Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen-Federlagerung fehlt

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Lowen
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#31 Beitrag von Lowen » 2017-10-22 10:45:46

Moin moin

@Stefan
jo ist echt spaßig mit dem Lieben. Wir hatten ihn auch eigentlich angeschafft, um nach kurzer Aufarbeitungszeit n büschen mehr Ruhe zu haben, und vor allem, einen LKW zu haben, im dem wir 10-20 Jahre leben und außerhalb Europas offroad reisen können.
Und ich hab Dir ja noch gar nicht die Geschichte mit dem Austausch-VTG erzählt... Das ist nüscht gewesen, die Welle(?) hat 4mm Spiel. Wir haben jetzt n anderes Ösi drin :unwuerdig:

danke Sico.
Ja nach den ganzen EMpfehlungen werden wir jetzt echt versuchen, zwar keinen Zwischenrahmen, aber eine Federlagerung einzubauen. Wahrscheinlich bieten sich die Verankerungsstellen dafür sogar ganz gut an..

Große Fragen für uns sind jetzt:
Kann jemand sagen, WIE aufwendig es ist, den Rahmen (beide Seiten denke ich, wenn schon) zu tauschen?
Alternativ anderen Steyr holen und alle Technik nochmal überholen bzw tauschen.

M.E. macht es keinen Sinn, das alles zusammenzubauen, bevor nicht klar die Ursache feststeht (also falls es z.B. eine Ursache im Fahrwerk hat).
Wie könnte man hier vorgehen, um sowas zu überprüfen?

Liegt eigentlich das Fahrerhaus "locker" drauf, oder versteifen die 4 Schräubchen das System auch so wie der Koffer?


LG Caro & Volker,
jetzt erstmal Frühstück!

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langnase
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Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#32 Beitrag von langnase » 2017-10-22 11:51:11

JoSuPa hat geschrieben:nachtrag: ich würde mich weniger sorgen machen übers reparieren als weil ich nicht weiss warum ist er gebrochen. Ist ja ein absolut unvorstellbare sache für ein solches fahrzeug. Bei uns in der Armee wurden diese funker nur "umparkiert", praktisch nie richtig auf einer strasse gefahren, schon gar nicht im gelaende. Diese fahrzeuge dienten zur ausbildung der funker, aber eben IM fahrzeug und nicht fahrend sondern stehend. (stehend war das fahrzeug gemeint, der funker sass drinn)
John
Naja ein bisschen Gelände muss schon dabei gewesen sein, den Kratzspuren an den Achsen nach zu urteilen

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steyermeier
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#33 Beitrag von steyermeier » 2017-10-22 11:57:28

Beim Fahrerhaus würde ich sagen , dass liegt in den Bereichen der federböcke auf bzw. Innerhalb....da wird sich am hauptrahmen wenig verwinden...die Haupt Verwindung geschieht zwischen den Achsen. ....z.b. da wo der riss ist.
Gruß markus

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franz_appa
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#34 Beitrag von franz_appa » 2017-10-22 12:24:13

Hi
Besagte Fotos von mir finde ich nicht mehr :mad:

Aber such mal nach Forum User Bo.
Dessen Avatar-Bildchen stammt von den Fotos.

(Allerdings sieht man da nicht wirklich viel drauf :ninja: )

Ich hatte auch ein video gemacht auf dem man die Verwindung sieht - fürchte das ist einem Festplatten-Crash
zum Opfer gefallen...
Da sah man das der Rahmen einiges verwindet bevor das Hinterrad in die Luft geht.

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#35 Beitrag von landwerk » 2017-10-22 13:25:13

Lowen hat geschrieben:Moin moin


......M.E. macht es keinen Sinn, das alles zusammenzubauen, bevor nicht klar die Ursache feststeht (also falls es z.B. eine Ursache im Fahrwerk hat).
Wie könnte man hier vorgehen, um sowas zu überprüfen?

Liegt eigentlich das Fahrerhaus "locker" drauf, oder versteifen die 4 Schräubchen das System auch so wie der Koffer?


