12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

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Analogist
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12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#1 Beitrag von Analogist » 2026-06-01 13:39:28

Moin zusammen,

Es wird langsam Zeit, dass ich mich mit der Elektrik im Wohnbereich des Fahrzeugs intensiver befasse. Bislang habe ich eine mobile 12V- Batterie in einer selbstgebauten "Elektrokiste", die mehrere 12V-Steckdosen und USB-Steckdosen sowie einen Wechselrichter für den Verbrauch anbietet. Geladen wird über ein mobiles Solarpanel, über ein Batterie-Ladegerät oder über einen 24V zu 12V B2B-Lader.

Da das 100Ah Bleimonster schwächelt, ist es vielleicht an der Zeit, mit einem festen Strom-Einbau zu beginnen. Also stelle ich mir die Frage, was spricht für 12V im Wohnbereich, was für 24V und was gegen die eine oder die andere Spannung.

Wurde das hier schon mal diskutiert? Ich habe nichts gefunden. Freue mich auf Euren Input.

Schöne Grüße,
Robert

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Ulf H
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#2 Beitrag von Ulf H » 2026-06-01 13:47:57

... wirde schon oft diskutiert ... oft im Zusammenhang mit en fettesten Stromfressern Standheizung und Kuehlschrank, die es ja in der entsprechenden Spannung zu beschaffen gilt ...

... unterwegs nachgekaufte / erstzte Geräte waren bei mir fast ausschliesslich 12 V, sodass sich im Koffer zusätzlich zum 24 V System ein paralleles in 12 V ausgebreitet hat ...

... wenn das Fahrzeug nicht 24 V hat, gibt es keinen vernuenftigen Grund, im Koffer damit anzufangen ...

Gruss Ulf
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Analogist
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#3 Beitrag von Analogist » 2026-06-01 13:59:09

Hallo Ulf,

Dsnke für den Hinweis: ja, das Fahrzeug hat 24V. Nur aus diesem Grund ziehe ich die gleiche Spannung für den Wohnbereich überhaupt in Betracht.

Die aktuell vorhandenen Verbraucher erkennen, ob sie an 12V und 24V angeschlossen sind.

Schöne Grüße,

Robert

DBrick
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#4 Beitrag von DBrick » 2026-06-01 14:17:25

Meine Meinung:
Wer an leistungsstarke elektrische Verbraucher denkt (el. Kompressor, kleine Klimanlage, Pumpen, Kühlschrank, .....) oder auch schon an 230V AC für Induktionskochen oder Klima in spätere Erwägung zieht sollte 24V nutzen. Das macht die Dimensionierung von Wechselrichter und vor allem der Kabelquerschnitte erheblich einfacher.
Die meisten Kleingeräte für die 12V Zigarettenanzünderdose können mittlerweile auch 24V ab. Einfach immer beim Kauf darauf achten.
andernfalls gibt es kleine DCDC Wandler von 24 V zu 12V (die mit dem Kühlrippengehäuse) in allen Leistungsklassen.
sowas und größer:
https://www.ebay.de/itm/386405536646?_s ... R6q4-bHQZw

Wenn das Fahrzeug sowieso 24V hat, würde ich das auf jeden Fall machen. Ich hab aus obigen Gründen sogar in meinem 12V Fahrzeug ein 24V System aufgebaut.
Auch eine Solaranlage lässt sich mit 24 V besser dimensionieren.

Gruß
Erich

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#5 Beitrag von grijo » 2026-06-01 14:40:32

Da mein LKW eh schon 24V hatte habe ich auch alles - wenn möglich - auf 24V ausgelegt. Die Kabelquerschnitte sind geringer, Steckverbinder werden weniger belastet, aus meiner Sicht hat 24V hier klare Vorteile.
Z.B. ein 3kw Wechselrichter, da macht es bei den Leitungen schon ein Unterschied ob 12 oder 24V verwendet werden, Querschnitt, Biegeradien, mit 24V ist es einfacher.
Da es doch ein paar Geräte gibt die nur 12V können, z.B. der Durchlauferhitzer und die Backofenbeleuchtung, habe ich auch einen 24V zu 12V Wandler eingebaut.

