LAK-Neugestaltung , der Werdegang

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Christian H
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LAK-Neugestaltung , der Werdegang

#1 Beitrag von Christian H » 2008-05-10 15:24:03

Hallo

Ungeachtet kleinerer Unzulänglichkeiten am Fahrgestell geht es langsam aber sicher mit der LAK Neugestaltung voran.

Es ist mein erster Neubau da ich bislang immer das Glück hatte, ausgebaute Koffer zu bekommen. Nun kann ich endlich eigene Vorstellungen verwirklichen.
Dummerweise kann ich dann auch niemand anderen für den Murks verantwortlich machen.
Der alte teils morsche Boden mußte erst raus


Bild

Der Koffer soll eine Kupfer-Fußbodenheizung bekommen.
Um durch die Querträger im Boden zu kommen mußte ich erst einmal dicke Löcher (kreis)sägen . Da mein Koffer mal für die höhere Gesellschaft gebaut wurde fehlen die Alu-Schienen am Boden und die Querstreben sind nicht gelocht.

Bild

Im Bereich der Durchführungen habe ich das Rohr anschließend noch isoliert

Eine Entleerung darf natürlich nicht fehlen
Bild

Die stark rostigen Stellen habe ich soweit mgl vom Rost befreit und mit Rostschutzfarbe versorgt. Die Hohlraumkonservierung habe ich mir allerdings gespart da ich das Durchrosten der Streben vermutlich nicht mehr erleben werde.

Hydraulisch sieht es so aus, daß die einzelnen Felder parallel versorgt werden und nur innerhalb der einzelnen Felder nach Tichelmann der kürzeste Vorlauf dem längsten Rücklauf gegenübersteht.

die unterste Schicht in der Mitte wird Styropor ( hart )

Bild

Grundelemente sind :

10KW Hydronik
Refleks Schiffsofen mit Wasserschlange
Wasser/Wasser Wärmetauscher für die Integration vom Kühlerkreislauf
2. Wärmetauscher für Brauchwasser
elektr. Famos Kühlwasserheizelement
Wasser/Luft Wärmetauscher ( Heizgebläse 2-stufig )

Die Warmwasserbereitung lasse ich momentan noch außen vor.

Für die Wärmeübertragung an den Holzboden werden diese Rohre zuständig sein
Bild

Sie stammen aus Röhrenkollektoren einer defekten Solaranlage.

Etwas Schutzschlauch für diverse Kabel habe ich auch gleich mit integriert.

Bild

Bild

Eine Vase bitte !
Was geht wird weit weg von der Isolierung gelötet.
Hier die Bögen von den 15mm Verteilerrohren auf die 10mm Kleinverteilung.
Beim Busconnection-LAK, der parallell eine Fußbodenheizung verpaßt bekommt haben wir die Enden zugelötet um eine Druck-Zwischenprüfung machen zu können.
Darauf werde ich bei mir wohl verzichten.

Die Bögen bzw. Reduzierungen sind verlötet.

Bild

Mittlerweile habe ich die einzelnen Heizfelder auch fertig und muß sie als nächstes auf eine zusätzliche Isolierschicht legen und verlöten


Bild
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Uli
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#2 Beitrag von Uli » 2008-05-10 15:37:19

..bist Du sicher, dass die verlöteten Kupferrohre auf Dauer den Vibrationen standhalten ???
Laß mich, ich kann das..... Oh kaputt

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Uri
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Vibrationen / Resonanzschwingungen

#3 Beitrag von Uri » 2008-05-10 17:56:57

Jambo Uli,

das habe ich ihn auch schon gefragt.
Christian meint ja, ich meine eher nein.

Gruß
Wolfgang
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Krusty
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#4 Beitrag von Krusty » 2008-05-10 18:17:05

Bei Industrieanlagen wirds bei vibrationen auch nicht verwendet ;) , also bei uns zumindest, weil Glas und Glaswollefabrik. Da muss das mind. 2 Jahre halten :search: weil 24H Betrieb
es ruhet hier in diesem Grab, ein ganz erbärmlich feiger Staat

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Christian H
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#5 Beitrag von Christian H » 2008-05-10 18:55:02

Hi

Deswegen habe ich die Rohre ja extra hartgelötet.
Zudem ist das Rohr durch die Isolierungen press anliegend.
Soviel Eigenschwingung wird da nicht entstehen.

