Steyr 680: Rotzler Seilwinde geht nicht

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gunterle
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Steyr 680: Rotzler Seilwinde geht nicht

#1 Beitrag von gunterle » 2011-03-15 0:00:17

Hallo;

Hier eine Frage an die Steyr Fahrer dier eine Rotzler Seilwinde verbaut haben (Bei mir Schweizer Steyr BJ 1972):

Der Nebenantrieb läuft, aber die Winde dreht sich nicht, wenn ich einen Gang einlege. Woran kanns liegen??

Ich muss dazu sagen, dass die Seilwinde midestens 2 Jahre (wahrscheinlich länger) nicht benützt wurde. Ich hatte einen Ölwechsel gemacht, weil ich dachte, deass das schon nicht schaden kann.

Hat jemand eine Idee??

Danke + Grüße

Gunter

Hier noch die Bilder aus der Bedienungsanleitung:
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Seebser
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#2 Beitrag von Seebser » 2011-03-15 11:04:11

Klauenkupplung an der Seilwinde mit Kupplungshebel (8) eingerückt?
Scheiß da nix, daun feut da nix!

(auf Deutsch, frei übersetzt: "Mach dir keine Sorgen, dann hast du keine!")

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#3 Beitrag von womotobi » 2011-03-15 13:59:11

Hallo,

Abscherschraube (Sollbruchstelle) 12 okay?

Gruß
Jürgen

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gunterle
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#4 Beitrag von gunterle » 2011-03-15 19:44:46

womotobi hat geschrieben:Hallo,

Abscherschraube (Sollbruchstelle) 12 okay?

Gruß
Jürgen
Ich nehme an das ist Sie:

Da ist auf jeden Fall vorne etwas abgeschert. Wisst Ihr wie ich in deem Falle weitermache?? Wo kann man so etwas besorgen? und aussdem steckt das andere Ende con der Schraube noch drin...Aber ich kapier eh noch nicht so ganz wie das mit der Schraube genau funktioniert...
Die Winde wurde auch seit wasweisichwieviel Jahren nicht mehr bewegt. Wie würdet Ihr denn da vorgehen. Einfach mal das Seil mit GEwalt ausziehen (Ich schaffs per Hand nicht, nur mit Flaschenzug) und dann einrollen, damit es wieder gängig wird? Oder ist das zu brutal?

Vielen Dank für eure Hilfen und antworten, ich bin bei dem Thema ein echter Anfänger!

Gunter



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P.S.
....
Ausserdem habe ich statt Hochdrucköl normales Getriebeöl eingefüllt. Macht das was, oder was für ein Öl ist Hochdrucköl?? Der Händler bei dem ich vorbeigeschaut habe hat mich nur fragend angesehen ;-)

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Pirx
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#5 Beitrag von Pirx » 2011-03-15 21:31:06

gunterle hat geschrieben:Die Winde wurde auch seit wasweisichwieviel Jahren nicht mehr bewegt. Wie würdet Ihr denn da vorgehen. Einfach mal das Seil mit GEwalt ausziehen (Ich schaffs per Hand nicht, nur mit Flaschenzug) und dann einrollen, damit es wieder gängig wird? Oder ist das zu brutal?
Hallo Gunter,

Du solltest jedenfalls auf keinen Fall versuchen das Seil durch Abspulen der Winde mit Motorkraft herauszubekommen. Damit ruinierst Du zuverlässig Seil und Winde. Eventuell Windenkupplung öffnen und Seil mit PKW ausziehen?
gunterle hat geschrieben:Ausserdem habe ich statt Hochdrucköl normales Getriebeöl eingefüllt. Macht das was, oder was für ein Öl ist Hochdrucköl?? Der Händler bei dem ich vorbeigeschaut habe hat mich nur fragend angesehen ;-)
Hochdrucköl = Hypoidöl

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#6 Beitrag von gunterle » 2011-03-16 7:29:03

Danke Pirx!

Ich habe hypoidws Getriebeöl eingefüllt. dann.

Ich hatte gedacht, ich mache das Seil an einem Baum fest, und fahre dann langsam los?!?

viele Grüße

gunter

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#7 Beitrag von wayko » 2011-03-16 8:25:42

gunterle hat geschrieben: Ich hatte gedacht, ich mache das Seil an einem Baum fest, und fahre dann langsam los?!?
Wenn der Baum stabil ist und die Fahrtrichtung stimmt, sollte das funktionieren :D
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#8 Beitrag von micha der kontrabass » 2011-03-16 11:53:46

Kontroliere aber vorher auf jedenfall, das die Windenkuppling löst und die Rolle wirklich frei ist...

