Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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biaidschi
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Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#1 Beitrag von biaidschi » 2020-03-04 16:25:53

Hallo zusammen,

ich hätte da mal wieder eine Frage. Und zwar was das Thema Kosten anbelangt. Da es ein großer Trugschluss ist, dass Anschaffungskosten sowie Steuer- und Versicherungskosten mit der Größe der Autos korrelieren, würde mich letztendlich auch noch der Aspekt der Wartungskosten/Instandhaltungskosten interessieren. Klar, die sind auch von PKW zu PKW und LKW zu LKW stark variabel. Aber dennoch fehlt mir beim LKW einfach die Erfahrung un das Gespür dafür. Außerdem wird der Zweitanbietermarkt bestimmt weitaus geringer sein (oder Null?!) was Ersatzteile aller Art anbelangt. Daher geht es mir auch eher um eine allgemeine Einschätzung eurer Erfahrungen und weniger um absolute Zahlen. Setting wäre bei mir folgendes:
- Selbstschrauber
- Mercedes T2 OM 364xx (Ersatzteillage sollte gut sein richtig?)

Ich stehe (hoffentlich) kurz vor dem Kauf meines ersten LKW und möchte das Thema Kosten nicht ganz blauäugig behandeln. Wartungen am PKW haben mich als Schrauber nie arm gemacht, nun möchte ich noch sicherstellen, dass das bei einem LKW alias T2/Vario auch nicht der Fall sein wird :angel: :spiel:

Besten Dank und viele Grüße allerseits
Big

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Tomduly
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#2 Beitrag von Tomduly » 2020-03-04 17:32:34

Moin!

Annahme LKW 7,49t, jährliche Kosten:
- Steuer 500€
- Versicherung xxx€ (ich zahl' knapp 300€ für Haftpflicht)
- Schutzbrief 100-200€
- jährl. HU/AU 150€
- jährl. Ölwechsel (Eigenleistung, 15l Marken Öl + Filter) 100€
- anteilig Bremsenservice (LKW-Werkstattleistung) 300€ (alle 2-3 Jahre mit Belägen oder mal mit RBZ-Überholung/Tausch, Lufttrocknerpatrone)
- anteilig Ölwechsel (Getriebe, Achsen, Lenkung), mal ein Satz Batterien 100€ (alle paar Jahre)
- Diesel für xxxx Kilometer

Ganz grob hab ich in den nun 20 Jahren Laster-Hobby so etwa alle 4-5 Jahre eine Werkstattrechnung von 2.000-3.000€ gehabt, macht anteilig 600€/a.
Reifen darf man auch nicht vergessen. Stückpreis 600€ bei fünf Rädern 3.000€ alle 10 Jahre 8oder früher), macht nochmal 300e/a

Summasumarum komme ich realistisch auf
500+300+150+150+100+300+100+600+300
= 2.500€/Jahr oder etwa 200€ im Monat. Ohne Dieselkosten. Ohne Mautkosten.

Ein schwerer Kombi (Passat oder A6) kommt mit den Jahren und steigender Laufleistung (>300.000km) deutlich teurer (400-500€/Monat).

Grüsse
Tom

Mark86
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#3 Beitrag von Mark86 » 2020-03-04 22:33:41

biaidschi hat geschrieben:
2020-03-04 16:25:53
Da es ein großer Trugschluss ist, dass Anschaffungskosten sowie Steuer- und Versicherungskosten mit der Größe der Autos korrelieren, würde mich letztendlich auch noch der Aspekt der Wartungskosten/Instandhaltungskosten interessieren.
Die korrellieren wie beim PKW schon mit der Grosse vom Auto...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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CharlieOnTour
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#4 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-03-05 2:00:04

Hallo Big,
hier muss man wirklich unterscheiden um welchen Lkw es geht.
Ein Vario ist viel simpler konstruiert als größere Lkw mit Allrad, Aussenplanetenachsen und 2-4 Achsen.

Der Vario (4x2) wird bei dem Wartungskosten nicht sonderlich auffallen.

Ist ja kaum was dran.

