MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Reisen

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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#31 Beitrag von Pitmaster » 2017-03-22 10:10:23

Hallo Natte,

ich war tatsächlich mit dem MAN Meister in Kongsore Dänemark. Das Auto was ich im Eingang beschrieben habe, waren wir anschauen. Fast baugleich, nur mit einer Pritsche und längerem Überhang hinten. Wurde wohl mehrfach durch die Nordsee getrieben, und war extrem rostig. Er gehörte mal zum Froschmannskorps.
Den ich jetzt habe, kommt von der Luftwaffe.

Wenn Du demnächst beim Pit spielst, kannst Dich ja mal melden, der LKW steht fast nebenan.


Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#32 Beitrag von jonson » 2017-03-23 8:40:21

Du hast also den schönen MAN gekauft................ :mad: :mad: :mad: :motz: :joke: Ich suche auch so einen für meinen Container..
Frei im Fahrzeug lebend. Unterwegs seit Oktober 1982
Instagramm ... jonsonglobetrotter

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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#33 Beitrag von Pitmaster » 2017-03-24 10:59:31

Hallo Jonson,

Sorry, ich konnte nicht anders;)
Das Auto ist echt Klasse, Immer ausreichend Leistung und Platz.

Hier gibts noch was: http://www.armyvehicles.dk/manfamily.htm

http://www.trucks.nl/trucksearch/Search ... scription=

Die Dänen bringen immer wieder mal interessante Fahrzeuge auf den Markt.

Zu ersteigern gibt es die dann hier, Termine werden regelmäßig bekanntgegeben:

http://www2.forsvaret.dk/Pages/forside.aspx

Vielleicht findest Du da was passendes. Aber unbedingt vorher anschauen.

Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#34 Beitrag von Pitmaster » 2017-10-07 21:28:22

Bin seit Mai am Umbau des Fahrgestells.
Die Druckluftbehälter der Bremsanlage sind in den Rahmen gewandert, macht sich recht gut. Das Fahrzeug hat einen zentralen Punkt für die Prüfanschlüsse. Da ich diesen auch versetzen musste muss ich einige Leitungen erneuern. Mir sind dabei ein paar Schneidringe kaputt gegangen. Nach mehreren Suchen im Forum und der Befragung von Onkel Google komm ich nicht weiter. Am Fahrzeug selbst wurden Voss 240, 232 und Raufoss verbaut. Die Ringe sind aber in keinem System aufgeführt. Vielleicht kennt die jemand und kann mir einen Tip geben. Ich benötige den linken Teil mit dem offenen Schneidring
Hier mal ein Bild:

Danke für die Tipps
Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#35 Beitrag von Pitmaster » 2017-10-10 21:37:17

Habe es heute aufklären können.
Das ist keine Schneid- bzw Klemmring Verschraubung. Es ist ein Stecksystem und nennt sich Voss 203.
Jetzt nur noch einen Händler finden der die Version mit 6mm bezahlbar auf Lager hat.

Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#36 Beitrag von Pitmaster » 2017-10-31 19:43:19

Hallo Gemeinde

Nun bin ich seit Mai daran das Fahrgestell aufzuarbeiten und hab noch nix gezeigt. So richtig fix komm ich leider nicht voran, da Familie, Arbeit und Ehrenamt auch Zeitansprüche stellen.
Nach groben Reinigen mittels Interflon Fin Clean und Dampfstrahler, entschließe ich mich gegen das Sandstrahlen des Fahrzeugrahmens. Die Roststellen sind so gering und es ist meist nur Kantenrost am Rahmen. Ein "Nadler" aus dem Schiffsbau, leistet sehr gute Dienste.
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Die Farbe auf Federn und Achsen ist von Steinschlägen aufgeplatzt und mäßig mit Rost unterwandert. Auch hier hilft der Nadler, vor allem da er sich sehr gut bei Konturen anpasst. Das Ergebniss ist für mich mehr als zufriedenstellend.
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Der Rest der Fuhre bekommt eine Eisskur. Nicht weit entfernt sitzt die Firma Carbo, welche einen Mietservice für Eisstrahlgeräte betreibt. Langes Wochenende im Mai und los gehts.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der MAN ist in einem wirklich beachtlich guten Zustand.
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Das Strahlen ist etwas mühselig, wenn man das noch nie gemacht hat. Einstellungen des Gerätes, Durchsatz, Luftmenge und Druck, frustrieren den ersten Tag ein wenig. Nach einer gewissen Lernkurve funktioniert es aber sehr gut. Der Innenraum wird wie neu, Schmutz und auch Geruch verschwinden vom Dachhimmel und den Sitzen.
Nach erfolgter Entrostung habe ich beim LKW den Lackaufbau wie vom Korrosionschutzdepot für Achsen empfohlen gewählt. Vor mehr als 25 Jahren habe ich meinen BJ45 restauriert und so einige Dinge jetzt, nach dieser Zeit gesehen. Die Teile die ich damals mit Owatrol behandelt hatte, Unterboden und rahmen sind in einem sehr guten zustand, während die Achsen, die erst mit Fertan, dann mit Grundierung und anschließend mit einer Kunststofffarbe überzogen wurden, waren dermaßen unterrostet das beim Dampfstrahlen die Farbe komplett entfernt werden konnte. Die Toyota Teile habe ich dann im Frühjahr mit Brantho 3 in 1 behandelt, die Verarbeitung hat mich wenig überzeugt, das Ergebniss wird sich noch zeigen.
Hier mal die Achsen vom MAN nach dem groben Entrosten mit Owatrol behandelt, dann mit Owagrundol, und anschließend mit einem PUR Lack vom örtlichen Lackgroßhandel, versetzt mit 20% Owatrol. Das weiße auf dem Rahmen ist eine Zinkphosphat Grundierung von Lechler.
DSC_5570.jpg
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Nachteilig ist das lange trocknen des Lackes, jetzt wo es kälter wird nicht so ideal. Also Heizung auf 18° eingestellt.
Die ganzen Anbauteile sind vom Rahmen runter. Der Platz ist schon beachtlich bei der Länge. Aber den bekomme ich schon ausgenutzt.