Abgesehen davon kann man täglich 24h Dauerschwingung in der Indußtrie nicht mit durchschnittlich max 10 Fahrstunden pro Monat in meinem Fall und bei Langzeitreisenden vielleicht 2 Std pro Tag gleichsetzen.

Für den Ernstfall ist das ganze aber schon so gedacht, daß man die Leitungen in den Boden einfach abtrennt und sozusagen nur noch den Aufputz-Hochtemperaturkreis nutzt.
Dann liegt halt noch etwas Kupfer im Boden aber wen juckts ?

Die Alternativen wären Kunststoffrohr, was beim LAK schlecht funktioniert und schon gar nicht wenns mal mit 85° durchrauscht.
Verschraubungen würden zu viel wiegen und der Preis .....

Das Ding ist eh durch, am gelöteten Kupfer im Boden wird nix mehr geändert.
:blush:

Christian
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Christian H
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#6 Beitrag von Christian H » 2008-05-11 20:54:51

Um nach der Verlegung mit und ohne Bodenplatte mal die Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die benötigten Temperaturen testen zu können habe ich eine Versuchsapperatur gebastelt.

Der Wärmemengenzähler ist der Clou weil er mir nicht nur die genaue Vorlauf- und Rücklauftemperatur ermittelt sondern auch abgegebene Wärmeleistung und den Durchfluss.

Den Pumpendruck und auch die Durchflussmenge kann ich per FB an der Pumpe abfragen.

Als Wärmeerzeuger sind 2 Heizeinsätze mit gesamt 1 Kw verbaut.

Nur ein Ausgleichsgefäß wollte ich dann nicht auch noch integrieren. :dry:

Bild
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Mathias
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#7 Beitrag von Mathias » 2008-05-11 21:06:08

moin moin!
nicht schlecht!!!
du hast dich soeben qualifiziert, das neue heitzsystem in meinem koffer zu konzeptionieren und die ausführung zu überwachen!!! :D
mfg: mathias :D
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#8 Beitrag von Saharagerd » 2008-05-11 22:57:35

Moin moin Christian

Wird `ne schöne Anlage und bei hartgelötetem CU-Rohr sehe ich auch null Probleme.
Sieht man gleich dass da ein Heizungsleger am Start ist.
Was mir besonders gefällt ist, dass du einen Schiffsofen mit integriert hast, für stromlosen (zumindest was den Wärmeerzeuger betrifft) und leisen Betrieb. Das hätte ich auch gerne gemacht, nun ist es zu spät,.....aber wenn ich nochmal neu bauen würde....?
Die Trennung des Motorkreislaufs vom Kofferkreis, per WT habe ich bei mir aus Sicherheitsgründen auch gemacht. Würde ich immer wieder so machen.
Bin auf die weiteren Fortschritte / Bilder gespannt.

Gruß Gerd
Die Welt ist wie ein großes Buch.....
...und wer nicht reist hat nur eine Seite davon gelesen

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#9 Beitrag von Ingenieur » 2008-05-11 23:19:05

Hallo,

nun, da ich ja bekennender Kupfer-Fan bin, sagt mir die
Ausführung in Kupferrohren zu.

Eine Frage hätte ich aber noch:

Wieso sollen hartgelötete Kupferrohre vibrationsfester sein, als
weichgelötete ?

...
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#10 Beitrag von cookie » 2008-05-11 23:45:36

Kaum wird es sommerlich bauen wir Heizungen! :lol: So muss es sein. :happy: - Ich bin auch gerade dabei meine Heizung zu installieren.

Sag mal, Christian, wie funktioniert diese Fußbodenheizung? Irgendwie seh ich nur T-Stücke. Ich dachte Du hast hier auch einfach nur einen Kreislauf geplant.
Kannst Du das erklären?