Gruß
Chris

Oelwurm
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#5 Beitrag von Oelwurm » 2020-03-05 17:48:07

Bzgl. Kfz-Steuer als jährl. Fixkosten kannst du hier diverse Möglichkeiten durchspielen:
https://www.smart-rechner.de/kfzsteuer/ ... steuer.php

Bei kleineren Wohnmobilen gibt es hier noch so ein paar prinzipielle Vergleiche zw. einem 3,5t und einem 4,25t Wohnmobil:
https://www.pincamp.de/camping-ratgeber ... lcome=true

Ab 3,5t muss man (ab dem 7. Zulassungjahr) jährlich für ca. 145€ beim TÜV vorfahren.
Bei unter 3,5t nur alle zwei Jahre und nur zu 105€ (!?).

Ein Frontlenker oder LKW mit goßer Breite und relativ senkrechter Angriffsfläche vorne oder auch ein Allrad nimmt sich tendentiell deutlich mehr Sprit auf langen Strecken. Je schneller gefahren wird, umso mehr die Differenz. Getriebe mit wenig Gängen verbraucht im Prinzip auch immer mehr als eines mit mehr.
Größere Räder sorgen für mehr Reifenumfang, niedrigere Drehzahlen und Verbrauch und ggf. auch für mehr TopSpeed.

Ein reiner Saugmotor benötigt mehr Diesel als ein Turbo oder gar Turbo-Ladeluftkühler-Motor.
Benziner sind eigtl. aussen vor, verbrauchen mehr und der Kraftstoff ist auch noch teurer. Einzig, die Kfz-Steuern sind günstiger und der Motor ein paar kg leichter, sprich, man hat etwas geringeres Leergewicht und somit etwas mehr Zuladung, die man dann aber schon gleich wieder für den größeren Tank benötigt. ;)

Zulassungsart
Emissionsklasse
Baujahr/EZ
Motorgröße und -art
Getriebe
Radgröße
Gewichtsklasse
Länge/Höhe (Maut, Fähren, etc.)
Karosserieform
Reifenprofil
befahrenes Terrain
(UN-)Vernunft des FZ-Führers, was den Fahrstil und Wartungs- und Kontrollwille und techn. Verständnis angeht
Clevere Routenplanung (Maut, Vigneten, km-Boxen, Überwachung, Zeit, Fähren, ...)
Tankgröße und Betankungsplanung ...
etc. etc.

Je nach jährlicher Laufleistung machen u.a. obige Kosten mal gut und gerne einige 1000€ mehr oder weniger im Jahr aus.
Grüße Carsten

Magirus-Deutz oder Iveco-Magirus 7,5t 4x4 inkl. Sevo + Diffs mit Deutz R6 Turbo für ein ExMo soll es vermutlich werden.
Mercedes-Benz T1/T1N-Sprinter/Vario xxxD Kasten oder DOKA ist auch noch im Spiel. ;-)

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meggmann
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#6 Beitrag von meggmann » 2020-03-05 18:28:08

Aus meiner Sicht noch wichtiger als die „durchschnittlichen“ Kosten ist es, ein kleines Polster „auf der Hand zu haben“. Denke so zwischen 5-8 k€ sind nicht doof. Zu Hause kann man ja das meiste relativ günstig Reparieren - wenn man Zeit hat und nicht von heute auf Morgen Teile braucht - unterwegs sieht das gerne schon mal anders aus und wenn man dann nichts in der Hinterhand hat ist schon sehr blöd....
Aber so 2-300 € im Monat halte ich schon für realistisch (wenn man auch mal fährt und nicht nur 5000 km im Jahr)

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

Mark86
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#7 Beitrag von Mark86 » 2020-03-05 20:28:55

Ohne Fahrleistungsangabe ist die Diskussion muessig...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#8 Beitrag von Oelwurm » 2020-03-06 0:57:36

Weil du gerade auf den MB T2 abzielst. Evtl. hast du da schon etwas mehr Infos erschlossen.
Laut Wikipedia (rechts im Steckbrief unter dem Foto) gäbe es einen davon auch als 3,5 Tonner. Welcher soll das sein? Meiner Kenntnis nach starten die T2 doch erst ab 407D mit 4,6t, oder?
Grüße Carsten

Magirus-Deutz oder Iveco-Magirus 7,5t 4x4 inkl. Sevo + Diffs mit Deutz R6 Turbo für ein ExMo soll es vermutlich werden.
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#9 Beitrag von Mark86 » 2020-03-06 1:17:49

Die alten 407 kann man unter 3,5 Tonnen ablasten, aber dazu brauchts nen Sachverständigen ohne, oder mit ganz viel Sachverstand...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#10 Beitrag von stonedigger » 2020-03-06 15:04:36

Die Kosten für Steuer und Versicherung lasse ich jetzt mal komplett außen vor.

