Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
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Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Moin zusammen,
hat hier jemand eine Empfehlung für ein Eco-Tuning bei unserm Atego 1024?
Interessant ist dabei eine Kraftstoffersparnis, natürlich wäre es auch gut, wenn ein paar N/m gefunden werden könnten.
Ich möchte hier aber keine moralischen, ethischen oder ökologische Fragestellungen erörtern.
Vielleicht gibt es hier ja auch einen Hinweis auf einen Codierer, dem ich die ECU schicken könnte.
Vielen Dank
der Horst
hat hier jemand eine Empfehlung für ein Eco-Tuning bei unserm Atego 1024?
Interessant ist dabei eine Kraftstoffersparnis, natürlich wäre es auch gut, wenn ein paar N/m gefunden werden könnten.
Ich möchte hier aber keine moralischen, ethischen oder ökologische Fragestellungen erörtern.
Vielleicht gibt es hier ja auch einen Hinweis auf einen Codierer, dem ich die ECU schicken könnte.
Vielen Dank
der Horst
Zuletzt geändert von Wilmaaa am 2026-07-15 18:44:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Überschrift geändert, aus dem 1014 einen 1024 gemacht wie im Text.
Grund: Überschrift geändert, aus dem 1014 einen 1024 gemacht wie im Text.
- Ulf H
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
... wieviel braucht er denn aktuell ? ... und was versprichst du dir durch das Tuning ...
Gruss Ulf
Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!
Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!
Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.
Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...
Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!
Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
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- Plettenberger
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Momentan verbraucht er 19 l und ich verspreche mir vielleicht einen Liter und bei langen Achsen dementsprechend mehr Drehmoment.
Grüße
Grüße
- Ulf H
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
... 19 l halte ich auch fuer einen fast neuen Allradlaster mit Stollenreifen fuer durchaus moderat ...
Gruss Ulf
Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!
Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!
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- Wombi
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Ein altes Sprichwort sagt,
Wenn hinten mehr rauskommen soll, muß vorne mehr reingehen.
Viele unterwegs getroffene waren schockiert, was die Kiste wegsäuft, wenn er mal wirklich stundenlang gefordert wird.
Da sind 30-33 Liter durchaus möglich in der Fahrzeugklasse, wie pers. mit Standartkonfiguration selber schon festgestellt.
Normal braucht er bei gut 10 to. 22-23 l.
Das einer sparsamer wurde hört man nicht wirklich.
Und 30 % Drehmomenterhöhung halte ich unter techn. vertretbaren Änderungen für eine Illusion.
Fahr die Kiste erstmal und sammle Erfahrung.
Sinnlos vermurkste Kisten mit enormen Problemen laufen schon genügend rum.
Investiere dein Tuninggeld in regelmäßige und qualitativ hochwertige Wartung und dann hat man lange was an dem Fahrzeug und kann einen gesunden Motor auch schadenfrei fordern.
Gute Wartung kostet mehr Geld als die meisten bereit sind zu bezahlen.
Gruß, Wombi
Wenn hinten mehr rauskommen soll, muß vorne mehr reingehen.
Viele unterwegs getroffene waren schockiert, was die Kiste wegsäuft, wenn er mal wirklich stundenlang gefordert wird.
Da sind 30-33 Liter durchaus möglich in der Fahrzeugklasse, wie pers. mit Standartkonfiguration selber schon festgestellt.
Normal braucht er bei gut 10 to. 22-23 l.
Das einer sparsamer wurde hört man nicht wirklich.
Und 30 % Drehmomenterhöhung halte ich unter techn. vertretbaren Änderungen für eine Illusion.
Fahr die Kiste erstmal und sammle Erfahrung.
Sinnlos vermurkste Kisten mit enormen Problemen laufen schon genügend rum.
Investiere dein Tuninggeld in regelmäßige und qualitativ hochwertige Wartung und dann hat man lange was an dem Fahrzeug und kann einen gesunden Motor auch schadenfrei fordern.