Bei mir war nämlich die Ausrückung der Windenkupplung das Problem.

Viele Grüsse
Micha d.k.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

Warum Dirigenten und Generäle so alt werden? Vielleicht liegt es am Vergnügen, anderen seinen Willen aufzuzwingen.
Leopold Stokowski

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#9 Beitrag von gunterle » 2011-03-16 17:08:16

micha der kontrabass hat geschrieben:Kontroliere aber vorher auf jedenfall, das die Windenkuppling löst und die Rolle wirklich frei ist...

Bei mir war nämlich die Ausrückung der Windenkupplung das Problem.

Viele Grüsse
Micha d.k.
Mit so einem 1,5to Handseilzug kann ich das Drahtseil bewegen; das würde doch bedeuten, dass die Kupplung gelöst ist, oder täusche ich mich da? In der anderen Stellung hat sich das Seil gar nicht bewegt.
Nur müsste ich vorher noch die Sache mit der Scherschraube klären...
wäre ja doch irgendwie doof, wenn ich dann das Seil nicht mehr aufgerollt kriege?!? :spassbremse:

Viele Grüße

Gunter

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#10 Beitrag von osterlitz » 2011-03-16 17:18:46

Ja, so ist es. Wäre auch doof, wenn sich beim weiterdrehen dann Reste der Scherschraube verkanten..

Grüße,
Stefan
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#11 Beitrag von gunterle » 2011-03-22 22:16:14

osterlitz hat geschrieben:Ja, so ist es. Wäre auch doof, wenn sich beim weiterdrehen dann Reste der Scherschraube verkanten..

Grüße,
Stefan
Der Rest der doofen Scherschraube steckt dahinten dermaßen drin, dass ich nicht die geringste Angst habe, dass da irgendetwas verkanten könnte. :wack:

Ganz blöde Frage: Müsste die Schraube (Nr12) nach dem Abscheren hinten rausfallen und sich der Scherflansch (Nr 13) frei durchdrehen??
Oder passiert etwas anderes? Bei mir bewegt sich da jedenfalls nix.

Viele Grüße Gunter

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#12 Beitrag von scynet » 2011-03-23 14:42:59

Wie das auch immer ausgeht, ich rate davon ab den Scherstift durch einen höherfesten zu ersetzen.

Gruss Alfred
Wer zwei Röcke hat gebe dem einen,
der einen hat, auf dass der auch zwei
habe.

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#13 Beitrag von gunterle » 2011-03-23 21:01:17

scynet hat geschrieben:Wie das auch immer ausgeht, ich rate davon ab den Scherstift durch einen höherfesten zu ersetzen.

Gruss Alfred
Der Gedanke drängt sich natürlich auf, aber ich habe nicht vor meine Winde (oder schlimmeres zu demolieren).
Hast Du etwa schon entsprechend Erfahrungen gemacht?

Rotzler hat die Stifte übrigens lagernd (19,90€ NETTO + Verpackung + Versand) :eek: : Teilenummer 810659-5000. Ich werde mir gelich 2 bestellen, bei dem Schnäppchen muss man einfach zugreiffen!!!!!!!!! :bored:

Im Moment habe ich eher das Problem, wie ich den abgerissenen Stift raus bekomme. Also, wenn mir da einer der Seilwindenbesitzer (oder andere natürlich auch gern!) helfen könnten, würde ich mich freuen!
Ist das Ding nur festgerostet oder gibt es da eiunen Trick dabei?

Übrigens: So sieht das Ganze aus:
Die Scherschraube steckt da oben drin.
Jetzt gibt es da ein paar Dinge die ich nicht verstehe:
-Nach meinem Empfinden ist es kein Unterschied, ob die Schraube draussen oder drinnen ist.
Die Mutter hinten dran, was für einen Sinn hat die? Ich habe mal die Imbussschraube innerhalb der Mutter gelöst, und dann die Mutter abgenommen : Sie sitzt oben auf der SCheibe drauf (ohne Gewinde) und auf der Scheibe ist ein Steg dass sich die Mutter nicht verdrehen kann???
.........Fragen über Fragen, die meine kleines Hirn nicht kapiert (bis jetzt :ninja: )
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Viele Grüße