Viel wichtiger ist das Thema Reparaturen und Ersatz- / Verschleißteile. Die Kosten hierfür hängen zuallererst vom eigenen Willen ab, zu schrauben und nicht aufzugeben. Hast Du darauf keinen Bock und nicht den nötigen Geldbeutel (das schließe ich mal aus Deiner Frage) dann lasse es. Wenn Du also ein technikaffiner Mensch bist, dann kommen wir zur zweiten Voraussetzung: Hast Du eine akzeptable Werkstatt zum Schrauben? Da braucht es noch keinen Kran, Grube oder Schweißgerät. Aber ein Dach, 4 Wände und eine Standard-Werkzeugausstattung sollten es schon sein. Hast Du das nicht und auch keine Möglichkeit beim Kumpel zu schrauben - lasse es! Dritte Voraussetzung: Ist das Fahrzeug ein Exot? Lasse es! Du wirst an fehlenden Ersatzteilen oder horrenden Preisen verzweifeln. Hat das Fahrzeug einen Anschluss für ein Auslesegerät? Lasse es! So neue Modelle lassen sich kaum oder sehr schwer reparieren. Meist kannst Du da nur noch (teuer) die Baugruppen tauschen. Gut dokumentierte Fahrzeuge wie z.B. der MAN G90, für den es auf einer Plattform für so ziemlich alles original-Handbücher gibt, danken es Dir ebenfalls mit leichter, selbstständiger und damit günstiger Wartung und Reparatur. Das teuerste ist immer die Fremdarbeitszeit. Bei PKW und LKW. Da moderne PKW kaum Eigenleistung mehr zulassen ist hier ein altes Fahrzeug mit Sicherheit billiger.

Den Vario bzw den T2 würde ich auch nicht als PKW bezeichnen. Ich halte beide für einen guten Kompromiss, allerdings ist bei den Kostenkaum ein Unterschied zu kleineren LKW wie z.B. MAN G90. Manche Dinge sind beim Stern teurer, manche beim Löwen. Interessant wird es aber bei noch größeren Modellen: Wenn Du in die Liga MAN KAT eintauchst, dann sollte Deine Frage obsolet sein. Denn bei einem Verbrauch von über 30l sind die Ersatzteilkosten dann auch noch wurscht. Die Kastenwägen in Deiner Größenordnung haben meiner Meinung nach eher den Nachteil Rost. Dadurch dass die Blechpartien tiefer und damit Salz etc ausgesetzt sind, sind diese auch meist etwas angegriffener. Gleiches gilt dann für die Rahmenstruktur. Da hat es ein hoher Leiterrahmen mit hohem Fahrerhaus etwas leichter, den Angriffen zu widerstehen. Ach so: Wo man wirklich nachdenken muss ist das Thema Allrad! Kann man hierauf verzichten, kann man einiges an Kosten sparen.

Wir standen 2014 auch vor diesen Fragen. Wir hatten einen 4x2 T5. Wollten einen 4x4 Sprinter oder vergleichbar. Die waren nicht bezahlbar oder fertig. So sind wir dann auf einem MAN G90 FAE Doka 9.150 120000 km Bj 91 gestoßen mit Koffer, Durchstieg, 3-Punkt-Lagerung, Fenstern und Türen für 14.000 €. Selbst mit allen Ausbauten, Lackierungen, Reparaturen etc. sprengen wir bei weitem nach 6 Jahren nicht die 50.000 € - Marke. Die ersten Reisen haben wir mit einer Investition von weiteren 6000€ unternommen. Wohlgemerkt: Damals. Heute bekommst zu dem Preis vielleicht einen unrestaurierten dänischen Militärlaster.

Alles in allem kann man sagen: Du musst es wollen - Du musst das Schrauben als Hobby sehen. Nur dann kannst Du die Kosten in Zaum halten.