Gute Wartung kostet mehr Geld als die meisten bereit sind zu bezahlen.
Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........
15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))
Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de
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- Plettenberger
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Wombi,
danke für die väterlichen Ratschläge.
Leider liegen unsere Vorstellungen und Meinungen wohl zu weit auseinander, was die vorgenannten Themen angeht.
Daher sollten wir es einfach dabei belassen.
Vielen Dank trotzdem!
Bitte gehe nicht davon aus, dass mir die Argumente fehlen würden, ich sehe aber keinen Sinn in der Diskussion und habe auch keine Zeit dafür!
Grüße
der Horst
danke für die väterlichen Ratschläge.
Leider liegen unsere Vorstellungen und Meinungen wohl zu weit auseinander, was die vorgenannten Themen angeht.
Daher sollten wir es einfach dabei belassen.
Vielen Dank trotzdem!
Bitte gehe nicht davon aus, dass mir die Argumente fehlen würden, ich sehe aber keinen Sinn in der Diskussion und habe auch keine Zeit dafür!
Grüße
der Horst
- Der Initiator
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Es heißt ja oft "no name Jokes". Aber manchmal ist es wirklich nicht leicht, darauf zu verzichten.
Für ein großes Gut halten wir die Autarkie, nicht weil wir uns grundsätzlich mit wenig bescheiden, sondern weil wir, wenn wir nicht viel haben, mit wenig zufrieden sein können in der richtigen Überzeugung, dass derjenige den Luxus am besten genießt, der seiner am wenigsten bedarf und dass alles, was die Natur erfordert, leicht zu beschaffen ist, schwer hingegen, was unnütz ist. (Epikur, DL 10,130)
Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Moin.
Wenn der wirklich 1000Nm hat und ein 7,5 Tonner wird - sollte schon so ordendlich Spass machen, viele ältere Laster (z.B. NG 1017) haben grad mal die Hälfte davon!
Gut, gibt ja auch Leute, die einen Porsche Turbo tunen lassen
Aber ernsthaft: ICH möchte mal undezent auf die höheren thermischen Belastungen hinweisen.
Das fängt motorintern an (höherer Mitteldruck -> mehr Hitzeentwicklung),
die Kupplung wird mehr leiden,
das Getriebe macht je nach Umgebungstemperatur mit Schaltverweigerung Stress (kennt Bernd ja auch
),
es geht weiter mit dem Verteilergetriebe,
dann die Achsen selber ...
Das kann man mehr oder weniger Alles in den Griff bekommen, kostet aber
Nur das Steuergerät zu pimpen, ist der Anfang vieler Probleme!
Schafft die Hochdruckpumpe genug (Mehr- )Menge?
Sind die Injektoren für höhere Einspritzmengen geeignet? Oder schmelzen die wie im PKW-Bereich, verschweißen und tropfen Metall auf die Kolben?
Sicherlich wird auch der Ladedruck angepasst, schafft der Turbo das?
Reicht der Ladeluftkühler, braucht es wegen des höheren Druckes (mehr Wärme am Ausgang) einen Größeren?
Thema Kühler: das Mehr an Temperatur muss wieder auf ein gesundes Maß gekühlt werden, wird der Wasserkühler gegen ein besseres Exemplar getauscht?
Gibt es einen Motorölkühler? Reicht der noch?
Wird die Kupplung angepasst?
Gibt es einen Getriebeölkühler?
Auch für das Verteilergetriebe?
...
Auch mechanisch betrachtet könnte ich noch schreiben, selbst so Sachen wie Motorhalter können zu Showstoppern werden ...
Will sagen: Ich würde mich zu NULL % darauf verlassen, das serienmäßig genug mechanische und thermische Reserven vorhanden sind!
Gruß
Michael
1000 Nm
ich geh kurz in den Keller weinen
Wenn der wirklich 1000Nm hat und ein 7,5 Tonner wird - sollte schon so ordendlich Spass machen, viele ältere Laster (z.B. NG 1017) haben grad mal die Hälfte davon!