Gunter

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#14 Beitrag von osterlitz » 2011-03-24 13:05:01

Hi,
die Zeichnung ist etwas klein zum interpretieren, ich bin auch nicht gut drin.
Ich lese das so, daß die Antriebswelle den Scherflansch (die Platte unter der Mutter) mitnehmen soll. Die nimmt via Scherstift die Schneckenwelle mit, die den Rest antreibt. Da die Scherschraube nicht da ist, läuft die Winde nicht mit, auch wenn du einkuppelst.
Wenn die Antriebswelle läuft, müsste sich der Flansch mitdrehen.

Für mich sieht es so aus, als müsste sich die ganze Platte samt Scherschraube mitdrehen?

Seil ausziehen kannst du trotzdem wenn du auskuppelst, da die Kupplung nachgeschaltet ist.

Herrlich arrogantes Handbuch, die Schraube geht also ganz leicht raus ;)

Du müsstest also entweder den Flansch abnehmen oder in den Rest des Scherstiftes einbohren und mit einem Linksausdreher rausziehen.

Grüße,
Stefan
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#15 Beitrag von gunterle » 2011-03-26 20:48:56

Hallo Stefan und alle anderen;

Danke für eure Antworten bis jetzt.
Ich war heute noch mal draussen und habe mir das Ganze wieder etwas genauer angesehen:
Wie Du gesagt hast, Stefan: Mutter (2) dürfte den Scherflansch mit nehmen.
In Pos (3) war die Scherschraube drin.

Dann müsste sich doch der Flansch an dem Spalt? (4) jetzt ohne schraube durchdrehen?!??
--> Macht er aber nicht.

Jetzt kommt meine Frage:
Liege ich falsch in meiner Vermutung, oder ist das Ding dermaßen festgerostet, dass sich nichts bewegt, oder gibt es noch eine andere Erklärung???

Viele Grüße

Gunter

P.S.: Falls jemand eine anständige Explosionszeichnug von dem Ding hat, und mir die zukommen lassen könnte, würde ich mich freuen wie ein Lebkuchenpferd!!!

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sico
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#16 Beitrag von sico » 2011-03-26 22:29:30

hallo gunther,
den restlichen stummel des scherbolzens muß man rausbohern oder mittels linksdreher versuchen herauszubekommen.

dein problem scheint aber noch wo anders zu liegen.
wenn du den windenantrieb einschaltest=verteilergetriebe neutral + irgend ein gang des schaltgetriebes, dreht sich dann irgend eine welle?
am ende des antiebsstranges sollte sich der antriebsflansch der winde eingangs =teil 1 drehen.
die scherschraube überträgt dann das drehmoment von der inneren antriebswelle auf die äußere schneckenwelle der hohlwellenanordnung.

wenn du in 2 wochen bei wombis stammtisch bist, kann ich dir bei der fehlersuhe helfen und den fehler evtl beheben.
bringe dazu die schnittzeichnung und die bedienungsanleitung mit.
sprühe jetzt schon rostlöser auf den abgebrochenen stummel der scherschraube.
das seil solltest du zunächst nicht rausziehen, weder mit, noch ohne gewalt. das hilft der sache nicht und das seil kannst du derzeit nicht wieder einrollen.
mfg
sico

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#17 Beitrag von gunterle » 2011-03-26 22:49:18

sico hat geschrieben:hallo gunther,
den restlichen stummel des scherbolzens muß man rausbohern oder mittels linksdreher versuchen herauszubekommen.

dein problem scheint aber noch wo anders zu liegen.
wenn du den windenantrieb einschaltest=verteilergetriebe neutral + irgend ein gang des schaltgetriebes, dreht sich dann irgend eine welle?
am ende des antiebsstranges sollte sich der antriebsflansch der winde eingangs =teil 1 drehen.
die scherschraube überträgt dann das drehmoment von der inneren antriebswelle auf die äußere schneckenwelle der hohlwellenanordnung.

wenn du in 2 wochen bei wombis stammtisch bist, kann ich dir bei der fehlersuhe helfen und den fehler evtl beheben.
bringe dazu die schnittzeichnung und die bedienungsanleitung mit.
sprühe jetzt schon rostlöser auf den abgebrochenen stummel der scherschraube.
das seil solltest du zunächst nicht rausziehen, weder mit, noch ohne gewalt. das hilft der sache nicht und das seil kannst du derzeit nicht wieder einrollen.
mfg
sico
Hallo Sico;

DAnke für Deine antwort!