LG Caro & Volker,
jetzt erstmal Frühstück!


Noch mal deutlich:


Das Problem ist, dass der Koffer fest auf dem Rahmen verschraubt ist !

Schweßt du es, wird es wieder reißen.

In der Grabensituation auf dem Bild müßte der Hilfsrahmen vom Hauptrahmen "abheben".


Guck mal Hier: http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... php?p=3518



Oli

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#36 Beitrag von 680GL » 2017-10-22 13:47:19

Servus Volker,

das mit dem VTG tut mir leid, verstehe das mit dem Spiel der Welle aber nicht, meinst Du damit, dass die Welle 4mm unrund war, bei den Lagerstellen 4mm eingelaufen war oder worin hat sich das Spiel gezeigt?

Das Fahrerhaus verhindert die Verwindung des Rahmens nicht, da der Rahmen in diesem Bereich durch den Motorschlitten deutlich steifer ist, das Fahrerhaus wie schon beschrieben mehr oder weniger zwischen den Federböcken sitz und dort somit nur eine sehr geringe Verwindung statt findet.

Ich habe Dir ein Bild von einem "nackten" 680er angehängt, das siehst Du wie oft die zwei Längsträger miteinander verbunden sind und was da alles drauf montiert ist. Wenn Du die Längsträger tauschen möchtest, müsstest Du nicht nur alles abbauen wie zum Tausch des Hauptrahmens sondern, Du müsstest auch noch den Hauptrahmen auseinander bauen.

Daher wird Euch wohl der Umbau nicht erspart bleiben, wenn Ihr nicht auf die Reparaturlösung vertrauen wollt.

LG Stefan
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felix
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Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#37 Beitrag von felix » 2017-10-22 13:50:40

Ja,

warum bricht der Rahmen von einer Bohrung in der neutralen Zone des Stegs ausgehend?

Das kann eigentlich nur durch Beulen des Stegs entstehen. Z.b. wenn zu schwere Tanks ohne Querträger montiert werden. Eine Überlastung durch einen zu steif montierten Koffer ist da durchaus plausibel. (Wenn der Koffer stabil genug ist denn Rahmen zu überlasten)

Wenn die Ursache für den Rahmenbruch geklärt und behoben ist, spricht nichts dagegen, den Rahmen zu schweißen und an der Schweißstelle z.B. durch Knotenbleche zu verstärken. Bei korrekter Ausführung ist der Rahmen wieder uneingeschränkt zuverlässig. Wenn das Verfahren in den Aufbaurichtlinien nicht beschrieben ist, sollte man entsprechend der Vorgaben für Rahmenverlängerungen vorgehen.

Die Reparaturstelle muss zugänglich sein, der Rahmen muss aber nicht zwingend komplett abgerüstet werden.

MlG,
Felix

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#38 Beitrag von Der Bonner » 2017-10-22 14:54:58

Hallo Volker,

... noch ein Hinweis: wie in diesem Thread schon mehrfach festgestellt ist der Koffer torsionssteif. Vorne wird der Rahmen durch den Motorbock und das Fahrerhaus ausgesteift. Ich würde mir noch besonders den Bereich zwischen der letzten Kofferbefestigung vor dem Fahrerhaus und dem vorderen Bereich, wo der Rahmen durch Fahrerhaus und Mororbock ausgesteift wird ansehen. Hier zwischen gibt es einen Steifigkeitssprung und der Rahmen wird sich hier mehr verformt haben als an Stellen, wo z.B. der Koffer festgeschraubt ist.

Gruß
Horst

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#39 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-22 16:58:40

Hallo,
felix hat geschrieben:
warum bricht der Rahmen von einer Bohrung in der neutralen Zone des Stegs ausgehend?
Diese Behauptung steht erst einmal ohne Diagnose im Raum.
Eine genaue Analyse hat bisher nicht stattgefunden.