Aktuell bin ich gerade an der Planung eines Aufbaus für einen Geländewagen, hier werde ich aus den genannten Gründen den Aufbau auch mit 24V betreiben.


Joachim

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#6 Beitrag von Der Initiator » 2026-06-01 16:32:33

Ich habe im 24 V-Bus den Wohnteil mit 12 V ausgelegt. War Mist. Im Neubau habe ich gleich 24 V eingebaut. Ist auch nicht perfekt, der "Hochspannungsteil", also das, wo meine 230 V gemacht werden, ist längst 48 V, zum Ausgleich habe ich mir vor kurzem einen DVR zerschossen, weil ich nicht daran gedacht habe, dass der nur 12 V verträgt.

Fazit: wie ich es mache, ist es verkehrt :wack:

In deinem Fall würde ich durchgängig 24 V machen, mir scheint, da gibt es am wenigstens Probleme.
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#7 Beitrag von bernd s » 2026-06-01 19:41:27

Hallo,

und hier die andere Erfahrung.

wir hatten im Land Cruiser die 24V auch im Wohnteil beibehalten. War zwar nicht viel: Kühlbox, bisschen Beleuchtung, Wasserpumpe. Der 240V Spannungswandler und der Radio waren nur in 12 V bezahlbar, also doch noch ein Spannungswandler.

Da 24V Geräte bei geringerer Auswahl deutlich teurer und schwerer zu ersetzten sind würde ich das nicht mehr machen. Die Grundidee mit den Zusatzbatterien selbst fremdstarten zu können hat zwar funktioniert, ist aber den Nachteil nicht wert. Dann lieber zwei 12V Akkus die man im Fall der Fälle zur Not eben ausbauen muss.

Gruss
Bernd

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#8 Beitrag von Der Initiator » 2026-06-01 20:44:08

bernd s hat geschrieben:
2026-06-01 19:41:27
Da 24V Geräte bei geringerer Auswahl deutlich teurer und schwerer zu ersetzten sind würde ich das nicht mehr machen.
Schwerer zu Ersetzen hörte ich schon oft, für mich war das kein Problem, weil ich nur in D unterwegs war. Teurer waren die 24 V Geräte, die ich 2013 brauchte, nur in sehr geringem Umfang. Bei mir war das Problem das Laden. Ich habe eine zweite Lima eingebaut, das war schon ein ziemlicher Arbeitsaufwand, zumal dadurch der Umbau des Kühlerlüfters nötig war.
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#9 Beitrag von MartinK » 2026-06-01 20:49:07

Hallo. Ich habe bei meinem LAK 1.0 alles auf 12V gehabt und dann beim LAK 2.0 alles auf 24V. Es hat nur Vorteile. Alle Geräte (bis auf das Thetford WC) gab es problemlos in 24V. Es gibt keinen Grund, keine 24V zu nehmen. Wenn Du Geräte aus dem Industriebereich zur Steuerung verwenden willst, ist 24V die Spannung der Industrie. Gruß, Martin
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Ulf H
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#10 Beitrag von Ulf H » 2026-06-02 7:53:42

... um eine fuer ein dauerbenutztes Womo ausreichende Kapazität zu haben, brauch man normalerweise zwei Batterien ... von daher ist es gewichtsmässig egal ob man die parallel als 12 V oder in Reihe als 24 V anschliesst ... ABER beim Ausfall einer Batterie war mein 24 V System tot, ein 12 V System hätte wenigstens mit halber Kapazität weiter funktioniert ...

... 24 V Geräte habe ich in Russland, Mongolei und Nordschweden gesucht und nicht gefunden ...

... Kleinkram wie Handy, Tablet, Lampen etc. geht alles ueber USB ... leider sind hier die Stecker so kurzlebig, dass einige schon wieder ueberholt sind ... 12 V Zigarettenanzuender funktioniert fuer mich am universellsten und ist in Fahrzeugen seit 50 Jahren verbaut, leider aktuell eher auf dem Rueckzug ... der packt auch grössere Verbraucher wie den Laptop mit 150 W oder meine lumpige Peltierkuehlbox welche den in Nordschweden verreckten 24 V Kompressorkuehlschrank schnell, bilig und seit Jahren zuverlässig ersetzt hat ...

