Marokko Ausreise Nador - Sete

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FamilieJacobs
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#61 Beitrag von FamilieJacobs » 2019-10-30 10:54:53

Moin. Wir waren 2012 mit unserem ifa W50 in Marokko. Super Land und sehr nette Leute. Rückzu in Tanger med. Haben wir auch die mitfahrer gesehen. Die überall am Hafen hinter den Zäunen standen. Auch würden welche von Lkw Dächern und unter transportern vorgezogen (keine Ahnung wo man sich unter einem dayli festkrallt?). Aber bei unseren Autos war nichts. Nicht im geringsten. In Marrakesch haben sich ein paar Skater hinten dran gehangen um den Berg hochgezogen zu werden. Ansonsten war alles chick. Aber ich möchte auch nicht in der Situation landenwenn einer zu schaden kommt. Den Gedanken und die Bilder trägt man sicher ewig mit rum...
Gruß cj
Es grüßen Nicole, Ludwig, Ida, Freddy und Christian.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#62 Beitrag von ufftour » 2019-10-30 21:35:58

Uiuiui,

wenn ich gewusst hätte, was sich aus meiner einfachen Frage hier entwickelt, hätte ich es sein gelassen. Ich wollte ja keinen Glaubenskrieg entfachen. :eek:

Wir reisen übermorgen beherzt nach Marokko (nicht zum ersten Mal) und dann schaun mer mal...

Gruß Markus
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#63 Beitrag von 2brownies » 2019-10-30 22:21:31

Hi Markus,

dickes Sorry, dass wir deinen Thread so fürchterlich gekapert haben. :(

Die Frage ist aber auch sehr provokant. Schäm dich. :totlach:

Viel Spaß in Marokko!

Grüße
Frank
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#64 Beitrag von Hauptse » 2019-10-30 22:25:53

Die Frage war war nicht das Problem...

Die unterschiedlichen Meinungen sind aufeinandergeprallt.

Das kann immer mal passieren.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#65 Beitrag von ufftour » 2019-10-30 23:02:13

Ich weiß, dass meine Frage nicht das Problem war. Ich hatte ja nach Scanner gefragt und nicht nach Flüchtlingen auf Achse oder Dach... ;-)
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#66 Beitrag von GPS-Robert » 2019-10-31 7:34:18

Mark86 hat geschrieben:
2019-10-26 21:42:06
Speed5 hat geschrieben:
2019-10-26 21:39:17
Solche Aussagen zeigen mal wieder, deinen wahren Charakter
Ich finde es eher anmaßend, dass der Draht sofort verurteilt wird. Wenn jemand unter der Fahrt runterfällt un überfahren wird ist wohl besser?
Durch den Draht wird doch schon im Ansatz verhindert, dass jemand aufsteigt.Du verurteilst wohl auch alle Bauern als Tierquäler, die einen Weidezaun haben, oder?
Letztendlich ist es doch das Interesse jedes Besitzers, dass er seinen Besitz schützen will.

Ich bin durch den Bericht erst einmal aufmerksam geworden, dass das passieren kann und überlege jetzt, wie ich das Problem löse, denn wir sind ab 15. Dezember auf den Weg nach Marokko.


Danke :joke:

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#67 Beitrag von ufftour » 2019-10-31 11:05:35

Hallo Robert?,

mach Dir wegen diesem Thread nicht allzuviele Gedanken. Fakt ist, dass jedes Jahr viele, viele Fernreisemobile und noch viel mehr normale Wohnmobile (vor allem mit französischen Rentnern drin), nach Marokko und auch wieder zurück fahren. In aller Regel ohne Natodraht, Dornenhecken oder Selbstschussanlagen.
Wenn Du das beschriebene Problem minimieren willst, ist sicher die Ausreise über Tanger med die sinnvollste Variante. Wir haben uns trotzdem für Nador entschieden.

Alles wird gut. ;-)
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#68 Beitrag von Thomas Soika » 2019-10-31 11:25:11

Wir mussten übrigens nach ein paar Tagen noch mal zum Hafen.
Der liegt ja in Bni Ansar. Und nicht in Nador.
Die Fähre ging um 10.00 Uhr vormittags.
Wir mussten also um 6 Uhr da sein.
Hatten dann die Nacht vorher hier am Mittelmeer übernachtet.

