Kauf eines Basis-LKW

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landwerk
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#31 Beitrag von landwerk » 2020-09-15 19:16:26

123456 hat geschrieben:
2020-09-14 18:57:49
Hallo,

ich denke auch über den Kauf eines LKW nach . Für mich gilt , alle Sperren , grösstes Getriebe , 10 Loch Achsen , mind. 300 PS , am besten stärksten Motor der Baureihe , Klima .Es ist auch im Prinzip egal , was man mit dem Fzg. machen möchte . Ich lese so oft : Wie bekomme ich mehr Leistung aus meinem Motor ? Wie kann ich eine Sperre nachrüsten? Ich habe nicht die passende Übersetzung , die Achsen sind zu schwach , wie bekomme ich den Klimakompressor an den Motor , der nicht dafür ausgelegt ist ? Ich habe dies und das nachgerüstet , jetzt ist mir die Hinterachse explodiert etc..
Ein Fzg. , das von vornherein passend ausgelegt ist , macht am wenigsten Ärger und hat die beste Leistung . Das ist auch keine Frage des Preises . Ich bekomme beispielsweise einen Eurotrakker mit 400 PS , 16 Gang , allen Sperre und Untersetzung in passablem Zustand für 15-20000 Euro , bei Schmerzfreiheit auch für 12000.
Aus eigener Erfahrung mit Geländewagen , die ich etliche Male motorisch umgerüstet habe , gilt für mich oben beschriebenes .

Gruss
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#32 Beitrag von Mark86 » 2020-09-15 19:31:46

@123456:
Mach doch.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#33 Beitrag von meggmann » 2020-09-15 19:43:55

Haubi hat geschrieben:
2020-09-15 16:04:14
Hallo Marcel,

Nur kein Händler-Bashing. Ist doch klar. Es soll auch Seriöse geben.
Warum solche Artikel, in denen man die kochende Wut spürt?
Weil es Händler gibt, die nicht etwa (wie Du) 30% draufschlagen, sondern inzwischen 200 bis zu 500% (JA, hab´ich gesehen...)
Man kennt ja so „seine” Fahrzeuge, die man von der Aution bis zum Markt verfolgt - sind alle sehr individuell und daher unterscheidbar. Alles schon gesehen - Einkauf 407D für 3200 Euro, dann eine Woche später für 14.500 Euro auf mobile.
Kein Einzelbeispiel.

Und für bestimmte Typen 9016/711/407 u.a. ist der Markt so knapp, dass die Händler-Strategie “Leerkaufen um jeden Preis und Marktpreis mit 300% Marge neu definieren...” gut funktioniert. (Siehe Händler in Biesdorf) Da fühlt man sich als LKW-Liebhaber natürlich abgezockt und an der Nase rumgeführt - Weil, und jetzt kommt’s - die dich auch in der Auktion platt machen (flummi16 - hahaha). Nach dem Motto: lieber ein Mal überpreisig eingekauft, als im wuchernden Erwerbs-System eine undichte Stelle entstehen zu lassen. Übrigens: mehr als 50 Kunden sind mit „flummi16“ SEHR zufrieden (Bewertung mobile). Da muss ja was dran sein. Oder sind die „authentischen“ Limes auch gekauft?

Grüße
Haubi

Edit: gemeint sind „Likes“ - Limes ist was Anderes
Moin Haubi

ich bin kein Händler - wir hatten nur 20 LKW und einer war plattgefahren und musste vom Hof. Da gibts auch solche Plattformen der Versicherer wo Aufkäufer verbindlich bieten können und das wird dann als Restwert in der Vollkaskoabrechnung abgezogen - verkauft habe ich an einen anderen der nochmal 2 k€ mehr geboten hatte (siehe obigen Endpreis).
Also das ein Händler den Markt an 90-16 aufgekauft hätte stimmt ja nicht. 4Wheelxyz hat ein paar, Wendler auch, Orthuber scheinbar auch, Phillip, und einer in Norddeutschland - hab vergessen wie der heißt.
Aber er wurde halt modern (was daran lag, dass den keiner wollte und so relativ günstig zu haben war und dann wurde durch den künstlichen Hype die Kiste „modern“).