Gruß Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#37 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-31 19:56:02

Hallo,
Pitmaster hat geschrieben: Nachteilig ist das lange trocknen des Lackes, jetzt wo es kälter wird nicht so ideal. Also Heizung auf 18° eingestellt.
Deswegen benutzt man als Grundierung 2 x 2K-EP-Zinkstaub und als Decklack 2 x 2K-PUR.
Das hält dann 30 Jahre.

Die Grundierung kann man nach 4 Stunden zum zweiten mal auftragen.
Dann 2 Tage warten.
Den Decklack kann man in wiederum im Abstand von 4 Stunden zweimal aufbringen.

Ovatrol in Lack mischen höre ich zum ersten mal.
Hat der Lackhersteller das freigegeben ?


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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#38 Beitrag von Pitmaster » 2017-10-31 20:15:56

Der Gag an dieser Art des Lackaufbaus ist die Elastizität. 2K Lacke trocknen wie Du ja auch schreibst schnell, werden hart und damit Spröde. Siehst Du sehr schön wenn Du dir mal einen geknautschten Kotflügen anschaust. Der Lack splittert regelrecht ab. Auch die abplatzen bei Steinschlägen sind ein Indiz für Versprödung. Mit der Behauptung dreißig jähre wäre ich vorsichtig, der MAN ist 2004, also noch nicht mal die Hälfte.
PUR-Kunstharzlacke sind von Hause aus schon elastischer, zusätzlich gemischt mit Owatrol, (kann jeder PUR Lack ab) kannst Du Fingernagelabdrücke oder gar Kratzer drauf erzeugen, jedoch wird die zusammenhängende Oberfläche nicht zerstört, es kann keine Feuchtigkeit daruntergelangen.
Mit dem System in ähnlichem Aufbau, damals nannte sich Owagrundol noch Flexigrund und kam von einem anderen Hersteller, wurden vor 20 Jahren schon Oldtimer restauriert, die heute noch in erstaunlich guten Erhaltungszustand sind.

Was soll denn der Farbhersteller freigeben und wofür?

Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#39 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-31 20:41:39

Hallo,
Pitmaster hat geschrieben:
Siehst Du sehr schön wenn Du dir mal einen geknautschten Kotflügen anschaust. Der Lack splittert regelrecht ab. Auch die abplatzen bei Steinschlägen sind ein Indiz für Versprödung. Mit der Behauptung dreißig jähre wäre ich vorsichtig, ...

Was soll denn der Farbhersteller freigeben und wofür?

Guido
Ich hatte vergessen, zu schreiben, daß ich vor dem EP Grund SA 2 1/2 herstelle.

Logisch hält nix auf glatten Oberflächen.

Die 2K-EP-Zinkstaub Grundierung ist als zweimaliger Anstrich ohne Decklack im Wasserbau zugelassen.
Ich bringe trotzdem noch 2K-PUR auf.

Für 2K-PUR gibt es verschiedene Härter.
Für Industrieanlagen und für Fahrzeuge.

Bleche, die man nach dem o.g. System beschichtet hat kann man auf der Kantbank bearbeiten.
Da splittert nix ab.