Wir wissen nicht, wer die Bohrung gesetzt hat.
(Werk oder Sanierung)
Wir wissen nicht, wie das Loch entstanden ist.
(Stanzen oder Bohren)
Wir wissen nicht, welche Nacharbeit stattgefunden hat.
(Aufreiben oder Entgraten)
Wir wissen nicht, ob der Riss von dort aus angefangen hat, oder ob er dort endete.
Wir kennen die Belastungsgeschichte vom Rahmen nicht.
Wir kennen die Vorschädigung nicht.
Wir wissen nichts über den Zustand vom Untergurt.
Wir kennen die Belastung nicht.
Der andere Längsträger ist bisher nicht untersucht.
Es ist unbekannt, ob das Auto mit dem Rahmen 'geboren' wurde,
oder ob nicht der Rahmen als gebrauchtes Teil recycelt wurde.

Und dann gibt es ja noch die anderen Risse !

Eine FE-Prüfung klappt nur bei vollständig entlackten Längsträger.

Und nochmal:
Das Aufsetzen von 'Flicken' ist keine fachgerechte Instandsetzung.


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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#40 Beitrag von Lowen » 2017-10-22 17:04:41

Ich glaube nicht, dass die URSACHE des Problems hier ist, dass Koffer und Rahmen fest verbunden sind (auch wenn ich es in Zukunft gerne ändern möchte).
Denn es fahren hunderte Steyr680 mit steifer Kombination rum, und keiner hat einen Riss im Rahmen!
Da ist sicher was zusätzliches im Argen...

Dass es trotzdem evtl nicht passiert wäre, wenn ich eine Federlagerung hätte, daran glaube ich schon...


@ingenieur:
sorry hatte vergessen zu antworten: Das Loch ist seit Produktion im Rahmen, auf dieser Seite ohne bekannte Bewandnis, auf der Fahrerseite geht dort ne Leitung zum Bremszylinder durch glaube ich.
Und beim Funker glaube ich nicht so ganz an Recycling. Außerdem ist im Rahmen die Fahrgestellnummer drin soweit ich weiß..

Wie kann man denn konkret, ohne den LAck vollständig zu entfernen, auf Mini-Risse untersuchen? Wie funktioniert das mit Ultraschall? Ich stell mir das so vor, dass jmd ne rollbare Ultraschallstation sein Eigen nennt und mit nem Rollwägelchen und so nem Handgerät den Rahmen Dezimeter für Dezimeter lang kriecht..?!

@natte: wow ach so, das Foto is n steyr680? is ja krass.

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#41 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-22 17:42:10

Hallo,

Ultraschall funktioniert so:

Auf einem Metall OHNE Oberflächenbeschichtung trägt man ein Schallübertragungsmedium auf.

In der Technik benutzen wir Tapetenkleister.

Dann nimmt man einen Schallkopf (hier 30° und 45°), und reibt langsam cm für cm über die Metalloberfläche.
Auf der Auswerteeinheit kann man dann die Echos sehen.
Ein Echo wird die Metallunterseite sein.
Wenn denn andere Echos erscheinen, sieht man, daß etwas faul ist.
Jegliche Art von Störungen, z.B. auch Bohrlöcher, Materialdopplungen, etc. erscheinen als Echo.
Es ist dann von der Erfahrung des Prüfers abhängig, wie er die Echos interpretiert.
Wenn wir für die DB Schienenschweißungen schallen, sieht man die Echos von der Kopfunterseite und dem Schienenfuß.
Gibt es ein Echo zwischendrin, ist die Schweißung fehlerhaft.

Ist ein dynamisch beanspruchtes Bauteil repariert,
kann man mit einer Durchstrahlungsprüfung die Fehlerfreiheit der Schweißnähte nachweisen.

Beim Rahmen gibt es dann die heikle Stelle der Kaltverformung in den Rahmenecken.
Das zusammen mit der WEZ ist das größte Problem.
Daher gibt es eine besondere Schneidetechnik (Geometrie), bei der Schweißtechnischen Rahmeninstandsetzung.
Die Reparaturstelle überwacht man tunlichst.
Also z.B. anfänglich alle 2 Jahre, und dann alle 5 Jahre Ultraschall.


