Pritsche restaurieren

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cujanos
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#1 Beitrag von cujanos » 2006-11-24 1:29:53

Hallo,
ich brauch da mal eure Hilfe, wir sind dabei einen Büssing Burglöwe zu restaurieren, dabei stellt sich die Frage: welche Holzart nehme ich am Besten für den Aufbau und wie behandle ich das Holz?
Gruß uwe

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Ulf H
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#2 Beitrag von Ulf H » 2006-11-24 9:30:22

Als Holz eignen sich die Holzarten, die auch für freibewitterte Terassen eingesetzt werden.

Da gibt es etliche sehr resistente Tropenhölzer.

An einheimischen Arten würde ich Eiche oder Lärche empfehlen.

Lärche ist einfacher zu verarbeiten, aber weicher und etwas weniger resistent.
Eiche ist so ziemlich das resistenteste was bei uns wächst und im grüßeren Stile verarbeitet wird. Macht aber durch die enthaltene Gerbsäure im Kontakt mit Metallen schwarzblaue Flecken.

Gruß Ulf
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#3 Beitrag von Freeclimber » 2006-11-24 18:04:36

Hey Uwe,
Was war denn orginal drin, kann man das noch erkennen ? Bezüglich der Eiche, kann ich Ulf nur beipflichten, Boden Eiche, Wände könntest du auch aus Douglasie fertigen.
Aussenseiten würde ich lackieren, innen wahrscheinlich nur ölen, da bei Transporten ja eh immer wieder Kratzer entstehen. Kommt halt drauf an, wie du dein "Schätzchen" einsetzen willst...

Gruss Mike
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Bahnhofs-Emma
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#4 Beitrag von Bahnhofs-Emma » 2006-11-24 19:04:39

Hallo,

Eiche ist natürlich stilecht, aber teilweise ein recht teures Vergüngen.

Ich habe im außenbereich im strapazierten Bereich recht gute Erfahrungen mit Meranti und Bangkirai gemacht, z.B. beim Restaurieren alter Bänke. Und die Fahrgäste bei mir gehen damit nicht wirklich schonend um, da sind Füße mit Schottersteinchen auf der Sitzfläche noch das geringste Problem. :angry:

Die Bänke stehen bei mir durchgehend draußen und sich Wind und Wette rausgesetzt.

Ich hoffe, das hilft.

Marcus
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#5 Beitrag von steyr-680-austrian-power » 2006-11-24 20:38:09

Ich nehme an, du willst perfekt restaurieren und Geld spielt keine Rolle. Sonst könntest du auch Fichte verwenden, wenn das Auto meistens im Trockenen steht (nehme ich an). Gewicht und Preis wäre da gut.

Gruß Reinhard
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#6 Beitrag von redtanker » 2006-11-24 21:03:41

Hallo
Die alten Laster hatten den Boden und die Bordwände aus Nut- und Federbrettern normalerweise Fichte oder Kiefer.
Die waren aussen lackiert innen meistens roh oder grundiert.
Bei Kippern waren die Böden und die Bordwände zusätzlich mit Stahlblech beblankt.
Als die Siebdruckplatten aufkamen, wurden die Böden bei nicht Kippaufbauten daraus
hergestellt.
Wenn du originalgetreu restaurieren möchtest wirst du um Nut und Federbretter aus
Nadelholz nicht herum kommen
Als Anstrich würde ich Farbe aus dem Fensteranstrich- Program nehmen,schliesslich
sind Fenster ja auch Wind und Wtter ausgesetzt.Beim Boden wären Kesseldruck imprägnierte Bretter gut einzusetzen ,da Kratzer keinen Schaden am Schutzanstrich
verursachen.
Wenn du keine Rücksicht auf Originalität nehmen must,kannst du auch witterungsbeständiges Tropenholz verwenden,musst aber alles mit Va Schrauben
befestigen sonst rosten dir die Schrauben weg.Die Tropenhölzer sind teilweise sehr
schwer,ebenso die Siebdruckplatten,falls du auf Gewicht achten mußt.

Gruss redtanker

Dieselmog
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#7 Beitrag von Dieselmog » 2006-11-24 21:30:16

Hallo
Holz arbeitet. Ist evtl. zu beachten, wenn man nicht abgelagrtes Holz mit Nut und Feder verbaut.

Gruß
Lothar

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harobo
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#8 Beitrag von harobo » 2006-11-24 22:54:56

cujanos hat geschrieben:Hallo,
ich brauch da mal eure Hilfe, wir sind dabei einen Büssing Burglöwe zu restaurieren, dabei stellt sich die Frage: welche Holzart nehme ich am Besten für den Aufbau und wie behandle ich das Holz?
Gruß uwe
Hallo aus Bonn

..habe meine Pritsche komlett restauriert...
die Unterkostruktion wie Hilfsrahmen und Querträger sind auch aus Holz..
die Bracken sind aus Metall.