Von den 1K-Lacken habe ich mich schon lange verabschiedet.
Wenn man die Elektronenrasteraufnahmen sieht, graust es einem.
Da sieht der Lack aus wie ein Schwamm.
Ist ja auch logisch, das Lösemittel verdunstet - zurück bleiben Löcher.
2K ist nach 30 Minuten grifffest.
Ich habe gar keine Lust ewig lange auf das Verdunsten vom Lösemittel zu warten.
Zudem ist 1K nicht Hochdruckreinigerfest.
Ich will meine LKW's ja nicht nach jeder Grundwäsche neu lackieren.

Für 15 Jahre kann ich - aus eigener Erfahrung - eine Garantie nach dem o.g. System geben.
Die DB verlangt mehr.

Gegen Steinschlag beschichte ich NACH dem Aufbringen der 4 Lackschichten mit einer Kautschuk-Beschichtung.

Freigabe durch den Lackhersteller:
Lack ist eine komplizierte Chemie.
Der Hersteller garantiert nur bei bestimmungsgemäßer Anwendung.
Fängt man an, in die Chemie einzugreifen, muß man schon sehr genau wissen, was man tut.
Ich vergleiche das immer mit der Humanmedizin.
Verschreibt ein Arzt einem Patienten mehr als 3 Sorten Pillen,
gibt es unüberschaubare Wechselwirkungen.
Ergo hat der Arzt keine Ahnung von seinem Job.
Und wie viele verschiedene Stoffe sind in einem Lack ?


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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#40 Beitrag von Wilmaaa » 2017-10-31 20:55:29

Ingenieur hat geschrieben: Ich vergleiche das immer mit der Humanmedizin.
Lass das lieber.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#41 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-31 21:00:49

Hallo,
Wilmaaa hat geschrieben:
Ingenieur hat geschrieben: Ich vergleiche das immer mit der Humanmedizin.
Lass das lieber.
Ich kenne die Spezies.

Ich habe 5 (!) Promotionen für Mediziner geschrieben,
und 2 bearbeitet.


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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#42 Beitrag von urologe » 2017-10-31 21:03:59

Ingenieur hat geschrieben:Verschreibt ein Arzt einem Patienten mehr als 3 Sorten Pillen,
gibt es unüberschaubare Wechselwirkungen.
Ergo hat der Arzt keine Ahnung von seinem Job.
diese Aussage ist leider genau so richtig und weise , wie die Aussage ,eine Cuvée aus verschiedenen Trauben kann nicht schmecken...
sorry , das war Unsinn !
Nur zur Erklärung : Man meint , der Körper wäre überfordert zwölf Pillen aufzunehmen,
weiß aber nicht , daß er tagtäglich tausende von Substanzen mit der Nahrung unterscheiden und aufnehmen muß !
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#43 Beitrag von Pitmaster » 2017-10-31 21:09:45

Och, bitte Jungs,

sagt was zum Auto.


Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#44 Beitrag von urologe » 2017-10-31 21:27:27

Ingenieur hat geschrieben:
Ich kenne die Spezies.

Ich habe 5 (!) Promotionen für Mediziner geschrieben,
und 2 bearbeitet.


...
ich hoffe in deinem Sinn , daß das wieder einmal maßlos übertrieben ist-
helfen in irgendeiner Form ja , geschrieben , wäre eine Straftat , da diese "freundliche" Hilfe sicher nicht umsonst war !
Nur , daß wir uns recht verstehen :
Selbstbewußtsein ist nicht wirklich deine Stärke , oder ? wenn du dieses mit fragwürdigen Hilfen aufbauen mußt !
Du bist dir hoffentlich wenigstens bewußt , daß du hier eine Straftat mit weit reichenden Konsequenzen bekannt gibst ?!
Ich hoffe in deinem Sinn , daß es pure primitive Prahlerei ist , hat dir nicht wirklich geholfen.

Überlege dir , was du als nächstes Anderen antust !

:angel:
Gruß
vom urologen
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#45 Beitrag von Wilmaaa » 2017-10-31 21:38:34

Pitmaster hat geschrieben:Och, bitte Jungs,

sagt was zum Auto.


