Möbelbau im Overlander

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JoachimW
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Möbelbau im Overlander

#1 Beitrag von JoachimW » 2026-02-20 6:45:39

Hallo zusammen,

ich bin leider kein Holzwurm und tue mich etwas schwer mit dem Thema Möbelbau.

Die Möbel im Wohnkoffer sollen (mehr als) einer Waschbrettpiste und auch dem Hin und Her im ordentlichen Gelände stand halten.

Die Oberflächen sollten beschichtet und unempfindlich sein und das Holz selbst stabil und federleicht sein.
Bei der Recherche bin ich bisher auf Queenply und Epicply gestoßen, welche meinen wirren Ideen halbwegs folgen können.

Nun zu den eigentlichen Fragen:

1. Gibt es außer Queenply und Epicply noch andere Hölzer mit ähnlichen (oder besseren) Eigenschaften (leicht, stabil, (HPL-)beschichtet)
2. Welche Holzstärke sollte man am besten für einen „Standard“-Overlander-Wohnkofferausbau (4,25 x 2,25, Bett, Küche, Dinette, Bad) verwenden - bei den o.g. Anforderungen?
3. wie verbinde ich die (HPL beschichteten) Holzteile miteinander bzw. wie baue ich einen Schrank stabil (für die o.g. Anforderungen) zusammen ohne dass man Schrauben o.ä. in den Sichtseiten sieht?
4. Welche Scharniere kann man für Oberschränke verwenden, die klein und kompakt sind, vielleicht auch noch einstellbar sind, und eine Schranktür weniger als 90 Grad öffnen (damit man diese beim schließen nicht von der Decke kratzen muss) und dann auch noch das Gewicht der Tür ohne nachzugeben halten.
5. Welche Teleskopauszüge für Schubladen sind möglichst Spielfrei, damit im Gelände die Schubladen nicht zur Hüpfburg werden?

Wie oben bereits erwähnt, bin ich kein Holzwurm und besitze aktuell nur normales Werkzeug, würde mir aber nötiges Werkzeug zulegen, solange es nicht 5.000.000 Euro kostet und den Platzbedarf einer Lagerhalle benötigt.
Vielleicht gibt es hier den einen oder anderen Holzwurm der mir ein paar Tipps geben und meine Fragen beantworten kann.


Gruß
Joachim

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Solarer
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Re: Möbelbau im Overlander

#2 Beitrag von Solarer » 2026-02-20 8:51:20

Hallo Joachim, ich bin auch kein "Holzwurm" aber Handwerker durch und durch. Alles traue ich mir auch ncht zu habe aber auch schon 4-5 Kabinen gebaut. Sowohl in einer Halle früher aber auch auf der Straße oder unter dem Carport. Meine Erfahrungen gutes Material (nicht den Werbeversprechen glauben) gutes Werkzeug, Kraft, Ruhe und Selbstvertrauen. Schlecht ist sich selbst zu überschätzen.
Ich weiß nicht wie deine handwerklichen Fähigkeiten sind.
Bevor durch dir jedoch für 15-20 k Werkzeuge zu legst die du nur einmal brauchst würde ich mich einer Schraubergruppe anschließen oder einen Schreiner fragen.
Wenn man alles selbst macht muß man halt auch mit dem ein oder anderen Rücksclag, mehr Zeitaufwand und schonmal mit einer nicht perfekten Ausführung leben können. Ich komme damit gut klar, zumal ich auch schon erleben durfte das nicht jeder Fachbetrieb perfekte Arbeit abliefert.
Zu den Materialien, die von dir genannten Hersteller kann man verwenden ( aber auch da vorsichtig sein) ich habe die letzte Kabine allerdings zb mit Echtholz gebaut das auch nicht schwerer ist.
Udo

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okiwankenobi
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Re: Möbelbau im Overlander

#3 Beitrag von okiwankenobi » 2026-02-20 10:12:57

Moin Joachim,

ich habe meinen Innenausbau komplett selbst gemacht - als Kaufmann…

Meine Tipps auf deine Punkte:
1. vernünftiges Multiplex, Oberflächen ölen, ggf. das Öl einfärben
2. Stehende Wände 15 mm, liegende 12 mm, nicht tragendes mit 6 mm Sperrholz
3. Schwalbenschwanz (Oberfräse in selbst gebautem Frästisch) und Leim
4. auf Klappen verzichten und statt dessen Schiebedeckel verwenden. Ist leichter zu bauen…
5. Schwerlastauszüge, ich habe gute Erfahrungen mit SOtech und Multislide

Ansonsten stimme ich Udo zu: Selbstbau braucht Zeit, Geduld und eine gewisse Fehlertoleranz. Viel Erfolg und vor allem: Spaß!