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#34 Beitrag von meggmann » 2020-09-15 19:57:05

landwerk hat geschrieben:
2020-09-15 19:16:26
123456 hat geschrieben:
2020-09-14 18:57:49
Hallo,

ich denke auch über den Kauf eines LKW nach . Für mich gilt , alle Sperren , grösstes Getriebe , 10 Loch Achsen , mind. 300 PS , am besten stärksten Motor der Baureihe , Klima .Es ist auch im Prinzip egal , was man mit dem Fzg. machen möchte . Ich lese so oft : Wie bekomme ich mehr Leistung aus meinem Motor ? Wie kann ich eine Sperre nachrüsten? Ich habe nicht die passende Übersetzung , die Achsen sind zu schwach , wie bekomme ich den Klimakompressor an den Motor , der nicht dafür ausgelegt ist ? Ich habe dies und das nachgerüstet , jetzt ist mir die Hinterachse explodiert etc..
Ein Fzg. , das von vornherein passend ausgelegt ist , macht am wenigsten Ärger und hat die beste Leistung . Das ist auch keine Frage des Preises . Ich bekomme beispielsweise einen Eurotrakker mit 400 PS , 16 Gang , allen Sperre und Untersetzung in passablem Zustand für 15-20000 Euro , bei Schmerzfreiheit auch für 12000.
Aus eigener Erfahrung mit Geländewagen , die ich etliche Male motorisch umgerüstet habe , gilt für mich oben beschriebenes .

Gruss
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Ist ja auch eine Frage des Budgets.
Feuerwehren und die Kisten vom THW werden ja nicht deshalb verwendet, weil sie am besten passen sondern weil die gewerblich nicht wirklich brauchbar sind und daher billig. Ist mehr so die selbsterfüllende Prophezeiung. Für das was ne alte Feuerwehr kostet die noch halbwegs in Schuss ist bekommt man an gewerblich nutzbaren Fahrzeugen ne alte abgeranzte Fernverkehrshure mit 1.2 mio km auf der Uhr - wenn man Glück hat.

Das mit der Leistung ist auch immer so eine Sache. Hab mal ein Mopped mit ungefähr 200 PS gekauft - wow war das spannend - aber nur etwa 3 Monate dann hab ich überlegt, wie man mehr Leistung rausholt.
Leistung ist halt relativ. Meine Büchse wiegt echte 7t wenn’s losgeht. Sagen wir mal die 160 Pferdchen wären noch vorhanden. Ergibt ein Leistungsgewicht von 22,8 PS pro Tonne damit vergleichbar mit (fiktiven)
12-27
18-410
Oder um beim Eurotrakker zu bleiben mit 27 Tonnen müssten es dann schon 615 PS sein um auf dem Leistungsgewichtsniveau eines 90-16 zu sein (der sicherlich nicht gerade übermotorisiert ist)

Denke jeder Ansatz ist sowohl richtig als auch falsch - man muss halt den für sich richtigen finden.

Gruß Marcel
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#35 Beitrag von Ulf H » 2020-09-15 20:07:54

... in Dänemark gibt es angeblich schon lange nur noch die verrostetsten Reste ... Einsatz im Salzwasser greift gigantisch an ... also sehr genau gucken ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#36 Beitrag von Der Initiator » 2020-09-15 21:37:20

meggmann hat geschrieben:
2020-09-15 19:57:05
Oder um beim Eurotrakker zu bleiben mit 27 Tonnen müssten es dann schon 615 PS sein um auf dem Leistungsgewichtsniveau eines 90-16 zu sein
Dabei gehst du aber davon aus, dass die zGM tatsächlich ausgenutzt wird. Was wiegt das Auto leer, was wird es reisefertig wiegen?
Think before you print oder altmodisch: Erst denken, dann drucken

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#37 Beitrag von meggmann » 2020-09-16 4:22:33

Das ist doch alles nur rein hypothetisch und theoretisch - klar fühlt es sich anders an mit einem LKW mit 400 PS zu fahren als mit 100. Mir ging es nur darum mal zu zeigen, dass das alles relativ ist und ein wenig differenzierter betrachtet werden kann oder sollte. Wobei sich oft (natürlich nicht immer) die Fahrzeuge die ich kenne der zGM nähern (viele sogar darüber hinausschießen) - und das nicht nur in der 7,5t Klasse.
Ist wie mit Geschwindigkeit- 80 km/h in einer S Klasse auf einer leeren Autobahn (gibt es sowas noch?) fühlen sich anders an als die gleiche Geschwindigkeit in einem Boot auf See.