Gut, gibt ja auch Leute, die einen Porsche Turbo tunen lassen
Aber ernsthaft: ICH möchte mal undezent auf die höheren thermischen Belastungen hinweisen.
Das fängt motorintern an (höherer Mitteldruck -> mehr Hitzeentwicklung),
die Kupplung wird mehr leiden,
das Getriebe macht je nach Umgebungstemperatur mit Schaltverweigerung Stress (kennt Bernd ja auch
es geht weiter mit dem Verteilergetriebe,
dann die Achsen selber ...
Das kann man mehr oder weniger Alles in den Griff bekommen, kostet aber
Nur das Steuergerät zu pimpen, ist der Anfang vieler Probleme!
Schafft die Hochdruckpumpe genug (Mehr- )Menge?
Sind die Injektoren für höhere Einspritzmengen geeignet? Oder schmelzen die wie im PKW-Bereich, verschweißen und tropfen Metall auf die Kolben?
Sicherlich wird auch der Ladedruck angepasst, schafft der Turbo das?
Reicht der Ladeluftkühler, braucht es wegen des höheren Druckes (mehr Wärme am Ausgang) einen Größeren?
Thema Kühler: das Mehr an Temperatur muss wieder auf ein gesundes Maß gekühlt werden, wird der Wasserkühler gegen ein besseres Exemplar getauscht?
Gibt es einen Motorölkühler? Reicht der noch?
Wird die Kupplung angepasst?
Gibt es einen Getriebeölkühler?
Auch für das Verteilergetriebe?
...
Auch mechanisch betrachtet könnte ich noch schreiben, selbst so Sachen wie Motorhalter können zu Showstoppern werden ...
Will sagen: Ich würde mich zu NULL % darauf verlassen, das serienmäßig genug mechanische und thermische Reserven vorhanden sind!
Gruß
Michael
1000 Nm
ich geh kurz in den Keller weinen
Gedankensprünge + fehlerhafte Grammatik, Interpunktion und Groß-/Kleinschreibung sind sorgfältig eingefügt und Bestandteil dieses Posts.
- Wombi
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Sehr ich genauso .....
Gruß, Wombi
Gruß, Wombi
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15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))
Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de
15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Lasst ihn doch,
Er hat die Argumente, aber keine Zeit mit Euch zu diskutieren, er wollte nur den Tuner empfohlen bekommen. Das sollte man respektieren.
Ich versteh ohnehin immer nicht, was der eine Liter Ersparnis bringen soll, bei einem Freizeitfahrzeug was man ohnehin nur zum Geldverbrennen betreibt.
Und warum mb das Drehmoment nicht gleich eingebaut hat, wenn das so einfach geht? Wäre doch ein Verkaufsargument, wenn die Kiste wenig trinkt und viel Bumms hat...?
Grüße Von den Färöern
Peter
Er hat die Argumente, aber keine Zeit mit Euch zu diskutieren, er wollte nur den Tuner empfohlen bekommen. Das sollte man respektieren.
Ich versteh ohnehin immer nicht, was der eine Liter Ersparnis bringen soll, bei einem Freizeitfahrzeug was man ohnehin nur zum Geldverbrennen betreibt.
Und warum mb das Drehmoment nicht gleich eingebaut hat, wenn das so einfach geht? Wäre doch ein Verkaufsargument, wenn die Kiste wenig trinkt und viel Bumms hat...?
Grüße Von den Färöern
Peter
12.AllradBlütenspannerTreffen im Alten Land: 1.5. bis 3.5.26
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
... wird spannend was vom Plettenberger als nächstes kommt ...
... interessant wäre ja, wozu der Laster verwendet werden soll ... fuer Reisen in Europa mag eine hohe Autobahngeschwindigkeit sinnvoll sein, Stollenreifen sehe ich dann weniger vorteilhaft an ...
... wäre mal spannend was die Kiste beim Mitschwimmen im LKW Verkehr braucht ...
