1017 Pritsche und Hilfsrahmen

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holger.ihle
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#31 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-20 20:57:48

Hallo Fabian,

das ist mal eine Beschreibung! :unwuerdig: das ist mir aber alles schon bekannt! Und das will ich auch gar nicht in Frage stellen!

Bei meiner (Dreipunkt-) Konstruktion liegt die vordere feste Traverse ca. 80 cm weiter vorne als die "Festlager" der BW Rautenkonstruktion. Alles was Ihr hier immer diskutiert steht für die Ausnutzung der technisch möglichen Gewichte. Dann würde ich auch einiges anders sehen. Aber wenn ich mit einem Fahrzeug, das für 12,2 to ausgelegt ist mit tatsächlichen 8,4 to unterwegs bin, dann trifft davon vieles nicht mehr zu. Auch sind die Schwerpunkte unserer Fahrzeuge i.d.R. (sehr) tief - oder zumindest nicht vergleichbar mit "Armee-Beladung". Wenn Du einen mit Ersatzteilen gefüllten FM2 (zulässige Nutzlast 5 to) auf der Pritsche eines 1017 stehen hast, ist die Fahrdynamik mit Sicherheit eine andere.

Ich möchte auch nicht eine Grundsatzdiskussion über 3-Punkt, 4-Punkt oder sonstwas vom Zaun brechen. Ich mag nur diese schwarz/weiß-Malerei nicht.

Also nach wie vor alles cool :smoking:

LG und schönen Abend,
Holger
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elmstop
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#32 Beitrag von elmstop » 2014-07-21 19:07:38

@Holger: volle Zustimmung!
@Fabian: Was sollen die Seitenhiebe ? Wenn Du mir was mitteilen willst gerne per PN.

Fabian192
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#33 Beitrag von Fabian192 » 2014-07-21 20:38:58

@Holger und Chris: Danke für die Blumen. :blush:

@Holger: Zum Thema Schwarz-Weiss-Malerei möchte ich noch mal Felix zitieren:
Nur moralische Entscheidungen sollten Demokratisch getroffen werden. Technische Entscheidungen trifft man nach Abwägung aller Vor- und Nachteile.
Du kannst natürlich Argumente suchen, warum ein Festlager vorne nicht soo schlimm ist. Da Du schon fertig gebaut hast, bleibt Dir ja auch kaum anderes übrig. :angel: Aber Neulingen muss man ehrlicherweise die beste Lösung empfehlen und die hab ich ja nun ausführlich dargelegt.

Deine Vergleiche passen auch nicht. Kaum ein Rüstsatz der BW nutzt die volle Zuladung aus und die Schwerpunkthöhen sind bei den meisten erstaunlich niedrig. Im Gegenteil ist die Schwerpunkthöhe eines Wohnaufbaus, gerne mit Schränken in den oberen Ecken, Solaranlage auf dem Dach etc. absolut vergleichbar, wenn nicht eher höher.
Und Dein Feder-Dämpfer-System an der HA würde bei 8,4t GG in Verbindung mit Festlagern hinten garantiert bestens arbeiten.

Ich will Dich hier gar nicht bekehren, sei halt vorsichtig auf Pisten, in kleinen Dünen und bei Ausweichaktionen.

@Elmstop: Ignore-Funktion noch nicht gefunden?

Beste Grüße, Fabian

PS: Sorry wenn ich hier vielleicht etwas überheblich klinge. Aber ich beschäftige mich seit Jahren professionell mit dem Thema. Ich weiß einfach, dass das was ich dazu schreibe richtig ist. :D Bei anderen Themen, besonders bei moralischen würde ich niemals so formulieren...

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elmstop
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#34 Beitrag von elmstop » 2014-07-21 21:01:36

@Fabian:
Du antwortest mehrfach auf Fragen die überhaupt nicht gestellt wurden. Nein, schlimmer noch, Du beharrst auch noch darauf Deine Weisheiten kund zu tun obwohl diese keiner wissen wollte.
Genau diese Diskussion über die verschiedenen Lagerungen wollte ich vermeiden. Um eben solchen Leuten wie Dir keine Plattform zu geben.
Etwas überheblich ?

