Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
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Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Moin,
ich suche nach einer vernünftigen, lebensmittelrechtlich einwandfreien und nicht überteuerten Lösung, den Füllstand meines Trinkwassertanks im Shelter messen zu können.
Der Tank fasst 100l und ist ein längs in Fahrtrichtung stehender PE-Tank ca. 80 lang x 65 hoch x 20 cm breit, der von oben befüllt, entleert und gereinigt wird.
Neben o.g. Anforderungen will ich
- keine potenziellen Leckstellen durch Bohrungen an Boden und Seitenwänden
- keine im Wasser hängenden Metallkontakte (Messung nach Leitfähigkeitsprinzip oder in-vitro Kapazitätsmessung)
- keine Tankgeberkonstruktionen aus dem Kraftstoffbereich (trinkwassergeeignet?)
- kein Schauglas oder "Schauschlauch" (wg. Auslaufgefahr)
Es reicht, wenn ich den Tankinhalt auf Knopfdruck bei stehendem Fahrzeug abrufen kann. Wünschenswert wäre eine Abstufung in 10% Schritten. Eine "voll/halbvoll/leer"-Anzeige kann ich mit zwei Schwimmerschaltern realisieren, das ist mir aber zu ungenau.
Die üblichen Lösungen von Votronic, Reimo, SVB & Co. erfüllen diese Anforderungen nicht (oder sind gleich gar nicht für Frischwassertanks beworben, sondern nur für Abwassertanks).
Wie habt ihr das gelöst?
Bei Plastiktanks müsste doch z.B. eine kapazitive Messung von Aussen möglich sein (zwei senkrechte Elektroden dicht nebeneinander senkrecht an die Tankwand geklebt, bilden einen Kondensator, dessen Kapazität sich mit dem Füllstand des Wassers ändert, Kapazität messen und auf entsprechende Füllhöhe eichen, fertisch). Zum selber basteln fehlt mir grad der Nerv - gibts da nicht fertige Lösungen?
Ein anderer Ansatz, den ich mal bei nem Benzintankhersteller gesehen hab, ist eine kleine elektrische Luftpumpe mit einem Drucksensor. Man pumpt nun den Luftraum im Tank auf einen definierten leichten Überdruck auf (z.B. + 100mbar) und misst die Zeit, die die Pumpe bis zum Erreichen des Abschaltdrucks braucht. Grösseres Luftvolumen überm Wasserspiegel führt zu längerer Pumpzeit, kleineres zu kürzerer. Kann man dann direkt auf das Luftvolumen schliessen, daraus lässt sich bei gegebenem Tankvolumen die Flüssigkeitsmenge im Tank errechnen. Hat (bei den Kraftstofftankbauern) den Charme, dass es für beliebige Tankformen (die PKW-Tanks haben heute alle "Colani-Design") funktioniert. Nachteil ist, dass man den atmosphärischen schwankenden Luftdruck kompensieren muss und die temperaturbedingte Ausdehnung der Flüssigkeit ebenfalls. Bastelarbeit oder gibts da was zu kaufen?
Grüsse
Tom
ich suche nach einer vernünftigen, lebensmittelrechtlich einwandfreien und nicht überteuerten Lösung, den Füllstand meines Trinkwassertanks im Shelter messen zu können.
Der Tank fasst 100l und ist ein längs in Fahrtrichtung stehender PE-Tank ca. 80 lang x 65 hoch x 20 cm breit, der von oben befüllt, entleert und gereinigt wird.
Neben o.g. Anforderungen will ich
- keine potenziellen Leckstellen durch Bohrungen an Boden und Seitenwänden
- keine im Wasser hängenden Metallkontakte (Messung nach Leitfähigkeitsprinzip oder in-vitro Kapazitätsmessung)
- keine Tankgeberkonstruktionen aus dem Kraftstoffbereich (trinkwassergeeignet?)
- kein Schauglas oder "Schauschlauch" (wg. Auslaufgefahr)
Es reicht, wenn ich den Tankinhalt auf Knopfdruck bei stehendem Fahrzeug abrufen kann. Wünschenswert wäre eine Abstufung in 10% Schritten. Eine "voll/halbvoll/leer"-Anzeige kann ich mit zwei Schwimmerschaltern realisieren, das ist mir aber zu ungenau.
Die üblichen Lösungen von Votronic, Reimo, SVB & Co. erfüllen diese Anforderungen nicht (oder sind gleich gar nicht für Frischwassertanks beworben, sondern nur für Abwassertanks).
Wie habt ihr das gelöst?
Bei Plastiktanks müsste doch z.B. eine kapazitive Messung von Aussen möglich sein (zwei senkrechte Elektroden dicht nebeneinander senkrecht an die Tankwand geklebt, bilden einen Kondensator, dessen Kapazität sich mit dem Füllstand des Wassers ändert, Kapazität messen und auf entsprechende Füllhöhe eichen, fertisch). Zum selber basteln fehlt mir grad der Nerv - gibts da nicht fertige Lösungen?
Ein anderer Ansatz, den ich mal bei nem Benzintankhersteller gesehen hab, ist eine kleine elektrische Luftpumpe mit einem Drucksensor. Man pumpt nun den Luftraum im Tank auf einen definierten leichten Überdruck auf (z.B. + 100mbar) und misst die Zeit, die die Pumpe bis zum Erreichen des Abschaltdrucks braucht. Grösseres Luftvolumen überm Wasserspiegel führt zu längerer Pumpzeit, kleineres zu kürzerer. Kann man dann direkt auf das Luftvolumen schliessen, daraus lässt sich bei gegebenem Tankvolumen die Flüssigkeitsmenge im Tank errechnen. Hat (bei den Kraftstofftankbauern) den Charme, dass es für beliebige Tankformen (die PKW-Tanks haben heute alle "Colani-Design") funktioniert. Nachteil ist, dass man den atmosphärischen schwankenden Luftdruck kompensieren muss und die temperaturbedingte Ausdehnung der Flüssigkeit ebenfalls. Bastelarbeit oder gibts da was zu kaufen?