SD

Oelwurm
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#11 Beitrag von Oelwurm » 2020-03-06 18:29:06

http://www.db407.de/

Schau' mal hier rein und links unter dem Menüpunkt:
Erfahrungsbericht 15 Jahre mit dem 508 unterwegs,
dort werden alle DAMALS 1986-2002 Kosten in DM für die Wartungs- und benötigten Ersatzteile aufgelistet.
Grüße Carsten

Magirus-Deutz oder Iveco-Magirus 7,5t 4x4 inkl. Sevo + Diffs mit Deutz R6 Turbo für ein ExMo soll es vermutlich werden.
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#12 Beitrag von Bustreter » 2020-03-06 19:11:59

Hallo
My two cent...
Die Problematik ist nicht die Fragestellung und auch nicht die beiden Forderung im (korrekte Beantwortung) der Frage sondern wen du fragst und wie alt du bist und was für Ansprüche du hast.
Alle vorigen Antworten bis auf die letzte von Mehlwurm sind dadurch geprägt dass die Antwort Ersteller natürlich ein gewisses Alter haben und mit dem Alter wachsen die Ansprüche bzw die Auswüchse (nicht negativ gemeint) da werden schon mal kosten hinzugerechnet die man als Student nie ausgeben würde beispielsweise Reifen (gebraucht oder neue) von daher sind alle Summen die da genannt werden natürlich subjektiv geprägt vom Alter von den Ansprüchen und so weiter wie oben schon gesagt daher meine Bitte an den Threadersteller sich das aus eigener Perspektive anzuschauen und vernünftig abzuwägen.
Und Wenn er zum Ergebnis kommt ich bin eher der studentische Typ und brauche wenig kommen mit wenig klar kann und möchte schrauben dann kann auch ein dicker fetter Kat eine Lösung sein auch wenn er 30 Liter braucht.
Oder der 508 mit viel Rost und schöner Patina fahrfertig mit na sagen wir mal sehr individuellem Innenausbau ( alte Matratze Rauchutensilien Feuerzeug und die vegane überlebensbox) kostet dann alles nicht so viel und geht auch.
Wenn jetzt zum Ergebnis kommt ich bin genau so ein alter Sack wie alle anderen hier :lol:
:angel: habe die gleichen Ansprüche oder ähnlich hohe oder niedrige und will gar nicht Schrauben aber mein Geldbeutel ist dick dann ist der Kat natürlich auch eine Lösung allerdings fällt der 508 dann aus (auch wenn die rauchutensil vielleicht dabei ist) :smoking: . Absatz Gruß Christoph
21 ist auch nur die halbe Wahrheit...

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#13 Beitrag von Bustreter » 2020-03-06 19:13:02

die Autokorrektur hat jede Menge Fehler eingebaut ich korrigiere sie nicht amüsiert euch einfach :eek:
21 ist auch nur die halbe Wahrheit...

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#14 Beitrag von Oelwurm » 2020-03-06 19:41:31

Interessante Wirrheiten, gewollt und nicht gekonnt. :D
Was wäre denn dann das Gegenteil oder ausserhalb "eines gewissen Alters" Herr Busvertreter?
Grüße Carsten

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OliverM
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#15 Beitrag von OliverM » 2020-03-06 22:11:22

Oelwurm hat geschrieben:
2020-03-06 18:29:06
http://www.db407.de/

Schau' mal hier rein und links unter dem Menüpunkt:
Erfahrungsbericht 15 Jahre mit dem 508 unterwegs,
dort werden alle DAMALS 1986-2002 Kosten in DM für die Wartungs- und benötigten Ersatzteile aufgelistet.
Ich habe auch noch Preise was ein Hufbeschlag um die Jahrhundertwende gekostet hat .Das waren da noch Reichsmark. Die sind aber genau so hilfreich, wie dein link aus 2009 .

Gruß

Oliver
Zuletzt geändert von OliverM am 2020-03-07 1:02:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#16 Beitrag von Sternwanderer » 2020-03-06 23:56:10

OliverM hat geschrieben:
2020-03-06 22:11:22
Ich habe auch noch Preise, was ein Hufbeschlag um die Jahrhundertwende gekostet hat .Das waren da noch Reichsmark. Die sind aber genau so hilfreich, wie dein link aus 2009 .