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Willi Jung
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#42 Beitrag von Willi Jung » 2017-10-22 17:53:18

Hallo Volker,

du ziehst die Probleme ja magisch an. Ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten, aber hast du mal darüber nachgedacht, ob das vielleicht auch etwas mit dir bzw. deiner Fahrweise zu tun hat. Die Anmerkung ist wirklich gut gemeint!
Die Tatsache, dass solche Probleme hier bislang nicht gepostet wurden wäre für mich ein Hinweis.
Als wir uns das erste Mal beim Willy´s Treffen über den Weg liefen, seid ihr auch mit einem Zahn über die Brücke zu uns auf die Wiese gerauscht, dass ich die Luft angehalten habe (Mit Karo vorne auf der Stoßstange).
Schon allein, weil so ein Laster mit 6l Hubraum auf 300m Strecke nicht warm gefahren ist, tut mir so etwas weh.
Der Steyr ist halt eine alte Dame - die will vorsichtig behandelt werden. Das heißt nicht, dass der bei Bedarf nicht auch einiges wegstecken kann. Ich denke das können viele Steyr-Fahrer hier bestätigen.

Zu der Reparaturidee mit zusätzlichen Blechen möchte ich nur beitragen, dass das bei meinem quasi serienmäßig so gemacht wurde.
Nach einem Hinweis von Markus musste ich feststellen, dass mein GL (langer Radstand) so wie anscheinend viele andere auch aus einem ursprünglich kurzen Fahrgestell gebaut wurde, indem man hinten ca. 1,20m vor der Hinterachse einfach 50cm eingesetzt hat.
Dazu wurde der Rahmen getrennt und einfach 50cm eingeschweißt. Um das ganze zu verstärken wurden dann am Obergurt und am Untergurt zusätzliche Winkel über ca. 70cm Länge drübergeschweißt. Das Ganze ist so perfekt gemacht, dass ich es erst gesehen habe, nachdem ich mit der Nase darauf gestoßen wurde. Auch der Korrosionsschutz scheint perfekt gemacht worden zu sein. Keinerlei Rost im Bereich der Schweißnähte.
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#43 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-22 18:02:31

Hallo,

eine Rahmenverlängerung ist keine Rahmenreparatur.

Bei einer Rahmenverlängerung sind erhöhte Biegemomente zu erwarten.
Daher werden die Ober- und Untergurte verstärkt.
Weil es das Problem in den Rahmenecken gibt, benutzt man Verstärkungswinkel, und keine Verstärkungsbleche.

Und bitte mal genau hinschauen.

Die Lotrechte Naht hat keinen aufgesetzten 'Flicken'.


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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#44 Beitrag von Willi Jung » 2017-10-22 18:07:24

Hallo Ingenieur,

dass man das nicht vergleichen kann - mag sein. Da kenn ich mich zu wenig aus. Ich dachte es hilft vielleicht.
Aber ein Flicken ist ganz sicher nicht auf der lotrechten Naht. (Hatte mich verlesen, schreibst du ja auch! Mit Flicken meinte ich nur die Eckverstärkungen).
Das Rahmenmaterial ist da nicht dicker als der Rest und von der Außenseite sieht man gar nichts - da ist die Schweißnaht sauber verschliffen.

Gruß
Willi
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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#45 Beitrag von Lowen » 2017-10-22 19:11:39

Moin Willi,
jo die Sache mit der Rahmenverlängerung habe ich auc schon erfahren :huh:

wg Fahrweise, ja ich fahr manchmal zügig :angel: aber ich achte schon auf den Wagen. Dirtroad/Gelände fahr ich vorsichtig, bin sogar ein sensibelchen und weine innerlich bei Schlägen aufs(unters) Hüsli. Aber mir ist es trotzdem - kennt jeder - schon das eine oder andere Mal passiert, dass man ein Schlagloch oder Welle zu spät gesehen hat und es etwas rummste - aber jetzt nie krasse dinger. Vor allem sind wir echt nciht viel auf wildem Untergrund gefahren. Und auf den Verschränkungstest vom Foto im Graben bin ich in Zeitlupe gefahren und wohl war mir natürlich trotzdem nicht (Ding ist, vorher wusste ich gar nicht wie weit er in dem Zustand zum FH verwindet, und da wir einen Durchgang planen war's interessant)