35°16′19″N 03°08′31″W

Sind dann morgens im Morgengrauen zum Hafen gefahren. Also von Norden aus.
Da kommt man nicht durch Nador.
Fährt allerdings direkt am Grenzzaun von Melilla vorbei.
Da waren dann bestimmt 200 "Flüchlinge" am Zaun.
Aber auch viel Polizei.
War schon etwas mulmiges Gefühl im halbdunklen dort vorbeizukommen fahren.
Da ist aber keiner auf das Auto gesprungen.
Wahrscheinlich wegen der polizeipräsenz.
Auch auf der weitern Strecke waren keine, die es versucht hätten.
Entweder war es noch zu früh, oder dort gibt es weniger, weil die meisten
Urlauber ja über Nador zum Hafen fahren.
Ich würde, wenn , wieder von Norden zum Hafen fahren und versuchen es morgens früh zu machen.

Ist natürlich ein Umweg , ja nach dem von wo man kommt.

Kann natürlich auch nur Glück gewesen sein.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#69 Beitrag von ufftour » 2019-10-31 23:04:55

Hallo Thomas,

danke für den Tip.
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#70 Beitrag von Thomas Soika » 2019-10-31 23:34:14

Viel Spaß und berichtet mal wenn ihr wieder da seid.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#71 Beitrag von ufftour » 2019-11-01 0:05:43

Ich werde den Thread dann noch mal vorholen. Zuerst müssen wir mal hin. Damit sind wir heute in Tarifa schon mal gescheitert. Unser Fahrzeug sei zu hoch. Also dann morgen ab Algeciras...
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#72 Beitrag von ufftour » 2020-01-26 11:51:30

Hallo,

ich hatte ja versprochen, unsere Erfahrungen bezgl. der Migranten beim Hafen Nador mitzuteilen. Das möchte ich hiermit tun.

Wir sind am 24.01.2020 von Nador mit der Fähre nach Sète aus Marokko zurückgefahren. Hinter uns lagen fast 3 Monate in dem schönen Land.

Auf dem letzten Kilometer vor dem Hafen gabe es mehrere Versuche von Migranten, auf unseren LKW zu kommen. Etwa 6 oder 7 junge Männer haben das nacheinander versucht. Auf Unterfahrschutz, bzw. Ersatzrad haben sie es alle geschafft, manche auch aufs Dach. Ein paar auffällige Fahrmanöver (Schlangenlinienfahren), die wir - natürlich vorsichtig - durchgeführt haben und die näherkommende Hafeneinfahrt, haben dazu geführt, dass sie alle wieder von selbst abgestiegen sind. Wir vermuten, weil sie gemerkt haben, dass wir sie entdeckt haben. Letztlich haben sie ja, wenn sie entdeckt wurden, quasi keine Chance, auf das Hafengelände zu gelangen. Der Fahrer braucht ja nur der Polizei, die am Hafeneingang steht, einen Hinweis zu geben. Das scheinen sie auch zu wissen.

Als wir dann das Hafengelände erreicht hatten, wähnten wir uns in "Sicherheit". Das sollte sich jedoch später als nicht ganz richtig herausstellen...

Wir kamen in die Warteschlange für die Ausreisepapiere. Dort standen wir recht lange. Die Fähre hatte letztlich fast 7 Stunden Verspätung, was unseren Aufenthalt auf dem Hafengelände natürlich entsprechend lang machte. Nachdem die Reisepässe gestempelt waren, hieß es wieder warten. Irgendwann gingen die Untersuchungen der Fahrzeuge los. Die PKW wurden meist manuell untersucht, alle Transporter und wir (Allrad-LKW) und einige wenige PKW wurden geröntgt. Einige Fahrzeuge wurden trotz scannen noch manuell untersucht. Uns blieb das erspart - bestimmt, weil wir so ehrlich ausschauen... ;-)

