8,3qm Studentenbutze

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DäddyHärry
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#61 Beitrag von DäddyHärry » 2020-08-06 21:48:59

Pirx hat geschrieben:
2020-08-05 14:48:00
Hallo Florian!

Das "nett" war als Kompliment gemeint.

Beim Thema Pistentauglichkeit hätte ich Bedenken wegen der schwer aussehenden Truhe an der Wand (auch wenn sie verklebt ist) und dem offenen Stauraum unter dem Bett (Gepäck konnte nach hinten rutschen).

Pirx
Könnte ich bei Steilauffahrten nachvollziehen, ansonsten bremst man doch alles nach vorne, man beschleunigt ja nicht mit Warp9....

Gruß Härry
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#62 Beitrag von Jabob der Baumeister » 2020-08-06 21:52:16

Servus,
Google mal nach Steinfunier, ist 1,5 mm dünner Stein auf nem Netz das auf Holzplatten geklebt werden kann.
Gruß Jakob

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kawahans
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#63 Beitrag von kawahans » 2020-08-07 8:27:35

Ich muss Pirx beipflichten: im Gelände geht es um die ruckartigen Beschleunigungen, wenn man in ein Loch kippt oder im Hohlweg die Seitenwand erklimmt oder oder oder.
Natürlich :angel: kann man alles ganz langsam machen, aber bisweilen hat man es vorher nicht so genau gesehen :blush:

Aber wie ich Florian kenne ist er sehr sorgsam und wenn es nicht funktioniert, kann man ja nachbessern :joke:

Als Anregung: mir wären die Zurrgurte auf Dauer zu mühsam (wenn auch wirkungsvoll).

Liebe Grüße aus Graz!
kawahans
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Weickenm
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#64 Beitrag von Weickenm » 2020-09-08 7:15:48

Moin,

es ist in meinen Augen immanent wichtig, dass der Hobel zwischenzeitlich Kilometer sieht.
Also habe ich am Wochenende eine kleine Ausfahrt gemacht :)

Samstag morgen um halb 7 losgerollt nach Wien, Sarah (oder hieß sie Sophie? Ich weiß es nimmer...) abholen und zum Wandern nach Wiener Neustadt gefahren. Der KAT ist natürlich das optimalste Gefährt um in Wien jemanden abzuholen, hat aber alles geklappt. :)
IMG_20200905_0659227_copy_1332x1998.jpg
Hey ho, let's Go!
Nachm Wandern die Gute wieder nach Wien am Autobahnkreuz abgesetzt, 'nen Kasten Hirter besorgt und um 17:00 Uhr losgekommen. Ziel war Slowenien.
IMG_20200905_1802472_copy_1332x1998.jpg
An diesem Autobahnkreuz bin ich Samstag 4x vorbei...
Da die Standheizung jeden Monat mal laufen lassen soll hab' ich sie ab ca Graz bei offener Dachluke und geöffnetem Seitenfenster rennen lassen. Das Halstuch sorgt dafür, dass es keinen Zug gab, aber das Bier wurde leider warm :/
Also an der Tanke für 17€(!) ein gekühltes Sixxer Puntigamer besorgt, in der Hoffnung es möge bis zum Ziel kalt bleiben.
Während der Fahrt noch ausgemacht wo man sich treffen möge.
IMG_20200905_2050244_copy_1332x1998.jpg
Slowenien
Ab irgendwie 60km vor Graz dem Hobel die Sporen gegeben und abgesehen von dem Stück mit Section Control 80 80 sein gelassen. Was gehen mir PKW auf der rechten Spur die das Gas nicht finden aufn Sack... Also Blinker links und mit 'nem Meter Fünfzig Gruß aus der Küche dran vorbei. :spiel:

Mit kompletter Weihnachtsbeleuchtung in Slowenien dann den ausgemachten Stellplatz gesucht. Trotz Google Maps im Ohr natürlich dran vorbei :blush:
Um kurz nach 10 dann Ankunft.
IMG_20200905_2200475_copy_1998x1332.jpg
Alle Maschinen Stopp
Morgens hat sich dann gezeigt was für 1 geiles Stellplatz das eigentlich ist :D
IMG_20200906_0936287_copy_1998x1332.jpg
Stellplatz mit Aussicht und günstiger Kneipe
Sonntag dann den Tag rumgedümpelt, sehr angenehme Gespräche geführt und das Leben genossen. Abends dann unter Vermeidung von Mautstraßen und Autobahnen wieder nach Graz retour. Um 17:00 Uhr dann aufm Firmenparkplatz die gute abgestellt, natürlich gab's Montag von HR direkt eins aufn Deckel, was denn das mit dem Ding da solle :joke:

Aber egal, in 34h ca 800km abgerissen.
An 2-3 Stellen hat der Motor das suppen angefangen und so wie es aussieht habe ich aufm 4. ein Loch im Kopf (das ich eh eins hab' ist mir bewusst :angel:).
Die Abgasanlage hat auch dezent zu viele Löcher.
Wird denke ich ein Winterprojekt.
Vielleicht geht dann auch der Verbrauch wieder in normale Regionen. Mitte August waren es 2993km und 1333l Kraftstoff der durch die ESP ging. In meinen Augen deutlich zu viel des Guten...
Mal sehen woran es liegt?

Von daher: baut nicht ewig an den Dingern rum, fahrt sie auch mal aus und genießt eure Zeit! Lasst eure Motoren Motoren :)

Beste Grüße
Florian

PS: wieso bekomme ich die V8 Wixxxer gerade nicht ausm Kopf? :blume:
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#65 Beitrag von Weickenm » 2020-09-08 7:22:58

...was ich ganz vergessen habe zu erwähnen:

Alter ist das Fahrwerk vom KAT geil. Speedbumps lassen sich zur Not auch mit 50 nehmen, 40 ist an sich ganz komfortabel ohne das es zu sehr im Gebälk rummst.
Mal sehen wie sich das verhält, wenn der Zusatztank noch hinten drauf ist :angel:

Nur das Wanklenken erfodert Aufmerksamkeit und Bewusstsein dessen :spiel:
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#66 Beitrag von Uwe » 2020-09-08 7:37:31

A) Der Verbrauch liegt im Verhalten Deiner rechten unteren Extremität begründet :ninja:

B) Falls das originale Fahrwerk nicht reicht, frag' Marcy nach seinem Hydrodingens :angel:

C) (frei nach Jake) Fix the rev meter!

Uwe :smoking:
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#67 Beitrag von rotertrecker » 2020-09-08 7:59:20

Moin Florian,

was den Verbrauch betrifft kann ich aus eigener Erfahrung Uwe nur recht geben!
Bei meinem Dicken ist der Unterschied von gemütlich ca. 80 auf der BAB zur pedals-to-the-metal (v-max) im Zeitgewinn zwar gegen null gehend, aber der Verbrauch geht von ~18 auf 25 rauf.
Hochgerechnet auf Deine Lady...

Gruß Sven
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#68 Beitrag von Mark86 » 2020-09-08 8:11:14

44 Liter ist ne Ansage :D
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#69 Beitrag von Konstrukteur » 2020-09-08 9:22:03

Hallo,
na Studenten haben doch wenig Zeit und viel Geld. :D
Oder war es umgekehrt?

Gruß Uwe
Ich will reisen und nicht rasen, wozu brauche ich also Höchstgeschwindigkeit?

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#70 Beitrag von Weickenm » 2020-09-08 10:32:23

Servus!
Uwe hat geschrieben:
2020-09-08 7:37:31
A) Der Verbrauch liegt im Verhalten Deiner rechten unteren Extremität begründet :ninja:

B) Falls das originale Fahrwerk nicht reicht, frag' Marcy nach seinem Hydrodingens :angel:

C) (frei nach Jake) Fix the rev meter!

Uwe :smoking:
A) mein Fuß ist informiert, aber da kommt nur ein: "Brücke an Maschinenraum, wir brauchen mehr Feuer!" zurück. :angel:
Abgesehen davon; ich lasse mir ja gerne sagen, dass mein Verbrauch an den wilden Zuckungen meines kleinen Zehs liegt. Von mir aus 40l. Aber 45 kann ich einfach nicht glauben. Zumal der Schwarzrauch entsprechend omnipräsent ist. Da werde ich einfach mal ein kleines Wellnessprogramm der Holden zukommen lassen. Düsen ziehen und abdrücken, Ventilspiel kontrollieren, Leckölleitungen kontrollieren, etc. Einfach mal ein bisschen Hand anlegen und Streicheleinheiten geben :)

Für B ist mir ehrlich gesagt die Kohle zu schade, die verheize ich lieber durch den V8. C steht auf der Liste, aber erst mal die Elektrik. Zumal die Wartungsklappe der Drehzahlwelle von einem der vielen Vorbesitzer zugebaut wurde mit der Verteilung der Komfortelektrik, es also wenig Sinn ergeben würde das dann zwei mal anzugehen.