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#38 Beitrag von querys » 2020-09-16 7:36:33

meggmann hat geschrieben:
2020-09-16 4:22:33
Ist wie mit Geschwindigkeit- 80 km/h in einer S Klasse auf einer leeren Autobahn (gibt es sowas noch?) fühlen sich anders an als die gleiche Geschwindigkeit in einem Boot auf See.
Würde ich sogar auf unterschiedliche Autos/Marken ausweiten. 100km/h in meinem Audi A4 fühlen sich nach Stillstand an. 100km/h im US-Ford meiner Frau ist die perfekte Reisegeschwindigkeit ohne im Ansatz darüber nachdenken zu wollen, schneller fahren zu müssen. Hab sogar schon mal vergessen einen LKW zu überholen und bin dem mit 90 hinterhergetrödelt, ist mir im Audi noch nie passiert.

Haubi
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#39 Beitrag von Haubi » 2020-09-16 12:17:41

Zitat
Händler bringen auch ihre Leistung. Die holen dass Auto ab, putzen es, es gibt die Möglichkeit neuen TÜV zu bekommen, man kann es anschauen, Probefahren und bisschen Gewährleistung gibt es manchmal auch irgendwie.

Das Problem ist, dass man bei Ersteigerungen nie so genau weis was man kauft. Händlern wird da ne Marge von 10.000€ pro LKW unterstellt...

Zitat Ende

Na ja, ich kalkuliere nach meinem letzten Fall:

- Überführung via Shiply/Uship z.B. Berlin-Frankfurt kostete auf Tieflader 500 Euro
- Umschlüsselung und Ablastung und TüV Par. 21 kostete Komplett. 270 Euro
- zum Putzen gab es nix
- Gewährleistung war mein Vertrauen in mein Gespräch mit dem Diensthabenden bei der Berufsfeuerwehr (es brennt ja nicht immer und manchmal haben die Ohr für ein Anliegen), der KEIN kommerzielles Interesse hatte, das Auto gut kannte, und deshalb auch nix schönreden musste. Der war sehr freundlich und hat mir (natürlich unverbindlich) vom Wartungsstand und der Technik erzählt - Top, (nur Batt waren hin)

Ist doch klar, wer sein Geld NOCH leichter verdient (Aktien, Vorstandsvorsitzende, Erbschaften etc) kann gerne die in diesem Fall unterstellten Händler-Aufschläge von ca. 15T€ zahlen. Differenz:
Vierzehntausendzweihundertdreißig (14.230 Euro) zusätzlich und sich dann diese o.g. Arbeit sparen...Jeder wie er kann und will. :rock:
Für das schöne Geld könnte ich (Brauchs aber toi toi toi NICHT) den LKW im Bedarfsfalle „durchreparieren“.
Oder - nachdem ich jetzt weiß, wie es geht - vielleicht selbst Händler werden? :idee: (muss ich u.U bald, weil die Scheune aus allen Nähten platzt.)

Grüße
Haubi

Stolli
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#40 Beitrag von Stolli » 2020-09-16 15:29:50

Tja,
hätte nicht gedacht das sich meine Frage so ausweitet. Von Leistungsgewicht bis alle Sperren habenwollen ist alles dabei.

War die letzten Tage noch 3 LKW´s anschauen.
83er 1017 vom Grenzschutz mit brauchbarerer Einzelbereifung und leerem Metallkoffer in sehr gutem Zustand für 32.ooo€. Zwischenzeitlich verkauft !

84er Uni 1300L von der Bundeswehr, schnelle Achsen, Turbo mit Pritsche, 195ooo€. Hab ihn gefahren, bin geheilt ...

90er VW MAN als Rüstträger der FF, 136PS, guter Zustand mit etwas Korrosion, alle Sperren, Feuerwehraufbau noch verbaut, 168oo€. Zwischenzeitlich verkauft.