Grüsse
Tom
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hi Tom,
die Methode, mit der Taschenlampe von oben in den Tank reinzuleuchten und nachzuschauen ist Dir sicher zu trivial?
Aber sie berücksichtigt deine Anforderungen 100%ig
....
die Methode, mit der Taschenlampe von oben in den Tank reinzuleuchten und nachzuschauen ist Dir sicher zu trivial?


Gruß aus dem Maasland
Mike
Mike
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hi Tom,
ich habe eine Sonde von Votronic mit 5 Metallstäben im tank nun schon seit 6 Jahren. Ich nutze Micropurforte und habe mit der Anzeige / Sonde keine Probleme!
Alternativ gibt es von Philippi Füllstandsgeber mit Ultraschll und auch Durchflussmesser. Aber diese werden nicht so in Dein Anspruch "soll nicht überteuert sein" passen!
Grüße Chris
ich habe eine Sonde von Votronic mit 5 Metallstäben im tank nun schon seit 6 Jahren. Ich nutze Micropurforte und habe mit der Anzeige / Sonde keine Probleme!
Alternativ gibt es von Philippi Füllstandsgeber mit Ultraschll und auch Durchflussmesser. Aber diese werden nicht so in Dein Anspruch "soll nicht überteuert sein" passen!
Grüße Chris
Die echten Abenteuer sind nicht im Kopf, sie sind da draußen!
Ve-ge'ta-ri-er <[ve-] m.; s-, -> Bed. i.d. Sprache der Indianer, schlechter Jäger
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- panzerknacker32
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hi Tom,
wenn Du in den Tank von oben ein Steigrohr anbringen könntest, das bis zum Boden reicht, dann kannst Du die Füllhöhe auch mit Hilfe einer Luftpumpe und eines Druckmessgerätes bestimmen.
Es gibt so was fertig für die Füllhöhe von Öltanks - das it ein Messgerät mit eine Kolbenpumpe, die den Druck erzeugt, angezeigt wird der Druck am Messgerät, den die Luft braucht um unten am Steigrohr auszutreten, der benötigte Druck ist proportional zur Füllhöhe, dabei entspricht 0,1 bar 1m.
Bei uns im Auto schaltet sich eine kleine Luftpumpe immer mit an, wenn die Druckwasserpumpe läuft, als Anzeige dient ein Druckmesser mit 40mBar. Das Ganze geht seit Jahren völlig Problemlos, die Füllhöhe sehe ich auf den cm genau.
Achja kleine Luftpumpen gibt es bei den Blutdruckmessgeräten für zu Hause, im Prinzip kannst Du so ein Gerät gleich benutzen, die Anzeige muss halt dann auf dein Tank kalibriert werden, da beim Blutdruck ja mm Quecksilbersäule angeteigt werden.
Christian
wenn Du in den Tank von oben ein Steigrohr anbringen könntest, das bis zum Boden reicht, dann kannst Du die Füllhöhe auch mit Hilfe einer Luftpumpe und eines Druckmessgerätes bestimmen.
Es gibt so was fertig für die Füllhöhe von Öltanks - das it ein Messgerät mit eine Kolbenpumpe, die den Druck erzeugt, angezeigt wird der Druck am Messgerät, den die Luft braucht um unten am Steigrohr auszutreten, der benötigte Druck ist proportional zur Füllhöhe, dabei entspricht 0,1 bar 1m.
Bei uns im Auto schaltet sich eine kleine Luftpumpe immer mit an, wenn die Druckwasserpumpe läuft, als Anzeige dient ein Druckmesser mit 40mBar. Das Ganze geht seit Jahren völlig Problemlos, die Füllhöhe sehe ich auf den cm genau.
Achja kleine Luftpumpen gibt es bei den Blutdruckmessgeräten für zu Hause, im Prinzip kannst Du so ein Gerät gleich benutzen, die Anzeige muss halt dann auf dein Tank kalibriert werden, da beim Blutdruck ja mm Quecksilbersäule angeteigt werden.
Christian
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
@Panzerknacker
dem Inschenör ist nix zu schwör, gell?
dem Inschenör ist nix zu schwör, gell?

Gruß Peter
- panzerknacker32
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo Tom,
das Suchwort wäre Pneumatische-Fullstandsanzeige
@Peter: ist doch ganz einfach
das Suchwort wäre Pneumatische-Fullstandsanzeige
@Peter: ist doch ganz einfach

- panzerknacker32
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo Tom,
das Suchwort wäre Pneumatische-Fullstandsanzeige
@Peter: ist doch ganz einfach
das Suchwort wäre Pneumatische-Fullstandsanzeige
@Peter: ist doch ganz einfach

Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo Tom,
Du schreibst es ist ein PE - Tank, die sind meist in der Farbe "Natur",
das heißt, der ist so halb transparent.
da kann man doch von Aussen sehen, wieviel da drin ist.
Aber diese Methode ist Dir wahrscheinlich zu primitiv.
Ich hab's dieser Tage schonmal in einem anderen thread geschrieben,
man kann auch sowas verkomplizieren.