Wobei ich begeistert bin, wie der Karren am Gas hängt. In Wiener Neustadt wurde mir der PKW Verkehr dezent zu blöd. Bin dann auf der linken Spur an den PKW vorbei. Sogar an der Ampel ging die Elke besser ab wie die Rentner rechts von mir. Bin mal gespannt, was an Knöllchen daheim auf mich wartet :angel: ...
Konstrukteur hat geschrieben:
2020-09-08 9:22:03
na Studenten haben doch wenig Zeit und viel Geld. :D
Oder war es umgekehrt?
Ich würde es mal so sagen, wenig Zeit undwenig Geld. Deshalb hatte ich ja am Wochenende die Kilometer so abgespult, schließlich war keine Möglichkeit das auf mehrere Tage zu verteilen :P

Beste Grüße
Florian
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#71 Beitrag von Uwe » 2020-09-08 10:39:46

Weickenm hat geschrieben:
2020-09-08 10:32:23
A) mein Fuß ist informiert, aber da kommt nur ein: "Brücke an Maschinenraum, wir brauchen mehr Feuer!" zurück. :angel:
Hmm, ich hätte die 'Brücke' ja nicht freiwillig im kleinen Zeh verortet :joke:
Weickenm hat geschrieben:
2020-09-08 10:32:23
Wobei ich begeistert bin, wie der Karren am Gas hängt. In Wiener Neustadt wurde mir der PKW Verkehr dezent zu blöd. Bin dann auf der linken Spur an den PKW vorbei. Sogar an der Ampel ging die Elke besser ab wie die Rentner rechts von mir. Bin mal gespannt, was an Knöllchen daheim auf mich wartet :angel: ...
Gibt's da vielleicht einen Zusammenhang zum omnipräsenten Schwarzrauch?

Ansonsten: es wird der Tag kommen, an dem Dich ne Zoe versägt :angel:

Gruß
Uwe
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#72 Beitrag von Mark86 » 2020-09-08 11:35:10

Kontrolliere gleich den Förderbeginn...
Ich würde mir aber nicht so viele Hoffnungen machen. Mein Kumpel hat nen 4x4 und der braucht bei sparsamer Fahrweise (75 auf der Autobahn) 35 Liter als Pritsche...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#73 Beitrag von Weickenm » 2020-09-14 8:49:24

Moin,

da es am Donnerstag nach Feierabend für 4 Wochen nach Deutschland geht, habe ich am Wochenende die Düsen beim F8L413F gezogen.
Das Düsenziehen ging erstaunlich gut, aber bis diese diese dapperten Spannbracken draußen waren...
Auch das Lösen der Rücklaufleitung hat ein wenig Überzeugung gekostet.
IMG_20200912_0934265_copy_1332x1998.jpg
Mit Hebel geht es besser...
Ein paar der Haltemuttern müssen neu, aber die können ja nicht die Welt kosten.

Natürlich ist der Motorraum des KAT so geräumig, dass ich dankbar war, morgens auf das Bauch-Beine-Po Programm verzichtet zu haben :D
IMG-20200912-WA0013_copy_1332x1998.jpeg
In der Hoffnung, keine der Einspritzleitungen verbogen zu haben sind die Düsen jetzt draußen und sehen auch ganz passabel aus, aber aufm 4. Zylinder war auf der Innenseite Ruß, vielleicht Krümmer-/Kopfdichtung. Aber das muss ich mir genauer anschauen.
IMG_20200912_0859582_copy_1998x1332.jpg
Ruß am 4.
Hier sieht man ganz schön, wie zugenebelt der Motorraum auf der Beifahrerbank ist. Das sollte in meinen Augen nicht sein.
IMG_20200912_0848067_copy_1998x1332.jpg
Ruß überall
Auf jeden Fall werde ich in Deutschland ein paar Ersatzteile in den Koffer packen bei meiner Rückreise, der Triebstrang BTV hat schon Interesse an einer gemeinsamen Schrauberaktion geäußert-ob er weiß worauf er sich eingelassen hat?