Gruß

Oliver
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#17 Beitrag von Wesermann » 2020-03-07 13:13:56

Moin
hier mal ein paar Auszüge von meinen Wartungsarbeiten die eine Landmaschienwerkstatt durch führt.
Hu 150€
Spurstangenmanschette erneuern 87€
Filter und Öl plus Arbeitszeit 12,35€,81,60€,58€8 (Achsölprüfen)
kompletter Kupplungswechsel mit Ersatzteile 3676,10€
300lt. Tank einbauen und anschließen mit Tankband und Bolzen 486€ Tank und Tankgeber habe ich selber organisiert.
Krafstoffverlust,Leistungsprüfung,Kraftstofffilter erneuern ,Leitungen erneuren 166€
der Std Lohn( Zahleinheit) beträt 5,80€
Lufttrockner einbauen mit Leitungen verlegen und anschließen 608€
Fahrzeug MAN 8.136 FAE vom dänischen Heer Bj 88
Das sind meine Kosten seit 2017 allew Mit 19% Mehrwertsteuer.
gruß armin

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#18 Beitrag von AL28 » 2020-03-07 14:11:23

Hallo
Taja bei der Reifenwahl kann schon viel beeinflussen .
Z.B. 12.00R20 , das Stück neu Bridgestone das Stück mit Schlauch und Felgenbänder neu 240€ bei Sechs Stück 1440 €uro
Oder irgendwelche 385/85R20-22,5 ( Halt schön breit und außer in Deutschland selten ) das Stück neu ohne Schlauch aber mit neuen Dichtringen und Ventile 350€ bei sechs Stück 2100 €uro

Reifenpanne in Afrika und man braucht zwei neue .
12.00R20 ( gut war in Sibirien aber ähnlich in Afrika ) 2x mit Schlauch neu 410€ .
Wieder die tolle schöne größe , nicht in Afrika zu bekommen , ein fliegen mit Zoll und natürlich den Reifen 2950€ .

Hast du einen Unimog nochmal 25% Aufschlag . :joke:

Gruß
Oli

Mark86
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#19 Beitrag von Mark86 » 2020-03-07 14:16:58

Wie gesagt, alles abhaenig von der fahrleistung...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#20 Beitrag von Oelwurm » 2020-03-07 14:39:47

OliverM hat geschrieben:
2020-03-06 22:11:22
Oelwurm hat geschrieben:
2020-03-06 18:29:06
http://www.db407.de/

Schau' mal hier rein und links unter dem Menüpunkt:
Erfahrungsbericht 15 Jahre mit dem 508 unterwegs,
dort werden alle DAMALS 1986-2002 Kosten in DM für die Wartungs- und benötigten Ersatzteile aufgelistet.
Ich habe auch noch Preise was ein Hufbeschlag um die Jahrhundertwende gekostet hat .Das waren da noch Reichsmark. Die sind aber genau so hilfreich, wie dein link aus 2009 .

Gruß

Oliver
Dein Beitrag macht sich selbst obsolet und der deines wortkargen Dauer-Windschattens Sternwanderer, dessen Tastatur keine Buchstaben zu haben scheint, ebenfalls. Wer hat denn nach deiner MEINUNG oder Kommentierung gefragt?
Wäre aber nix Neues.
Viele Beiträge in einem Forum machen eben noch keine Qualität !
Grüße Carsten

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#21 Beitrag von Wilmaaa » 2020-03-07 18:35:32

Also, kommentieren und eine Meinung haben darf hier grundsätzlich jeder.
Dass es immer mal Beiträge gibt, die wenig zielführend sind, mag man beklagenswert finden und ist manchmal auch nervig, aber in einem so großen Forum kommt das halt vor.
Ehrlich gesagt finde ich Kostenübersichten, die älter als fünf Jahre sind, auch eher historisch interessant als dass ich sie als Grundlage von aktuellen Berechnungen nehmen würde, aber dadurch, dass es so viele unterschiedliche Sichtweisen gibt, kann sich jeder das rausziehen, was ihm wichtig ist.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#22 Beitrag von Weickenm » 2020-03-09 8:54:30

Guten Morgen,

als Alltagspkw fahre ich 'nen 1,6l Benziner. Vom 01.10.-31.01. sind da 19,5k km drauf gekommen. Zur Wartung muss ich alle 10 Monate etwa. Die Kostet im Mittel 300€ in der Vertragswerkstatt. Kilometerkosten je nach Fahrleistung 22-45ct.