Rolf
Du schreibst es ist ein PE - Tank, die sind meist in der Farbe "Natur",
das heißt, der ist so halb transparent.
da kann man doch von Aussen sehen, wieviel da drin ist.
Aber diese Methode ist Dir wahrscheinlich zu primitiv.
Ich hab's dieser Tage schonmal in einem anderen thread geschrieben,
man kann auch sowas verkomplizieren.
Rolf
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Ist für dein "Privatvergnügen" völlig ohne Belang!Tomduly hat geschrieben:... lebensmittelrechtlich einwandfreien ...
Warum nicht?Tomduly hat geschrieben:- keine im Wasser hängenden Metallkontakte (Messung nach Leitfähigkeitsprinzip oder in-vitro Kapazitätsmessung)
Dann bitte das Fahrzeug vor der Messung in Waage bringen...Tomduly hat geschrieben:Es reicht, wenn ich den Tankinhalt auf Knopfdruck bei stehendem Fahrzeug abrufen kann. Wünschenswert wäre eine Abstufung in 10% Schritten.
Abwasser ist kein Lebensmittel, daher...Tomduly hat geschrieben:Die üblichen Lösungen von Votronic, Reimo, SVB & Co. erfüllen diese Anforderungen nicht (oder sind gleich gar nicht für Frischwassertanks beworben, sondern nur für Abwassertanks).
...
Es geht auch ohne Knopfdruck (allerdings nicht vom Bette aus)...
Einfach ne Wasseruhr zwischenschalten...
Oder nen Durchflußmesser??
Oder ein mit Markierungen versehener Stab...
Gruß Härry
P.S. Das Basisfahrzeug darf keine Elektronik haben, aber dann Gimmicks und Gadgets mit Warmwasserbeleuchtung nachrüsten...

If you want to leave footprints in the sand of times, wear Work shoes.
(Tom Zupancic)
(Tom Zupancic)
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
DäddyHärry hat geschrieben:......P.S. Das Basisfahrzeug darf keine Elektronik haben, aber dann Gimmicks und Gadgets mit Warmwasserbeleuchtung nachrüsten...(gilt allgemein)
Hallo,
besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können.
Rolf
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Moin,
danke für die nützlichen und für die ironischen Beiträge, auf Euch ist eben Verlass (mit der Zeit kennt man die Protagonisten hier ja schon etwas...)
Evtl. werd ich mich doch mit ner handvoll Metallionen im Wasser anfreunden müssen, scheint es. Die Leitfähigkeits-Variante könte man ja in Silberstahl oder mit vergoldeten Kontakten ausführen... Dann könnte ich mich mit sowas anfreunden: LINK
Grüsse
Tom
danke für die nützlichen und für die ironischen Beiträge, auf Euch ist eben Verlass (mit der Zeit kennt man die Protagonisten hier ja schon etwas...)

Evtl. werd ich mich doch mit ner handvoll Metallionen im Wasser anfreunden müssen, scheint es. Die Leitfähigkeits-Variante könte man ja in Silberstahl oder mit vergoldeten Kontakten ausführen... Dann könnte ich mich mit sowas anfreunden: LINK
Grüsse
Tom
- Zentralgestirn
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo,
wenn du da so lustig wie in deinem Link die Kabel ins Wasser hälst, läuft erst der Tank durch die Kapillarwirkung der Kabel leer, macht dadurch einen Wasserschaden und danach vergammeln die Kabel .
Scheint mir keine sonderlich schöne Lösung zu sein, wenn man es vom handwerklichen Standpunkt aus betrachtet.
Grüße Sebastian
wenn du da so lustig wie in deinem Link die Kabel ins Wasser hälst, läuft erst der Tank durch die Kapillarwirkung der Kabel leer, macht dadurch einen Wasserschaden und danach vergammeln die Kabel .
Scheint mir keine sonderlich schöne Lösung zu sein, wenn man es vom handwerklichen Standpunkt aus betrachtet.
Grüße Sebastian
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
guggst Du:
www.ifm.com
Prozesssensoren -> Füllstandsensoren
Dort findest Du alles um glücklich zu werden.
In Deinen Fall bietet sich etwas mit Analogausgang 0-10V an. Kleines Voltmeter drann fertig.
zusätzlich kannst Du evtl. diverse Schaltpunkte setzen um z.b. "ganz leer" oder "ganz voll" zusätzlich auswerten.
WEYN
PS: ich hab an guten Draht zu meinen IFM-Ausendienstler
www.ifm.com
Prozesssensoren -> Füllstandsensoren
Dort findest Du alles um glücklich zu werden.
In Deinen Fall bietet sich etwas mit Analogausgang 0-10V an. Kleines Voltmeter drann fertig.
zusätzlich kannst Du evtl. diverse Schaltpunkte setzen um z.b. "ganz leer" oder "ganz voll" zusätzlich auswerten.
WEYN
PS: ich hab an guten Draht zu meinen IFM-Ausendienstler
Hubraum statt Spoiler!
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Moin Tom!
Wie wärs denn mit einer Differenzdruckmessung?
Druckmeßumformer gibts doch recht günstig und dein Tank ist mit 65 cm auch hoch genug.
Einfache Variante: Unten am Tank eine Druckmessung anschließen. Wassersäule / Druck zeigt den Füllstand an. Geht sogar ohne Elektrik, braucht aber unten ein Loch im Tank.
High Tech Variante: Differenzdruck messen. Von oben hängt ein Schlauch ins Wasser, in dem immer eine Wassersäule steht. Das ist deine Meßvorlage an einem Bein der Druckmessung. Das andere Bein misst den Luftdruck im Tank. Wenn der Tank voll ist, ist der Differenzdruck gleich Null. Fällt der Wasserstand, fällt auch der Druck in der Vorlage. Der wird dann negativ. Hoher Diffdruck heißt dann leerer Tank.
