn U1550L37, dann mit kleinem und leichtem Koffer, so dass ausreichend Reserven bleiben. Diese Selbstbeschränkung fällt aber oftmals sehr schwer, wenn das Fahrzeug erst mal auf dem Hof steht und man sieht, was alles möglich wäre...
Soll der Platz voll ausgenutzt werden und ausreichend Wasser und Diesel mitgeführt werden, dann ist ein Mog der schweren Baureihe eine Alternative (ZGG bis 14 Tonnen und Kofferlänge bis 4,60m). Und auch das Fahrverhalten mit dem großen Fahrwerk ist ein völlig anderes - siehe den Beitrag von Andreas weiter oben.

Grüße

Olli
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#75 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-11 16:37:03

Da stimme ich natürlich voll zu :D

Mein 1550 ein 8,5-Tonner und technisch daher noch mit Reserven, da ich ja bescheiden bin. :angel:

Aber: Ich gehe immer von 7,5t-Grenze aus. Sonst würde ich gleich nen Kat 1 nehmen und auf 10t ablasten, da man da besser an den Motor ran kommt und der mit Strassenreifen auch soper läuft, und der genauso hipp ist :cool: und für 30 kriegt man da schon was. Billiger wird ein U1550L nicht zu kriegen sein mit wenig Km.

Deswegen ja aber auch meine Aussage, dass zu viel Grübeln nix bringt. Ich stand 2019 vor der gleichen Frage. War dann in Gaggenau auf dem Weltenbummler-Treffen und hab mir da überalle die Nase platt gedrückt. :lol: Da waren die Preise auch schon erschreckend. Aber die Aussage aller, die ich gefragt habe war: Warten bringt nix. Wird noch teurer. Also gleich oder gar nicht. Also hab ich dann halt in Holland umgehend den einzigen ins Profil passenden gekauft, der zu bekommen war. War auch der Letzte, den ich seither gesehen habe. Hätte ich das nciht gemacht, weil er mir eigentlich 5 zu teuer war, dann hätte ich Heute noch nix. Gleiche gilt für die Kabine. Will natürlich eine Zeppelin und der kommt auch noch. Als dann aber ein schon basic ausgebauter SHG mit einer Hebeeinrichtung zum Abladen, die ich unbedingt wollte, angeboten wurde, hab ich den halt gekauft. Damit war isch jetzt schon mehrfach unterwegs und es war voll ok, auch wenn nur mit Aussenduche. Jetzt hab ich Zeit den 'Besseren' in aller Ruhe zu besorgen und auszubauen. So wie sich da die Preise entwickeln krieg ich den SHG in 3 Jahren locker wieder los. Und wenn nicht kommt er als Gästezimmer auf den Anhänger :cool:

In Summe fahren da jetzt inzwischen mit Reperaturen 40 rum. Alternative: Weiter zelten und was suchen :blush:
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Ich bin übrigens damit schon mit Hänger, wenn auch nicht voll beladen, problemlos hinter einem U1300L mit 366A hergefahren. Einziges Problem: Darf auf der Landstasse nur 60 da dann 11t Zul.Ges.Gew.
Grüße aus der Pfalz
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#76 Beitrag von mangusta » 2021-01-11 21:21:59

mangusta hat geschrieben:
2021-01-06 13:23:05

die "welcher Unimog ist der beste" Diskussion kenne ich nur als maximal emotional überreizt mit dem immer gleichen Ergebnis sämtlicher Dikussionsteilnehmer nämlich: "meiner"
Hallo Harald,


träum weiter!

Der 1550L aus Belgien, der uns dieses Jahr nach Mauretanien begleitet hat, hat es glücklicherweise gerade so eben mit nach einem kleinen Sprung über einen Dünenkamm verbogener Hinterachse auch wieder nach Hause geschafft.

Die Hutchinson Felgen gegen den Parkinson Rahmen hatte er schon.

Ebenso seit der letzten Reise ein UG 100 im Tausch gegen das mehr als störanfällige UG 3-65 und jetzt bekommt er mit den verstärkten Dingo Achsen auch noch die vergrösserten Vorgelege.

Allein den Krawall im Fahrerhaus ...

Es gibt keine Serie in der Unimog-Reihe über die sich die Unimog Veredler mehr gefreut haben als über die Belgier. So bleibt ihnen ihr Geschäftsmodell noch eine ganze Zeit erhalten.