Der Kat hat dieses Jahr die halbe große Inspektion bekommen. Waren 700€. Flüssigkeiten wurden aber weitesgehend im 60l Fass gekauft, Achsöl war noch da und die Werkstatt ist durch frühere Eskapaten so langsam auch brauchbar ausgestattet. Des Weiteren ist mein Nachbar ehemaliger Motorenmann vom Daimler und war im Dauerlauf. Ergibt bei Nachfragen kurze Wege und ist echt Gold wert...

Beste Grüße
Florian
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#23 Beitrag von biaidschi » 2020-03-10 9:34:58

Guten Morgen werte 4x4-Kollegen,

zunächst freue ich mich, dass ich so vielseitige Antworten auf meinen Thread bekomme, danke dafür :)
Vielen Danke auch für die konkreten Zahlen und Kostenaufstellungen, sehr interessant!

Ich weiß, wie so vieles rund um das Thema Ausbau/LKW etc. ist meine eingangs gestellte Frage davon Abhängig, ob man (in Christophs Worten) eher die Studentenlösung oder die luxuriösere Variante wählt und ob man schraubt oder schrauben lässt.

Ich präferiere in jedem Falle die Studentenversion, noch bin ich jung und brauche nicht viel Luxus und Komfort zumal ich einen eher minimalistischen Lifestyle bevorzuge :) Eine Werkstatt im klassischen Sinne habe ich nicht, jedoch eine Einfahrt und eine stets gedeihende Werkstattausrüstung mit mindestens 1,4 rechten Händen. Wenn man den Luxus und die Vorzüge einer eigenen Werkstatt nicht gewohnt ist, lässt sich auch in einer Einfahrt ein Getriebetausch und vieles mehr durchführen :rock:

In Summe beruhigen mich eure Beiträge, da für mich der Tenor besagt, bei gleichbleibenden Konditionen (jetzt: alter Geländewagen; Selbstschrauber; eingeschränkte Werkstatt --- Bald: LKW; Selbstschrauber; eingeschränkte Werkstatt) ist mit keiner Gesamtkostenexplosion zu rechnen.
Daher sollte eine Anschaffung nun nichts mehr im Wege stehen, außer dass der Markt derzeit keinen geeigneten T2 hergibt :cold:
Naja, gut Ding will Weile haben :happy:

Besten Dank und viele Grüße
Big

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#24 Beitrag von meggmann » 2020-03-10 9:56:48

... klingt für mich ein wenig nach selbsterfüllender Prophezeiung.
Wartung kostet vielleicht nur das 2-3 fache aber wehe es geht was kaputt oder muss in Stand gesetzt werden. Bremse PKW rundum mit Scheiben 5-600€, LKW x.000 €, Kupplung PKW 300€, LKW x.000€, Luftpresser, Kessel, Vierkreisschutzventil,...
Ich hab eigentlich immer (fast) alles an meine Fahrzeugen selbst geschraubt (Auto, Motorrad, Buggy, LKW,...) - Teile für den LKW setzen sich schon deutlich ab (finde ich).
Um das Level des Ausbaus geht’s finde ich gar nicht. Wenn die Kiste nicht bremst, bremst sie nicht - egal ob Student oder Rentner und dann muss (ja muss, nicht sollte) man das ORDENTLICH machen (oder machen lassen) bevor man sich und vor allem andere damit gefährdet. 7500 kg und 80 km/h gibt schon ne Menge kinetischer Energie die man zur Umformung nutzen „kann“.