Ich zitiere auch nochmal John, vllt nicht ganz unwichtig in der ganzen Diskussion um die Ursache:
"Was ich in Algerien mit meinem "funker" gefahren bin war auch nicht eine "touristentour" , unsere freunde, ebenfals mit einem "funker" in Asien sicher auch nicht, aber risse im rahmen????"


ps: Dich, Willi, werde ich beizeiten nochmal anhaun wg Federlagerung, ich glaube D hattest mal damit geliebäugelt und bestimmt schon die möglichen Varianten in Kopf oder Skizze :idee:


ingenieur, ok das hört sich zu aufwendig an, alleine den Lack ab ist ja in der Realität nicht gut umzusetzen. danke für die Ausführung
LG

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#46 Beitrag von Zahor » 2017-10-22 20:17:08

Hallo!
Ich habe meinen Rahmen im vorigen Jahr verlängert. Anbei einige Fotos von der Arbeit und eine einfache Shelterlagerung, welche sich schon einige Jahre und ca. 60.000 Km bewährt hat.

https://www.zahor.at/stey-680-mf/umbau-shelter/

LG Zaza

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Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#47 Beitrag von bo » 2017-10-22 20:38:13

Hi,
Hier ein Video von meinem Steyr aus Saverne:

https://m.youtube.com/watch?v=ixkDSmA--dg

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#48 Beitrag von vario » 2017-10-22 21:07:14

franz_appa hat geschrieben:Hi
Besagte Fotos von mir finde ich nicht mehr :mad:
Guggstu hier: Saverne 2012

Uli
Hotelbett? Nein danke!

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#49 Beitrag von crappy » 2017-10-22 21:59:43

Anstatt das zu schweißen würde ich mir eher einen geeigneten Spender holen und Motor+Koffer umbauen. Den einen Riss hast du jetzt gesehen. Das muss aber nicht bedeuten das es der einzige ist. Das wär mir zu heikel mit Rahmenbruch irgendwo in der Pampa zu stehen.

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#50 Beitrag von JoSuPa » 2017-10-22 22:14:44

@ingenieur
anscheinend kennst du unsere CH-armee überhaupt nicht: am geld fehlt es NIE, auch die unbedeutenden sachen werden zu riesen-projekte aufgewertet damit sich möglichst viele von unseren beamten damit beschaeftigen können.
Sollte ein riss in einem fahrzeugrahmen entdeckt werden, wird mit 200% sicherheit nichts vertuscht um das fahrzeug zu verkaufen, im gegenteil, das besagte fahrzeug dürfte nie und nimmer verkauft werden, auch nicht verschenkt, sondern würde unter strenger beobachtung zum shredder gebracht damit ja nichts passieren kann. Wegen den paar tausend franken erlös wird unsere armee weder reicher noch ärmer.
Und was die herstellung des aufbaus betrifft: das karrosseriewerk Rizzi in Giubiasco beschaefftigte dazumal 350 angestellte nur für den bau von armee-aufbauten sowie omnibusse,also sicher die richtigen leute welche auch wussten wie , aber natürlich das wissenstand von 1968. Am geld, resp. sparen musste wohl noch nie jemand um einen auftrag von unserer armee auszuführen.
Diese informationen nur damit niemand denkt, "es wurde billig und laienhaft gebaut"
Gruss
John

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#51 Beitrag von Lowen » 2017-10-22 22:22:30

JoSuPa hat geschrieben: Diese informationen nur damit niemand denkt, "es wurde billig und laienhaft gebaut"
Gruss
John
ich habe Original-Rechnungen gesehen, da kostete 1970 so ein Funksteyr über 100.00 Franken soweit ich mich erinnere.