Mittags 'ne Pizza geordert und die Mittagssonne das Wohlstandsbäuchlein bräunen lassen. Man beachte die vorschriftsmäßige PSA.
IMG-20200912-WA0019_copy_1332x1998.jpeg
Barfuß schraubt es sich besser
Förderbeginn und Kompression werden geprüft, aber da möchte ich mir das nötige Sonderwerkzeug für besorgen. Und 'nen passenden Abzieher gibt's in dem Zuge gleich mit :)
Fürs Ventilspiel hat dann Samstag leider die Zeit und das Werkzeug nicht mehr gereicht, die Fühlerlehre liegt daheim in der Werkstatt. :blush:
So ist dann zumindest das Geburtstagsprogramm gerettet :D

Aber zumindest die Leckölleitungen scheinen intakt zu sein, daran kann der Schwarzrauch also schon mal nicht liegen :)

Beim Werkzeugzusammenräumen abends dann festgestellt, dass die L-Boxx mit dem Reifenwerkzeug halb voll mit Wasser stand :mad: :motz:
Hoffentlich hat die 3/4"Knarre keine bleibenden Schäden bekommen. Habe es jetzt trocken gelegt, bei der nächsten Gelegenheit werde ich da mal mit WD 40 dran gehen müssen und die Sachen von auseinandernehmen, und neu fetten.
Uwe hat geschrieben:
2020-09-08 10:39:46
Weickenm hat geschrieben:
2020-09-08 10:32:23
Wobei ich begeistert bin, wie der Karren am Gas hängt. In Wiener Neustadt wurde mir der PKW Verkehr dezent zu blöd. Bin dann auf der linken Spur an den PKW vorbei. Sogar an der Ampel ging die Elke besser ab wie die Rentner rechts von mir. Bin mal gespannt, was an Knöllchen daheim auf mich wartet :angel: ...
Gibt's da vielleicht einen Zusammenhang zum omnipräsenten Schwarzrauch?
Iwo, woher denn? :angel:
Uwe hat geschrieben:
2020-09-08 10:39:46
Ansonsten: es wird der Tag kommen, an dem Dich ne Zoe versägt :angel:
Das darf sie gerne. Generell darf man mich gerne versägen und überholen. Kein Stress mit. Ich fahre das Tempo, dass ich zu verantworten gedenke. Wenn einer zügiger ist, bitte. Darf er gerne. Wir sind schließlich für unser Handeln (hoffentlich) selbst verantwortlich ;)
Abgesehen davon geht es mir in keiner Weise darum irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde zu brechen oder gar zu halten. Ich möchte einfach nur entspannt am Ziel ankommen :)

Beste Grüße
Florian

Edit: Bilder eingefügt.
Zuletzt geändert von Weickenm am 2020-09-14 15:13:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#74 Beitrag von Uwe » 2020-09-14 9:46:46

Weickenm hat geschrieben:
2020-09-14 8:49:24
Ich möchte einfach nur entspannt am Ziel ankommen
Unserer beider Vorstellung von entspannten Fahren können glaube ich unterschiedlicher nicht sein :D
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#75 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2020-09-15 11:00:41

Ich erkenn' mich in dem jungen Wilden wieder, so zu Anbeginn meiner Laster-Zeit war ich auch so drauf, inklusive der Folgen.
Das ist schon OK, das muss so. Den Rest regelt die Zeit... :D

Weiter so, Flo! und vor allem, berichte weiter hier! Macht Spaß zu lesen.
Gruß Alex!

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#76 Beitrag von Weickenm » 2020-09-15 13:21:12

Servus Alex,
Rumpelstielzchen hat geschrieben:
2020-09-15 11:00:41
Weiter so, Flo! und vor allem, berichte weiter hier! Macht Spaß zu lesen.
danke für die Blumen, dann will ich Dich mal nicht enttäuschen ;)

Beste Grüße
Florian
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#77 Beitrag von Ulf H » 2020-09-16 10:18:56

... zur Sturm- und Drangzeit war ich mit einem Hanomag gesegnet ... das heilt sehr schnell und nachhaltig von dem Wunsch schnell unterwegs sein zu wollen ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#78 Beitrag von rotertrecker » 2020-09-18 0:42:54

Jo.

Alternative: Mercedes /8 200D, im Urlaubsmodus ein Wowa mit 5 m Aufbau am Haken.