Ich denke darüber nach ob ich auch all die Dinge brauche die in meinem Lastenheft stehen.
Möglichst viel Leistung, natürlich mindestens 2 Sperren, eine Winde mit der ich einen gesamten Sattelzug rausziehen kann, Führerhaus mit Komfort, 100km/h sollte die Kiste schon laufen, Steigfähigkeit eines Unimog´s, Rampenwinkel einer alten G-Klasse, Achsen-Sperren-Getriebe-Motor quasi unkakuttbar und es muss eine 5 Meter Kabine drauf passen usw. :spiel:

Meine bessere Hälfte die wahrscheinlich unsere Pläne etwas realistischer angeht meinte, ob wir wirklich alle diese Dinge je brauchen werden ?!?!?
Ob wir je in eine Situation kommen wo wir unser Exp-Mobil so "versenken" würden das uns nur noch der Fluxkompensator von Doc Hollywood aus der misslichen Lage befreien könnte . :positiv:

Die Weiber, KEINE Ahnung von der Materie !!! :wack:

Und wie ich dann auf der Couch liege und so tue als ob ich mit Ihr Shopping-Queen schaue, denke ich darüber nach ob Sie vielleicht, eventuell,
könnte ja sein, wenn Mann so drüber nachdenkt, logisch betrachtet, ganz zu schweigen von der Realität und unserem Alter entsprechend, ein gaaaanz kleines Bisschen ...........RECHT HABEN KÖNNTE :wub:

Was meint Ihr ????

Grüße von der sonnigen Ahr,
Tom ( und Bettina )

OliverM
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#41 Beitrag von OliverM » 2020-09-16 15:44:23

123456 hat geschrieben:
2020-09-14 18:57:49
Hallo,

ich denke auch über den Kauf eines LKW nach . Für mich gilt , alle Sperren , grösstes Getriebe , 10 Loch Achsen , mind. 300 PS , am besten stärksten Motor der Baureihe , Klima .Es ist auch im Prinzip egal , was man mit dem Fzg. machen möchte . Ich lese so oft : Wie bekomme ich mehr Leistung aus meinem Motor ? Wie kann ich eine Sperre nachrüsten? Ich habe nicht die passende Übersetzung , die Achsen sind zu schwach , wie bekomme ich den Klimakompressor an den Motor , der nicht dafür ausgelegt ist ? Ich habe dies und das nachgerüstet , jetzt ist mir die Hinterachse explodiert etc..
Ein Fzg. , das von vornherein passend ausgelegt ist , macht am wenigsten Ärger und hat die beste Leistung . Das ist auch keine Frage des Preises . Ich bekomme beispielsweise einen Eurotrakker mit 400 PS , 16 Gang , allen Sperre und Untersetzung in passablem Zustand für 15-20000 Euro , bei Schmerzfreiheit auch für 12000.
Aus eigener Erfahrung mit Geländewagen , die ich etliche Male motorisch umgerüstet habe , gilt für mich oben beschriebenes .

Gruss
Ist dir eigentlich mal in den Sinn gekommen dass sich manch einer grade (und nur) wegen dieser Umbauaktionen einen LKW angeschafft hat ?


Gruß wer auch immer du bist

Oliver
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#42 Beitrag von 123456 » 2020-09-16 15:50:48

Hallo,

alles was über eine Höhle , Wasser und pflanzliche Nahrung mit ab und zu einem Stück Fleisch hinaus geht ist Luxus . Brauchen tuen wir das alles nicht , wenn ich mir aber ansehe wie überladen viele Reisemobile sind , vom Schwerpunkt ganz zu schweigen , dann brauche ich abseits der Zivilisation alle technischen Hilfsmittel . Und ja , dazu gehören alle Sperren , kurze Überhänge , niedriger Schwerpunkt , Feuer unter der Hütte damit ich die Technik nicht ständig zu über 90% fordern muss und ein Fahrgestell das nur zu maximal 50 Prozent ausgelastet ist . Dass ich mit meiner Meinung alleine stehe mag ja sein , ich sehe es aber von Seiten der Geländegängigkeit und Zuverlässigkeit . Wie schon geschrieben , ist ein vernünftiges , überdimensioniertes Fahrgestell nicht unbedingt eine Kostenfrage . Dann hat er halt 250000 Km gelaufen , was werde ich wohl noch fahren ? 30000 ? 50000? , die Dinger fahren mit Bananenschalen in der Ölwanne und zu 300 Prozent ausgelastet durch Afrika und versehen ihren Dienst .
Ich hatte einen Unimog mit 170 PS und 4,3 Tonnen Leergewicht , bis der sich mal bewegte ...... . Ist aber alles wohl eine Sache der Erwartungshaltung , ich verlange ja keine PKW Werte in der Beschleunigung aber fahren wie in den Siebzigern mit ausdrehen jedes Ganges bis vor den Begrenzer möchte ich auch nicht . Früher oder später kommt so oder so der Wunsch nach Leistung und dann umstricken ? Habe ich alles hinter mir , ich möchte fahren und nicht ständig schrauben .