Die Längst und Querträger sind aus Buche, dann noch Kesseldruckimpägniert.
Würde ich aber nie mehr machen, alles hat sich verzogen und mußte nachprofiliert und gehobelt werden....Orginalton, hier verzieht sich nix...

Die Bretter, starke Feder und Nut auf der Pritsche,sind auch Druckimprägniert, mußten danach Stück für Stück mit Gewalt und div. Schraubzwingen gebändigt werden...nie mehr Druckimprägnieren.
Alle Teile habe ich dann noch in verschiedenen Tönen lasiert, Ergebnis ist schön, aber..wie vor ...nie wieder...

herzlichst Hans
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#9 Beitrag von Freeclimber » 2006-11-24 23:05:55

Hey Hans !
Du darfst nie Buche im Aussenbereich verwenden, sagt dir jeder Schreiner.

Tropenholz in nem Büssing, na ja ich weiß nich... ausserdem bin ich so`n Typ der darauf achtet, ob die Bäume nachhaltig um gehauen worden sind.
Ok ok, die von mir vorgeschlagene Douglasie ist auch nicht gerade aus heimischen Wäldern, jedoch hab ich da ein etwas besseres Gewissen.

Mike
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#10 Beitrag von harobo » 2006-11-24 23:09:13

Freeclimber hat geschrieben:Hey Hans !
Du darfst nie Buche im Aussenbereich verwenden, sagt dir jeder Schreiner.

Tropenholz in nem Büssing, na ja ich weiß nich... ausserdem bin ich so`n Typ der darauf achtet, ob die Bäume nachhaltig um gehauen worden sind.
Ok ok, die von mir vorgeschlagene Douglasie ist auch nicht gerade aus heimischen Wäldern, jedoch hab ich da ein etwas besseres Gewissen.

Mike
.....mmmmm, hat ein Schreiner nach altem Muster gefräst, Buche, sonnst wie vor....

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Ulf H
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#11 Beitrag von Ulf H » 2006-11-25 2:28:47

Buche und Eiche geben sich in der Festigkeit und im Gewicht nicht viel, aber Eiche ist um Längen witterunesresistenter, unbehandelte Buche ist draußen schnell weggefault.

Wenn schon Nadelholz, dann in der Reihenfolge abnehmender Resistenz (und Härte): Lärche, Douglasie, Kiefer oder Fichte. Douglasien werden seit über 100 Jahren auch in deutschen Wäldern angebaut, das Original dazu aus Nordamerika wird meist als Oregon (pine) verkauft.

JEDES Holz, auch kesseldruckimprägniertes arbeitet bei den bei einer Pritsche unumgänglichen Feuchteschwankungen, daher entsprechende "Spielräume" mit einplanen. Das sollte aber jeder Schreinen wissen, also im Zweifelsfalle mal einen solchen die Konstruktion begutachten lassen.

Gruß Ulf
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#12 Beitrag von 150erGKW » 2006-11-25 9:46:16

Zuletzt geändert von 150erGKW am 2006-11-25 9:54:38, insgesamt 1-mal geändert.

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#13 Beitrag von Ulf H » 2006-11-25 10:49:38

bei der bildlich gezeigten Restauration scheint Lärche oder Douglasie verwendet worden zu sein.

Gruß Ulf
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Anton
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#14 Beitrag von Anton » 2006-11-25 13:40:03

Hallo


wenn's original sein soll, wird wohl Fichte oder Tanne am ehesten in Frage kommen. das war bei fast allen alten Kippern hier in D als Belag und an den Braken verbaut. Wenn man da, wie es so schön heist, eine Nordische Ware nimmt, hat man auch in punkto Festigkeit und Langlebigkeit lange Zeit keine Probleme. Nut und Ferderbretter in Fichte Tanne gibts fertig zu kaufen, sogenannter Rauspunt. Würd ich aber auf jedem fall im guten Fachhandel und nicht im Baumarkt kaufen. Es gibt gewaltige Qualitätsunterschiede. Oder man fertigt die Bretter an. Evtl aus vergehobelter Ware. Der Vorteil ist, das man Nut und Federteife dann selber beeinflussen kann. Auch dürfen dei einzelnen Bretter nicht zu breit sein, sie arbeiten dann nur unnötig viel. Auch wenn man es aus Umweltgründen huete nicht mehr gern nimmt, würd ich für diesen Einsatztzweck die Bretter mit Bläusperrgrund behandeln. Die Haltbarkeit gegen Fäulniss wird deutlich besser. Und ablecken will man die Pritsche sicher auch nicht. :p
Für die Unterkonstruktion, wenn nicht aus Metall, Eiche oder Esche.

Gruß Anton
Zuletzt geändert von Anton am 2006-11-25 13:42:22, insgesamt 1-mal geändert.
Wir brauchen keine Verrückten, es gibt hier schon mehr als genug!

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#15 Beitrag von Ulf H » 2006-11-25 22:22:12

Bläue ist ein Pilz, der Nadelholz befällt und dieses verfärbt, NICHT aber dessen Festigkeit beeinträchtigt. Von daher ist "blaues" Holz sogar zum Fensterbau zugelassen, sollte aber dann aus optischen Gründen deckend gestrichen werden. Irgendwas, das gegen Bläue wirkt ist also nur für die Optik !!!