Anschließend nochmal stundenlanges Warten fast unmittelbar an der Kaimauer. Leider kam unsere Fahrzeugschlange, obwohl es quasi die erste am Kai war, erst ziemlich am Ende an die Reihe. Irgendwann habe ich dann mal einen Kontrollgang ums Auto gemacht, aufs Dach geschaut und auch unten drunter. Vielleicht sollte ich vorwegschicken, dass wir aufgrund eines Schadens am Fahrzeug, zwei Spanngurte um Kofferrahmen und Hauptrahmen gespannt haben und als Scheuerschutz zwei Sandalen meiner Gattin "verbaut" haben, da sich die beiden ersten Spanngurte am Untergurt des Hauptrahmen durchgescheuert hatten. Ich blicke so unters Auto und dachte zuerst, "Mist, die Sandalen sind verrutscht". Dann ist mir aber aufgefallen, daß es gar keine Sandalen waren... Es hatte sich ein Migrant in unser Fahrgestell verkrochen, im Prinzip lag er überhalb des Verteilergetriebes und der Kardanwellen und des Auspuffes. Ich habe ihn mit der Lampe angeleuchtet und deutlich aufgefordert zu verschwinden, was er auch ohne Murren tat. Ich habe dann im Anschluss das Fahrzeug noch ein paar Mal kontrolliert, aber kein Weiterer hat es versucht. Meine letzte Kontolle war dann unmittelbar bevor wir auf die Fähre gefahren sind, kurz bevor die Beamten nochmal kontrollieren. Alles okay. Dann haben die Beamten kontrolliert, allerdings nur sehr oberflächlich. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir insgesamt 9 Migranten schmuggeln können (ich habe die nicht kontrollierten Stellen an unserem Fahrzeug nachgerechnet), ohne daß es aufgefallen wäre. Also effektive Kontrolle: Fehlanzeige.

Nach uns kamen noch einige Fahrzeuge aufs Schiff, so konnten wir uns die "Endkontrolle" nochmal in Ruhe aus erhöhter Position von Bord aus anschauen. Auch mit vielen anderen Fahrzeugen (stark beladenene Transporter, wir waren die einzigen Touris), hätten blinde Passagiere mitfahren können und sind es vielleicht auch. Einen haben sie allerdings auf einem der letzten Fahrzeuge gefunden, auf dem Dach eines Transporter-Anhängers liegend. Er kletterte runter und wurde "fast freundschaftlich" etwa 30 Meter weggeführt und dann dort wieder alleine gelassen. Mitten auf dem Warteplatz der Fahrzeuge. Auch der, der unter unserem Fahrzeug hing, wurde nur ein paar Meter eskortiert und dann alleine gelassen. Es wurde keiner der Gefundenen aus dem abgesperrten Hafenbereich geschafft...

Fazit:
Letztlich war das Ganze zwar spannend, aber für uns letztlich "harmlos". Wir haben keinerlei Agressivität erlebt, auch nicht von denen, die es an unserem Auto versucht haben. Nicht bei dem, den ich unter unserem Auto rausgescheucht habe und auch nicht bei anderen, die an/auf anderen Autos entdeckt wurden. Also Sorgen machen wir uns für unseren Teil daher nicht und werden auch wieder nach Marokko fahren und auch wieder Nador als Hafen wählen.

Stacheldraht, Stachelhecken oder Weidezaungeräte halten wir nicht für notwendig und distanzieren uns auch von solchen Methoden. Das wäre - wenn überhaupt - nur anders, wenn wir Agressivität erlebt hätten, was nicht der Fall war. Natürlich wäre es schlimm, wenn einem der Jungs was passieren würde (vom Dach fallen, überrollt werden) oder am eigenen Fahrzeug was kaputt ginge.

Was auch definitiv nicht passiert, war daß Fahrer an deren Fahrzeuge Migranten von den Beamten entdeckt wurden, irgendwelche Schwierigkeiten dadurch hatten. Die Leute mussten vom Fahrzeug runter und die Fahrer durften unbehelligt auf die Fähre fahren. Also ist die im Thread häufiger genannte Sorge, als "Menschenschmuggler" bestraft zu werden, unbegründet. Zumindest war das am 24.01.2020 in Nador so und ich würde wetten, daß das dort immer so ist. Vor allem, wenn man mit einem Touristenfahrzeug dort ankommt. Die Beamten kennen ja die Situation. Das mag bei LKW an der griechischen oder englischen Grenze anders sein, hier jedoch nicht.