Grüße!
Jan
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#11 Beitrag von cookie » 2008-05-11 23:56:42

Nachtrag:
Und warum liegen die T-Stücke nicht in der Mitte zwischen den Verstrebungen?

So wie das auf den Bildern aussieht, hast Du die Heizungsrohre zum Boden isoliert. Heizt Du damit nicht den "wirklichen" Boden, also die Außenseite vom LAK?
Ich habe die Wärmeleitbleche direkt unter dem Kork-Boden.
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#12 Beitrag von Christian H » 2008-05-12 0:10:50

Hi

Wieso sollen hartgelötete Kupferrohre vibrationsfester sein, als
weichgelötete ?
Die Lötstellen sind weniger belastet da das Rohr und die Fittings durch das Ausglühen weich werden.
Bei Bewegung oder allgemeiner Belastung hebeln die Rohre nicht an der Lötstelle sondern das ganze Rohr passt sich der Situation an.
Auch eine völlig verdrehtes Rohr was aussieht wie Kaugummi ist noch dicht.

Wenn man sich eine aufgesägte Lötstelle ansieht scheint die hartgelötete Variante so homogen, als wäre das Rohr ineinander verschmolzen.
Dagegen wirkt Weichlot wie eine Klebeverbindung.

Bei Weichlot hat man stabiles Rohr und unter extremen Umständen evtl die Lötstelle als Schwachpunkt.
Beim Hartlöten wird das Rohr zur Schwachstelle je nach dem, wie stark es erhitzt wurde.
Heizungsbauer verwenden zum Hartlöten üblicherweise ihren Schweißbrenner. Einmal nicht aufgepasst und schon hat man durch die hohe Flammtemperatur ein Loch im Rohr.
Ich habs mir da einfacher gemacht und einen normalen Lötbrenner mit Hartlötaufsatz verwendet. Das Anwärmen dauert damit zwar deutlich länger aber das Rohr wird durch die niedrigere Temperatur auch weniger belastet bzw. ausgedünnt.
Damit habe ich die wichtigste Schwachstelle nicht als Risikofaktor integriert. Ausserdem können mit so einem Propan-Turbobrenner auch blutige Amateure umgehen. Als letzteres würde ich mich sicher nicht bezeichnen aber das Hartlöten gehört nicht zu meiner täglichen Arbeit.
Das mache ich vielleicht 2 mal im Jahr an einer Klimaleitung oder einer Ölversorgung.
wie funktioniert diese Fußbodenheizung? Irgendwie seh ich nur T-Stücke. Ich dachte Du hast hier auch einfach nur einen Kreislauf geplant.
Du beziehst dich bestimmt auf dieses Schema.
Bild

Da wollte ich nicht so sehr in Detaill gehen
Hydraulisch sieht es so aus, daß die einzelnen Felder parallel versorgt werden und nur innerhalb der einzelnen Felder nach Tichelmann der kürzeste Vorlauf dem längsten Rücklauf gegenübersteht.
Zuletzt geändert von Christian H am 2008-05-12 0:45:21, insgesamt 1-mal geändert.
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#13 Beitrag von cookie » 2008-05-12 1:30:02

Christian H hat geschrieben:Hydraulisch sieht es so aus, daß die einzelnen Felder parallel versorgt werden und nur innerhalb der einzelnen Felder nach Tichelmann der kürzeste Vorlauf dem längsten Rücklauf gegenübersteht.
Hmmm. Ich glaub es ist zu spät für mich um das zu verstehen - also ich wollte eigentlich einfach eine Schnecke, bzw. Zick-Zack legen...
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#14 Beitrag von Christian H » 2008-05-12 10:46:53

Hi

Hier wirds jetzt leicht zu erkennen sein.

Bild

Die einzelnen Felder haben die Zuleitung von links und werden parallel angeströmt. Damit die Felder gleichmäßig versorgt werden gibt es die unterschiedlichen Querschnitte von 18-8mm.