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#52 Beitrag von JoSuPa » 2017-10-22 22:39:33

solche habe ich auch noch, aber im Büro,nicht hier zu Hause.Schaue morgen mal nach, wahrscheinlich bist du richtig mit den 100 000, in den sechzigerjahren wohlverstanden!!!!
Aktuell werden unsere Bucher Duro`s welche mittlerweile seit circa 15jahren im einsatz sind wieder aufgefrischt, dazu wurde ein kredit freigesprochen von 250 000 sfr. Achtung: dieser betrag bezieht sich auf jeden einzelnen Duro, nicht etwa auf alle.
Jeder schüttelt den kopf und denkt :es ist zu teuer, aber ist ja nicht mein geld, also los, machen wir dass.
Als selbstaendig-erwerbenden wünscht man dann es mögen doch wieder schwierige zeiten kommen.....
John

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#53 Beitrag von Lowen » 2017-10-22 22:43:45

die sind ja so hässlich dass sie schon wieder schön sind

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#54 Beitrag von franz_appa » 2017-10-22 22:43:49

Lowen hat geschrieben:
@natte: wow ach so, das Foto is n steyr680? is ja krass.
Hi
Ja na klar ist das ein 680er - sonst hätte ich doch nicht Bo's Auto ins Spiel gebracht.


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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#55 Beitrag von franz_appa » 2017-10-22 22:46:16

vario hat geschrieben:
franz_appa hat geschrieben:Hi
Besagte Fotos von mir finde ich nicht mehr :mad:
Guggstu hier: Saverne 2012

Uli
:rock: :rock: :unwuerdig:
Daaanke !!
So kriege ich wenigstens einige Fotos wieder :D

Ja da waren wir immer 5 cm größer wenn wir zu Fuß vom Gelände kamen :ninja:

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Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#56 Beitrag von felix » 2017-10-23 1:35:59

Hallo Andreas,

es ist mir kaum etwas über den Riss bekannt und dass er von der Bohrung ausgeht ist nur eine Spekulation meinerseits. Aber wäre der untere Gurt stark betroffen würde ich erwarten, das der ganze Träger deutlich durchhängt bzw. vollständig versagt. Wäre eine reine Biegelast z.B. durch Überladung die Ursache, müsste der Untergurt und damit der gesamte Träger schon lange versagt haben.

Klar ist so eine Bohrung prädestiniert dafür, dass von der Kerbspannung ihrer Oberfläche ein Riss ausgeht. Aber dennoch ist wechselnde Zugspannung im Material erforderlich, um den Riss zu züchten - und genau die fehlt bei reiner Biegelast nah der neutralen Faser des Steges.

Daher muss an der Stelle eine unzulässige Belastung des Rahmens vorliegen, welche den Steg des Rahmens verformt bzw. gebeult hat. Eine ungeeignete Lagerung der Aufbauten ist hier nicht unwahrscheinlich, lässt sich mit nur ein paar Fotos aber nicht sicher sagen, unzulässig befestigte Tanks wären z.B. auch eine Möglichkeit.


Eine genaue Überprüfung des Rahmens halte ich für nicht Verhältnismäßig. Entweder der Fehler kann genau lokalisiert und abgestellt werden, dann ist der zu prüfende Bereich auch lokal und kann dort geprüft und Instand gesetzt werden. Ist der gesamte Rahmen ermüdet und weißt viele Risse auf, ist eine Reparatur nicht sinnvoll möglich und er muss komplett ersetzt werden.