Das kann auch mit einer einfachen Messung ohne Kompensation des Tankdrucks gemacht werden. Ist natürlich nicht so elegant.
Einziges Problem dabei: Die Vorlage darf dir nicht weg laufen.... Dann misst du Mist!
Grüße!
Robert
Wie wärs denn mit einer Differenzdruckmessung?
Druckmeßumformer gibts doch recht günstig und dein Tank ist mit 65 cm auch hoch genug.
Einfache Variante: Unten am Tank eine Druckmessung anschließen. Wassersäule / Druck zeigt den Füllstand an. Geht sogar ohne Elektrik, braucht aber unten ein Loch im Tank.
High Tech Variante: Differenzdruck messen. Von oben hängt ein Schlauch ins Wasser, in dem immer eine Wassersäule steht. Das ist deine Meßvorlage an einem Bein der Druckmessung. Das andere Bein misst den Luftdruck im Tank. Wenn der Tank voll ist, ist der Differenzdruck gleich Null. Fällt der Wasserstand, fällt auch der Druck in der Vorlage. Der wird dann negativ. Hoher Diffdruck heißt dann leerer Tank.
Das kann auch mit einer einfachen Messung ohne Kompensation des Tankdrucks gemacht werden. Ist natürlich nicht so elegant.
Einziges Problem dabei: Die Vorlage darf dir nicht weg laufen.... Dann misst du Mist!

Grüße!
Robert
Projekt Phönix: 28%
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Ihr erwähnt hier etliche Male Druckmesser — wie sieht es denn dabei aus mit Zuverlässigkeit bei Bergfahrten?
Ich frage, da wir in den Anden von Ecuador und Peru die merkwürdigsten Erfahrungen mit anderen Dingen gemacht haben:
1. eine Tüte Kartoffelchips ist so in der Grösse aufgequollen, dass die letztendlich nach 1500 Meter Höhenunterschied einfach geplatzt ist;
2. mehrere Tetra-Packs (mit Saft und Milch) sind uns geplatzt;
3. Wasserflaschen haben Beulen gekriegt;
4. nach berg-ab-Fahrten konnten wir manchmal unsere Metall-Wasserflasche nicht öffnen;
5. bei einer Weinflasche kam der Korken halb raus...
Also, die Druckveränderungen in dieser Höhe sind extrem - wie soll ich da mit Druckmessung vernünftige Ergebnisse kriegen?
Ich frage, da wir in den Anden von Ecuador und Peru die merkwürdigsten Erfahrungen mit anderen Dingen gemacht haben:
1. eine Tüte Kartoffelchips ist so in der Grösse aufgequollen, dass die letztendlich nach 1500 Meter Höhenunterschied einfach geplatzt ist;
2. mehrere Tetra-Packs (mit Saft und Milch) sind uns geplatzt;
3. Wasserflaschen haben Beulen gekriegt;
4. nach berg-ab-Fahrten konnten wir manchmal unsere Metall-Wasserflasche nicht öffnen;
5. bei einer Weinflasche kam der Korken halb raus...
Also, die Druckveränderungen in dieser Höhe sind extrem - wie soll ich da mit Druckmessung vernünftige Ergebnisse kriegen?
Mit bestem Gruss
Jürgen
------------------------------
Wenn Ihr mehr über uns wissen wollt unsere alte "Vorstellung": http://bit.ly/Ai6EQR
2006-2009 von Alaska bis Ushaia/Südamerika, 2014-2018 nochmals mit MB1019AF.
Danach Europa, Marokko, Türkei mit MB Vario und demselben ausgebauten FM2.
Blog: http://dare2go.com/
Jürgen
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- Lassie
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hi,
ich würde vorschlagen - typisch low-tech - den Trinkwassertank aus 'naturfarbenem' PE zu machen. Da sieht man den Flüssigkeitsstand von aussen. Evtl dahinter noch eine LED-Leiste (hat Chris - HildeEVO bei seinem neuen PE-Tank so vorgeschlagen - find ich smart!), damit man auch in einem dunklen Staukasten etwas besser sieht. Ansonsten einfach Klappe / Deckel auf, und ein kurzer Blick auf den Tank. Ich selber arbeite mit Kanistern und Tauchpumpe direkt unter der Spüle - hier ist es genauso: Schranktür auf, ein Blick genügt - fertig.
Viele Grüsse, Jürgen
ich würde vorschlagen - typisch low-tech - den Trinkwassertank aus 'naturfarbenem' PE zu machen. Da sieht man den Flüssigkeitsstand von aussen. Evtl dahinter noch eine LED-Leiste (hat Chris - HildeEVO bei seinem neuen PE-Tank so vorgeschlagen - find ich smart!), damit man auch in einem dunklen Staukasten etwas besser sieht. Ansonsten einfach Klappe / Deckel auf, und ein kurzer Blick auf den Tank. Ich selber arbeite mit Kanistern und Tauchpumpe direkt unter der Spüle - hier ist es genauso: Schranktür auf, ein Blick genügt - fertig.