Viele Grüße
Stefan

Uwe1007
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Re: Möbelbau im Overlander

#4 Beitrag von Uwe1007 » 2026-02-20 10:14:19

Hallo Joachim,
ich denke, mit den Queenply-Platten fährst Du ganz gut.
Ich habe meine Platten zwar selbst hergestellt, habe aber auch die Möglichkeiten dazu.
Ich habe 15er Pappelsperrholz verwendet und dieses beidseitig mit 0,8mm HPL belegt.
Für Schubkästen reicht auch 12er Sperrholz mit beidseitig 0,6er HPL .
Es kommt immer auf die Ansprüche an, die jeder an seinen Ausbau hat.
Manche nehmen auch nur Sperrholz und streichen/rollen/lackieren das.
Als Verbindungen empfehle ich Dir Dübel oder Lamellos, verleimt mit PU-Kleber.

Ein stabiler Auszug ist z.B. dieser hier:
https://www.haefele.de/de/produkt/kugel ... P-01917637

Bei den Klappen der Oberschränke hab ich dieses Scharnier verbaut, das funktioniert einwandfrei.
https://www.haefele.de/de/produkt/hochk ... -01498345/

Bei den Verschlüssen habe ich Push-Locks verarbeitet, diese Dinger würde ich nicht mehr verwenden, da gibt es definitiv besseres.

Sicher ist es auch abhängig davon, welches Basisfahrzeug Du hast und was Du an Gewichtsreserven hast.

Gruß
Uwe

PS.
Mein Fahrzeug wurde noch nicht auf der Rüttelstrecke getestet :-)

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Johannes D
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Re: Möbelbau im Overlander

#5 Beitrag von Johannes D » 2026-02-20 10:33:55

Servus,

ich bin kein Holzwurm und verfüge über wenig Erfahrung im Möbelbau. Was ich aber weis, bei meinem Eriba Triton aus den 70er Jahren oder dem
Puck aus den 60ern war original NIRGENDS so starkes Material in den Flächen verbaut. Ich müsste es nachmessen, aber ich meine über 10 mm war/ist da nix.

Der Boden meines 750 kg Anhängers ist auch 15 oder 18 mm Siebdruck, da stand auch schon mal ne 700 kg Stapler Batterie drauf, ne Forstseilwinde oder ne Ladung Brennholz (letztes dann auch durchs Gelände). Der Boden hat das bis auf "kratzer" Problemlos mitgemacht. Die Bordwände sind ähnlich stark.

Ja ich weis schon, richtig Offroad wird das durch Wackeln, Schütteln etc stärker belastet. Aber wäre da ein intelligenter Ausbau in Hinblick auf die Nutzung der Schränke / Möbel nicht eine richtig gute Idee um die Möbel deutlich leichter zu bauen?
Die Batterien, das Werkzeug und die schweren Jeans kommen einfach "auf den Boden", in die Oberschränke nur die Kunststoffweingläser, die Kartoffelchips und die Netz-Strumpfhosen.

Was ich im kleinen mal als Spülkiste gebaut habe, Ein Gestell aus Item-Profilen und dann mit 5 mm HPL Platten "gefüllt". Das ist super robust, aber nicht so richtig leicht geworden (mir fehlt aber der Vergleich zu Holz).

lg

Johannes D.

PS: Selbst der Fußboden ist aus relativ dünnem Sperrholz / Styropor Verbund, ich war ziemlich baff, dass das dünne Holz so gut trägt.

