Lebenserwartung Atego ?

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#31 Beitrag von netnomergn » 2025-09-10 17:26:38

Da das mit dem Atego wie eingangs gefragt nur noch bedingt zu tun hat und wir sonst abschweifen meine letzte Frage in diesem Tröt:
Wenn das Drehmoment egal bzw. ein Mythos in dem Zusammenhang ist, was macht denn dann einen Motor so "geländetauglich" ??
Wir fahren auch den OM904LA (gepimpt) und 6 oder 8 Zylinder wären besser, zufrieden (mal abgesehen vom "Sound" im Stand... :-) ) sind wir damit bislang sehr gut...
Darf man erfahren was du aktuell fährst?
Nein, das ist kein Defekt, das ist ein Special Effect!

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LutzB
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#32 Beitrag von LutzB » 2025-09-10 18:11:47

netnomergn hat geschrieben:
2025-09-10 17:26:38
.......Wenn das Drehmoment egal bzw. ein Mythos in dem Zusammenhang ist, was macht denn dann einen Motor so "geländetauglich" ??
Wir fahren auch den OM904LA (gepimpt) ...........
Da Du auf die Einwände von Mrot50-2 anspielst - ich halte sie für dummes Zeuchs.

Lutz
(der sich freut, mit seinem OM904-Vario mit 4x4 morgen wieder auf Tour zu sein)
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Mit den Menschen ist es wie mit den Autos, Laster sind schwer zu bremsen.(Heinz Erhardt)

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#33 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-10 18:31:36

LutzB hat geschrieben:
2025-09-10 18:11:47
ich halte sie für dummes Zeuchs.
Hier ist ein einfaches visuelles Beispiel für Sie
https://www.youtube.com/watch?v=lvoZAlna90g
Dies ist eine Version des Modells 352 ohne Turbo und ebenfalls mit einer geklemmten Kraftstoffpumpe für geringe Leistung, mit einem Drehmoment im Bereich von 200-300 Nm (ich habe die genauen Daten vergessen)
Neben der Gesamttraktion rate ich Ihnen, darauf zu achten, dass der Gangwechsel nicht im falschen Moment erfolgte – das Auto blieb fast stehen und fuhr zudem in ein Loch. Die überwiegende Mehrheit der stärkeren Motoren wird nicht in der Lage sein, das in diesem Video gezeigte zu leisten.

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LutzB
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#34 Beitrag von LutzB » 2025-09-10 18:58:43

Oh ja, da gebe ich Dir natürlich recht. Das sind Arbeiten, die Carsten mit seinem Wohnmobil täglich verrichtet.

Lutz
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#35 Beitrag von husky240 » 2025-09-10 19:08:33

LutzB hat geschrieben:
2025-09-10 18:58:43
Arbeiten
Moin,

wie der kleine Unimog das einfach so packt ist mir ein Rätsel...


Gruß vom Nils
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#36 Beitrag von lura » 2025-09-10 20:20:25

.Moin, Drehmoment und dessen Entfaltung sind schon wichtig beim Geländefahren. Da bin ich aus eigener Erfahrung ganz sicher.
Im Video hat der Mog ein Gegengewicht, gute AT-Bereifung und fährt damit auf dem festen Grund der Fahrspur. Die Bäume schwimmen quasi hinterher, das geht auch mit 60 PS. :rock:
Gruß
Bernd

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Johannes D
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#37 Beitrag von Johannes D » 2025-09-10 21:54:07

Servus,

Der ist gar nicht sooo klein, das dürfte ein 406 sein, also schon 6 Zylinder und 90 PS oder mehr.
Die Gasse wird schon festen Boden unter dem Schlamm haben, durch das aufsatteln der Stämme bekommt der Mog Gewicht auf die sonst relativ leichte HA.
Man stellt halt gerne Videos ein die spektakulär aussehen ;-).

Zu ihrer Zeit waren diese Mogs im Forst recht beliebt, gibt auch coole alte Werbefilme.

Mit meinem kleinen, leichten 421er Mog muss ich viel eher Schwung holen als mit dem Magirus, dem OM616 hat vor allem untenrum nicht sooo viel Bumms.

Auch mit 18 Zoll Rädern hat der kleine Mog mehr Bodenfreiheit als der Magirus.

Auf Reisen wird man die Bodenfreiheit wohl nicht brauchen, ein kräftiger Motor fährt sich aber sicherlich angenehmer, wenn man nicht dauernd alles herausholen muss um nicht von den anderen LkWs gejagt zu werden.

