Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

alles, was nicht in die übrigen Technik-Kategorien passt

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Lassie
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Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#1 Beitrag von Lassie » 2026-10-02 14:29:08

Hallo zusammen,

mich treibt gerade folgender Gedanke um: bei mir in der Firma ist eine ältere Ölheizung drin, welche per se gut funktioniert. Aber halt teures Öl verjubelt. Auf dem Firmendach ist eine 60 kWp PV-Anlage, wir speisen rund 90 % unseres Stroms ins Netz.

Eine Wärmepumpe ist für unsere Firmengröße noch recht teuer, zudem nicht kurzfristig lieferbar. Der Einbau ist wegen Platzbedarf, Leitungsverlegung, etc nicht trivial und wird der eigentliche Kostenfaktor. Nun hab ich gesehen, dass die guten alten elektrischen Nachtspeicherheizungen ja auch mit Solarstrom tagsüber geladen werden können. Ich denke mir, dass einige kleinere Nachtspeicherheizungen (tagsüber mit Solarstrom betrieben) in Büros, Lager, Werkstatt und Arbeitsplätzen unseren Heizölbedarf signifikant nach unten drücken könnte.
Hat jemand hier im Forum Erfahrungen damit? Oder ist das eine Schnapsidee?

Viele Grüße
Jürgen
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lura
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#2 Beitrag von lura » 2026-10-02 14:44:14

Moin, Schnaps wärmt auch, mal so als Idee. :joke:
Der Vorteil der Wärmepumpe ist die Energiegewinnung, angezeigt durch die Wärmezahl. Eine Solaranlage produziert von Dezember bis März nicht so viel Strom, da wird die 1:1 -Beheizung über Nachtspeicher uneffektiv. Was auch geht sind Klimaanlagen, die Heizen und kühlen können. Die haben auch hohe Wärmezahlen und helfen so besser, die Energie effektiv zu nutzen. Und können im Sommer kühlen.
Gruß
Bernd

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RainerKraft
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#3 Beitrag von RainerKraft » 2026-10-02 15:27:25

Hi,

heute führt an Wärmepumpe (als Wärmepumpe oder Klima) nichts vorbei.
Mit einer durchschnittlichen Effizienz von 1 Teil Energie = 4 Teile Wärme gibt es wenig Gegenargumente.

Eine Überlegung ist ein Hybridsystem. 90 Prozent des Jahres deckst du mit WP ab, 10 Prozent heizt du mit der guten Ölheizung zu.

Damit bleibt das Investment WP preislich interessanter, weil du das ganze System nicht für den kältesten Tag des Jahres auslegen musst.

Beide Heizungen heizen einen Pufferspeicher - von da ab ins System.

Nur mal so eine Überlegung,

Lg Rainer
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Donnerlaster
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#4 Beitrag von Donnerlaster » 2026-10-02 15:57:19

Die erste Frage: bringt die PV im Winter so viel, das du damit überhaupt eines der Geräte annähernd autark bedienen kann?

Wenn ja und es noch Nachtspeicher Öfen zu kaufen gibt, könnte es evtl eine Überlegung wert sein. Da ich aber beide Punkte (also Autarkie und neue Öfen) anzweifel, ....

Von daher kommen m.M. nach nur die WP oder Split-Klimaanlage in der näheren Überlegung.

Ich habe bzgl Förderung bei Unternehmen keine Ahnung, aber mein Vorschlag: investiere das Geld in einen Energieberater. Gerade eine WP ist von vielen Faktoren abhängig.

Um da selber mal zu testen, kann man die Vorlauftemperatur der jetzigen Anlage auf höchstens 50 Grad einstellen. Wenn das reicht, wird eine WP funktionieren. Aber dann bleibt die Berechnung der Größe der WP. Wie früher bei öl oder Gas ist da nicht mehr, wenn diese effizient laufen soll.
Gruß Peter

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franz_appa
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#5 Beitrag von franz_appa » 2026-10-02 16:01:57

Hi

Evt für kleinere Räume wo die Heizung auch nicht den ganzen Winter gebraucht wird - infra rot Panels ?

Kein Installationsaufwand, sind recht günstig - ziehen halt Strom.