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Wesermann
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Re: Möbelbau im Overlander

#6 Beitrag von Wesermann » 2026-02-20 10:38:18

ich bin auch kein Holzwurm und aus Erfahrung kann ich Berichten gutes Werkzeug sollte man haben und das kostet.Für das Geld des Werkzeuges würde ich im Nachhinein das Zweitemal wenn ich noch mal bauen würde ,es mit einem Tischler machen.Man braucht mehr Material,mehr Zeit und bei schlechten Werkzeug ist das Ergebnis machmal nur 90% schön.
Wie welche Verbindungen ,Schrägen,Bögen Verschlüsse,Auszüge genommen und angefertig werden ,da ist ein Möbeltischler einem weit vorraus, selber muss ma sich viel über Yt und lesen bei bringen ,das kostet Zeit und Material.
Ich habe den Fehler gemacht Buchenstabplatten zu nehmen,sieht zwar gut aus ,ist stabil,verziehen sich durch Feuchtigkeit und sind svhwer. Es gibt aber auch eine Firma die schneidet dir das Material zu von deinen Schränken und liefert das ganze mit Scharniere und Schlösser , Verbinder zum selbst zusammen bau zu.Vielleicht finde ich die Tage noch die Adresse .

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Re: Möbelbau im Overlander

#7 Beitrag von Wesermann » 2026-02-20 10:59:42

Hab Sie die Seite nennt sich, www. 4x4innenausbau.de.

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Pirx
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Re: Möbelbau im Overlander

#8 Beitrag von Pirx » 2026-02-20 11:12:08

okiwankenobi hat geschrieben:
2026-02-20 10:12:57
1. vernünftiges Multiplex, Oberflächen ölen, ggf. das Öl einfärben
Hallo Stefan!

Etwas Off-Topic, aber da ich das bisher verwendete Holzöl nicht mehr bekomme, und das neue Öl eine andere Farbe hat:
hast Du mehr Infos zum Einfärben des Öls? Womit Einfärben?

Pirx
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Strom
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Re: Möbelbau im Overlander

#9 Beitrag von Strom » 2026-02-20 11:17:36

Moin.
[...] in die Oberschränke nur die Kunststoffweingläser, die Kartoffelchips und die Netz-Strumpfhosen. [...]
Hab mir grad vorgestellt: mir bietet jemand Chips an und hat dann Netzstrumpfhosen in der Hand :totlach: :totlach: :totlach:
Ich glaub in dem Moment würde man nur noch nen Kondensstreifen in Fluchtrichtung von mir sehen :joke:
Danke für den Lacher :D

Gruß
Michael

PS: ich wollte nicht den Tröt vollspamen, finde aber das Material nicht, das ich vorschlagen wollte - Schaumkern mit beidseitiger Holzauflage.
Leicht und stabil, sicher nur zeitaufwändig dauerhaltbar zu verarbeiten, ich dachte dabei an eingebaute Holzverstärkungen an wichtigen Stellen.
Hat bestimmt schon jemand verbaut ...
Gedankensprünge + fehlerhafte Grammatik, Interpunktion und Groß-/Kleinschreibung sind sorgfältig eingefügt und Bestandteil dieses Posts.

Uwe1007
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Re: Möbelbau im Overlander

#10 Beitrag von Uwe1007 » 2026-02-20 12:11:30

Noch ein Hinweis meinerseits:
Um Beschläge halbwegs sicher dauerhaft zu befestigen brauchst Du schon eine gewisse Materialstärke, damit die Schrauben halten.
Da ist bei wichtigen konstruktiven Teilen schon 15mm besser.
Um Gewicht zu sparen, kann man aus nicht sichtbaren Teilen Material herausfräsen, so wie die Jungs das
von Oryxsolutions das gemacht haben.
Die 15er Platte von Queenply wiegt, soweit ich mich erinnere, ca. 6kg / qm, eine 15er Birke Multiplex liegt bei ca. 10,5 kg/qm

Ich will hier keine Werbung machen, aber das Buch von Ulrich Dolde hat viele gute Tipps für alle Bereiche des Ausbaus.