Viele Grüsse, Jürgen
....down-sizing vom U1300L zum U100L Turbo:
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Tja, wenn ich denn 'nu einen Shelter ausbaue, dann sollten Wassertanks in einen Podest unter den Sitzbänken, mit Versteckfach drumrum für Weinflaschen (in der Vergangenheit festgestellt, dass Wein die stabile Temperatur beim Wassertank mag, vor allem in heissen Gegenden!), und dann Plastikkisten oben drauf mit Privatkram, so dass Zöllner nicht so tief graben (bis zum Wein) = das will ich aber auch nicht alles auspacken um mal eben den Wasserstand zu checken!!!Lassie hat geschrieben:Hi,
ich würde vorschlagen - typisch low-tech - den Trinkwassertank aus 'naturfarbenem' PE zu machen. Da sieht man den Flüssigkeitsstand von aussen. Evtl dahinter noch eine LED-Leiste (hat Chris - HildeEVO bei seinem neuen PE-Tank so vorgeschlagen - find ich smart!), damit man auch in einem dunklen Staukasten etwas besser sieht. Ansonsten einfach Klappe / Deckel auf, und ein kurzer Blick auf den Tank. Ich selber arbeite mit Kanistern und Tauchpumpe direkt unter der Spüle - hier ist es genauso: Schranktür auf, ein Blick genügt - fertig.
Viele Grüsse, Jürgen
Kanister und Tauchpumpe hatte ich mal in der Vergangenheit, auf Pisten haben die aber ewig gekleckert, ebenso beim Wechsel der Pumpe von einem in den anderen Kanister...
Mit bestem Gruss
Jürgen
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Jürgen
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Servus Jürgen,
wenn du deinen Tank versteckst und zubaust dann solltest du in der Tat einen Füllstandsmesser nachrüsten - gibt es ja zB. da:
KLICK oder da
KLICK 2
Ansonsten mal bei den diversen Campingausrüstern suchen - die meisten Tanks werden wohl über Tauchrohrgeber oder eben aussen angebrachte Sensoren (wäre vermutlich der beste Weg) gemessen.
Mir wäre ein zugebauter Tank nicht recht - aber jeder wie er will! Übrigens gibt es ja auch grooooße Kanister (zB Industriekanister mit 60 l) - da kleckert man nicht soo oft
Viele Grüsse, Jürgen
wenn du deinen Tank versteckst und zubaust dann solltest du in der Tat einen Füllstandsmesser nachrüsten - gibt es ja zB. da:
KLICK oder da
KLICK 2
Ansonsten mal bei den diversen Campingausrüstern suchen - die meisten Tanks werden wohl über Tauchrohrgeber oder eben aussen angebrachte Sensoren (wäre vermutlich der beste Weg) gemessen.
Mir wäre ein zugebauter Tank nicht recht - aber jeder wie er will! Übrigens gibt es ja auch grooooße Kanister (zB Industriekanister mit 60 l) - da kleckert man nicht soo oft

Viele Grüsse, Jürgen
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Erasmus von Rotterdam
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo Tom,
gehe mal auf die Seite von Sterling.de oder uk.
Ich habe den mir
besorgt und muss sagen bin sehr zufrieden. Der arbeitet mit Luft. Hält auch auf unseren Strassen
Grüße aus dem schönen Namibia,
Jochen
gehe mal auf die Seite von Sterling.de oder uk.
Ich habe den mir
besorgt und muss sagen bin sehr zufrieden. Der arbeitet mit Luft. Hält auch auf unseren Strassen
Grüße aus dem schönen Namibia,
Jochen
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo,dare2go hat geschrieben:....... das will ich aber auch nicht alles auspacken um mal eben den Wasserstand zu checken!!! .......
der Wassertank sollte doch wohl so verbaut sein, daß man da gut dran kommt.
Der muß doch auch mal gereinigt werden.
Wenn das nicht der Fall sein sollte, möchte ich mit der Brühe, die sich da bildet, keinen Kaffee kochen.
So genau weiß man doch garnicht was da in der Pampa in den Tank fließt, und 1 Woche oder länger frisch bleiben muß.
In unseren Regionen ist das ja kein Problem, aber irgendwo, im nirgendwo ????
@ Jürgen, (Lassie),
dei Methode "Sichtprüfung" kommt doch nicht in Betracht, die ist zu primitiv, das ist doch kein high-tech.
Rolf
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Moin,
danke für die vielen Ratschläge, wirklich. Taschenlampen-Methode, mit LED-Leiste von hinten durchleuchten usw. ist alles schön und gut. Nur: der Tank ist schwarz (hat aber Becherchen-und-Gäbelchen-Symbol drauf) und steht nach langem Einbauten-Puzzlespiel im Küchenblock an der Wand.
Der Hintergrund dieser Anordnung ist die Aufgabe, den kleinen Shelter für 2 Erwachsene und 1 Kind noch einige Zeit lang benutzbar zu halten, nachdem unser Zwerg seit seiner Geburt 2008 beschlossen hat, kontinuierlich weiter zu wachsen und Ansprüche auf ein eigenes Reich zu entwickeln. Es läuft bei gegebenen 270 x 190 x 166cm (LxBxH) Innenabmessungen auf eine Quadratur des Kreises hinaus.
Die Shelter-Inneneinrichtung und Anordnung ist die 4. Evolutionsstufe in unserem Wohnwürfelchen seit 2000. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man z.B. tagsüber einen Schlaf-/Spielplatz fürs Kind hat, wo es relativ ungestört ist, zusätzlich einen vollwertigen Liegeplatz für nen Erwachsenen und gleichzeitig noch nen die Sitzgruppe mit Tisch nutzen kann. Damit rettet man sich und die Familie auch über Schlechtwettertage hinweg. So kam die Idee zum "Halbhochbett" mit darunter liegendem Kinderzimmer (natürlich mit eigenem Fenster/Bullauge). Das Bett ist zum Doppelbett ausziehbar und lässt im eingeschobenen Zustand die Sitzgruppe komplett frei, ausgezogen ist der Einzelplatz am Tisch noch nutzbar.