Lg

Johannes D.

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Kork
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#38 Beitrag von Kork » 2025-09-10 22:48:26

Hallo,

dann gebe ich meinen Senf auch mal dazu.
Ich fahre seit 2019 (jetzt 220tkm) einen 2011 818 4x2 Euro5 mit Radstand 3.6m, Sperre und automatisiertem Getriebe. Fahrgestell wog glaub ich etwas über 4t. Reisefertig jetzt ca. 7.3t.
Er ist auf ca. 210PS gepimmt und hat mit einem 2 Federblatt vorne und darauf hochjustierer HA Luftfederung mit 9.5x17.5 für einen Limolaster eine ordentliche Bodenfreiheit. Mit der Luftfeder ist der Böschungswinkel auch kein Thema, da ist ordentlich Luft nach oben.
Da ich drinnen nix höre, weis ich nicht wie er draussen so fürchtlich rapppelt, das hören wohl nur die Alteisenfahrer die mich überholen :joke:
Drehzahl bei 90km/h ist 1700U/min und die Klima ist auch ganz nett.
Ich hab's die letzten 60tkm nicht bereut, selbst an das Pippitanken hab ich mich gewöhnt, das gibts mittlerweile ja fast überall.
Das Getriebe kann man ja auch selbst mit knöpfchendrücken schalten, aber unter normalen Bedingungen fährt der kleine mit Tempomat ganz alleine,
nur ohne Lenkeingriff findet er sein Ziel noch nicht alleine :D

Gruß aus Dänemark (hier dachte ich er iss kabott, 15,8L/100km)

Ralf
Lieber mit dem Benz zum Strand, als mit dem Fahrrad zur Arbeit

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#39 Beitrag von netnomergn » 2025-09-10 23:03:52

Kork hat geschrieben:
2025-09-10 22:48:26
Hallo,

dann gebe ich meinen Senf auch mal dazu.
Ich fahre seit 2019 (jetzt 220tkm) einen 2011 818 4x2 Euro5 mit Radstand 3.6m, Sperre und automatisiertem Getriebe. Fahrgestell wog glaub ich etwas über 4t. Reisefertig jetzt ca. 7.3t.
Er ist auf ca. 210PS gepimmt und hat mit einem 2 Federblatt vorne und darauf hochjustierer HA Luftfederung mit 9.5x17.5 für einen Limolaster eine ordentliche Bodenfreiheit. Mit der Luftfeder ist der Böschungswinkel auch kein Thema, da ist ordentlich Luft nach oben.
Da ich drinnen nix höre, weis ich nicht wie er draussen so fürchtlich rapppelt, das hören wohl nur die Alteisenfahrer die mich überholen :joke:
Drehzahl bei 90km/h ist 1700U/min und die Klima ist auch ganz nett.
Ich hab's die letzten 60tkm nicht bereut, selbst an das Pippitanken hab ich mich gewöhnt, das gibts mittlerweile ja fast überall.
Das Getriebe kann man ja auch selbst mit knöpfchendrücken schalten, aber unter normalen Bedingungen fährt der kleine mit Tempomat ganz alleine,
nur ohne Lenkeingriff findet er sein Ziel noch nicht alleine :D

Gruß aus Dänemark (hier dachte ich er iss kabott, 15,8L/100km)

Ralf
Hi Ralf,

Einzelzylinderabschaltung????? Bei 15,8l wäre unserer echt kabott….
Grad 5000km Baltikum abgespult… 21,9l… Hangeschaltet natürlich, mit Durchtrieb im 6. Gang…. :joke:
Rappelt schon im Stand… Iss uns aber egal, fährt gut….
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#40 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-11 4:41:28

lura hat geschrieben:
2025-09-10 20:20:25
Nein, das ist nicht der Fall und die Leistung spielt auch keine Rolle
Im Video hat der Mog ein Gegengewicht, gute AT-Bereifung und fährt damit auf dem festen Grund der Fahrspur. Die Bäume schwimmen quasi hinterher, das geht auch mit 60 PS. :rock:
Wenn der Motor korrekt ist, wie bei diesem Uniog om352 ohne Turbo, reichen 60 PS aus, aber wenn er falsch ist, helfen 600 nicht. Bäume schweben dort nicht. Sie erzeugen eine zusätzliche Belastung von mehreren Tonnen. Die meisten stärkeren Motoren können dies nicht, insbesondere beim Schalten in einen höheren Gang - sie brechen zusammen. rutschen (oder bleiben unter einer solchen Belastung aus dem Leerlauf stehen) Und um einen solchen Trick zu wiederholen, benötigen solche Motoren einen niedrigeren Gang
Zuletzt geändert von Mrot50-2 am 2025-09-11 4:45:49, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#41 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-11 4:44:42