Den musst du irgendwie halt speichern können.

Und das Problem bleibt: wenn man am ehesten heizen muss - hat man den geringsten Solar-Ertrag ...

Greets
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Lassie
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#6 Beitrag von Lassie » 2026-10-02 18:07:05

Servus,

von 3.000qm Nutzfläche sollte ich 1.200 qm heizen und ggf im Sommer kühlen. Wir sind auf 930 Hm und recht sonnenreich. Eine erste Anfrage sagte: Wärmepumpe ca 25 kW Leistung, Kosten ca 70 kE, dabei wird Tabula Rasa gemacht: Ölheizung raus, Rückbau, Heizungsanlage spülen, Öltank stilllegen, etc,. Das ist mir momentan einfach zu viel Aufwand / Invest.

Nachtspeicher-Heizungen gibt es schon noch: zB https://www.elektroheizung-direkt.de/na ... erheizung/
Die Dinger sind mittlerweile etwas moderner und man kann die Stromaufnahme programmieren und mit Smart-Metern verbinden, haben ne App-Steuerung etc.

Mein Gedanke geht in Richtung Hybrid-Heizung. D.h. momentaner Erhalt der verbauten Ölheizung und Zubau von kostengünstigen und vor allem ohne großen Installationsaufwand zu installierende Heizmodulen, welche in der Übergangszeit überwiegend mit PV-Strom zu betreiben ist. Wenn die Dinger im Sommer noch kühlen könnte, wäre das super.
Daher der Gedanke mit den Nachtspeicher-Öfen, da diese einfach an die Steckdose kommen und einigermaßen arbeitsplatz-gerecht positioniert werden könnten und einen internen Puffer haben, so dass man PV-Strom besser als mit IR-Modulen nutzen kann

Die mir bisher vorgeschlagenen perfekten Lösungen sind zwar schick, aber leider nicht wirtschaftlich so ohne weiteres stemmbar :bored:
Aber noch ist nichts entschieden, ich möchte nur mittelfristig fossilfrei werden und unsere Mitarbeiter im Winter halt nicht frieren lassen.
Danke fürs Mitdenken!

LG Jürgen
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#7 Beitrag von lura » 2026-10-03 0:14:38

Ich würde erstmal Splitklima in die Büroflächen bauen und damit ausprobieren. Vielleicht sogar nur erstmal eine für eine Teilfläche, damit man das mit dem Warm-/Kalt-Luftstrom/Geräusch ausprobieren kann. Die kosten deutlich unter 70 k€.
Gruß
Bernd

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#8 Beitrag von Solarer » 2026-10-03 9:26:20

Moin Jürgen, ich habe so etwas in meinen fast 50 Berufsjahren schon ein paarmal gemacht.
Pauschal aus der Ferne ohne Kenndaten möchte ich da allerdings keine verbindliche Empfehlung aussprechen. Dazu ist das Thema einfach zu komplex ( vor 10.000 Jahren war es noch einfacher nämlich Feuer in der Höhle).
Du hast aber noch was gut, las uns einfach mal brainstorming betreiben.
Udo

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franz_appa
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#9 Beitrag von franz_appa » 2026-10-03 9:58:33

Hi

Da hast du ja wieder mal so einen typischen "Alles oder nichts"-Vorschlag bekommen.
Hört man immer wieder.

Warum muss es immer nur ein System geben, das System geben?

Wozu solltest du ein bestehendes System rausreissen, wenn es letztlich darum geht "fossilfreier" zu werden - nicht "fossilfrei" !
Die bestehende Ölheizung kann dir ja weiterhin nützlich sein.

Das ist so ein bescheuertes "nur die beste Lösung zählt"-Ding.

Wenn du mit deutlich weniger Kosten meinetwegen 80% deiner verbrauchten Energie auf fossilfrei umstellen kannst ist das doch ein Riesenschritt.

Beim Neubau zählen natürlich andere Überlegungen, klar.

Aber beim Umbau gibts doch viele viele Grautöne zwischen schwarz und weiss.