Gruss Ulf
... interessant wäre ja, wozu der Laster verwendet werden soll ... fuer Reisen in Europa mag eine hohe Autobahngeschwindigkeit sinnvoll sein, Stollenreifen sehe ich dann weniger vorteilhaft an ...
... wäre mal spannend was die Kiste beim Mitschwimmen im LKW Verkehr braucht ...
Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!
Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!
Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
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Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.
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- netnomergn
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Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Genau so ist es!!!! Und später im Tröt werden auch thermische Limits genannt!!!Wombi hat geschrieben: ↑2026-07-15 21:40:27Ein altes Sprichwort sagt,
Wenn hinten mehr rauskommen soll, muß vorne mehr reingehen.
Viele unterwegs getroffene waren schockiert, was die Kiste wegsäuft, wenn er mal wirklich stundenlang gefordert wird.
Da sind 30-33 Liter durchaus möglich in der Fahrzeugklasse, wie pers. mit Standartkonfiguration selber schon festgestellt.
Normal braucht er bei gut 10 to. 22-23 l.
Das einer sparsamer wurde hört man nicht wirklich.
Und 30 % Drehmomenterhöhung halte ich unter techn. vertretbaren Änderungen für eine Illusion.
Haben Ökotuning und dann späteres - nennen wir mal „upgrade“ - im Steuergerät…. LEGAL, von anerkanntem MB-Partner/Profi gemacht, ist eingetragen!
Weniger Diesel???
Braucht mehr Schnaps aufgrund Fahrstil!! Du rufst das „Mehr“ dann auch ab… Fahren wir wie früher, braucht der Lasta genausoviel…. Weniger Diesel?
Ehrlich: willst du wirklich 1l weniger auf 100 km verbrauchen? Das reguliert der Gasfuss einigermassen….
Macht auf 100 km beim aktuellen Diesel-Preis von ca. €2,- = €2,-… Bei 1.000 km wären das €20,- …. Bei 10.000 km wären das €200,- Ersparnis, usw….Echt????
Öko-Tuning ist zarte Umschreibung um „politisch korrekt“ mehr PS / Nm ins Steuergerät zu bekommen, nix anderes…
Ist in Grenzen schon ok, aber bei nem 10 Tonner der schon 240 PS haben sollte und (nominal) satt Nm für UNS eine eher nebensächliche Frage….
Auf dem Weg zur Fähre auf der deutschen AB ist die Mehrleistung geilo - bei uns 600 km, ABER: wir dürfen offiziell „schnell“ fahren, daher: was taugen dir auf der deutschen Rennbahn z.B. 500 PS, wenn du bei 90kmh abgeregelt wirst?????
Im Reisegebiet angekommen ist die Motor-Leistung nahezu irrelevant (naja, tiefer Sand usw. mal abgesehen, da ist Leistung schon enorm gut!!!! Aber da sind als ich noch in die Pampers geplockert habe auch AL28 und Konsorten z.B. alte MAN-BW-Küchen-Emma`s durchgefahren…
Userere Reisegeschwindigkeit im Zielgebiet kann auch heutzutage mit nem frisiertem Moped sehr leicht getoppt werden da wir Land und Leute erleben möchten… Eigenschaften des Fahrgestells sind hier erst mal gefrafgt, dann die Eigenschaften des Lenkers!!! (Hier versagen wir regelmässig, da der gröte Schwachpunkt sehr oft hinter dem Lenkrad sitzt….
Und: wenn man es mit „Tuning“ übertreibt, reibt man in kürzester Zeit den Motor und den Powertrain auf!!!!
Wir waren bei einem sehr bekanntem MB-Partner der uns top diesbezüglich „eingefangen“ hat, dabei die Limits des Serien-Setups aufgezeigt hat, weitere „Invests“ dargelegt hat inkl. der technischen Risiken…. Und: wir sind prima mit unserem empfohlenen, doch sehr prima erstarktem „Serien“ Setup seit ca. 40.000 km zufrieden!