Gruß

Rolf

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#77 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-11 21:56:31

Dann hat Er wohl übertrieben. Man kriegt alles kaput. Klar kann ein 250000 Exp-Fahrzeug mit Dingo-Achsen, 240PS und 10-Loch-Felgen mit Druck-Regelung mehr. Dann würd ich auch nen LKW-Führerschein für machen, wenn ich das Geld ausgeben würde.
Grüße aus der Pfalz
Harald

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#78 Beitrag von landwerk » 2021-01-11 22:32:21

...


Für Island nimm einfach den KAT!

Der ist schnell und weich auf der Piste und kann locker jede im Video gezeigte Furt fahren.

Ein KAT ist ein sehr guter LKW für Island!

Ein Unimog ist dagegen hart, anstrengend, laut und eng!



Shelter drauf, fertig, los...



Der kleine spartanische Unimog, welchen Du verlinkt hast, gefällt mir gut.


Auch Dein Konzept spricht mich sehr an!


Klein, spartanisch, hochgeländegängig...


Das gut!



Mach mal!....

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#79 Beitrag von MichaelW » 2021-01-12 9:22:40

Hallo,
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-11 14:29:15
Deswege ist ja der U1550L das Non+Ultra. 366A + stärker Antriebsstrang + neueres Führerhaus mit Dämpfern + 7,49t kein Problem.
Naja, das gilt aber nur für den 1550L, wenn die schweren Achsen drunter sind. Mit den 6-Loch-Achsen mit den kleinen Vorgelegen bist du auch wieder schnell an der Grenze. Den stärkeren Antriebsstrang hat man teilweise oder komplett auch in einigen 1300L.
mangusta hat geschrieben:
2021-01-11 21:21:59
Der 1550L aus Belgien, der uns dieses Jahr nach Mauretanien begleitet hat, hat es glücklicherweise gerade so eben mit nach einem kleinen Sprung über einen Dünenkamm verbogener Hinterachse auch wieder nach Hause geschafft.
Naja, auch bei LKW sind verbogene Achsen nach einem Sprung nicht gerade selten. Und um an einem Mog die Achse zu verbiegen, braucht man wie am LKW schon massive Gewalteinwirkung. Dann muss ich schon ein 18t-Fahrzeug auf 7,5t ablasten, um solchen Problemen durch Überdimensionierung aus dem Weg gehen zu können. Das wird aber dann auch wieder schwierig oder besser gesagt unmöglich mit der Zuladung...

Gruß,
Michael
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#80 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-12 12:10:13

MichaelW hat geschrieben:
2021-01-12 9:22:40
Hallo,
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-11 14:29:15
Deswege ist ja der U1550L das Non+Ultra. 366A + stärker Antriebsstrang + neueres Führerhaus mit Dämpfern + 7,49t kein Problem.
Naja, das gilt aber nur für den 1550L, wenn die schweren Achsen drunter sind. Mit den 6-Loch-Achsen mit den kleinen Vorgelegen bist du auch wieder schnell an der Grenze. Den stärkeren Antriebsstrang hat man teilweise oder komplett auch in einigen 1300L.
...
Gruß,
Michael
Das ist natürlich im Vergleich zum gänigen U1300L vor 1990, der überall als 'günstige Lösung' vorgeschlagen wird und schon H hat. Sowas mit verstärktem Antrieb zu finden ist jetzt auch nicht einfacher. Die Vorgelege des U1550L sind schon andere und brauchen zB keine Entlüftung zum nachrüsten das sie das Problem mit dem Öl so nicht haben. Parkinson hat er auch nicht, selbst mit XZL-Bereifung und er hat schon mehr Dämmung weil Euro-2. Das 3-65 ist auch für mehr Drehmoment ausgelegt und ich hab da noch nix von 'empfindlicher' gelesen. Die U1300L Besitzer, die ich kenne würden es auf jeden Fall vorziehen. Klar, wenn ich welche günstig finden würde würde ich Mungo-Achsen und ein UG100 vorziehen, schon wegen der Möglichkeit dann legale Hutchinson-Felgen zu kriegen. Die 6-Loch-Version ist ja praktisch nicht zu bekommen. Wenn mein Getriebe mal verreckt kommt auch eins rein. Aber wenn man sowas schon gleich haben will, dann kriegt man's nie oder legt gleich mal 80 hin. :blush:

Man kann antürlich auch einen Saugmotor ohne Kolbenbodenkühlung mit einem Turbo pimpen und auf 200 PS bringen und sich dann beschweren, dass in Tunesien das Getrieb verreckt ist und/oder der Motor und/oder die Vorgelege. Sowas gabs auch schon. :ninja:
Grüße aus der Pfalz
Harald

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#81 Beitrag von MichaelW » 2021-01-12 12:39:07