My cents

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#10 Beitrag von orangina » 2026-10-03 9:59:32

Hallo Jürgen,

auch wenn der Strom vom Dach kommt ist es doch nicht ideal wenn aus 1Kwh Strom 1Kwh Wärme wird statt 3-4Kwh Wärme bei einer WP und einer Klimaanlage.

Ich habe mich mit der Materie sehr tiefgreifend beschäftigt und baue inzwischen schon die zweite WP auf eigene Faust ein (inkl. Rückbau der alten Heizung, Spülen, Heizkörpertauch wenn notwendig usw.).
Außerdem habe ich auch lange selbst per Klimaanlage geheitzt und bin inzwischen froh damit kühlen zu können.

Das die 70k erst mal abschrecken kann ich verstehen.

Generell würde ich dir folgenden Weg vorschlagen:

1. Wie macht ihr Warmwasser? Hier würde ich direkt eine Brauchwasserwärmepumpe hin stellen.

2. Zum Heizen und im Sommer zum Kühlen bau dir Klimaanlagen ein. Wenn das Heizen wichtiger ist nimm Truhengeräte statt die normalen Innengeräte die unter der Decke hängen. Ist angenehmer und sieht fast aus wie die aktuellen Nachtspeicheröfen. https://cdn.webshopapp.com/shops/279650 ... isplit.jpg

3. Wenn du irgendwann die Ölheizung gegen eine WP ersetzen willst sind 1. Und 2. kein verlorenes Geld. Wenn man eine Brauchwasserwärmepumpe hat macht es den Aufbau der WP einfacher und man braucht keinen Trinkwasserspeicher mehr -> die Anlage wird also günstiger. Die Klimaanlagen kann man immer noch zum Kühlen nutzen, in der Übergangszeit einschalten und die WP kann noch aus bleiben und man hat ein Backup wenn die WP irgendwann im Winter mal einen Defekt hat.

Und noch ein wichtiger Punkt: Wenn man den eigenen PV-Strom zum Heizen nutzen kann ist natürlich super und sehr günstig. Aber selbst mit Strom aus dem Netz für z.B. 30cent/Kwh ist man immer noch günstiger als Gas oder Öl.
Wobei bei 60Kwp auch im Winter noch gut was runterkommen.

Wie oben schon genannt ist bei der WP ein wichtiger Punkt die Vorlauftemperatur. Wenn dir hier 50-55c langen ist eine WP kein Thema. Falls du doch eine höhere VL-Temp brauchst muss man sich die Heizflächen/Heizkörper anschauen. Oft langen da kleine und günstige Maßnahmen.

Meine Quintessenz: Bloß nicht vorschnell in Nachtspeicheröfen investieren. Das Geld ist weg...

Wenn du noch Infos oder Input brauchst melde dich gerne.

Grüße,
Markus

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#11 Beitrag von orangina » 2026-10-03 10:21:06

...noch eine Frage Jürgen:

Wie groß war die WP die dir angeboten wurde? Und wieviel Liter Heizöl brauchst du so ca. im Jahr?

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#12 Beitrag von Solarer » 2026-10-03 10:21:23

Nur ganz kurz, die Idee Ölkessel als Backup/ Winterheizung zu belassen und nur in der "WP-guten-Zeit" diese in Verbindung mit eigenem Strom zu betreiben klingt Charmant kann aber nach hinten losgehen.
Zum einen kann es passieren das man die Förderung nicht erhält ( erweitern der Wärmeerzeuger statt Austausch) zum anderen bleiben die Fixkosten für Öl bestehen (Schornsteinfeger, TÜV für Tank, Lagerkosten) usw.
Ich kenne HZB die im Antrag "Austausch des Wärmeerzeugers" angekreuzt haben kenne aber auch Nutzer die sich deshalb des Subventionsbetrug schuldig gemacht haben und für daraus resultierende Strafe noch etliche Jahre das teurere Öl hätten verbrennen können.
Aber dies nur am Rande
Udo

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Lassie
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#13 Beitrag von Lassie » 2026-10-03 12:12:56

Servus zusammen,

jepp - die alles oder nichts-Lösung stelle ich ja auch in Frage. Eine gesunde 80/20 Lösung ist mir da erst mal lieber. Ich werde da mal mit einem Fachmann noch mal drüber schauen, die bisherigen Energie-Berater wollten eher die Generalsanierung von Austausch aller Fenster und Fassadenvollwärmeschutz bis hin zum eigenen Blockheizkraftwerk so ziemlich alle möglichen Goldrand-Erneuerungen. Da wir aber im Keller keinen Geldscheisser haben und nicht aus dem Vollen schöpfen können, versuche die ganze Thematik zu verstehen und halbwegs zukunftsfähig wirtschaftlich tragfähig aufzubauen. Ihr habt mir aber schon mal viele Impulse gegeben - herzlichen Dank dafür!