Wenn ein 1024 mehr Leistung haben soll, dann war die Grundwahl des Fahrzeuges wohl nicht deckungsgleich mit den (späteren) Wünschen….
Wurde aber auch genannt: soll der Lasta eine „Dragster“ sein oder ein Reise-LKW? Oder: für was soll der LKW verwendet werden?
Im Sand sind viele PS und Nm KLASSE, in Skandinavien oder anderen Reisegebieten eher nebesächlich….
Als wir vor einigen Jahren den Laster geplant haben, hat unser Partner gerade solche und viele andere kritischen Fragen gestellt um das Setup zu bestimmen… „One size fits all“ ist in unserem Hobby schwierig…. Hängt u.U. von der trivialen Frage ab: „Was willst du machen, wo willst du hin und zu welcher Jahreszeit mit wie vielen Leuten und wie lange, usw…..“
Just our 5 cts….
Nein, das ist kein Defekt, das ist ein Special Effect!
- Johannes D
- süchtig
- Beiträge: 919
- Registriert: 2018-06-14 16:24:19
Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Servus,
Also wenn ich sehe wie unser Oldie mit nominell 130 PS und knapp 400 NM bei ca 6,5 to Gewicht so fährt, dann müsste doch ein 7,5 to Laster mit 240 PS und 1000 NM schon richtig flott sein. Bei unserem Viano waren im Gespannbetrieb bei über 5 to Gesamtgewicht Autobahnsteigungen keinerlei Thema, einfach Tempomat bei 100 rein und an den LKWs vorbei (224 PS,NM weis ich grad nicht). Und da war das Getriebe / Endübersetzung so ausgelegt das die Karre solo 200 fährt.
„ECO Tuning“ bedeutet ja oft, das Parameter zu Gunsten des Verbrauches (und optional der Leistung) angepasst werden und dafür halt die Abgaswerte leiden.
Da es Abgaswerte betrifft die bei der regulären Untersuchung nicht erfasst werden, fällt das in der Praxis nicht auf. Von der Verbrennung her gibt es da einen Zielkonflikt zwischen guten Abgaswerten und niedrigem Verbrauch.
Wenn das so einfach wäre, dann liegt es wirklich nahe, dass es der Hersteller bereits umgesetzt hätte.
Ein 7,5 to Womo auf Allrad-LKW Basis ist jetzt halt kein sparsames Fahrzeug, vor allem dann nicht, wenn man mit grobstolligen Reifen auf der Autobahn mit 100 an den LKWs vorbeifahren möchte (was ich jetzt dem TE nicht unterstellen möchte, ich weis nicht wie er fährt).
Evlt. Habt ihr einfach falsche Vorstellungen davon wie so ein schweres Fahrzeug fährt? Seid ihr mal ähnliche Autos gefahren? Evlt. Hier das Problem auch daran das euer Auto gar nicht die volle Leistung bringt? Man braucht eher keine 200 PS um mit nem 7,5to LKW in der Ebene 100 km/h fahren zu können.
Also wäre evlt. Eine Eingangsmessung um zu sehen, ob noch alle Pferde zu Hause sind eine Idee.
In welchen Situationen fehlt euch denn Leistung? Oder geht es primär um den Verbrauch und wenn der Chipstuner eh schon Hand anlegt, soll er gleich noch ne Schippe drauf legen?
Cu
Johannes D.
Also wenn ich sehe wie unser Oldie mit nominell 130 PS und knapp 400 NM bei ca 6,5 to Gewicht so fährt, dann müsste doch ein 7,5 to Laster mit 240 PS und 1000 NM schon richtig flott sein. Bei unserem Viano waren im Gespannbetrieb bei über 5 to Gesamtgewicht Autobahnsteigungen keinerlei Thema, einfach Tempomat bei 100 rein und an den LKWs vorbei (224 PS,NM weis ich grad nicht). Und da war das Getriebe / Endübersetzung so ausgelegt das die Karre solo 200 fährt.