... selbst ueberbruecken geht mit 24 V natuerlich einfacher, mit entsprechender Vekabelung auch sehr komfortabel ... das war ein grosser Aufwand die fetten Strippen diagonal durch den Shelter zu ziehen und wurde nur ein einziges Mal angewendet ... heute wuerde ich fuer sowas ein langes Nato-Starthilfekabel auf Polklemmen umstricken, dazu ein kurzes gewöhnliches Kabel fuer die Reihenschaltung ... muessen halt die Anschluesse fuer 12V komplett ab und auf 24V umgestrickt werden ... das ist dann aber auch sehr viel flexibler, weil man nicht nur sich selbst in 24 V, sondern auch andere in 12 oder 24 V fremdstarten kann ... Starthilfe geben war einige Male nötig, sowohl auf Reisen als auch beim Dauerwohnen fuers Beiboot ...

Unanhängig von der Spannung ist ein kombiniertes Ladegerät mit Wechselrichter eine böse Multifunktionsfalle ... fest vekabelt richtig blöd ... mit Steckern wenigstens in wenigen Minuten zu umgehen ...

Gruss Ulf
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#11 Beitrag von schwarzbrand » 2026-06-02 8:19:20

Also ich finde 12V ist nicht unbedingt perse unbedingt Mist. Je nach Kabinenauslegung, technische Ausstattung reicht auch ein 12V System locker. Ich habe mich bewußt für 12V in der Kabine entschieden. Ich benötige Strom nur für Licht, Wasserpumpe und Kühlschrank. Herd und Heizung, sowie der Durchlauferhitzer laufen bei mir über Gas und benötigen nur eine Zündspannung. Der größte Verbraucher ist der Wechselrichter, aber man kann die Querschnitte durch kurze Leitungslängen auch im Zaum halten. Setzt halt auch eine intelligente Planung und Nutzung des Raums voraus.
Es gibt eigentlich alle Geräte in 12V, für 24V ist das Angebot eingeschränkter und erfordert dann ein 12V System nur für wenige Verbraucher parallel. Geräte mit einem Spannungsbereich von 12 bis 32V kommen langsam, sind aber wie gesagt noch lange nicht für alle Zwecke verfügbar.
Gut, einziger direkter Nachteil bei gleicher Ausstattung der Wohnkabine wäre, man kann mit 24V Fahrzeug und 12V Wohnkabine nicht direkt Starthilfe fürs Fahrzeug geben. Dafür habe ich aber ein 230V auf 24V Ladegeärt das dann halt ein paar Stunden den Starterbatterien wieder Saft & Kraft schenken darf. Und wie oft kommt so etwas vor? Mein Maggi ist auch ohne Trennschalter nach 6 Monaten Standzeit einfach angesprungen.

Also wie immer gilt, finde das auf deine Bedürfnisse am besten passende. Schreib halt Deine Ausstattung, Wünsche, Pläne für den Wohnbereich auf und dann kann man schon sehen ob 24V Sinn macht. Will man auf Gas verzichten und alles elektrisch betreiben, dann ist 24V schon eher sinnvoll.
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#12 Beitrag von Solarer » 2026-06-02 9:57:56

Bei mir ist auch alles 24Volt, zb auch der Kühlschrank hat mehrere Vorteile:
- dünnere Kabel
- Strom direkt aus der Batterie ohne Wandlungsverluste.
Da wo 24 Volt nicht reichen habe ich 230 ( teils mit 12V USB )
Und noch einen kleinen 24>12 Wandler
Udo

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dm3jan
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#13 Beitrag von dm3jan » 2026-06-02 19:08:01

Hallo,

auch wenn das nicht direkt deine Frage nach 12V oder 24V beantwortet, in meinem Hauber ist eine sehr schwache LiMa mit 12V/240W verbaut - deshalb bin ich direkt auf ein System mit 48V Akku (5kWh) + 230V Wechselrichter (Victron Multiplus 3000 ,5000W Peak für 10 Minuten) gegangen.