In Lager & Produktion haben wir schon die alten Gussheizkörper durch Alu-Deckenprofile ersetzt. Vorlauftemperatur ist von 85 auf 45 Grad runter. Wenn ich mit unserer 100 kW-Ölheizung statt 15.000 l Heizöl nur 3.000 verbrennen müsste, wäre schon viel geholfen. Warmwasser ist bei uns kein Thema, die Ölheizung ist von Mai bis Oktober einfach ausgeschaltet, an den paar Waschbecken sind einfache Boiler oder Durchlauferhitzer.

Ich werde mal weiter in Richtung Einschleifen einer kleineren WP und Luft-Luft-Klimageräte recherchieren.

Herzlichen Dank
Jürgen
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#14 Beitrag von orangina » 2026-10-03 13:16:02

Hallo Jürgen,

das ist doch schon mal gut:
Lassie hat geschrieben: ↑
2026-10-03 12:12:56
...
In Lager & Produktion haben wir schon die alten Gussheizkörper durch Alu-Deckenprofile ersetzt. Vorlauftemperatur ist von 85 auf 45 Grad runter. Wenn ich mit unserer 100 kW-Ölheizung statt 15.000 l Heizöl nur 3.000 verbrennen müsste, wäre schon viel geholfen.
....
Gibt es eine Heizlastberechnung? Wenn ja, wie groß ist die Heizlast bei Normausentemperatur? Bzw. welche Wärmepumpe wurde für die 70k angeboten und welche Größe hatte sie?

Wärmepumpen lassen sich z.B. auch kaskadieren. Evtl. macht es auch sich mit einer WP zu starten und dann später zwei als Kaskade zu betreiben...

Grüße!
Markus

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#15 Beitrag von orangina » 2026-10-03 13:20:41

...und noch ein Gedanke. 15.000l sind natürlich schon ne Ansage. Der Vorteil ist, dass das Einsparpotential auch groß ist und sich die Investition auch schnell amortisiert kann.

Wenn du willst kann ich gerne mal rechnen wo man landen könnte. Kannst wir auch gerne per PN noch weitere Details schicken oder wir können auch mal telefonieren....

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#16 Beitrag von rennmaus » 2026-10-03 13:21:29

Tolle Ideen kommen da ans Licht. Was im kommenden halben Jahr einfach zu probieren geht:
Vorlauf der aktuellen Ölheizung runterregeln auf die erforderlichen 45 - 50°. Je weniger, je für eine WP besser ist klar.
Das kostet eine Viertelstunde Zeit, bis man die Menüs gefunden hat und nach einem Winter wisst ihr besser, ob man damit friert. Wenn ihr friert, findet ihr im Menü auch schneller wieder den Weg zum höher drehen :positiv:
Grüße von Martina und Harald aus Kendenich am Dom
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rennmaus ist der alte Name vom A2, die "Kleine grüne Schnecke" (MB 609D) rennt weniger, sieht dafür mehr durch die große Scheibe.
Zwillingsreifen ist 4-Wheel, mehr hier: https://freiinderwelt.home.blog/
geklaut und ergänzt: "außerhalb der Eisdiele ist die Natur der Star, nicht die Karre"

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#17 Beitrag von Bad Metall » 2026-10-04 21:33:37

Hallo Jürgen
Wenn bei Dir viel Einwegpaletten zur Entsorgung anfällt und Du Bezug zu Brennholz hast, bietet sich auch große Holzhallenheizungen mit Gebläse an und im Sommer ein paar Slitklimageräte

https://www.metmann.com/de/categoria-pr ... w-eco-pol/

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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#18 Beitrag von Willi Jung » 2026-10-04 22:47:02