Innerhalb der Felder sind alle Leitungen gleich lang ( zur Hauptleitung in der Mitte )

Damit habe ich im System trotz der sehr dünnen Heizrohre mit dem Parallelanschluß immer noch genügend Durchfluß und gleichzeitig eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

( Ich hätte das jetzt noch etwas anders lösen können, in dem ich z.B. nur den Haupt-Vorlauf von links angefahren wäre und mit dem Rücklauf dann rechts weg. Dann hätte ich das mit den unterschiedlichen Querschnitten etwas vernachlässigen können.
Da die Lamellenrohre aber eh so dünn sind passt das schon. )


Christian
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#15 Beitrag von cookie » 2008-05-12 11:37:15

Christian H hat geschrieben:Dann hätte ich das mit den unterschiedlichen Querschnitten etwas vernachlässigen können.
Da die Lamellenrohre aber eh so dünn sind passt das schon.
Ah! Alles klar. Diese Konstruktion resultiert also mehr oder weniger aus der Beschaffenheit der Kollektorrohre.
Meine Wand- und Fussbodenheizung bekommt 16x2 Verbundrohre, die in passende Wärmeleitbleche geklipst werden. Damit sollte ich hoffentlich keine Durchflussprobleme bekommen.
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#16 Beitrag von Christian H » 2008-05-12 11:55:00

Jaaa,

wobei ich mit einem effektiven Innenquerschnitt von
2 Quadratzentimeter ( beim 18er Cu-Rohr ) arbeite und dir da nur 1,1 Quadratzentimeter zur Verfügung stehen.
Meine Innenquerschnitte der 8er Röhrchen aufaddiert sind sogar 7,4 Quadratzentimeter.
Allzu lang sollte deine Heizschlange nicht werden da die Leistung der Pumpe noch mithalten muß.
Starke Pumpe = höherer Stromverbrauch.


Christian
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#17 Beitrag von Christian H » 2008-05-12 12:38:13

Zum Spielen ist dieser Rechner interessant.


http://www.druckverlust.de/
Online Rechner

mal von 0,5 m^3 / h ausgehend

Bei Rohrdurchmesser natürlich den Innendurchmesser angeben

für mein hartgelötetes Rohr rechne ich mal mit einem Rauhigkeitswert von 0,1mm.
Bei glattem Verbundrohr sind das eher 0,001mm.

Das Ergebnis vom Druckverlust ist der Wert, um den die Pumpe mindestens stärker sein muß.


Christian
Zuletzt geändert von Christian H am 2008-05-12 12:39:21, insgesamt 1-mal geändert.
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#18 Beitrag von cookie » 2008-05-12 12:46:19

Interessanter Rechner.

Also die 1. Wandheizung ist ~16m lang.
Die 2. Wandheizung ist ~22m lang.
Die Fußbodenheizung ist ~14m lang.

Im Prinzip sollen alle drei Kreisläufe gleichzeitig offen sein - aber allein durch die RTL-Ventile können die Heizkreise immer wieder auf und zu gehen.
Damit die Pumpe nicht die grätsche macht, ist der Boilerkreislauf und der Booster-Kreislauf immer offen.

Ich bin mal gespannt wie ein flitzebogen, ob das alles nachher klappt :)
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#19 Beitrag von tauchteddy » 2008-05-12 19:11:18

@ChristianH
Aber du kommst in jedem Fall immer von derselben Seite mit der Wärme und das nimmt zur anderen Seite ab ...
Zuckerbrot ist aus.

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#20 Beitrag von cookie » 2008-05-13 8:53:58

tauchteddy hat geschrieben:@ChristianH
Aber du kommst in jedem Fall immer von derselben Seite mit der Wärme und das nimmt zur anderen Seite ab ...
Das dürfte überhaupt kein Problem sein bzw. nicht spürbar sein. Vor allem nicht, weil er das Wasser durch die zusätzliche Pumpe zirulieren läßt. Bei mir habe ich aus Gründen der Fehleranfälligkeit und Stromverbrauch darauf verzichtet und ein RTL-Ventil eingebaut - und selbt da sollte es nicht merkbar sein.
... Hoffe ich zumindest :)
Grüße!
Jan
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#21 Beitrag von Christian H » 2008-08-17 16:02:20

Hi

So wahnsinnig schnell gehts ja nicht voran.
Immerhin habe ich dieses WE die Tragleisten für den Boden befestigen können.