Letztendlich halten wir die durchgeführten Kontrollen aber für mehr als ineffektiv. Die Polizei hat bei der Einfahrt in den Hafen gar nicht kontrolliert. Ich habe dort angehalten und selbst auf dem Dach nachgesehen. Der Beamte hat mich dann gefragt, ob alles in Ordnung sei. Das war's. In unserem Auto hätten da zwanzig Migranten sitzen und noch einige auf dem Dach liegen können. Es gabe keine Spiegel oder Kameras um auf die Fahrzeugdächer zu schauen, wir wir das von anderen Grenzen kennen. Es hat kein Mensch ins Fahrzeug geschaut. Also letztlich kein Wunder, dass immer wieder versucht wird, durch Mitfahren ins Hafengelände zu kommen. Das wäre wohl sehr leicht abzustellen, wenn bei der Einfahrt ordentlich kontrolliert wird. Also muss man damit rechnen, dass es immer wieder einige auf das Hafengelände schaffen, deswegen muss man auch dort aufpassen.


Tipps:
  • Ruhig bleiben und nicht deswegen nicht nach Marokko wollen... ;-)
  • Bei der Anfahrt zum Hafen die Rückfahrkamera - wenn vorhanden und möglich - auf Dauerbetrieb stellen. Im Prinzip erfolgt der Aufstieg ja immer hinten, dann sieht man das.
  • Falls man eine Actioncam hat und einen Selfiestick, kann der Beifahrer auch das Dach recht einfach während der Fahrt im Auge halten.
  • Falls welche hochklettern, denen zeigen, dass man sie entdeckt hat. Dann werden die von alleine wieder verschwinden, weil sie wissen, daß sie dann an der Polizei an der Hafeneinfahrt nicht vorbeikommen. Das gelingt ihnen nur, wenn sie unentdeckt bleiben.
  • In der Regel muss man vor der Hafeneinfahrt noch zum Check-In, der liegt außerhalb. Eigentlich reicht es, wenn man sie dann runterscheucht, sprich ihnen zeigt, dass man sie entdeckt hat.
  • Im Hafengebiet selbst immer mal wieder kontrollieren, wobei das letztlich nur nach der Fahrzeugkontrolle (Scanner oder manuell) und vor dem Auffahren auf die Fähre Sinn macht. Einfach das Machen, was alle anderen auch machen... ;-)
  • Unbedingt auch vor dem Ausfahren aus der Fähre im Zielhafen nochmal das Fahrzeug kontrollieren (innen, auf dem Dach und unten drunter). Ich bin sicher, dass es immer wieder welche aufs Schiff schaffen und die müssen ja auch wieder runter...
  • Mensch bleiben
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#73 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-01-26 12:12:49

Hallo.
es ist eigentlich fast egal ob du unerwünschten Besuch mit auf das Schiff bringst.
Wichtiger als die Kontrollen bei der Ausreise ist die Kontrolle bei Ankunft in Zielhafen.

Während der Überfahrt haben die alle Zeit der Welt sich das Beste Versteck in/an einem der Fahrzeuge im Fahrzeugdeck zu suchen.
Es wird ja niemand gezwungen auf dem Fahrzeug zu bleiben mit dem er auf das Schiff gekommen ist.

Ich kontrolliere deshalb, auch wenn es stressig ist, in dem Moment in dem wir wieder aufs Fahrzeugdeck dürfen und unmittelbar vor der Einreise.

Desweiteren solltest du Bedenken, dass man dein Erlebtes nicht verallgemeinern kann.
Die Situation kann sich schnell aufschaukeln.

Ich habe das auch meist mehr als Spiel erlebt. Das zeigt ja auch die Reaktion des Hafenpersonals.
Es kann sich aber auch vom einen zum anderen Moment ändern.

Gruß
Chris

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#74 Beitrag von 2brownies » 2020-01-26 12:47:33

Schöner ausführlicher Bericht. Danke!

Sicherlich wird sich das Prozedere, Reaktionen der Beamten und der Migranten nicht jedem einheitlich Darstellen, aber für einen unerfahrenen Reisenden in dieser Region ist das doch gut ausgeführt.

Grüße
Frank
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#75 Beitrag von tomzwilling » 2020-01-26 13:10:40

2brownies hat geschrieben:
2020-01-26 12:47:33
Schöner ausführlicher Bericht. Danke!