MlG,
Felix

P.S. Die Fotos zeigen eine korrekt ausführe Rahmenverlängerung. Die eingeschweißten Knotenbleche ("Winkel") verdoppeln beinah das Flächenträgheitsmoment des Rahmens im Bereich der Schweißnähte. Die Annahme, sie dienen dazu, größere Biegemomente auf Grund des längeren Rahmens abfangen, ist jedoch falsch: dafür sind sie schlicht zu kurz. Solche Knotenbleche werden aber oft eingesetzt, um den Rahmen lokal zur Aufnahme von großen Punktlasten zu verstärken, ohne die Bauhöhe durch einen Zwischenrahmen zu erhöhen. Ein Beispiel sind Sattelplatten bei Sattelzugmaschinen, welche möglichst niedrig bauen sollen.
Ich würde es bei der Reparatur des Risses aber vorziehen, die Knotenbleche mit dem Steg des Rahmens zu verschrauben statt zu verschweißen, das erleichtert den Korrosionsschutz und ist bei einem (teil) gerüsteten Fahrzeug wahrscheinlich auch einfacher durchzuführen. Die Fotos geben den Eindruck, dass der Riss von der Bohrung ausgehend zum unteren Gurt des Trägers gewachsen ist, sollten im oberen Bereich des Rahmens keine Risse vorliegen, genügt es eventuell nur unten ein Knotenblech einzubauen.

Es sollte aber etwas Sorgfalt angewendet werden, um den Verlauf und das Ende des Risses korrekt zu erkennen. Wird dieser nicht vollständig entfernt, wird er erneut wachsen. Die Schweißnaht muss ein geeigneter Profi ausführen.

P.P.S: Ich war beruflich bereits in der Rahmen-Fertigung von zwei Deutschen, einem Schwedischen, einem Polnischen und einem chinesischen LKW-Hersteller und immer wurden die Rahmen mittels Stanzen oder Brennschneiden mit Löchern versehen, alles andere ist viel zu aufwändig. Bohren oder gar Reiben wird nicht angewendet. Daher würde ich hier schwer von einem gestanzten Loch ausgehen. Wahrscheinlich wurde der Rahmen mit zwei Durchläufen gestanzt (1. trennen/lochen, 2. aufstellen der Stege) Das passt zur Technologie der 60er Jahre und erklärt auch, dass ein Loch auf beiden Seiten vorhanden ist, obwohl es nur einseitig benötigen wird: es gibt nur ein Werkzeug für beide Träger. Das erklärt auch die Handwerklich durchgeführte Rahmenverlängerung: Das war immer noch günstiger, als ein weiterer Satz der enorm teuren Werkzeuge für einen längeren Rahmen.

Heute werden die Rahmen meist auf Profilstraßen aufgestellt, Löcher werden mittels CNC-Stanzen oder Laser bzw. Plasmabrennschneiden hinzugefügt. Damit lassen sich die Rahmen beliebiger Läge im Prinzip ohne Rüstaufwand in der Reihenfolge fertigen, wie die LKW von Band laufen und welche Optionen (z.B. Tanks ect.) bestellt wurden. Es entfallen fallen Rüst- Werkzeug sowie Lager- und Transportkosten, die Fertigungsstraße beginnt mit dem abwickeln des Coils. Manche Hersteller verwenden sogar immer die gleiche Rahemhöhe für alle Modelle und variieren nur die Blechstärke, dann muss lediglich das Coil gewechselt werden, um auf derselben Anlage statt schweren Sattelzugmaschinen leichte 7,5t zu produzieren.

Nur bei Rahmen mit nicht konstanter Profilhöhe (z.B. Fischbauchrahmen) drückt noch immer die 10.000t-Presse den Rahmen in Form, da Profilstraßen dafür nicht verwendet werden können.

Worauf will ich mit dem Exkurs zur Rahmenfertigung hinaus? Nun, die Qualität der Oberfläche der Bohrung lässt sich auch handwerklich problemlos erreichen, insbesondere wenn ab Werk Brennschneiden verwendet wurde. Genaues dazu findet sich in den Aufbaurichtlinien.

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#57 Beitrag von Ingenieur » 2017-10-23 3:04:50

Hallo,
felix hat geschrieben:Hallo Andreas,

es ist mir kaum etwas über den Riss bekannt und dass er von der Bohrung ausgeht ist nur eine Spekulation meinerseits.
Aber wäre der untere Gurt stark betroffen würde ich erwarten, das der ganze Träger deutlich durchhängt bzw. vollständig versagt.
Wäre eine reine Biegelast z.B. durch Überladung die Ursache,
müsste der Untergurt und damit der gesamte Träger schon lange versagt haben.
Spekulation - Ja.