Neudeutsch: Entschleunigt.
In Frankreich auf der Landstrasse nachts hatte ich Angstschweiß auf der Stirn, wenn ein Sattelzug von hinten kam... :cold:

"Die gute alte Zeit!" :ninja:

Gruß Sven
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KUNG Koffer Eigenschaften

#79 Beitrag von Weickenm » 2020-10-12 15:07:39

Moin,

die Düsen wurden nun abgedrückt und für schlecht befunden. Werde also alle 8 Düseneinsätze austauschen. Auch bläst der Motor aufm 7. durch den Kopf ab. Habe mir jetzt ein Kompressionsprüfgerät ausgeliehen und werde zu gegebenem Zeitpunkt die Kompression der einzelnen Zylinder messen. Aber das soll jetzt nur mal als Info am Rand dienen. Keine Ahnung wer da an der Pumpe rumgespielt hat, aber er hats übertrieben :ninja:

Der eigentliche Grund des Beitrages ist, dass ich die Tage bei Recherchearbeiten zufällig über Aussagen zu den Kofferaufbauten gefunden habe:
Militärkraftfahrzeuge Band1 hat geschrieben: Die Kofferaufbauten KUNG sind skelettlos. Sie sind aus Sperrholz hergestellt und durch metallische Einfassungen des Daches und des Fußbodens verstärkt. Alle Verbindungsknoten sind durch metallische Befestigungen verbunden. Für die Außenverkleidung wird Stahlblech (Dicke 0,5-0,8mm) oder 1,0-1,5mm dickes Duralblech verwendet. Als Austauschmaterial können mit Bakelit belegtes Sperrholz (6mm) und wasserfester Karton der Marke KBC (Dicke 4-5mm) ausgenutzt werden. Der Innenraum des Koffers ist mit Sperrholz ausgekleidet. Die Wärmeisolation wird durch die Luftschicht zwischen der Innen- und der Außenverkleidung gewährleistet. Zur Wärmedämmung können zusätzlich Schaumstoffe und ähnliche Materialien verwendet werden. Die große Masse (120-140kg je m² Fußbodenfläche) und die kurze Lebensdauer (4-5 Jahre) sind die Hauptmängel der Kofferaufbauten vom Typ CN und KUNG.
weiter zeigt das Buch eine Abbildung des Koffers auf einem Ural 375-D und nennt diese Kofferaufbauart Modell K.
Hierzu schreibt das Buch:
Militärkraftfahrzeuge Band1 hat geschrieben: Der allgemeine Kofferaufbau der Kofferaufbauten vom Typ K ist analog zu den Koffern vom Typ KUNG. Der Prinzipielle Unterscheid besteht in der Konstruktion der Verkleidungen. Die Verkleidung des Koffers besteht aus drei Schichten, der Außen- und der Innenschicht, und der Zwischenschicht (dem Füllstoff). Die Hauptvarianten der Konstruktion sind in Bild 14.15 dargestellt. Die Außenverkleidung besteht aus Duraluminium und die Innenverkleidung aus Palst (Polyäthylen oder Epoxydharz-Glasfaserplatten), Sperrholz oder gepreßtem Karton. Als Füllmaterial werden Schaumstoffe (Polystyrol, Polychlorvinyl, Polyuretan(, Waben (aus Glasfiber oder Folie), Wellstoffe, Zellen und manchmal auch Holzfaserstoffe verwendet. Die Verkleidungen und Füöllr weden untereinander durch synthetische Kleber verbunden, deren Hauptbestandteile Polyester und Epoxydharze sind. Die Festigkeitsgrenze auf Zug der geklebten Elemente beträgt 1,5N7mm². Die Dicke der Mittelschicht, die zur Schall- und Wärmeisolation dient, beträgt 25-30mm. Zur Erhöhung der Starrheit und Festigkeit der Verkleidungsplatten werden die Schaumstoffe mit Sperrholzleisten armiert. [...] Die Lebensdauer ist 10-15 Jahre, kleine Masse (80-100kg je m² Bodenfläche), hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit zeichnen die Aufbauten des Typs K gegenüber denen vom Typ CN und KUNG aus.
Anscheinend habe ich also keinen KUNG Koffer, sondern ein Koffer des Modell K auf der guten Elke :)
Der Beitrag dient im Wesentlichen dazu ein paar technische Daten zu dem Koffer rauszuhauen, deren Angabe ich bisher so noch nicht fand (oder mich nicht mehr daran erinnern kann). Vielleicht brauchts ja einer im Zuge seiner Umbauarbeiten :)