Du solltest Dir schnellstens Hilfe holen.
Und nein, leider gibt es hier keinen Ignore Knopf.
Also falls Du noch was zum Thema beizutragen hast bleib sachlich und beim Thema.

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#35 Beitrag von joe`s mercur » 2014-07-21 21:09:16

Danke Fabian für deine Ausführung, auch wenn der Themenstarter es hier nicht haben möchte.
Gruss Thomas
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#36 Beitrag von OliverM » 2014-07-21 23:18:16

elmstop hat geschrieben:@Fabian:
, Du beharrst auch noch darauf Deine Weisheiten kund zu tun obwohl diese keiner wissen wollte.
.
Ich schon , danke dafür Fabian.
elmstop hat geschrieben:
Du solltest Dir schnellstens Hilfe holen.

Also falls Du noch was zum Thema beizutragen hast bleib sachlich und beim Thema.
Das, mein lieber elmshopp,oder so, möchte ich dir dringend ans Herz legen. Wahrscheinlich ist sogar der Einsatz von Medikamenten nötig um schlimmeres zu verhindern.

In dem Sinne

Grüße

Oliver
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#37 Beitrag von tauchteddy » 2014-07-21 23:56:27

Darauf
elmstop hat geschrieben:Und nein, leider gibt es hier keinen Ignore Knopf.
kann man nicht oft genug hinweisen ...
Zuckerbrot ist aus.

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#38 Beitrag von Wilmaaa » 2014-07-22 6:40:50

Gäbe es Medikamente, die gegen Unhöflichkeit helfen, müsste man diese so manchem verschreiben. :cold:

Bleibt doch bitte sachlich! Sich gegenseitig Unverständnis oder gar mangelnde Gesundheit vorzuwerfen, bringt technische Fragen nicht weiter.

Nein, es gibt hier keinen Ignore-Button, und wir planen auch keinen einzuführen.

Es gibt hier jedoch die Freiheit für jeden Nutzer, sich in einen bestehenden Thread einzuklinken und sich daran zu beteiligen. Ein Recht des Fragestellers, nur das zu lesen, was ihm gefällt, gibt es in einem Forum nicht und ist auch nur schwer zu bewerkstelligen. Gleichzeitig darf sich aber jeder aussuchen, wem er glauben mag, was er glauben mag und was er aus den getätigten Aussagen für sich mitnimmt.

Das Thema an sich ist ja durchaus spannend, aus technischer Sicht. Es wäre also höchst angenehm, nicht nur für die Moderatoren, wenn Ihr hier zu einem gepflegteren Umgangston und zur technischen Diskussion zurückfinden könntet.
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#39 Beitrag von Ulf H » 2014-07-22 8:25:56

... ist schon mal jemand auf einer Piste so einem "Weichschwanz-LKW" (also mit 3-Punktlagerung mit Loslager hinten) hinterhergefahren? ... ich kann mir gut vorstellen, dass man vorne lange recht wenig merkt, wenn die Hinterachse da unterm Koffer tobt ...

Gruss Ulf
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#40 Beitrag von tonnar » 2014-07-22 9:10:53

@elmstop:
Hallo Peter,
Deine Frage nach der Entfernung des Stabis und den damit verbundenen Nachteilen wurde ja schon ausreichend beantwortet. Da du ja selbst schreibst, dass du nicht die Erfahrung und das Können für schweres Gelände besitzt, würde ich den Fokus eher auf Fahrstabilität auf der Straße richten und genau dafür sind die Stabis ja da.
Weiterhin werfe ich mal die Frage auf, ob nicht eine simple Federlagerung für deine Bedürfnisse ausreichend ist!? Diese ist wesentlich einfacher (und günstiger) zu bauen und wird von sehr vielen hier im Forum auch in mittelschwerem Gelände erfolgreich gefahren. Aber bitte auch hier das Festlager nach hinten!!!