Gruß Marcel
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- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

biaidschi
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#25 Beitrag von biaidschi » 2020-03-10 10:18:06

Hi Marcel,

da geb ich dir völlig Recht, was die Technik rund um die Sicherheit anbelangt werde ich auch nicht unterscheiden zwischen Stundenten- und Luxuslösung, das hatte ich nicht mal zu der Zeit getan, zu der ich tatsächlich noch Student war ;) Aber ich brauche z.B. keine Komplettlackierung in der Münchner Innenstadt machen lassen, das Auto fährt auch mit Flugrost. Pneumatik hat der T2 (zumindest die allermeisten) nicht, damit ist dieses lästige Thema beim T2 schon mal hinfällig. Das die Komponenten teils teurer sind überrascht mich nicht und war auch Hauptintention meines Threads. Aber zumindest sollten sich diese wieder ein klein wenig gegenrechnen lassen von den wesentlich angenehmeren Serviceintervallen :happy:

Viele Grüße
Big

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#26 Beitrag von AL28 » 2020-03-10 11:28:06

Hallo
Ich habe jetzen dritten laster und auch schon , außer bei den jetzigen , schon auch mal was an den bremsen machen müssen .
Noch nie war ich vierstellig .
Natürlich , wen man sich eine möhre kauft kann das schon mal passieren .
Aber blödheit ist überall teuer .
Ein T2 ist nichts weiter wie ein billiger limolaster . Ich denke das zum T3 von vw kein großer unterschiede sind .
Und wen ich mal für den 1017 neue zylinder brauche dann rechne ich mit 200-400€ die achse . Belege ca. 200€.
Und wen man so blöd ist sich einen laster kauft wo alles hin ist kommen schon 2000-3000€ zusammen . Aber wie gesagt , blödheit hat schon immer und überall geld gekostet . :angel:
Ich habe vor kurzen erst den kupplungszylinder erneuert . Gut vom bösen febi :lol: :ninja: :ninja: . Aber keine 20€ mit versand .
Achja demnächst werde ich meinen kühler machen müssen . :ohmy: :motz: :mad: ich rechne da zwischen 300 &600€ .
Sobald ich die ersatzteil nr. habe suche ich mir einen . Und selbst der mercedeshändler ist nicht immer der teuerste .
Gruß
Oli

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Tomduly
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#27 Beitrag von Tomduly » 2020-03-10 12:06:59

Meine Erfahrungen als PKW-Vielfahrer und LKW-Wenigfahrer sind dahingehend,

dass beim PKW die Verschleissreparaturen >150tkm Laufleistung der Hauptkostenfaktor werden. Alle zwei Jahre Scheibenbremsen rundum sowieso, nach 10 Jahren die Stellmotoren für die Parkbremse usw. Oder weil das vorhandene Modell alle 120.000km nach Zahnriemenwechsel (inkl. Wapu) schreit, der TÜV die zahlreichen Gummibuchsen an den Längs-/Quer-/Schräg- und Dreieckslenkern moderner PKW-Radaufhängungen neu haben will oder das bordeigene Mäusekino Fehler im Bereich Abgasaufbereitung und ABS meldet oder dass der Turbo wegen eingelaufener Welle bzw. Lagerschaden Öl verliert und den Dieselmotor zu einer spontanen Vollgasorgie ermuntert. Alles schon gehabt. Auch losgerappelte Riemenscheiben. Und dann die ästhetischen Sachen, die irgendwann mal TÜV-relevant werden: im Randbereich delaminierende Verbundscheiben, Risse/Steinschläge. Und erstaunliche Erkenntnisse wie z.B., dass eine Opel Astra Caravan Heckscheibe solo teurer ist, als eine Frontscheibe inkl. Einbau für das gleiche Auto. Blinde/vergilbte Polycarbonatscheinwerfergläser, festgegangene LWR-Stellmotoren, Kennzeichenleuchten mit Wackelkontakt, die für Fehlermeldungen sorgen. Siffende Wischwasserschläuche in Heckklappen, die das Innenleben der Klappe vergammeln lassen, bis zum festgerosteten Wischermotor. Oder beidseitig durchgerostete Schweller (an nem 9jährigen Polo in erster Hand).