Interessant finde ich, dass die Festigkeitsangabe genauso groß ist, wie die Angabe von Mipa für die Belastbarkeit ihres Lackes am Telefon. Ich muss mir also keine Sorgen machen, die Markise kann an die Wand geklebt werden unter Verzicht stützender Verschraubungen/Niettechnik. :rock:

Beste Grüße
Florian
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Lampenhalter
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#80 Beitrag von Lampenhalter » 2020-10-13 1:14:45

Ok, buddeln wir mal ein wenig in der Tiefe des sowjetischen Kofferbaus.

In der russischen Umgangssprache werden alle Koffertypen dieser Bauart als KUNG bezeichnet. Es ist jedoch richtig, dass damit zunächst nur ein spezieller Typ Blechkoffer der ersten Generation gemeint war und sich die Bezeichnung anschließend als Gattungsbezeichnung (wie Flex oder Kärcher) durchgesetzt hat. KUNG steht für кузов унифицированный нормального габарита, also sinngemäß Standardisierter Aufbau mit normierten Abmessungen - das erfüllen sie alle.
Die erste Generation mit der Bezeichnung SN, gebaut ab Mitte 1950er Jahre und hauptsächlich für den ZIS-151/ZIL-157, sieht formmäßig den späteren Alukoffern ähnlich, ist aber leicht an den Stahlblechen zu erkennen und sieht so aus:

Bild

Bild

(Tankstelle in Murgab, 2016 - originaler Werkstattkofferaufbau Typ SUN (russisch СУН) auf ZIL-157. Der SUN unterscheidet sich vom SN nur durch etwas mehr Länge.)

Diese Kisten findet man ab und zu noch, sie sind aber quasi nicht mehr relevant für den Wohnmobilbau. Da muss man schon echt volle Kanone Oldtimerfreud sein, um sich sowas anzutun. :blush:
Die gab es übriges auch in doppelt so groß auf dem schweren Dreiachser JaAZ-210. Sehr geiles Bild. :rock: Aber kein Exemplar mehr erhalten. :dry:

Der originale KUNG, auch zur ersten Generation aus den 1950ern gehörend, sah tonnenförmig aus und war ursprünglich für ZIS-151, ZIL-157 und den Zweiachser (4x2) ZIL-164 gedacht. Auch der war mit Stahl beplankt. Hier ein optisch nahezu gleicher KUNG-66:

Bild

Russland, 2013. Vorne Modell Tonnengewölbe КУНГ-66 (KUNG-66), hinten ein dagegen moderner Alu-Sandwich-Koffer K66, wie er auch auf deinem MAN steht.

Den KUNG gab es auch in größer, hier zweckentfremdet auf einem KamAZ-4310 mit nicht ganz originaler Bereifung in Tadschikistan:

Bild

(Der Schönheit wegen tiefergelegt.)

Die wurden gerne als Behausung für Stromaggregate genutzt, eigentlich auf Anhängern, wo auch dieser drauf gehört hat.


Das K in den Bezeichnungen der neueren Koffer (K66, K131, K375, K4320 usw.) steht auch für кузов, die nachgestellte Zahl bezeichnet den Lkw-Typ, auf den der Koffer ursprünglich gehört. Also GAZ-66, ZIL-131, Ural-375, Ural-4320 usw.

Diese Koffer sind an der Aluaußenhaut erkennbar und hatten tatsächlich eine bessere Lebensdauer. Der Feind aller dieser Konstruktionen sind Löcher im Dach und Wasser im Sandwich. Dann sind sie unbrauchbar. Das äußert sich im Endstadium durch sich schwarz wölbendes, durchgerottetes Sperrholz im Inneren, bevorzugt kurz über dem Fußboden.

Bild
K1.375 späten Baujahres (1986) mit Alubeplankung, im Prinzip baugleich zum K4320. K1 steht für erste Modifikation. Ein alter K375 hätte zwei einzelne Radhäuser auf jeder Seite.