Hallo,
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-12 12:10:13
Man kann antürlich auch einen Saugmotor ohne Kolbenbodenkühlung mit einem Turbo pimpen und auf 200 PS bringen und sich dann beschweren, dass in Tunesien das Getrieb verreckt ist und/oder der Motor und/oder die Vorgelege.
Auch das UG 3/40 war in den 70er und 80er Jahren in allen Mog-Baureihen eingesetzt, schon zusammen mit dem UG3/40 waren zumindest mal 170PS mit dem OM352A ab Werk möglich. Wenn man es nicht massiv mit dem Turbo aufdrehen übertreibt, hält auch das UG3/40. Wenn man allerdings in Regionen von 200PS und mehr (mit den entsprechenden Drehmomenten) vorstößt, sollte man auch das Getriebe gegen ein stärkeres ersetzen. Für den Bereich drunter ist das aber nicht nötig. Es ist auch nicht so, dass die UG3/40 nun reihenweise kaputtgehen.

Gruß,
Michael
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#82 Beitrag von mangusta » 2021-01-12 13:05:46

Ein Belgier mit etwa 3.500 km bei Kauf:

https://tauchmaus.de/reisen/shit-happens/


Gruß

Rolf

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#83 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-12 13:35:22

Interessant wären da Km-Angaben zu den Mog-Schäden. Ist aber nix unerwartetes dabei. Und 240PS von Hellgeth bedeuten auch mehr Drehmoment. Deswegen legt man ja das viele Geld hin. Das ist genau das, was ich nicht machen würde, ohne ein stärkeres Getriebe einzubauen. Da stimme ich ja auch völlig zu. Alles Andere hat doch bestens gehalten. :blush: Das defekte Split-Getriebe ist auch nicht Serie. Sonst aber natürlich ein Top-Umbau :unwuerdig:

PS: Die Splitgetriebe gabs 2014 noch für 6 mit Einbau, heute kosten Die 10. So mich erst mal kein Thema mehr :dry:
Zuletzt geändert von HaraldS50 am 2021-01-12 15:10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#84 Beitrag von Pirx » 2021-01-12 14:47:55

HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-12 12:10:13
Klar, wenn ich welche günstig finden würde würde ich Mungo-Achsen und ein UG100 vorziehen, schon wegen der Möglichkeit dann legale Hutchinson-Felgen zu kriegen. Die 6-Loch-Version ist ja praktisch nicht zu bekommen.
Ich glaube, Mungo-Achsen am Unimog würde doof aussehen und auch nicht besonders lange halten …
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#85 Beitrag von Thomas+S » 2021-01-12 14:59:29

Hallo,

ich will hier nicht Oberlehrer spielen, doch liebe ich Daten.

Das Getriebe 3/65 und der Antriebsstrang ist für 650 Nm ausgelegt.
Die Werks Motor Konfig der 240 PS Version hat schon bei ca. 1200 Umin ca.720 Nm Drehmoment.
Je nach Einspritzpumpenregler hat der Fahrer damit schon beim normalen Cruisen auf hügeliger Strecke fast keinen Einfluss darauf das Drehmoment unterhalb des Grenzwertes des UG3/65 und des Splits zu halten.

Das "viele Geld" lege ich auch dafür hin ein insgesamt zuverlässiges und passend konfektioniertes Fahrzeug, bzw. die entsprechenden Warnhinweise zu bekommen.
Begebe ich mich mit überlasteten Bauteilen auf Weltreise sollte ich mir der möglichen Folgen eigentlich bewußt sein.

Das Split gab es ein paar Jahre früher wohl noch für ca. 3000 Euro.

Die Belgier haben wohl gegenüber den 1300L einen verstärkten Rahmen, was den Parkinson vermindert. ( Parkinson: Dieses Längsschwingen des Fahrerhauses entsteht durch Eigenresonanz von Fahrwerk und Fahrerhaus angeregt durch die Fahrbahn, Unrundigkeit der Reifen, Felgen. Er kommt auch bei Hutchinson Felgen vor )

Neueres Fahrerhaus mit Dämpfern. Meines Wissens ist das Fahrerhaus und die darunterliegende Aufhängung gleich. Die bei den "Belgiern" an den vorderen Kipplagern zum Rahmen hin angebrachten Dämpfer bringen nach meinen Messungen nur sehr wenig.

Krach im Fahrerhaus bei U1300l, U1550, und ja (zwar weniger) aber auch im U4000 muss nicht sein. Das ist zwar etwas Aufwand, aber das kann durch den Besitzer selbst abgestellt werden.