Grüße
Frank
Dem schließe ich mich an.
Gruß Tom
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#76 Beitrag von ufftour » 2020-01-26 14:04:00

CharlieOnTour hat geschrieben:
2020-01-26 12:12:49
Hallo.
es ist eigentlich fast egal ob du unerwünschten Besuch mit auf das Schiff bringst.
Wichtiger als die Kontrollen bei der Ausreise ist die Kontrolle bei Ankunft in Zielhafen.

Während der Überfahrt haben die alle Zeit der Welt sich das Beste Versteck in/an einem der Fahrzeuge im Fahrzeugdeck zu suchen.
Es wird ja niemand gezwungen auf dem Fahrzeug zu bleiben mit dem er auf das Schiff gekommen ist.

Ich kontrolliere deshalb, auch wenn es stressig ist, in dem Moment in dem wir wieder aufs Fahrzeugdeck dürfen und unmittelbar vor der Einreise.
Das habe ich ja extra ausgeführt und bei den Tipps wiederholt!
Desweiteren solltest du Bedenken, dass man dein Erlebtes nicht verallgemeinern kann.
Die Situation kann sich schnell aufschaukeln.

Ich habe das auch meist mehr als Spiel erlebt. Das zeigt ja auch die Reaktion des Hafenpersonals.
Es kann sich aber auch vom einen zum anderen Moment ändern.
Ich habe den Bericht sehr deutlich als unsere Erfahrung verfasst. Ich glaube, daß das auch sehr deutlich herauskommt. Wir haben viele Jahre Reiseerfahrung und wissen sehr wohl, daß man einzelne Erfahrungen nicht verallgemeinern kann. Und doch wird das gerne immer wieder getan. Von den Erfahrungen, die manche gar nicht erst gemacht haben, aber dennoch "weitergeben" erst gar nicht zu reden.

Aber ich denke schon, dass aus unserem Bericht sehr wohl deutlich wird, dass es sich um unsere Erfahrung am 24.01.2020 handelt...
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#77 Beitrag von Sternwanderer » 2020-01-26 14:30:44

Hallo Markus, vielen Dank für die Schilderung Eurer Erfahrung, und viel Erfolg mit Deinem Zwischenrahmen!
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Beste Grüße, Maik

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#78 Beitrag von CharlieOnTour » 2020-01-26 15:47:05

ufftour hat geschrieben:
2020-01-26 14:04:00

Aber ich denke schon, dass aus unserem Bericht sehr wohl deutlich wird, dass es sich um unsere Erfahrung am 24.01.2020 handelt...
Das hört in dem Moment auf, in dem du hier öffentlich ein Fazit ziehst und allgemeine Tipps in der gewählten Form gibst.
Durch diese gewählte Vereinfachung ist der unerfahrene Leser dazu geneigt das so als gegeben hinzunehmen. Natürlich ist das erstmal nicht dein Problem.

Da wird die Grenze zwischen subjektiv Erlebtem und allgemeingültiger Darstellung schnell vermischt.

Wieso fühlst du dich direkt so angegriffen, wenn jemand deine Zusammenfassung zwar in weiten Teilen aber nicht zu 100% teilt und dann auch noch etwas ergänzt?

Gruß
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#79 Beitrag von Wilmaaa » 2020-01-26 17:28:20

Können wir uns vielleicht darauf einigen, dass niemand hier die Weisheit mit dem Löffel gegessen hat und dass Tipps immer auch eine individuelle Komponente haben?
Es besteht kein Grund, sich in diesem Thread schon wieder zu echauffieren. :spassbremse:
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#80 Beitrag von ufftour » 2020-01-26 18:59:54

CharlieOnTour hat geschrieben:
2020-01-26 15:47:05

Das hört in dem Moment auf, in dem du hier öffentlich ein Fazit ziehst und allgemeine Tipps in der gewählten Form gibst.
Durch diese gewählte Vereinfachung ist der unerfahrene Leser dazu geneigt das so als gegeben hinzunehmen. Natürlich ist das erstmal nicht dein Problem.

Da wird die Grenze zwischen subjektiv Erlebtem und allgemeingültiger Darstellung schnell vermischt.
Sag Mal, hast Du unseren Bericht überhaupt aufmerksam gelesen? Überall habe ich Formulierungen wie “für uns" oder "Zumindest war das am 24.01.2020 in Nador so und ich würde wetten, " verwendet. Wir vermischen da weder etwas, noch Vereinfachen wir da etwas.