„ECO Tuning“ bedeutet ja oft, das Parameter zu Gunsten des Verbrauches (und optional der Leistung) angepasst werden und dafür halt die Abgaswerte leiden.
Da es Abgaswerte betrifft die bei der regulären Untersuchung nicht erfasst werden, fällt das in der Praxis nicht auf. Von der Verbrennung her gibt es da einen Zielkonflikt zwischen guten Abgaswerten und niedrigem Verbrauch.
Wenn das so einfach wäre, dann liegt es wirklich nahe, dass es der Hersteller bereits umgesetzt hätte.
Ein 7,5 to Womo auf Allrad-LKW Basis ist jetzt halt kein sparsames Fahrzeug, vor allem dann nicht, wenn man mit grobstolligen Reifen auf der Autobahn mit 100 an den LKWs vorbeifahren möchte (was ich jetzt dem TE nicht unterstellen möchte, ich weis nicht wie er fährt).
Evlt. Habt ihr einfach falsche Vorstellungen davon wie so ein schweres Fahrzeug fährt? Seid ihr mal ähnliche Autos gefahren? Evlt. Hier das Problem auch daran das euer Auto gar nicht die volle Leistung bringt? Man braucht eher keine 200 PS um mit nem 7,5to LKW in der Ebene 100 km/h fahren zu können.
Also wäre evlt. Eine Eingangsmessung um zu sehen, ob noch alle Pferde zu Hause sind eine Idee.
In welchen Situationen fehlt euch denn Leistung? Oder geht es primär um den Verbrauch und wenn der Chipstuner eh schon Hand anlegt, soll er gleich noch ne Schippe drauf legen?
Cu
Johannes D.
Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Der Unterschied bei der Zugkraft zwischen den Modellen 1017 4x4 und Atego 1024 ist minimal; von einem doppelt so hohen Leistungsvorteil kann keine Rede sein. Ein reiner Vergleich der Drehmomentwerte reicht nicht aus: Der Motor OM352 im Modell 1017 verfügt über einen deutlich breiteren nutzbaren Drehzahlbereich und verträgt problemlos hohe Drehzahlen – Bereiche, für die der Motor OM936 nicht ausgelegt ist. Folglich wird die Spitzenleistung erst bei 2.800 U/min statt bei 2.200 U/min erreicht, was den Einsatz von Achsen ermöglicht, die ein deutlich geringeres Drehmoment erfordern.
Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Als ich von MD 130 (160 PS, 500 Nm) auf MK 1224 (240 PS, 740 Nm ) umgestiegen bin, war das eine echte Offenbarung. Der ging richtig gut ab. Aber mehr geht immer.Johannes D hat geschrieben: ↑2026-07-16 7:32:00Servus,
Also wenn ich sehe wie unser Oldie mit nominell 130 PS und knapp 400 NM bei ca 6,5 to Gewicht so fährt, dann müsste doch ein 7,5 to Laster mit 240 PS und 1000 NM schon richtig flott sein.
Chiptuning heißt oft, das die Einspritzanlage/das Kennfeld auf die deutsche Kraftstoffqualität optimiert wird. Das ist dann bei Reisefahrzeugen, die auf andere Kontinente fahren zu überlegen.
Gruß
Bernd
Gewinne Zeit durch Langsamkeit
Bernd
Gewinne Zeit durch Langsamkeit
Re: Leistungssteigerung OM 936, Atego 1024
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es eine faslche Vorstellung gibt, was Elektronisches Tuning kann.
Dabei kann der Motor nicht verbessert werden, da die Physik nicht überschrieben wird.
Ohne konstruktive Änderungen am Motor beleiben die physikalischen Rahmenbedingungen gleich, folglich kann nur der Schwerpunkt geändert werden, auf den die Motoreigenschaften ausgelegt und keine grundlegend besseren Eigenschaften erzielt werden.
Bedeutet in der Praxis:
Verbessert man einen Parameter, muss man in Kauf nehmen, automatisch einen oder mehrere andere Parameter zu verschlechtern.