Gruss
Hans

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#43 Beitrag von meggmann » 2020-09-16 16:14:08

Das Fahrzeug welches du suchst gibt es aber leider nicht. Hohe Geländegängigkeit und niedriger Schwerpunkt gibt es in dieser Kombination nicht. Zudem braucht man für große Geländegängigkeit auch einen sehr kurzen Radstand.
Also entweder viel Power und viel Platz oder Geländegängigkeit beides gibt es nicht.

Gruß Marcel
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#44 Beitrag von Wilmaaa » 2020-09-16 16:17:56

Stolli hat geschrieben:
2020-09-16 15:29:50
Was meint Ihr ????
Ich hab zwar keine Ahnung von Shopping Queen, aber ein bisserl von Lastern, und, ja, sie hat recht. :angel: :spiel: :totlach:
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
-----
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#45 Beitrag von OliverM » 2020-09-16 16:25:53

Frau hat immer Recht, auch wenn das mal nicht so ist . Je eher Mann das begreift , desto besser ist das für seine Gesundheit .

....wobei, wenn sie sich wirklich Shoping Queen ansieht.......... lauf so schnell und so weit du kannst .

Gruß

Oliver
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#46 Beitrag von 123456 » 2020-09-16 16:29:32

Für sehr gute Geländetauglichkeit eben keinen sehr kurzen Radstand , ein U 1300 L geht viel besser an Steigungen und in Verschränkungspassagen als ein U 406 bei vergleichbarem Leistungsgewicht . Sehr kurze Fahrzeuge fallen komplett in jedes Loch oder müssen immer mit beiden Achsen in der Steigung stehen , ein längerer Radstand kann das verhindern . Als Ideal stelle ich mir ein Kipperfahrgestell vor , Parabelfedern , flacher Aufbau , wenig Überhang nach hinten , ausgeglichene Radlasten . Niedriger Schwerpunkt in Relation zu den Turmkonstruktionen , die ich teilweise auf der Autobahn sehe , doch , das geht schon . Aber gut , das Thema dreht sich ja nicht um Wünsch dir was , ich wollte nur meine Sicht auf das Thema kundtun . Kann natürlich jeder handhaben wie er will , 160 PS und 9 Tonnen , klar geht , ist nicht schlechter oder besser als meins , nur anders .

Gruss
Hans

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#47 Beitrag von Weickenm » 2020-09-16 16:29:38

Moin Marcel,
meggmann hat geschrieben:
2020-09-16 16:14:08
Das Fahrzeug welches du suchst gibt es aber leider nicht. Hohe Geländegängigkeit und niedriger Schwerpunkt gibt es in dieser Kombination nicht. Zudem braucht man für große Geländegängigkeit auch einen sehr kurzen Radstand.
Also entweder viel Power und viel Platz oder Geländegängigkeit beides gibt es nicht.

Gruß Marcel
doch, in gewisser Weise schon, sogar ohne großen Führerschein:


Ich bin so ein Ding vor 2(?) Jahren ja schon gefahren.
Dachzelt drauf, 2. Tank in den Kofferraum und fertig ist die Laube.

Beste Grüße
Florian
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#48 Beitrag von meggmann » 2020-09-16 19:20:36

Aber soll doch auch 13,5 t Transportieren ... das geht nicht....

Mein Limolaster ist ja nur für schlechte Wege geeignet. Das meiner vierrädrigen Fahrzeuge mit der höchsten Geländegängigkeit hat 25 PS, nur Heckantrieb und keine Sperren.

Ich will weder jemanden bekehren noch jemanden belehren. Das schöne an unserem Hobby ist ja dass jeder seine eigene Lösung findet. Ich bin nur darauf gespannt was ist denn hinterher wirklich wird – wenn wir das denn erfahren.