Und bitte beruhige dich etwas im Hinblick auf die Zeilen von Fabian! Was er geschrieben hat ist absolut korrekt und ich habe das so gelesen, dass er dich vor grobem Unfug warnen wollte. Sein technisches Know-How scheint doch etwas fundierter zu sein als das deine, da du nicht einmal wusstest, was ein Stabi ist (Bitte nicht falsch verstehen! Ich weiß auch vieles nicht aber lerne hier ständig dazu.)
Das einzige, was ich Fabians professionellen Ausführungen zur Position des Festlagers hinzufügen möchte, sind diese wohlbekannten Fotos von Felix' Laster im Gelände. Jetzt stell dir mal bildlich vor was passiert, wenn der Koffer nicht als "Ausgleichgewicht" fest über der Hinterachse gelagert wäre, sondern der Vorderachse + Hütte folgen würde: Schon beim Einfahren in den Graben würde die komplette Fuhre auf die Seite kippen!

Gruß...

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Thomas W.
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#41 Beitrag von Thomas W. » 2014-07-22 10:31:33

Hi Fabian,

möchte hier mal meinen Respekt dafür ausdrücken das du Angsichts vom massiver Beratungsresistenz die Geduld aufbringst das Thema so auf den Punkt zu bringen. Danke dafür von mir. Das Zitat von Felix fällt auch in die Kategorie " you made my day".....

@ Themenstarter:

Du bekommst hier innerhalb einer Diskussion Know How vermittelt das andere Leute langwierig und teilweise auch teuer erarbeitet haben,
ein bißchen Respekt davor wär wohl angebracht....
Den Ton den du hier anschlägst können sich Leute erlauben die schon 5 Autos gebaut haben die dann auch gefahren sind...
Komischerweise haben genau diese Leute selten das Bedürfniß sich wie ein Terrier zu benehmen der sein Futter nicht kriegt.

Zum Thema:

Stabi ja/nein kann hier nicht allemein beantwortet werden.
Festlager vom Koffer gehört nach hinten. :lol:
3 Punkt Lagerung ist Imho völlig überbewertet, eine einfache Federlagerung ist in 98% der Fälle die beste Lösung.

Alles nur meine persöhnlich Meinung und kann auch diskutiert werden :joke:


Grüße

Thomas
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Ulf H
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#42 Beitrag von Ulf H » 2014-07-22 10:40:25

@holger.ihle: gibts mal Fotos vom jetzigen Zustand / der aktuellen Lagerung ...

@all ... stimmt auffällig, Federlagerung reicht vollkommen ... besonders bei einem Shelter, der ja selbst schon recht stabil ist und einige Kräfte aus der Lagerung verkraften kann ...

Gruss Ulf
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#43 Beitrag von burkhard » 2014-07-22 11:49:21

Ulf H hat geschrieben:@holger.ihle: gibts mal Fotos vom jetzigen Zustand / der aktuellen Lagerung ...
Ja die gibt es. Holger hatte sie in seinem "Ausbau Zeppelin Shelter II" Beitrag eingestellt.

@Holger: Bei allem Respekt, den gezeigten Verwindungstest finde ich wenig aussagekräftig. Dazu ist die Stufe (geschätzte 30, maximal 40 cm) einfach viel zu niedrig. Mindestens 80 cm sollten es bei so einem Test schon sein.

Gruß
Burkhard

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#44 Beitrag von Ulf H » 2014-07-22 12:05:57

... sehe ich das richtig, dass die hintere Kofferlagerung auf die Anhängerkupplung bzw. deren Anbauplatz zugreift ? ...

... dass das statisch wunderbar passt glaube ich gleich, da brauchts auch keine 80 cm Verwindung ... Verwindung kann eine Dreipunktlagerung gut, egal wie herum diese montiert ist ... ruhiges Fahren auf schlechter Wegstrecke, da hat manche Dreipunktlagerung Schwachstellen ... ich kenne etliche, die erst mit massiven Dämpfern zu beruhigen waren ... Loslager hinten macht das alles nur noch schlimmer ...

Gruss Ulf
Zuletzt geändert von Ulf H am 2014-07-23 10:23:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#45 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-23 10:21:56

Moin,

ich habe nix dagegen meine Lagerung zu diskutieren, aber vielleicht sollten wir das nicht in diesem Trööt machen?

@Ulf
Jepp, habe die Aufhängung der AHK genutzt. Da bin ich exakt im Drehpunkt der Verwindungen des Fahrgestelles.