Johannes D hat geschrieben:
2025-09-10 21:54:07
Servus,

Der ist gar nicht sooo klein, das dürfte ein 406 sein, also schon 6 Zylinder und 90 PS oder mehr.
~65-90ps, drehmoment 200-300
[

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#42 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-11 5:06:24

Johannes D hat geschrieben:
2025-09-10 21:54:07

Die Gasse wird schon festen Boden unter dem Schlamm haben, durch das aufsatteln der Stämme bekommt der Mog Gewicht auf die sonst relativ leichte HA.
Man stellt halt gerne Videos ein die spektakulär aussehen ;-).
Nicht nur beeindruckend, sondern auch effizient. Die meisten leistungsstärkeren Motoren sind für solche Aufgaben nicht geeignet, und selbst die, die es können, verbrauchen deutlich mehr Kraftstoff. Der OM366a beispielsweise schafft das zwar, verbraucht aber 10-15 Liter mehr Kraftstoff pro Stunde.

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Gregorix
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#43 Beitrag von Gregorix » 2025-09-11 6:34:00

Ist zwar OT, aber vom Prinzip her hat Mrot50-2 nicht Unrecht, drückt sich aber m. M. etwas unglücklich aus.
Tatsächlich ist das Drehmoment selber weniger wichtig, als die Drehmoment Charakteristik.
Darum ist auch der Motor eines Sportwagens trotz viel Leistung und Drehmoment in einem Geländewagen meist keine Freude.
Besonders wichtig ist der tatsächliche Drehmoment Verlauf und nicht der Laut Angabe.
Bei Turbomotoren weicht das oft erheblich von einander ab.
Grund: Ermittelt wird das Drehmoment in dem der mit Vollast laufende Motor schrittweise abgebremst wird und dabei die erforderliche Kraft gemessen.
In der Praxis wird das Drehmoment aber nicht von hoher zu niedriger Drehzahl benötigt, sondern umgekehrt.
Bei Saugmotoren ist da quasi kein Unterschied., bei Turbomotoren jedoch schon. Wie groß dieser Unterschied ist, hängt dann stark von der Auslegung des Motors ab (Ladergröße, Ladedruck, Verdichtung, ESP Art und Steuerung etc.)
Dadurch können sich trotz nominal vergleichbarer Daten sehr große Unterschiede in der Gelandeeignung eines Motors ergeben.

Darum kann es schon sein, das der alte OM352 im Gelände viel angenehmer fährt, als ein modernerer und (zu mindest am Papier) kräftigerer OM 904...

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#44 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-11 7:44:21

Gregorix
Absolut richtig. Es fällt mir schwer, die Idee richtig zu vermitteln, weil ich mit Google Translate schreibe.
Gregorix hat geschrieben:
2025-09-11 6:34:00
Darum kann es schon sein, das der alte OM352 im Gelände viel angenehmer fährt, als ein modernerer und (zu mindest am Papier) kräftigerer OM 904...
Ihre technischen Eigenschaften sind übrigens nicht direkt vergleichbar. Weil der OM352 einen viel größeren Drehzahlbereich hat. Der turbogeladene OM352A hat einen grünen Drehzahlbereich bis 2400 und einen dunkelgrünen Drehzahlbereich bis 2200 (im Vergleich zu 1800 beim 904). Der OM352-Motor funktioniert sowohl bei niedrigen als auch bei sehr hohen Drehzahlen. Daher ist es technisch möglich, höhere Übersetzungsverhältnisse einzubauen, was die Traktionseigenschaften deutlich verbessert, die Manövrierfähigkeit großer Räder deutlich verbessert und im Gelände erhebliche Vorteile bietet. Daher sind die Drehmomentwerte derart unterschiedlicher Motoren nicht vergleichbar.
Dies bedeutet beispielsweise, dass 500 nm (om904) und 500 nm (om352) völlig unterschiedliche Werte sind. Das Analogon hier wäre 600+ nm für om904. Dies sind nur Eigenschaften in Bezug auf die Traktion. (Im Gelände spielt das alles keine Rolle und dort kann der 352 mit Saugmotor ohne Turbine Vorteile gegenüber dem OM352a mit Turbolader haben.)