Bild

Durch die Wahl Holz ( mein Koffer hatte da nie Alu-Schienen ) kann ich auch die Schrägen ausgleichen.
Freilich geht mir da jetzt Platz zum Isolieren verloren.

Da gehe ich halt den Kompromiss einer Kältebrücke ein.

Zwischenzeitlich hat sich da eh noch eine wichtige Erkenntnis herauskristallisiert.
Ich hatte mir schon länger überlegt, ob die Ablauflöcher im Boden wohl reichen für die Abfuhr der Feuchtigkeit.

Die Fußbodenheizung hat, was die Feuchtigkeit im Boden angeht einen verstärkenden Faktor.
Durch die Temperatur entsteht Wasserdampf, der hervorragend einfach überall hin kriecht.
Andererseits kann die Wärme den Boden auch trocknen, der Wasserdampf muß eben nur entweichen können.

Deswegen werde ich den Boden an den Seiten zur Wandverleidung nicht abdichten sondern soweit möglich einen Spalt offen lassen.
Bestärkt darin wurde ich u.a. vom Jörg, der da gerade erleben mußte, daß ein scheinbar versiegelter Boden zwar keine Feuchtigkeit mehr raus- wohl aber reinläßt.

Gruß

Christian
Zuletzt geändert von Christian H am 2008-08-17 16:03:47, insgesamt 1-mal geändert.
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#22 Beitrag von cookie » 2008-08-18 9:37:46

Hi Christian,

auch wenn es langsam geht - Hauptsache es geht vorran. :)

Die Öffnung zu den Seiten ist sicherlich nicht schlecht - zumindest wenn Du die Heizug anwirfst und die Wärme dort hochsteigen kann (oder ist der Weg durch Isolation versperrt?)
Sag, hast Du schon überlegt, ob Du noch ein Rohr ringsum am Boden, quasi an der Sockelleiste, entlanglegst? Mir wurde der Tipp gegeben, dass ich dort auch noch mal einen Kreislauf legen soll, da sich bei ihm dort immer wieder Feuchtigkeit gebildet hat, so dass er jetzt nachträglich dort etwas installiert. - Das Tempgefälle ist dort so groß, dass sich Kondenswasser bildet. Da Du dort sogar kein/kaum Isolation hast, könnte ich wetten, dass Du dann in den Schänken Wasser hast und es gammelt...

Grüße!
Jan
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#23 Beitrag von Christian H » 2008-11-15 18:49:27

Habe jetzt mal die vorbereiteten "Heizfelder" auf die zurechtgeschnittene Iso gelegt.

Die Kontur der Rohre habe ich so in die Iso gefräst, daß sie versenkt sind und nur die Lamelle aufliegt.

Bild

In der Mitte eine große Iso-Platte und an den Seiten ergänzt.
Bild
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#24 Beitrag von Transporter » 2008-11-16 2:59:08

Hallo.

Ähhh, ich kann in diesem Thread leider die Bilder nicht sehen. Egal mit welchem Browser. In anderen gehts.

Ist das nur bei mir so?

Grüße,

Transporter.

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#25 Beitrag von landwerk » 2008-11-16 7:42:24

Transporter hat geschrieben:Hallo.

Ähhh, ich kann in diesem Thread leider die Bilder nicht sehen. Egal mit welchem Browser. In anderen gehts.

Ist das nur bei mir so?

Grüße,

Transporter.

Nee,

Ist bei mir auch so


Oli

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#26 Beitrag von klausausadlitz » 2008-11-16 9:49:58

Blake hat geschrieben:
Transporter hat geschrieben:Hallo.

Ähhh, ich kann in diesem Thread leider die Bilder nicht sehen. Egal mit welchem Browser. In anderen gehts.