Die Hauptparameter wären z.B.:
Leistungsumfang
Leistungscharakteristik
Haltbarkeit
Effizienz (Verbrauch)
Abgaswerte
Thermische Stabilität
Anforderungen an die Umgebungsbedingungen (Spritqualität, Luft etc.)
Da sich viele Bedingungen für die Optimierung dieser Eigenschaften widersprechen, bleibt es ein Kompromiss
Die Hersteller versuchen den, für den Einsatzzweck optimalen Kompromiss zu finden.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Tuningwerkstatt mit weit geringeren Test und Designmöglichkeiten hier ein besseres Ergebnis erzielt.
Verändert man etwas an der Steurung um Mehrleistung zu erzielen, werden die Bedingungen für Verbrauch, Abgaswerte, thermische Stabilität, und Dauerhaltbarkeit automatisch schlechter.
Sinn macht das nur, wenn meine Ansprüche extrem ausserhalb der vom Hersteller angenommenen üblichen Einsatzspektren liegt.
Sollte es sich hier rum ein Neufahrzeug handeln, dann ist es aber sinnvoller in das richtige Regal zu greifen, als ein gut abgestimmtes Paket aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Zumal die Komponenten heute so geziehlt auf Ihren Zweck hin konstruiert sind, dass es kaum Reserven gibt, die man einfach so zusätzlich nutzen kann.
(Selbst wenn es den Motor in unterschiedlichen Leistungsstufen gibt, wurde an anderer stelle hier schon erläutert)
Bei älteren Konstruktionen macht das noch mehr Sinn, da diese noch nicht so genau auf ihren Zweck gerechnet sind und daher meist mehr Reserven haben, die man nutzen kann.
Dabei kann der Motor nicht verbessert werden, da die Physik nicht überschrieben wird.
Ohne konstruktive Änderungen am Motor beleiben die physikalischen Rahmenbedingungen gleich, folglich kann nur der Schwerpunkt geändert werden, auf den die Motoreigenschaften ausgelegt und keine grundlegend besseren Eigenschaften erzielt werden.
Bedeutet in der Praxis:
Verbessert man einen Parameter, muss man in Kauf nehmen, automatisch einen oder mehrere andere Parameter zu verschlechtern.
Die Hauptparameter wären z.B.:
Leistungsumfang
Leistungscharakteristik
Haltbarkeit
Effizienz (Verbrauch)
Abgaswerte
Thermische Stabilität
Anforderungen an die Umgebungsbedingungen (Spritqualität, Luft etc.)
Da sich viele Bedingungen für die Optimierung dieser Eigenschaften widersprechen, bleibt es ein Kompromiss
Die Hersteller versuchen den, für den Einsatzzweck optimalen Kompromiss zu finden.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Tuningwerkstatt mit weit geringeren Test und Designmöglichkeiten hier ein besseres Ergebnis erzielt.
Verändert man etwas an der Steurung um Mehrleistung zu erzielen, werden die Bedingungen für Verbrauch, Abgaswerte, thermische Stabilität, und Dauerhaltbarkeit automatisch schlechter.
Sinn macht das nur, wenn meine Ansprüche extrem ausserhalb der vom Hersteller angenommenen üblichen Einsatzspektren liegt.
Sollte es sich hier rum ein Neufahrzeug handeln, dann ist es aber sinnvoller in das richtige Regal zu greifen, als ein gut abgestimmtes Paket aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Zumal die Komponenten heute so geziehlt auf Ihren Zweck hin konstruiert sind, dass es kaum Reserven gibt, die man einfach so zusätzlich nutzen kann.
(Selbst wenn es den Motor in unterschiedlichen Leistungsstufen gibt, wurde an anderer stelle hier schon erläutert)
Bei älteren Konstruktionen macht das noch mehr Sinn, da diese noch nicht so genau auf ihren Zweck gerechnet sind und daher meist mehr Reserven haben, die man nutzen kann.