Und dass beim LKW die Wartungskosten sich aus den Initialkosten zusammensetzen: Kauf, Neu-bzw. Umbereifung, Abnahmen/Eintragungen, Umbauten (Tank, Lenkeinschlag, Höherlegung, Dämpfer, Licht) und einer großen Inspektion; gefolgt von den jährlichen Schmierstoffkosten und dann nach einigen Jahren schlagen dann die alternden Teile mit Dichtungen/Manschetten zu: Bremszylinder, Kupplungszylinder, Luftpresser, Druckregler, Druckventile. Und irgendwann der Rost: Dieseltank, Druckluftkessel, Kotflügel, Scheibenrahmen, Fahrerhausboden, ...

Ein Tausch von Kupplungsnehmer- und Geberzylinder "auf der grünen Wiese" durch das Servicefahrzeug einer LKW-Werkstatt hat mich mal 480 Euro gekostet.
Ein Bremsenservice inkl. Überholung der vier Bremssättel an den Vorderädern inkl. Erneuerung eines rotten Bremsattels lag bei knapp 1.200 Euro, wobei ein einzelner Sattel als Neuteil mit knapp 400 Euro zu Buche schlägt.

Grüsse
Tom

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meggmann
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#28 Beitrag von meggmann » 2020-03-10 12:23:23

Ja bei einem LKW sind die Intervalle (meist) länger - aber wenn dan kostet es halt Geld....
Und ob Möhre oder Blödheit ( :wack: ) dass nach 30 Jahren mal die Bremsen überholt werden müssen halte ich nicht für so unwahrscheinlich.
Also bei mir waren das
4 Radbremszylinder Vorderachse zu je 170€
2 Radbremszylinder Hinterachse auch je so 170€
4 mal Trommelbremsbeläg (hab keinen Preis mehr im Kof, denke mit hin und her schicken aber auch irgendwas Richtung 500€)
Bremsschläuche, Bremsflüssigkeit....
Also ich bin da deutlich vierstellig. Man hat dann ja auch wieder Jahrzehnte Ruhe - aber wenn dann kostet es.

Kupplung war auch kaputt (siehe ein andere Thread) - nicht normaler Verschleiß aber passier halt mal
Ausrücklager so 70 €
Pilotlager 30 €
Kupplungsscheibe 200 €
Simmerringe (mussten nicht aber wenn man es schon in der Hand hat) zusammen 60 €
Getriebeeingangsdichtungssatz 120 €
Kupplungsdruckplatte ein knapper Tausender (gabs nur gebraucht daher nur 300)
Braucht man natürlich auch nicht alle 10.000 km aber zu hoffen dass nie was passiert wäre fatal (zumindest aus meiner Sicht).

Und ja wenn man mit PKW mal deutlich über 100.000 km ist kommen die Einschläge gerne näher. Und ein sich zerlegender Turbolader reißt gerne mal den ganzen Zylinderkopf mit (2 l TDI Motor...)

Insgesamt finde ich die Kosten überschaubar - die Einzelereignisse sollten halt nicht zu oft vorkommen.

Wichtig finde ich, dass man möglichst die großen Sachen in Ruhe daheim machen kann ohne Zeitdruck - da wird es gravierend billiger (wenn man es absehen kann).

Gruß Marcel
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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#29 Beitrag von OliverM » 2020-03-10 14:31:09

meggmann hat geschrieben:
2020-03-10 12:23:23


Wichtig finde ich, dass man möglichst die großen Sachen in Ruhe daheim machen kann ohne Zeitdruck - da wird es gravierend billiger (wenn man es absehen kann).

Gruß Marcel
Genau , und wenn man es selber kann ist das noch entspannter. Entweder hat man Zeit oder Geld ....

Gruß

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Re: Erfahrungen Wartungskosten PKW vs LKW

#30 Beitrag von meggmann » 2020-03-10 14:44:54

OliverM hat geschrieben:
2020-03-10 14:31:09
meggmann hat geschrieben:
2020-03-10 12:23:23


Wichtig finde ich, dass man möglichst die großen Sachen in Ruhe daheim machen kann ohne Zeitdruck - da wird es gravierend billiger (wenn man es absehen kann).

Gruß Marcel
Genau , und wenn man es selber kann ist das noch entspannter. Entweder hat man Zeit oder Geld ....

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Wenn ich das zu Hause in Ruhe mache, mach ich’s aber auch komplett. Dann wird halt nicht nur der eine Bremszylinder der gerade sifft gemacht sondern alle....(so bin ich halt)

Gruß Marcel
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