Die in einigen bisherigen Beiträgen angesprochenen Fahrzeugeigenheiten wurden maßgeblich bei den leichten Unimog Typen U4023 erst abgestellt. Fahrerhausverlängerung, Lagerung anders, Motoraufhängung etc.
Die schwere Baureihe wie z.B. 2450 ist insgesamt für höhere Belastungen vom Rahmen und Antriebstrang ausgelegt. Demzufolge treten die bisher angesprochenen Effekte eben nicht, oder erst sehr viel später auf.

Auch der Parkinson ( Eigenschwingung des Fahrerhauses mit ca. 7 Hz), wenn er denn bei dem fetten Rahmen überhaupt noch auftreten sollte kommt erst bei höherer Geschwindigkeit, weil der Radumfang größer ist. Kann sich jeder selbst ausrechnen. bei 12,5 er Rädern ab ca. 78 Kmh bei 14,5 Rädern ab ca. 86 Kmh . . .

Nichts für ungut, falls sich jemand mit meinen Angaben angeriffen fühlen sollte.

Gruß
Thomas+S

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#86 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-12 15:06:44

Pirx hat geschrieben:
2021-01-12 14:47:55
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-12 12:10:13
Klar, wenn ich welche günstig finden würde würde ich Mungo-Achsen und ein UG100 vorziehen, schon wegen der Möglichkeit dann legale Hutchinson-Felgen zu kriegen. Die 6-Loch-Version ist ja praktisch nicht zu bekommen.
Ich glaube, Mungo-Achsen am Unimog würde doof aussehen und auch nicht besonders lange halten …
Mungo

Pirx
:blush:

Ja, stimmt. Dingo, Mungo .... hat allse 4 Beine :D

@Tomas: Alles Bestens :cool:
Grüße aus der Pfalz
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#87 Beitrag von MichaelW » 2021-01-12 16:15:22

Hallo,
HaraldS50 hat geschrieben:
2021-01-12 13:35:22
PS: Die Splitgetriebe gabs 2014 noch für 6 mit Einbau, heute kosten Die 10. So mich erst mal kein Thema mehr
Die 6.000 inkl. Einbau sind lange her. Das hätte schon 2012, als ich mir den 1300L zugelegt habe, nicht mehr gereicht. Mit allen sonst noch benötigten Kleinteilen kam man damals schon deutlich über 5.000 nur für's Material, selbst mit ein wenig Rabatt. Daher hab ich die andere mögliche Variante gewählt und die Vorgelegeübersetzung mit englischen Bauteilen geändert. Wenn ich so höre, wie die Ausfallquote bei den Splitgetrieben ist, kann das auch nicht viel schlechter sein. Bisher hält es, bringt in etwa die Übersetzung wie das Split, man hat nur eben keine 8 zusätzlichen Gänge. Die hab ich aber zumindest bisher noch nicht vermisst. Dafür dreht aber so nicht der ganze Antriebsstrang inkl. Getriebe schneller als das, wofür er ursprünglich ausgelegt wurde.

Gruß,
Michael
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#88 Beitrag von tonnar » 2021-01-12 19:07:51

Nur mal ein Kommentar eines Außenstehenden:
Ohne mich mit den Mogs auszukennen, lese ich hier nur von:
- zu schwer und/oder
- zu schwache Vorgelege und/oder
- einem Rahmen der sich schüttelt und/oder
- überhitzenden Getrieben und/oder
- zu viel Lärm in der (kleinen) Hütte
- etc.

Warum in aller Welt tut man sich das an, etliche Komponenten auszutauschen, um aus einem Universal-Motor-Gerät (um das Kind mal beim Namen zu nennen) ein halbwegs reisetaugliches Fahrzeug zu bauen? Und das auch noch bei extrem schlechter Verfügbarkeit einer halbwegs tauglichen Basis und völlig überzogenen Preisen???? Das ist ja noch bekloppter, als die meisten anderen Projekte hier. :D (Deshalb mag ich dieses Forum.)

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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#89 Beitrag von HaraldS50 » 2021-01-12 19:15:12

Das ist völlig richtig. Alles Bekloppte :spiel:
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Re: Unimog Reisemobil 1300L oder 2450? Nach 3 Jahren immer noch keine Ahnung..

#90 Beitrag von Mister Catdriver » 2021-01-12 23:14:54

Bin ich gern-und das seit über 10 Jahren!

Ohne Getriebeschäden!
Mit Split!
Bis heute ohne Parkinson!
Was macht ihr bloß mit den Autos, dass soviel kaputt geht?😂

Grüße Jörg
„Sie wissen doch genau, dass solche Hupen in Deutschland nicht erlaubt sind!“

„Ja-aber da wo wir hinfahren brauchen wir die!“

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