Gruß
Uwe

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Re: Möbelbau im Overlander

#11 Beitrag von Schrauber_Carsten » 2026-02-20 13:39:10

Moin,

Wir bauen grad unsere Dusch / Klo- Kabine aus Sandwichplatten der Kabinenschmiede. Das hat, soweit bisher erkennbar, einige Vor / und Nachteile:

1mm GFK mit 28mm Wabeninnenleben, an den Rändern ist PET Platte eingelegt statt Wabenmaterial.

- sehr leicht, sehr stabil

- Wandbefestigung erfolgt durch Kleben eines 40x40 Winkels, schrauben schwierig, weil in dem Zeug nix richtig hält. Angeblich hält Spax in den PET Bereichen, hm, jein.
- Man guckt in die Ränder ins Material. Dort lege ich Holz oder Alu ein. Z. B in die beiden Wandstücke an der Duschtür, eine Seite ist das Scharnier / das muss was halten, andere Seite kriegt das Schließblech / muss halten.

Ich klebe 28mm Alu Rechteckrohr ein, nachdem ich den Inhalt mit der Oberfräse und Schablone rausgefräst habe. In das Rohr kommen Bohrlöcher, damit der Kleber noch besser greifen kann.
Die Stirnseite ist glatt, so kann ich das verschleifen / weiß lackieren. Man kann auch Holz einkleben. Das sieht bestimmt auch nicht schlecht aus.

Wenn man das für senkrechte Teile von Möbeln mit Schubladen nehmen würde, müsste man m. E. nach da, wo die Auszüge angeschraubt werden, etwas bei der Herstellung einlegen lassen, z. B. Alu- Rohr. Ich vertraue dem PET nur so etwas, nachdem ich das bei den Klappen erlebt habe. Festziehen kannste da nix.

Schöne Grüße,

Carsten

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okiwankenobi
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Re: Möbelbau im Overlander

#12 Beitrag von okiwankenobi » 2026-02-20 16:43:33

Moin Prix,
Pirx hat geschrieben:
2026-02-20 11:12:08

Etwas Off-Topic, aber da ich das bisher verwendete Holzöl nicht mehr bekomme, und das neue Öl eine andere Farbe hat:
hast Du mehr Infos zum Einfärben des Öls? Womit Einfärben?
vor mittlerweile 15 Jahren haben wir über einen Bio-Baustoffhändler weisse Pigmente zum Aufhellen/einfärben von Eichenparkett/Eichenfußbodenleisten bekommen. Leider habe ich weder einen Rest der Pigmente noch gibt es den Händler in Laichingen noch.

Ich beziehe meine Oberflächenbehandlungsmaterialien (so ein Wort geht nur im Deutschen :eek: ) bei Kreidezeit. Dort habe ich nicht weiter geschaut, aber ich kann mir vorstellen, dass die so etwas haben oder besorgen können. https://www.kreidezeitshop.de/?gad_sour ... gLM9fD_BwE Nicht verwandt oder verschwägert!

Viele Grüße

Stefan

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Pirx
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Re: Möbelbau im Overlander

#13 Beitrag von Pirx » 2026-02-20 18:07:20

okiwankenobi hat geschrieben:
2026-02-20 16:43:33
Moin Prix,
Pirx hat geschrieben:
2026-02-20 11:12:08

Etwas Off-Topic, aber da ich das bisher verwendete Holzöl nicht mehr bekomme, und das neue Öl eine andere Farbe hat:
hast Du mehr Infos zum Einfärben des Öls? Womit Einfärben?
vor mittlerweile 15 Jahren haben wir über einen Bio-Baustoffhändler weisse Pigmente zum Aufhellen/einfärben von Eichenparkett/Eichenfußbodenleisten bekommen. Leider habe ich weder einen Rest der Pigmente noch gibt es den Händler in Laichingen noch.

Ich beziehe meine Oberflächenbehandlungsmaterialien (so ein Wort geht nur im Deutschen :eek: ) bei Kreidezeit. Dort habe ich nicht weiter geschaut, aber ich kann mir vorstellen, dass die so etwas haben oder besorgen können. https://www.kreidezeitshop.de/?gad_sour ... gLM9fD_BwE Nicht verwandt oder verschwägert!

Viele Grüße

Stefan
Hallo Stefan!