@Burkhard
das war ja auch nur ein erster zaghafter Test. Da geht mehr! Aber das waren schon deutlich mehr als 40 cm. Wenn ich das nächste mal an der Ecke vorbeikomme, messe ich das mal nach.

LG, Holger
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#46 Beitrag von Ulf H » 2014-07-23 10:45:37

holger.ihle hat geschrieben:... ich habe nix dagegen meine Lagerung zu diskutieren, aber vielleicht sollten wir das nicht in diesem Trööt machen? ...
... wundert mich, dass das in Deinem langen Ausbauvorstellungströöt noch nicht ausführlichst passiert ist ...

... wenn ich das Bild von Felix 170-er in Maximalverschränkung angucke und sehe, dass Vorder- und Hinterteil der jeweiligen Achse folgen, dann gefällt mir das sehr gut ...

... bei Dir hängt das ganze Auto an der Vorderachse und wird in Verschränkungssituationen deutlich schneller kippen ... schon den Anblick der "frei pendelnden" Achse finde ich "schräg" ...

Gruss Ulf
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#47 Beitrag von burkhard » 2014-07-23 10:56:58

Das ist ein Verschränkungstest. Im Begleittext steht 92 cm.

Gruß
Burkhard

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#48 Beitrag von burkhard » 2014-07-23 11:14:46

OliverM hat geschrieben:[......... oder hat schon mal jemand eine Federlagerung gesehen, die die Federn hinten hat ?
Frank alias Gremlin hat das gemacht und in seinen Hilfsrahmen-Beitrag vorgestellt.

Seinem Avantar nach zu urteilen hat er inzwischen einen Aufbau drauf und ist damit schon auf reisen gewesen. Vielleicht äußert er sich mal dazu und ob er damit zufrieden ist bzw. es so nochmal bauen würde.

Gruß
Burkhard

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#49 Beitrag von Ulf H » 2014-07-23 11:29:18

... die Antwort gibt er ein paar Beiträge weiter im selben Trööt selbst ... Umbau auf Festlager hinten ... und so war er dann auch erfolgreich unterwegs ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#50 Beitrag von burkhard » 2014-07-23 13:45:53

Stimmt. Der direkte Vergleich der Bilder vor und nach dem Umbau Festlager vorne/hinten unter sonst gleichen Bedingingen (gleiches Fahrzeug, gleicher Erdhügel, etwa gleiche Perspektive) ist ganz interessant.

Festlager vorne:
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Festlager hinten:
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#51 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-23 15:54:52

Also Jungs,

das mit dem Umfallen bei Schräglage wollen wir uns mal etwas näher anschauen! Lasst uns mal ein bisschen Mathematik betreiben! Holt Euch Chips und Bier, es könnte etwas länger dauern :joke:

Es hat ja wohl keiner Einwände dagegen einen FM2 auf die BW-Pritsche zu stellen - oder sehe ich das falsch? Das wäre also eine technisch saubere Lösung. :smoking:

Die BW Pritsche ist ungefähr in der Mitte "fest" mit dem Fahrzeugrahmen verbunden - das ist die Stelle, wo die seitlichen Bewegungen in den Rahmen eingeleitet werden. Ich denke darauf können wir uns einigen, auch wenn die BW-Pritsche eine Rautenlagerung hat und ich eine Dreipunktlagerung habe.

Mein festes Lager (vorne) ist knapp 800 mm weiter vorne als das Festlager der BW-Pritsche. Wenn wir mal unterstellen, dass sich der Rahmen eines 1017 über die gesamte Länge um 250 mm verdreht (jeweils rechts nach oben, links nach unten oder umgekehrt), dann sind das auf die 800 mm umgerechnet etwa 30 mm, die sich mein Koffer weiter "verdreht" als bei der BW-Rautenlagerung - gemessen an der Kante des Fahrzeugrahmens.