Die Querschnitte für einen Wechselrichter mit über 1000W Ausgangsleistung waren mit etwas zu groß bei 12/24V, und ich wollte für Kühlschrank etc. nicht immer auf 12/24V Geräte zurückgreifen müssen.

Bin sehr zufrieden damit, macht die Verkabelung sehr einfach (3x1,5mm2) und der Multiplus3000 schafft es ohne Probleme mein Schweißgerät oder einen kleinen Boiler (20l zum Duschen) zu versorgen.

Kosten waren ~340€ für den Multiplus 48/3000, ~700€ für den Akku (Pytes V5), 70€ für den Victron Solar-Laderegler und ~80€ für Kabel und Sicherungen.

Nachteil bei mir, die PV-Spannung muss leicht über der Ladeschlusspannnung der LiFePO4-Akkus (16 Zellen, ca. 58,4 V) liegen, da die Laderegler nur Abwärtsregler sind. Mit den alten 2x250W Modulen war das ein Problem, mit den 2 x Trina Solar Vertex Modulen ist das kein Problem mehr.

Wenn ich nicht am/im Auto bin ist der WR ausgeschaltet und ein kleiner DC-DC Konverter (eigenbau) lädt die Starterbatterie.
Eigentlich ist der Standby-Verbrauch vom Wechselrichter selbst im Winter kein Problem (~4W nachgemessen).

Wenn es unterwegs wo Strom gibt kann ich den Hauber dort an 230V anschließen und den Strom für meinen Aufbau und zum Laden der Akkus nutzen oder auch (wie zu Hause) den Strom aus dem Solardach einspeisen.

Bin sehr zufrieden, würde ich wieder so bauen - auch wenn vlt. etwas Overkill. (aber auch alle rund 10 Menschen denen ich ein ähnliches Setup in den LKW gebaut haben sind zufrieden)

Für mich war es aber trotzdem weniger Aufwand und günstiger als wenn ich alles mit 12/24V gebaut hätte.

Viele Grüße aus Dresden,
Janek
--
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Analogist
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#14 Beitrag von Analogist » 2026-06-02 21:34:20

DBrick hat geschrieben:
2026-06-01 14:17:25
Auch eine Solaranlage lässt sich mit 24 V besser dimensionieren.
Hallo Erich,

Warum macht die Bordspannung einen Unterschied? Bei mir kommt ein Modul mit 260W aufs Dach


Danke Euch allen für Euren Input. Ich fasse zusammen:

Da mein Fahrzeug sowieso schon 24V hat, kann ich das im Wohnbereich fortsetzen. Besonders viel Sinn macht es, wenn ich viel Strom verbrauche (Kochen) und wenn ich große Strecken bei sen Kabeln habe.

Autarkie ist ein Faktor, den ich betrachten kann, dazu zählt auch, mir selbst Starthilfe geben zu können. Das ginge auch, wenn ich zwei parallele 12V-Batterien habe, die ich dann in Reihe schalte.

Womit ich bei den Batterien bin: 1-2 24V-Batterien oder 2-4 12V-Batterien? Bei letzteren könnte ich "zwischendrin" 12V abgreifen für die wenigen 12V-Verbraucher. Müsste halt ab und zu die Batterien einzeln laden, damit sie gleich bleiben. Oder doch mit DCDC-Wandlern arbeiten.

Da mein Solarmodul bei Pmax 31,1V liefert, ist die 48V-Lösung keine Option - danke trotzdem, Janek, für Deine Ausführungen.

Ein Aspekt in der finalen Betrachtung wird auch sein, welche Geräte ich schon habe (B2B-Lader 24/12, 12V-Wechselrichter).

Nochmals, danke.an Euch alle,

Schöne Grüße,

Robert

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Ulf H
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#15 Beitrag von Ulf H » 2026-06-02 22:37:18

... gibts denn 24 V Batterien? ... im Kfz Bereich kenne ich nur 12 V, welche zweifach in Reihe 24 V ergeben ... diese gibts sehr verbreitet unterwehs nachzukaufen ...