Deiner Argumentation folgend, dürfte in diesem Forum fast kein Beitrag stehen. Fast alle hier geäußerten Dinge sind in erster Linie Meinungen, auch so ziemlich alle technischen "Ratschläge".
Wieso fühlst du dich direkt so angegriffen, wenn jemand deine Zusammenfassung zwar in weiten Teilen aber nicht zu 100% teilt und dann auch noch etwas ergänzt?
Ich kann auch nicht erkennen, dass Du etwas Substantielles ergänzt hast. Dein Hinweis, auch vor der Einreise zu kontrollieren, ist in meinen gegebenen Tipps bereits enthalten.

Sei es drum, mir ist das jetzt zu blöde. Wenn der Moderator der Meinung ist, dass unser Bericht unsachlich oder vereinfachend ist, darf er ihn gerne löschen. Ansonsten ist mir jetzt meine Zeit zu schade.
Gruß Markus

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#81 Beitrag von Puffi » 2020-02-11 19:05:08

Hi Markus,

wir haben heute einen Holländer in Spanien getroffen der mit einem MAN wegen Problemen mit dem Schaltgetriebe auf dem Rückweg von Marokko war. Er berichtete von den gleichen Problemen wie Du. An jedem Kreisel wo man langsamer wird sprangen Migranten auf. Trotz Polizeibegleitung wurde es angeblich nicht besser. Scheint wohl derzeit ein größeres Problem zu sein.... :frust:

Gruß Puffi
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#82 Beitrag von tomzwilling » 2020-02-12 14:56:08

Ausreise Tanger Ville heute um die Mittagszeit. Der fünfzehn Kilometer lange Spießrutenlauf durch die Stadt war extrem nervig. Nur mit sehr viel Glück und Entschlossenheit konnten wir die unzähligen Mitfahrversuche unterbinden.
Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommenen, macht aber definitiv keinen Spaß. Nada
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#83 Beitrag von RandyHandy » 2020-02-14 13:59:06

tomzwilling hat geschrieben:
2020-02-12 14:56:08
Ausreise Tanger Ville heute um die Mittagszeit. Der fünfzehn Kilometer lange Spießrutenlauf durch die Stadt war extrem nervig. Nur mit sehr viel Glück und Entschlossenheit konnten wir die unzähligen Mitfahrversuche unterbinden.
Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommenen, macht aber definitiv keinen Spaß. Nada
Deshalb fahren wir Tanger Med :angel:
irgendwann Ende März :D
Viele Grüße

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#84 Beitrag von DAFvader » 2020-02-24 17:00:30

Nachdem es mit Saudi Arabien nicht geklappt hat, werd ich mir wohl Marokko anschauen - worauf ich mich schon sehr freue.

Ich werd bei der Einreise und Ausreise hier berichten, was ich beobachtet habe.

Es macht ja wohl kaum Sinn, das eigene Fahrzeug in eine rollende Trutzburg zu verwandeln, um eine Zombie Apokalypse zu überstehen oder um (ohne Umbauten) beim nächsten Mad Max Film mitmachen zu können.
Das schreckt die ganz normalen Einwohner egal in welchem Land genau so ab wie irgend welche 400.000 Euro Mobile. Ausserdem besteht das Problem vermutlich vor allem an den Grenzen, weniger im Inland.

Aber ich lese aus den Antworten hier heraus, daß ein Teil der Autoren einen gewissen Realitätsverlust hat oder in einer romatischen Vergangenheit lebt. Wir haben in Europa ein Problem mit einer unkontrollierten Zuwanderung
aus Afrika. Und nein, es sind nicht die zukünftigen Facharbeiter, die sich da an die LKWs hängen. Die Ralley Paris Dakar ist gestrichen und die Sahara ist in der Hand radikaler, gewalttätiger, muslimischer Gruppen.