Jetzt rechnen wir mal weiter:
* der Schwerpunkt meines leeren Shelters (Höhe ca. 2000 mm, Unterkante 1260 mm, Leergewicht 1 to) liegt in ~ 2260 mm Höhe
* meine Traversen wiegen mit allen Schrauben ca. 200 kg und deren Schwerpunkt liegt irgendwo bei ~1200 mm
* meine Einbauten und Ladung haben ~ 2.2 to inkl. aller Staukästen, die unter dem Shelter hängen, deren Schwerpunkt schätz ich mal auf ~2000 mm (wobei das sehr konservativ ist, die schweren Sachen sind alle unten)
* der Gesamtschwerpunkt des Aufbaus (!!!!) liegt also bei 2029 mm - kann man über die Hebelwirkungen (Momentberechnung) ausrechnen

der Schwerpunkt eines 1017 Fahrgestells liegt laut Pirx bei 825 mm - mein 1017 hatte leer 5 to
* dann liegt der Gesamtschwerpunkt meines Fahrzeuges bei 1313 mm über Boden! das ist ganz knapp über der Unterkante unseres FM2, die liegt bei 1260 mm
* das ist weit von den 1680 mm entfernt, ab denen man (auch laut Pirx) die Stabis ausbauen kann

Wir Theoretisieren weiter: der Drehpunkt des Rahmens liegt in 900 mm Höhe, der Rahmen hat eine Breite von 900 mm. Wenn sich der Rahmen an der Außenkante um 30 mm mehr bewegt (bezogen auf die Positionen der Aufnahmen), dann bewegt sich mein Schwerpunkt des Aufbaus (der etwa rechnerisch 413 mm höher liegt) um ca. 25 mm seitlich. Der Gesamtschwerpunkt des Fahrzeuges bewegt sich ca. 12 mm seitlich

Was ich jetzt hier nicht eingerechnet habe ist, dass mein FM2 ca. 80 mm tiefer sitzt, weil meine Lagerung flacher baut, das ist dann wieder zu meinen Gunsten. Überhaupt will ich nicht um ein paar mm feilschen, es geht mal um eine Größenordnung.

Wenn ich im Gelände fahre und in Schräglage komme und 12 mm Schwerpunktverschiebung "kriegsentscheidend" sind, dann fahre ich am absoluten Limit. :ohmy: Das muss jedem klar sein. Es ist also nicht so, dass mein Auto bei 20° Schräglage umfällt, wenn ein 1017 mit FM2 auf der Pritsche noch bei 30° problemlos fährt. 12 mm Schwerpunktverschiebung (in 1313 mm Höhe) entspricht etwa 0,5° mehr Schräglage !!!!!!! :p

Ich hoffe ich konnte MEINE Gedanken halbwegs verständlich rüberbringen - ich musste auch mehrere Anläufe machen!

Wir fahren diese Konstruktion jetzt seit 2 Jahren und sind damit ca. 10.000 km gefahren, wir sind dabei auch Offroad gefahren und haben noch kein einziges Problem gehabt.

LG, Holger
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#52 Beitrag von tonnar » 2014-07-23 16:27:47

Hallo Holger,
sicherlich werden sich noch die Profis zu deinen Zeilen äußern, daher von mir nur soviel:
holger.ihle hat geschrieben:Wenn wir mal unterstellen, dass sich der Rahmen eines 1017 über die gesamte Länge um 250 mm verdreht
Das halte ich für viel zu wenig. Beim Verschränkungstest mit geringer Beladung arbeiten die Blattfedern so gut wie überhaupt nicht, also kommt alles aus der Rahmenverwindung. Da sind aber weit mehr als 250mm möglich.
Weiterhin hinkt dein Vergleich zwischen Rauten- und Dreipunktlagerung.
holger.ihle hat geschrieben:dann sind das auf die 800 mm umgerechnet etwa 30 mm, die sich mein Koffer weiter "verdreht" als bei der BW-Rautenlagerung - gemessen an der Kante des Fahrzeugrahmens
Bei der 4-Punkt-/Rautenlagerung hast du zwei Wippen, die dafür sorgen, dass sich die Fuhre deutlich weniger (halb so viel) "verdreht" als bei der 3-Punkt.

Gruß...

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#53 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-23 17:33:14

Hallo tonnar,

da muss ich Dir leider widersprechen. Eine "Verwindung" um 250 mm auf die Rahmenlänge bedeutet, dass der Rahmen um ~34° gedreht wird. Bedenke bitte, dass der Rahmen nur 900 mm breit ist, da sind 250 mm Auslenkung schon eine Menge!