Daher braucht es eine umfassende Diagnose.

Das orakeln über den Aufbau und dessen Befestigung reicht nicht.
Man muß viel früher anfangen.

Der Untergurt ist auch hin.
Da steht weiter oben, daß man durchschauen kann, wenn man den Rahmen hochhebt.
Also ein offener Keil.

Momentan hält nur noch der zweite Längsträger.
Den hat aber noch keiner untersucht.

Dazu kommen die weiteren Risse vor und hinter dem Federbock.

Daher meine Befürchtung, daß der Rahmen seine Lebensdauer aus Wechselbiegung erreicht hat.


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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#58 Beitrag von Reisender » 2017-10-23 9:20:15

Hallo

Was mich mal interessieren würde:

Was kostet denn die ULTRASCHALLUNTERSUCHUNG des Rahmens?

Einfach mal so als Hausnummer.
Wenn ich es richtig verstanden habe, müsste dafür aber auch das Fahrzeug abgerüstet sein und der Rahmen mehr oder weniger entlackt sein?

Gruß

Reisender

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#59 Beitrag von Tomduly » 2017-10-23 10:44:46

Moin!
Reisender hat geschrieben: Was kostet denn die ULTRASCHALLUNTERSUCHUNG des Rahmens?
Ist Dein Google kaputt?

Preisbeispiel Anbieter 1

Preisbeispiel Anbieter 2

Die Prüfkosten setzen sich üblicherweise aus dem Stundensatz für den Prüfer, dem Stundensatz des Geräts und den Fahrtkosten bei einem Einsatz außerhalb des Prüflabors zusammen.

In den beiden (wahllos gegoogelten) Beispielen kommst Du (netto ohne USt) auf rund 50 Euro pro Stunde für den Techniker + Fahrtkosten von etwa 1 Euro pro Kilometer. Wobei die Fahrzeit bei längerer Anfahrt üblicherweise zusätzlich als Arbeitszeit in Rechnung gestellt wird.

Wenn ein Ingenieur die Arbeit macht (oder hinterher die Messungen bewerten soll), beträgt der reine Personalstundensatz dann rd. 80-100 Euro. Oder mehr.

Grüsse
Tom

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Re: Rahmenbruch Steyr680 an mehreren Stellen

#60 Beitrag von Lowen » 2017-10-23 11:31:50

Moin.
Felix, ich sehe das auch so wie Du.
Wenn man -sicher- herausbekommt, dass nur die 3 Stellen gerissen sind, ist für mich Reparatur kein Problem, ich habe auch jmd der es professionell machen wird. Nur dass man das sicher herausfindet, ist nicht so wahrsceinlich, zumindest nicht ohne Freilegung und Entlackung!

Wenn nicht ganz klar - anderen Rahmen.
Die Vorstellung, dass man unterwegs weitere Risse bekommt oder zzt unsichtbare weiter reißen, ist nicht soo schön. Klar kann man theoretisc unterwegs dann auch reparieren lassen, aber dafür muss ich erstmal den Riß finden, bevor er andere Schäden verursacht (Koffer!) oder der Rahmen durchhängt oder sonstwas.
Dieser mittlere Riß ist ja schon recht groß und war unter dem Schmutz des LKW nicht sichtbar. Zumal er hinter dem Tank versteckt war (der übrigens regulär wie bei allen Schweizern aufgehängt ist/war). Wie soll ich das über Jahre in der weiten Welt sicher überprüfen?

Auch Ingenieur stimme ich zu: Man sollte versuchen, klarer einzukreisen was die Ursache ist - alltäglich ist es definitiv nicht, auch bei steifen Koffern.

Nichtsdestotrotz scheint es ja wirklich keine soo tolle Idee zu sein, bei größeren Touren auf eine zumindest einfache Federlagerung zu verzichten. Da werde ich mich also schlau machen müssen.

GRuß v

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