Gruß Marcel
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#49 Beitrag von Mark86 » 2020-09-16 19:30:32

Stolli hat geschrieben:
2020-09-16 15:29:50
Tja,
hätte nicht gedacht das sich meine Frage so ausweitet. Von Leistungsgewicht bis alle Sperren habenwollen ist alles dabei.

War die letzten Tage noch 3 LKW´s anschauen.
83er 1017 vom Grenzschutz mit brauchbarerer Einzelbereifung und leerem Metallkoffer in sehr gutem Zustand für 32.ooo€. Zwischenzeitlich verkauft !
Unimog kannst auch vergessen.
Wenn du nach nem 1017 schaust, guck dass der ne 40:7er Hinterachse hat (Mindestens), dann rennt der mit größeren Rädern auf der Autobahn V Max 98km/h und dass ist "erträglich". Bin ich auch 50.000km gefahren. Wenn dem die Hinterachssperre fehlt, abgesehen davon dass ich der Meinung bin dass man die nicht braucht -lassen wir das Thema hier- gibts bei Westenthanner neue Hinterachsen aus BW Bestand mit 40:7er Übersetzung für "Kleingeld", Vakuumverpackt mit Trocknungsbeuteln und Hygrometern, gefühlt ist die Verpackung den Preis wert.
Wenn du ne Feuerwehr kaufst, die in der Regel sogar nen Nebenantrieb hat, dann ist die Hinterachse an einem Sonntag reingeschraubt, incl. Luftleitung, Schalter und Kontrolleuchte... Ich hab einfach die Leuchte und den Schalter vom Nebenantrieb nach hinten verlängtert und bei Daimler n Hinterachsdifferentialsperrkontrolleuchtenschild für ca. 2€ gekauft und schon hatte meiner die angeblich wichtige Hinterachssperre...

So 1017er Tanklöschfahrzeuge TLF16 gibts für um 8k€ zu kaufen, brauchen dann um die 20 Liter Diesel, bei der Preisdifferenz kannst du auch die Kabine kürzen... Die meisten Ersatzteile kosten -für LKW Bereiche- Kleingeld, Gebrauchtteile und BW Teile gibt es wie Sand am Meer.

Fährt natürlich auf 14.00R20 Rädern scheisse, (musst 385/65/22,5 drauf machen), die sind wiederum günstig, du bekommst ne geringe Einstiegshöhe hin, vernünftige und solide Technik.

Ich bin mit meinem über 120.000km in 6 Jahren gefahren und zufrieden. Ok, der Motor läuft, er macht natürlich keinen "Spass", aber passt und bewegt dass Auto...
Dafür ist er sparsam und genügsam... Autobahntaugliche Zweckmotorisierung.

Natürlich macht mein LKW was her, gegen n paar aufgetakelte Steyr 12M18 auf 14er Rädern sieht er aber doch aus wie n Spielzeugauto... Dafür hat man n sauberes Schlechtwegefahrzeug, bekommt bis zu 5m Aufbaulänge realisiert, bei 1,20m Einstiegshöhe und n ordentliches Straßenfahrverhalten, wie immer bleibt alles ein Kompromiss, mit meinem bin ich jedenfalls sehr zufrieden.

Ich würde mich auch nicht auf Autos "mit Koffer" versteifen, denn die Stahlblechkoffer sind alles Rostbuden und wenn sie bei Kauf nicht rosten, spätestens im Betrieb gehts los und dann hat man ne teure, hochwertige Innenausstattung in nem rostigen Koffer....
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#50 Beitrag von Stolli » 2020-09-16 19:56:04

Bin bei der Fahrzeugaufbauwahl auch flexibel. Der 1017 hatte halt den Koffer schon drauf.
Mir wäre egal ob er nur mit Rahmen, mit Pritsche oder wer weiß was. Sollte nur im Radstand nicht mehr als 3,70m haben.

Auch sollte der Rost wenig genagt haben.

Bei den 1017 habe ich bisher aber nur welche gefunden die zwar eine HA Sperre hatten, sonst aber nix. Und eine Mittelsperre wöllte ich schon.

Hatte eigentlich Jemand Info wie die Kabinen und Zwischenrahmen von Fußball und Ormocar sind. Von der Qualität usw.

Wäre toll darüber was zu erfahren.