Ist das nur bei mir so?

Grüße,

Transporter.

Nee,

Ist bei mir auch so


Oli
bei mir gehts auch nicht
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#27 Beitrag von danimilkasahne » 2008-11-16 10:19:32

:angel: Geduld - ist im Internet doch normal - im Moment scheint

http://www.ifa-power.de/ mal down zu sein.....

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#28 Beitrag von Christian H » 2010-08-26 0:11:00

Hallo

Momentan steht mein IFA direkt vor der Haustür, seit ca. 4 Wochen gehe ich immer mal wieder mit einem Heißluftfön an die Farbe bzw entferne sie komplett mit nem Spachtel.

Bild

Grad auf dem Dach is nichts mehr mit nur anschleifen.
Auch die Seiten waren mir zu heikel und so behält er nur untenrum seine Originalfarbe.
An den Seiten sieht man schön, die unterschiedliche Verarbeitungsqualität der Ringe und des Unterzuges

Bild

unter dem Decklack ist so eine Art Klarlack auf Polyesterbasis.
Mit dem Heißluftfön hatte ich die zumindest an der Oberseite des Koffers komplett abgeschabt.
An den Seiten ist die Konsistenz besser und so blieb sie zum Teil.

Die Dichtkanten der GFK-Ringe benötigen dringend eine Überholung
Bild

an genau der selben Stelle sieht es von innen so aus:
Bild
womöglich entstand dieser Schaden aber schon während der Produktion.

Das verspachteln dieser Stellen inklusive der überflüssigen Löcher gehört eher zu den Arbeiten, vor denen ich mich drücke.

Auch die Luke gehört dringend neu abgedichtet
Bild
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#29 Beitrag von Christian H » 2010-08-26 0:26:03

Aaber es geht weiter, Auch im Babyurlaub konnte ich ein paar Stunden im Koffer verbringen.

Ich habe schon einige Monate die neuen Bodenplatten drin.

Nur die Enden hätten noch festgeschraubt werden müssen.
Nachdem ich aber die Schrauben genauer betrachtete entschloß ich mich die Platten wieder auszubauen.
( Dazu muß ich sagen, daß nicht ich die Platten verschraubt habe.
Tja, hätte ich es mal lieber selber richtig gemacht )

Jedenfalls waren wohl die Spax-Schrauben zu lang .

Bild[/img]

Und wo ich schon mal dabei war fiel mir auch mein eigener Murks auf:
Scheibe zu klein und der Rost gefällt mir auch nicht !
Bild

also durch Edelstahlschrauben ersetzt.
Bild

Die neuen Schrauben für die Platten habe ich auch gleich in Edelstahl gewählt und so hat mich die kleine Optimierung ca. 100 Euro gekostet. ( Das sieht nachher kein Mensch :wack: )

und hier jetzt das Ergebnis
Bild

Dann habe ich noch alle C-Schienen entfernt weil sie später wegen der 3cm starken Isolierung mit 1 cm Holz unterlegt werden sollen.
Bild
Die Schrauben mußte ich alle der Länge nach aufschlitzen und damit die Muttern zweiteilen.
Bis auf wenige Ausnahmen hatte sich immer die Schloßschraube im GFK gedreht.
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#30 Beitrag von Christian H » 2010-08-26 0:34:35

Auch sonst gab es noch einige Schienen und z.B. die Holzrahmen der Fenster abzuschrauben

Bild

Zum Glück hatte ich für die jetzt anstehenden Arbeiten schon vorgesorgt

Bild

Ob ich die Dose Polyesterharz wohl noch finde, die seit 2 oder 3 Jahren auf ihre Anwendung wartet ?

In Sachen Innenausbau mache ich mir momentan absolut keine Gedanken.
Jetzt muß der Koffer erst einmal :

dicht werden
neue Farbe bekommen
isoliert werden
neue Fenster bekommen
eine Seitentür bekommen
Die Rückwand verschlossen werden
....

Das reicht mir für Jahre
:D

Christian
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