Guido
In diesem Sinne... zurück zum Thema :)
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#46 Beitrag von Pitmaster » 2017-11-04 15:36:35

Hallo,

was mache ich denn mit der Abgasanlage? Verbaut ist ein Schalldämpfer ohne seitlichen Auslass. Das ganze ist hinterm Fahrerhaus hochgezogen und endet bei ca 3500mm. Der Koffer wird an die 3800 kratzen. Den müsste ich dann verlängern, das er nicht gegen den Koffer pustet. Ich habe aber auch bedenken das das Kofferdach und damit die Solaranlage mit den Abgasen verschmutzt wird.
Welchen Vorteil hat die hochgezogenen Variante auf Reisen. Ich wüsste jetzt keinen.
Bei Baustellenfahrzeugen vielleicht das man nicht im Abgas steht aber sonst?
Soll ich den umbauen auf seitlich unten? Was würdet Ihr da machen?

Danke für Tipps

Guido
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#47 Beitrag von msp » 2017-11-04 17:02:12

Pitmaster hat geschrieben:Hallo,

was mache ich denn mit der Abgasanlage? Verbaut ist ein Schalldämpfer ohne seitlichen Auslass. Das ganze ist hinterm Fahrerhaus hochgezogen und endet bei ca 3500mm. Der Koffer wird an die 3800 kratzen. Den müsste ich dann verlängern, das er nicht gegen den Koffer pustet. Ich habe aber auch bedenken das das Kofferdach und damit die Solaranlage mit den Abgasen verschmutzt wird.
Welchen Vorteil hat die hochgezogenen Variante auf Reisen. Ich wüsste jetzt keinen.
Bei Baustellenfahrzeugen vielleicht das man nicht im Abgas steht aber sonst?
Soll ich den umbauen auf seitlich unten? Was würdet Ihr da machen?

Danke für Tipps

Guido
Ich hab auch so ein Schnorchel auf der rechten Seite. Ich würde abbauen, außer Gewicht bringt dir das Ding nichts. Einfach unten am Krümmer ein Rohr anschweißen und dann nach rechts am besten 45° nach hinten ausblasen.
Abgasdruck macht kein Problem.

Wollte ich auch so machen, nur darf in Deutschland der Auspuff nicht rechts sondern nur links sein wenn er seitlich ausbläst. Damit muss ich leider den Katalysator umrüsten :-(

Beste Grüße
Michael

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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#48 Beitrag von Sternwanderer » 2017-11-04 19:12:03

Wir haben den Auspuff von seitlich links auf direkt unter das Auto verlegt. Bei steileren, engen Gassen haben uns Fußgänder bestimmt schon gedankt dafür. Und Cabrioletfahrer wahrscheinlich auch. :eek:
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Nur wer seine Träume lebt,
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#49 Beitrag von unihell » 2017-11-04 22:01:24

Hallo
Nicht weit entfernt sitzt die Firma Carbo, welche einen Mietservice für Eisstrahlgeräte betreibt.
stimmt, die ca 178m von meiner Halle entfernt, dazwischen sitz Praxair, die machen die Trockeneis-Pellets.
Vielleicht sieht man sich ja mal.
Gruß Helmut

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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#50 Beitrag von Ulf H » 2017-11-05 4:32:27

... Auspuff nach unten wirbelt Staub auf ... hat man dann noch genausoviel Rückenwind wie Fahrgeschwindigkeit, frisst man seinen eigenen Dreck ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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#51 Beitrag von maxd » 2017-11-05 7:21:09

Meiner geht nach unten. Wirbelt weniger Staub auf, als der Motorlüfter würde ich sagen.
Frisst natürlich ein bisschen Leistung bei Wasserdurchfahrten und wärmt den Kofferboden. Das VTG scheint aber mehr zur Bodenerwärmung beizutragen.

—max

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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#52 Beitrag von DoktoreHH83 » 2017-11-05 7:34:55

msp hat geschrieben:
Wollte ich auch so machen, nur darf in Deutschland der Auspuff nicht rechts sondern nur links sein wenn er seitlich ausbläst. Damit muss ich leider den Katalysator umrüsten :-(

Beste Grüße
Michael
Das stimmt so pauschal nicht. Ich hatte vor dem Umbau meiner Abgasanlage mehrere Optionen mit dem Leiter meiner Tüv Station besprochen. Fazit war, bei meinem Baujahr (1988) war es ihm völlig egal ob das Rohr rechts, links, oben oder unten rauskommt. Auch als ich ihn auf Passanten ansprach meinte er das dies ja auch bei Kommunalfahrzeugen teilweise so der Fall ist. Ob es Unterschiede nach Baujahr gibt kann ich jedoch nicht mit Gewissheit sagen.