Wenn´s traditionell einheimisch sein soll, dann nimm wenigstens Kiefer, Fichte macht´s unbehandelt draußen nicht sehr lange.

Gruß Ulf
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#16 Beitrag von cujanos » 2006-11-26 0:10:19

Hallo,

das sieht ja klasse aus, hab mir mal den Rest der Galerie angeschaut was habt
ihr da für eine Holzart verarbeitet und sind Boden, Klappen und Querträger auch
aus dem Holz ?
und allen anderen schon mal vielen Dank für die Super Tipps und Erfahrungen, werden
mir schon mal weiter helfen.

Gruß uwe

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pirolgroup
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#17 Beitrag von pirolgroup » 2006-11-26 11:35:34

ich musste ebenfalls kürzlich meinen robur lk eine neue pritsche verpassen
dabei habe ich eine originale 20 jahre alte total zerlegt und gekürzt .
das holz war auf dem boden leicht vergammelt aber sonst der tatsache entsprechend das er immer draussen stand relativ gut erhalten.
also entschied ich mich das hier genutzte holz wiederzuverwenden .
buche für die unterkonstruktion und kiefer für den rest

gut , am ende habe ich dann doch die planken und klappe aus buche nut feder gebaut (weil ich eine lkw werkstatt besitze wo sowas aus alten zeiten noch im regal lag)

als holzschutz habe ich holzschutzfinisch genutzt , das gegen blaüe hilft und wetterfest sein soll (5 schichten)

Bild

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Zuletzt geändert von pirolgroup am 2006-11-26 11:36:28, insgesamt 1-mal geändert.

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#18 Beitrag von ohneBrummi » 2006-11-26 23:09:49

Hallo Uwe,
ich wollt als werdender Förster auch noch mein senf dazu geben. Zur Zeit wird das meiste was unbehandelt drausen lange halten soll wie holzschindeln Bänke und Spielgeräte aus Douglasienholz gemacht ist sehr lang haltbar und ersetzt in Deutschland nach und nach unsere ganzen falschplatztierten Fichtenkulturen.


Gruß axel
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#19 Beitrag von Wombi » 2006-11-26 23:21:53

Mal ne kurze Frage....

warum werden die Dampferstege bei uns am Starnberger-See alle aus Lerche gemacht ???

Die Nachfrage beim Stegbauer ergab.....Eiche ist nach 15-20 Jahre verfault
Lerche hält gerade an den senkrechten Pfosten, wo das Wasser ständig auf und ab geht locker 25 jahre.

das muß doch auch für eine Pritsche reichen....oder???


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15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

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#20 Beitrag von harobo » 2006-11-26 23:33:51

Wombi hat geschrieben:Mal ne kurze Frage....

warum werden die Dampferstege bei uns am Starnberger-See alle aus Lerche gemacht ???

Die Nachfrage beim Stegbauer ergab.....Eiche ist nach 15-20 Jahre verfault
Lerche hält gerade an den senkrechten Pfosten, wo das Wasser ständig auf und ab geht locker 25 jahre.

das muß doch auch für eine Pritsche reichen....oder???


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...na ja meine Buchepritsche hat 35 Jahre gehalten,
stand aber nicht im Wasser... :totlach: mach auch mal Bilder...

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#21 Beitrag von Ulf H » 2006-11-27 0:42:04

@wombi

ich vermute mal, daß dort Lärche verbaut wurde, Lerchen fliegen immer so schnell weg.

Lärche ist das resisienteste einheimische Laubholz, was mich aber wundert, daß es im Wasser-Luft-Bereicht deutlich haltbarer sein soll als die ansonsten nochmal besser beständige Eiche.

Gruß Ulf
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#22 Beitrag von Bahnhofs-Emma » 2006-11-27 12:37:27

Hallo,

anbei noch die aktuelle Empfehlung eines befreundeten Zimmerers für die Ladefläche eines alten Gepäckkarrens, der bei mir wohl zukünftig zum Holztransport am Bahnhof eingesetzt wird: sibirische Lärche. Er setzt Lärche wohl auch gerne im Außenbereich bei Fassaden ein, d.h. zumindest wenn das Wasser gut ablaufen kann sollte es keine Probleme geben.

Für einen Fußboden habe ich gerade auch noch eine Ladung Nut- und Federbretter Lärche liegen, die beschaftigen mich in den kommenden Wochen.

Grüße

Marcus
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#23 Beitrag von MagRiedel » 2006-11-27 13:25:22

Freeclimber hat geschrieben:Hey Hans !
Du darfst nie Buche im Aussenbereich verwenden, sagt dir jeder Schreiner.

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Mike
Stimmt nicht ganz:
Inzwischen gibt es Buche-Produkte, die durch thermische Behandlung witterungsresistent sind.

Beispiel

Gruß
Thomas

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