... einen 48 V Klotz unterwegs erstzt bekommen stelle ich mir sehr schwierig vor ... und Batterien verrecken nun mal gelegentlich, gerne unterwegs und weitab von guten Nachkaufmöglichkeiten ...

Gruss Ulf
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#16 Beitrag von Bahnhofs-Emma » 2026-06-03 9:35:28

Moin
Ulf H hat geschrieben:
2026-06-02 22:37:18
... gibts denn 24 V Batterien? ...
Werden die nicht modular zusammengebaut und dann verschaltet? Damit ist Geometrie und Gewicht der einzelnen Komponenten zumindest nicht direkt von der Spannung abhängig.

Grüße
Marcus
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#17 Beitrag von Dooooomas » 2026-06-03 10:46:11

Es wurde ja schon echt viel geschrieben und das meiste kann ich bestätigen. Wir haben 24V und 12V und würden nix mehr anderes wollen. Die wenigsten Geräte brauchen 12V, da sie auch mit 24V gut funktionieren. Downgraden ist immer besser als Upgraden. Sprich besser haben als brauchen.
Mehr zu uns bzw. den Fahrzeugen gibts unter http://www.onelifeliveit.world

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#18 Beitrag von Gogomobil » 2026-06-03 13:58:48

Größere 24 V Akkus gibts inzwischen auch. Die waren früher wohl wegen des Gewichtes fast durchweg aus einzelnen 2V Zellen (Stapler >300Ah) oder 12 V Einheiten um die 100 Ah zusammengesetzt. Heute geht bei weniger Gewicht dann auch 24 inkl BMS in einer Einheit. Beispielsweise: https://www.temu.com/de/24v-100ah-lifep ... 06x3adkuj9
Niedervolt und Spannungsabfall bei meterlangen Leitungen ist da auch ein Thema, neben der Leistung. Zu dünne Kabel zu wenig Spannung kann dann schon in 10 statt 12 V am Endgerät führen. Am besten man hat alles, 12, 24 VDC und 230, 400 AC. Bei den heutigen Spannungswandlerpreisen, zumal wenns Module sind ist das ja kein Problem, mehr.

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#19 Beitrag von Ferby » 2026-06-03 14:00:13

Bahnhofs-Emma hat geschrieben:
2026-06-03 9:35:28
Moin
Ulf H hat geschrieben:
2026-06-02 22:37:18
... gibts denn 24 V Batterien? ...
Werden die nicht modular zusammengebaut und dann verschaltet? Damit ist Geometrie und Gewicht der einzelnen Komponenten zumindest nicht direkt von der Spannung abhängig.

Grüße
Marcus
Hallo,

es gibt mittlerweile auch Lifepo4, welche kürzer sind, dafür ein bisschen höher.

https://www.litime.de/products/24v-100a ... -bluetooth

Zwei davon und man hat Redundanz.

Gruß Benjamin
Es gibt keine Probleme, es gibt nur Aufgaben...

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#20 Beitrag von Analogist » 2026-06-03 14:26:31

Gogomobil hat geschrieben:
2026-06-03 13:58:48
Am besten man hat alles, 12, 24 VDC und 230, 400 AC. Bei den heutigen Spannungswandlerpreisen, zumal wenns Module sind ist das ja kein Problem, mehr.
400V Drehstrom im Wohnmobil? Meinen Holzspalter könnte ich dann unterwegs betreiben, für die Feuerschale :rock:
Nur am Stauraum dafür mangelt es.

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#21 Beitrag von flyfree » 2026-06-03 19:48:04

Mache es so wie Benjamin, habe allerdings 4 Akkus und 2 komplett getrennte Stromkreise, sowohl im 24 als auch im 230V Bereich. Alles pyhsisch getrennt, von den Solarzellen über 2 Solarladeregler, 2 Fi/LS Sicherungen, 2 Wechselrichter, 2 Stromkreise 24V und 230V. Ist gewichts-, geld- und volumentechnisch kein riesiger Mehraufwand, ergibt dafür ECHTE Redundanz.