Vg
Arnim
Wir sind auf dem Weg Richtung Osten! Folgt uns im Netz oder auf FB:
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#53 Beitrag von Postkutscher » 2017-11-05 9:45:00

Hallo,

es gibt so viele Neufahrzeuge bei denen heute der Auspuff nach rechts zeigt oder die eine zweiflutige Anlage haben bei der ja dann der " halbe" Auspuff rechts rausgeht. Auch der Austritt vor dem Hinterrad , also direkt auf den Bürgersteig zielend, ist heute öfter bei Neufahrzeugen anzutreffen.
Ich glaube deswegen das man einen Prüfer da ohne Probleme überzeugen kann.

Gruß
Arno
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Rei

#54 Beitrag von Pitmaster » 2017-11-05 14:58:01

@Michael,
ich denke auch das ich den Auspuff nach "unten" lege. Für mein Fahrzeug gab es die Variante werkseitig. Muss mal die Fühler nach dem Schalldämpfer ausstrecken.
Das Problem mit der Mündungsöffnung der Auspuffanlage habe ich 1994 an meinem Toyota gehabt. Ich hatte daraufhin den TÜV angeschrieben und nach einer Lösung gefragt. Das Schreiben liegt mir noch vor, auch war damit ein Eintrag der geänderten Auspuffanlage kein Problem mehr.

Zitat daraus:
"im Zuge der EU-Harmonisierung ist für Fzg. die in den Geltungsbereich der EWG Regelungen fallen der §47C StVZO nicht mehr anwendbar. Eine Mündungsrichtung ist somit nicht vorgeschrieben.
Es ist somit möglich Ihre bevorzugte Lösung der Auspuffmündung auf der rechten Seite vor der Hinterachse 45° nach unten gerichtet anzuwenden"

Bei bedarf sende ich Dir gerne eine Kopie zu.

So wie Arnim und Arno schreiben wird dies auch heute angewandt.

@Helmut
wenn ich mal wieder in Bad Hönningen unterwegs bin schaue ich mal an Deiner Halle vorbei.

@Sternwanderer V8;-) jeden Millimeter ausgenutzt. Ist das alles an Schalldämpfer?

@Ulf und Max

War etwas missverständlich beschrieben, mit "nach unten" meinte ich aus 3500mm auf 600mm;-) Ich kann wie beschrieben auf original Teile zurückgreifen deren Mündung die Abgase parallel zur Fahrbahn entlässt.

Danke für die Meinungen

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#55 Beitrag von Pitmaster » 2018-05-20 15:09:53

Habe über Pfingsten Bereitschaft und der Dienst ist seeehr ruhig. Da komme ich doch glatt mal dazu ein kurzes Update zu geben.
Dem Zeitplan hänge ich ordentlich hinterher, macht aber nix, soll Spaß machen und nicht in Stress ausufern.
Den hochgezogenen Auspuff konnte ich über Kleinanzeigen verkaufen. Die Wärmeschutzbleche habe ich allerdings behalten, da diese teurer sind als der Schalldämpfer. Mussten natürlich geändert werden, ist aber problemlos möglich gewesen.
DSC_6262.jpg
Das Strahlen der Kleinteile beansprucht ganz schön Zeit. Konnte meinen Sohnemann gewinnen das er sich der Stahlarbeiten annimmt. Spotify und Blutooth Kopfhörer sind bei solchen Arbeiten natürlich Standardausrüstung. :D Die Teile wurden im Anschluß verzinkt.

DSC_5984.jpg
DSC_5976.jpg
Was sehr auffällig war, die Bremsanlage ist undicht, verliert über Nacht fast den kompletten Druck, hatte die Kessel ja bereits in den Rahmen verlegt und einiges an Leitungen neu gemacht. Also mit Seifenwasser mal alle Übergänge angesprüht und siehe da, der Schlauch zum ALB hat am Prüfanschluss eine gewaltige Leckage ebenso die Ventile, die die Sperren ansteuern. Also raus damit und einmal neu.
DSC_5922.jpg
DSC_5961.jpg
Die Werkzeugkiste für das einpressen der Schläuche konnte ich bei einem Händler in England bekommen. Auch die benötigten Verschraubungen und die obigen Ventile gab es extrem günstig. MAN an der Theke 630€ pro Stück. Wabco 480€, Händler in England 120€. Das sind die hier, http://de.newworldairbrake.com nach Josh Walton fragen, verkaufen aber nur an Gewerbe.
DSC_5923.jpg
DSC_5925.jpg
DSC_5927.jpg
DSC_5927.jpg (33.01 KiB) 1762 mal betrachtet
Hier noch ein Foto von den Kessel im Rahmen
DSC_5916.jpg
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Re: MAN 18t, Automatikgetriebe und 12l Hubraum Euro3 auf Reisen

#56 Beitrag von tooFATtoDRIVE » 2019-03-31 3:33:32

What's the latest with this great project?

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