Der Küchenblock schrumpfte dadurch von ehemals 125cm Breite auf 68cm (kann aber durch Herunterklappen der Abtrennung zwischen Küche und Stzgruppe wieder auf die ursprüngliche Breite erweitert werden, dann ist aber der Einzelsitzplatz am Tisch so lange nicht nutzbar), wurde dafür aber tiefer, d.h. die Arbeitsfläche ist nun 60 statt früher 45cm tief. So ergab sich dann auch die Möglichkeit, den stehenden Tank hinten in den Küchenblock zu stellen.
Der Küchenblock ist mit 4 Schrauben an den Shelterwänden und am Boden befestigt, die Elektroversorgung ist steckbar und der Block kann in wenigen Minuten komplett herausgenommen werden. Dann liegt der separat an den Shelterwänden fixierte rundum mit Styrodur isolierte 100l-Tank völlig frei und kann ebenfalls mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden. So kann der Tank im Freien auf dem Hof gekärchert werden, gegenüber der knienden Reinigungsposition eines fest in der Sitzbank eingebauten Tanks nicht unbedingt ein Nachteil.
Die im angehängten Grundriss eingezeichneten 20l-Kanister sind ein Option und kein muss. Es hat sich halt bewährt, Stauräume so zu dimensionieren, dass z.B. zwei gestapelte Euroboxen oder 2 WM-Kanister nebeneinander rein passen. Ob in den Fächern dann Dieselkanister, Wasserkanister oder Spielzeug oder Grillkohle transportiert wird, hängt vom Anforderungsprofil der Tour ab
Bei Wüstentouren war das Mitführen von Sprit und Wasser in einzelnen Kanistern jedenfalls bisher kein Fehler. Bislang hatten wir auch im Küchenblock nur nen 20l-Frischwasser und daneben einen 20l-Abwasch-Abwasser-Kanister, was gut für ein (Treffen-)Wochenende ausreicht. Mit Kind on Tour und speziell bei Strandtagen stieg aber unser Wasserbedarf wg. verstärkter Duscherei. Und täglich einmal Kanisterwechseln reicht dann mitunter auch nicht. Deshalb nun der Tank, man wird mit den Jahren halt auch bequemer....
Was lowtech vs. higtech angeht: bei kritischen Systemen bin ich absoluter Befürworter einfacher Prinzipien mit möglichst wenig Fehlerpotenzial. Deshalb auch ein nicht unten oder seitlich angebohrter Tank. Auch bei der Elektrik lass ich die Finger von eierlegenden Wollmilch-Wunderelektronik-Kästchen, die bei ihrem Ausfall zentral die gesamte Elektrik lahmlegen: die Kofferakkus werden während der Fahrt vom LKW-Netz mitgeladen, im Stand von der Sonne, bei Landstrom von dort aus. Gleiche Akkus bei den Starterbatterien und im Koffer (jeweil Nato-Gel-Würfel). Gleiche Spannung (24V). Die Kofferakkus sind in nem BW-Batteriekasten mit Nato-Steckdose ans Koffernetz gesteckt. Das ermöglicht die Nutzung der Kofferbatterien im Notfall als Starthilfe für den Mog, ohne die Batterien ausbauen zu müssen: einfach zwei Nato-Ladekabel zusammengestöpselt durchs Fenster rausgefädelt und an der Natodose am Fahrgestell eingestöpselt.
Jeglicher Elektronik-Schnickschnack an Bord ist "nice to have" aber nicht lebenswichtig für die wesentlichen Bordsysteme. So auch die Tankanzeige. Im schlimmsten Fall komme ich tatsächlich durch die Küchenarbeitsfläche durch herausnehmen eines eingehängten Ablagefachs aus Ikea-Plastik direkt an die Inspektionsluke des Tanks (-> Taschenlampe).
Grüsse
Tom
danke für die vielen Ratschläge, wirklich. Taschenlampen-Methode, mit LED-Leiste von hinten durchleuchten usw. ist alles schön und gut. Nur: der Tank ist schwarz (hat aber Becherchen-und-Gäbelchen-Symbol drauf) und steht nach langem Einbauten-Puzzlespiel im Küchenblock an der Wand.
Der Hintergrund dieser Anordnung ist die Aufgabe, den kleinen Shelter für 2 Erwachsene und 1 Kind noch einige Zeit lang benutzbar zu halten, nachdem unser Zwerg seit seiner Geburt 2008 beschlossen hat, kontinuierlich weiter zu wachsen und Ansprüche auf ein eigenes Reich zu entwickeln. Es läuft bei gegebenen 270 x 190 x 166cm (LxBxH) Innenabmessungen auf eine Quadratur des Kreises hinaus.
Die Shelter-Inneneinrichtung und Anordnung ist die 4. Evolutionsstufe in unserem Wohnwürfelchen seit 2000. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man z.B. tagsüber einen Schlaf-/Spielplatz fürs Kind hat, wo es relativ ungestört ist, zusätzlich einen vollwertigen Liegeplatz für nen Erwachsenen und gleichzeitig noch nen die Sitzgruppe mit Tisch nutzen kann. Damit rettet man sich und die Familie auch über Schlechtwettertage hinweg. So kam die Idee zum "Halbhochbett" mit darunter liegendem Kinderzimmer (natürlich mit eigenem Fenster/Bullauge). Das Bett ist zum Doppelbett ausziehbar und lässt im eingeschobenen Zustand die Sitzgruppe komplett frei, ausgezogen ist der Einzelplatz am Tisch noch nutzbar.