Also; bis jetzt kann ich mit Sicherheit sagen dass sich die Welle vom Nebenantrieb dreht, wenn ich den Windneantrieb einschalte + das Verteilergetriebe auf neutral stelle + Gang einlege. Das kann ich sehen Weil ich im moment den koffer abgebaut habe. Ich denke, dass sich dann der Antriebsflansch auch dreht. Denn wenn ich an diesem mit einem schlüssel drehe, dann dreht sich auch die Welle.

Super, wenn Du mir beim Stammtisch helfen kannst! Im Moment weiss ich nicht so recht wie ich weitermachen soll bei dem Ding.

Noch mal kurz zurück zu meiner Frage von vorhin:

müsste sich doch der Flansch an dem Spalt? (4) jetzt ohne schraube durchdrehen?!??


Danke + Grüße

Gunter

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#18 Beitrag von sico » 2011-03-27 0:25:21

hallo gunter,
verstehe deine frage nicht ganz.
zunächst muß sich mal die antriebswelle mit flansch und scherschraube drehen.
der zweite flanschteil ( deine nummer 4) dreht sich ohne scherschraube natürlich nicht.
das alles kannst du auf grund der notwendigen kräfte in verbindung mit schmutz und rost mit der hand nicht betätigen.
mfg sico

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#19 Beitrag von osterlitz » 2011-03-28 10:47:11

Hi,
Teil 2 dürfte eine Paßfeder sein, die den Flansch mit der Antriebswelle verbindet.

Also, im Prinzip ganz einfach: als Erstes muss der Rest von Scherstift raus. Dazu muss der Flansch genau über dem Rest vom Scherstift stehen oder abgenommen werden.

Wenn du mit einem Schlüssel drehst, dreht sich momentan sicher nur die vordere Flanschplatte mit, die hintere (dünne) nicht, weil keine Scherschraube da ist. Die dünne Platte dreht sich nur mit der Windentrommel, wenn die Kraft der Seilbremse überwunden ist. Da drehst du von Hand nix.

Grüße,
Stefan
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#20 Beitrag von buckdanny » 2011-03-28 12:20:08

schon mal probiert ob der Scherflansch(Nr. 13) von der Welle abnehmbar ist, dann kommt man auch leichter an den Rest der Scherschraube
das Leben ist eher breit wie lang, und wir steh´n alle mittenmang!!

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#21 Beitrag von gunterle » 2011-03-28 19:30:20

osterlitz hat geschrieben:Hi,
Teil 2 dürfte eine Paßfeder sein, die den Flansch mit der Antriebswelle verbindet.

Also, im Prinzip ganz einfach: als Erstes muss der Rest von Scherstift raus. Dazu muss der Flansch genau über dem Rest vom Scherstift stehen oder abgenommen werden.

Wenn du mit einem Schlüssel drehst, dreht sich momentan sicher nur die vordere Flanschplatte mit, die hintere (dünne) nicht, weil keine Scherschraube da ist. Die dünne Platte dreht sich nur mit der Windentrommel, wenn die Kraft der Seilbremse überwunden ist. Da drehst du von Hand nix.

Grüße,
Stefan
Eben nicht, deshalb frage ich ja.
Ich kann , wenn ich an der Mutter (2) mit einem ordentlichen Schraubenschlüssel drehe, die GEsamte Welle von Nebenantrieb mit drehen und die hintere Flanschplatte drehtr sich auch. Wenn ich die Mutter löse, lässt sich die vordere Flanschplatte immer noch nicht abnehmen.
Das ist was mich irritiert, weil ich hätte das auch so vermutet wie Du sagst, Stefan.
Und deswegen meine Fragen: Sind die Platte a) mit Rost so dermaßen mit einander verbacken, dass sie sich einfach nicht lösen?, und dann kommt, weil sich die hinter Platte ja mit dreht, gleich noch die 2te Frage: müsste sich dann nicht die Seilwinde drehen??? :eek:
...
Ich hoffe, dass Ihr jetzt nein sagt, und ich irgend etwas übersehen habe, weil, wenn nicht, würde das ja bedeuten dass evtl. irgendetwas innen in der Winde kaputt ist.