Als Reisender in Ländern wie Marokko kriegt man das vermutlich ne Ecke direkter mit als der ganz normale Bürger, der Jubelberichte über gelungene Integration auf Spiegel Online liest, sich ein wenig ehrenamtlich engagiert (was
ja auch toll ist) und denkt: damit ist es nun getan und alles wird gut.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#85 Beitrag von Wilmaaa » 2020-02-24 17:06:24

DAFvader hat geschrieben:
2020-02-24 17:00:30
Aber ich lese aus den Antworten hier heraus, daß ein Teil der Autoren einen gewissen Realitätsverlust hat oder in einer romatischen Vergangenheit lebt.
Das ist eine ziemlich freche Behauptung.
DAFvader hat geschrieben:
2020-02-24 17:00:30
Wir haben in Europa ein Problem mit einer unkontrollierten Zuwanderung
aus Afrika. Und nein, es sind nicht die zukünftigen Facharbeiter, die sich da an die LKWs hängen. Die Ralley Paris Dakar ist gestrichen und die Sahara ist in der Hand radikaler, gewalttätiger, muslimischer Gruppen.

Als Reisender in Ländern wie Marokko kriegt man das vermutlich ne Ecke direkter mit als der ganz normale Bürger, der Jubelberichte über gelungene Integration auf Spiegel Online liest, sich ein wenig ehrenamtlich engagiert (was
ja auch toll ist) und denkt: damit ist es nun getan und alles wird gut.
Für diese Gedankengänge suchst Du Dir besser eine andere Plattform. Das gehört in dieser Form nicht hierher! Und wird von uns als Betreiber so auch nicht unterstützt. :spassbremse:
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#86 Beitrag von Willi Jung » 2020-03-05 19:58:47

Wir sind vorgestern über Tanger MED ausgereist. Vorher noch in 5 km Entfernung in Ksar es-Seghir frei stehend übernachtet. Wir sind dann morgens so gegen 8 Uhr von dort zum Fährhafen aufgebrochen mit 2 Fahrzeugen. Uns sind auf dem Weg keine Menschen aufgefallen, die den Anschein machten, fliehen zu wollen. Auch im Hafengelände konnten wir nichts dergleichen beobachten.
Wir waren recht früh und kamen sehr zügig durch.
Lediglich beim Verlassen des Schiffs in Barcelona drängte sich mir der Verdacht auf, dass der Mensch doch direkt vom Affen abstammt. Alle Motoren werden gestartet lange bevor ein vorwärts Kommen in Aussicht steht. Huptkonzerte in der Hoffnung, den Vordermann direkt aus dem Schiff zu pusten. Da haben wir uns sicher eine ordentliche Abgasvergiftung zugezogen. Ursache war, dass die spanische Polizei 20m vor der Schiffsrampe alle Pässe kontrollierte und einscante.
Marokko war wieder Mal toll.
LG Willi
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#87 Beitrag von Sternwanderer » 2020-03-05 20:33:26

Dem kann ich nur zustimmen. Wir sind heute von Tanger med nach Algeciras gefahren. Waren um 07.00h am check-in Schalter mussten dann incl. Scanner bis 11.30h warten bis die Fähre ablegte. Zu keiner Zeit in Marokko oder bei der Anfahrt nach Tanger med hatten wir es mit "Surfern" oder mit potentiellen Flüchtlingen zu tun. Da sind wir vor zwei Jahren in Oujda und an der Grenze zu Ceuta erheblich mehr belästigt worden!
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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#88 Beitrag von filz » 2020-03-05 21:00:47

Das finde ich eine wirklich sehr gute Aussage: "An den Realitäten vorbei zu gucken ist natürlich auch eine Möglichkeit mit ihnen umzugehen". Bravo Ingolf. Dies ist auf keinen Fall ironisch gemeint!

Gruss

Sepp

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#89 Beitrag von Keswicktours » 2020-03-09 12:31:52

Wir stehen gerade in Tanger-Med und die Anreise bis in den Hafen verlief ohne Probleme. Die 14:00 Trasmediterránea Fähren geht heute nicht und um 15:00 dürfen wir uns für das Ticket für die 17:00 Verbindung anstellen.

Gruss,
Bernd

Nachtrag: Fähre ging dann um 19:30 und Auslaufen in Spanien war auch gar kein Problem. Nur Pässe kontrolliert und raus.
Zuletzt geändert von Keswicktours am 2020-03-10 0:30:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Marokko Ausreise Nador - Sete

#90 Beitrag von DAFvader » 2020-03-09 13:38:47

Scheint sich abzuzeichnen, daß Tanger med der ideale Abreisehafen ist. Im Vergleich zu den anderen. Gut zu wissen !

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