Das löst mein Problem zwar nicht (mein Holzöl von Kreidezeit gibt es nicht mehr in honigtönend, nur noch in transparent), aber trotzdem Danke für die Info.

Pirx
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franz_appa
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Re: Möbelbau im Overlander

#14 Beitrag von franz_appa » 2026-02-20 19:06:24

Hi

@Pirx:
Da du dein altes Öl ja schon nicht mehr kriegst nehme ich an das die ersten "Ölungen" auch schon einige Jahre her sind.

Insofern wirst du mit dem eigentlich gleichen Material (Öl) vermutlich eh einen Unterschied in Farbton / Dunkelheit erzielen - einfach weil einige Zeit zwischen den Behandlungen liegt.
Will damit sagen, das es eh nicht so den Heck macht jetzt auf ein anderes Öl umzusteigen.

Wenn du z.B. jetzt das Öl färbst wirst du ein einigen Jahren diesen "Farbton" auch nicht mehr hergestellt bekommen.
Aber: ich sach mal watt soll's ...

Holz und Öl sind (hoffentlich) Natur-Materialien - die unterliegen halt Alterung und Wandel :D
(So wie wir auch ...)

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Re: Möbelbau im Overlander

#15 Beitrag von JoachimW » 2026-02-21 6:54:32

Hallo Uwe,

vielen Dank für die Links.
Die Häfele Beschläge schaue ich mir an und teste sie.


Gruß
Joachim
Zuletzt geändert von JoachimW am 2026-02-21 6:56:51, insgesamt 1-mal geändert.

JoachimW
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Re: Möbelbau im Overlander

#16 Beitrag von JoachimW » 2026-02-21 6:56:35

Hallo Wesermann,

die Website gibt nicht viel her, aber angeschrieben habe ich sie.


Gruß
Joachim

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franz_appa
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Re: Möbelbau im Overlander

#17 Beitrag von franz_appa » 2026-02-21 11:44:26

Hi
Ob das Programm ist bei der 4x4 Ausbauseite ?
Irgendwie landest du grundsätzlich nicht bei den Verlinkungen bei dem verlinkten Material...

Anstrengende Seite ...

zu dem epicply oder queenply:

Ich bin da auch schon 2 mal gelandet bei der Suche nach Belag für den neuen Boden im T2 von uns.
Leider kann ich das hin und herrechnen wie ich will - das ist ganz nett, aber für uns viel zu teuer :angel:

Das wäre für 3 Platten im dünnsten Maß (12 mm) ca 800 euro - und 10 oder 12 mm Siebdruck kommt ja noch drunter...

Obwohl der Gedanke Bodenplatte und eine gewisse Dämmung zu kombinieren (natürlich so dünn wie möglich) schon super wäre.

Bin jetzt bei der Idee Bodenplatte Siebdruck, in den Bereichen wo man mit den Füssen steht oder geht dann Kork drüberzulegen - muss reichen. Irgendein "Schmeichel-Teppich" kommt da eh noch hin den man rausholen und säubern kann.

Wintercamping ist nicht das Ziel.

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Re: Möbelbau im Overlander

#18 Beitrag von Holter Burggeist » 2026-02-21 13:00:22

franz_appa hat geschrieben:
2026-02-21 11:44:26
Hi
Ob das Programm ist bei der 4x4 Ausbauseite ?
Irgendwie landest du grundsätzlich nicht bei den Verlinkungen bei dem verlinkten Material...

Anstrengende Seite ...

zu dem epicply oder queenply:

Ich bin da auch schon 2 mal gelandet bei der Suche nach Belag für den neuen Boden im T2 von uns.
Leider kann ich das hin und herrechnen wie ich will - das ist ganz nett, aber für uns viel zu teuer :angel:

Das wäre für 3 Platten im dünnsten Maß (12 mm) ca 800 euro - und 10 oder 12 mm Siebdruck kommt ja noch drunter...

Obwohl der Gedanke Bodenplatte und eine gewisse Dämmung zu kombinieren (natürlich so dünn wie möglich) schon super wäre.