Gehen wir davon aus, dass der Rahmen diese Verschränkung über eine Länge von 6000 mm hat, der Radstand eines 1017 aber 3600 mm ist. Daraus folgt, dass sich der Rahmen zwischen den Achsen um 150 mm verschränkt. Nehmen wir weiter an, dass die Achsen FEST (OHNE Federung) mit dem Rahmen verbunden seien, dann ergäbe das bei einer Spurbreite von 2300 eine Verschränkung von fast 800 mm an einem Rad (vorausgesetzt, eine Achse steht fest auf dem Boden und die andere wird einseitig angehoben). Aber selbst ein leeres 1017A Fahrgestell hat 5 to und die Federung arbeitet dabei. Also ist die Verschränkung deutlich größer als diese 800 mm. Und auf dem Bild weiter oben wurden die 920 mm des 12M18 ja als vorbildlich dargestellt.

Und dann nochmal zum Punkt Vergleich Raute mit Dreipunkt:
Eine Rautenlagerung kann man auch als zwei aneinandergebaute Dreipunktlagerungen sehen. Sinn ist, die Bewegungen zu Minimieren. Alles klar. Aber was die Mechanik angeht, hat eine Rautenlagerung ein Festlager in der Mitte und eine Dreipunktlagerung das Festlager vorne oder hinten. Deswegen lassen sich Raute und Dreipunkt schon vergleichen. Denke Dir mal bei der Raute die vordere Wippe weg. Das funktioniert nachwievor und dann hast Du aber plötzlich eine Dreipunktlagerung. Die Kräfte sind identisch, die an diesen Stellen aufgenommen werden. Das Festlager der Raute wie auch das Festlager einer Dreipunktlagerung leiten die Kräfte der Wankbewegung ins Fahrgestell. An dieser Stelle ist der Abstand zwischen Aufbau und Fahrgestellt IMMER gleich. Und diese Stelle ist fürs Kippen durch Schwerpunktverlagerung verantwortlich.

LG, Holger
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#54 Beitrag von Gremlin » 2014-07-23 19:53:10

burkhard hat geschrieben:Stimmt. Der direkte Vergleich der Bilder vor und nach dem Umbau Festlager vorne/hinten unter sonst gleichen Bedingingen (gleiches Fahrzeug, gleicher Erdhügel, etwa gleiche Perspektive) ist ganz interessant.

Festlager vorne:
Bild

Festlager hinten:
Bild

Hallo,
tja was man nicht so alles baut, was absolut keinen Wert hat :mad:
nach dem ersten Test bin ich einige male mit leichtem Schwung auf den ca. 1m hohen Hügel gefahren und habe mir danach die Video Aufzeichnung angesehen. Habe mir dann vorgestellt wie die ca 2to Shelter schön mit Schwung hinterherkommen, und habe den Mist den ich da gebaut habe sofort geändert. Was sich mittlerweile bei einigen Reisen bewährt hat. Mit der jetzigen Konstruktion, Festlager hinten, kann man Dünen von 2m Höhe problemlos diagonal fahren. :eek: Ok muß man sich erst mal dran gewöhnen, aber geht super. Mit Festlager vorne hätte ich den Deutz bestimmt 10 mal weggeschmissen.
Gruß Frank
"der glücklich ist das man dumme Pläne schmieden kann, aber auch umschmeißen." :rock:
Ich sage meinem Cheffe immer wieder,
"Schick mich doch in die Wüste."
und was ist, er machts nicht

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#55 Beitrag von burkhard » 2014-07-24 11:01:58

Manch einer erinnert sich an das Boxberg-Video von snoops. Es zeigt, dass sich ein Aufbau wie ein nasser Hund schütteln kann. Da sich aber das Fahrerhaus und der Aufbau immer gegenläufig schütteln kippt nichts.

Leider habe ich kein vergleichbares Video mit Wippe hinten gefunden. Vielleicht ist das allwissende Forum bei der Suche etwas erfolgreicher.

Gruß
Burkhard


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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#56 Beitrag von Ulf H » 2014-07-24 11:11:53

... soweit ich weiss, wurden auch dort, also bei Snoopsns Schüttelhund Dämpfer nachgerüstet ...