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#22 Beitrag von tonnar » 2026-06-04 7:14:31

Es wurde ja schon alles wichtige zu dem Thema geschrieben, nur eines fehlt noch:
Wieviel Platz steht für die Batterien zur Verfügung?
Auf dem Avatarbild sehe ich einen Düdo. Geht's um den? Wenn ja, dann besitzt das Fahrzeug einen Batteriekasten unter dem Fahrersitz,in den zwei Starter und eine Aufbaubatterie passen (+ Laderegler + weitere Kleintechnik). Für mich der perfekte Ort für diese Komponenten (belüftet, Kabeldurchführungen teilweise vorhanden, etc.). Bei "normalen" 12V Batterien reicht das aber nicht für ein getrenntes 24V-System. Es bräuchte also eine 24V Batterie mit den passenden Maßen.
Man kann natürlich einen anderen Ort für die Aufbaubatterie(n) suchen, aber beim Düdo ist der verfügbare Platz nicht unbegrenzt.

VG
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#23 Beitrag von Gogomobil » 2026-06-05 9:52:23

Drehstrom muss ja nicht nicht gleich 12 oder 24 kW bedeuten. Es gibt durchaus öfter billige bis kostenlose Motorgetriebeeinheiten die man für Aufzüge, Ein/Ausfahrplattformen... verwenden kann und die durchaus mit 100 bis 200 W zufrieden sind. Kommt mit Frequenzumrichter (wenns denn sein muss auch von 230 auf 400) meist einiges günstiger als 12/24 VDC Antriebe als "Spezialausführung". Holzspalter ginge sogar von der Kraft her mit den 200W direkt mechanisch, dauert halt etwas. Der Motor plus Getriebe aus einem Teigrührer rührte mit 250 W hunderte kg Sauerteig langsam um, ein anderer aus ner Heizung mit um die 300 W drehte die Förderschnecke für Holzabfälle in die Feuerschale. Beide ziehen nun Stahlseile auf Rollen für Abdeckungen mit Solarspeicher netzunabhängig. Der aus der Heizung gab nur bei übersehenen Metallteilen auf - bzw scherte die Verbindungspins ab. Sowas findet man in Kleinanzeigen öfter, warum nicht nutzen für lau statt zu Expeditionspreisen? Auch unterwegs gibts sowas eher als Ersatz als spezielle DC-Antriebe da heute einfach industriegängig und äußerst robust.
Kann, nicht muss - aber flexibel sein war schon immer von Vorteil.

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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#24 Beitrag von Der Initiator » 2026-06-05 11:06:00

Also, ich halte eher 400 V im Wohnmobil für eine "Spezialausführung". Und zwar für eine sehr spezielle.
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#25 Beitrag von Hemi » 2026-06-05 17:22:39

@dm3jan

Kannst du konkret sagen mit welchem Gerät und welcher Stromstärke du am MultiPlus 3000 wie lange geschweißt hast?
Überlege mir da gerade auch was und habe mich gefragt ob das praktisch "gut" funktioniert?
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Re: 12V oder 24V im Aufbau - pro und contra

#26 Beitrag von Analogist » 2026-06-06 8:27:38

tonnar hat geschrieben:
2026-06-04 7:14:31
Man kann natürlich einen anderen Ort für die Aufbaubatterie(n) suchen, aber beim Düdo ist der verfügbare Platz nicht unbegrenzt.
Ja, es geht um diesen Düdo. Eine Option ist, auch unter den Beifahrersitz einen Batteriekasten zu setzen (habe ich schon aus einem Schlachtfahrzeug). Oder unter die Sitzecke, neben die Kühlboxen. Oder in eine flache Nische unterm Bett. 5kW unterzubringen sehe ich nicht als schwierig an, vor allem, wenn ich auf LiFePO4 gehe, worüber ich mir noch Gedanken mache (Kosten/Nutzen).

Und was über Drehstrom geschrieben wurde klingt auch nachvollziehbar - ist für dieses Fahrzeug aber ein Overkill. Für andere Projekte aber sicher eine interessante Option.

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