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#22 Beitrag von buckdanny » 2011-03-28 19:43:18

wenn die Kupplung eingerastet ist dann sollte sich die Trommel drehen.

auf der anderen Seite, wenn die Kupplung nicht eingrastet ist müsste sich ja die Trommel frei drehen lassen.


die Inbusschraube(Nr.1) ist auch raus?
Zuletzt geändert von buckdanny am 2011-03-28 19:49:46, insgesamt 1-mal geändert.
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#23 Beitrag von gunterle » 2011-03-28 19:52:34

Egal, ob ich den Kupplungshebel nach links oder rechts bewege: es passiert immer das selbe: nichts :cold:

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#24 Beitrag von Roudenleiw » 2011-03-28 22:10:01

Was sagt rotzler dazu ????? Hast du schon mit ihnen gemailt???? Haben mir auch schon bei meinem F170'ger sehr geholfen.
Nicht aufgeben und halt uns am laufenden,interessiert mich jetzt wirklich was da nicht funzt :dry:
Mfg Marc
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#25 Beitrag von osterlitz » 2011-03-29 13:17:00

Hi,
wenn die Welle sich überhaupt drehen lässt, ohne daß die Trommel mitdreht (über das Flankenspiel hinaus), ist zwingend die Kupplung offen. Die Trommel geht nach Jahren sicher so schwer, daß du schon mit nem Auto abrollen müsstest, damit sich da was tut. Die Trommel wird auch von der Seilbremse gehalten, wenn die fest ist und klebt, geht auch erstmal nix.

Je nach Bauart der Kupplung kann es gut sein, daß die erst durch die Drehung der Welle einrasten kann, deswegen bleibt sie offen. Hast du schon versucht, bei angetriebener Welle nachdrücklich einzurücken?

Ich vermute, der Flansch ist entweder verklebt oder wird von den verkanteten Resten des Scherstifts ohne große Kraft mitgenommen.

Grüße,
Stefan
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#26 Beitrag von gunterle » 2011-03-29 20:42:38

Hallo Rotzler sagt per email erstmal nichts dazu (ich habe aber bis jetzt nur mal nach einer anständigen Explosionszeichnung gefragt), habe allerdings die Durchwahl von einem Techniker bekommen.

Jetzt werde ich erstmal noch die Hinweise von Dir, Stefan, testen und bei Rotzler anrufen und euch dann weiter berichten.

HAt jemand eine Idee wo ich sonst eine Explosionszeichnung für die alte Winde her bekommen könnte? Steyr Österrreich?

Viele Grüße

Gunter

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#27 Beitrag von gunterle » 2011-04-01 7:42:20

Hallo;

also: Wenn ich die Welle durchdrehe bekomme ich die Kupplung nicht eingerastet. Das ist aber erstens alleine recht doof zu bewerkstelligen, und zweitens könnte ich mir schon vorstellen, dass ich irgendetwas nicht beachte. (Ich habe ja noch nie in meinem Leben eine Winde dieser Art in Betrieb gesetzt, d.h. ich habe nicht so recht das Gefühl dafür ob ich alles richtig mache.

Allerdings habe ich jetzt vom Stephan (ich weiss leider den Forumsnamen nicht, (evtl auch von www.offroadtrucks-austria.com/)) eine komplette Ersatzteilliste vom Schweizer Steyr inkl. Seilwinde bekommen! :D :D

An dieser Stelle hier noch einmal: Vielen Dank Dir, Stephan

Viele Grüße

Gunter

biglärry

#28 Beitrag von biglärry » 2011-04-01 7:58:10

gunterle hat geschrieben:eine komplette Ersatzteilliste vom Schweizer Steyr inkl. Seilwinde bekommen! :D :D
Die hätte ich Dir auch schon zukommen lassen aber ich glaube nicht dass auf der Ersatteilliste ne Rotzler draus ist, in der Ersatzteilliste steht "Seilwinde HEROS"

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#29 Beitrag von gunterle » 2011-04-01 8:04:06

Viele Grüße, Gunter

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#30 Beitrag von gunterle » 2011-04-01 8:07:51

Hallo Larry;

Die Ersatzteilliste, die ich bekommen habe, passt zu meiner Winde wie die Faust aufs Auge!

...Aber es kann ja gut sein, dass die verschiedene Winden eingebaut haben je nach Baujahr,usw...?
Schaut Deine winde in der Liste anders aus?

Viele Grüße

Gunter

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