... Weichschwanz-LKW (also Loslager hinten) sind deutlich seltener, ich wüsste jetzt auch von keinem entsprechenden Video ...
... direkter Vergleich wäre sicher mal sehr aufschlussreich ... hinten-fest-1017-er gibs ja hier mehrere ... also wann und wo? ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#57 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-24 12:24:56

Beim nächsten Treffen fahren wir Vergleichstests - versprochen :smoking:

LG, Holger
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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#58 Beitrag von Prickel » 2014-07-27 12:22:40

Hallo,
Wippe in der Mitte, hinten nur eine mittige Abstützung, Festlager vorn, 2 Luftbälge um die Fuhre bei Straßenfahrt steifer zu machen...
Man beachte den Unterschied zwischen Unterfahrschutz am Rahmen und dem Koffer.
Video:
https://www.youtube.com/watch?v=V7RuUXL4-XU
VG Tom
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(Bob Dylan)

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(John im HMVF, historic military vehicle forum)

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#59 Beitrag von Fabian192 » 2014-07-27 23:07:39

@Holger: Hat jetzt etwas gedauert, aber ich wollte noch mal auf Deine theoretischen Ausführungen eingehen. Deine Rechnungen sind sicher richtig, aber die Grundannahme passt nicht. Denn Du gehst davon aus, das der Rahmen sich unabhängig von der Position der Festlager gleich verwindet. Oder bildlich gesprochen: Du rechnest, als ob der tordierte Rahmen starr im Raum stehen würde und nur der Koffer (und dessen Schwerpunkt) sich abhängig von der Festlagerposition unterschiedlich weit neigt.
Aber der Rahmen verhält sich je nach Festlagerposition in der gleichen Fahrsituation unterschiedlich. Z.b. bei diagonaler Einfahrt in einen Graben folgen bei Loslager über der HA das FHS und der Aufbau unmittelbar dem in den Graben fahrenden Vorderrad. Der Schwerpunkt von FHS und Aufbau schwenkt Richtung Graben. Da der Rahmen hinten unter dem Aufbau wegdrehen kann, verwindet der Rahmen in diesem Fall erst gar nicht (bzw. wenig), sondern entlastet statt dessen auch noch das diagonal gegenüberliegende Hinterrad.
Sitzt das Festlager aber auf der HA, so kann das Aufbaugewicht ein Torsionsmoment des Rahmens abstützen und dieser verwindet sich. Der Schwerpunkt des Aufbaus verändert sich (relativ zur xy-Ebene des Geländes) in diesem Fall deutlich weniger als oben.

Ich denke, das ganze lässt sich nicht "von Hand" rechnen (zumindest kann ich das nicht). Vielleicht hat ja im kommenden Winter mal jemand im Forum Lust, ein Matlab-Simulink Modell von nem LKW mit Radfederung, Rahmentorsion und den verschiedenen Aufbaulagerungstypen zu erstellen. :D

Beste Grüße, Fabian

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Re: 1017 Pritsche und Hilfsrahmen

#60 Beitrag von holger.ihle » 2014-07-28 12:11:39

@Fabian,

ich vergleiche NICHT "Dreipunktlagerung mit Festlager hinten" mit "meiner Lagerung", ich vergleiche immer mit einer "Rautenlagerung" und da liegen die Festlager in der Mitte nicht weit auseinander zu meiner.

Aber das würde ich gerne mal bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier am Lagerfeuer auf einem Offroadgelände diskutieren/erfahren :smoking: Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit!

Und weil ich so gerne (theoretisch) rechne :ninja: : bei einer unterstellten Spurbreite von 2300 mm (Außenkante Reifen, da der LKW ja da drüber kippt) und einer Schwerpunkthöhe von 1400 mm kippt ein LKW (ganz grob gerechnet) bei 40° Schräglage. Ich möchte diese Grenze nicht fahrend im Gelände ausnutzen. Aus Erfahrung weiß ich, dass schon 20° im Geländewagen bei vielen Beifahrern ein extrem flaues Gefühl verursachen. Man muss sowieso mit Verwindung des Rahmens, Elastizität der Reifen, Dynamik etc. sich von dieser Grenze fernhalten - das ist sowieso klar.

LG, Holger
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