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#45 Beitrag von brummiwomo » 2025-09-11 10:24:55

Wir suchen einen eher kürzeren Radstand.
3,2m sind bei Ategos selten zu finden (ausser bei den BW-4x4). Häufiger sieht man die 3,6m. Dafür meist auf Kippern.

Abgesehen davon das die Kipperhydraulik, Tank, etc rückgebaut werden müsste - gibt es bei Kipperfahrgestellen irgendwas zu beachten ?
Ist die Übersetzung von Achse oder Getriebe dann auch automatisch eine andere (schlechtere für Langstrecken) ?
Is halt immer was :)

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#46 Beitrag von Uwe » 2025-09-11 10:40:37

Moin,

Kipper sind i.d.R. kürzer übersetzt. Ist allerdings kein Automatismus, insofern hilft nur der Blick in die Datenkarte. Haltet auch den normalerweise kürzeren Rahmenüberhang beim Kipper im Blick.

Gruß
Uwe
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#47 Beitrag von magboehm » 2025-09-11 11:00:00

Mrot50-2 hat geschrieben:
2025-09-09 10:57:20
Die Motorressource hängt direkt von den Betriebsbedingungen ab. Es ist eine Sache, auf der Autobahn mit einer konstanten Geschwindigkeit von beispielsweise 80 km und einer niedrigen Drehzahl von ~ 1600 zu fahren und es ist eine ganz andere Sache, auf schwierigen Feldwegen zu fahren, wo man oft in niedrigen Gängen fahren muss und die Drehzahl ständig höher und niedriger wird. Unter solchen Bedingungen halten diese Motoren nicht einmal 400.000 (einschließlich der Vorgängerversion 904). Daher sagt diese Zahl nichts aus, ohne die Bedingungen zu kennen, unter denen und wie das Auto funktioniert hat
Hm… also mein Unimog ist 300.000km nur Achstief im Braunkohledreck gefahren und das in den unteren Gängen mit dem besagten OM994LAIII

Nach deiner :blume: Einschätzung müsste der bald hinüber sein…. Alle kontrollierten Motorenteile und Eigenschaften deuten aber auf einen gerade mal eingefahrenen gesunden und einwandfreiem Motor hin.
Grüße vom Wörthersee, Alexander

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#48 Beitrag von Mrot50-2 » 2025-09-11 11:30:54

magboehm hat geschrieben:
2025-09-11 11:00:00
Nach deiner :blume: Einschätzung müsste der bald hinüber sein…. Alle kontrollierten Motorenteile und Eigenschaften deuten aber auf einen gerade mal eingefahrenen gesunden und einwandfreiem Motor hin.
Ich verstehe nicht, was Sie sagen wollten. Die Lebensdauer des Motors hängt natürlich direkt von den Betriebsbedingungen ab. 300.000 Kilometer sind nicht viel für ein Wohnmobil, das oft auf unbefestigten Straßen fährt. Wenn es 300.000 Kilometer unter echten Offroad-Bedingungen gefahren wäre, zum Beispiel im Waldschlamm, dann ja... aber ich bin sicher, dass Ihr Wohnmobil nicht die ganze Zeit im Gelände gefahren ist. Ganz zu schweigen davon, dass Ihre Maschine nie einer Belastung ausgesetzt war und keine schweren Arbeiten verrichten musste.
Es ist nichts Ungewöhnliches daran, dass ein Wohnmobil nach 300.000 km Laufleistung weiterhin funktioniert.

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#49 Beitrag von Johannes D » 2025-09-11 11:40:58

Servus,

neben der Maximalleistung / Drehmoment (die Leistung ist ja vom Drehmoment abhängig) ist der nutzbare Drehzahlbereich und ein darauf abgestimmter Antriebsstrang (Also Gesamtübersetzung, Anzahl an Fahrstufen, Abstufung der Fahrstufen) ziemlich wichtig für eine gute "Fahrperformance" (auch eine gefühlte).

So ist bei einem Reise-LKW in Zentraleuropa eine Geschwindigkeitsbereich von 70 bis 100 km/h eher relevant als bei einem Baustellenkipper der zu 90% nur auf der Baustelle unterwegs ist. Wer viel Offroad oder auf schlechten Pisten unterwegs ist wird noch mal irgendwo zwischen 20 und 50 km/h einen Bereich haben in dem eine gute Abstufung wichtig ist (da fehlt mir die Erfahrung).