Die Ausstattung und Fensteranzahl variierte schon ab Werk, je nach Einsatzzweck. Werkstattkoffer mit durchgehenden Fensterfronten, geschlossene Funkkoffer, halb offene Koffer für Generatoren + Besatzung (so wie meiner), mit Lärmschutztrennwand.
Allen Koffern dieses Typs ist gemein, dass sie gegen ABC-Kampfstoffe geschützt waren und eine große Standheizung sowie Doppelverglasung besitzen. Die Aggregate befinden sich oben an der Stirnseite, also über der Hütte vom Lkw. Die Tragfähigkeit beträgt i.d.R. 500 kg/m² Bodenfläche. Sie hatten -40°C bis +50°C im Lastenheft stehen.
Es ist richtig, dass diese Aufbauten eigentlich als фургон тип К (also "Kofferaufbau Typ K") bezeichnet werden, so steht es auch in den offiziellen Gebrauchsanweisungen und technischen Dokumentationen. Interessiert im Russischen meiner Erfahrung nach selten jemanden.

Und dann gab es noch fahrzeugspezifische Sonderaufbauten. Zum Beispiel den sehr genialen großen Ambulanzkoffer für den GAZ-66:

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Sowas gab es auch noch für andere Fahrzeuge, zum Beispiel für den Single-Cab UAZ-452. Sie wurden und werden aber nicht KUNG genannt.

Wer richtig was über die Vielfalt alter Sowjetkoffer wissen will, kauft sich
Jewgeni Kotschnew: Автомобили Советской Армии. 1946–1991. Eksmo, 2011, ISBN 978-5-699-46736-5.

Leider nur auf russisch. Aber da ist alles drin, was die glorreiche Sowjetarmee an Lkw nach dem Krieg bewegt hat, und auch alle Sorten Koffer inklusive Bilder. 50 Varianten reichen sicher nicht. Die meisten waren jedoch individuelle Konstruktionen der frühen Jahre, die durch KUNG, SN und K abgelöst worden sind.
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willem
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#81 Beitrag von willem » 2020-10-13 12:31:39

Genau, also: Kung :spiel: Eine kleine Ergänzung: Typ-K gibt es sowohl mit Einzel als Doppelverglasung, zumindest für die Oberlichter. Das besagte Buch muss ich mir mal aussuchen, danke!

Thomas+S
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Re: 8,3qm Studentenbutze

#82 Beitrag von Thomas+S » 2020-11-02 14:47:13

Hallo Florian,

Deine Ausführungen decken sich mit meinen Untersuchungen und Empfehlungen.

Bei der Angabe der kritischen Frequenzen ( 1-80 Hz) würde ich mal von ca.40 Hz ausgehen. Das passst dann auch mit den Werten aus deiner Saverne Datei. Das ist dort so deutlich sichtbar, dass auch die Vermeindung von Umwandlungsverlusten beim jetzigen Bauzustand deiner Elke mit großer Wahrscheinlichkeit keine große Erkenntnis Verbesserung bringen wird.

Gruß
Thomas+S

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Re: 8,3qm Studentenbutze

#83 Beitrag von Weickenm » 2020-11-07 21:31:53

So,

es ging weiter an Elke.
Nachdem die Düsen mit neuen Einsätzen versehen und die Düsenstöcke instandgesetzt wurden habe ich mich heute an die Arbeit gemacht.

Um 06:30 klingelte der Wecker und ich hab' mich von meinem Holzboden in die Dusche geschafft, wird jetzt nach knapp 3 Monaten in der neuen Wohnung mal Zeit sich ein Bett anzuschaffen...
Um 8 war ich bei meiner Elke, das Thermometer im Aufbau zeigt -4°C, habe alles vorbereitet und die letzten Schrauben der neu montierten Staubox auf der Pritsche noch festgezogen. Hoffentlich halten die Batterien durch. Das fest verbaute Ladegerät macht leider noch nicht so wie es soll, da fehlen noch ein paar Teile von Conrad. Außerdem suche ich noch eine Steckverbindung, die 6mm² Leitungen verbinden kann und eine Dauerbelastbarkeit von min. 20A hat. Da bin ich leider noch nicht fündig geworden.

Irgendwie ärgerlich, da richtet man vor der Montage den Staukasten genaustens aus, um nach Schließen des Deckels festzustellen, dass dieser schepp sitzt. :joke: Muss wohl der Lehmann mal ans Werk...