Der Küchenblock schrumpfte dadurch von ehemals 125cm Breite auf 68cm (kann aber durch Herunterklappen der Abtrennung zwischen Küche und Stzgruppe wieder auf die ursprüngliche Breite erweitert werden, dann ist aber der Einzelsitzplatz am Tisch so lange nicht nutzbar), wurde dafür aber tiefer, d.h. die Arbeitsfläche ist nun 60 statt früher 45cm tief. So ergab sich dann auch die Möglichkeit, den stehenden Tank hinten in den Küchenblock zu stellen.
Der Küchenblock ist mit 4 Schrauben an den Shelterwänden und am Boden befestigt, die Elektroversorgung ist steckbar und der Block kann in wenigen Minuten komplett herausgenommen werden. Dann liegt der separat an den Shelterwänden fixierte rundum mit Styrodur isolierte 100l-Tank völlig frei und kann ebenfalls mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden. So kann der Tank im Freien auf dem Hof gekärchert werden, gegenüber der knienden Reinigungsposition eines fest in der Sitzbank eingebauten Tanks nicht unbedingt ein Nachteil.
Die im angehängten Grundriss eingezeichneten 20l-Kanister sind ein Option und kein muss. Es hat sich halt bewährt, Stauräume so zu dimensionieren, dass z.B. zwei gestapelte Euroboxen oder 2 WM-Kanister nebeneinander rein passen. Ob in den Fächern dann Dieselkanister, Wasserkanister oder Spielzeug oder Grillkohle transportiert wird, hängt vom Anforderungsprofil der Tour ab

Was lowtech vs. higtech angeht: bei kritischen Systemen bin ich absoluter Befürworter einfacher Prinzipien mit möglichst wenig Fehlerpotenzial. Deshalb auch ein nicht unten oder seitlich angebohrter Tank. Auch bei der Elektrik lass ich die Finger von eierlegenden Wollmilch-Wunderelektronik-Kästchen, die bei ihrem Ausfall zentral die gesamte Elektrik lahmlegen: die Kofferakkus werden während der Fahrt vom LKW-Netz mitgeladen, im Stand von der Sonne, bei Landstrom von dort aus. Gleiche Akkus bei den Starterbatterien und im Koffer (jeweil Nato-Gel-Würfel). Gleiche Spannung (24V). Die Kofferakkus sind in nem BW-Batteriekasten mit Nato-Steckdose ans Koffernetz gesteckt. Das ermöglicht die Nutzung der Kofferbatterien im Notfall als Starthilfe für den Mog, ohne die Batterien ausbauen zu müssen: einfach zwei Nato-Ladekabel zusammengestöpselt durchs Fenster rausgefädelt und an der Natodose am Fahrgestell eingestöpselt.
Jeglicher Elektronik-Schnickschnack an Bord ist "nice to have" aber nicht lebenswichtig für die wesentlichen Bordsysteme. So auch die Tankanzeige. Im schlimmsten Fall komme ich tatsächlich durch die Küchenarbeitsfläche durch herausnehmen eines eingehängten Ablagefachs aus Ikea-Plastik direkt an die Inspektionsluke des Tanks (-> Taschenlampe).
Grüsse
Tom
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Ist mir schon klar, den will ich ja auch nicht so verbarrikadieren, dass ich da nie dran komm (oder nur mit Verrenkungen), aber freiräumen um Wasserstand zu checken: NEE! Wenn's mal schwierig wird mit Nachfüllen, dann checke ich schon den Stand nach jedem mal Geschirrspülen, und vor/nach jeder Dusche.Maggi-Fan hat geschrieben:Hallo,dare2go hat geschrieben:....... das will ich aber auch nicht alles auspacken um mal eben den Wasserstand zu checken!!! .......
der Wassertank sollte doch wohl so verbaut sein, daß man da gut dran kommt.
Der muß doch auch mal gereinigt werden.
[...]
Rolf
Ausgerechnet in Süd-Chile in Patagonien (wo's ewig regnet!) in Natales konnten wir kein Wasser finden, keine Tankstelle oder Hotel hatte einen zugänglichen Wasserhahn, die Toursisteninformation wusste nicht weiter, am Ende haben wir unseren Tank vom Feuerwehrwagen gefüllt bekommen; die hatten Wasser hinter dem Gebäude, Zufahrt durch die Halle, aber unser Camper war zu hoch für die 3-Meter-Tore. Das war am 2.Tag in der Stadt, die Dusche morgens war dementsprechend kurz gewesen...
Mit bestem Gruss
Jürgen
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Wenn Ihr mehr über uns wissen wollt unsere alte "Vorstellung": http://bit.ly/Ai6EQR
2006-2009 von Alaska bis Ushaia/Südamerika, 2014-2018 nochmals mit MB1019AF.
Danach Europa, Marokko, Türkei mit MB Vario und demselben ausgebauten FM2.
Blog: http://dare2go.com/
Jürgen
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Hallo Tom
Kannst du den Wassertank nicht auf irgendeine Weise auf eine Waage Stellen?
So hättest du die Füllmenge auf den Milliliter genau.
Schöne grüße
Johannes
Kannst du den Wassertank nicht auf irgendeine Weise auf eine Waage Stellen?
So hättest du die Füllmenge auf den Milliliter genau.