Auf euer zukünftiges Basisfahrzeug bezogen: die Daten auf dem Papier sind oft Schall und Rauch. Ich würde versuchen ein oder mehrere der in Frage kommenden Basisfahrzeuge mal Probezufahren. Dabei können ja evlt. andere Eckdaten von euren Wünschen etwas abweichen. Um Motor/Getriebe beurteilen zu können muss ja der Radstand oder der Zustand nicht zwingend "passen".
Das Empfinden ist ja auch subjektiv.

cu

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#50 Beitrag von brummiwomo » 2025-09-11 12:06:33

Frage an die Atego-Fahrer:

Welche konkreten Werte empfiehlt Ihr für das Profil:
„Viel Autobahn um erstmal hin zu kommen und vor Ort viel herumgeeiere durch die Käffer und über Landstraßen. Stellplätze auf Feld/Wiesen/Waldwegen“
Also klassischer stinknormaler Womo-Bezrieb.

Also welches Getriebe und welche Übersetzung….

Dann kann ich damit mal konkreter suchen.

Danke !!

Grüße
Carsten
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#51 Beitrag von Pirx » 2025-09-11 12:19:23

Hallo Carsten!

Den Atego gibt es theoretisch mit 5, 6, 9 oder 12 Gängen. In der Praxis kenne ich allerdings nur Ategos mit 6-Gang-Getriebe, die anderen Getriebe sind eher selten. Und das sollte für ein Wohnmobil eigentlich auch ausreichend sein.

Die Achsübersetzung sollte halt mit der angestrebten (größeren? Einzelbereifung?) Bereifung für eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 100 und 120 km/h gut sein, dann ist das auf der Autobahn angenehm fahrbar.

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#52 Beitrag von brummiwomo » 2025-09-11 12:26:36

Würdet Ihr bei 4x2 auf Einzelbereifung gehen, wenn ja - warum?

Sind die Ategos nicht ohnehin bei 90 km/h abgeriegelt ?
Is halt immer was :)

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#53 Beitrag von netnomergn » 2025-09-11 13:28:02

Ne, WoMo dürfen offiziell 100 kmh fahren (bis 7,5 to.), manchmal fahren die auch schneller.... :blume:

Anbei Getriebespreizung unseres G60-6 und entsprechende Drehzahlen mit XZL 365/85/20 und Achsen 39:8 (i=4,875)…

Mit Untersetzung ist das nochmal kürzer...
Dateianhänge
Spreizung.jpeg
Zuletzt geändert von netnomergn am 2025-09-11 17:07:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#54 Beitrag von Johannes D » 2025-09-11 13:49:38

Hi,

bei Einzelbereifung "sparst" Du halt zwei Reifen wenn Du nen Satz neu kaufen musst. Je nach konkret verbauten Rädern könnte eine Einzelbereifung auch leichter sein.

Bei Zwillingsbereifung mit viel Reserve an Traglast (bezogen auf Dein reales Reisegewicht) könnte man überlegen das Ersatzrad einzusparen.

Fast noch wichtiger ist denke ich, dass die Räder/Reifen einfach zu bekommen sind. So weit ich weis gabs auch noch Ategos mit 10R22.5 auf 8-Loch (aber dann vermutlich 4x4).

Selbst wenn das Fahrzeug bei 90 abgeriegelt ist hilft eine lange Übersetzung im höchsten Gang durch niedriger Drehzahl zu einer niedrigen Geräuschkulisse und niedrigem Verbrauch.

cu

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#55 Beitrag von Pirx » 2025-09-11 14:04:42

Danke,

an dem Diagramm sieht man sehr schön, daß man mit dieser Getriebe/Achsen/Reifen-Kombination bei Autobahngeschwindigkeit 80 km/h mit einer Motordrehzahl von 1900 U/min unterwegs ist.
Das ist sehr erstrebenswert (Verbrauch, Verschleiß, Lärm). Um die theoretisch mögliche Höchstgeschwindigkeit geht es ja gar nicht, sondern um die Drehzahlsenkung.