Gruß an Alle, Tom

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#51 Beitrag von Mark86 » 2020-09-16 20:03:44

Und eine Mittelsperre wöllte ich schon.
Im "Regelfall" haben die 1017er Autos nen Zuschaltallrad. Damit haben sie natürlich kein Mitteldifferntial und auch keine Mitteldifferentialsperre, die laufen alle 1:1 durch.
Sobald du den Allrad "zuschaltest", sind die immer wie gesperrt, mangels Differential.
Es gibt sie auch in den letzten Baujahren mit Permanentallrad, dann haben die 1 Zeichen weniger auf dem Wählhebelknopf, bzw. wenn du drunter schaust hängst am Verteilergetriebe halt ein Differentialgeschwür hinten dran.

Der Vorteil ist, du kannst Freilaufnaben einbauen und im Straßenbetrieb die Vorderachse stehen lassen.
Der Nachteil ist, wenn du auf schnellen Pistenfahrten in wechselndem Gelände unterwegs bist, also Sandfelder auf der Piste hast dann hast du mit Permanentallrad immer 4x4, mit Zuschaltallrad musst du runter bremsen und den 4x4 erst zuschalten...

Das ist aber eher was für Tiefsandfelder in Afrika, frage ist wie oft man sowas wirklich fährt... Meistens gehts da eh viel gradeaus und dann lässt man den Allrad einfach drin und fertig. So meine Erfahrung...
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#52 Beitrag von OliverM » 2020-09-16 20:06:15

Stolli hat geschrieben:
2020-09-16 19:56:04

Bei den 1017 habe ich bisher aber nur welche gefunden die zwar eine HA Sperre hatten, sonst aber nix. Und eine Mittelsperre wöllte ich schon.

Gruß an Alle, Tom
Was bitte willst du bei einem Zuschaltallradler mit einer Mitteldifferenzialsperre ?
Stolli hat geschrieben:
2020-09-16 19:56:04

Hatte eigentlich Jemand Info wie die Kabinen und Zwischenrahmen von Fußball und Ormocar sind. Von der Qualität usw.

Wäre toll darüber was zu erfahren.

Gruß an Alle, Tom
Wer oder was bitte ist Fußball?

Gruß

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#53 Beitrag von Mark86 » 2020-09-16 20:15:02

@Oliver: es gab die Autos in den letzten Baujahren auch mit nem Permanentallrad.
Wie es sich da mit dem Thema Differentialsperre verhält, weis ich nicht.

Die meisten haben jedoch nen Zuschaltallrad ohne Diff und damit auch nix zum sperren.
Ich wollte mein VTG mal mit jmd. tauschen der n permanentallrad hat und Freilaufnaben haben wollte, für meine letzten Reiseziele hat der Zuschaltallrad aber einfach nur gereicht, weil ich entweder gar keinen Allrad brauchte oder der einfach immer drin blieb...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#54 Beitrag von bachmarc » 2020-09-16 20:16:21

Stolli hat geschrieben:
2020-09-16 15:29:50

84er Uni 1300L von der Bundeswehr, schnelle Achsen, Turbo mit Pritsche, 195ooo€.
Äh Nö... den OM366 mit Turbo gab es ab 87 als SanItätswagen mit langen Achsen.
Der übliche 1300l der BW hat den OM352, dreht bis 3000 Und hat dem kleineren Drehmoment entsprechend auch kürzere Achsen.

Die sind quasi nicht zu bekommen unter 27k und selbst dann nur Lockanzeigen in mobile.de

Das letzte glaubhafte Angebot eines wirklich vorhandenen Turbo 1300l waren 42k in Gaggenau und ein 1650 in den Niederlanden für 35k inkl reichlich Ärger den hier zuzulassen.

Oh in England stehen Dutzende als Rechtslenker aber der Brexit war mir und dem Händler unheimlich.

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#55 Beitrag von OliverM » 2020-09-16 20:26:25

Mark86 hat geschrieben:
2020-09-16 20:15:02
@Oliver: es gab die Autos in den letzten Baujahren auch mit nem Permanentallrad.
Wie es sich da mit dem Thema Differentialsperre verhält, weis ich nicht.