Bin jetzt bei der Idee Bodenplatte Siebdruck, in den Bereichen wo man mit den Füssen steht oder geht dann Kork drüberzulegen - muss reichen. Irgendein "Schmeichel-Teppich" kommt da eh noch hin den man rausholen und säubern kann.

Wintercamping ist nicht das Ziel.

Greets
natte
Moin Natte

Wäre das hier vielleicht eine Möglichkeit für Dich ?
Habe ich bei mir drin.
Ist eigentlich ein Laderaumboden für Transporter.
Leicht und ziemlich stabil.
Die Oberseite ist leicht "Gummiartig" und fühlt sich von der Haptik her auch einigermaßen angenehm an.

LG, Thomas

https://www.rahloff.com/p10-2600x1850mm ... -2600-1850
Irgendwann mal... ist irgendwann mal zu spät !
(Ich)


Das T244 Forum !
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Re: Möbelbau im Overlander

#19 Beitrag von franz_appa » 2026-02-21 13:46:31

Hi Burggeist

Yep, auch ne Idee.
Ist leicht, die Wabenstruktur wird nochmal einen Dämmungseffekt haben, da Kunststoff ist das abwaschbar.
Ist halt Kunststoff - aber einen Tod muss man sterben...

Hast du das Zeugs selber geschnitten, wie ist das handhabbar mit Aussparungen, Löchern, Zuschnitt allgemein ??

Will hier aber auch nicht den thread zersabbeln - :angel:

Mache beizeiten einen eigenen auf.

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Re: Möbelbau im Overlander

#20 Beitrag von Holter Burggeist » 2026-02-21 13:58:06

Hej Natte

Bearbeitung ist überhaupt kein Problem.
Lange Strecken mit Tauchsäge und Führungsschiene, Stichsäge, Kronenbohrer.
Bild

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LG, Thomas
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Re: Möbelbau im Overlander

#21 Beitrag von Der Initiator » 2026-02-21 14:51:23

Schade, dass der Dämmwert nicht dabei steht :angel:
Lebe im Verborgenen (Epikur, nicht Plutarch)

Wer zu doof ist zum Lesen, der kläre das bitte mit seiner Lehrerin, statt mich anzupöbeln.

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Re: Möbelbau im Overlander

#22 Beitrag von Wesermann » 2026-02-21 15:34:50

JoachimW hat geschrieben:
2026-02-21 6:56:35
Hallo Wesermann,

die Website gibt nicht viel her, aber angeschrieben habe ich sie.


Gruß
Joachim
Moin Joachim
ich weiss nicht welchen Browser Du verwendest,ich kann mit Safari problemlos alles relevante lesen zb
Birkemultiplex 6,9mm beschichtet mit Hpl verschiedene Ral Farben Preis für 250x125 = 250€
viielleicht mal die Einstellungen prüfen.
gruss Armin

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Re: Möbelbau im Overlander

#23 Beitrag von HolzwurmPeter » 2026-02-21 18:26:12

Wesermann hat geschrieben:
2026-02-21 15:34:50
JoachimW hat geschrieben:
2026-02-21 6:56:35
Hallo Wesermann,

die Website gibt nicht viel her, aber angeschrieben habe ich sie.


Gruß
Joachim
Moin Joachim
ich weiss nicht welchen Browser Du verwendest,ich kann mit Safari problemlos alles relevante lesen zb
Birkemultiplex 6,9mm beschichtet mit Hpl verschiedene Ral Farben Preis für 250x125 = 250€
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gruss Armin
Stolzer Preis...
Gruß Peter

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Re: Möbelbau im Overlander

#24 Beitrag von muecken_manni » 2026-02-21 20:18:49

Hallo Kollegen...

Standardantwort , wenn ich nach Ausbauholz gefragt werde: Fa. Vöhringer , schwäbische Alb.

Ist wohl noch immer nicht jedem bekannt, und ist immer mal einen Blick als Alternative wert!!!
Werksverkauf....wie schon oft erwähnt.... hatte da auch schon Multiplex mit XPS Dämmung als Bodenplatten in der Hand. Standard bei besseren Weißwaren.