Auch für die Hängematte gibt's 4 weitere Anschlagpunkte. Jeder verfügt über 1,125t WLL und richtet sich sogar unter Last aus. Ich hoffe ja nicht, dass ich jemals die 1,125t ausnutzen werde, aber mir gefällt die Optik dieser Anschlagpunkte einfach super :) Hat irgendwie so eine technische Eleganz die mir einfach gefällt :)
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Hängematteanschlagpunkt
Um 09:00 Uhr war dann auch der Kollege am Start mit dem ich die Aktion zusammen machen wollte.
Düsensitze reinigen und los gings. Leider war der Stift der Messingbürstchen zu kurz, also kam ich nicht ganz rein mit der Bohrmaschine. Aber es ging auch mit Bremsenreiniger und Zewa weg :) Getreu dem Motto, viel hilft viel. :angel:

Also zu erst Kompression prüfen an einem Motor, der knapp 8 Wochen nimmer lief. Hinzu kam, dass das Ventil im Motometer etwas zugesetzt war, also sind die Messergebnisse quantitativ nur bedingt belastbar, aber qualitativ sollte sich erkennen lassen wie die Zylinder zueinander stehen. Zylinder 2 und 7 ließen sich nicht messen, da der Bauraum zu klein für das Messgerät war und diese verw*chste Drecksschraube :motz: nicht raus wollte. Nunja, die beiden Zylinder haben keine Auffälligkeiten gezeigt, also nehmen wir jetzt einfach mal an, dass sie genauso mies sind wie der 4. und 8. :)
Aber seht selbst:
IMG_20201107_1248156_copy_1998x2997.jpg
Schweizer Käse
Zylinder 5 und 6 sind die Kollegen hinten rechts, da sind auch die meisten Rußablagerungen am Motor. Die Kompression entsprechend für'n Arsch.

Nach der etwas ernüchternen Messung die Düsen eingebaut. Das bestellte Werkstatthandbuch war leider noch nicht da, aber die Werte wurden mir dankenswerter Weise zukommengelassen. Irgendwie schon pornös so neue Düseneinsätze :wub:

Um halb 5 waren wir mit dem Einbau der Düsen fertig und nach dem Entlüften der Filter erweckte der V8 zum Leben. Endlich macht sich die Winkelanzugscheibe bezahlt, geht doch nichts über schönes Werkzeug beim Schrauben :spiel:
Was hab' ich den Klang vermisst :walkman: Das entschädigt für die wunden Knie und Beulen am Schädel. Der Motorraum vom KAT ist was die Ergonomie angeht mit einer Urne zu vergleichen. Egal was man tun will, da ist einfach kein Platz. :D
Im Stand die Maschine dann noch ein wenig vor sich hin laufen lassen und sämtliche Verschraubungen und Leitungen auf Dichtheit überprüft. Alle vier Augen kamen zum Schluss, dass das dicht ist und nirgends suppt.
Auffällig ist, dass der Motor jetzt deutlich gleichmäßiger läuft, der Klang weicher und weniger hart ist, aber vor allem das Abgasbild deutlich besser geworden ist. :unwuerdig:
Ich bin einfach nur glücklich und zufrieden.

Nächstes Wochenende kommt Madamme vorbei, da muss der Hobel wieder rollen. Also werde ich morgen wieder mal zu Elke müssen. Mal sehen, vielleicht komme ich ja an der Elektrik voran :)

An der Akustik hat sich auch schon das eine oder andere getan, aber da will ich nichts vorweg nehmen und werde da dann einen gesammelten Beitrag zur praktischen Umsetzung verfassen. Aber das mache ich im Thread zur Schalldämmung - Theorie und Praxis.

In drei Wochen wird dann das Ventilspiel kontrolliert. Ja, es wäre natürlich geschickter gewesen, das Ventilspiel vor der Kompressionsprüfung zu kontrollieren, aber leider waren die bestellten Dichtungen unvollständig und in nicht ausreichender Menge da. Bis dahin sollten sie dann da sein. :)

Achja, ratet mal, was heute Abend in der Post lag :D
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Deutz Werkstattliteratur
So, ich gehe jetzt noch duschen, dann hau ich mich auf meinen Boden und werde dann relativ bald die Nachtruhe einleiten.
Junge, ich bin fix und fertig.

Beste Grüße
Florian
IMG_20201107_1339289~3_copy_2101x1971.jpg
Da steht sie, die Gute *.*
I'm the reason my guardian angel drinks
Sexismus is' für'n Arsch

The Human mind is our fundamental Ressource (J.F.K)

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