Schöne grüße
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
So was habe ich mal bei einem früheren Arbeitgeber zur Füllstandsmessung eines fest eingebauten Behälters konstruiert. Der Behälter steht auf einer Platte, deren Gewicht über einen Dehnmeßstreifen gemessen wird. Die Meßgeräte (kleiner Kasten mit Biegebalken drin und DMS dran) gab es inclusive Auswerte-Elektronik in den verschiedensten Varianten fertig zu kaufen. Hersteller weiß ich nicht mehr. Hat gut funktioniert, allerdings war die Maschine auch fest aufgestellt (wenn auch mit leichten Schwingungen während des Betriebs). Im stehenden Fahrzeug sollte es ebenfalls funktionieren.J.L. hat geschrieben:Hallo Tom
Kannst du den Wassertank nicht auf irgendeine Weise auf eine Waage Stellen?
So hättest du die Füllmenge auf den Milliliter genau.
Schöne grüße
Johannes
Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.
---
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- Pirx
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
So was habe ich mal bei einem früheren Arbeitgeber zur Füllstandsmessung eines fest eingebauten Behälters konstruiert. Der Behälter steht auf einer Platte, deren Gewicht über einen Dehnmeßstreifen gemessen wird. Die Meßgeräte (kleiner Kasten mit Biegebalken drin und DMS dran) gab es inclusive Auswerte-Elektronik in den verschiedensten Varianten fertig zu kaufen. Hersteller weiß ich nicht mehr. Hat gut funktioniert, allerdings war die Maschine auch fest aufgestellt (wenn auch mit leichten Schwingungen während des Betriebs). Im stehenden Fahrzeug sollte es ebenfalls funktionieren.J.L. hat geschrieben:Hallo Tom
Kannst du den Wassertank nicht auf irgendeine Weise auf eine Waage Stellen?
So hättest du die Füllmenge auf den Milliliter genau.
Schöne grüße
Johannes
Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Wie wäre es mit sowas. Garantiert Keimfrei
http://www.ebay.de/itm/110842857330?ssP ... 1423.l2649
Alec

http://www.ebay.de/itm/110842857330?ssP ... 1423.l2649
Alec
Skandinavien 2016: http://tamjak.de/category/reise/2016-skandinavien
Island 2012: http://thetamjaks.blogspot.de/
Seit kurzem Lasterlos (ex. Magirus Deutz 170 D11)
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Seit kurzem Lasterlos (ex. Magirus Deutz 170 D11)
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Moin Johannes,
Aber dann kann ich auch sowas einbauen, das würde auch reichen: Wasserstandsanzeiger für Hydrokulturtöpfe
Grüsse
Tom
mach 'nem Ingenieur nicht solche Vorschläge... die Idee hat was...J.L. hat geschrieben:Kannst du den Wassertank nicht auf irgendeine Weise auf eine Waage Stellen?
So hättest du die Füllmenge auf den Milliliter genau.

Aber dann kann ich auch sowas einbauen, das würde auch reichen: Wasserstandsanzeiger für Hydrokulturtöpfe
Grüsse
Tom
- JRHeld
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- Registriert: 2006-10-08 13:58:22
- Wohnort: meiner oder der vom Daimler?
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
hmmm,
die meisten dinge sind schon angebracht worden...
aber das Bild was Du gepostethast ...
loch in arbeitsplatte bohren, schwimmer mit langem stängel drann der durch das loch nach oben rasu schaut, mit skala drauf.
simpelst,
gut putzbar,
elektro und elektronikfrei,
keine Löcher unten im Tank,
recht präzise anzeige,
und in der Ecke ist der anzeigestengel auch ansich nicht im weg, mann könnte ihn auch in nem durchsichtigen Rohr laufen lassen...
Gruß
Jakob
die meisten dinge sind schon angebracht worden...
aber das Bild was Du gepostethast ...
loch in arbeitsplatte bohren, schwimmer mit langem stängel drann der durch das loch nach oben rasu schaut, mit skala drauf.
simpelst,
gut putzbar,
elektro und elektronikfrei,
keine Löcher unten im Tank,
recht präzise anzeige,
und in der Ecke ist der anzeigestengel auch ansich nicht im weg, mann könnte ihn auch in nem durchsichtigen Rohr laufen lassen...
Gruß
Jakob
Ich bin krank,
ich hab die Schrauberitis...
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-
- Allrad-Philosoph
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- Registriert: 2007-06-06 10:39:15
- Wohnort: Berlin-Lichterfelde
Re: Füllstandsanzeige Trinkwassertank - welche Lösungen?
Tom, Metallionen hast du immer im Wasser - außer im destillierten. Das gehört aber in die Batterie, nicht in den Menschen...Tomduly hat geschrieben:Moin,
danke für die nützlichen und für die ironischen Beiträge, auf Euch ist eben Verlass (mit der Zeit kennt man die Protagonisten hier ja schon etwas...)![]()
Evtl. werd ich mich doch mit ner handvoll Metallionen im Wasser anfreunden müssen, scheint es. Die Leitfähigkeits-Variante könte man ja in Silberstahl oder mit vergoldeten Kontakten ausführen... Dann könnte ich mich mit sowas anfreunden: LINK
Grüsse
Tom
Viele Metalle zählen physiologisch gesehen zu den Spurenelementen, die der Körper einfach braucht, weil er nicht ohne kann...
Und wenn du Angst hast, daß sich ein paar Metallionen aus dem Meßfühler lösen.....
NIMM UM HIMMELS WILLEN KEINEN SILBERSTAHL!!!! Da ist CHROM drin!!!!

Silberstahl hat (heutzutage) mit Silber genau so viel zu tun, wie Schlumpfeis mit Schlümpfen.
Gruß Härry
P.S. Ironie ist meine Waffe gegen eine Attacke dämlich-paranoider Ökohysterie...
If you want to leave footprints in the sand of times, wear Work shoes.
(Tom Zupancic)
(Tom Zupancic)