Hallo Jürgen,
würde den Gedanken der Splitklimageräte auch verfolgen.
Dazu findest du viele gute Tipps im Akkudoktor Forum. Immer wieder empfohlen werden dort die Daikin Geräte der Perfera-Linie. Aus meiner Sicht haben die Luft-Luft-Wärmepumpen (nichts anderes ist ne Splitklima) den Vorteil einer rel. schnellen Aufheizung. Da kommst du auf jeden Fall deutlich günstiger als die 70k€.
Liebe Grüße
Willi
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Re: Haustechnik - Wärmepumpe oder Nachtspeicheröfen?

#19 Beitrag von RainerKraft » 2026-10-05 8:07:44

RainerKraft hat geschrieben: ↑
2026-10-02 15:27:25
Hi,

heute führt an Wärmepumpe (als Wärmepumpe oder Klima) nichts vorbei.
Wenn es ein bestehendes Warmwasserverteilsystem gibt (was ich heraus lese), dann würde ich nicht mit Klimanalagen die Luft heizen. Zum
kühlen und beiheizen super, als Dauerheizung nicht ideal für die Menschen die dort arbeiten.

Wenn es Richtung Wärmepumpe gehen sollte, wären folgende Antworten (selber oder mit Unterstützung) zu finden, viel haben die Kollegen schon vorgeschlagen:

- Wo liegt meine wirklich benötigte VL Temperatur (kaufe die ein paar günstige Heizrohrthermometer, dann brauchst du nicht raten)
- VL Temperatur der Ölheizung senken
- Zettel Papier dazu und diesen Winter mitschreiben

Parallel dazu:
- bekomme ich irgendwo einen Pufferspeicher großer 1000l ins bestehende System, kann ich einen bestehenden ersetzen? Nur dann geht Wärmepumpe.

Leistung:
- welche Leistung brauche ich für Solo / Hybridbetrieb?
- dein Energiebedarf lässt sich leicht ermitteln falls du die Möglichkeit hast deinen Ölverbrauch zu messen.
1l Heizöl hat 10kWh.Wenn du das an ein paar kalten Tagen machst und mittelst (Ölverbrauch x 10 in x Stunden / Stunden) ist das Ergebnis besser als jede Berechnung.
- Leistung Energieerzeuger/X bei X-fach Kaskade auch möglich. Manachmal ist das eleganter, gleichzeitig erhöht es die Ausfallsicherheit.

Folgend:
- was sind ggf. geeignete (Luft)-Waermepumpen mit ausreichend Leistung.
- Schaue dabei auf Leistung beim Betriebspunkt A-7W55. (Außen -7, Warmwasser 55 Grad)
- welcher Hersteller hat moderne R290-Kältemittel (Monoblock) Wärmepumpen mit passender Leistung im Programm? (Was anderes käme mir aus Nachhaltigkeitsgründen nicht ins Haus)
- bekomme ich das Gerät (samt abgebender Lautstärke) wo ortsnahe des Puffers unter? Wie könnten die Rohre laufen,…
- habe ich freie Hand (genug Platz) oder muss ich was beachten (Geräuscheintrag Nachbar)

Erst dann:
- welcher Installateur der Gegend baut mir das Gerät der Marke XYZ ein, hat Erfahrung mit Installationen dieser Geräte / Leistungsgröße (wer modernisiert in der Gegend Mehrfamilienhäuser), wer ist „Projektinstallateur“. Wer kommt mir mit einem Monteur am 26. Dezember?

Wenn du dir vorher den Installateur suchst könnte es sein dass er dir die Lösung vorschlägt bei der er gut Erfahrung hat. „if you only have a hammer, everything looks like a nail“

Vielleicht helfen dir diese Gedanken weiter, aber wie gesagt - mehrere Lösungen führen zum Ziel. Bastellösungen halte ich für Firmen für ungeeignet, baue etwas solides das wieder Jahrzehnte läuft.

Lg Rainer









Für diese 3 einfachen Ueberlegungen brauchvt du mal keinen Energieberater (dem hilft es ungemein wenn du Antworten auf diese Fragen hast)
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