Wir haben mit diesem Holz schon mehrere Komplettausbautem gemacht: Leicht, Pistenfest, und "Preiswert"
Hier nochmals der Link:


https://vactory-outlet.com/?ved=2ahUKEw ... U96BAgrEAQ

Beim Besuch .... wird der Laster voll....versprochen!!
Manne

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Re: Möbelbau im Overlander

#25 Beitrag von steyermeier » 2026-02-21 23:54:27

Moin,
Ich Bau für mich und als Auftrag nach wie vor aus birke Multiplex.
Ja sicher , gewinnt kein Leichtbaupreis, aber funktioniert.
Du kannst an jeder Stelle schrauben, bohren, verbinden, Topfscharniere einlassen... Und gerade im Gelände wollte ich da kein Material das eben gerade hält.
Die Kanten kann man sichtbar lassen, zuschneiden , schleifen , ölen , fertig.
Gruß Markus

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Re: Möbelbau im Overlander

#26 Beitrag von Pirx » 2026-02-22 8:49:52

Hallo Markus!

Ich habe genau so gebaut. Multiplex, sägen, ölen, schleifen, ölen,, fertig.

Mich würde interessieren, welche Plattendicke Du verwendest?

Pirx
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tichyx
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Re: Möbelbau im Overlander

#27 Beitrag von tichyx » 2026-02-22 9:49:56

Hallo,

so habe ich auch gebaut, und beim Bau schon gedacht, dass man da eine Menge Gewicht sparen könnte (5mm, 10mm und 12mm Stärken).

Grüße
Olli
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steyermeier
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Re: Möbelbau im Overlander

#28 Beitrag von steyermeier » 2026-02-22 10:52:13

Pirx hat geschrieben:
2026-02-22 8:49:52
Hallo Markus!

Ich habe genau so gebaut. Multiplex, sägen, ölen, schleifen, ölen,, fertig.

Mich würde interessieren, welche Plattendicke Du verwendest?

Pirx
Moin,
Meistens 15mm, also für Korpus usw.
Rückwände, wenn ich die denn einbaue, 6mm, meistens lasse ich die weg, weil der Schrank eh vor der Wandbekleidung mit 6mm steht.
Die Türen mit Topfscharnier brauchen eigentlich 18mm, sonst kommt die zentrierspitze des Bohrers durch, haben wir aber auch mit modifizieren Forstnerbohrer schon mit 15mm gebaut.
Schubladen 15+6mm.
Die Korpusseiten bohren wir mit Lochreihe 32mm, da passen dann Einlegeböden und Montageplatte für Topfscharnier.
Gerade gibt's eine neue Kabine für den 19s32... Da freut der LKW sich über jedes kg mehr, damit der bisschen federt.
Wahrscheinlich könnte man auch einiges mit 12mm bauen,aber dafür noch ein Plattenstärke vorhalten?
Gruß Markus

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franz_appa
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Re: Möbelbau im Overlander

#29 Beitrag von franz_appa » 2026-02-22 11:46:53

Hi

Na die Topfscharniere könnte man doch durch Aufschraubscharniere ersetzen - dann wäre die Türendicke nur durch "soll sich nicht verziehen / wölben" begrenzt.
Könnte man vermutlich auf 12 mm runter (vielleicht 10 ??).

Oben sind ja so welche verlinkt.
Ok die sind für nach oben schwenkende Klappen, denke aber das man die auch für Türen verwenden kann.

Greets
natte
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30.05. '26 - Heart & Soul Blues Brothers Show, Schmallenberg Habbels Kultur Bühne
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26.06. '26 - Heart & Soul Blues Brothers Show, MÖNCHBERG Ochsenbiergarten
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Solarer
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Re: Möbelbau im Overlander

#30 Beitrag von Solarer » 2026-02-22 11:54:07

Bei dünnen HPL beschichteten Platten ist gerne mal nur die Aussenseite beschichtet, da kann es passieren das in die Rückseite Feuchtigkeit zieht und du dann ein welliges Problem hast. Mit einölen/ geeignetem Anstrich habe ich auch gute Erfahrungen bei meiner alten Kabine gemacht.
Nach 3 Jahren keinerlei verschleiß (dem der sie mir geklaut hat wünsche ich allerdings jeden Schimmel der Welt und noch viel mehr....)
Udo

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