Die meisten haben jedoch nen Zuschaltallrad ohne Diff und damit auch nix zum sperren.
Ich wollte mein VTG mal mit jmd. tauschen der n permanentallrad hat und Freilaufnaben haben wollte, für meine letzten Reiseziele hat der Zuschaltallrad aber einfach nur gereicht, weil ich entweder gar keinen Allrad brauchte oder der einfach immer drin blieb...
Hallo Mark,
ich weiß daß das so bestellt werden konnte , habe es beim 1017 aber noch nie in Natura gesehen . Wohl aber beim 1222 und den SK . Letzten Endes ist es aber egal , beim Permanentallrad gibt es die Sperre , beim Zuschaltallradler nicht weil es die da nicht braucht . Beides funktioniert und hat Vor-so wie auch Nachteile .

Gruß

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Re: Kauf eines Basis-LKW

#56 Beitrag von Ulf H » 2020-09-16 20:27:01

... gibts denn dort überhaupt ein Mitteldifferential? ...

Gruss Ulf
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#57 Beitrag von Mark86 » 2020-09-16 20:27:26

OliverM hat geschrieben:
2020-09-16 20:26:25
Mark86 hat geschrieben:
2020-09-16 20:15:02
@Oliver: es gab die Autos in den letzten Baujahren auch mit nem Permanentallrad.
Wie es sich da mit dem Thema Differentialsperre verhält, weis ich nicht.

Die meisten haben jedoch nen Zuschaltallrad ohne Diff und damit auch nix zum sperren.
Ich wollte mein VTG mal mit jmd. tauschen der n permanentallrad hat und Freilaufnaben haben wollte, für meine letzten Reiseziele hat der Zuschaltallrad aber einfach nur gereicht, weil ich entweder gar keinen Allrad brauchte oder der einfach immer drin blieb...
Hallo Mark,
ich weiß daß das so bestellt werden konnte , habe es beim 1017 aber noch nie in Natura gesehen . Wohl aber beim 1222 und den SK . Letzten Endes ist es aber egal , beim Permanentallrad gibt es die Sperre , beim Zuschaltallradler nicht weil es die da nicht braucht . Beides funktioniert und hat Vor-so wie auch Nachteile .

Gruß

Oliver
Ich habe es einmal bei nem grünen BGS 1017er gesehen, hab ich selbst drunter gelegen, hatte nen Permanentallrad.
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#58 Beitrag von bachmarc » 2020-09-16 21:17:35

Mir ist übrigens der Nutzen von permanenten Allrad nicht ganz klar... ja die Sperre kann ich im Rollen schalten. Das war’s... ohne Sperre reicht ja ein Rad ohne Traktion zum totalen Ausfall. Wo soll mir das im Sand ode Schnee nutzen?

Schalte ich die Sperre hätte ich auch den Zuschaltallrad schalten können oder?
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#59 Beitrag von Mark86 » 2020-09-16 21:21:40

bachmarc hat geschrieben:
2020-09-16 21:17:35
Mir ist übrigens der Nutzen von permanenten Allrad nicht ganz klar... ja die Sperre kann ich im Rollen schalten. Das war’s... ohne Sperre reicht ja ein Rad ohne Traktion zum totalen Ausfall. Wo soll mir das im Sand ode Schnee nutzen?

Schalte ich die Sperre hätte ich auch den Zuschaltallrad schalten können oder?
Nene, der Allrad hat ja ne innere Reibung, also wenn du 4 Räder hast die krallen, dann geht da 1 nicht krallendes Rad unter..
Wenn du gleich mit 4 krallenden Rädern fährst, hast du genug Grip und Schwung um die Passage zu überbrücken wo sonst erstmal nur 2 Räder krallen...
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Re: Kauf eines Basis-LKW

#60 Beitrag von OliverM » 2020-09-16 21:22:47

bachmarc hat geschrieben:
2020-09-16 21:17:35
Mir ist übrigens der Nutzen von permanenten Allrad nicht ganz klar... ja die Sperre kann ich im Rollen schalten. Das war’s... ohne Sperre reicht ja ein Rad ohne Traktion zum totalen Ausfall. Wo soll mir das im Sand ode Schnee nutzen?

Schalte ich die Sperre hätte ich auch den Zuschaltallrad schalten können oder?
Dann solltest du das Thema mal vertiefen . Das Netz ist relativ voll mit Abhandlungen zu diesem Thema . Als Schlagwort fällt mir z.b. "Drehmomentverteilung" ein.

Gruß

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