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#56 Beitrag von brummiwomo » 2025-09-11 16:51:40

netnomergn hat geschrieben:
2025-09-11 13:28:02
Ne, WoMo dürfen offiziell 100 kmh fahren, manchmal fahren die auch schneller.... :blume:

Anbei Getriebespreizung unseres G60-6 und entsprechende Drehzahlen mit XZL 365/85/20 und Achsen 39:8 (i=4,875)…

Mit Untersetzung ist das nochmal kürzer...
Schöne Grafik, danke !
Is halt immer was :)

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#57 Beitrag von magboehm » 2025-09-11 21:02:33

Mrot50-2 hat geschrieben:
2025-09-11 11:30:54
Ich verstehe nicht, was Sie sagen wollten. Die Lebensdauer des Motors hängt natürlich direkt von den Betriebsbedingungen ab. 300.000 Kilometer sind nicht viel für ein Wohnmobil, das oft auf unbefestigten Straßen fährt. Wenn es 300.000 Kilometer unter echten Offroad-Bedingungen gefahren wäre, zum Beispiel im Waldschlamm, dann ja...
Ich möchte den Thread jetzt nicht verwässern - mein Unimog war nicht immer ein Ex-Mo... siehe das Video in der anschließenden Sequenz im Braunkohle Abbaugebiet - genauso hat meiner bei der Abholung ausgesehen... könnte also theoretisch meiner sein...
[youtube]https://youtu.be/P7GNqKdgZiI?t=339[/youtube] (bei Minute 5:40)

Wegen dem Motor würde ich mir also nicht allzuviele Sorgen machen... mehr wollte ich damit nicht sagen...
Grüße vom Wörthersee, Alexander

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Re: Lebenserwartung Atego ?

#58 Beitrag von Kork » 2025-09-11 22:09:47

Hie ein paar Sachen aus meiner Datenkarte

WDB9702131L......
Verkaufsbez. .... 818 L 4X2 3620
AF1 Achsübersetzung i = 3,636 (HL2/4)
AJ7 Vorderachse 3,5 t
AL6 Hinterachse H2, 6,2/7,0 t, Tellerrad 325
GC4 GETRIEBE G28-5/5,05-0,78
IC1 Pritschenfahrgestell
ID2 Luftfederung Hinterachse

Zugelassen als M1SA Wohnmobil
Vmax. bei 110km/h auf Befehl vom Daimler abgeregelt, gefühlt geht's da erst richtig los
Maximal vom Daimler gegen Geld freizugeben Bereifung 10R17.5, 9.5R17.5 kaum weniger Durchmesser aber viel günstiger und geht auch auf der 6.0 Felge
Dei der Dekra ging die Eintragung ohne DB Freigabe
2. Federblatt (passendes Ersatzteil für Atego) hab ich in der Türkei für 300€ eingebaut bekommen, kräht beim Tüv/Dekra kein Hahn nach
HA Nivellierung in Deutschland 1/2H in freier LKW Werkstatt

Gruß Ralf
Lieber mit dem Benz zum Strand, als mit dem Fahrrad zur Arbeit

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lura
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#59 Beitrag von lura » 2025-09-12 3:03:36

Moin, meine Erfahrung beim Urlaubsreisen Verbindungsetappen auf der BAB werden immer mit max. Zul. Geschwindigkeit gefahren, die sollte also mit Fahrkomfort erreichbar sein. Im Zielgebiet wird es wegen der häufigeren Landstraßennutzung langsamer, da hilft wegen der stärkeren Steigungen mehr Leistung und ein gut gestuftes Getriebe. 6-Gang ist schon ganz gut.
Zuletzt geändert von lura am 2025-09-12 9:31:21, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Bernd

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Gregorix
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Re: Lebenserwartung Atego ?

#60 Beitrag von Gregorix » 2025-09-12 6:43:18

Wenn du selten auf unbefestigten Grund unterwegs bist (normale mit PKW befahrbare Schotterpiste gilt dabei auch als befestigt) dann spricht nix dagegen, die Zwillinge zu lassen...
Du musst halt darauf achten, dass sich keine Steine zwischen den Reifen verklemmen, wenn es doch einmal etwas rauer wird und der Spielraum, Luft ab zu senken ist kleiner.
Dafür spart man sich die Kosten für die Umrüstung und Ersatz ist auch erheblich günstiger.
Die Fahrsicherheit ist auch besser.
Un(m)fälle auf der Autobahn passieren öfter aufgrund geplatzter Reifen. Besonders hinten ist sowas schwer unter Kontrolle zu bringen. Das bei Zwillings Reifen beide einer Seite gleichzeitig platzen ist eher unwahrscheinlich.

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